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  • #1

Wie lassen sich die Kosten sicher und unkompliziert aufteilen?

Ich lebe mit meiner Freundin und ihren zwei Kindern zusammen. Mein beiden Kinder kommen alle zwei Wochenenden zu uns. Ich finde es unerträglich, wenn ich die fremden Kinder meiner Freundin "durchfüttern" muss. Bislang haben wir die Kosten für Einkäufe Pie mal Wellenschlag geteilt. Ich denke, daß ich den größten Teil aber trotzdem gezahlt habe und will für die Kinder, die ja einen Vater haben (der jedoch keinen Unterhalt zahlt), im Wesentlichen nicht finanziell aufkommen.

Wer hat Erfahrung darin, wie man Einkauf und unkompliziert zusammenleben kann und trotzdem die Kosten genau teilen kann. Wie habt Ihr das gemacht?
 
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  • #2
Tut mir leid, FS, aber wußtest du nicht im Vorfeld, dass sie 2 Kinder hat? Ich glaube, du hast sie nicht angenommen und finde es echt sche** von dir. Und dann frage ich mich, wieso deine Freundin es nicht sieht? Was willst du jetzt hören? Kauf dir dein Brot und sie Ihres? Oh Mann und deshalb würde ich nicht mit einem Mann zusammen ziehen wollen, der meine Kinder nicht akzeptiert. Überlege dir, ob eine Trennung nicht besser wäre. Es gibt genug Frauen ohne Anhang. w 30 AE
 
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  • #3
Ich würde einmal 3 Monate aufschreiben, wieviel Geld sie und ihre Kinder ca. verbrauchen und wieviel du und deine Kinder verbrauchen.
Dann würde ich den Anteil ausrechen, den ihr beide und euer Anhang jeweils an den Haushaltsausgaben im Monat habt und diesen Anfang jeden Monats auf ein Haushaltskonto einzahlen, von dem dann alles bezahlt wird.

Ich fürchte allerdings, dass dein Wunsch nach genauer Aufteilung zu Ärger in der Beziehung führen wird. Sollten deine Kinder dann doch einmal länger da sein, wird deine Freundin jedesmal mehr Geld von dir erwarten. Überleg dir vorher gut, ob die paar Euro ständige Diskussionen wert sind
 
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  • #4
Wenn Dir das unerträglich ist, musst eben nicht mit Frau und Kindern zusammenziehen. Rede mit ihr darüber und Du wirst sehen ab diesem Zeitpunkt ist das Klima vergiftet. Das Problem lässt sich nicht lösen ohne Deine LG zu verletzen. Meiner Meinung nach funktioniert Patchwork sowieso in den seltensten Fällen.
 
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  • #5
Wenn Du schreibst : " ich finde es unerträglich , fremde Kinder durchfüttern zu müssen" Mit so einem egoistischen , feindseligen & arroganten Auftreten , sollte man auch Kinder verschonen !! Hol Dir irgendwelche kinderlose [...] , da mußt Du nicht mehr rechnen !!!
 
  • #6
Ich finde es unerträglich, wenn ich die fremden Kinder meiner Freundin "durchfüttern" muss.
Das ist natürlich dein gutes Recht und legitim. Aber, alleine diese Wortwahl disqualifiziert sich doch schon als passenden Partner.

Wie hast du dir das denn in einer Patchworkbeziehung vorgestellt, jeden Cent genau abrechnen zu können? Wie soll das gehen? Du tust ja gerade so, als ob du nicht gewusst hast, dass sie Kinder hat.

Wäre interessant zu wissen, ob deine Partnerin weiß, welche Worte du im Zusammenhang mit ihren Kindern wählst. Schließlich sind sie ja nicht ganz fremd, sondern ihre Kinder. Und, wenn du etwas in deinem Leben unerträglich findest, solltest du es ändern.

Nebenbei gefragt:
Wer kümmert sich denn ums Essen kochen etc., wenn deine Kinder zu Besuch sind? Ich meine, wer erledigt denn die ganze Arbeit (Bettwäsche, aufräumen usw.)? - Achtest du da dann wenigstens auch streng auf genaue Trennung? Oder nimmst du da den kostenlosen Service der Frau gerne mit (und deine Kinder auch, wobei das auch eine Altersfrage der Kinder ist) ?!
 
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  • #7
Wieso klärt man sowas eigentlich nicht, bevor man zusammen zieht?

Mach ihr den Vorschlag, dass ihr ein gemeinsames Haushaltskonto einrichtet, auf das ihr dann jeder einen Betrag X im Monat einzahlt, dazu wird das Kindergeld monatlich auf dieses Konto überwiesen, und dann werden alle Einkäufe von diesem Konto getätigt.

Und dann rechne damit, dass sie unterschwellig das Gefühl bekommt, für dich ist diese Beziehung von vornherein nur auf Zeit ausgeleget (will man lebenslang zusammen bleiben wäre es ja egal, aus welchem Portemonaie man das Mittagessen zahlt, am Ende bleibt doch eh alles gemeinsam...).

Sie hat Kinder, will mit dir leben, entsprechend schwebt ihr ein gemeinsames "Familienleben" vor.
Wenn sie nun merkt du siehst das anders, willst nur die Paar-Komponente, aber kein Familien-Wir, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie anfängt sich mit der Zeit innerlich von dir zu distanzieren.

Von da an wird der Wurm drin sein in eurer Beziehung - vielleicht der Anfang vom Ende.

In Zukunft solltest du dir dann besser vorher überlegen, ob du mit einer Familie zusammen ziehst, lieber deine Single-Wohnung behältst und bei ihr dann halt ein- und ausgehst wie in einem Hotel, oder dich gleich ausschließlich an kinderlose Frauen hältst.

w, 43
 
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  • #8
Antwort: so wie Du Dir das vorstellst wird es nicht funktionieren. Das ist einfach nur berechnend.

Ich, m, 48, lebe seit ein paar Monaten mit meiner Lebensgefährtin zusammen. sie hat eine 10 jährige Tochter, ist Vollzeit berufstätig und verdient fast so viel wie ich. und wenn Sie nicht oder nur halbtags arbeiten würde wäre es auch ok. Dann würde sie bei der Hausarbeit mehr übernehmen.

Warum habt Ihr nur Kosten für den Einkauf ? Wie handhabt Ihr Versicherungen, Miete bzw. Nebenkosten, Strom, Hausarbeit, Kleidung ?

Das ich teilen werde und zwar alles (!) war mir vorher bewußt, die Beiden sind jetzt meine Familie. Wenn wir shoppen gehen zahlen wir alles vom gemeinsamen Konto, Mode für die Mädels z.B. 800 Euro, ein paar Schuhe für mich für 140 Euro...Na und ?

Meine Süße hatte als AE auch zwei solche (...) vor mir,, aber Gottseidank genug Grips um zu merken was die armseligen Würstchen von Ihr wollten: kostenlose (...) ohne Verbindlichkeiten.

Übrigens:durch das Zusammenziehen fällt sie in eine schlechtere Steuerklasse, dies macht bei ihr jeden Monat netto 150 Euro weniger ! Also wirklich, wie egoistisch von Dir !

Ich hoffe daß Deine Freundin hier mitliest und Dir einen Tritt in den Allerwertesten verpaßt !!!.

M, 48
 
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  • #9
Du willst die Frau, aber nicht ihre Kinder. Das funktioniert nicht, du musst dich entweder für oder gegen alle drei entscheiden.
In einer Beziehung kann man nicht jeden Cent genau aufrechnen. Wenn eine Beziehung auf Dauer ausgelegt ist legt man normalerweise igendwann das Geld zusammen. Das ist sie anscheinend nicht, wenn du es ansprichst wird das auch deiner Freundin klar sein.
Rechne damit sie zu verlieren.
 
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  • #10
Beende lieber die Beziehung, suche Dir eine kinderlose Frau und lass Deine Freundin einen Mann finden, der ihre Kinder genauso akzeptiert wie sie selbst. Mein Mann und ich haben beide ein Grundschulkind in die Ehe gebracht. Ein gemeinsames Kind ist unterwegs. Wir leben alle sehr glücklich zusammen. Gerechnet hat vom ersten Tag an niemand. Bei unserer ersten Aktivität mit den Kindern - mit beiden - hat mein Mann ganz selbstverständlich für uns alle bezahlt und den Kindern gleich teure Andenken gekauft. So ist es geblieben. Er hat geäußert, dass er meine Tochter gern adoptieren würde, was ich mit Rücksicht auf den Vater meiner Tochter nicht möchte. Solche Männer wollen Frauen, die selbst etwas zu bieten haben, und sie bekommen sie. Diejenigen, die das Kind des anderen nicht voll und ganz annehmen und sogar als Belastung empfinden, sollten sich Gleichgesinnte suchen. Das macht alle glücklicher.
 
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  • #11
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich würde auch nur ungern die Kinder eines anderen Mannes durchfüttern. Allerdings würde mich das im Vorfeld daran hindern eine Beziehung mit einer Alleinerziehenden Frau mit Kindern einzugehen. Warum seid ihr zusammengezogen?

Bist Du sicher, dass da nicht mehr dahintersteckt? Siehst Du eine vielleicht Ungerechtigkeit darin, dass sie ihre Kinder bei sich hat, und Du Deine nur alle zwei Wochenenden siehst? Lehnen Dich ihre Kinder ab, oder steckt ihr Ex-Partner seine Finger so sehr in die Familie hinein, so dass Du den Eindruck hast, nur ein Zahlpartner am Rande zu sein? Vergleicht sie Dich ständig mit ihm?

Da jetzt mit einem Haushaltsbuch reinzuschlagen und die Cent aufzurechnen halte ich für schlecht - bzw. ihr werdet doch von vorneherein eine Regelung für eine gleichmäßige Belastung gefunden haben?

Ich würde an Deiner Stelle lieber die Situation hinterfragen und dann das tatsächliche Problem angehen. Wenn es sich nicht lösen lässt, ist es allemal besser sich zu trennen, dann kannst Du Dir etwas Neues aufbauen.
 
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  • #12
Hm, wir hatten mal ein befreundetes Paar, die rechneten auch immer auf: "Du ich bekomme noch x€ von dir, ich habe doch heute die Steaks gekauft..." Sie rechneten auf, weil sie unterschiedlich verdienten. Er mehr, sie weniger. Ekelhaft fand ich das. Zeitgleich war ich in einer Beziehung, in der ich mehr verdiente. Und mir war immer klar - wir sind gemeinsam! Wer gerade Geld dabei hat, bezahlt. Schließlich kommt das Geld, welches - bei wem auch immer - übrig ist, auch der Gemeinsamkeit zugute.

In deinem Fall ist es nicht anders. Sie hat eben mehr Ausgaben für die Kinder.[mod] IHR habt mehr Ausgaben für EURE Kinder! Denn ihr seid eine Familie.

Wenn ihr's nicht seid, dann geh!
 
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  • #13
[mod]
Ich kenne einige Patchworkfamilien, da gibt es nie Probleme, da wird einfach ein bestimmter Teil des Gehalts in eine Kasse gelegt und davon wird alles gezahlt. [mod]
Wenn man es natürlich ganz genau aufteilen möchte, muss man eben ein Haushaltsbuch führen. Nach einigen Monaten kann man dann genau feststellen, für wen wieviel Geld ausgegeben wird. Essen wird je nach Alter aufgeteilt und die Wohnung nach qm-Anteil.
[mod]
 
  • #15
[mod]

Wie hast Du Dir das vorgestellt? Ihr kauft Weißbrot- Kosten 3:1 geteilt, denn Du isst Weißbrot. Ihr kauft Schwarzbrot- Kosten 1:1, denn die Kinder essen kein Schwarzbrot. Ihr kocht Kohlrabi an einem Deiner Kinderwochenende- Kosten 1:1... aber nein, ein Kind Deiner Freundin mag keinen Kohlrabi...

Eine völlig schwachsinnige Rechnerei würde beginnen, und enden würde es mit einer Trennung.

Ich denke, Du kannst die Kinder Deiner Partnerin nicht ausstehen, bist vielleicht auch äußerst eifersüchtig.

An der Stelle Deiner Partnerin würde ich Dich bitten in Frieden und ganz schnell zu gehen.
 
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  • #16
Ich hatte auch so Einen.

Weißt du lieber FS, deine Kinder haben den gleichen Wert wie ihre.

Der Vater zahlt keinen Unterhalt. NA UND! Ein schlechter Vater, der nichts für seine Kinder geben kann. Umso mehr freue mich als Partner meiner Partnerin auch da unter die Arme greifen zu können, den Kindern und zwar allen Kindern zu signalisieren, das ist eine neu entstandene Familie und meinerseits tue ich alles dafür, dass sie sich bei mir angenommen, angekommen und wohl fühlen. Wer einen anderen ausnutzt ist ein Schwein. Ich glaube nicht, dass deine Partnerin dich ausnutzt. Aber wenn du selbst in argem finanziellen Engpass bist, weil du brav deinen Unterhalt zahlst und nicht viel verdienst, ist es nachvollziehbar, dass du dir Sorgen machst.
Dann würde esgenügen, wenn ihr ein offenes Gespräch darüber führt und überlegt, ob einer von euch vielleicht zusätzlich Arbeit annehmen kann, ob du deine Partnerin dabei unterstützen magst in dieser Zeit die Kinder mitzuversorgen, wenn sie für den fehlenden Unterhalt aufkommt, weil du es nicht kannst oder willst.
Aber mal ehrlich, deine Ausdrucksweise spricht Bände und es wäre interessant zu wissen, ob die Kinder dich mögen.
Als Kind würde ich diese Ambivalenz spüren. Das tut weh und nimmt einem Kind nach einer traurigen Trennung weiterhin das Glück einer Kindheit.

Ich hatte auch so einen Mitrechner. Bei mir zahlte der Vater allerdings und ich arbeite noch daheim im Datengewerbe, aber für ihn war es ein Problem, mich erfolgreicher als sich selbst zu sehen. Geschäftliche Dinge hat er gern gekappt, wenn es ihm möglich war. NIE WIEDER.

Das eigentliche Problem sehe ich bei dir nicht in der von dir gestellten Frage. Deine Frage muss heißen: Liebe ich die Frau???
 
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  • #17
Ich frage mich wirklich, ob der FS seiner Freundin zu erkennen gegeben hat, dass er es unerträglich findet, zwei Kinder seiner Freundin mit durchzufüttern. Wie funktioniert mit so einem Hintergedanken eigentlich ein Zusammenleben? Wüsste ich, dass mein Partner solche Gedanken hätte, ich wäre sofort weg. Dabei geht es überhaupt nicht darum, dass ich erwarten würde, dass mein Partner für meine Kinder aufkommt, sondern darum, was sich unter einer Beziehung vorgestellt wird.

Wenn der Sohn meines Partners am Wochenende oder im Urlaub bei uns ist, gehen wir beide sehr gerne shoppen. Und mir macht es eine große Freude, ihm etwas zu kaufen oder ihn einzuladen Kino Popcorn etc...Im letzten Skiurlaub wollte er gerne so einen besondern Kurs besuchen. Mein Partner war ein wenig knapp bei Kasse. Es war gar keine Frage, dass wir ihm das trotzdem ermöglicht haben!

Wenn für meine Tochter etwas ansteht, bezahlt das auch öfter mein Partner. Wir haben darüber noch nie gesprochen, sondern werfen tatsächlich alles in einen Pott. Anders kann ich mir eine ernsthafte Beziehung, die auf Dauer angelegt ist, auch nicht vorstellen, schon gar nicht, wenn man zusammen lebt.

Die Tatsache, dass Du eine unerträgliche Besorgnis hast, dass die Kinder deiner Freundin, von Dir finanziell profitieren könnten, zeigt mir eigentlich, dass Du die falsche Partnerin gewählt hast. Habe wenigstens den Mut, dass deiner Freundin so offen gegenüber zu kommunizieren.

Wie hier getrennt werden kann, die Liebe zu der Partnerin, aber das völlige Absondern der dazugehörigen Kinder, ist mir ein Rätsel.
 
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  • #18
@alle:
Ihr habt recht. Ich bin sehr großzügig und werde das auch bleiben. Es gibt eben eine Reihe von Problemen mit einem der Kinder, weil es sich quer legt. Ich glaube, daran liegt es eigentlich. Man fragt sich, warum man ein fremdes Kind, das einem ablehnt, "durchfüttern" und warum es auch sonst von einem profitieren soll. Einige von Euch haben recht, wenn ihr sagt, die Kinder seine "ihre" (der Freundin) Kinder. Sie sind und bleiben aber auch die fremden Kinder in dem Sinne, dass sie einen anderen Erzeuger haben. Wenn der noch dazu ein riesengroßes Problem ist, dann wird alles nicht einfacher.

Danke für Eure Beiträge
der FS
 
  • #19
ich würde die kosten auch einfach teilen und fertig.
die lebenshaltungskosten wegen der kinder aufzudröseln, halte ich auch für kleinlich und nicht partnerschafts-/familienorientiert.

ich lebte selbst mal in patchworkverhältnissen und dort habe ich meine lebensmittel allerdingst selbst gekauft.
der grund war aber nicht sparsamkeit, sondern die umgehensweise mit den lebensmitteln:
da wurden z.b. 3 packungen käse gekauft und nach 3 tagen waren alle packungen offen. irgendwann fanden sie sich im hintern bereich des kühlschrankes und waren verschimmelt.
oder brot wurde nicht ordendlich verpackt, so dass es am nächsten morgen trocken war. getränke wurden immer nur angetrunken und die flaschen im ganzen haus verteilt.
wenn ich was brauchte und die frau einkaufen wollte, hatte sie es abends noch nicht geschafft, geschäfte waren geschlossen und ich hatte nix zu essen...usw
dieses chaotische verhalten nervte mich dermaßen, dass ich irgendwann meinen kram selbst kaufte.

also fs: es ist ganz einfach. geh einfach deinen kram selbst einkaufen.
ich würde aber eher dazu raten, es als eine mischkalkulation zu betrachten. sie gibt mehr geld für das essen aus, da sie die kinder hat. du gibst dann sicher geld für dinge aus, die sie nicht für notwendig erachtet.
im endeffekt rechnet es sich mit sicherheit gegeneinander auf.
...und wenn nicht...was soll´s;-)
 
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  • #20
@alle:
Es gibt eben eine Reihe von Problemen mit einem der Kinder, weil es sich quer legt. Ich glaube, daran liegt es eigentlich. Man fragt sich, warum man ein fremdes Kind, das einem ablehnt, "durchfüttern" und warum es auch sonst von einem profitieren soll. Einige von Euch haben recht, wenn ihr sagt, die Kinder seine "ihre" (der Freundin) Kinder. Sie sind und bleiben aber auch die fremden Kinder in dem Sinne, dass sie einen anderen Erzeuger haben. Wenn der noch dazu ein riesengroßes Problem ist, dann wird alles nicht einfacher.
So was habe ich mir schon gedacht. Dass dieses Gefühl bei dir hochkommt ist menschlich. Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur sagen, da hilft nur Geduld und die Ablehnung nicht persönlich nehmen. Mein Lebensgefährte hatte 1 Jahr mit der Zurückweisung meiner Tochter zu leben. Sie sah es partout nicht ein, ihre Mutter zu teilen. Zum Glück für mich, hat mein Lebensgefährte sich hiervon nicht abschrecken lassen. Seit 18 Jahren sind die beiden ein Herz und eine Seele und ich oft abgeschrieben :)...
 
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  • #21
@17 Deine Worte klingen gefrustet. Vielleicht solltest Du erstmal an der Beziehung zum Kind arbeiten. Es lehnt Dich ab, stellt sich quer. Es ist jedoch ein Kind und dieses hat offensichtlich erlebt, dass die Eltern sich trennten und die Mutter nun einen neuen Mann hat. Dafür sind dann alle auch noch umgezogen (neue Schule???). Das sind schon viele Veränderungen und ein Kind darf sich dann auch mal querstellen. Rede mit Deiner Partnerin darüber und versuche die Beziehung zum Kind zu verbessern, unabhängig vom Geld... vielleicht verändert das schon einiges... Zumindest könnte der Ärger schwinden, für ein FREMDES Kind zahlen zu müssen.
Alles Gute für Dich
 
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  • #22
Ich kann deine Kränkung wegen der Ablehnung des Kindes verstehen.
Aber: Unseren leiblichen Kindern blasen wir auch vieles in den Allerwertesten. Weil wir es gern tun. Nur Dankbarkeit dürfen wir niemals erwarten! Es sind doch Kinder.
Und diese Dankbarkeit fehlt dir, nicht? Der Junge (das Mädchen) muss sie dir wahrscheinlich verweigern. Er wäre ja sonst Illoyal seinem Vater gegenüber. Gerade wenn so ein Vater auch noch so ein Stinkstiefel ist, über den dann alle (verständlicher Weise) herziehen, muss doch jemand zu ihm halten. Und Kinder lieben eben auch ihre (blöden) Väter.

Versuch's mal so: Rede in Gegenwart des Kindes nur noch wohlwollend über den Vater - wenn's möglich ist. Es dauert dann noch ein Weilchen wegen des Vertrauens und so. Könnte aber helfen.
Du darfst keine Konkurrenz sein!
 
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  • #23
Wehret den Anfängen!
Die Kinder der Partnerin zu unterstützen ist sicher richtig. Aber man muss auch Grenzen einhalten und den Geldfluss begrenzen.
Ich habe anfangs auch den Fehler gemacht, viel zuviel zu bezahlen und zu übernehmen. Jetzt wächst es mir über den Kopf. Nach dem Auszug des Kindes wird (neben dem Unterhalt des Vaters 600€) auch noch ein Auto bezahlt und sonstige Unterstützung geleistet. Da hat das Kind etwa 1400€ im Monat. Um das zu finanzieren, entschliesst sich meine Partnerin nun, nicht mehr in Urlaub zu fahren.
Rechnen wir das ganze weiter, so kosten meine 2 Kinder später mal 2800€.
Für Mütter sind die eigenen Kinder leider meist die ausschliessliche Lebensaufgabe. Das geht weit über eine sinnvolle Unterstützung hinaus. Schlimmer Nebeneffekt: die Kinder schaffen es nicht so leicht, selber Verantwortung zu übernehmen und mit Geld umzugehen.
 
  • #24
Bitte laß Deine Freundin Deine Zeilen hier lesen und erlaube ihr, sofort ihre Sachen zu packen und zu gehen.

Wie kannst Du Dir eine Frau mit zwei Kindern anlachen und dann eine solche Einstellung pflegen? Wer wäscht Deine Wäsche, wer putzt Deine Wohnung? Wen liebst Du (außer Dir selbst)?

Tut mir leid für Dich, FS, aber ein Mann mit einer solchen Einstellung käme mir niemals ins Haus. Kalt, herzlos, egoistisch.
 
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Gast

  • #25
Bitte laß Deine Freundin Deine Zeilen hier lesen und erlaube ihr, sofort ihre Sachen zu packen und zu gehen.

Wie kannst Du Dir eine Frau mit zwei Kindern anlachen und dann eine solche Einstellung pflegen? Wer wäscht Deine Wäsche, wer putzt Deine Wohnung? Wen liebst Du (außer Dir selbst)?

Tut mir leid für Dich, FS, aber ein Mann mit einer solchen Einstellung käme mir niemals ins Haus. Kalt, herzlos, egoistisch.
Kalt, herzlos, egoistisch finde ich ein bisschen schnell geurteilt.

Ich würde mich auf nicht genug nachgedacht und nicht genug geprüft vor der Bindung beschränken. Also bitte, verantwortungslos oder kurzsichtig, aber gleich auf Gefühlskälte zu schieben, nur weil man mit Kindern, die nicht die eigenen sind, nichts anfangen kann?

Es soll vorkommen, dass die Zuneigung zu einer Frau anfangs stark genug ist, Vorbehalte gegen die Kinder zu überwinden. Aber vielleicht reicht es mit der Zeit dann nicht mehr für das Gesamtpaket. Natürlich sollte man dann einen Schlussstrich ziehen, anstatt alle weiterhin zu belasten.

Also ich kann sehr gut verstehen, dass man eine Frau lieben kann, ohne deren Kinder zu lieben.

(Und nebenbei, für das Geld, das man in Frau und zwei Kinder stecken kann, selbst anteilig, bekommt man locker eine Haushälterin fürs Grundsätzliche.)
 
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  • #26
Lieber FS, du hast Recht! Und ich kann diese ganzen gutmenschentummäßigen Aussagen nicht verstehen. Warum sollte ein Mann fremde Kinder und wahrscheinlich auch noch die Lebensgefährtin von SEINEM Gehalt durchfüttern? Diese Selbstverständlichkeit geht mir dermaßen auf die Nerven, dass ich bald platze. Es wohnen drei Personen ständig von einer Familie und du alleine ständig von deiner Familie in dieser Wohnung. Wer zahlt die Miete, wie sind die Nebenkosten aufgeteilt? Doch bitte nicht nur hälftig. Denn deine Kinder kommen max. 2x2 Tage = 4 Tage - ihre Kinder sind 31 Tage pro Monate (da es ja keinen Vater gibt, der die Kinder bezahlt und betreut). Rechne doch mal.

Mach die Rechnung auf und präsentiere sie deiner LG. Wenn sie einigermaßen normal wäre, würde sie dich und deine Argumentation verstehen. Wenn nicht, schmeiß sie raus, sie ist einzig und allein eine Schmarotzerin, die sich und ihre Bälger durchfüttern lassen möchte - also einen dummen Versorger gesucht hat und sich insgeheim tot lacht, dass du so blöd bist, das alles zu finanzieren.

Schade, du du vorher nicht daran gedacht hast, nun rede Tacheles und lass dir nicht das Geld aus deiner Tasche ziehen. Sie muss 3/4 zum Lebensunterhalt beitragen und du 1/4. Alles andere passt nicht! - so, und jetzt zerreist micht... ich stehe zu meiner Meinung! w/42
 
  • #27
Meine Mutter hatte auch so einen Partner,das ging 5 Jahre mit getrennten Wohnungen gut, nach dem Zusammenziehen fing er an Joghurtbecher mit Namen zu beschriften und versuchte die Kosten seiner und ihrer Kinder zu trennen,total peinlich. Nach ein paar Monaten war die Beziehung dann kaputt und wir sind wieder ausgezogen,der ganze Umzug war umsonst gewesen.
 
  • #28
FS, du klingst ganz schön herzlos. Die Kinder meines Partners waren für mich niemals "fremde Kinder". Wenn man zusammen lebt geht alles in einen Topf und alles wird aus diesem Topf bezahlt. Alles andere ist für mich keine Beziehung. Und vor allen Dingen ist es keine Beziehung, die auf Liebe basiert. Und ich bin eine gut verdienenden Frau, die immer eher mehr zum Haushalt beigetragen hat als die Männer. w58