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Gast

  • #1

Wie machen es manche Menschen, dass sie nie alleine sind?

Es gibt Menschen, die noch nie in ihrem Leben alleine sein mussten. Die nie alleine auskommen mussten. Sie haben ständig jemanden an ihrer Seite, der ihnen durch alle Lebenslagen hilft.
Ich bin in den letzten Jahren komplett allein, muss mich in allen Bereichen alleine durchkämpfen und so wie es ausschaut, bleibt es auch so. Wie kann ich das ändern?
Geht es manchen von Euch auch so?
w/50
 
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Gast

  • #2
Liebe Frau


die Frauen die du meinst die haben eben andere Prios. Die kämpfen sich per se nie durch. Die meutern schon bei einem Stau. Die haben noch nie etwas allein geschafft. Nicht mal einen Umzug. Sie schaffen es die Männer einzuspannen wie die Rösser vor der Karre.

Kenne mehrere solcher "war noch nie ohne Partner"-Exemplare der unsympathischen Art. Ich rede hier nicht von langjährig glücklichen Eheleuten die wissen was sie aneinander haben. Sondern von den planvollen Warmwechslerinnen unter den Frauen die wie Flöhe von einem Hund zum anderen springen um sich zu verbessern (im Status). Hast du dich mal gefragt was die so alles TUN müssen damit immer ein Exemplar von Mann an ihrer Seite bleibt ?


Du bist 100 % selbstverantwortlich. Ist das etwa eine Kleinigkeit ?!
Also, ich bin mächtig stolz auf mich.
 
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Gast

  • #3
Was heißt durchkämpfen?
Meinst Du damit andrerseits Menschen, denen alle Steine aus dem Weg geräumt werden?
Oder die von allen Seiten Hilfe und Unterstützung erhalten?
Oder die keinen Schritt allein tun, egal wohin?
Die Kehrseite ist Unfreiheit und Unselbstständigkeit, Pficht zur Dankbarkeit.

Bei mir - verwitwete Singlefrau, anspruchsvoller Beruf - gibt es zwei Bereiche, in denen ich
gerne Schutz und Unterstützung hätte.
Umgang mit Handwerkern und Autowerkstattbesuche.
Da habe ich mit schöner Regelmäßigkeit Frusterlebnisse, die mich Geld kosten.

Vielleicht magst du ein bisschen ausführlicher schreiben. Es ist nicht klar erkennbar, weshalb
und womit du Dich allein gelassen fühlst.
 
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Gast

  • #4
Es geht wohl um das hier öfters diskutierte Phänomen der sogenannten Warmwechsler. Das ist wohl eine Form emotionaler Kälte, die Schwäche gezielt sucht und ausbeutet. Man darf halt nicht schwach sein.
 
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  • #5
Liebe FS,
es gibt Menschen, die haben es einfach drauf, mit anderen schnell in Kontakt zu kommen und Freundschaften zu schließen. Das ist eine Typfrage. Ich halte es für sinnlos, mir den Kopf zu zerbrechen, warum es für andere so leicht ist und ich mich daran ergebnislos abarbeite und darüber zu klagen. Das war schon immer so. Warum sollte sich das jetzt ändern?Annehmen, akzeptieren und das Beste draus machen.

Ich war solange frustriert, wie ich allein dastand und zu mir nur Menschen kamen, wenn sie Hilfe brauchten, für mich aber nie jemand dawar. Wenn gefeiert wurde, dachte niemand an mich. Ich bin immer noch allein, aber ich bin nicht mehr gefrustet.
Wenn heute jemand ankommt, mich volltextet und erwartet, dass ich sofort zur Tat schreite, erlebt derjenige etws Neues. Ich entziehe mich, verweigere den Kontakt oder höre kurz zu und mache nichts. Ich spare einfach meine Energie für mich auf. Es ist eben anstrengender, immer mit allem allein dazustehen. Weil absehbar ist, dass sich das auch nicht mehr ändert, verwende ich meine Energie nur noch auf meine eigenen Angelegenheiten. Die anderen müssen eben auch sehen, wo sie bleiben, so wie ich. Sich Enttäuschungen vom Hals zu halten ist ein Kraftspender.
 
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Gast

  • #6
Das tut mir wirklich leid, was du da schreibst.
Nein, mir geht es nicht so.
Ich habe einen großen Bekanntenkreis, eine Handvoll wirklicher Freunde, Geschwister.
Das hat mir auch in Zeiten geholfen, in denen ich keinen Partner hatte.
Jetzt bin ich verheiratet.

Ich pflege meine Freundschaften und Bekanntschafte auch sehr und habe das immer getan.
Noch jetzt, Ende 50, lerne ich neue Menschen näher kennen.
Ich bin interessiert und hilfsbereit, ich habe Interessen, bei denen ich mit Menschen zusammen komme.
 
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Gast

  • #7
Mir geht es auch so. Ich musste schon ab dem Grundschulalter ziemlich selbständig sein. Mit meinen Problemen versuchte/versuche ich schon immer alleine klar zu kommen. Wenn ich jemanden um Rat oder Hilfe bat, konnte mir auch keiner richtig helfen, deshalb hab ich' irgendwann gelassen. Ich kämpfe mich überall alleine durch und versuche alles mit mir selbst auszumachen. Kann manchmal sehr schwer fallen, aber was bleibt mir übrig? Was Freundschaft betrifft, habe ich nicht die besten Erfahrungen gemacht. Wenn ich kann, helfe ich anderen wo ich kann. Das wird dann auch sehr gerne in Anspruch genommen, aber wenn man nicht mehr gebraucht wird, wird man fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Die Freundschaften die ich nun pflege, sind eher oberflächlicher Natur. Wahre Freunde findet man nur ganz selten im Leben. Familie habe ich keine. Eine Mutter, aber sonst niemanden. Nie gehabt. Ich will auch selber nie eine gründen, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass mich jemals ein Mann ernsthaft lieben wird und das wäre für mich eine der Grundvoraussetzungen. Kinder sind mir nicht wichtig.

Ich denke, es ist zum Teil auch Glück. Wo man geboren wird, zB in eine Großfamilie, die immer zusammenhält und die selbst ein gutes soziales Netzwerk pflegt. Ich denke das prägt auch sehr die Einstellung, die man später selber hat, um neue Beziehungen einzugehen. Wenn man gute Erfahrungen gemacht hat lässt man vielleicht eher Menschen in sein Leben und verhält sich ihnen gegenüber anders. Bei mir überwiegen eindeutig schlechte Erfahrungen und somit bin ich sehr distanziert.

w, 24
 
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Gast

  • #8
Ja, so geht es mir auch, dass ich diese Menschen bewundere, manchmal beneide.
Wie machen sie das? Viele sind sicher in einer glücklichen, langen Beziehung, aber es sind bestimmt auch einige dabei,die "Kompromisse" eingehen, um nur nicht alleine zu sein.
Das wollte ich nicht.
Aber ich fühle mich schon sehr oft einsam, auch, wenn ich viele Freunde und Bekannte habe. Sie ersetzen keinen Partner.
Manchmal habe ich es satt, mich durch viele Situationen alleine zu kämpfen, so wie letztens, bei einer schweren OP.

W
 
  • #9
naja, solche Leute leben anders.. sie haben einen großen Freundes und noch größeren Bekanntenkreis, und meistens 2-5 Leute die für mehr "interessant" wären.. was nicht bedeutet das was was passieren muss oder der Mensch untreu wäre.. Es wird sich getroffen und gefeiert und zusammen gearbeitet in Beruf und Freizeit.. und wenn sich einmal ein solches Paar trennen sollte, dann sind diese Menschen meisten so weit und reif das sie weiterhin guten Kontakt in dem Freundeskreis haben können und sich dann mit jemanden anderen treffen.. diejenigen die ich kenne, sind sehr warmherzige Menschen und sehr liebevoll.. Ich handhabe das auch so.. grade gestern war ich zum Beispiel mit meiner Exfreundin und ihrem neuen Freund, den ich auch von vorher kannte, auf einer rauschenden Festivität.. und natürlich war meine Freundin mit dabei gewesen..
 
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Gast

  • #10
FS, du schreibst du willst dein Alleinsein beenden. Gut - also es geht dir darum, einen Partner zu finden. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Elite ist eine. ABER - angenommen du hast Erfolg mit der Partnersuche - dann ist dein Alleinsein nicht beendet. Die Lösung ist nämlich das Problem - Watzlawik.

Was tun ? Wie kommst du als dem Alleinsein raus ohne einen Partner? Welche Schritte kannst du tun? Wenn du diese Aufgabe gelöst hast - erst dann - kannst du auf Partnersuche gehen.

Fang an. w
 
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Gast

  • #11
Nein, ich sehe das ganz anders, liebe FS. Für Sie gibt es nur die Alternativen

- man hat jemanden an seiner Seite, der einem durch alle Lebenslagen hilft (=normal, positiv)
- man ist komplett alleine und muss sich "durchkämpfen" (=unnormal, negativ)

Ich dagegen emfinde es als absoluten Normalzustand, dass jeder prinzipiell seine Bereiche selbst bearbeitet und seine Probleme selbst löst. Je älter man wird, desto einfacher wird das doch auch durch die Lebenserfahrung. Ich habe gar nicht die Erwartungshaltung, dass mir jemand hilft, mich unterstützt, mir Dinge abnimmt oder Probleme für mich klärt. Ich bin doch kein kleines Kind, das dauernd Unterstützung und Hilfe braucht. Ich empfinde diese Dinge daher nicht als "durchkämpfen", wenn ich sie alleine erledige, somdern als selbstverständliches Agieren und das normale Leben. Es ist ein gutes und sicheres Gefühl zu wissen, daß man sich in allen Lebenslagen selbst helfen kann, oder?

Klar ist es angenehm, wenn man in manchen Situationen Unterstützung hat oder jemand einem den Rücken stärkt. Ich kenne aber genug Menschen, die ohne einen Partner oder ihre Familie nicht in der Lage sind, irgendetwas auf die Reihe zu kriegen. Das sind dann wohl auch die von der FS erwähnten, die nie alleine waren. Die KÖNNEN gar nicht alleine und sind gezwungen, sich ständig mit "Helfern" zu umgeben. Wobei noch dahingestellt ist, ob Fremdunterstützung wirklich immer das beste Resultat, die beste Lösung ergibt. Es gibt genug selbsternannte Fachleute, die von einer Sache keine Ahnung haben, aber großspurig anderen "helfen". Man denke nur an die vielen Computerschäden (jeder Mann hält sich scheinbar für einen Computerspezialisten!), Heimwerkerpfusch (Du, das reparier ich Dir schnell...) oder mißlungenen Finanz- und Versicherungsanlagen...

Eine solche Unselbstständigkeit, ein dauerndes Angewiesensein auf andere Menschen finde ich schrecklich. Man ist dadurch unfrei und lebt nicht wirklich selbstbestimmt. Die Leute sind abhängig, bedürftig, alleine fast lebensunfähig. Und diese "Hilfen" haben auch eine Kehrseite und ihren Preis. Dafür hängt man dann halt in einer unglücklichen Ehe fest, lässt sich schlagen, nimmt Partner weit unter dem eigenen Niveau in Kauf, wohnt noch oder wieder bei den Eltern. Schau Dir doch Geschiedende oder Witwer/n aus langen Ehen an. Die Männer haben keine sozialen Kontakte mehr und können weder kochen, noch die Waschmaschine bedienen. Die Frauen sind völlig hilflos in Finanzdingen oder bei handwerklichen Problemen.

Ich finde, es hat nur negative Konsequenzen, nie alleine zu sein. Daher beneide ich solche Menschen nicht etwa, sondern bemitleide sie.

w 52
 
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Gast

  • #12
Hallo FS,
ich bin jetzt seit ein paar Jahren Single und habe eine ganz andere Erfahrung gemacht. Seit ich Single bin kann ich meine Probleme schneller und besser lösen.
Ich habe halt keine Frau mehr auf deren Bedürfnisse ich auch noch Rücksicht nehmen muss.
Beispiel: In einer langjährien Beziehung hatte ich mal grpssen Stress auf der Arbeit. Ich hatte mich schon nach anderen Stellen umgesehen, aber meiner Freundin war dies gar nicht recht. Sie hatte Angst, dass dann unser lange geplanter Fernreise-Urlaub ausfällt.
Also habe ich mich durchgebissen in der ungeliebten Firma und den Urlaub konnte ich auch nicht geniesen, aber sie hat ihren Willen bekommen.
In einer Beziehung kommen halt zu den eigenen Beschwernissen noch ihre Probleme hinzu, dann macht sie noch Probleme in der Beziehung aus (der Freund von Gaby geht immer mit shoppen, warum du nicht ?).
Aber ich bin auch ein großer starker Mann auf dem frau alles abladen kann.
Muss ich nicht mehr haben.
FS bleib bitte allein solange du in einem Mann nur den Problemlöser siehst.
 
  • #13
Sorry, was ist an diesen Menschen "besonders"?

Sie tun mir leid, was ist wenn sie eines Tages niemanden mehr finden oder niemanden mehr haben, der ihnen irgendwas regelt, mal daran gedacht.

Diese Menschen haben null Selbstwert, deshalb ködern sie andere, das ist das einzige was sie können, im Grunde genommen können sie sonst nichts. Sie sind Parasiten.

Ich musste mir im Leben alles alleine erkämpfen und bin niemandem zu Dank verpflichtet außer meinen Eltern, die mich selbstbewusst erzogen aber nie verzogen hatten.
 
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  • #14
?..die Frauen die du meinst die haben eben andere Prios. Die kämpfen sich per se nie durch. Die meutern schon bei einem Stau. Die haben noch nie etwas allein geschafft. Nicht mal einen Umzug. Sie schaffen es die Männer einzuspannen wie die Rösser vor der Karre.

Kenne mehrere solcher "war noch nie ohne Partner"-Exemplare der unsympathischen Art. Ich rede hier nicht von langjährig glücklichen Eheleuten die wissen was sie aneinander haben. Sondern von den planvollen Warmwechslerinnen unter den Frauen die wie Flöhe von einem Hund zum anderen springen um sich zu verbessern (I'm Status).
Die Exemplare, die ich kenne, sind extrovertierte, distanzlose, promiske Blenderinnen, die keinem ihrer Lebenabschnittspartner Glück gebracht haben (wohl aber temporäres Hochgefühl aufgrund von manipulativem Spiegeln und - mutmaßlich, so weit man das von außen beeilen kann - Sex). Stets haben sie wahre emotionale Wüsten hinterlassen; sie kennen nur sich und ihre eigene Grandiosität. Sie sind zu Laut und drängen sich nach kurzer Zeit in den Mittelpunkt. Manchmal machen sie sogar einen erfolgreichen Eindruck, aber Leistung ist nicht ihr Ding, eher schmücken sie sich mit fremden Federn. Das einzige Beständige an Ihnen ist ihre Unbeständigkeit, sie müssen ständig unterwegs sein. Als seien sie auf der Flucht (vor sich selbst, vor ihrer von ihnen nur geahnten inneren Leere, die sie dann wahrnehmen würden, wenn ihnen die Aufmerksamkeit und die Bewunderung von außen fehlt.

Das sind die, die ich erleben "durfte"; sie können übrigens sehr unterhaltsam und witzig sein. Am besten aber macht man einen großen Bogen um sie, denn sie sind Meisterinnen im Ausnutzen und Ausbeuten.

Sollten sie einem Beruf nachgehen, was sie zu vermeiden suchen, dann findet man sie am ehesten in der Medien-, Veranstaltungs- oder Kommunikationsszene - Verkaufen können sie gewöhnlich und vor Manipulation schrecken sie nie zurück. Sie können ihre "offizielle Meinung" (auch retrospektiv!) schneller wechseln als andere Menschen ihre Wäsche. Und das mit voller Überzeugungskraft vortragen.

Jedwede Anstrengung ist ihnen zuwider. Sie wissen tatsächlich immer, irgendeinen Idioten für sich einzuspannen.

Und jetzt die Gretchenfrage: macht so ein parasitäres Leben sie glücklich? Nein, nicht auf Dauer. Ihre Beziehungen scheitern überdurchschnittlich oft, und sie erleben das (manchmal) selbst als extremes Drama - das Sie zwingt, schnell Trost zu suchen. Auch wenn sie einen Tröster finden - das verkleistert oft genug nur ihren Schmerz, ihre innere Leere und ihr im Innersten angeschlagenes Selbstwertgefühl nur für eine Weile, dann beginnt der Kreislauf von Neuem.

Können sie sich ändern? Vielleicht, ich habe es nicht erlebt - nur das Gegenteil. Tragische Gestalten werden sie oft im Alter, wenn ihre (erotische)Attraktivität nachlässt. Generell ist das würdevolle Altern eines ihrer größten Probleme.

M.
 
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Gast

  • #15
Viele sind sicher in einer glücklichen, langen Beziehung, aber es sind bestimmt auch einige dabei,die "Kompromisse" eingehen, um nur nicht alleine zu sein.
Das wollte ich nicht.
Es sind nicht " einige dabei", die Kompromisse (warum die Anführungszeichen?) eingehen, es sind ALLE. Ausnahmslos.

Glaub mir eines:
Ohne Kompromisse geht es nicht. Nie. Niemals.
Was soll daran schlimm sein?
Wenn du das nicht willst und kannst, wirst und musst du allein bleiben.
 
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Gast

  • #16
Ich komme leicht mit Menschen in Kontakt, ich finde schnell Freunde, mal gute, mal weniger gute. Ich finde leicht Beziehungen. Mal gute, mal weniger gute.

Aber dass das direkt damit zu tun haben soll, dass mir jemand meine Dinge wie Umzüge etc. erledigt ... das ist doch Quatsch. Ich muss meine persönlichen Dinge auch selbst klären, ich möchte garnicht, dass jemand anderer das übernimmt. Aber wenn ich Hilfe brauche, dann habe ich nunmal Menschen, die ich um Hilfe bitten kann.

Wer nicht gewillt ist, mit anderen gut auszukommen, der steht nunmal im Ernstfall alleine da. Und ich behaupte nicht, dass ich 150 allerbeste Freunde habe! Wer anderen gegenüber aufgeschlossen und tolerant ist, der empfängt meistens selbiges. Je intoleranter und nur auf mich selbst bezogen ich bin, desto mehr Ablehnung seitens anderer erfahre ich auch. Und Freundschaften und Netzwerke bedürfen nun auch mal Pflege.
 
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  • #17
Ja, mir geht es auch so, obwohl ich viele GUTE Kumpels/Bekannte habe (ECHTE Freunde habe ich keine, sind aber doch irgendwie Freunde) fühle ich mich an manchen Tagen alleine. Mir fehlt eine Partnerin, die zu mir passt.

Finde es wirklich sehr sehr eigenartig, überall wird geschrieben, innerlich sollte man das Glück suchen und nicht nach außen und somit braucht man nicht unbedingt einen Partner. Bin eine Person, die geliebt werden möchte
 
  • #18
Es sind nicht " einige dabei", die Kompromisse (warum die Anführungszeichen?) eingehen, es sind ALLE. Ausnahmslos.

Glaub mir eines:
Ohne Kompromisse geht es nicht. Nie. Niemals.
Was soll daran schlimm sein?
Wenn du das nicht willst und kannst, wirst und musst du allein bleiben.
Da gibt es einen gewaltigen Unterschied und der ist einmal "Partnerwahl", da muss ich keine Kompromisse, will sagen tiefstapeln eingehen, entweder finde ich mein Pendant oder nicht und da ist ein Singledasein eine bessere Alternative als tröge Partnerschaft.

Dann der Punkt Kompromiss in der Partnerschaft, wenn ich den und nicht "irgendeinen" Partner gefunden habe bin ich gerne zu Kompromissen bereit, da freiwillig und aus Liebe und weil ich zum Gelingen einer guten Beziehung beitragen möchte, dazu sind natürlich beide aufgefordert.

Allerdings beim "suchen nach dem Richtigen" muss ich garnix, schon garnicht Kompromisse eingehen. Viele tun es und??? Scheidungs- und Trennungsstatistiken sprechen für sich.
 
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Gast

  • #19
@Herakles

Ich glaube nicht, dass der Gast das SO gemeint hat.

Ansprüche bei der Auswahl ja, aber dann Kompromisse innerhalb der Verbindung. Ohne Kompromisse nennt man Egoismus und der ruiniert auf kurz oder lang jede Beziehung.