• #1

Wie lassen sich sexuelle Muster umlernen?

Guten Tag!
Gerne dürfen sich zu diesem Thema auch Männer äußern, auch wenn ich die Frage hauptsächlich sehr interessiert an die Frauen richte:

Meine Freundin und ich (beide 33) haben regelmäßigen Sex (1 mal die Woche). Die Initiative geht hier fast immer von mir aus, die Arbeit ist zu 100% bei mir.
Soll heißen: Sie steht total darauf erobert zu werden. Erst wenn der Mann sie führt, aktiv und sexuell angetörnt ist, tut sich auch bei ihr was.
Somit kommt es nie vor, dass sie mal von sich aus angetörnt auf mich zukommt. Ich muss sie heiß machen. Dann wird es auch heiß.

Mir fehlt es (und das habe ich ihr neulich gesagt), auch mal begehrt zu werden OHNE dass ich dafür "arbeiten/erobern" muss.

Kann eine Frau dieses "passive" Muster umwandeln, in ein sagen wir mal "ab-und-zu-aktives Muster"?
Also dass es sie irgendwann sogar doch antörnt den Mann heiß zu machen und zumindest ein Stück weit die Initiative zu ergreifen?

Gibt es hier Erfahrungen eurerseits?
 
  • #2
Hallo FS, eine Beziehung besteht für mich aus Geben und Nehmen.

Daher finde ich Deinen Wunsch völlig legitim, dass Du auch Ihr Begehren spüren möchtest.

Früher war ich (w47J) auch eher passiver, dass hat sich aber gewandelt und ich übernehme auch gerne einmal den aktiven Part. Dazu gehört aber ein gewissen Selbstbewusstsein, Reife und Vertrauen. Das ist aber ein Prozess, ein Prozess der sich auch zwischen Euch beiden Beteiligten abspielt.

Für mich klingt das nicht hoffnungslos. Kommuniziert mehr miteinander, sag ihr was Dir gefällt ohne dabei Kritik zu äußern. Ermutige Sie dazu, sag Ihr dass sie eine tolle Frau ist und Du sie attraktiv findest. Spiele mit ihr, auch ruhig verbal. Fordere Sie doch einmal heraus.
 
  • #3
Unterschiedlich, würde ich sagen. Bei manchen ja, bei anderen nicht, bei manchen bei einem anderen Partner.

Ich glaube, dass das bei euch so bleiben wird, weil sie ja nicht passiv ist aus Schüchternheit. Sie müsste entdecken, dass sie auch Spaß dran hat, die Führung zu übernehmen, aber wenn das einer von außen bewirken will, ist das, wie einem Fleischesser klarmachen zu wollen, wie gut Salat schmeckt. Der sieht das einfach nicht, weil er nicht auf diesen Geschmack gekommen ist und vielleicht das auch nicht kann. Außerdem möchtest Du ja, dass sie das Bedürfnis nach Sex hat und Dir das signalisiert. Die Frage ist, ob sie nicht denkt "ohne Sex ist's auch gut".
Hat sie vielleicht von der Menge her genug Sex, so dass sie nie auf die Idee kommt, Dich mal verführen zu wollen? Sie weiß, Du kommst sowieso wieder an, also ist bei ihr gar kein Bedürfnis da? Würde sie, wenn Du Dich jetzt entzögest für unbestimmte Dauer, eher ein Gespräch anfangen, was mit Dir los sei? Ich würde das mal probieren, also in Ruhe lassen und gucken, ob sie was anmerkt. Oder Du beschränkst Dich darauf, sie merken zu lassen, dass Du Sex wolltest, aber bleibst selber passiv. Vielleicht tut SIE dann was, sie weiß ja, dass sie nicht abblitzen wird.

Es gibt auch generell passive Menschen. Da muss IMMER der andere ankommen, ob es nun ums Küssen oder Kuscheln oder den Sex geht oder darum, im Alltag was auf die Reihe zu kriegen und anzuleiern. Hinzu kommt, dass Anmache ganz unterschiedlich wirkt. Wenn eine Frau ihrem Partner die Hand in seinen Schritt legt und ihm ins Ohr haucht "ich will sofort heißen Sex mit dir" (ich weiß, dass das einige Männer sehr anmachend finden), wirkt das meist ganz anders, als wenn ein Mann das bei seiner Partnerin macht. Es gibt aber Frauen, die sowas nie machen würden und es gut ohne Sex aushalten können.

Du hast es ja drauf, Deine Freundin anzumachen, dass sie richtig Spaß hat. Denke ich mal, ich geh jetzt nicht davon aus, dass Du sie so lange bedrängst und bearbeitest, bis sie sagt "na gut" und Du nur deshalb den Eindruck hast, dass Du sie heiß machst.
Die Initiative geht hier fast immer von mir aus, die Arbeit ist zu 100% bei mir.
Was bedeutet das "fast"? Wenn Du das für Dich klären kannst, hast Du vielleicht einen Anhaltspunkt, welches Verhalten von Dir sie aus der Reserve lockt.
 
  • #4
Ja, Frauen können das ändern. Die einzige Grenze ist der Geist.

Der temporäre Rollentausch ist so ne Art Sahnehäubchen in der Beziehung.
 
  • #5
Was bedeutet das "fast"? Wenn Du das für Dich klären kannst, hast Du vielleicht einen Anhaltspunkt, welches Verhalten von Dir sie aus der Reserve lockt.

"Fast" heißt z.B: sauer auf sie sein, von anderen Frauen angeflirtet werden, sich rar machen, desinteressiert wirken, sich distanzieren...
Also alles keine zweisamen Sachen und schon gar keine Verhaltensweisen die ich instrumentalisieren möchte.
 
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  • #6
Also ich kann dir sagen, dass das von Mann zu Mann ganz unterschiedlich läuft.
Was passiert eigentlich, wenn du mal sagen wir 3-4 Wochen nichts machst?
Oder platzt du dann?
Und wie ist es, wenn du schon morgend eine entsprechende Nachricht schreibst?
Und wie wäre mal ein Rollenspiel?
 
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  • #7
Na klar kann sie das ändern.
Naja, sie kann nicht ihre Wünsche, Vorlieben, Neigungen aktiv ändern, aber die Ausführung.
Du sagst ihr sehr deutlich, dass du passiv sein und von ihr angemacht werden willst, richtig? Seltsam, dass sie es dann nicht einfach tut. Dir zuliebe. Wie ein Rollenspiel.
Also ich habe in meiner Stinozeit, als ich normalen Sex mit meinem jeweiligen Freund hatte, damit er bei mir bleibt, alles mögliche gemacht, von dem ich wußte, dass es ihn glücklich macht.
Denn das wollte ich, denn ich hatte ihn lieb.

Ich gehe davon aus, dass deine Freundin wirklich gerne Sex mit dir hat. Du bist da sicher, ja?
Squirtet sie? Das ist das einzige Symptom, das eine Frau nicht simulieren kann. Wenn sie das tut, kannst du sicher sein, sonst leider nicht.

Alle Männer, mit denen ich zwischen 16 und 30 zusammen war, würden sicher Stein und Bein schwören, dass sie mir die allerheißesten Orgasmen verschafft haben und dass ich ihnen niemals den O. vorgespielt habe.
So wie alle Männer das von sich glauben.
Und wie ( fast oder auch komplett ) alle Männer dabei irren.

Bei 'einmal pro Woche' bin ich auf diesen Gedanken gekommen.
Ich habe es auch einmal die Woche geschafft, das konnte ich leicht aushalten.
Ich habe es gerne am Freitagabend hinter mich gebracht, dann konnten wir nämlich zum angenehmen Teil des Wochenendes übergehen.

Übrigens war ich dabei sehr leidenschaftlich, denn je heftiger ich mich gebärdete, je mehr ich dabei stöhnte und je mehr ich mit ihm anstellte, desto schneller war er fertig.
DAS paßt nicht zum Verhalten deiner Freundin, also liege ich wahrscheinlich schief.

Ok, nehmen wir also an, sie schläft wirklich gerne mit dir.
Vielleicht ist es ihr dann zu oft und sie fängt daher nie von sich aus an.
Weil du immer schon loslegst, während sie selbst noch gar keine Lust hat.
Laß sie doch mal vier Wochen in Ruhe, vielleicht wird sie dann so hibbelig, wie du jetzt immer.

w 49
 
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  • #8
"Fast" heißt z.B: sauer auf sie sein, von anderen Frauen angeflirtet werden, sich rar machen, desinteressiert wirken, sich distanzieren...
Also alles keine zweisamen Sachen und schon gar keine Verhaltensweisen die ich instrumentalisieren möchte.
Lieber FS
Habe ich das richtig verstanden: Wenn du mal nicht aktiv ankommst, sondern dich von ihr distanzierst, z.B. weil du wütend bist oder von schönen Damen abgelenkt, dann kommt sie und begehrt dich.
Voilà, das ist doch ein wunderbares Rezept. Es geht jetzt nicht darum, sie total zu manipulieren z.B. extra sauer zu tun, wenn du es nicht bist. Die Erkenntnis ist, es ist der Impuls "jetzt muss ich mal kurz um ihn kämpfen, ihn erobern", was sie anstachelt, die Initiative zu ergreifen.
Ich bin da nicht unähnlich: Wenn ein Mann mir immer zuvor kommt, hab ich auch keine Lust, zusätzlich zum ganzen Sex, den ich sowieso schon bekomme, auch noch initiativ zu werden.
Ist ja eigentlich auch logisch, oder? Würdest du um ein Produkt kämpfen, das man dir die ganze Zeit gratis vor die Tür liefert und dir dann noch jederzeit füttert? Menschen schätzen eben das, was sie sich verdienen müssen.
Du kannst ja mit ihr ein Rollenspiel inszenieren, in dem du eine Rolle einnimmst, die eher kühl, distanziert und desinteressiert ist. Ein strenger Lehrer. Ein förmlicher Arzt. Ein tougher Polizist. Sie muss dann versuchen, dich als unartige Schülerin, bedürftige Patientin oder gerissene Verbrecherin um den Finger zu wickeln und zu verführen.
 
  • #9
Moin,

meiner Erfahrung nach gibt es Frauen, die von sich aus fast nie zu Sex anregen, die fast nie sagen würden, dass sie jetzt gerne loslegen würden. Die aber trotzdem Sex genießen, denen er dann doch fehlt. Meine Ex war so ein Exemplar.

Dann gibt es solche, die aktiv kommunizieren, wie sehr sie Sex genießen, die aktiv auf den Mann zugehen. Ich kann nur sagen, dass das eine irgendwann abtörnt, das andere erfreut. Letztlich mag es, wie frei sagt, am unterschiedlichen Sexbedürfnis liegen, und das kann man vielleicht wirklich nicht ändern.

manchmal
 
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  • #10
Lieber FS, ich denke nicht, dass man tief verankerte sexuelle Vorlieben allzu weit abändern kann. Ich denke, sie ist einfach eine eher egoistischere Liebhaberin, die sich gerne bedienen lässt. Manche Menschen sind so und das reicht ihnen halt leider.

Als einzigen Vorschlag hätte ich noch in petto, dass du sie sexuell einfach mal ein paar Wochen in Ruhe lässt, ohne zu drängeln. Einfach mal den Sex komplett ausklinken. Ich glaube, irgendwann kratzt sie sich selbst am Kopf, und kommt zum Nachdenken. Vielleicht kommt dann ab einem bestimmten Punkt ihr Umdenken.

w, 26
 
  • #11
Ich denke, eine Frau die auch im normalen Leben aktiv ist, ihre Wünsche verwirklicht, selbstsicher ist, die wird meiner Meinung nach sich auch beim Sex holen, was ihr gefällt und wenn ihr der Sinn danach steht.

Das setzt jedoch voraus, dass man hierzu überhaupt Gelegenheit hat.

Wenn man von seinem Partner jedoch im Zweifelsfall mehrfach täglich bedrängt wird, ist kein Raum mehr, um überhaupt eigenständig Gelüste entwickeln zu können.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #12
Warum siehst Du Sex als Arbeit? Das stört mich an deinem Beitrag. Ich würde aber auf gar keinen Fall anfangen Spielchen zu spielen. Verknappung, sich rar machen und andere Frauen hinterher schauen kann auch sehr schnell nach hinten los gehen. Ich wäre z. B. unheimlich verletzt, würde mich ungeliebt fühlen und würde dann denken, Reisende darf man nicht aufhalten. Ich würde wahrscheinlich selbst auch anfangen aus Trotz heraus das Gleiche zu tun und nach und nach würde die Beziehung kaputt gehen. Ich habe in meinem Leben gelernt in solchen Fällen wirklich ganz offen und ehrlich das Thema anzusprechen. Sag auch was dir gefällt und was du dir wünschst. Wichtig ist, dass es nicht wie ein Kritik aussieht sondern in einem günstigen "fast" Moment, vielleicht wenn sie dich küsst, kannst Du ihr sagen, dass es dir sehr gefallen hat oder führe ihre Hand zu Stellen, die dir gefallen.
Oder sag einfach genauso wie hier, dass Du auch dich begehrt fühlen möchtest.
 
  • #13
Lieber GastGast,
Ich möchte versuchen dir etwas zu vermitteln, was dir sehr wahrscheinlich nicht gefallen wird.

Zu erst einmal, das .....
Mir fehlt es (und das habe ich ihr neulich gesagt), auch mal begehrt zu werden OHNE dass ich dafür "arbeiten/erobern" muss
Ist ein völlig normales Bedürfnis! Jeder Mensch möchte begehrt werden und ein Gleichgewicht zwischen geben und nehmen sollte für eine zufriedene Sexualität vorhanden sein.
Kann eine Frau dieses "passive" Muster umwandeln, in ein sagen wir mal "ab-und-zu-aktives Muster"?
Ja, kann sie! Ich spreche aus eigener Erfahrung, ABER nicht aktiv.
Sorry dass ich das so direkt sagen muss, aber du bist nicht der Richtige dafür. Deine Freundin genießt es von dir verwöhnt zu werden, aber sie begehrt dich nicht, sie findet dich nicht super sexy dass sie Lust darauf hätte dich zu verführen.

Versteh das nicht falsch, das heißt nicht das du unattraktiv bist, sondern es ist eine Empfindung die einfach da ist, wenn das Gefühl stimmt.

Ich hatte eine lange Beziehung in der ich mich genauso verhalten habe wie deine Freundin. Ich hatte von mir aus nie das Bedürfnis nach Sex mit meinen Freund, ich wäre niemals auf die Idee gekommen ihn zu verführen, ich habe einfach den Orgasmus mitgenommen und das Gefühl des Begehrt werdens, dafür musste mein Freund aber echt alles geben. Einmal die Woche war es ok, später dann immer seltener. Ich dachte auch, ich bin halt so. Dabei war mir einfach nicht bewusst, dass ich einfach nicht genug für ihn empfinde um dieses Verlangen nach ihm spüren zu können.

Der Mann nach ihm, hat mich eines besseren belehrt. Ich habe großes Verlangen nach meinen Mann, ich begehre ihn, finde ihn so unglaublich sexy und männlich. Der Sex ist fantastisch und es herrscht ein absolutes Gleichgewicht zwischen uns, wer den Anfang macht. Ich habe mein andere Seite durch ihn entdeckt, genieße es ihn zu verführen und seine Lust auf mich zu erleben.

Sowas lässt sich nicht antrainieren, denn es ist ein Gefühl, ein Bedürfnis das einfach da ist, wenn man den richtigen Partner hat.

Hätte dir gerne was anderes geschrieben, aber meine Erfahrung sagt " damit kannst du entweder leben (denn abgewiesen wirst du ja (NOCH) nicht oder du musst dich trennen".
 
  • #14
Ich denke, Deine Freundin ist sich Deiner SEHR sicher. Und das ist ja auch etwas sehr Schönes!

Ich habe auch mal eine lange Beziehung gehabt, die sehr, sehr schön war. Mein Ex kam - ähnlich wie Du - regelmäßig an, ich konnte schon fast den Tag vorher im Kalender markieren. Wir hatten tollen Sex, aber ich war in der Tat der passive Teil. Er kam mir irgendwie immer zuvor.

Mein jetziger Lebensgefährte lebte mir von vornherein vor, dass ich mir nie wirklich sicher sein kann, ob er nicht doch mal auf ein offensives Angebot einer Bewunderin (er ist Pianist und hat "leider" etliche Damen, die ihm in seine Konzerte und danach folgen) eingeht.
Wir sind seit 16 Jahren ein Paar und er hat mich noch nie betrogen. (O.k., als ich diese Zeilen jetzt schrieb, musste ich echt innehalten und mir sagen: hoffentlich! Nicht, dass ich es vielleicht mal nicht gemerkt habe...?)
Klar, Sicherheit fühle ich bei ihm nur sehr bedingt, aber: ich bin sexuell richtig aktiv bei ihm. Nicht aus Angst, ich könnte ihn sonst verlieren, sondern ich habe selbst viel mehr sexuelles Begehren als ich das früher je kannte.

Vielleicht hängt das aber auch mit dem Älter-Werden zusammen? Ich traue mich jetzt mehr als in jungen Jahren. Und ich weiß immer besser, was mir gefällt und kann jetzt aus dem sexuellen Zusammensein auch (noch) mehr für mich mitnehmen als früher.
 
  • #15
Lieber GastGast!

Ich finde mich in der Beschreibung deiner Freundin in Bezug auf sexuelles Verlangen zum Teil wieder, daher die Sache aus meiner Sicht.

Lerne ich einen Mann kennen, habe ich ein aktives Verlangen nach Sex und Nähe. Auch in meiner Single-Zeit hatte ich zumindest gedanklich den Wunsch nach Sex, Begehren und begehrt werden, etc.
Nach und nach flaute dieses Verlangen bisher in jeder neuen Beziehung ab, ich schätze mal so nach ca. 1-2 Jahr(en).

Bei vielen Frauen ist es so, dass man nicht wie ein Mann grundsätzlich "einfach so" oder nach einer kurzen Berührung erregt ist, es dauert einfach länger UND man muss es WOLLEN. Ich brauch es zB, dass mein Freund den ganzen Abend positiv gestimmt ist. Wenn er beim Essen meckert oder seine Ruhe haben will und im Bett um 22 Uhr plötzlich Sex will, dann kann ich nicht, da fehlt das Gefühl.
Zu meinem Glück ist Sex für meinen Freund auch nicht so wichtig, 2-3 Mal im Monat ist für uns ausreichend.

Ich dachte immer, ich müsste öfter wollen, doch genau genommen muss es nur für uns beide passen.
Leider ist das bei euch anders. Für deine Freundin wird es schwer verständlich sein, warum dir das nicht reicht, denn sie kann es wahrscheinlich nicht nachempfinden.

Was du jetzt tun könntest - die abendliche Situation positiv gestalten, nicht das Gefühl geben, du küsst sie jetzt weil du Sex willst, kuscheln ohne gleich mehr zu wollen und (so primitiv das jetzt klingen mag) mehr Selbstbefriedigung einbauen (wenn das hilft).
Reden bringt aus meiner Sicht nur bedingt etwas, ein Mal kann man es ansprechen, bloß nicht öfter, denn dann entsteht bei ihr ein Druck, der es noch schwieriger macht.

Ob sie sich ändern kann, tja, nur wenn sie es selber will. Andernfalls würde sie es nur für dich tun und das wird nur kurzfristig funktionieren.

W(28)
 
  • #16
Die Initiative geht hier fast immer von mir aus, die Arbeit ist zu 100% bei mir.
Soll heißen: Sie steht total darauf erobert zu werden. Erst wenn der Mann sie führt, aktiv und sexuell angetörnt ist, tut sich auch bei ihr was.

Ja, klar kann sich das ändern. Die Sexualität verändert sich im Laufe des Lebens und sie ändert sich auch im Laufe einer Beziehung.

Sprich doch einfach mit ihr über Deine Fantasien. Vielleicht hat sie auch noch andere Fantasien als ewig die gleiche Nummer (davon kannst du 100 % ausgehen). Euer Sex kann sich nur weiterentwickeln, wenn ihr beide miteinander über Sex und Vorlieben und Fantasien sprechen könnt.

Ich würde das Gespräch nicht als Problem-Gespräch führen, sondern mehr als Gespräch "Du Schatz, ich wollte schon immer mal etwas ausprobieren, meinst, das könnma mal machen...
 
  • #17
"Fast" heißt z.B: sauer auf sie sein, von anderen Frauen angeflirtet werden, sich rar machen, desinteressiert wirken, sich distanzieren...
Also alles keine zweisamen Sachen und schon gar keine Verhaltensweisen die ich instrumentalisieren möchte.
Nee, das stimmt. Es klingt auch so, als gäbe sie sich nur dann Mühe, wenn Du Dich abwenden könntest, also muss sie emotional mit Angst drauf sein und "testet" über das Sexangebot, ob Du sie noch willst, oder sie stimmt Dich wieder um mit Sex.

Ich finde zwar die Rollenspielidee gut, aber Du bist ja auch hier wieder der aktive Teil, der das anleiert, also sagen muss, "los, machen wir jetzt das Rollenspiel", weil Du Sex willst.

die abendliche Situation positiv gestalten, nicht das Gefühl geben, du küsst sie jetzt weil du Sex willst, kuscheln ohne gleich mehr zu wollen
Das wäre ein Punkt. Gibst Du Zärtlichkeiten nur, wenn Du Sex willst? So könntest Du sie auch drauf bringen, mehr zu wollen. Aber wenn Du nun dafür auch die Initiative ergreifen musst als Erster, ist es ja, wie Du es schon hast.

Ich weiß nicht genau, was Du Dir wünschst. Soll sie von sich aus ohne Ankündigkung zu Dir kommen mit einem Sexwunsch, weil Du gerade so aufregend den Reifen gewechselt hast, oder möchtest Du schon das Vorspiel gestalten (also Küssen ohne Absicht), müsstest dann wieder den Anfang machen und wenn sie dann scharf drauf ist, wäre es für Dich wie immer - Du hast es initiiert?

Ich hoffe nicht, dass es für Dich stimmt, was @Stern12345 schrieb über ihre Beziehung.
 
  • #18
Bei mir hat sich meine Sexualität mit Mitte 30 sehr geändert, in dem Fall allerdings von alleine. Vorher war sie nicht so wichtig also kein Kopfkino oder so.
Vorher war ich allerdings viele Jahre mit meinem Mann zusammen und irgendwann hatten wir dieses Gespräch auch mal...nach ca 3 Jahren ( 26 ).
Ich habe darüber nachgedacht, wann ich denn sonst außerhalb Bettes ein erstmal kleines Kribbeln verspüre.
Das war zb in fröhlicher Runde, beim feiern etc.
Da konnte ich natürlich nicht sofort loslegen aber ich bin über den Punkt nicht einfach weggegangen. Ich habe es ihm in kleinen Gesten gezeigt.
Und wieder bewusst mit ihm geflirtet, dass machte mich nämlich mehr an, als im Trott müde im Bett angekrabbelt zu werden.
Ich habe mich umkonditioniert, dafür musste man aber auch mal die Feste feiern, wo sie fallen.
 
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  • #19
Kann eine Frau dieses "passive" Muster umwandeln, in ein sagen wir mal "ab-und-zu-aktives Muster"?
Natürlich, kann sie. Frau kann (fast) alles, wie @frei ja so schön dargestellt hat. Allerdings ist fraglich, ob Du es magst, dass sie etwas tut, nur weil Du es gern so hättest.
Ich schätze Du willst "echtes" Begehren spüren und kein gut gespieltes.

Und genau das ist das Problem. Sexuelle Vorlieben sind sehr vielfältig und es gibt eben auch Menschen (nicht nur Frauen), die Sex am liebsten passiv mögen, bei denen Errregung erst entsteht, wenn sie das Begehren des Gegenübers spüren. Solche Menschen werden kaum jemals von sich aus sexuell aktiv werden, in dem Sinne wie Du es meinst - einfach weil sie dann etwas spielen müssten, was so nicht da ist.
Die Frage ist jetzt: würde Dich das stören? Also reicht es Dir, wenn sie etwas "nur für Dich" tut? Richtig guter Sex ist es für alle Beteiligten dann, wenn die Vorlieben usw. zueinander passen und keiner eine Rolle spielen will/muss, von der er/sie denkt, dass es das Gegenüber so gern hätte.
Aber man kann auch ganz guten Sex mit jemandem haben, mit dem es nicht so perfekt passt. Man macht Kompromisse in der Art "heute bist Du mal dran und wir machen es so, wie es Dir gefällt - also, was soll ich tun?", und beim nächsten Mal werden dann die Bedürfnisses anderen berücksichtigt.So hat jeder der Partner guten Sex, zwar nie zeitgleich - aber idealerweise gleich oft. So eine Lösung lässt sich mit Reden finden, echte Passung lässt sich allerdings nicht erreichen.
Könntest Du Dir das vorstellen?
 
  • #20
Moin,
du bist nicht der Richtige dafür. Deine Freundin genießt es von dir verwöhnt zu werden, aber sie begehrt dich nicht, sie findet dich nicht super sexy dass sie Lust darauf hätte dich zu verführen.
das ist gut ge- und beschrieben... muss aber nicht immer zutreffen. Meine Ex war z.B. offenbar insgesamt derartig "durchgängig" sauer auf mich, dass sie keine sexuellen Vorstöße mehr machen wollte. Wäre es mir/uns gelungen, diese sonstigen Verstimmungen beizulegen und zu einem zärtlicheren Alltagsleben zurückzukehren, hätte sie wohl auch wieder die Initiative im Bett unternommen.

Will sagen (eigentlich ein alter Hut): eine Frau muss durch sonstige Umstände in der Beziehung Lust auf Sex bekommen. Wenn das nicht gelingt, wird sie nicht die Initiative ergreifen. Sie zeigt sich dann eher überrascht, vielleicht gar nicht besonders negativ, wenn der Mann "plötzlich" ankommt, obwohl die Beziehung z.B. kriselt.

Individuelle Unterschiede gibt es vielleicht eher beim Sexbedürfnis: die eine Frau hält es jahrelang in so einer sexuell unterkühlten Beziehung aus, die andere verbalisiert es früher bzw. zieht Konsequenzen.

manchmal
 
P

Papillon

Gast
  • #21
Ja klar geht das. Bei mir musste ich feststellen, ist das wohl vom Partner abhängig und hängt von der Austrahlung ab. Während ich in meiner alten Beziehung immer mehr die Initative übernommen habe. Da war er der die Schulter zum anlehnen brauchte. Geniese ich im Moment erobert werden. Mein jetziger Freund ist vom Charakter her auch eher der Macher.
 
  • #22
Könnte es nicht auch sein, dass sie sich einfach nicht traut, beim Sex den den Anfang zu machen?
Klar - in einer langjährigen Partnerschaft, wenn man sich gegenseitig kennt und weiß, dass man einander vertrauen kann, sollte wohl nichts tabu sein. Aber wenn eine Frau etwas introvertierter ist z. B. - die hat vielleicht trotzdem noch immer Hemmungen und bleibt deswegen am Anfang (!) passiver.
Hier ist man immer schnell dabei mit: Sie (er) begehrt dich nicht so. Oder: Ihr (ihm) gefällt der Sex mit dir nicht. So würde ich nie schreiben. Das kann eine(n) FS noch zusätzlich fertigmachen - und muss nicht mal stimmen ...
 
  • #23
eine Frau muss durch sonstige Umstände in der Beziehung Lust auf Sex bekommen. Wenn das nicht gelingt, wird sie nicht die Initiative ergreifen.
Aber selbst Lust auf Sex führt nicht automatisch zum Ergreifen der Intiative.
Passive (oder auch devote Personen) haben trotz grundsätzlicher Lust auf Sex keinen Antrieb, die Intiative zu ergreifen, da ihnen Sex nur dann Spass macht, wenn sie passiv sein dürfen. Sie mögen die Rolle des aktiven Parts nicht.
Vielleicht ist die Freundin des FS so ein Mensch. Und dann helfen alle beziehungsfördernden Aktionen nichts, weil das "Problem" nicht an einem Mißverhältnis in der Beziehung liegt, sondern einfach eine unveränderliche Vorliebe ist.
 
  • #24
Sexuelle Muster zu ändern ist schwierig, insbesondere, wenn es in einer Beziehung darum schon Diskussionen gibt, d.h. Druck auf dem Thema ist.
Ich habe mich auch in Beziehungen eher als inaktiv erlebt - bis der richtige Mann kam, auf den ich dann Lust hatte, der für mich so sexuell attraktiv ist, dass ich garnicht inaktiv bleiben kann, sondern mich eher zurückhalten muss und wahrnehmen, dass sein Kopf grad woanders ist.

Wenn ich meine vergangenen Beziehungen reflektiere, dann würde ich sagen, dass ich auch mit 18 einen Partner hatte, bei dem ich aktiver war, weil ich richtig auf ihn abfuhr. Alle Männer danach waren "Naja"-Männer. Das weiß man leider erst hinterher, wenn man was anderes erlebt und das aufgrund Lebenserfahrungen erkennen kann.

Ich denke, Deine Partnerin steht nicht wirklich auf Dich oder kann nicht auf Dich stehen, weil Du sie immer schon bedrängst, bevor sie Lust auf Dich hat. Dass sie aktiv wird, wenn sie Verlustaengste hat (Antreiber) wundert mich in keiner Weise.
Entweder gelingt es Dir, Dich kommentarlos zurückzunehmen und bei ihr vielleicht Lust auf Dich entstehen zu lassen, was auch langfristig wirken kann wenn sie aucf Dich steht (nennt man kognitive Umstrukturierung) oder es wird nichts mit Euch, bzw. bleibst Du immer der Treiber, was übrigens langfristig zur Folge hat, dass der getriebenen Frau dauerhaft die Lust vergeht - siehe sexlose langjährige Beziehungen.
 
  • #25
sauer auf sie sein, von anderen Frauen angeflirtet werden, sich rar machen, desinteressiert wirken, sich distanzieren...

Das hätte ich geraten, wenn du es nicht schon selbst erkannt und geschrieben hättest. Dazu dann auch, dass diese Spielchen eine Beziehung auch untergraben können.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, läuft das so ab: Du hast Lust auf sie, zeigst ihr das, berührst sie. Ab einem gewissen Punkt steigt sie ein und wird selbst aktiv, durchaus zu deiner Zufriedenheit. Möchtest du, dass sie zuerst Lust auf dich hat? Oder geht es darum, dass es kein Problem ist, wenn du den Tanz eröffnest, sie dabei aber schneller einen aktiven Part übernimmt?

Für den ersten Fall hätte ich keinen Tipp. Es gibt bestimmte Phasen im Frühling, wo Frauen angeblich sehr große Lust bzw. die Hochphase ihrer Libido haben. Wenn da ihre Lust größer als deine ist, wäre dies vielleicht eine Möglichkeit. Sie müsste dann nur den Mut haben, dir dies auch zu zeigen. Wenn ihre Lust selbst in ihren Hochphasen geringer ist als deine, gibt es kaum eine Lösung. Soll sie dir was vorspielen, um dich bei Laune zu halten? Für den zweiten Fall solltest du schon konkreter werden. Vielleicht ist es ein Missverständnis, dass du glaubst, so viel "Arbeit", also so ein langes Vorspiel- oder Punkteabarbeitungsprogramm leisten zu müssen. Frauen können auch Sex außerordentlich mit vielen kleinen Höhepunkten erleben, ohne den einen, klassischen Orgasmus, der ein perfektes Zusammenspiel erfordert und nur gelingt, wenn Frau selbst genau zeigt, was sie wann wo braucht oder sich gar selbst mit stimuliert. Aber dann hat sie halt die Hände und den Kopf nicht frei für dich.

Würde es dir denn reichen, dass sie ab und an, also wie ein Geschenk oder in den seltenen Zeiten hoher Libido die Führung übernimmt? Mal das Luder und ihre Sexuellen Phantasien rauslässt? Vielleicht sogar in Dessous, die ihr beide erregend findet? Dass du ganz konkret sagst, was du dir wünschst und wie, also tatsächlich wie eine Mischung aus Rollenspiel und tatsächlich lustvollem Ausprobieren?

Ich finde ihr habt eine gute Sexualität. Durch zu hohe Erwartungen oder Orientierung an den üblichen Pornos könntest du einiges kaputt machen. Findet also einen Kompromiss. Hab den Mut und das Fingerspitzengefühl, deine Wünsche mit den richtigen Worten zur richtigen Zeit zu äußern, ohne sie unter Druck zu setzen. Und vergiss bitte auch nicht, dass es ein Unterschied ist, ob der Sex in der Kennenlernphase, einem romantischem Urlaub stattfindet oder in den Alltag eingebaut wird. Wenn der Alltag ziemlich eintönig verläuft, wird der Sex auch eher Routine werden. Wenn ihr zu zweit keine Lösung findet, gibt es auch Sexualtherapeuten. Beispielsweise in Richtung Tantra. Manchmal braucht man Anregungen von außen.
 
  • #26
Bis zu einem gewissen Grad kann man sich aufeinander einstellen und aufeinander zubewegen. In meiner letzten Beziehung kam ich schnell dahinter, dass mein Partner es gar nicht mochte, wenn ich die Initiative ergriff. Dann ging häufig gar nichts mehr. Gibt es also auch...
Ich war zunächst überrascht und dann halt passiver, als ich es sonst gewesen wäre. So war es für uns beide schön.
 
  • #27
Hatte eine Freundin mit der ich 3 Jahre zusammen war und die Nähe und Sexualität, für mein Befinden irgend wie komisch war. Kuscheln und nähe nur wenn sie das wollte, aber selber hat sie nie die initiative ergriffen. Ihr Aussage war, dass sie sich gewohnt sei, das der Mann die initiative ergreift. Weil aber für sie Umarmen, Küssen, Streicheln schon als Vorbereitung zum Sex im Kopf verankert war, hat sie selber von sich aus mich nie in die Arme genommen. Sie wollte Sex wenn sie es wollte, oder dachte jetzt müsse sie wieder mal Sex haben mit mir. Die Emotionen von Ihrer Seite, haben sich nur auf den Sexuellen Akt beschränkt. Nach diversen Gesprächen, bei welchen auch mal Tränen flossen habe ich einseitig beschlossen auf Sex zu verzichten, wobei sie mir auch noch gesagt hat sie möge Sex höchsten einmal im Monat.
Langsam ist alles eingeschlafen, wobei ich sie immer noch liebte, aber eben rein Platonisch. Heute bin ich wieder Singel, denke das ist besser so, bis ich wieder den Mut habe eine neue Beziehung aufzubauen.
Denke Schemas im Kopf zu überwinden ist sehr schwierig.
 
  • #28
Wenn Sie will dann kann Sie auch!
Sie gehört zu der Gattung die weniger Sex braucht. Sei froh das Du überhaupt Sex hast. Ich denke Du solltest mal aufhören und warten bis Sie auf Dich zukommt. Das kann sehr aufschlussreich sein.
 
  • #29
Des Mannes liebstes Spielzeug ist doch sein bestes Stück (seit seiner Geburt)... Warum liebe Frauen steigt man darauf nicht ein und spielt einfach eine Runde mit (statt Scrabbel). Ich weiß jetzt kommt wieder der Alltag streßt, die Kinder, der Haushalt, das Kochen, der Job usw. Ich denke 5 Minuten sexuelle Aufmerksamkeit dem Mann gegenüber, beenden so manchen Beziehungsstress und verhindern, das man sich als Frau bedrängt fühlt und irgendwann einmal handlungsunfähig wird.
Es muss nicht immer der Akt an sich sein um einen Mann glücklich zu machen. Probiert es aus statt 5 Minuten im Handy zu daddeln lieber mal einen Zwischendurch Snack für den Liebsten. Er wird abends besser einschlafen. Oder wenn es morgens passiert, glücklich abends nach Hause kommen.

P.S. Dasselbe würde ich natürlich auch für meine geliebte Partnerin machen.

m,49
 
  • #30
5 Minuten sexuelle Aufmerksamkeit dem Mann gegenüber...
...um einen Mann glücklich zu machen. ...Er wird abends besser einschlafen. Oder wenn es morgens passiert, glücklich abends nach Hause kommen.
Klar, kann man natürlich machen.
Hab ich gemacht, so zwischen 16 und 30.
Den jeweiligen Freund sexuell möglichst schnell und effizient bedient, damit er dann zufrieden war und ich meine Ruhe hatte.
Ich hatte zwar keinen Bock und von mal zu mal weniger, aber was soll's ? Er hat's nicht gemerkt.
Erst, als unsere Beziehung schlechter wurde.

Meine leibliche Mutter hat das auch gemacht.
Mein Vater hat sie den ganzen Tag mit zwei Wickelkindern allein gelassen und gearbeitet. Er hat bis ca. Mitternacht bei Zigarren und Rotwein gezeichnet und dann hat er ( ungeduscht und nicht mal die Zähne geputzt ) sie um Mitternacht geweckt, weil er ja noch ein Bedürfnis hatte, dessen Befriedigung ihre Pflicht war. Nun, sie hat die Zähne zusammengebissen
...und natürlich auch, um dann weiterschlafen zu können.
Aus 'meine leibliche Mutter' darfst du schließen, dass ich danach eine Stiefmutter hatte, du verstehst ?

Lieber @Blueeyes68 , ich kann nicht glauben, dass du das wirklich ernst meinst.
Sex, sogar wenn du darunter den schnellen morgendlichen handjob verstehst, den deine Frau dir leistet, was technisch natürlich gar kein Problem ist, ist eben doch etwas anderes, als die anderen Pflichten, die sie täglich erfüllt. Sie muß sich ja auch jeden Morgen die Zähne putzen und die Haare waschen, was sie auch lästig findet, aber dennoch tut sie es.
Na klar, da kommt's auf deinen Routine-O rein zeitlich nicht an.
Aber was macht das mit ihr und eurer Beziehung ?
P.S. Dasselbe würde ich natürlich auch für meine geliebte Partnerin machen.
Na klar, das macht dir ja auch Spaß, ist also wieder für dich.
Deine Frau will ganz sicher nicht täglich zwischen Tür und Angel fünf Minuten befummelt werden.
Aber du könntest deiner geliebten Frau täglich die Haare fönen oder die Hornhaut an den Füßen wegraspeln. Irgendwas gibt es jeden Tag zu tun für dich. Naaa, freust du dich schon ?


Du bist glücklich. Und sie ?
Ist dir das komplett egal ?
Ich stelle mir deine Frau vor, wie sie dich fünf Minuten lang bedient, dabei innerlich die Augen verdreht und hofft, dass du schnell kommst.
Du liebe Zeit, das kannst du doch nicht wollen.
Ich empfehle, es einfach schnell selbst zu machen.
Diese fünf Minuten
beenden so manchen Beziehungsstress und verhindern, das man sich als Frau bedrängt fühlt
...und danach nicht ihre Fußhornhaut vergessen !

w 49
 
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