• #1

Wie lebt Ihr Beziehungen Ü50?

Hallo Liebes Forum!

Ich w/53 hatte zwei lange Beziehung in meinem Leben. Von 20-35 in einer festen Beziehung und von 36-49 (davon 9,5 Jahre verheiratet). Kinderfrei!

Seid knapp 2,5 Jahren lebe ich einer exklusiven LAT-Beziehung mit einem gleichaltrigen Mann mit zwei Kindern (19 und 14).

Ich fühle mich in meiner jetzigen Beziehung und dem LAT-Model wohl. Wir sehen uns 2-3 die Woche auch mal mehrere Tage am Stück. Aber auch mal 7-10 Tage gar nicht. Gemeinsame Urlaube (vor Corona). 95% unserer gemeinsamen Zeit sind wir ohne seine Kinder zusammen.

Unsere gemeinsame Zeit ist immer zu 100% Paar-Zeit. Wir sind nur füreinander da und genießen uns. Machen Dinge die uns gut tun und wenn wir auseinander gehen, haben wir beide das Gefühl, das es eine wunderbare Auszeit aus dem Alltag mit uns war.

Ich habe in meinem Leben immer Beziehung mit zusammenwohnen gelebt.
Manchmal vermisse ich es.
Jedoch genieße ich auch meine Freiheit!

Ich habe auch gelernt mit mir allein klar zu kommen, ohne mich immer gleich einsam zu fühlen. Ich kann gut mit mir allein sein (meistens zumindest ;-) und diesen Zustand mag ich auch sehr gerne :)

Manchmal sehne ich mich nach Alltag mit Ihm, dann wieder frage ich mich „Will ich überhaupt nochmal so richtig Alltag mit einem Partner leben".

Dazu wohnen wir ca. 100 km auseinander, es wäre schwierig sich was Gemeinsames aufzubauen.
Ich liebe die Stadt in der er wohnt, jedoch hätte ich nicht den Mut dorthin zu ziehen.

Ich verdiene meinen Lebensunterhalt schon immer selbst, arbeite fast 25 Jahren „immer noch zufrieden“ im gleichen Office und habe meine Familie und Freunde hier. Mein eigenes Sicherheitsbedürfnis ist sehr ausgeprägt!

Und ER ist auch in seiner Heimat verbunden, Selbstständigkeit vor Ort und natürlich seine Kinder.

Braucht Mann/Frau das ganze Alltags-Paar-Programm, zusammenziehen und 24/7 zusammen zu sein?

Ich bin mir was das betrifft gerade unschlüssig!

Da hier im Forum einige in meinem Alter sind, richte ich die Frage an euch… wie fühlt und lebt Ihr "neue" Beziehungen die Ü50 begonnen haben?
 
  • #2
Braucht Mann/Frau das ganze Alltags-Paar-Programm, zusammenziehen und 24/7 zusammen zu sein?
Ich bin mir was das betrifft gerade unschlüssig!
Da hier im Forum einige in meinem Alter sind, richte ich die Frage an euch… wie fühlt und lebt Ihr "neue" Beziehungen die Ü50 begonnen haben?
Deine Frage kann man nicht allgemein beantworten, das ist von Mensch zu Mensch verschieden, Menschen die alleine sehr gut klar kommen, sich selbst wirtschaftlich gut versorgen können, Menschen die mit sich selber sehr zufrieden und sehr glücklich sind, brauchen sicherlich nicht das normale, was gesellschaftlich gelebt wird! Ich verstehe nicht, warum du mit 53 unschlüssig bist, willst du jetzt von vielen Leuten hier hören, dass das was du machst genau richtig ist, oder willst du was anderes hören, was willst du hier hören, und warum hörst du nicht ausschließlich auf dich selbst, auf dein Bauchgefühl?? Denn nur du mit deinem Bauchgefühl kennst die richtige Antwort für dich!! Ich kann also nicht nachvollziehen, warum du Außenstehende Leute dazu fragen musst??
 
  • #3
Ich kann dir nur raten, alles so zu lassen, wie es ist. Es hört sich ganz wunderbar an.
Aber, ich verstehe auch deine andere Seite in dir. Das da was fehlt. Eben diese Normalität.
Ich habe mit meinem letzten Partner auch eine LAT Beziehung geführt, allerdings mit noch viel weniger, also ohne mehrere Tage am Stück.
Theoretisch war es zumindest am Anfang nicht schlecht.
Später war es mir jedoch zu aufgesetzt. Man traf sich nur, um schöne Dinge zu machen.
Wie ein Hund, den man sich zum Gassi gehen aus dem Tierheim holt und danach wieder abgibt, bevor er Dreck und Haare im Haus verliert......
Ich hatte mit zunehmender Dauer immer das Gefühl, mein Partner will mich nicht ganz. Ich fühlte mich abgewiesen und beendete die Beziehung.
Mein Fazit: eine lat. Beziehung ist nicht schlecht, kann man mal machen. Aber wenn man feste Beziehungen gewöhnt ist, dann ist das doch bisschen wenig.
 
  • #4
Ich bin nach einer langjährigen gegen Ende toxischen Beziehung (20 Jahre ) nun wieder neu verliebt und wir sind nun zusammen gezogen und ich genieße es, weil er da ist und ich ihn täglich spüren kann und ihn bei mir habe . Erbringt wo es geht , finanziell teilen wir alles auf . Kindererziehung machen wir auch ggs.
 
  • #5
Auch ich habe eine LAT-Beziehung.
Ich bin mit dem Mann bald sieben Jahre zusammen, alles ist gut, leicht und schön und wir werden es nicht ändern.

Man traf sich nur, um schöne Dinge zu machen.
Wie ein Hund, den man sich zum Gassi gehen aus dem Tierheim holt und danach wieder abgibt, bevor er Dreck und Haare im Haus verliert......
Hahahaha, super, joa, das trifft es.
Aber was ist daran so schlimm ? Nur die schönen Seiten mit dem Mann ohne seinen Dreck und seine Haare wegmachen zu müssen, ist doch super. Für mich.
Du wirst hier beide Seiten hören.
Entscheide du, was für dich richtig ist. Ich finde, es hört sich gut an.

w 53
 
  • #6
@inspirationsmaster
Ich weiß, dass man meine Frage nicht allgemein beantworten kann, dazu sind Menschen viel zu individuell!

Meine Frage an Dich: Darf man mit 53 nicht auch mal unsicher sein? Darf mein Bauchgefühl nicht ein Tag so und am andern Tag so sein? Macht einen das nicht menschlich?


@ Frau Rossi 50
Genauso fühle ich es auch, ich hinterfrage mich gerade ob mir die Normalität fehlt.
Ich muss wohl gannnz tief in mich reinhören.

@Power77
Ich finde es schön, das Du den Schritt wieder gewagt hast mit einem Mann zusammenzuleben.

Ich mag Deine Zeilen: „…. das ich Ihn täglich spüren kann“

Danke für Deine Anregung, darüber nachzudenken!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #7
Ich bin Mitte 40, mein Partner einiges älter. Wir sind seit etwa 18 Jahren superglücklich miteinander, sind nach etwa 1 Jahr zusammengezogen, wohnen und leben seitdem zusammen, sehen uns aber dennoch - aufgrund von einspannenden und zeitintensiven Berufen (ich leite eine kl. Werbeagentur, er ist Musiker und Künstler, vor Corona, oft auch (abends) unterwegs) sowie zeitintensiven eigenen Hobbies und Freundeskreisen - "selten". Wir beide sind der Meinung "viel zu selten". : - )
Naja, in der Realität sehen wir uns seit ca. 18 Jahren fast jeden Tag. In der Tat verbringen wir aber so gut wie nie "einfach nur Alltag" miteinander. Wir haben einen verschiedenen Tages-Ablauf/ Zeit-Rhythmus. Dafür ist es JEDES MAL, wenn wir uns sehen, HÖCHST beglückend, sehr intensiv und eine absolut uns beiden Energie-bringende Paar-Zeit.
Er hat ein Kind, das durchschnittlich 1 Mal die Woche bei uns ist, Urlaube verbringen wir oft mit seinem Kind (das schon oft "Mama" zu mir gesagt hat, als es noch klein war) zusammen.
 
  • #8
@frei
Genauso denke ich auch die meiste Zeit "was ist daran falsch, nur die schönen Zeiten mit einem Mann zu leben?"
Vielleicht will ich es nicht wahr haben, das es auch LAT geht... da ich immer in Beziehungen gelebt habe!?
Es fühlt sich auf jeden Fall "leicht" an mit ihm und dass genieße ich unendlich.... und das er mich in 2,5 Jahren noch nicht genervt hat (lach-lach) und meine Zündschurr ist echt lang :) :)

Deswegen freut es mich eure Zeilen dazu zu lesen.
 
  • #9
Braucht Mann/Frau das ganze Alltags-Paar-Programm, zusammenziehen und 24/7 zusammen zu sein?

Da hier im Forum einige in meinem Alter sind, richte ich die Frage an euch… wie fühlt und lebt Ihr "neue" Beziehungen die Ü50 begonnen haben?
Ich denke, das ist eine individuelle Entscheidung.

Wir leben zusammen, samt einem Teeny und gemeinsamem Alltag. Für mich wäre LAT nichts, Fernbeziehung auch nicht. Wir lassen uns wechselseitig Freiheiten, so dass ich mich nicht eingesperrt fühle. Mir geht es damit gut.
 
  • #10
Darf man mit 53 nicht auch mal unsicher sein? Darf mein Bauchgefühl nicht ein Tag so und am andern Tag so sein?
Doch, das darf man, denn es zeigt, dass Du nicht festgefahren bist. Zweifeln ist durchaus gut, solange es nicht zu Verzweifelung führt.

Ich habe das LAT-Modell kurz ausprobiert - war nichts für mich. Fernbeziehung habe ichh auch ausprobiert, war auch nichts für mich - bin wohll der ganz ooder garnicht-Typ.
Darum wohne ich jetzt mit dem Mann zusammen (musste dafür 800 km umziehen und meinen Job aufgeben). Ich habe es nicht einen Tag bereut.
 
  • #11
Braucht Mann/Frau das ganze Alltags-Paar-Programm, zusammenziehen und 24/7 zusammen zu sein?

Ich bin mir was das betrifft gerade unschlüssig!

Ich denke das kann man nur individuell entscheiden. Es muss zum Paar passen, zur Arbeits/Zeit/Wegesituation, sonstigen Verpflichtungen.

Berufsbedingt hatte ich immer viel Freiraum zu Hause, war oft allein trotz Zusammenwohnens, schon in der Ehe mit Kind.

In der jetzigen Beziehung wollte mein Partner unbedingt zusammenziehen, da er sowieso immer mit bei mir war.

Das ging mir anfangs zu schnell und ich fühlte mich da auch eingeengt, weil ich es auch über viele Jahre des Single Seins nicht gewohnt war.

Allerdings ist die viele gemeinsame Zeit mit ihm schön er hängt mich nicht rein und wir gehen uns eher nicht auf den Wecker jeder macht auch Seins, auch wenn wir beide zu Hause sind.

Außerdem ist mein Partner auch wieder die eine um die andere Woche abends nicht zu Hause, sodass ich auch hier genügend Freiraum für mich am Nachmittag oder am Abend habe.

Ich denke es kommt hauptsächlich auf das Miteinander an. Ich lernte auch schon Männer kennen, die permanent meine Aufmerksamkeit beanspruchen wollten.
Wenn ich das Handy in die Hand nahm, -wer schreibt dur, wem schreibst du, was machst du' wenn ich nur das Zimmer verließ um auf Toilette zu gehen 'wo gehst du hin?'

Das nervte und ging gar nicht.
 
  • #12
Meine Frage an Dich: Darf man mit 53 nicht auch mal unsicher sein? Darf mein Bauchgefühl nicht ein Tag so und am andern Tag so sein? Macht einen das nicht menschlich?


@ Frau Rossi 50
Genauso fühle ich es auch, ich hinterfrage mich gerade ob mir die Normalität fehlt.
Ich muss wohl gannnz tief in mich reinhören.
Nimm den IM nicht zu persönlich, nicht ärgern :)

Ich denke, es hört sich erstmal gut an. Du musst aber für dich selbst eben entscheiden, ob das auf Dauer ausreicht oder nicht. Ich denke, man kann mit beidem glücklich sein, solange man das selbst wirklich möchte und es nicht vom anderen ausgeht.
Ich selbst bin noch nicht in dem Alter und hatte nur gezwungener Maßen Fernbeziehungen und LAT; ich genieße es sehr, mit meinem Partner zusammenzuwohnen. Aber ich kenne auch glückliche Paare, die LAT bevorzugen. Alles hat seine Vor- und Nachteile im Leben, auch die Wohnsituation. Im Alter kommt dann hinzu, dass man bei einem Umzug in eine andere Stadt wirklich viel aufgeben muss, das würde mich auch beunruhigen, ob man diesen Schritt wirklich geht.
 
  • #13
@mokuyobi
Ja, genau das was Du in Deinem letzten Satz schreibst, ist glaub ich der wirkliche Grund, warum ich LAT/Fernbeziehung lebe.

Ein Umzug würde bedeuten, das ich einen neuen Job bräuchte. Meine Größte Sorge wäre keinen passenden zu finden, denn mir ist es wichtig nicht nur mein eigenes Geld zu verdienen sondern das mir dieser Job auch Spaß macht.
Familie und Freunde wäre nicht wirklich mein Hemm-Schuh, da es ja nur ca. 100 km wären.

Dann denke ich mir wieder.... 'Hey, Du bist 53, glücklich, hast einen Partner mit dem es schön ist, Familienplanung, Haus bauen wollen etc., willst du eh nicht mehr, wozu solche Gedanken.... lebe und genieße die Zeit einfach mit IHM' Lebe im hier und jetzt!!!
 
  • #14
Ein Umzug würde bedeuten, das ich einen neuen Job bräuchte. Meine Größte Sorge wäre keinen passenden zu finden, denn mir ist es wichtig nicht nur mein eigenes Geld zu verdienen sondern das mir dieser Job auch Spaß macht.
Familie und Freunde wäre nicht wirklich mein Hemm-Schuh, da es ja nur ca. 100 km wären.

Dann denke ich mir wieder.... 'Hey, Du bist 53, glücklich, hast einen Partner mit dem es schön ist, Familienplanung, Haus bauen wollen etc., willst du eh nicht mehr, wozu solche Gedanken.... lebe und genieße die Zeit einfach mit IHM' Lebe im hier und jetzt!!!
Das versteh ich absolut. Das würde mir schon mit Ende 30 zu schaffen machen...
Ich denke, bei sowas wird wohl die Zeit zeigen, in welche Richtung es geht. Ob man sich daran gewöhnt, oder man nach einiger Zeit doch mehr möchte (und der andere dann auch, das kommt ja hinzu) und dann die Partnerschaft so gefestigt ist und gut läuft, dass man es doch wagen will.
 
  • #15
Liebe Susa, es gibt die Menschen, für die Zusammenwohnen wichtig ist - und andere, die LAT vorziehen.
Ich kenne beides, Zusammenwohnen sehr viel länger als LAT. Und das mit fast 400km zwischen uns. Ich bin aber froh, dass »er« genau so fühlt wie ich.

Wir sehen uns 1 bis 2mal im Monat. Manchmal nur ein WE, oft dann gleich eine ganze Woche. Mal bei ihm (eher ländlich), mal bei mir (Großstadt). Wir genießen die Pausen, in denen jede/r bei sich zu Hause ist und können uns unbändig freuen, wenn wir dann erneut aufeinander treffen. Ich selbst »fremdle« zu Beginn immer ein bisschen und taue dann ganz langsam auf. Ein bisschen wie immer wieder neu verlieben.

Nachteile von Zusammenwohnen: es kann »eng« werden, nicht räumlich aber mit dem Drang, dann auch immer alles zusammen machen zu wollen. Ich halte mich, ist er hier, damit zurück, meine ganzen Freundinnen einzuladen. Die genieße ich lieber alleine. Ich lenke meinen Tagesablauf ganz nach mir.

Nachteile von LAT: er ist manchmal nicht hier (oder ich dort), wenn ich unbedingt etwas teilen möchte. Manchmal vermisse ich es einfach, ihn im Vorbeigehen am Pullover zupfen zu können (oder umgekehrt).

Da gilt es abzuwägen: für mich überwiegt dieses sich ständig neu und freiwillig füreinander zu entscheiden.

Ach so:
Ich kann also nicht nachvollziehen, warum du Außenstehende Leute dazu fragen musst??
Sie hat nicht DICH gefragt, sie hat UNS gefragt. (eigentlich gehört hierher ein Punkt! - aber das wäre mir zu gewöhnlich).
 
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  • #16
Meine Frage an Dich: Darf man mit 53 nicht auch mal unsicher sein? Darf mein Bauchgefühl nicht ein Tag so und am andern Tag so sein? Macht einen das nicht menschlich?
Wenn du damit gut leben kannst herzlich gerne, es geht dabei ausschließlich um dich, nicht um andere!
Sie hat nicht DICH gefragt, sie hat UNS gefragt. (eigentlich gehört hierher ein Punkt! - aber das wäre mir zu gewöhnlich).
Ich verstehe nicht, das man außenstehende Leute befragen muss für dieses Thema, da dieses Thema ganz individuell ist, verstehst du jetzt, was ich meine?
 
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  • #17
@Amytan
Danke für Deine Zeilen :)

Du hast es sehr gut beschrieben....

"Wir genießen die Pausen, in denen jede/r bei sich zu Hause ist und können uns unbändig freuen, wenn wir dann erneut aufeinander treffen. Ich selbst »fremdle« zu Beginn immer ein bisschen und taue dann ganz langsam auf. Ein bisschen wie immer wieder neu verlieben."

So fühle ich auch, nur kommt manchmal die Sehnsucht nach mehr Zweisamkeit!
Und dann überleg ich eben! Was wäre wenn!!
 
  • #18
Das ist individuell total unterschiedlich und alles ist richtig wenn es beide so wollen. Wenn einer betrübt ist wird es schwierig. Aber bei euch ist doch alles schick. Ich bin da anders, aber ich bin auch keine Frau, die einem Mann den Bobbes nachträgt und die Mutti spielt. Mein Mann und ich sind nach 3,5 Monaten zusammen gezogen, über 50 ich war, und wir sind beide glücklich damit. Ist doch prima, dass die Welt rund ist und wir es uns aussuchen können.
 
  • #19
Ich verstehe nicht, das man außenstehende Leute befragen muss für dieses Thema, da dieses Thema ganz individuell ist, verstehst du jetzt, was ich meine?
Jedes Thema hier ist ganz individuell, und dennoch fragen die Leute nach Rat. Weil es manchmal hilft, die eigene Meinung bestätigt zu hören, oder andere Argumente oder oder... Sonst wär das ganze Forum ja unsinnig. Aber gerade du gibst ja nie individuelle Antworten, sondern in den meisten Fällen sagst du "Ich würde mich da sofort trennen!!" und die fünf S.
 
  • #20
Ich finde, eure Lösung klingt gut. Und daran würde ich nur rüteln, wenn es wirklich sein muss, d.h. das Missempfinden bei Dir Überhand nimmt.
So fühle ich auch, nur kommt manchmal die Sehnsucht nach mehr Zweisamkeit!
Und dann überleg ich eben! Was wäre wenn!!
Aber idealisiere das "was wäre wenn" nicht anhand einiger ausgelöster Wünsche (wäre schön, wenn wir jetzt zusammen wären statt ich allein), sondern denk es konnsequent im Gesamtzusammenhang zuende: Wohnort wechseln, Job wechseln (hast Du einen guten Job, verstehst Du Dich mit den Kollegen etc) und auch die Risiken, die daraus erwachsen: z.B. beim Jobwechsel sehr viel Unsicherheit. Wer zuletzt kommt, geht zuerst, als kinderloser Single sowieso. Solche Dinge belasten auch eine Beziehung.

Wenn Du in Deinem Alter Dir in der alten Firma eine gute Position in der Mitarbeiterschaft erarbeitet hast, ein gutes gehalt, Kündigungsschutz etc, dann fängst Du in der neuen Firma bei Null an, auch im internen Konkurrenzkampf und oft mit befristetem Vertrag.
Das sind Dinge, die ich mit 50+ definitiv nicht mehr haben wollte.
 
  • #21
Aber gerade du gibst ja nie individuelle Antworten, sondern in den meisten Fällen sagst du "Ich würde mich da sofort trennen!!" und die fünf S.
Das ist eine Bewusstseinsfrage, wer mit seinem Bewusstsein weiter ist, als der Durchschnitt, der weiß das für sich sehr schnell! Es gibt Dinge die man nur ganz versteht, wenn man sie selbst erlebt hat, so auch bei vielen Krankheiten, sehr viele Menschen wollen halt das nicht hören, auf was es hinausläuft, sie wollen schöne Worte hören, verdrängen und dadurch Zeit gewinnen, (verlieren!) das war für mich nie ein Thema, deswegen lebe ich glücklich und zufrieden in Balance mit mir, habe deshalb keine Fragen für Außenstehende, was mich und/oder meine Beziehung betrifft, was ich hier und im Realleben, nur bei ganz Menschen erkennen kann!
 
  • #22
Ich denke, bei sowas wird wohl die Zeit zeigen, in welche Richtung es geht. Ob man sich daran gewöhnt, oder man nach einiger Zeit doch mehr möchte (und der andere dann auch, das kommt ja hinzu) und dann die Partnerschaft so gefestigt ist und gut läuft, dass man es doch wagen will.
Ich finde die Denkweise interessant. Meine Konsequenz aus "Ich lebe hier gut und will meine Lebenssituation mit Job und Ort nicht verändern" wäre, dass ich mir keine Partnerin suche, die weiter entfernt wohnt (und nicht ihrerseits umziehen möchte). Dass man gezielt LAT haben möchte, kann ich auch noch nachvollziehen.

Aber wenn ich eine Beziehung beginne, schreibst Du ja selbst, dass es mit dem Umziehen über die Jahre nicht einfacher wird. Für mich ist das also eine Grundsatzfrage, die ich in der frühen Kennenlernphase kläre.

Sonst zeigt die Zeit, dass es nicht passt, das brauche ich mit ü50 dann auch nicht mehr...
 
  • #23
Gute Frage liebe @Susa_0267 - die habe ich mir auch schon sehr oft gestellt.
Ich (55) bin mit meinem Freund (68) jetzt schon über 5 Jahre zusammen. Wir verstehen uns meistens sehr gut, teilen die absolut gleichen Hobbies und Interessen (Tanzen, Schwimmen, Sport, Langlauf, Spazieren etc.), verstehen uns im Bett sehr gut - können aber auch ganz gut zoffen.
Meine zwei jüngsten Kinder leben noch bei mir, mein 21jähriger Sohn, der im Sommer seine Ausbildung beendet, und meine 15jährige Tochter.

Mein Partner ist schon in Rente und unterstützt mich auch aus Zeitgründen sehr viel zuhause und mit meinen Kindern. Er ist immer hilfsbereit und fürsorglich. Ich arbeite noch einige Jahre.

Streit mit meinem Partner gibt es immer wieder nur um folgendes Thema: Er will partout nicht zusammenziehen. Er meint das würde schon nach einer Woche schiefgehen, da er meiner Tochter dann nichts sagen dürfte von wegen - warum duschst du so spät? - muss deine Freundin schon wieder kommen, ich habe Angst wegen Corona - warum läuft die Heizung so lange - etc.
Mit meinem Sohn versteht er sich spitze, da beide Sportler sind, mit meiner Tochter tut er sich komischerweise seit 5 Jahren schwer.

Ich war 20 Jahre verheiratet, bin seit 7 Jahren geschieden und alleine mit den Kindern und würde einfach gerne mal wieder mit einem Mann zusammenleben.
Das will er absolut nicht. Durch seine vehemente Ablehnung diesbezüglich fühle ich mich abgelehnt und nicht richtig geliebt. Mir reicht das einfach nicht nach so vielen Jahren 1-2 Übernachtungen zusammen. Ich brauche mehr Nähe und Kuscheleinheiten. Er braucht das scheinbar nicht, für ihn ist alles so paletti.
Schlüssel haben wir nie ausgetauscht, will er nicht, er meint wir wohnen eh nur 15 min auseinander und sind eh zuhause wenn der andere kommt.
Ich habe bei ihm in der Wohnung außer meiner Zahnbürste und mein Kuschelkissen und eine Jacke - nichts.
Er hat in meiner Wohnung gar nichts. Null. Niente.

Man ist also immer nur Gast in der Wohnung des anderen. Selbst nach 5 Jahren....

Ich fahre also immer mit einer Tasche zu ihm und er zu mir.
Das soll also jetzt so weitergehen bis ultimo? Mein Sohn wird wahrscheinlich nach der Ausbildung ausziehen, wenn er eine Wohnung findet die er sich leisten kann, nicht einmal dann möchte mein Freund zu mir ziehen.

So, jetzt meine Frage an euch? Ist das normal so? Soll ich eine schöne und gutlaufende Beziehung wegen dieser Sache aufgeben? Manchmal denke ich einfach daran Schluss zu machen und mir einen anderen Mann zu suchen, der auch mehr Nähe möchte.

Ich bin sehr im Zwiespalt ob ich das die nächsten Jahre so weiterlaufen lassen soll und mich damit zufrieden geben soll - oder irgendwann sagen - ich habe keine Lust mehr?

Er braucht seinen Rückzugsort, seine Wohnung. Für mich ist das irgendwie ohne Perspektive.....
Was würdet ihr mir raten?

Liebe Grüße von der Süsse65
 
  • #25
Ich finde die Denkweise interessant. Meine Konsequenz aus "Ich lebe hier gut und will meine Lebenssituation mit Job und Ort nicht verändern" wäre, dass ich mir keine Partnerin suche, die weiter entfernt wohnt (und nicht ihrerseits umziehen möchte). Dass man gezielt LAT haben möchte, kann ich auch noch nachvollziehen.

Aber wenn ich eine Beziehung beginne, schreibst Du ja selbst, dass es mit dem Umziehen über die Jahre nicht einfacher wird. Für mich ist das also eine Grundsatzfrage, die ich in der frühen Kennenlernphase kläre.

Sonst zeigt die Zeit, dass es nicht passt, das brauche ich mit ü50 dann auch nicht mehr...
Ja, das stimmt natürlich. Ich bin allerdings schon zweimal in (zweitweisen) Fernbeziehungen/Wochenendbeziehungen gelandet, ohne, dass ich es wollte - weil es einfach gepasst hat, naja, mehr oder minder im Rückblick... Oder ich kann mir vorstellen, dass man vielleicht am Anfang denkt: Hey, das ist super, ich möchte gern LAT, dann hab ich meine Freiheit (die man vielleicht in der vorherigen Beziehung vermisst hat), und dann ändert sich die Meinung und der Wunsch nach zusammenziehen kommt erst auf. So wie bei manchen der Kinderwunsch erst mit der Zeit kommt. Und erst, wenn der Wunsch kommt, wird einem klar, was das aber für einen bedeuten würde. Aber nach zwei, drei Jahren hängt man dann schon wieder so an dem anderen, dass man sich auch nicht einfach trennen kann - an der Beziehung gibt es ja dann vielleicht gar nichts auszusetzen. So könnte ich mir das bei der FS auch vorstellen.
 
  • #26
So, jetzt meine Frage an euch? Ist das normal so? Soll ich eine schöne und gutlaufende Beziehung wegen dieser Sache aufgeben? Manchmal denke ich einfach daran Schluss zu machen und mir einen anderen Mann zu suchen, der auch mehr Nähe möchte.
Hm, das ist das allererste mal, dass du etwas Negatives über deinen Freund schreibst.
Bislang hast du immer erzählt, wieviel Glück du mit ihm hast, dass er für sein Alter super aussieht und sportlich ist, dass ihr häufigen, erfüllenden Sex habt, dass er super tanzen kann und ihr das oft macht.
Du hast dich immer vor ihn gestellt, wenn andere sagten, er sei zu alt für dich.

Ich denke, das alles ist so viel wert und auch so selten, das solltest du nicht wegwerfen wegen einer Sache, die ja, ok, keine Kleinigkeit ist, denn du fühlst dich ja abgelehnt.
Und ich kann dich da ehrlich gesagt sogar verstehen, obwohl ich ja immer die Werbetrommel für LAT rühre.
Aber hier scheint mir doch das Positive deutlich zu überwiegen.

Stell dir mal richtig fest vor, ihr wärt getrennt. So wie eine fiktive Auszeit. Sage es ihm aber nicht, sonst legst du den Keim für eine Krise.
Lege dich ins Bett, Dunkelheit, Augen zu, niemand stört dich und dann steigerst du dich mal richtig rein. Als ob du einen Film sehen würdest.
Ihr seid getrennt und es ist ein Jahr weiter, nach Corona, weil das jetzt ja eine Ausnahmesituation ist.
Du gehst allein tanzen, großer Frauenüberschuss und keiner tanzt mit dir.
Du bist am WE allein, dein Sohn ist ausgezogen, deine Tochter pennt bis Mittag.
Stell dir auch ruhig vor, wie du versuchst, einen anderen Mann kennenzulernen, das wird ganz sicher nicht einfach.
Und dann stelle dir diesen Mann vor und zwar realistisch, nicht als fehlerfreien Traumtypen.
Dieser Mann wohnt dann zwar bei dir, aber er denkt, du bist seine Putze. Und weil das Haus dir gehört, bezahlt er auch keine Miete, solche Threads haben wir hier ja oft.

Süsse, niemand ist perfekt.
Ich denke, du hast es mit deinem Süssen sicher sehr gut getroffen, bis auf diese eine Sache mit dem Zusammenziehen.

w 53
 
  • #27
Ja liebe @frei, das Positive überwiegt eindeutig, deshalb habe ich es ja auch so lange schon mit ihm ausgehalten. Und aus dem Grunde kann und will ich mich eigentlich nicht trennen.

Und ich weiß wie schwer es ist mit Mitte 50 wieder einen passenden Partner zu finden - mit so vielen gemeinsamen Interessen und Erlebnissen.
Mein Exmann war gleichalt wie ich - im Nachhinein haben wir gar nicht richtig zusammen gepasst. Das beste sind unsere drei Kinder - die waren wohl auch 20 Jahre lang ein Ehekitt.

Mit meinem jetzigen Freund kann ich ewig tanzen - der beste Tänzer meines Lebens, schon darum würde es mir leid tun nicht mehr mit ihm zusammen zu sein - so einen Tänzer mit dem man richtig harmoniert findet man selten oder gar nicht. Da merkt man auch den Altersunterschied nicht aufgrund seiner Fitness. (Hoffentlich ist Corona bald vorbei, das Tanzen und die Musik fehlen mir unendlich...).

Nur dass er meint er könne nicht mehr mit ‚Kindern’ (die ja keine mehr sind) zusammenleben betrübt mich. Meine jüngste Tochter wird ja noch ein paar Jahre bei mir leben. Und so lange LAT?
Eigentlich ist das nicht mein Ding.
Aber was bleibt mir anderes übrig wenn der Mann sonst passt?

Meine beste Freundin hat übrigens ein ähnliches Problem. Ihre drei Kinder sind schon lange aus dem Haus, und zwei davon haben eine eigene Familie.
Meine Freundin ist seit drei Jahren mit ihrem Freund zusammen.
Sie fühlt sich einsam alleine in ihrer Wohnung und will schon lange mit ihrem Freund zusammenziehen.
Der will nicht. Verlangt aber ständig dass sie zu ihm kommt, weil er angeblich ohne sie nicht schlafen kann.

Was soll das bitte? Sie fühlt sich irgendwie veräppelt. Der Mann ist ebenfalls schon 60.
Liegt das am Alter dass die Männer bequem sind und bloß nichts mehr an ihrem Leben ändern wollen??

Sie wollen Beziehung und lieben uns angeblich. Aber dann fahren sie wieder nach Hause.
Sorry, das geht mir nicht in den Kopf.
Irgendwie bin ich da ganz anders...🤷‍♀️.
 
  • #28
Er will partout nicht zusammenziehen. Er meint das würde schon nach einer Woche schiefgehen, da er meiner Tochter dann nichts sagen dürfte..... Mein Sohn wird wahrscheinlich nach der Ausbildung ausziehen, wenn er eine Wohnung findet die er sich leisten kann, nicht einmal dann möchte mein Freund zu mir ziehen.
Das Problem ist ja auch nicht Dein Sohn,mit dem er sich sogar gut versteht, sondern Deine Tochter. Was nützt es ihm da, wenn der Sohn auszieht? Nichts, und darum bleibt es wie es ist.

Der Mann ist 68, der wird niemals mehr Lust haben auf den Alarm den ein weibliches Pubertier oder in 3 Jahren eine junger Frau verbreitet. Dann ist er noch älter und will umso mehr seine Ruhezone haben.

Er braucht seinen Rückzugsort, seine Wohnung. Für mich ist das irgendwie ohne Perspektive.....
Was würdet ihr mir raten?
Lass es solange weiterlaufen wie ein Gleichgewicht von gut und schlecht in der Beziehung besteht. Beenden kannst Du immer noch, wenn die Waagschale in Richtung "dauerschlecht" kippt.

Für mich liest sich das so, dass er immer seinen Rückzug braucht, auch wenn Deine Tochter ausgezogen ist, d.h. dann reicht ihm 1-2 mal in der Woche ebenfalls.
Die Frage, ob Dir das reicht stellt sich m.E. erst, wenn Du nicht mehr arbeitest.

Meine Konsequenz aus "Ich lebe hier gut und will meine Lebenssituation mit Job und Ort nicht verändern" wäre, dass ich mir keine Partnerin suche, die weiter entfernt wohnt (und nicht ihrerseits umziehen möchte).
Die Frage ist, ob sie das so gezielt gesucht haben. Die meisten tun es nicht, sondern der Kommissar Zufall führt zur Fernbeziehung.
Ich habe mir meinen Mann nicht danach ausgesucht, dass er in Deutschland so weit von mir wegwohnt wie es grad geht. Wir haben uns einfach kennengelernt und die verschiedenen Wohnsitze hatten wir bereits im Schlepptau.

Das Leben hat halt so seine Tücken und dann findet man sich doch in der ungewollten Fernbeziehung wieder, muss damit leben und das Beste draus machen oder es aufgeben.
Zu Letzerem habe ich immer gesagt "wenn man ein paar Jahre älter ist, dass wachsen passende Partner nicht auf Bäumen".
 
  • #29
Braucht Mann/Frau das ganze Alltags-Paar-Programm, zusammenziehen und 24/7 zusammen zu sein?
Ein eindeutiges: NEIN.

Für mich persönlich wäre es ein Alptraum, 24/7 zusammen zu hängen. Und all zu viel Alltags-Programm mit meinem Partner brauche ich auch nicht.

Ich finde es z.B. einfach schöner, wenn man nur 2 Mal in der Woche gemeinsam Abend-Essen kann (weil nicht jeden Tag Zeit dazu, wie bei uns) und sich jeder von uns beiden hierfür Mühe gibt: Wir kochen, abwechselnd ich und er, etwas Besonderes, Leckeres, man zieht sich ein wenig was Nettes an... Der Tisch ist liebevoll gedeckt. Es steht in Blümchen in der Vasa auf dem Tisch. Eine Kerze ist an. Oft gibt es da auch gleich 3-Gänge bei uns. Und einen kleinen Schluck guten Rotwein. Wir genießen und zelebrieren das gemeinsame Mahl richtig!
Dafür essen wir beide an den anderen fünf Tagen in der Woche - jeder für sich - nur was Schnelles und Einfaches "zwischendurch": Mal ein Käsebrot, mal ne Dose Linseneintopf, mal Salat, mal Packerl-Nudeln.

Anderes Beispiel:
Gemeinsam Fernsehschauen: So ein Kuschel-TV-Abend ist SEHR selten bei uns. Dafür wird er - wenn wir mal gemeinsam dafür Zeit haben - um so intensiver ausgekostet. Manchmal macht sich mein Freund dafür die Mühe und schmeißt sogar den Beamer an, so dass wir auf großer Wand etwas schauen können. Licht ist aus, volle Konzentration auf unsere Wand! Die Couch wird zum Doppelbett auseinander geklappt (wie wenn mal Gäste zum Übernachten kommen). Es gibt frisch eingekaufte Chips oder Weintrauben und Schokolade, und je nach Film mal Cola, Säfte oder Bier. Wir machen ein Event draus.
Die Filme sind vorher bewusst miteinander ausgewählt (entweder einen Film, den WIR BEIDE sehr gerne schauen) oder es darf mal nur einer entscheiden (er: Champions League, klar, was sonst ; - ) oder mal nur ich: Finale Sing meinen Song : - )).
Ein alltägliches "nebeneinander" her Glotzen, stundenlang, und wahllos Rumzappen gibt es bei uns zum Glück nicht. Wär auch ein Alptraum für mich.

Und:
Wir haben beide einen sehr verschiedenen Schlaf-Rhythmus. Gehen sozusagen fast nie (zeitlich gesehen : - )) miteinander ins Bett. Dafür ist es auch hier was Besonderes für uns beide, wenn wir mal tatsächlich miteinander Schlafen gehen (auch wenn einer von uns meist nicht einschlafen kann, da ungewohnte Zeit für ihn) und gemeinsam Aufwachen.

Lustigerweise erleben wir nur grad aufgrund von Corona mal (er ist ja Musiker und normalerweise abends in kleinen Bars, Theatern, auf Festivals oder Events unterwegs - nur eben jetzt viel Zuhause, außer er übt noch abends im Studio), wie es ist, wenn wir uns oft Zuhause sehen. Und fast schon richtigen Alltag miteinander haben. Hm,... tja, echt gewöhnungsbedürftig! : - ) Ich muss sagen, ich freu mich auf die Zeit, wenn der Lockdown sich wieder lockert!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #30
Aber wenn ich eine Beziehung beginne, schreibst Du ja selbst, dass es mit dem Umziehen über die Jahre nicht einfacher wird. Für mich ist das also eine Grundsatzfrage, die ich in der frühen Kennenlernphase kläre.
Naja aber im RL lernt man doch mal Leute kennen, die aus ner anderen Stadt kommen, oder man besucht woanders Freunde und schwupps ist dort DER eine. Das würde ich so pauschal nicht ausschließen, wenn's knallt, dann knallt's. Kann einem auch mit nem Argentinier passieren,dann muss man schauen, wie es weitergeht ;)
W37
 
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