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  • #1

Wie lernt man, sich selbst zu lieben und mit sich (und seinen Lebensumständen) zufrieden zu sein?

...und mit dem drängenden Wunsch zurecht zu kommen, einen Partner haben zu wollen.
 
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  • #2
Indem man sich selbst als Persönlichkeit akzeptiert und liebt. Und nicht als Erfüllungsgehilfen andere Menschen braucht. Suche Deine Mitte und ruhe in Dir bzw. in ihr. Durchleute deine Freunde und Bekannten, wer dich dazu anspornt, nicht zufrieden zu sein! Wer dich behindert, wer dich anklagt. Sortiere sie aus, denn sie tun dir nicht gut. Auch ein Partner bedeutet nicht automatisch dein Glück und Deine Zufriedenheit. ER ist dafür nicht zuständig. Dafür bist allein du verantwortlich. Er kann dein vorhandenes Glück nur zusätzlich bereichern.
 
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  • #3
Hmm, weiß nicht so recht - abgesehen von der ungelösten Partnerfrage ist das 'sich selbst lieben und zufrieden (oder gar glücklich) sein' das große ungeklärte Mysterium...

Ich kann meine Lebensumstände akzeptieren - ich lebe ja lange genug damit - aber ich werde ohne Partner nie wirklich zufrieden oder glücklich sein (ansonsten würde ich ja die Suche einstellen, weil ja alles im 'grünen Bereich' ist)!
 
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  • #4
An sich ist die Antwort ziemlich einfach:
Du solltest versuchen Dich mit Dir selber auseinander setzten und Dich akzeptieren und lieben lernen.

Sicher ist es aber für viele eine der schwersten Übungen ihres Lebens und dauert auch oft ein Leben lang.

Wie Du dahin kommst, ist bei jedem Menschen indiviuell.
Es gibt Menschen, denen hilft die Kunst, anderen die Religion, wieder anderen hilft ein Tagebuch, Reisen oder Meditation. Es gibt keine Pauschalangebot wie Du DEINEN Weg findest. Manchmal ist auch nur der Weg das Ziel.
Ich persönlich finde Biographien von Menschen interessant, die viele Stolpersteine zu nehmen hatten. Oft sieht man erst am Ende eines Lebens den roten Faden und versteht, das viele Dinge eben einfach passieren mussten, damit dieser Mensch da ankommen konnte, wo er hin sollte.

Es ist nicht gut, sich selber unter Druck zu stellen, dabei sollte man sich die Zeit nehmen die man braucht. Sicher musst Du auch nicht ALLES aufarbeiten, um Frieden zu schliessen.

w/32
 
  • #5
Ich weiß nicht, ob Selbstliebe überhaupt der Anspruch sein sollte. Muss man sich selbst lieben? Das klingt für mich so nach Sozialgelaber, nach Worthülse. Selbstakzeptanz reicht meines Erachtens völlig aus.

Im Mittelpunkt dieser "Selbst-"-Diskussionen sollte auch stehen, was das eigentlich ist: "man selbst". Man kann sich jederzeit verändern -- ob durch Einsicht und Erkenntnis, durch neue religiöse Gläubigkeit, durch neue berufliche Herausforderungen, durch neue soziale Umgebung und so weiter. Man selbst ist doch nicht stabil. Wie viele Frauen ändern sich grundlegend aufgrund der Geburt eines Kindes. Selbst Väter sehen manche Dinge plötzlich in ganz anderem Licht, rücken ihre Prioritäten neu zurecht. Man lernt neue Hobbys kennen und wetrschätzen, entdeckt ganz neue Lebensziele. Man kann seine Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern, neue Interessen entdecken und auch Aspekte wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Zuverlässigkeit lassen sich trainieren und sind nicht einfach hinzunehmende Persönlichkeitseigenschaften. Man kann jederzeit beginnen, sich zu verändern und zu verbessern.

Was die Partnersuche angeht: Es ist gar nicht nötig, sich einzureden, dass es auch ohne Partner geht. Ganz viele Dinge machen zu zweit einfach um Längen mehr Spaß und sich einen Partner zu suchen ist die natürlichste und gesündeste Sache der Welt. Sicherlich kann man, oder einige, auch alleine glücklich sein. Aber darüber lohnt das Diskutieren gar nicht: Mit Partner ist es schöner.
 
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  • #6
Es gab eine Zeit da dachte ich allem und jedem gerecht werden zu müssen. Bis ich erkannte, dass ich der wichtigste Mensch bin und ich mich endlich auf den Weg machte meine Selbstverantwortung wahr zu nehmen. Wie? Ich habe meinen Job geschmissen, der mehr als energieraubend war, mein Leben total umgekrempelt. Ich habe mir überlegt was für eine Tätigkeit mich glücklich macht, wer in meinem Leben wertvoll ist und mich unterstützt und immer für mich da ist. Bald bin ich darauf gekommen, dass nur ich der Schlüssel zu meinem Glück bin. Ich habe Kurse besucht die mich interessiert haben, viel meditiert im Sinne von Ruhe in mir selber zu finden. Mir überlegt wie ich den mein Leben gestalten möchte und mit wem. Viele schlaflose Nächte und unruhige Tage folgten, doch das musste sein. Heute bin ich ein sehr glücklicher und ausgeglichener Mensch und kann gut "NEIN" sagen wenn etwas nicht in mein Lebenskonzept passt. Auch bei der Partnersuche. Weil ich genau weiss was meine Bedürfnisse sind. Und das schöne daran ist, heute begegnen mir die Menschen die so denken und handeln wie ich. Keine Angst es lohnt sich wirklich sich auf den Weg zu machen wer du bist und das zu suchen was zu dir passt. Viel Glück!
 
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  • #7
Liebe/r FS:

DU bist der Mensch, mit dem DU am meisten Zeit verbringst, nicht wahr?
Willst Du die ganze Lebenszeit mit jemandem verbringen, den Du nicht leiden kannst?
Mit Dir selber?
Mit keinem Menschen auf diesem Planeten verbringt man soviel Zeit wie mit sich selbst.
Vielleicht ist das für Dich ein Blickwinkel, der Dir helfen könnte?

DU bist für DICH der wichtigste Mensch in Deinem Leben! Das ist nicht purer Egoismus, wie sich das momentan anhört. Ich habe das gelernt, indem ich eine Mutter hatte/immer noch habe, der ich NIE irgendetwas recht machen hätte können. Nur meine Brüder haben bei ihr gezählt, ich als Tochter, als Erstgeborene noch dazu, war ihr nie gut genug. Ich habe jahrelang, ja jahrzehntelang, alles versucht, ihr zu gefallen. Es ist mir bis heute nicht gelungen.
Aber eines Tages hat jemand zu mir gesagt: Du bist der Mensch, dem Du gefallen musst, niemandem anders musst Du gefallen. Wenn Du mit Dir einverstanden bist, dann werden auch die Stimmen aus dem Hintergrund verschwinden, denen Du nicht gut genug bist.
Und es war genauso.

Dazu gehört auch, sich selber manche Dinge zu verzeihen.
Wenn man immer jemandem gefallen will, dann gewöhnt man sich ja Sachen an, die für einen selbst geradezu eine Last sein können. Diese loszulassen, und sich selber zu verzeihen, dass man eben mal nicht funktioniert, ist wichtig.

Übrigens: sich selber zu lieben und mit seinen Lebensumständen zufrieden zu sein, das sind für mich zwei verschiedene Paar Stiefel.
sich selbst zu mögen darf nicht davon abhängig sein, wie die Lebensumstände sind.
diese können sich nämlich ganz schnell ändern, durch Tod von Angehörigen, durch Arbeitslosigkeit oder ähnliches. Das ist aber kein Grund, sich selber nicht mehr zu mögen, bloss weil man z.B. den Job wechseln muss.

Gute Übung ist: sich selber im Spiegel zuzulächeln und sich zu sagen: ich liebe Dich so, wie Du bist. Du bist der wichtigste Mensch auf der Welt für mich. Das hört sich, wenn ich das so schreibe, richtig "bescheuert" an, ehrlich, auch für mich selber.
Ist ein längerer Weg, jedenfalls war es das für mich. Es muss auch durch den Kopf gehen, nicht nur aus dem Mund herauskommen. Ist so ähnlich wir abnehmen oder rauchen aufhören.
Sehr ähnlich eigentlich, wenn nicht genau dasselbe!

viel Erfolg beim Üben, bitte versuchs wenigstens, lg w/47
 
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  • #8
Ich selber bin seit Jahren single und finde einfach keine Frau; habe mir andere Betätigungen gesucht, Sport, Reisen, Veränderungen im Job, aber all das gibt mir nicht mehr so viel ... die Single - Depri - Phase nimmt zu, vor allem, weil ich immer weniger Erstkontakte habe mit 40+ und vor allem, weil ich immer weniger bereit bin, mein Leben für ein Weib umzustellen, etwa per Umzug.

Der Akku ist einfach leer. Und ein Weib finden ? Es gibt so viele, die durch multiple Kontakte der Männer gefrustet sind. Sicher gibt es den Zwang, sich eine Betätigung zu suchen, Hobbies zu suchen, aber dieser Ausweg zieht irgendwie nicht mehr richtig.

Aber genau das ist das Problem: Ich habe von einem Experten eben per mail gesagt bekommen "Sehr gute Ausgangsbasis für einen Marathon im Herbst" ich mache viel Gymnastik und Sport und lebe gesund, verdiene mehr Geld, als ich zum Leben brauche und sollte einfach nur zufrieden sein. Bin ich aber nicht.

Ich liebe mich schon, aber da ist auch um so mehr Sehnsucht, seit unsere Familie meine letzte Großmutter beerdigt und seitdem meine Mutter eine schwere Herz - OP hatte, nach Liebe geben und geliebt werden (die schwere Herz - OP meiner Mutter führte zu Komplikationen und ich sagte mir dann: "jetzt hast es nicht mal geschafft die Frau für Enkelkinder zu finden).

Und so fehlt der Sinn - ja. ich bin der, der immer schreibt "die wichtigste Anerkennung ist die, die Du Dir selber gibst" ... aber was Frauen angeht, bin ich ziemlich elanlos, kraftlos, begeisterungslos, es ist so, wie nach einem Marathon, da hat man auch mal ein ganze Zeit lang keine Lust und Kraft mehr für Wettkämpfe.

7E2176FE - m
 
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  • #9
Das Zitat passt hier ganz gut:

Habe die Kraft, zu akzeptieren, was du nicht ändern kannst,
den Mut, zu ändern was du kannst,
und vor allem die Klugheit, zwischen beidem zu unterscheiden.

w/32
 
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  • #10
Ja, das ist wirklich keine leichte Aufgabe!

Wer hat (außer der Werbung ;-) ) gesagt, dass es ein Leben ohne Leiden gibt? ;-)

Ich denke, grundsätzlich sind wir in unserer Konsumgesellschaft geübt darin, eher unzufrieden zu sein. Zu schauen (gezeigt zu bekommen...), was wir NICHT haben, was es sonst noch so ALLES gibt. Wie man sich Glück kaufen kann... (der schlaffe, angepasste Spießer wird durch den Kauf eines SUV zum freiheitsliebenden Actionhelden :-O u.s.w. blabla... ;-) )

Das Ganze eingebettet in eine durch Hetze gekennzeichnete Höher-Schneller-Weiter-Arbeitswelt, die den Blick für die kleinen Freuden eher vereitelt und Abgrenzung und Egoismus fördert.

Und wenn ich allein an die allabendliche TV-Berieselung denke, der sich die Massen bereitwillig hingeben... :-O

Daran kann ich (siehe #8 ...) wenig bis gar nichts ändern. (Ich wünschte, ich könnte. Aber ich habe eingesehen, dass ich nicht kann. Wenn die Menschen um mich herum es so machen (wollen?), kann ich es letztlich nur akzeptieren. "Missionieren" ist anstrengend und bringt nix.)

Wohl aber daran, an meiner Wahrnehmung zu tüfteln. Also zu wertschätzen, was ich habe und was ich (schon) bin. Und mich zu distanzieren.

Will sagen: Ja, es ist harte Arbeit. Und da gibt es gute und schlechte "Tagwerke".

Manchmal ist die Einsamkeit erdrückend. Aber sie gehört halt (auch in Familien!) offensichtlich zum Leben?

Interssant wäre, ermessen zu können, inwieweit die Aktivität in Partnerbörsen die Einsamkeit lindert oder eher noch verstärkt?
 
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  • #11
#7 ich verstehe dich völlig. Ich bin w, 30 und seid 2 JAHREN alleine. Ich sehe gut aus, bin studiert, verdiene einigermaßen gut und eigentlich wäre ich bereit für Kinder. Jeder meint, du hast dein Leben noch vor dir. Du bist attraktiv. Du findest Einen. DAs höre ich seid 2 Jahren und ich hab enichts gefunden. Klar, man kann sich selbst lieben, aber ich möchte eines Tages nach Hause kommen, jemand wartet auf mich, jemand kuschelt mit mir abends auf der Couch etc. Das sind die Dinge, die mir fehlen und irgendwie glaube ich, dass es mein Schicksal sein wird ewig alleine zu sein.
 
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  • #12
@ 7 und 10

Mein Vorschlag mag überraschen:

Dann hört auf zu jammern und tut euch doch einfach mal zusammen auf nen coffee?
 
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  • #13
Auch wenn ich Euch damit nicht helfen kann, *mir* hilft es, solche Posts zu lesen.
Damit wird mir nur einmal mehr klar:
a) Ich bin nicht alleine und mir gehts nicht am Schlechtesten (denn so ein Gedanke kommt schon mal hoch),
b) es gibt tatsächlich noch einsame Menschen, die noch nicht aufgegeben haben und sich über einen neuen Partner freuen würden (auch daran zweifele ich manchmal)
c) und a) und b) zusammen machen mir Mut. Warum, kann ich nicht erklären.

Danke für Eure Ehrlichkeit.
Würde Sich jetzt bitte die Dame melden, der es genauso geht? Danke.
 
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  • #14
Eine gute Übung: hast du ein Bild von dir als Baby oder Kind ? Was denkst du wenn du dieses Foto ansiehst ? Wenn du das Kind am liebsten knuddeln und lieben würdest, und nur das Beste für dieses tun würdest, dann hänge dieses Foto auf, und denke jedesmal: dass ist nicht irgend ein Kind, das bist du selbst !! du bist nun einfach erwachsen...

Nach Jahren des Selbsthasses und den Wunsch nicht mehr leben zu müssen, finde ich allmählich zur Selbstliebe & Achtung, aber ich denke dies wird noch ein langer Prozess sein. Der Ausschlag daran arbeiten zu wollen gab sicherlich auch die Erkenntnis dass ich seit gut 15 Jahren keine Beziehung mehr hatte, obwohl ich immer wieder höre; du bist doch so ein hübscher Mann, und dazu noch so ein guter. Aber wie ich immer mal wieder zu hören bekam; Menschen die sich nicht selber lieben, wirken auf andere nicht interessant. Ich habe auch bemerkt dass ich oft eine Beziehung gewünscht habe, nicht unbedingt der Liebe wegen, sondern um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erhaschen...

ich wünsche Jedem & Jeder ganz viel (Eigen-)Liebe und Kraft :)
 
  • #15
Lieber FS, ich w, 40 kann dir nur über meine Erfahrungen berichten, einen Rezept, wie man alleine glücklich wird, habe ich auch nicht. Seit 3 Jahren bin ich geschieden, habe mich tiefgehend mit mir aussereinander gesetzt, habe mit Yoga begonnen, fast 20 Bücher zum Thema durchgelesen, einen breiten Freundenkreis aufgebaut, Zufriedenheit im Beruf gefunden - Privat akzeptiere ich zwar meine jetzigen Lebensumstände, glücklich bin ich nicht. Es fehlt mir ein Partner, mit dem ich den Ausgleich und persönliche Zufriedenheit finde. Es fehlt mir ein Mensch mit dem ich mich am Abend austauschen kann, der mich in den Arm nimmt, mit dem ich Unternehmungen & Besorgungen organisieren kann, den Alltag leben kann....ich habe zwar zu meiner Mitte gefunden, meditiere seit 1 Jahr, bin ausgeglichen, sportlich, gebildet, gut aussehen, sehr zufrieden mit mir selber aber nicht glücklich, weil mir ein Partner fehlt - das finde ich ganz menschlich...
 
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  • #16
Wirf die Menschen aus deinem Leben kompromisslos raus, die deinen Weg nicht gegangen sind oder gehen mussten UND sich dann ein Urteil über dich erlauben. Das betraf in meinem Umfeld Kumpels die in einer heilen Welt aufgewachsen sind (ich selbst wuchs in chaotischen bis zerrütteten Familienverhältnissen auf), die das Glück oder (geerbte) Geld hatten um immer nur bergauf zu marschieren, während es bei dir auf und ab geht und ging. Ich meine damit übrigens nicht die Kritik an einzelnen Handlungsweisen, sondern die Winner/ Loser-Kategorisierung derer, die nie auch nur einen Tag im Leben wirklich kämpfen mussten. Kein Mensch ist wie der andere und deshalb ist jeder wertvoll - das lässt sich religiös aber auch rein naturwissenschaftlich begründen.

Was die Partnersuche betrifft: es ist fatal dem Medienbild von der lebenslangen glücklichen Partnerschaft nachzujagen. Meine Partnerinnen waren in der Zeit unseres Zusammenseins allesamt die richtigen Menschen an meiner Seite - es war keine verlorene Zeit. Das hat sich bis heute nicht geändert. m 44
 
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  • #17
Lieber FS, ich w, 40 kann dir nur über meine Erfahrungen berichten, einen Rezept, wie man alleine glücklich wird, habe ich auch nicht. Seit 3 Jahren bin ich geschieden, habe mich tiefgehend mit mir aussereinander gesetzt, habe mit Yoga begonnen, fast 20 Bücher zum Thema durchgelesen, einen breiten Freundenkreis aufgebaut, Zufriedenheit im Beruf gefunden - Privat akzeptiere ich zwar meine jetzigen Lebensumstände, glücklich bin ich nicht. Es fehlt mir ein Partner, mit dem ich den Ausgleich und persönliche Zufriedenheit finde. Es fehlt mir ein Mensch mit dem ich mich am Abend austauschen kann, der mich in den Arm nimmt, mit dem ich Unternehmungen & Besorgungen organisieren kann, den Alltag leben kann....ich habe zwar zu meiner Mitte gefunden, meditiere seit 1 Jahr, bin ausgeglichen, sportlich, gebildet, gut aussehen, sehr zufrieden mit mir selber aber nicht glücklich, weil mir ein Partner fehlt - das finde ich ganz menschlich...

ich fühle es genau so .... ich bin w, 38, alleinziehend seit 7 Jahren alleine und seit 5 Jahren geschieden .... und ich finde einfach keinen Mann, der mit mir eine Partnerschaft haben möchte - ja für ONS, Affären usw usw .... gabs und gibts immer wieder Kandidaten, will aber ich nicht mehr nur für 1 Nacht, 1 Woche, vielleicht 1 Monat.

Beruflich komme ich ganz gut und immer weiter, Alltag ist total organisiert, Hobbys habe ich mir auch viele gefunden, habe leider fast keine Freunde, da alle meine Freundininnen habe sich einen Partner gefunden und "Brauchen" mich so zusagen nicht mehr .... Eigentlich konnte man sagen - ich soll zufrieden sein .... Bin ich auch, aber nicht glücklich ....
Und wenn ganz traurig wird wie seit 1 woche - dann renoviere ich mein Haus ganz alleine, ja 18 std arbeiten, 6 std schlafen - dann hat man ja keine Zeit um einen Menschen an meine Seite zu vermissen ........
 
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