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  • #1

Wie lange wird gedatet, wenn es nur um Sex geht?

Es wird ja immer sehr viel geschrieben von Männern, die nach dem ersten Sex weg sind und sich nicht mehr melden. Zumindest hier im Forum bekommt man den Erzählungen nach den Eindruck, ein Grossteil der Männer ist so (mir persönlich ist so was noch nie passiert..). Würde mich nun interessieren: Ist wirklich für so viele Männer mit der "Eroberung" der Reiz an der Frau erloschen..? Und wenn das die einzigen Beweggründe sind: Wie lang versucht ihr es, wenn Frau sich ziert,..? Drei, Vier Dates lang..?
w(28)
 
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  • #2
ist wirklich für so viele Männer mir der "Eroberung" der Reiz an der Frau erloschen..?und wenn das die einzigen Beweggründe sind, wie lang versucht ihr es wenn Frau sich ziert,..? 3,4, Dates lang..?
Ich kann nur für mich sprechen. Und ich habe noch nie eine Frau auf das Erotische reduziert, ich mag mit ihr reden, lachen, tanzen, meine Freizeit mit ihr teilen. Das alles verschwindet ja nicht plötzlich, nur weil ich als Sahnehäubchen auch noch Sex mit ihr haben darf.
 
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  • #3
Es gibt ja auch Frauen, die sich nach dem ersten Sex nicht mehr melden! Ist der Mann dann nur ausgenutzt worden, oder war er dann gleich grottenschlecht im Bett?
Wenn zwei zusammenpassen, ist es egal, nach wieviel Dates man in der "Kiste"landet. Warum soll Mann bei einer Frau bleiben, nur weil sie bereit ist für Sex? Stimmt die sexuelle Harmonie nicht, hat er genauso ein Recht, wie Frauen auch Gebrauch davon machen, nach der richtigen Partnerin weiter zu suchen. Hat der Mann einmal Sex mit einer Frau, verplichtet doch dies nicht automatisch den Mann bis an sein Lebensende!
Frauen wollen erobert werden (meinen komischerweise meistens nur die Frauen), Eroberung bedeutet den Besitz erweitern, gleichzeitig möchte aber keine Frau der Besitz des Mannes sein - verstehe einer den Widerspruch.
Ich versuche es nicht lange, da das lange hinterherlaufen den Mann schon da in die Rolle des Bittstellers bringt und auch keinesfalls eine Garantie für eine langefristige Beziehung darstellt. Meine Damen, Augenhöhe ist auch beim Sex gefragt, nicht Prinzessin und Knecht!
Meine schnellen Sexkontakte wurden am Ende die langen Beziehungen, und die lange taktierenden Frauen waren zum Schluß die langweiligsten und kürzesten (wenn überhaupt) Beziehungen.
Sexuell benutzt fühlt sich nur der/die, die den Sex nicht auch selbst genießen, sondern ihn als mißglückte Fangmethode eingesetzt haben. EGAL ob MANN oder FRAU

m49
 
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  • #4
Es gibt mehrere Gründe warum ich nach dem Sex (in fast der Hälfte aller Fälle) den Kontakt abgebrochen habe:

- Der Sex war enttäuschend, ohne echte Hoffnung auf Besserung.
- Irgend etwas an der Frau war abtörnend.
- Ich wollte eine Affäre, die Frau wollte eine Beziehung (oder umgekehrt).
 
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  • #5
Es gibt mehrere Gründe warum ich nach dem Sex (in fast der Hälfte aller Fälle) den Kontakt abgebrochen habe:

- Der Sex war enttäuschend, ohne echte Hoffnung auf Besserung.
- Irgend etwas an der Frau war abtörnend.
- Ich wollte eine Affäre, die Frau wollte eine Beziehung (oder umgekehrt).
Ich w, möchte ausdrücklich zu obigem Post anmerken:

Das geht mir als Frau ganz genau so!

Ich halte das für normal, gesunde Lebenseinstellung, selbstbewusst und klar, wider den unreifen, hier so oft verurteilenden, moralisiernden Abwertungen in der Hinsicht.
 
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  • #6
Schließe mich #2 an und füge hinzu, dass die Zahl der Dates für mich keine wirkliche Rolle spielt. Ich habe mich auch schon in eine Frau verliebt, mit der ich gleich beim ersten Date in der Kiste gelandet bin, und dann eine Beziehung mit ihr angefangen. Ich gebe allerdings zu: Wenn ich nur auf Sex aus bin, treffe ich mich mit einer Frau nicht fünfmal. Wenn wir aber erst beim 10. Mal im Bett landen, heißt das nicht, dass ich bei ihr bleibe, wenn es nicht zu passen scheint. Von dieser angestrengten Datezahlerei halte ich daher wenig.
 
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  • #7
...ist wirklich für so viele Männer mir der "Eroberung" der Reiz an der Frau erloschen..?
Laut Erfahrungsberichten: JA. Der Reiz muss nicht ganz erloschen sein, ist aber stark reduziert. Selbst bei den Männern, die eine Frau nicht auf die Eroberung reduzieren wollen. Es scheint also leider leider auch einbisschen eine biologische Komponente dabei zu sein.

Deshalb mein Rat: Partnerschaftsvertrag mit Diamantring.

Wie sagte ein gewisser Macho-Proll auf youtube: "Bei den Anständigen, da dauert's einfach nur einbisschen länger. Aber irgendwann lassen die sich ja auch f*****. Und hast du sie geknackt, gehen sie dir wieder am Ar*** vorbei."

ich habe noch nie eine Frau auf das Erotische reduziert, ich mag mit ihr reden, lachen, tanzen, meine Freizeit mit ihr teilen. Das alles verschwindet ja nicht plötzlich, nur weil ich als Sahnehäubchen auch noch Sex mit ihr haben darf.
Das alles verschwindet in der Tat nicht: Reden, lachen, tanzen wird weiterhin Spaß machen. Aber der sexuelle Reiz sie körperlich "gehabt" haben, erobern zu wollen, wurde eben "erledigt", gestillt.

So, und jetzt bitte fundierte Einwände. ;)
 
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  • #8
Der Reiz muss nicht ganz erloschen sein, ist aber stark reduziert. Selbst bei den Männern, die eine Frau nicht auf die Eroberung reduzieren wollen. Es scheint also leider leider auch einbisschen eine biologische Komponente dabei zu sein.
Er ist nur dann stark reduziert, wenn ich mit der Frau von Anfang an keine Beziehung wollte, oder aus irgendeinem Grund, der weiter oben schon genannt wurde, mir danach beim besten Willen nicht mehr vorstellen kann. Ansonsten ist ja wohl die Verliebtheit die stärkste biologische Komponente, die es nur gibt. Wenn du das anzweifelst, unterstellst du pauschal allen Männern nur eingeschränkt zur Liebe fähig und somit emotionale Krüppel zu sein. Das muss ich zurückweisen, wir sind doch keine Affen, die sich im Urwald von Baum zu Baum schwingen und eifersüchtig ihren Harem pflegen.

Wie sagte ein gewisser Macho-Proll auf youtube: "Bei den Anständigen, da dauert's einfach nur einbisschen länger. Aber irgendwann lassen die sich ja auch f*****. Und hast du sie geknackt, gehen sie dir wieder am Ar*** vorbei."
Was für ein Bild hast du eigentlich von Männern, wenn du glaubst, die "Ergüsse" eines Youtube-Proleten seien in irgendeiner Weise repräsentativ für das, was Männer fühlen oder denken?? Oder bist du so unerfahren in Bezug auf das Internet, dass du die Posts bei Youtube nicht richtig einordnen kannst? Ich persönlich habe da bis jetzt noch nie was geistreiches gelesen.

m, 30
 
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  • #9
Wenn an einer Frau ernsthaftes Interesse besteht, dann ist man natürlich auch bereit, öfters zu daten ohne Sex mit ihr zu haben.

Geht's nur um Sex, dann ist 2x daten das äußerste - mehr Aufwand investiert man nicht.


m, 50
 
  • #10
Das alles verschwindet in der Tat nicht: Reden, lachen, tanzen wird weiterhin Spaß machen. Aber der sexuelle Reiz sie körperlich "gehabt" haben, erobern zu wollen, wurde eben "erledigt", gestillt.

So, und jetzt bitte fundierte Einwände. ;)
Ich habe keinen Einwand, aber ich frage mich nur, was du mit den unzähligen Eroberungen bzw. Eroberungsversuchen bezweckst? Macht dich das so glücklich eine Frau nur für eine Nacht gehabt zu haben? Ist es nicht viel mühsamer, zeitraubender und anstrengender immer wieder neue Frauen bezirzen zu wollen, ohne Garantie auf Erfolg? Und ist es nicht so, dass alle Menschen, die in einer Partnerschaft leben, schöneren und regelmässigeren Sex haben? Lohnt es sich - wenigstens für euch Männer - tatsächlich eine dauerhafte Partnerschaft anzustreben? Oder glaubst du du kannst noch mit 65 Jahren ein Casanova sein und jede Frau haben können ;-). Oder aber es steckt eine Beziehungsunfähigkeit und -angst dahinter - was ich vermute.

Ich als Singlefrau könnte ich viel leichter eine sexuelle Affäre beginnen, wenn ich nur wollte. Willige Männer gibt es überall - online und im realen Leben.
 
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  • #11
Es gibt mehrere Gründe warum ich nach dem Sex (in fast der Hälfte aller Fälle) den Kontakt abgebrochen habe:

- Der Sex war enttäuschend, ohne echte Hoffnung auf Besserung.
- Irgend etwas an der Frau war abtörnend.
- Ich wollte eine Affäre, die Frau wollte eine Beziehung (oder umgekehrt).
Wie schrecklich, wie demütigend für die Frauen.

All das kann man sich ersparen, wenn man mit dem Sex wartet, bis beide (!) ineinander verliebt sind. Dann ist der Sex niemals enttäuschen, nichts ist abtörnend.
Und der letztgenannte Punkt ist dann sowieso schon geklärt.

Es kommt nicht oft vor, dass ich Frederikas Meinung bin, aber ich stimme ihr zu:
Erst sich verlieben, dann Sex. Nicht umgekehrt.

Es sei denn, man ist abgebrüht genug, um so wie der Poster oben leben zu können und zu wollen.
 
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  • #12
Wenn an einer Frau ernsthaftes Interesse besteht, dann ist man natürlich auch bereit, öfters zu daten ohne Sex mit ihr zu haben.
Geht's nur um Sex, dann ist 2x daten das äußerste - mehr Aufwand investiert man nicht.
m, 50
Interessant, was du da schreibst.

Genau das habe ich auch immer vermutet, aber hier im Forum wird oft behauptet, dass ein Mann notfalls eben auch 10 oder 20 oder ich weiss nicht wieviele Dates absolviert, wenn er eine Frau nur ins Bett kriegen will.

Ich (w) habe das nie geglaubt, und du bestätigst das.
Also kann eine Frau doch die ernsthaft interessierten Kandidaten aussieben, indem sie sich nicht vorschnell auf Sex einlässt.
 
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  • #14
  • #15
Also kann eine Frau doch die ernsthaft interessierten Kandidaten aussieben, indem sie sich nicht vorschnell auf Sex einlässt.
Im Großen und Ganzen schon. Aber Ausnahmen bestätitgen die Regel und es gibt auch Beziehungen, die am 1. Tag im Bett landen und jahrelang eine Beziehung führen. Aber ist doch irgendwie logisch, wenn man mit einem Mann schnell Sex hat, dass er jemand sein kann, der nie mehr wollte als das.

Oder bist du so unerfahren in Bezug auf das Internet, dass du die Posts bei Youtube nicht richtig einordnen kannst? Ich persönlich habe da bis jetzt noch nie was geistreiches gelesen.
Gebe mal "Vollassi Toni" bei youtube ein, er sagt das. Auch wenn nicht alles stimmt und seine Sprache mit Elite nichts zu tun hat, so ist etwas Wahres trotzdem dran. Er spricht aus den Augen eines Affärensuchers.

Wenn man eine Frau liebt, so ist nichts gestillt, man will immer wieder und wieder Sex mit ihr haben.
 
  • #16
All das kann man sich ersparen, wenn man mit dem Sex wartet, bis beide (!) ineinander verliebt sind. Dann ist der Sex niemals enttäuschen, nichts ist abtörnend.
Und der letztgenannte Punkt ist dann sowieso schon geklärt.
Und sich dann durch eine Beziehung mit frustriendem, bald überhaupt nicht mehr stattfindenden Sex zu quälen? Weil man in der Hinsicht nicht zusammenpaßt?
Oh bitte nicht!
Den Fehler habe ich einmal gemacht, weil ich dachte, daran kann man arbeiten.
Meine Erkenntnis daraus: mit etwas Erfahrung weiß man auch beim ersten Sex, wenn etwas garnicht zusammenpaßt, bzw. einer Ex mag und der andere nicht.
 
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  • #18
Interessant, was du da schreibst.

Genau das habe ich auch immer vermutet, aber hier im Forum wird oft behauptet, dass ein Mann notfalls eben auch 10 oder 20 oder ich weiss nicht wieviele Dates absolviert, wenn er eine Frau nur ins Bett kriegen will.

Ich (w) habe das nie geglaubt, und du bestätigst das.
Also kann eine Frau doch die ernsthaft interessierten Kandidaten aussieben, indem sie sich nicht vorschnell auf Sex einlässt.
Ich kann insoweit nur für mich sicher bestätigen, daß es tatsächlich so ist.
Für ONS gibt man(n) sich doch in der Regel keine große Mühe, bei ernsthaften Absichten ist das etwas ganz anderes - da sind Gefühle im Spiel.


m, 50
 
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  • #19
Meine Erkenntnis daraus: mit etwas Erfahrung weiß man auch beim ersten Sex, wenn etwas garnicht zusammenpaßt
Mit einem Mann, der leidenschaftlichen Sex nur mit einer Frau haben will, in die er auch verliebt ist, wirst Du diese Erfahrung naturgemäß nicht machen können. Bleiben also die übrig, denen es auf solche Sentimentalitäten wie Liebe nicht ankommt. Viel Spaß beim Erfahrungen sammeln.
 
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  • #20
Wie schrecklich, wie demütigend für die Frauen. All das kann man sich ersparen, wenn man mit dem Sex wartet, bis beide (!) ineinander verliebt sind. Dann ist der Sex niemals enttäuschen, nichts ist abtörnend.
Trotz Verliebtsein kann der Sex sehr enttäuschend sein wenn man überhaupt nicht gemeinsam harmoniert. Darüber hinaus gibt es sowohl unschöne wie auch unappetitliche Details, die ein ein totaler Abtörner sein können.

Wenn es nicht passt, dann passt es nicht! Darauf zu hoffen erwachsene Menschen würden sich grundlegend ändern ist weltfremd. Und Demut ist eine Tugend.
 
  • #21
Wenn es nicht passt, dann passt es nicht! Darauf zu hoffen erwachsene Menschen würden sich grundlegend ändern ist weltfremd.
Leider ist mir das einmal passiert- wir hatten uns sehr langsam, behutsam und schön angenähert und dann stellte ich fest, nach vier oder fünf Nächten, dass es garnicht geht.

Wie kränkend für den Partner! Ich stilisierte eine häusliche Krise zur Fast-Katastrophe, zog mich dann mit dieser (eigentlich faulen) Begründung zurück...brrrr... schrecklich...

Auch wenn es je denn einmal schief gehen sollte mit meinem Liebsten- ich würde nie wieder zu lange warten mit Intimitäten, es war so enttäuschend. Bei ihm bin ich auch beim vierten oder fünften Date in seinem Arm gelandet, ok, wir haben erst einmal noch gewartet mit ..... - aber den Mann spüren und fühlen ließ sich einfach nicht aufschieben...

Ich denke, dass wenn diese heftige gegenseitige Anziehung nicht da ist, man sich ruhig und lieb immer wieder treffen und langsam kennen lernen kann- dann fehlt einfach etwas... "Es langsam angehen lassen" ist vielleicht richtig für Schlaftabletten, ich kann das nicht.
 
  • #22
Mit einem Mann, der leidenschaftlichen Sex nur mit einer Frau haben will, in die er auch verliebt ist, wirst Du diese Erfahrung naturgemäß nicht machen können. Bleiben also die übrig, denen es auf solche Sentimentalitäten wie Liebe nicht ankommt. Viel Spaß beim Erfahrungen sammeln.
Damit hast du aber immer noch nicht das Problem gelöst, was du tust, wenn es jenseits von Verliebtheit (die bekanntermaßen als Hormonrausch nicht lange anhält) sexuell nicht harmoniert und zwar nicht nur ein bißchen sondern grundlegend.
 
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  • #23
Mit einem Mann, der leidenschaftlichen Sex nur mit einer Frau haben will, in die er auch verliebt ist, wirst Du diese Erfahrung naturgemäß nicht machen können. Bleiben also die übrig, denen es auf solche Sentimentalitäten wie Liebe nicht ankommt. Viel Spaß beim Erfahrungen sammeln.
Komisch, die Vorstellung, dass gut harmonisierende Sexualität immer zwangsweise an uferlose Gefühlstiefen gebunden sein muss (!), kann ich einfach nicht nachvollziehen. Selbstverständlich erweitern (!) sich die Möglichkeiten des sexuellen und erotischen Erlebens in einer dauerhaften Partnerschaft/Liebesbeziehung, einfach weil man vertrauter im Umgang miteinander ist und weil ein harmonisierendes erotisches Empfinden eine Erweiterung erfährt.

Aber davon unberührt bleibt doch die Frage, ob es ganz prinzpiell passt oder nicht. Ob die Art des Aufeinanderzugehens, der Empfindungen, der Reaktionen kompatibel sind. Ob die Haptik übereinstimmt, ob Reizauslöser zueinander passen.

Ein vergleichbare Situation ist für mich, mit jemandem gemeinsam Musik zumacht - beide beherrschen die Noten, aber ob daraus ein emotionales Feuerwerk wird (das im Musikfall auch ein Publikum begistert), das hängt von einer Ebene der Verständigung ab, die man erst erfährt, wenn es gemeinsam probiert hat. Theoretisch lässt sich so etwas nie klären, da erhält man bestenfalls ein paar Anhaltspunkte, und nicht mit jedem Menschen, mit dem man sich musikalisch gut versteht, muss man sich auch auf anderen Ebenen gut verstehen.

Aber solange Sexualität moralisch überhöht wird, ist die Frustrationswahrscheinlichkeit, wenn dann soweit ist, eben sehr hoch. Nach drei oder vier Dates sollte man sich spätestens so weit nahegekommen sein (auch und gerade köperlich), dass klar ist, ob man sich erotisch anziehend findet. Und dann gilt es auszuprobieren, ob das auch harmonisiert ...
 
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  • #24
Ein vergleichbare Situation ist für mich, mit jemandem gemeinsam Musik zumacht - beide beherrschen die Noten, aber ob daraus ein emotionales Feuerwerk wird (das im Musikfall auch ein Publikum begistert), das hängt von einer Ebene der Verständigung ab, die man erst erfährt, wenn es gemeinsam probiert hat.
Du wirst aber schon zugeben müssen, daß zwei Profis niemals spontan vor Publikum auftreten würden, nur um herauszufinden, ob sie das letztere damit begeistern können. Selbstverständlich würden sie vorher proben, und selbstverständlich sind Probe und Auftritt zwei Paar Stiefel.

Auf das Erotische übertragen bedeutet das: wie sich die Nähe des anderen anfühlt, läßt sich auch herausfinden, ohne deswegen gleich die große Bühne des Geschlechtsaktes zu betreten.
 
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  • #25
nun, ich (w) denke, da handhaben es Männer und Frauen gleich. Wenn es nur um Sex geht und evtl den Reiz immer wieder einem neuen Körper und neuen Gelüsten zu begegnen, da kann man auch mal ein halbes Jahr bißchen Palaver - auf verschiedenen Hochzeiten - investieren. Ob es jemand ernst meint, lässt sich doch am besten Rauskriegen, indem man ihn in Natura datet und - falls man etwas Ernstes sucht - darauf anspricht. Schlußendlich kommt.s zum Sex, wenn beide Parteien Lust drauf haben - und auch das kann - und sollte meines Erachtens - unverbindlich sein. Ich habe mich zu Singlezeiten sehr oft eingeengt gefühlt, wenn Männer aus gemeinsam Sex ableiteten, wir seien nun zusammen. Nachfragen und ausprobieren! Und dabei ganz viel Spaß ;)
 
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  • #26
Wie schrecklich, wie demütigend für die Frauen.
All das kann man sich ersparen, wenn man mit dem Sex wartet, bis beide (!) ineinander verliebt sind. Dann ist der Sex niemals enttäuschen, nichts ist abtörnend.
Ihr unterstellt,

1. Sex ist nur erfüllend und gut, wenn man verliebt ist und in einer festen Partnerschaft. So ein Blödsinn!!! Andersherum, wenn man verliebt ist und in einer festen Partnerschaft, denkt man eher seufzend, vielleicht wird es ja noch besser oder ähnliches.

2.Nichts ist abtörnend, wenn man sich gut genug, und lange genug getestet hat und vorher möglichst lange Händchenhaltend durchs Land gezogen ist.
Stimmt auch nicht. Wenn Mann so liebevoll, zuvorkommend etc. Wenn es dann endlich soweit ist, das Licht ausmacht und mit verdecktem Handtuch ins Badezimmer huscht,...ja was dann?


Männer und Frauen, die es "nur" auf Sex abgesehen haben, erkennt man beim ersten Treffen doch sofort! Ich versteh das nicht, wo ist eure Empathie geblieben. Die, die unzählige Dates hatten und sich, nach dem Madame es hat geschehen lassen, verflüchtigen, werden unbefriedigt im wahrsten Sinne des Wortes gewesen sein.

Vielleicht ein Lehrbeispiel. Eine super Party, ein wundervoll interessanter Typ, beide Single, zuviel getanzt, geredet, gelacht, in einem Bett gelandet. Vorher keinen Gedanken an Sex mit dem Typ verschwendet. Es war eine rauschende, wunderbare Nacht, ein Höhenflug sozusagen. Wir waren wohl beide etwas überrascht darüber. ....also wurde aus einer Nacht viele Nächte...so kann es gehen....

w/44
 
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  • #27
Zitat von Gast;361778Der Reiz muss nicht ganz erloschen sein:
Gib mal "Vollassi Toni" bei youtube ein, er sagt das. Auch wenn nicht alles stimmt und seine Sprache mit Elite nichts zu tun hat, so ist etwas Wahres trotzdem dran. Er spricht aus den Augen eines Affärensuchers.
Wenn man eine Frau liebt, so ist nichts gestillt, man will immer wieder und wieder Sex mit ihr haben.
Wie du richtig festgestellt hast, spricht dieser Typ aus der Sicht eines (ziemlich proletenhaften) Affärensuchers. Also ist er ja wohl kaum repräsentativ. Inwiefern da etwas Wahres dran sein soll, müsstest du mir erst belegen, ansonsten bleibt es ein Allgemeinplatz.

Deinem letzten Satz kann ich voll und ganz zustimmen. "Leider" widersprichst du damit aber bei genauerer Betrachtung deinem eigenen vorherigen Beitrag.
 
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  • #28
Du wirst aber schon zugeben müssen, daß zwei Profis niemals spontan vor Publikum auftreten würden, nur um herauszufinden, ob sie das letztere damit begeistern können. Selbstverständlich würden sie vorher proben, und selbstverständlich sind Probe und Auftritt zwei Paar Stiefel.

Auf das Erotische übertragen bedeutet das: wie sich die Nähe des anderen anfühlt, läßt sich auch herausfinden, ohne deswegen gleich die große Bühne des Geschlechtsaktes zu betreten.
... du scheinst nicht aktiv Musik zu machen: Ob das Zusammenspiel wirklich harmonisiert, weiß man bereits beim ersten gemeinsamen Musizieren (ohne Publikum). Das gilt im E-Bereich ebenso wie beim Jazz, also bei Musik mit hohem Improvistationsanteil. Proben dient der Feinabstimmung von Details (so wie sich bei längeren Beziehungen ja auch Erotik und Sexualität noch weiter entwickeln lassen). Probe und Auftritt liegen nicht weit so auseinander, wie der Laie vielleicht annimmt. Deshalb ist Musik im Duo auch immer eine sehr intime Veranstaltung. Übrigens auch latent erotisch, jedenfalls dann, wenn die Spieler harmonisieren, aber ich denke, das, was da zwischen zwei Menschen passiert, ist Nicht-Musikern nur schwer zu vermitteln.
 
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  • #29
Ihr unterstellt,
....
Männer und Frauen, die es "nur" auf Sex abgesehen haben, erkennt man beim ersten Treffen doch sofort! Ich versteh das nicht, wo ist eure Empathie geblieben. Die, die unzählige Dates hatten und sich, nach dem Madame es hat geschehen lassen, verflüchtigen, werden unbefriedigt im wahrsten Sinne des Wortes gewesen sein.

Vielleicht ein Lehrbeispiel. Eine super Party, ein wundervoll interessanter Typ, beide Single, zuviel getanzt, geredet, gelacht, in einem Bett gelandet. Vorher keinen Gedanken an Sex mit dem Typ verschwendet. Es war eine rauschende, wunderbare Nacht, ein Höhenflug sozusagen. Wir waren wohl beide etwas überrascht darüber. ....also wurde aus einer Nacht viele Nächte...so kann es gehen....

w/44
Darf man nachfragen: Wie viele Nächte?
Ansonsten: Schade, Dein Beitrag trieft nur so von Stereotypen.
Du wirst damit leben müssen (und doch sicher auch können), dass viele Männer Dich als eine Frau für eine Affäre "nehmen" würden, nicht aber als Lebenspartnerin. Und woher Du das "empathisch" immer spüren willst - das mag Dein Geheimnis bleiben. Ich will das heute nicht mehr - aber früher hatte ich wenig - sehr wenig - Probleme, Frauen "wie Dich" für ein oder auch ein Dutzend (wenn's gut war) Nächte ins Bett zu bekommen. Aus heutiger Sicht: nie wieder. Und ich weiß sehr genau, warum - auch, warum ich mir dergleichen schon früher besser verkniffen hätte.

Vielleicht lernst ja auch Du ncoh dazu. Sollte Dir einmal "Deine eine großeLiebe" begegnen, dann wünsche ich Dir, dass Du es vorher gelernt haben wirst.Denn dann gelten plötzlich andere Massstäbe....

M48
 
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  • #30
... du scheinst nicht aktiv Musik zu machen: Ob das Zusammenspiel wirklich harmonisiert, weiß man bereits beim ersten gemeinsamen Musizieren (ohne Publikum)
Du scheinst meinen Beitrag nicht verstanden zu haben. Beim Musizieren ohne Publikum fehlt eine entscheidende Komponente, nämlich das Publikum. Und beim Sex ohne Beziehung fehlt ebenfalls eine entscheidende Komponente, nämlich die Beziehung.

Eine Musikprobe kann unterbrochen werden, wenn etwas nicht paßt. Dann bespricht man sich und versucht es erneut. Vor Publikum geht das nicht. Und beim Sex ohne Beziehung auch nicht: einmal damit begonnen, kann man ihn nicht folgenlos wieder abbrechen. Deshalb will das körperliche Zusammenspiel auf einer Vorstufe zum Sex erprobt werden, nämlich beim Küssen und Streicheln.