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Gast

  • #31
Ich glaube, dass es den Mann sehr schwach aussehen lässt, wenn die Frau die Initiative übernimmt. So schüchtern ist kein Mann, dass er bei Interesse nicht "zugreifen" würde.
 
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Gast

  • #32
Die Signale sind genau diesselben (denkt darüber mal nach!!Vermeiden von Blickkontakt, keine Anrufe, kein Fragen nach Treffen, distanziertes Verhalten etc
Ich bin zwar nicht schüchtern, sondern "nur" sehr introvertiert, aber ja, ich kann das Problem aus Sicht der Frau schon nachvollziehen.

Andererseits ... Eine Frau, die nicht merkt, dass ICH introvertiert bin, die muss auch schon ziemlich merkbefreit sein oder (leider) nichts über Introvertiertheit wissen ...
 
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Gast

  • #33
Habe ich auch schon gemacht ("Ich bin schüchtern."). Durch meine unglaublich trockene und gnadenlos ehrliche Art und Weise, glaubt mir das dann nur keine und hält es eher für einen coolen Spruch.
Einfach nur die Aussage "ich bin schüchtern" bringt ja auch nix. Weil auch ein schüchterner Mann kann desinteressiert sein an dieser speziellen Frau. Sie weiß also nicht ist er jetzt so weil er grad schüchtern ist oder will der nix von ihr.
 
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  • #35
Einfach nur die Aussage "ich bin schüchtern" bringt ja auch nix. Weil auch ein schüchterner Mann kann desinteressiert sein an dieser speziellen Frau. Sie weiß also nicht ist er jetzt so weil er grad schüchtern ist oder will der nix von ihr.
Da beisst sich Katze aber auch wieder in den Schwanz. Wenn er sagen soll "Ich mag Dich, bin aber schüchtern." sind wir ja wieder beim Ausgangsproblem der Initiative, denn genau davor hat er ja Angst.

Die ganze Diskussion dreht sich ohnehin schon wieder im Kreis.

Die Frage ist doch folgende: Sollte/"darf" Frau bei einem Mann, der ihr sehr gefällt/in den sie sich u.U. sogar verliebt hat, die Initiative ergreifen? Und zwar unabhängig davon, ob der Mann interessiert erscheint oder nicht, sondern einfach nur weil sie ihn sehr mag, haben will und das Gefühl hat, dass er sich nur nicht trauen könnte?

Dann lautet die Antwort meiner Meinung eindeutig ja. Sehr selbstbewusste Männer machen ja ständig entsprechende "Kaltakquise" und haben damit durchaus auch Erfolg. Warum soll das bei Frauen anders sein?

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  • #36
Also früher, da war es ja wirklich so, dass der Mann grundsätzlich die Initiative ergreifen musst. Ich zitiere aus einem deutschen Film von 1960. Da sagte die Hauptdarstellerin zu einem Kind: "Eine Frau muss warten, bis sie gefragt wird".

Damals gab es auch schüchterne Männer. Ich gehe mal davon aus, dass die alle irgendwann - manche früher, manche später - eine Ehefrau gefunden haben. Das heißt doch dann wohl, dass die sich trotz Schüchternheit irgendwann erfolgreich getraut haben, die Dame ihres Herzens anzusprechen.

Heute - in den sogenannten Zeiten der Emanzipation - machen es sich, glaube ich, viele Männer zu leicht. Dabei waren ja Männer früher oft gar nicht so sehr für Emanzipation. Und manche sind es vermutlich auch heute nicht. Wenn es aber darum geht, Verantwortung an die Frauen abzugeben, ist Emanzipation plötzlich was ganz Tolles. Dann soll die Frau den ersten Schritt machen, weil der Mann ja soo schüchtern ist. Und sie kassiert dann den Korb, wenn seine Schüchternheit doch nur Interessenlosigkeit war.

Ich bin sicher: Wenn schüchterne Männer ihre Traumfrau finden, dann finden sie auch Wege, sie anzusprechen. Denn früher hat das ja auch geklappt.
 
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Gast

  • #37
Das heißt doch dann wohl, dass die sich trotz Schüchternheit irgendwann erfolgreich getraut haben, die Dame ihres Herzens anzusprechen.
Und heutzutage sollte man doch meinen, dass eine nicht schüchterne Frau sich traut, den Mann ihres Herzens anzusprechen. Ist alles eine Frage des Blickwinkels. Eigentlich sollte heutzutage ja alles viel einfacher sein, mir scheint es aber nur komplizierter geworden zu sein.

Bei mir ist inzwischen aber auch angekommen, dass Frauen es i.d.R. wohl einfach nicht machen.

Die Dame meines Herzens darf sich bei mir aber jetzt schon darauf "freuen", dass ich später des öfteren darauf herum reiten werde, dass ich mich getraut habe und sie nicht. Strafe muss sein.
 
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  • #40
warum nicht als Frau den ersten Schritt machen? Ist doch nichts dabei.
In meiner jetzigen Beziehung war auch ich es, die den ersten Schritt gemacht hat, geknistert hatte es wohl beidseitig, aber er hätte von sich aus sicher so schnell nichts unternommen, also hab halt einfach ich die Initiative ergriffen. Hab ihn zum Kaffee zu mir eingeladen (was so der erste Schritt war) und als wir dann gemütlich beieinander saßen und die Spannung fast greifbar in der Luft lag (aber er immer noch zu schüchtern war, etwas zu unternehmen), habe ich den ersten physischen Kontakt hergestellt. Bis heute freut er sich darüber, daß ich ihn "erobert" habe. Wir sehen das nicht als Problem.

Auch eine frühere Beziehung hat mal ähnlich begonnen. Er hat mich zu sich zum Abendessen eingeladen, war ein richtig stilvoller Abend und irgendwann zu vorgerückter Stunde habe ich einfach die Frage gestellt, ob diese Einladung denn auch zum Frühstück gelte. Daraufhin ist der Damm gebrochen... hätte schöner nicht sein können.

Also nur Mut: Romantik heißt nicht immer, daß der weiße Ritter die Initiative ergreifen muß