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  • #1

Wie lautet Eure Definition von Zusammensein?

Speziell auf die Partnersuche über dieses Portal bezogen (und Affären- bzw. ONS-Suche explizit ausgeklammert): wie definiert Ihr das Zusammensein / Paarsein und wann beginnt es Eurer Meinung nach? Welche Gesten sind ein Ansatz, was macht es eindeutig?

Ich bräuchte da ein wenig Meinungsinput, da ich mir nicht im Klaren darüber bin, was meine eigene Situation derzeit ist (um keine Mißverständnisse zu erzeugen: von meiner Seite hoffe ich auf "mehr", aber ich kann sie noch nicht ausreichend einschätzen).

Da ich damit rechne, daß das geschlechter- und altersabhängig verschieden gesehen wird, würde ich mich freuen, wenn Ihr das bei Eurer Antwort mit angeben würdet. Ich selbst bin m und Anfang 30, die Dame, um die es geht, ebenfalls.

Danke im Voraus für Eure Antworten und Tipps.
 
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  • #2
Zusammensein heisst für mich, wenn ich mich mehrmals getroffen habe, ich wunderschönen Sex mit dem jenigen hatte und man feststellt, dass man sich wirklich gerne hat. Ich drücke ihn und will ihn nicht los lassen.

Ich habe gerade so ein "Ding"(allerdings habe ich ihn in "real" getroffen), und ich habe festgestellt, dass "er" das fehlende Stück in meinem Leben ist. Das das ist das erste Mal, dass ich das fühle und sage. Und mittlerweile bin ich 43, war verheiratet, hatte etliche Freunde....aber er ist es-der Mann fürs Leben.
 
  • #3
In meinem bisherigen Leben waren Intimitäten immer eindeutiges Signal genug -- nach einer gemeinsam vebrachten Nacht war wir immer ein Paar und sind das auch in jedem Fall für länger geblieben. Ich habe es noch nie erlebt, dass so etwas nicht unmissverständlich und eindeutig wäre, zumal doch eine längere Flirt- und Werbephase und gemeinsame Erlebnisse vorausgehen und eben in Intimitäten gipfeln.

Falls tatsächlich noch Unklarheiten herrschen, kann man das ja nach der ersten Nacht klarstellen, wie es um Treue, Exklusivität und Zusammensein steht. Im allgemeinen hat man über solche Aspekte ja aber schon vorher mal gesprochen und ist sich einig -- sonst hätte man sich ja nicht aufeinander eingelassen.

Ohne Intimitäten habe ich mich noch nie "zusammen" gefühlt, allenfalls in der heißen Flirt- und Anbahnungsphase.
 
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  • #4
Wenn der Zauber besteht.
Wenn beide von der Zunkunft sprechen.
Wenn das Verlangen des anderen spürbar ist.
also
wenn beide mehr wollen.

alles gute dir.
 
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  • #5
Ich definiere das "Zusammensein" auch über körperliche Intimitäten. Spätestens die erste gemeinsam verbrachte Nacht ist für mich eindeutig. Dies umso mehr, je älter man ist.

Jedenfalls setze ich im vorgerückten Alter voraus, dass die Experimentierphase vorüber ist und man sich seiner eigenen Gefühle sowie seiner Verantwortung für die Gefühle des Anderen bewusst ist.

Allerdings bin ich über die "Konkurrenz" von EP an einen Mann geraten, der das wohl anders sieht. Da wir sehr weit voneinander entfernt wohnen, war ein langsames Kennenlernen mit vielen gemeinsamen Erlebnissen à la Frederika nicht möglich, dennoch hatte ich das Gefühl, dass wir beide uns bereits beim ersten Date total ineinander verliebt haben, auch die harten Fakten passten bestens.

Meine Überraschung kam, als er sich danach mit dem Melden so viel Zeit ließ, dass ich ihm zuvor kommen musste. Er legt offensichtlich keinen Wert auf regelmäßigen Kontakt und gab auch zu, nie feste Bindungen zu haben, obwohl er 15 Jahre verheiratet war und einige Kinder hat. Fies ist nur, so etwas nicht vor dem Sex zu sagen, und sich stattdessen immer neuen Frauennachschub unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu suchen.
 
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  • #6
Es gibt für mich keine Definition von Zusammensein.

Das hat sich ohne darüber nachzudenken ergeben. Da war diese Neugier auf den anderen, dieses den anderen spüren wollen und nicht nur einen Tag und eine Nacht. Diese Vorfreude auf jedes Treffen. Und plötzlich wurde aus einem "Ich "und "Du" ein Wir. Man denkt nicht mehr für sich allein sondern denkt mit ihm, an ihn, manchmal auch für ihn.:))

w45
 
  • #7
Wenn man nicht nur eine Nacht zusammen verbracht, sondern auch am nächsten Morgen gemeinsam gefrühstückt hat. Wenn man sich dann weiter verabredet, und zwar auch zu anderen Aktivitäten als Sex. Wenn man dann Freunde besucht, und zwar Hand in Hand.
 
  • #8
Ich kann die Frage verstehen - wenn ich in jemanden verliebt bin, dann möchte ich auch unbedingt wissen, wo wir nun stehen - also ob wir seiner Meinung nach auch offiziell ein Paar sind oder er sich eher noch in der Datingphase sieht. Für mich selbst ist wie für Frederika klar: Wenn ich mich auf Intimitäten mit einem Mann einlasse, die über einen Kuss hinaus gehen, möchte ich auch mit ihm zusammen sein. Bei Männern ist das ja leider nicht immer so eindeutig. Signale, an denen man erkennen sollte, dass er uns als Paar betrachtet:

+ er hält in der Öffentlichkeit mit mir Händchen oder küsst mich
+ er bezeichnet mich als seine Freundin und erzählt denjenigen Menschen in seinem Leben, die es was angeht, dass er neu liiert ist
+ er nennt mich "Schatz" und spricht von "wir"
etc.pp.

Oder du fragst ihn einfach, ob ihr jetzt fest zusammen seid...
 
  • #9
Es gibt für mich keine Definition von Zusammensein.
Das hat sich ohne darüber nachzudenken ergeben.

Das sehe ich für mich ganz ähnlich. Bisher gab es, meist noch merklich vor der ersten gemeinsamen Nacht, irgendeinen, oft nur ganz kurzen, "magischen Augenblick", ein gegenseitiger Blick in die Augen oder irgendeine gemeinsame Geste, und danach waren solche Zweifel verflogen und solche Fragen beantwortet.
 
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  • #10
Ich definiere Zusammensein, zumindest in monogamen Beziehung darüber, dass beide Parteien sich einig sind, ab nun mit dem anderen "zusammen" zu sein, ergo man niemand anderen mit ins Schlafzimmer bringen würde, nicht mit anderen flirtet, zumindest ohne ernste Absichten, solche Dinge. Und beide sollten natürlich idealer Weise den anderen lieben. Ich würde Beziehungen allein schon deswegen nicht über körperliche Intimität definieren, weil meine derzeitige Beziehung so nicht läuft/gelaufen ist. Ich war nämlich verliebt, habe es ihm gesagt, nach einiger Zeit hat er dann in eine Beziehung eingewilligt. Dann kamen regelmäßige Treffen (davor wars nur hin und wieder, wenn wir beide viel Zeit hatten, jetzt sehen wir uns jejde Woche, sooft es geht), Arm-in-Arm-gehen, Kuss au die Wange etc. So haben wir uns langsam vorgearbeitet und ich könnte nicht sagen, dass ich das schlecht finde.
w16
 
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  • #11
Komisch, dass gerade bei Frauen der SEX als "Zusammensein" gedeutet wird. Ich sehe das nicht so, da wiegen andere Faktoren mehr!
 
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  • #12
Für mich ist Zusammensein, wenn ich mit meinem Partner/Lover/Freund in die Zukunft plane. Damit meine ich nicht einen Hausbau oder das Auswandern in der Rente, sondern evtl. den nächsten Urlaub im Frühjahr.
Außerdem lernt er dann meine Familie kennen oder ich seine und überhaupt erwähnen wir den Partner bei der Familie.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung in den Freundeskreis. Eine Affäre stelle ich meinen Freundinnen gar nicht unbedingt vor. Wenn es sich ergibt, natürlich schon, aber ich bringe ihn nicht auf eine Einladung mit.
Küssen und Sex haben bei mir nichts damit zu tun, ob ich fest mit jemandem zusammen bin. Natürlich tausche ich keine Intimitäten mit einem Mann aus, mit dem ich mir das zu dem jeweiligen Zeitpunkt so gar nicht vorstellen kann. Aber manchmal ist es eben so, dass man nach 2-3 Monaten bemerkt, dass es doch nicht so gut passt.
Wenn ich mir mehr vorstellen kann und ich nicht weiß, woran ich bei meinem Lover bin, dann frage ich ihn eben. Wenn er dann zögert oder gar seufzt, reicht das als Antwort - dann will er nichts Festes. Und ich muss mir dann überlegen, ob ich auf der Basis weitermachen kann und will oder nicht.

w,38
 
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  • #13
Komisch, dass gerade bei Frauen der SEX als "Zusammensein" gedeutet wird.

Sex = Zusammensein, wenn davor entsprechende Äußerungen gefallen sind, die man als Beziehungsabsicht verstehen kann (und wenn es im Profil steht!!)

Oder wie sehen das die anderen hier??

Leider gibt es Männer, die imstande sind hier ihren Ehrenkodex mal kurz abzustellen à la " mind temporarily out of order" oder "sorry, war halt mal wieder rallig". Damit geht natürlich jedes Vertrauen baden.

w
 
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  • #14
In meinem bisherigen Leben waren Intimitäten immer eindeutiges Signal genug -- nach einer gemeinsam vebrachten Nacht war wir immer ein Paar und sind das auch in jedem Fall für länger geblieben.

Nach dieser Definition sind ONS nicht möglich, weil man ja nach den Intimitäten ein Paar wäre. Ich bin deshalb auch anderer Meinung, nämlich: Intimitäten sollten auf Paarbeziehungen beschränkt bleiben, und das ist nur möglich, wenn man sich auch schon vorher als Paar fühlt.

Meiner Meinung nach ist man zusammen, wenn einer der beiden es irgendwie ausspricht, im Sinne von „ich gehöre jetzt zu dir”, „ich bleibe heute nacht bei dir”, „dich gebe ich nie wieder her” - und der andere es durch einen Kuß bestätigt.
 
  • #15
Nach dieser Definition sind ONS nicht möglich, weil man ja nach den Intimitäten ein Paar wäre.
Richtig, ONS kommen für anständige Menschen auch nicht in Frage und ich bin noch nicht an solche Typen geraten. Solche Kerle erkenne ich früh genug.

Ich habe hier meine Definiton gegeben -- sie hat sich für mich bewährt und mich bisher nein getäuscht. Sie gilt auch für die überwältigene Mehrheit. Nur die promiske Minderheit hat damit ggf. Probleme und sollte das vor dem Sex klarstellen, wenn dem nicht so ist.
 
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  • #16
möchte ich auch unbedingt wissen, wo wir nun stehen - also ob wir seiner Meinung nach auch offiziell ein Paar sind oder er sich eher noch in der Datingphase sieht [...] Bei Männern ist das ja leider nicht immer so eindeutig.

Was wäre denn Deiner Meinung nach eine „eindeutige” Äußerung?

Also, ich sagte mal einer Frau, daß ich zur Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen sei und er mich gefragt hätte, ob ich denn meine neue Freundin mitbrächte. Was ich ihm denn bitte antworten dürfe?

Sie kniff die Lippen zusammen und sagte - überhaupt nichts. Wollte wenig später nach Hause, und zwar allein. Das war für mich ein klares Signal, daß wir (noch) nicht zusammen sind. Sie hat sich aber weiterhin mit mir getroffen und kam dann tatsächlich auch zur Party des Freundes mit.

Welches Signal könnte diese Frau von mir erwartet haben?
Oder habe ich mich einfach nur zu kompliziert/mißverständlich ausgedrückt?
 
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  • #17
Richtig, ONS kommen für anständige Menschen auch nicht in Frage und ich bin noch nicht an solche Typen geraten. Solche Kerle erkenne ich früh genug.

Ich habe hier meine Definiton gegeben -- sie hat sich für mich bewährt und mich bisher nein getäuscht. Sie gilt auch für die überwältigene Mehrheit. Nur die promiske Minderheit hat damit ggf. Probleme und sollte das vor dem Sex klarstellen, wenn dem nicht so ist.

Da bin ich mir nicht so sicher, dass dir das nie passieren könnte. Das habe ich bis zu einem einschlägigen Erlebnis von mir selbst auch nicht geglaubt. Es gibt Männer, von denen man nie glauben würde, dass sie ONS in Erwägung ziehen. Die völlig seriöse Absichten vorspiegeln, und hinterher stellt sich heraus, dass sie regelmäßig auf Partnerbörsen unterwegs sind und sie über Jahrzehnte mit allen halbwegs für sie interessanten Frauen im Bett landen, hinterher dann abtauchen und das Unschuldslamm spielen.
 
  • #18
Also, ich sagte mal einer Frau, daß ich zur Geburtstagsfeier eines Freundes eingeladen sei und er mich gefragt hätte, ob ich denn meine neue Freundin mitbrächte. Was ich ihm denn bitte antworten dürfe?
Ich finde, das war super gefragt und wenn sie gewollt hätte, hätte sie das alles einfachst klären können. Ich werde solche Zickerei und Problematisierung nie verstehen. Du hast alles richtig gemacht.

Welches Signal könnte diese Frau von mir erwartet haben? Oder habe ich mich einfach nur zu kompliziert/mißverständlich ausgedrückt?
Ich glaube, sie war sich entweder doch noch unsicher oder es war mal wieder so eine Freiheitskacke.
 
  • #19
Sex = Zusammensein, wenn davor entsprechende Äußerungen gefallen sind, die man als Beziehungsabsicht verstehen kann (und wenn es im Profil steht!!)

Mit Verlaub, aber manchmal bin ich regelrecht erschrocken darüber, wie naiv manche Menschen derlei Dinge angehen. Nur weil jemand "Ich suche den Mann/die Frau für den Rest meines Lebens" ins Profil schreibt und bei ersten Date andeutet, dass das Gegenüber dieser Mann/diese Frau sein könnte muss er oder sie das noch lange nicht ernst meinen. Ganz im Gegenteil, je häufiger und je dicker aufgetragen soetwas in der Frühphase einer Beziehung kommt, desto vorsichtiger sollte man eigentlich werden.


Deutlich anders.
Sex ist etwas, das ich mir ohne "Zusammensein" schwerlich vorstellen kann. Das Wissen darum, dass man ein Paar ist ist für mich geradezu die Voraussetzung für Sex. Im Einzelfall kann es sicher passieren, dass sich dieses Wissen irgendwann am Beginn des Abends einstellt, der dann am Ende die erste gemeinsame Nacht wird, aber meist stellte sich dieses Wissen schon deutlich vorher ein.


Wer blind den Beteuerungen mehr oder weniger fremder Menschen vertraut, die oder der wird regelmäßig enttäuscht werden. Nicht nur bei der Partnersuche, sondern auch überall sonst im Leben.
 
  • #21
Nein, auch jene, die eine Beziehung nicht mit dem Sex beginnen lassen wollen, sondern vorher irgend eine andere Art von Exklusivitätsversprechen erwarten (eben um ONS auszuschließen), hat damit Probleme.
Ja, finde ich in Ordnung. Dann muss man eben vorher drüber sprechen. Im allgemeinen ergibt sich das doch durch gemeinsame Ansichten und Wertvorstellungen und die Einstellung zu Treue und Sexualität von ganz alleine. Also ich hatte damit noch nie Probleme -- schließlich lernt man sich doch vorher ausgiebig kennen und spricht über sehr viele Dinge.
 
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  • #22
Nur weil jemand "Ich suche den Mann/die Frau für den Rest meines Lebens" ins Profil schreibt und bei ersten Date andeutet, dass das Gegenüber dieser Mann/diese Frau sein könnte muss er oder sie das noch lange nicht ernst meinen. Ganz im Gegenteil, je häufiger und je dicker aufgetragen soetwas in der Frühphase einer Beziehung kommt, desto vorsichtiger sollte man eigentlich werden.

Nun, das ist jetzt satirisch überspitzt dargestellt -der Extremfall-, aber hat durchaus Wahrheitsgehalt. Ein Mann mit ernsten Absichten schafft es meistens, das Tempo der Frau anzupassen und sich langsam aber sicher zur Eskalation der Gefühle zu nähern.

Sex ist etwas, das ich mir ohne "Zusammensein" schwerlich vorstellen kann. Das Wissen darum, dass man ein Paar ist ist für mich geradezu die Voraussetzung für Sex. Im Einzelfall kann es sicher passieren, dass sich dieses Wissen irgendwann am Beginn des Abends einstellt, der dann am Ende die erste gemeinsame Nacht wird, aber meist stellte sich dieses Wissen schon deutlich vorher ein.

Das sehen wir sogar sehr ähnlich, wenn nicht gleich.

Was ich fordere und mit Ehrenkodex meine, wie Frederika auch schreibt: die promiske Minderheit soll bitte ihre Vorstellungen vorher formulieren. Dann hat man wenigstens die freie Wahl für oder gegen das Vergnügen.
Kaum etwas ist bitterer als sich hinzugeben in der Annahme, dass Gefühle längerfristig erwidert werden - nach einem Ablauf, wie Du ihn beschreibst -, und dann wird man fallengelassen.
Das ist einfach Sch... , mit Verlaub.
 
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  • #23

Wie willst Du das denn vorher besprechen? „Ich möchte erst Sex mit dir, wenn wir ein Paar sind”, oder wie? Ich denke, man sollte halt so viel Feingefühl haben, daß man es nicht zu einer Situation kommen läßt, die den anderen bezüglich Sex in Zugzwang bringt. Will heißen: man schafft zwar die Gelegenheit, läßt den anderen aber entscheiden, ob er/sie sie wahrnehmen will.

„Du kannst morgen gerne bei mir übernachten, wenn Du so spät nicht mehr heimfahren willst” wäre so eine typische Anbahnungs-Szenerie. Hier kann das Gegenüber mit „nein, das geht schon, nehme ich halt ein Taxi” antworten, mit „au ja, gerne, hast du denn Platz?” oder gegebenenfalls auch mit „dürfen wir das denn, wir sind doch noch gar nicht zusammen?” - „Doch, ich denke schon! Du nicht?”
 
  • #24
Wie willst Du das denn vorher besprechen? „Ich möchte erst Sex mit dir, wenn wir ein Paar sind”, oder wie?
Ich habe doch in #2 klar formuliert, wie ich es persönlich halte. Da waren bisher explizite Gespräche nicht nötig, aber indirekt alles klar. Ich habe kein Problem damit.

Wer aber meint, es bestünden Unklarheiten, der sollte sie eben klären und das heißt besprechen. Du hast ja schon gute Beispiele gegeben, wie man das vorsichtig beginnen kann.
 
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  • #25
Das Wissen darum, dass man ein Paar ist ist für mich geradezu die Voraussetzung für Sex.

So sehe ich das auch - und bin an dieser Einstellung aber auch schon gescheitert, weil sie eben relativ untypisch ist und Mißverständnisse provoziert.

Um ein Paar zu werden, braucht es über die erotische Anziehung hinaus nämlich auch noch ein paar andere Dinge, zum Beispiel die Offenheit, über solche Fragen auch zu sprechen. Wenn ich zum Beispiel vom Gegenüber noch gar nicht weiß, wie lange die letzte Trennung zurückliegt, wer sich von wem getrennt hat, vielleicht sogar aus welchem Grund - dann strebe ich auch keinen Sex an. Oder auch, wenn ich noch nie mit ihr im Liegen romantische Musik hören und ihr dabei mit den Fingern durchs Haar wuscheln konnte.

Wenn man aber so etwas tut und der/die andere es zuläßt und genießt, ohne daß im Hintergrund schon die Schlafzimmertür offen steht, dann ... ist man auch ohne Sex „zusammen”. m/54
 
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