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Gast

  • #1

Wie mache ich den ersten Schritt?

an alle (w) Singles - wie oft habt Ihr den ersten Schritt gemacht und wart Ihr erfolgreich?
und an alle (m) Ich wünsche mir immer noch, in romantisch verklärter Vorstellung, dass ER den ersten Schritt wagt........

was denkt Ihr?
 
M

Mooseba

  • #2
Wenn du diese romantische Vorstellung hast, brauchst du zumindest ein auslösendes Ereignis. Das bedeutet, dass du schon den ersten Schritt machst, aber so schleichend, dass er ihn nicht hört. Das sollte doch ein erträglicher Kompromiss sein.
 
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Gast

  • #3
Ich habe 2x in meinem Leben den ersten Schritt gemacht und den jeweiligen Mann angesprochen. Aus dem ersten Mal wurde eine 14jährige Beziehung (inkl. Ehe und zwei Kindern) und das zweite Mal ist noch nicht so lange her. Er ist meine große Liebe und wir führen eine wundervolle Partnerschaft. Ich kann es dir also nur empfehlen.

w 36
 
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Gast

  • #4
Liebe FS,
auf welche Phase beziehst du denn den "ersten Schritt".
Anflirten? Ansprechen? Küssen? Liebe gestehen?
 
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  • #5
Als Mann kenne ich es nicht anders. Wenn ich den Schrit nicht gehe, dann passiert nichts. So einfach ist das. Ich wäre mit Sicherheit geschmeichelt, wenn mich eine Frau ansprechen würde. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass ich so perplex bin, dass ich die "Anmache" nicht verstehe. Mir ist es noch nicht passiert und kenne auch niemanden in meinem Freundeskreis.
 
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Gast

  • #6
Ich habe als Frau nie, wirklich NIE Erfolg gehabt, wenn ich den ersten Schritt getan habe.

Irgendwann habe ich es gemerkt und gelassen, und seitdem sah die Welt ganz anders aus.
Männer tauchten auf, die sich um mich bemüht, mich umworben haben. Mit einem davon bin ich jetzt verheiratet.
 
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  • #7
Ich habe als Frau nie, wirklich NIE Erfolg gehabt, wenn ich den ersten Schritt getan habe.
Ja, glaub ich sofort. Frauen können das einfach nicht. Die wenigen, die es mal versucht habe, haben es ein paar Mal versucht und aufgegeben. Wer keine Übung hat wirkt einfach schlecht, das gilt für beide Geschlechter. Aber die meisten Männer haben das dutzende Male, vielleicht sogar mehrere hundert mal versucht. Da bekommt man schon Erfahrung.
Außerdem ist es mit der Emanzipation der Frau nicht so weit wie gern behauptet wird. Aktiv nach etwas zu streben ist einfach nichts, dass ich an Frauen beobachte.
Auf der anderen Seite sollte jeder sein Rolle geniesen! Ich kanns jedenfalls...
m
 
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  • #8
Den ersten Schritt habe ich oft gemacht. Wenn mir ein Mann gefiel bin ich auch hingegangen, nachdem der Blickkontakt hergestellt wurde. Man bemerkt ja, wenn jemand einen ansieht. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht und diesbezüglich noch nie einen Korb kassiert. Es wurde von den Männern als positiv erachtet und viele haben auch gesagt, dass ihnen das leider nicht öfter passiert, dass sie von einer Frau angesprochen werden. (40w)
 
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Gast

  • #10
Außerdem ist es mit der Emanzipation der Frau nicht so weit wie gern behauptet wird. Aktiv nach etwas zu streben ist einfach nichts, dass ich an Frauen beobachte.m
Es ist mir schleierhaft warum hier immer Gleichberechtigung/Emazipation bedeutet, dass Frauen aktiv Männer anflirten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Auch eine emanzipierte Frau bleibt eine Frau. Und Frauen wollen erobert werden! Das war immer so und wird immer so bleiben. Ist so codiert von der Natur. Eine Frau zeigt sich "sittsam" um nicht als leichtfertig zu gelten und so für den Mann als Partnerin überhaupt in Frage zu kommen.

Ich sage nicht, dass eine Frau, die anders vorgeht nicht sittsam ist!! Sondern, dass es eben unsere Natur ist. Ist im Tierreich doch genauso. Das sind Instinkte. Daher kommt es auch zu solchen Irritationen, wenn ein Mann gänzlich passiv bleibt und die Frau zweifelt sofort an seinem Interesse. In der Regel ja aber auch zurecht.
Ping-Pong ist ok und gut. Aber rein weibliche Initiative gibt es selten und das wird sich auch kaum ändern.

Eine emazipierte Frau kann dennoch klassisch sein und wird erst einen Schritt nach vorn wagen, wenn der Mann ihr signalisiert, dass er sich das wünscht.Er muss das sozusagen legitimieren. Sonst ist sie schneller als sie schauen kann für ihn als Partnerin irrelevant, weil er denkt, dass sie das immer so macht. Wir sind alle so gestrickt. Um so zurückhaltender die Frau ist, umso eher wird sie mit Treue, Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit assoziiert.Das ist einfach so.
Wiegesagt, ich sage nicht, dass das zutreffen muss, aber unsere Denkschemata sind unbewusst so.

Ein Mann, der passiv ist und erwartet dass sie ihn aufreißt, weil sie doch so emanzipiert ist, hat das nicht verstanden!
 
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Mooseba

  • #11
Es ist mir schleierhaft warum hier immer Gleichberechtigung/Emazipation bedeutet, dass Frauen aktiv Männer anflirten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Auch eine emanzipierte Frau bleibt eine Frau. Und Frauen wollen erobert werden! Das war immer so und wird immer so bleiben. Ist so codiert von der Natur. Eine Frau zeigt sich "sittsam" um nicht als leichtfertig zu gelten und so für den Mann als Partnerin überhaupt in Frage zu kommen.
Man kann sich immer rausreden. Es ist von der Natur wohl auch codiert, dass Männer sich austoben wollen, denn scheinbar wird das vorausgesetzt von Frauen, damit sie eine Beziehung mit ihm eingeht. Dann soll sich die Frau für ihn freuen, wenn er sie zum Austoben hatte, sie hat ihm auf seinem notwendigen Weg weitergeholfen. Genauso ist es wohl von der Natur codiert, dass der Mann in der Familie das Sagen hat, die Frau aber Aufzucht des Nachwuchs übernimmt. Ebenfalls ist es wohl von der Natur codiert, dass die Frau stets eine Stufe unter dem Mann steht. Zu diesen Thesen lassen sich in der Evolutionsgeschichte aber reichlich Beispiele finden. Frau möchte erobert werden, Mann will das Sagen haben - beides entstammt der Natur. Merkst du was? Wir Menschen nutzen Kultur und Fortschritt, damit wir uns nicht von unserer instinkthaften Natur beherrschen lassen. Eine Frau, die von mir erobert werden möchte, kann ich kaum als gleichberechtigt ansehen. Und warum soll, was nicht gleich ist, gleichberechtigt sein? Gleichberechtigung und nötiger Respekt sind zwei Paar Schuhe.
 
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  • #12
Es ist mir schleierhaft warum hier immer Gleichberechtigung/Emazipation bedeutet, dass Frauen aktiv Männer anflirten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Über den Begriff Emanzipation der Frau kann man streiten, da die Frauenbewegung nicht in der Lage war ernsthafte und eindeutige Ziele zu formulieren. Aber ich sehe das schon als Zeichen der weiblichen Emanzipation, wenn sie nicht sklavisch ihrem Rollenbild verhaftet ist, sondern den ersten Schritt zu waagen als echte Option sieht.
Das ist eine pseudeowissenschaftliche Ausrede!
Ich kann ja beinahe alles als persönliche Meinung akzeptieren, aber das ist einfach Mumpitz.
 
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  • #13
Ein Mann, der passiv ist und erwartet dass sie ihn aufreißt, weil sie doch so emanzipiert ist, hat das nicht verstanden!
Das ist das Denken aus dem vorherigen Jahrtausend dem Frauen unverständlicher Weise immer noch nachhängen.
Wenn der Mensch etwas will, muss er eben etwas tun um es zu bekommen.
Das gilt auch in der Beziehungsanbahnung und zwar für beide Geschlechter.
 
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Gast

  • #14
Sondern, dass es eben unsere Natur ist. Ist im Tierreich doch genauso. Das sind Instinkte. Daher kommt es auch zu solchen Irritationen, wenn ein Mann gänzlich passiv bleibt und die Frau zweifelt sofort an seinem Interesse. In der Regel ja aber auch zurecht.
Ping-Pong ist ok und gut. Aber rein weibliche Initiative gibt es selten und das wird sich auch kaum ändern.

Ein Mann, der passiv ist und erwartet dass sie ihn aufreißt, weil sie doch so emanzipiert ist, hat das nicht verstanden!
Stopp!! Hier liegt ein Mißverständnis vor. Es geht nicht um "Aufreißen" oder so ähnlich.
Ich (m) mache das auch nicht, kann es auch nicht. Völliger Quatsch da, was von "Naturinstinkten" zu verbreiten.

Ich will das Thema auch von der Emanzipation mal lösen.

zur Frage der FS: (die kaum jemand ordentlich beantwortet hat)

Ein bischen Erfahrung habe ich dazu.

Es sollte bei der Beziehungs-Anbahnung am besten wie folgt laufen:

Eine Flirt mit gegenseitigem Augenkontakt und einem kurzen Lächeln sollte/muss zunächst sein.

Danach sollte derjenige, welche von dem Anderen am ehesten annimmt dass er frei ist,
(z.B. bei einer Party) sich soweit nähern, das der andere ihn auch gut (ohne auffällig durch den ganzen Saal zu laufen, das wirkt lächerlich) ansprechen kann.

Wenn Interesse besteht, kann jetzt angesprochen werden.

Es ist bei diesem Vorgehen ega,l wer Mann oder Frau ist, wichtig ist nur das derjenige, der klarstellen möchte, dass er nicht gebunden ist, sich auch in eine Position bringt, wo er leicht vom enderen angesprochen werden kann. Und zwar persönlich, nicht mit anderen.
Ganz ungünstig ist es wenn man zwar flirtet, sich aber in keinster Weise von seinen Gesprächspartnern löst und so unbewußt jede Annäherung ausschließt.

Keine Mann (und erst recht keine Frau) möchte sich dann publikumswirksam einen Korb abholen.

Meine Erfahrung dazu ist, dass ein guter Flirt und eine Annäherung weder von Frauen noch von Männern gut beherrscht wird. Es ist eine wechselseitiges Spiel

M 48
 
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  • #15
... Eine Frau zeigt sich "sittsam" um nicht als leichtfertig zu gelten und so für den Mann als Partnerin überhaupt in Frage zu kommen. ...
Das klingt für mich tatsächlich wie "Die Frau schweige in der Gemeinde."
"Aufklärung ist der Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit. ..."
Viel Spaß bei der Befreiung aus mittlerweile selbst gebundene Fesseln. Von Männern kommen solche Fesseln nicht; viele Männer schreiben hier immer wieder: "Du, Frau, darfst aktiv sein." Mann/ Frau bekommt nicht immer das erhoffte Ergebnis, aber wird schon. Also, Kopf hoch!
 
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Gast

  • #16
Ich würde an Deiner Stelle genau dasselbe machen, was Du Dir wünschst, dass er es täte - also tendenziell wohl die Frage nach einem Date/einer gemeinsamen Unternehmung, da Du ihn sehr magst und gerne näher kennenlernen möchtest. Wenn Du Glück hast, wünscht er sich heimlich genau dasselbe von Dir.

Ich als Mann würde mich sehr freuen. Schlimmstenfalls bekämst Du einen freundlichen Korb.

Du schreibst, dass Du Dir "in romantisch verklärter Vorstellung" wünschst, dass er diesen Schritt täte. Hier musst Du Dir halt überlegen, ob der Mann für Dich zum NoGo wird, weil er es nicht tut, oder ob Du ihn nicht vielleicht gerade deshalb magst, weil er sich vielleicht nicht traut und Gleichberechtigung bei ihm nicht nur eine hohle Phrase ist.

Ich habe hier übrigens kaum von einem Mann gelesen, der etwas gegen den ersten Schritt durch die Frau hätte. Das liest man hier hauptsächlich von Frauen. Eine selbstbewusste, emanzipierte Frau legt sich m.M. bei der Partnersuche jedenfalls nicht selbst Fesseln an und beruft sich auf die Natur ...

m
 
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Gast

  • #17
Ich (w) bin mir auch nicht sicher, was hier falsch und richtig ist.

Einerseits wird immer behauptet, Männer wollen erobern (oder zumindest das Gefühl haben, der Eroberer zu sein).

Wenn nun aber die Frau selbstbewusst auf den Mann zugeht ... dann erobert sie doch ihn (falls er interessiert ist).

Man kann so viel falsch machen. Ich hätte auch Bedenken, wenn ich nun einen Mann, der mir gefällt, anflirten wollte, dass dieser dann denken könnte, ich mache so etwas öfter oder bin leicht zu haben, weil ich mich dann im Grunde doch "anbiete".

Heißt es nicht auch immer wieder, Frauen, die sich quasi "auf dem Silbertablett" servieren, sind schnell langweilig, weil er wieder nicht erobern konnte?

Bei so vielen Widersprüchlichkeiten kann man ganz schön konfus werden.

Denn Emanzipation hin oder her:
Ein Mann, der baggert, gilt zumindest bei anderen Männern als toller Hecht. Eine baggernde Frau hat schnell den Schlampen-Status weg.
 
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  • #18
Hierzu eine nette Anekdote: Gemeint war eigentlich, dass Frauen während der urkirchlichen Zusammenkünfte, insbesondere während der Predigten, ihre Schnüsschen halten sollten (Frauen waren wohl damals schon sehr mitteilungsbedürftig). Dennoch führte die katholische Kirche unter anderem dieses Zitat des Apostels auf, um Frauen das Priesteramt zu versagen.

Bezogen auf den Fall der FS würde ich jetzt allerdings nicht den Schluss ziehen, dass es vorteilhaft wäre, bei der Partnersuche den Mund zu halten. Ich wurde schon zweimal von Frauen angesprochen und es entstanden beide Male langjährige Beziehungen daraus. Natürlich erfordert das Ansprechen Mut und es kann auch in die Hose gehen - aber hey, no risk, no fun!
 
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  • #19
Denn Emanzipation hin oder her:
Ein Mann, der baggert, gilt zumindest bei anderen Männern als toller Hecht. Eine baggernde Frau hat schnell den Schlampen-Status weg.
Halte ich für eine antiquierte Meinung. In meinem Freundeskreis schweigt man über seine "Eroberungen". Und wenn man das beim gemeinsamen Ausgehen doch mal mitbekommt, freut man sich das ein Freund eine Frau gefunden hat, die sich erobern lässt.
Der Schlampenstatus wird von Frauen an Frauen vergeben! Wenn es der Ex oder ein anderer Mann sagt, wird das doch nicht wirklich für voll genommen. Aber wenn das unter Frauen die Runde macht, muss die vermeintliche Schlampe befürchten in ihrem (weiblichen) Umfeld nie wieder ein Bein auf die Erde zu bekommen.
 
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  • #20
Es ist mir schleierhaft warum hier immer Gleichberechtigung/Emazipation bedeutet, dass Frauen aktiv Männer anflirten. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Doch, natürlich hat es das.

Ich bin ein Mann, der Frauen als absolut gleichberechtigt ansieht. Je selbstbewußter eine Frau ansonsten auftritt, desto mehr erwarte ich von ihr, dass sie das auch bei der Partnersuche tut. Insbesondere erwarte ich als eher zurückhaltender Mann von einer ansonsten alles andere als schüchtern auftretenden Frau auch durchaus, dass sie den ersten Schritt macht. Warum auch nicht? Es ist doch nur naheliegend, dass geschlechtsunabhängig einfach der offenere MENSCH den ersten Schritt macht. Tut so eine Frau das nicht, dann denke ich mir als Mann dasselbe, was die meisten Frauen wohl über einen entsprechenden Mann denken: Die Frau hat kein Interesse an mir.

Wenn jetzt beide dasselbe denken, stecken Mann und Frau in einer wunderbaren Sackgasse.

Die Emanzipation, die bei manchen Männern komplett angekommen ist, scheint bei manchen Frauen, die ansonsten absolut emanzipiert auftreten, leider bei der Partnersuche nicht angekommen zu sein und das scheint mir (je länger ich hier mitlese) ein echtes Kommunikationsproblem zwischen Männlein und Weiblein zu sein.

m, 33
 
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  • #21
#19
Da beißt sich die Katze aber in den Schwanz.
Du erwartest von einer Frau, dass sie Initiative zeigt wenn sie emanzipiert und selbstbewusst ist. Also musst Du Dich selbst wohl für unemanzipiert (also nicht selbstbestimmt) und nicht selbstbewusst halten. Sonst würdest Du das ja auch von Dir selbst verlangen.
Du schreibst, dass Du ein zurückhaltenden Mann bist. Da ist es natürlich einfacher der Frau die Verantwortung aufzuladen, anstatt auch mal an sich selbst zu arbeiten. Du darfst schüchtern und zurückhaltend sein, aber sie nicht, ja? Sie muss sich überwinden, aber Du nicht? Sie hat sonst kein Selbstbewusstein, Du aber schon?
Das ist mir zu einfach, sorry. Das ist total passiv. Wenn Du Dich Deiner eigenen Schüchternheit stellst und an ihr arbeitest, wirst Du selbst handlungsfähiger. Du musst dann nicht mehr passiv warten, dass die Frau initiativ wird und Dich über mangelnde Emanzipation ärgern, wenn Du Dich in Wahrheit über Dich selbst ärgerst und Deine eigene Initiativlosigkeit.

Wenn Du an Dir selbst arbeitest, darfst Du Dich immer noch über Initiative der Frau freuen (klar ist ja auch ein schönes Kompliment), bist aber nicht darauf angewiesen und kannst auch selbst mal den ersten Schritt tun.
 
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  • #22
#19

Ich bin nicht unemanzipiert, sondern denke einfach nur rational. Emanzipierte, selbstbewußte Frau macht bei mir nicht den ersten Schritt. Ergo: Die Frau hat kein Interesse an mir. Die Frau denkt doch wahrscheinlich genau dasselbe über mich als Mann. Sackgasse.

Wenn beide auf gleicher Augenhöhe sind oder die Frau sogar der offensichtlich offenere Mensch ist, habe doch nicht nur ich als Mann ein Problem mit meinem Selbstbewußtsein, sondern auch die Frau und es ist unfair, nur mir als Mann Passivität vorzuwerfen. Da müssen wohl eher beide an Ihrem Selbstbewußtsein arbeiten. Rollenklischees ("Der Mann muss den ersten Schritt machen.") sind für mich jedenfalls von vorvorgestern.
 
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  • #23
Das Männer jagen wollen ist ein falsches Gerücht was von Frauen gestreut wird die es gerne so hätten. Männer sind Jäger, aber sie jagen nach Nahrung. Männer haben noch nie Frauen gejagt sondern sich für Frauen interessiert die ihre Wunden versorgt haben. Heute ist es nicht mehr der Kampf mit Pfeil und Bogen. Sondern der Kampf mit Notebook und Projektmappe. Und die Wunden sind "Burn-Out" und Unsicherheit in der modernen Gesellschaft. Erobern gibt es aber schon. Das ist aber wie bei guten Freunden mit guten Taten diesem Menschen gegenüber!

Der beste erste Schritt ist es den Männern zu zeigen das man Interesse an Ihnen hat. Was sehr gut funktioniert ist sich ihren "Jagderfolg" zeigen zu lassen. Statt den Zahn eines Säbelzahntigers tragen Männer heute z.B. teure Uhren oder fahren teure Autos. So als Beispiel "das ist aber ein ziemlich schnelles Auto ist das nicht gefährlich?". Dan wird der Mann in der Regel anfangen dir zu erzählen wie gut er damit umgehen kann. "Ja die Performance bremsen sind etwas kniffelig aber ich habe genug Erfahrung auf der Nordschleife um es souverän zu bewegen". Man braucht auch das Auto nicht sehen. Eine Motorsport Jacke oder Mütze ist auch eindeutig.
Wichtig ist natürlich es auch passend zu formulieren. Wen jemand einen praktischen "Kastenwagen" hat sollte man eher auf Sportliches Interesse schließen. "Oh das ist aber ein praktisches Auto den hast du bestimmt um dein Fahrrad gut mit transportieren zu können. Oder bist du Handwerker?"

Genau wie die Sache mit Kunst und Kultur. Es ist ein perfekter Gesprächseinstieg. Nur interessieren Männer sich eher für Kriegstaktiken als für schön verzierte Broschen. Das ist auch der Grund warum Frau manchmal Probleme hat Männer in Museen zu finden. Männer schauen sich das Panzermuseum an oder klettern in alte Bunker. Ich sehe es ja selbst während die Waffenkammer voll mit Männern ist sind die Frauen sich Kleider anschauen.
 
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  • #24
Ich fänds gut mal von einer Frau angesprochen zu werden. Allerdings wäre ich nicht schlecht überrascht und weiss nicht wie ich reagieren würde. Angesprochen wurde ich bisher leider nur von Prostituierten, was ich nicht als Kompliment nehmen kann.
Auf der anderen Seite hab ich mich damit abgefunden Frauen anzusprechen. Das Kostet mich immer einiges um den Mut aufzubringen, aber es funktioniert ganz gut. Ich würde mich aber schon freuen, wenn Frauen wenigstens nach dem ersten Schritt ein bischen lockerer wären. Gerade dann wäre es schön eindeutig positive Signale zu bekommen und Frauen haben alle Mittel an der Hand diese auch zu versenden. Es gab in meinem Leben bisher nur ganz wenige Frauen, bei denen ich richtig Spass hatte beim flirten.
 
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  • #25
Wenn man selber merkt dass man mit Frauen/Männern, die einen interessieren immer wieder in der Sackgasse landet, muss man an sich selbst arbeiten. Alles andere bringt einen nicht weiter. Ich frage mich dann schon auch, warum ich das nicht besser hingekriegt hab und gebe nicht dem Mann allein die Schuld.
Ich kann nur mein eigenes Verhalten reflektieren weil ich auch nur mein eigenes Verhalten ändern kann. Jeder muss bei sich selbst anfangen und nicht trotzig auf den anderen zeigen. Man nennt das Eigenverantwortung.

Wenn man darauf pocht, erobert zu werden (egal ob Frau oder Mann) wird man nehmen müssen, weiß sich einem anbietet. Wenn man aber eher schüchterne, zurückhaltende, introvertierte Menschen mag muss man entweder darauf beharren, dass die den ersten Schritt zu machen haben (dann bleibt man ewig Single) oder man muss sich eben selbst überwinden.
Ist die eigene Entscheidung.

Ich mag schüchterne Männer. Da die aber nicht in die Gänge kommen ist es oft schwierig für mich. Entweder beschwere ich mich permanent darüber, dass die mich nicht erobern und bleibe ewig allein oder ich arbeite eben daran, dass ich selbst initiativer werden kann. Das tue ich dann in meinem eigenen Interesse.
 
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  • #26
Du darfst schüchtern und zurückhaltend sein, aber sie nicht, ja? Sie muss sich überwinden, aber Du nicht?
Das hat die #19 so doch gar nicht geschrieben. Natürlich darf eine Frau auch schüchtern/introvertiert/zurückhaltend/whatever sein. Es gibt ja genug Männer, die bei solchen Frauen den ersten Schritt machen.

Als Mann stellt sich die Sache aber so dar, dass tendenziell auch der schüchterne/introvertierte/whatever Mann den ersten Schritt machen muss, obwohl es einem deutlich weniger schüchternen weiblichen Objekt der Begierde naturgemäß u.U. deutlich leichter fallen würde. Sie macht es aber nicht, weil es der Mann machen "muss".

Im Zeitalter der Emanzipation sollte es idealerweise aber doch so sein, dass entsprechend selbstbewusste Frauen bei beispielsweise schüchternen oder introvertierten Männern ganz selbstverständlich den ersten Schritt machen, ohne Angst haben zu müssen, "bedürftig" zu wirken, als Schlampe abgestempelt zu werden, den (Mumpitz-)Jagdinstinkt des Mannes zu unterwandern oder was weiß ich noch alles.

Ich selbst bin auch ein ziemlich introvertierter Mann und habe praktisch erst durch dieses Forum kapiert, dass wohl auch die selbstbewussteste Frau scheinbar nach wie vor den ersten Schritt vom Mann erwartet. Zurückblickend frage ich manchmal, wie oft eine Frau schon heimlich in mich verliebt war, aber nie etwas gesagt hat.


@FS
Wenn der Mann z.B. sehr schüchtern und/oder introvertiert ist, kann es sich sehr lohnen. Einfach machen.

m
 
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  • #27
Als Mann stellt sich die Sache aber so dar, dass tendenziell auch der schüchterne/introvertierte/whatever Mann den ersten Schritt machen muss, obwohl es einem deutlich weniger schüchternen weiblichen Objekt der Begierde naturgemäß u.U. deutlich leichter fallen würde. Sie macht es aber nicht, weil es der Mann machen "muss".m
Das mag auf manche zutreffen[mod]. Wenn eine Frau auf diesem Prinzip beharrt und dich lieber ziehen lässt, anstatt selbst aktiv zu werden, dann war sie nicht interessiert genug.
I.d.R. ist das Problem bei extrem schüchternen Männern anders gelagert: sie geben so wenig eindeutige Signale, dass die Frau DESWEGEN nicht den ersten Schritt macht. Es ist nahezu unmöglich extreme Schüchternheit von Desinteresse zu unterscheiden. Die Signale sind genau diesselben (denkt darüber mal nach!!Vermeiden von Blickkontakt, keine Anrufe, kein Fragen nach Treffen, distanziertes Verhalten etc.)

Ich gehöre nicht zu den Frauen, die schüchterne Männer als schwach empfinden oder unmännlich. Ich würde sofort initiativ werden wenn ich wüsste der ist nur schüchtern, hat aber Interesse an mir.
Extrem schüchterne Männer können Aussagen treffen und Verhalten zeigen, die einen regelrecht in die Schranken weisen, sind sich dessen aber nicht bewusst.Oder Bälle, die man ihnen in der Kommuniktaion zuwirft, spielen sie nicht zurück. Umgekehrt würden diese Männer genauso verunsichert reagieren, wenn die Frau soetwas zu ihnen sagen würde. Sie selbst würden das auch als Desinteresse werten. Sind aber oft erstaunt, wie Frau das jetzt so verstehen konnte.

Deswegen gilt halt: wenn Mann will, dass die Frau initiativ wird, muss er ihr dies schon deutlich signalisieren. Wenn er sie richtig will, muss er zur Not die Karten auf den Tisch legen und sagen dass er schüchtern ist, aber Interesse hat. Dann übernimmt sie eben.
Und richtig: das kann eine selbstbewusste Frau.
 
  • #30
An sich würde ich als Frau ja ein für mich interessanten Mann ansprechen. Aber wenn's dann soweit ist, trau ich mich dann nie. Und später, wenn ich wieder zu Hause bin oder so, ärgere ich mich selbst darüber.

Mein Horrorszenario ist ja immer, ich sprech ein Typ an, und dann kommt schon die fauchende Freundin! uiuiui