• #31
Das große Problem hierbei ist, dass kommunikationsinkompetente Männer mit wenig Erfolgschancen bei Frauen eine blühende Phantasie zu Gunsten ihrer angenommenen Begehrtheit haben und daher umso härter auf den boden der Tatsachen aufschlagen.
Da behaupte ich doch glatt das Gegenteil: Männer mit wenigen Erfolgschancen bei Frauen sind sich, unabhängig von ihren jeweiligen Kommunikationskompetenzen, im Allgemeinen ihrer fehlenden Begehrtheit bei Frauen vollkommen bewusst. (Welche anderen Schlüsse sollten sie auch aus ihren Misserfolgen ziehen?) Manipulierbar sind sie durch vorgegaukeltes Interesse vor allem wegen der Hoffnung, die bekanntlich zu allerletzt stirbt, und deshalb, weil sie viel zu wenig Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein haben, um nein zu sagen, wenn sie eine Frau um etwas bittet.

Logisch diese Frauen hatten sonst nichts zu bieten außer das eine.
Vorsicht! Wahre Premiummenschen beherrschen Zeichensetzung und Grammatik und schreiben deshalb: "Logisch, diese Frauen hatten sonst nichts zu bieten, außer dem einen."

Helden-Männer führen selbst die blödsten und beschwerlichsten Arbeiten klaglos durch, wenn sie danach ein "ohne Dich hätte ich das nieeee geschafft *klimper*" oder "einfach Wahnsinn, daß Du sowas kannst" bekommen.
Glaube ich nicht. In den seltensten Fällen geht es da um "Heldentum", sondern meist schlicht und ergreifend um Erziehung: Man hilft Frauen und schlägt ihnen nach Möglichkeit keine Bitte ab, Punkt. Das ist die traditionelle Erziehung. Frauen und KInder lässt man zuerst in die Boote oder auch in den Luftschutzkeller. Frauen schickt man nicht für 16 Stunden in die Fabrik, sondern sie können zu Hause bleiben. Und wenn sie um Hilfe bitten, leistet man die. Schließlich sind Frauen wesentlich wertvoller als Männer, denn ihre Investition in die Erzeugung von Nachwuchs ist viel höher und ihr Reproduktionsvermögen begrenzt.
 
A

Arcturus

  • #32
Also bitte! Manipulieren können beide Geschlechter, wenn sie es wollen. Ich sage nur Pick-Up-Artists.
Pic-Up-Artists sind Männer, die erkannt haben, daß nicht nur Frauen der Manipuilation in Beziehungsdingen fähig sind, sondern daß auch Männer quasi im Sinne der Gleichberechtigung manipulative Methoden anwenden sollten/dürfen.
Letzendlich geht es bei vielen Methoden des Pick-Up um das Zurückweisen/ins-Leere-laufen-lassen von manipulativen Techniken der Frauen.
Beispiele:
-"Beta-Blocker" als Verhinderung der Betaisierung von Männern durch Frauen in Beziehungen. Und Betaisierungen führen immmer wieder dazu, daß eine Frau einen Mann als Bettvorleger verläßt, den sie als Löwen kennengelernt hatte. Und der Löwe wir nie freiwillig zum Bettvorleger!
-"Freezing" als bewußtes Gegensteuern gegen unterschwellige Steuerungsversuche der Frauen, wenn diese "Hard to get" spielen (!) wollen, um einen Mann "aus der Hand fressen zu lassen"

Jede Methode des Pickup dient dazu, ein Gegenspieler einer weiblichen Methode zu sein.
Insofern Kompliment an die Frauen: ihr wart zuerst da und seid immer noch besser, denn Pick-up betreiben nur wenige Männer aber definitiv alle Frauen. Und das ist nunmal Manipulation in Beziehungsdingen.
 
E

EarlyWinter

  • #33
Jede Methode des Pickup dient dazu, ein Gegenspieler einer weiblichen Methode zu sein.
Sorry, aber das stimmt schlicht und ergreifend nicht. Das bloße Kennenlernen ist schon manipulativ noch bevor der Mann überhaupt weiß, mit was für einer Art Frau er es überhaupt zu tun hat. Sie soll von vorneherein lächerlich gemacht werden, nicht zuletzt durch die Bewertungsskala und dem damit einhergehenden Wettbewerb, wer eine 10 abschleppen kann bzw. könnte wenn er wollte. Über weniger als 10 wird sich nur lustig gemacht nach dem Motto, wie konnte sie sich überhaupt einbilden, der Mann hätte an IHR Interesse haben können. Kein Wunder, dass Frauen, die etwas auf sich halten, fast Angst haben müssen, von einem unbekannten Mann angesprochen und der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Während er mit seinen Kumpels abklatscht weil er es geschafft hat, dass die Frau auf ihn hereinfällt. Das ist einfach nur schäbig. Und wie immer trifft es diejenigen, die das am wenigsten verdienen. Die wirklich abgebrühten Frauen durchschauen das sofort oder es ist ihnen schlichtweg egal oder drehen geschickt den Spieß um weil sie wissen, wie es geht.
 
  • #34
Insofern Kompliment an die Frauen: ihr wart zuerst da und seid immer noch besser, denn Pick-up betreiben nur wenige Männer aber definitiv .... Frauen. Und das ist nunmal Manipulation in Beziehungsdingen.
Ja, das konnte ich in mehreren Generationen in meiner Familie feststellen. Aber nicht bei allen Frauen bzw. Paaren.

Diese Frauen sind völlig von sich selber überzeugt. Und das es gut und richtig wäre, die Männer so zu manipulieren.
(Es ist ja zu Vorteil dieser Frauen, deswegen machen sie es ja.)

Mein Großvater flüchtete vor seiner Ehefrau = zog aus. Er hielt ihre Manipulationen etc. nicht mehr länger aus. Er war schon sehr krank, und wollte die letzten Jahre seines Lebens in Ruhe und Frieden verbringen = ohne seine Ehefrau.

Junges Paar, knappe Verhältnisse. Trotzdem bestand die Frau unbedingt auf ein Kind, und drohte sonst mit Trennung. Also gab der Mann nach.

Selbst manche Single-Frauen manipulieren, z.B. ihren Freundeskreis. z.B. sorgen sie für Probleme, aber erwarten Hilfe. Aber lehnen die Ursache oder gar Schuld an ihren Problemen vehement ab. Seien immer Andere daran schuld, Und sie selber "nur das arme Opfer" dabei.

Und dann wundern sich die Frauen, wenn manche Männer gar nichts mehr mit Frauen zu tun haben wollen. Weil sie keiner Frau mehr glauben und vertrauen können.
(m,53)
 
  • #35
Jede Methode des Pickup dient dazu, ein Gegenspieler einer weiblichen Methode zu sein.
Männer und Frauen sind keine Gegenspieler. Sondern Miteinander-Spieler. Jedenfalls in meinem Universum.
Sich kennenlernen und näher kommen ist ein Tanz, kein Kampf. Wer hier martialische Ausdrücke und Taktiken anwendet, denkt eher an Krieg, Eroberung, Sieg und Niederlage. Und das ist höchst bedenklich für mich. Weitestmöglich entfernt von Empathie, Liebe und aufrichtigem Begehren.
Schiebt einander gegenseitig die Manipulations-Schuld zu oder werdet endlich selber erwachsene, reife und freundliche Menschen.
 
  • #36
Und dann wundern sich die Frauen, wenn manche Männer gar nichts mehr mit Frauen zu tun haben wollen. Weil sie keiner Frau mehr glauben und vertrauen können.
Naja, aber wenn Du Dir ansiehst, wieviele Frauen irgendwann in ihrem Leben mit Männern zu tun hatten, die ihnen nicht guttaten, und da geht es manchmal um viel mehr als nur emotionale Manipulation... Da sagt man doch auch, dass nicht alle Männer so sind usw.

Ich will nur sagen, dass es vielleicht nicht verwunderlich ist, wenn sich jemand vorm anderen Geschlecht zurückzieht, aber man versagt sich selber damit Chancen. Niemand will ja über einen Kamm geschert werden mit allen möglichen Leuten, und es liegt auch meist an einem selbst, wenn man sich irgendwelche Probleme an Land zieht bzw. Anzeichen nicht erkennen kann. Das ist keine Schuldfrage. Es geht mir darum zu sehen, dass man aktiv was tun kann, um eben nicht mehr Manipulatoren als Partner zu wählen.
 
  • #37
Männer und Frauen sind keine Gegenspieler. Sondern Miteinander-Spieler. ... Sich kennenlernen und näher kommen ist ein Tanz, kein Kampf.
So ist die schön klingende Wunschvorstellung! Hohe Scheidungsquoten zeigen aber, dass in der Realität die Partner halt eben oft doch nicht miteinander tanzen, sondern jeder eigene Interessen verfolgt.

Wenn hier im Forum z.B. von einem "Räuber der Lebensjahre" gesprochen wird, weil der Mann keine Kinder möchte und deshalb von Frauen als "unreif" oder "nicht erwachsen" abgewertet wird, dann wird es mit dem schönen Miteinander halt schwierig. Oder haben Sie schon mal eine Frau gesehen, die Verständnis und Empathie für die Sorgen und Ängste des Mannes aufbringt, nicht die Position einnehmen zu wollen, die im Falle einer Trennung keiner einnehmen möchte? Und es ist mit Sicherheit kein "Miteinander"„tanzen“, den Partner dafür zu beleidigen und auszusortieren, dass ihm dieses Risiko zu hoch ist. Und so verfolgen beide halt eigene Interessen.

Im Übrigen gibt es nicht wenige Frauen, die sich sogar wünschen, dass sie "erobert" werden (= Kampfrhetorik). Der Mann soll „stark“ und „großzügig“ sein und ihr sein Interesse beweisen. Wenn man sich die Strategien der Frauen genauer anschaut, belohnt sie nur denjenigen, der um sie "kämpft".

Wenn es z.B. um die Bezahlung der Rechnung geht, spielt eben bei vielen Frauen der gemeinsame "Tanz" keine Rolle (wo beide gemeinsam zahlen), sondern nur der Kampf um ihre Zuneigung. Wer als Mann hier Gemeinsamkeit möchte, ist oft raus aus dem Wettkampf um die Prinzessin. Wenn der Mann hier nicht nach der Pfeife der Frau "tanzt", kann er noch so empathisch, lieb und aufrichtig sein, dann ist er trotzdem „weitestmöglich“ von Zuneigung „entfernt“. Und so ist das Ganze halt weniger ein Tanz, sondern mehr ein Spiel und das Anwenden von Strategien, um jeweils seine Ziele zu erreichen.

...werdet endlich selber erwachsene, reife und freundliche Menschen.
Was soll daran unreif, nicht erwachsen oder unfreundlich sein, sich auf die Strategien des Anderen einzustellen?

Es ist iÜ auch eine typische Strategie, andere Ansichten unfreundlich als unreif bzw. nicht erwachsen abzuwerten, um sich so selber aufzuwerten. Das, was jedoch nicht wenige Volljährige tun, dürfte iÜ „erwachsen“ sein, auch wenn andere meinen, die Hoheit über die Definition zu besitzen.
 
A

Arcturus

  • #38
Männer und Frauen sind keine Gegenspieler. Sondern Miteinander-Spieler. Jedenfalls in meinem Universum.
Sich kennenlernen und näher kommen ist ein Tanz, kein Kampf. Wer hier martialische Ausdrücke und Taktiken anwendet, denkt eher an Krieg, Eroberung, Sieg und Niederlage. Und das ist höchst bedenklich für mich. Weitestmöglich entfernt von Empathie, Liebe und aufrichtigem Begehren.
Schiebt einander gegenseitig die Manipulations-Schuld zu oder werdet endlich selber erwachsene, reife und freundliche Menschen.
Lies Esther Vilar, "Der dressierte Mann" und versuche zu verstehen, weshalb sich darin so viele Männer wiedererkennen. Ich habe noch keine einzige Frau getroffen, die keinen Willen zur Männerdressur in sich trug - und damit meine ich nicht die Frauen, die ich wirklich kennengelernt habe. Auch Du wirst es in Dir tragen.
Natürlich ist es kein Kampf aber eine subtile Umformung des Mannes, so wie sie ihn gerne hätte.
Was ist verkehrt daran, wenn Männer dies erkennen (dürfen) und nicht mehr darauf hereinfallen, indem sie solche Versuche eine Manipulation mit entsprechendem Verhaltne ins Leere laufen lassen, damit eine Beziehung - so sie denn beginnt, wahrhaftiger und wie Du sagtst, empathischer wird?
Und martialisch ist daran gar nichts. Wenn eine Frau sich absichtlich "rar" macht, wie es auch hier sehr häufig geraten wird, um beim Mann gezielt eine entsprechende Reaktion hervorzurufen - wieso sollen das Männer nicht auchmachen dürfen?
Weil Frauen die besseren Menschen sind (wie der Feminismus behauptet)?
Oder weil Beziehungsregeln nur von Frauen gemacht werden dürfen?
 
  • #39
Es geht mir darum zu sehen, dass man aktiv was tun kann, um eben nicht mehr Manipulatoren als Partner zu wählen.
Aber emotional sind mir die Kraft, die Nerven und die Hoffnung inzwischen verbraucht. Der bisher letzte Versuch brachte diesmal wieder eine Manipulatorin hervor.
Männer und Frauen sind keine Gegenspieler. Sondern Miteinander-Spieler. Sich kennenlernen und näher kommen ist ein Tanz, kein Kampf.
An das Märchen versuchte ich über 50 Jahre lang daran zu glauben. In der Hoffnung, es wäre auch anders, menschlich, halbwegs harmonisch möglich. Inzwischen habe ich den Glauben daran verloren.

Männer wollen jagen, und Frauen erobert werden. Das ist Gewalt und Krieg, wenn auch nur spielerisch. Das gehört zum Paarungsritual, sonst wäre es ihnen zu langweilig.
(m,53)
 
  • #40
Hohe Scheidungsquoten zeigen aber, dass in der Realität die Partner halt eben oft doch nicht miteinander tanzen, sondern jeder eigene Interessen verfolgt.
Was die Manipulierten erst nach der Trennung bemerken, wenn überhaupt, und nicht vorher. Weil sie vorher "blind" dafür waren. Obwohl es oft bereits am Anfang, oder noch vor der Hochzeit erkennbar gewesen wäre.

Wer manipuliert, ist zu schwach für eine echte, faire Partnerschaft.
 
  • #41
Was die Manipulierten erst nach der Trennung bemerken, wenn überhaupt, und nicht vorher. Weil sie vorher "blind" dafür waren.
Ich glaube es verhält sich leider oft so: Nach einer Trennung manipulieren viele Menschen ihre Erinnerungen und inszenieren sich darin zum Opfer einer fiesen Manipulation.
Statt zu akzeptieren, dass es nicht für eine lebenslange Partnerschaft gereicht hat, fangen sie an, alles was schön und richtig war, umzudeuten. Das kann man hier auch oft lesen: Ex-Ehemänner, die nach der Scheidung tatsächlich glauben, sie seien in eine ungewollte Ehe hingetrickst worden, zur Vaterschaft gezwungen worden etc...
 
A

Arcturus

  • #42
Ich glaube es verhält sich leider oft so: Nach einer Trennung manipulieren viele Menschen ihre Erinnerungen und inszenieren sich darin zum Opfer einer fiesen Manipulation.
Statt zu akzeptieren, dass es nicht für eine lebenslange Partnerschaft gereicht hat, fangen sie an, alles was schön und richtig war, umzudeuten. Das kann man hier auch oft lesen: Ex-Ehemänner, die nach der Scheidung tatsächlich glauben, sie seien in eine ungewollte Ehe hingetrickst worden, zur Vaterschaft gezwungen worden etc...
Also ich kann mich ganz genau daran erinnern, daß meine zuk. ExFrau zu mir in einem Partnerschafts-Inhalts-Diskussions-Gespräch gesagt hat "...wenn Du mich nicht heiratest, müssen wir uns Gedanken darüber machen, ob wir uns trennen..." Als wir knapp zehn Jahre zusammen waren und einen dreijährigen Sohn hatten und kann 10 Monate nacdem sie sich eine Affäre geleistet hatte, die ich ihr verzieh.
Als si mir vor zwei Jahren die Trennung verkündete kamen wir auch auf diese kleine Erpressung zu sprechen, worauf sie erwiderte, ich müsse das doch verstehen, sie brauchte damals Sicherheit.
Natürlich war ich es, der auf dem Standesamt "Ja" gesagt hat aber nur weil ich es für unerheblich hielt, da ich der Meinung war, die Ehe wäre für die Beziehung unerheblich, nicht weil ich sie unbedingt wollte - und jetzt habe ich den Scheidungssalat.

So, und jetzt wiederhole bitte Deine obigen Sätze nochmal, mit gutem Gewissen.
 
  • #43
@Arcturus: wo genau ist da jetzt Manipulation? Sie hat dir klar gesagt, dass sie heiraten will oder an Trennung denkt: du konnt st dich entscheiden.
Verstehe ich das Konzept der Manipulation falsch?!? Du hattest die Wahl und hast eine getroffen - ganz einfach. Und jetzt im Nachhinein nennst du es Manipulation!
Du wusstest von der Affäre, ihr seid 10 Jahre zusammen gewesen (wie oft hat sie da schon vom Heiraten geredet gehabt?) und habt ein Kind - die Situation war glasklar, du hast dich entschieden und jetzt im Nachhinein umdeuten ist schon ein wenig scheinheilig...
 
  • #44
Wann fängt Manipulation an und wann hört sie auf?
Wenn man wirklich Herzklopfen für den anderen hat, Gefühle, Interesse Alles da ist....was macht man denn dann?
Lässt die Sehnsucht, dass sich der andere nicht auch verliebt, sich anders benehmen. Ich meine nicht bewusst sondern unbewusst und das bei Mann und Frau?
So halte ich Manipulation nur für das Vorspielen falscher Tatsachen als wirklich negativ. He geh ruhig raus mit Deinen Kumpels...obwohl ich Dich alleine haben will und völlig eifersüchtig bin.
Du bist ja echt nicht schön und völlig von Dir eingenommen aber Du hast Kohle! Brust raus, Haare spielen, glockenhelles Lachen über jeden Witz.....volle Weiblichkeit, die den anderen zum Helden kürt!
He Süsse ich finde Dich bezaubernd, ich bin emphatisch und werde Dich gut behandeln.........bis ich mit Dir einmal im Bett war.
Wenn meine beste Freundin mich fragt, ob ich mal einen Dübel für sie in die Wand bringe...fühle ich mich auch nicht manipuliert!
Mein Exfreund hat damals seine Hilfe angeboten als ich nur erwähnt habe, dass ich am Wochenende keine Zeit habe, weil ich renovieren muss. Es war so unser erstes gemeinsames und unsere erste Nacht....die hat er nicht als Dank für das renovieren bekommen;-))
Wichtig ist also...sind die Fronten klar und die Gefühle auch...ist es keine Manipulation.
 
  • #45
Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass mein Mann und ich uns gegenseitig manipulieren, weder in der Anfangsphase noch heute. Wir kommunizieren klar miteinander, vergleichbar mit guten Kollegen in einem Unternehmen (was wollen / brauchen wir/ geht das/ mit welchen Mitteln/ ist es möglich)…für die Dinge, die den Alltag betreffen. Manipulation ist Gift für Beziehungen.

Ansonsten lass ich mir manche Manipulationen auch gerne gefallen, wenn sie mich nicht zu sehr bedrängen: das betrifft irgendwelche Komplimente, die mich vielleicht dazu bringen sollen, irgendetwas zu kaufen. Die sind dann aber eher nett, so dass ich lächeln muss und nicht genötigt werde.
Alle anderen Dinge, wie Hilfsleistungen (in der Schule, für die Nachbarn, Freunde etc) sehe ich als Selbstverständlichkeit an. Wir helfen uns da alle gegenseitig.
 
  • #46
@Arcturus: Verstehe ich das Konzept der Manipulation falsch?!?
Vielleicht erkennen Sie die Manipulation, wenn Sie sich einfach mal umgekehrte Geschlechterrollen vorstellen. Stellen Sie sich vor, Ihr Partner droht Ihnen mit Trennung, wenn Sie das ausschließlich nur vom Mann gewünschte Verhalten, worauf er keinen Anspruch besitzt, nicht vornehmen (z.B. eine Bürgschaft übernehmen). Und stellen Sie sich dabei zudem vor, dass Sie den Mann trotzdem lieben und zu ca. 90-95% damit rechnen müssten, dass das gemeinsame Kind im Falle einer Trennung beim Partner bleiben würde und Sie dann im Wesentlichen nur noch Unterhalt zahlen dürfen. Halten Sie sich dann wirklich nicht für "manipuliert", wenn Sie dann Dinge nur tun, weil Ihnen der Verlust des Partners und des Kindes in dem Moment als das schlimmere Übel erschien?

Und noch deutlicher dürfte die Manipulation vielleicht werden, wenn Sie sich den Fall vorstellen, dass ein Chef seiner Angestellten die Wahl lässt, ob diese mit ihm schläft oder aber ansonsten gekündigt wird. Denn auch hier sagt der Chef ja "glasklar", was er möchte, so dass die Angestellte sich ja "entscheiden" kann.

Richtig ist sicherlich, auch wenn es wohl "victim blaming" ist, dass Arcturus hätte erkennen können, dass seine Partnerin charakter- und skrupelos ist, wenn diese sogar nicht einmal davor zurück schrickt, die Menschen zu erpressen, die sie angeblich liebt. So eine Person dann trotzdem noch zu heiraten, war sicherlich nicht schlau von Arcturus. Doch, wenn man noch keine ausreichende diesbezügliche Lebenserfahrung besitzt bzw. man bei Frauen irgendwie trotzdem immer noch irrtümlich eher an das Gute glauben möchte, dann passieren halt solche Fehler. Viele Menschen lernen ihre Lektion halt eben erst, wenn es weh tut und manche sogar auch erst dann, wenn diese denselben Fehler mehrmals machen, bevor sie dann erkennen, dass es keine seltenen Ausnahmen waren. Und dann fällt es einem plötzlich wie Schuppen aus den Augen, wenn man sich etwas in seinem Umkreis bewusster umherschaut.

Viele würden sich Leid ersparen, wenn diese verstehen würden, dass man sich trotz Liebe niemals fester binden sollte, wenn ein Partner zu erkennen gibt, dass dieser sich für berechtigt hält, seinen Willen mittels Drohungen, Vorwürfen, Beleidigungen oder sonstigen Terror durchzusetzen. Denn deutlicher kann ein Partner einem kaum erklären, dass ihm die Gefühle seines Partners egal sind.
 
  • #47
Vielleicht erkennen Sie die Manipulation, wenn Sie sich einfach mal umgekehrte Geschlechterrollen vorstellen. Stellen Sie sich vor, Ihr Partner droht Ihnen mit Trennung, wenn Sie das ausschließlich nur vom Mann gewünschte Verhalten, worauf er keinen Anspruch besitzt, nicht vornehmen (z.B. eine Bürgschaft übernehmen). Und stellen Sie sich dabei zudem vor, dass Sie den Mann trotzdem lieben und zu ca. 90-95% damit rechnen müssten, dass das gemeinsame Kind im Falle einer Trennung beim Partner bleiben würde und Sie dann im Wesentlichen nur noch Unterhalt zahlen dürfen. Halten Sie sich dann wirklich nicht für "manipuliert", wenn Sie dann Dinge nur tun, weil Ihnen der Verlust des Partners und des Kindes in dem Moment als das schlimmere Übel erschien?

Und noch deutlicher dürfte die Manipulation vielleicht werden, wenn Sie sich den Fall vorstellen, dass ein Chef seiner Angestellten die Wahl lässt, ob diese mit ihm schläft oder aber ansonsten gekündigt wird. Denn auch hier sagt der Chef ja "glasklar", was er möchte, so dass die Angestellte sich ja "entscheiden" kann.
Entschuldigung, aber es handelt sich hier nicht um Manipulation, sondern um Erpressung bzw. Nötigung. Das ist ein ganz anderer Sachverhalt.

Manipulation ist eine unterschwellige Einflussnahme auf die Entscheidungen einer Person, die diejenige oftmals überhaupt nicht erkennt und meint, sich frei entschieden zu haben. Im Fall geglückter Manipulation wären in obigen Beispielen beide Beteiligten überzeugt, sie würden dem anderen helfen bzw. ihm sonstwie Gutes tun, ggf. sogar, dass es ihre eigene Idee wäre.

Man darf sich trotzdem nicht für jeden Blödsinn, den man im Leben macht und den man nachher bereut als Opfer von Manipulation ansehen. Das wäre etwas zu einfach und würde uns unseres eigenen Willens entheben. Den haben wir nach wie vor.
 
  • #48
Lässt die Sehnsucht, dass sich der andere nicht auch verliebt, sich anders benehmen. Ich meine nicht bewusst sondern unbewusst und das bei Mann und Frau?
Ja definitiv ist das genau so. Man verhält sich anders, nicht verstellt, aber anders. Ich nenne das den Tanz der Hormone. Du kannst gar nicht anders. Aber es ist auch ein Super schönes Gefühl.
Wichtig ist also...sind die Fronten klar und die Gefühle auch...ist es keine Manipulation.
Eben. Es gibt auch Menschen die einfach gerne geben. Egal was.
Ansonsten lass ich mir manche Manipulationen auch gerne gefallen, wenn sie mich nicht zu sehr bedrängen: das betrifft irgendwelche Komplimente, die mich vielleicht dazu bringen sollen, irgendetwas zu kaufen.
Das sehe ich auch so. Solange ich es merke und auch zulassen möchte, ist das keine Schlechte Sache. Aber ich kenne auch die andere Seite. Die weniger schön ist. Habe Jahrzehnte gebraucht um mir klar zu werden, dass ich manipuliert wurde. Aber irgendwann fällt der Groschen bei fast jedem.
Entschuldigung, aber es handelt sich hier nicht um Manipulation, sondern um Erpressung bzw. Nötigung. Das ist ein ganz anderer Sachverhalt.
Nein das ist nicht zwingend anders im Sachverhalt. Wenn ich manipuliert werde, soweit das ich Grundlos ein Schlechtes Gewissen bekomme, wie," Wenn ich das jetzt nicht so oder so mache, dann ist wieder dies oder das los. Das ist ebenfalls eine Erpressung. Nur das ich mich durch die Manipulation selbst erpresse aus Angst, Fehler zu machen.
Man darf sich trotzdem nicht für jeden Blödsinn, den man im Leben macht und den man nachher bereut als Opfer von Manipulation ansehen.
Das macht auch Sicher niemand Wirklich
m44
 
  • #49
Frauen haben in diesem Bereich von Natur aus ein Vorteil.Ist Unbestreitbar.
Pick Up ist das genaue Gegenstück zur der Manipulationen der Frau.
Manche Männer solltes es dringend lernen !
Mir selbst schrumpfen die Eier , schon von zugucken , wie sich manche Männer selbst entwürdigen....
 
  • #50
Frauen haben in diesem Bereich von Natur aus ein Vorteil.Ist Unbestreitbar.
Pick Up ist das genaue Gegenstück zur der Manipulationen der Frau.
Manche Männer solltes es dringend lernen !
Mir selbst schrumpfen die Eier , schon von zugucken , wie sich manche Männer selbst entwürdigen....
Das ist nur leider absolut nicht dasselbe.
Diese gewissen kleinen Kniffe, mit denen Frauen Männer "testen", sollen lediglich dazu führen schlussendlich einen Partner zu finden, auf den man sich verlassen kann und der auch nach dem ersten Sex und in Krisen bleibt, sich also zur Familiengründung eignet. Frauen tun dies als Teil des Balzrituals ganz automatisch, das ist hinlänglich bekannt. Frau muss ehrliches Interesse nun einmal irgendwie von Gesülze und fadenscheinigen Versprechen unterscheiden. Oft ist das nicht so einfach, wie man hier im Forum nachlesen kann.
Natürlich gibt es Frauen, die Männer ausnützen oder erpressen, das ist nicht von der Hand zu weisen, aber um diese geht es nicht, wenn von Pickup die Rede ist.

Pickup hingegen verarscht Frauen auf respektloseste Art und dient nur dazu sie mit psychologischen Untergriffen ins Bett zu manipulieren. Die wenigsten Pickup-Schulen lehren echte und faire Flirtkunst.
Ich rate jeder Frau sich darüber Lektüre zu beschaffen und sich zu informieren. Es ist wirklich sehr erhellend und schützt vor Enttäuschungen.
 
  • #51
Bei allem Respekt gegenüber Arcturus, aber das ihm Widerfahrene ordne auch ich nicht dem Bereich der Manipulation zu. Negativ ausgedrückt war das eine Erpressung, die einiges über die damalige Frau aussagt, aber auch über den Betroffenen. Er hat damals eine Abwägung getroffen zwischen dem Eingehen der Ehe einerseits und dem (möglichen) Verlust der Frau, wenn er sie nicht ehelicht. Dabei hat er sich bewusst für das Eingehen der Ehe entschieden, weil ihm das Behalten der Frau in diesem Moment wichtiger war. Damit ist er - wie bei jeder wichtigen und weit reichenden Entscheidung - ein Risiko eingegangen, dass sich leider (und das tut mir für ihn leid) Jahre später verwirklicht hat.

Abgesehen davon, dass die o.g. Erpressung eventuell vielleicht unter Umständen gegebenenfalls einen Hinweis auf den Charakter der Frau hätte gegen können (das wissen wir Außenstehenden nicht, wir kennen nur die aus Einleitung und Ende der zehnjährigen Ehe bestehende Kurzform der Ehe) ist man ja hinterher immer schlauer - erst recht im Laufe von zehn Jahren ! Dazu kommt, dass sich Menschen im Laufe der Zeit entwickeln, wenngleich auch nicht immer in der positiven oder zumindest gewünschten Richtung ...
 
  • #52
Lest mal den Songtext von "Männer sind Schweine" (die Ärzte). Da ist super beschrieben, wie Männer (natürlich nicht alle...) Frauen manipulieren. Es gibt jede Menge Songs und Stories zum Thema "Sex und hopp" - aber vor dem Sex heißt es solche Sachen wie "du hast tolle blaue Augen"/ "du bist was ganz Besonderes"/ "ich könnte mir schon mehr vorstellen"/"....." Nach dem Sex bzw der Affäre kommen laue Ausreden oder Abtauchen u das wars. Frauen binden sich leichter durch Sex u sind daher todunglücklich nach "Sex und hopp". Deshalb versuchen sie nach solchen Erfahrungen künftig die Männer genauer zu prüfen. Unbewusst oder bewusst. Manipulation als Selbstschutz ist okay. (Im Gegensatz zu Manipulationen um jdmanden auszunutzen oder sonstwie zu schaden.)
 
  • #53
Witzig finde ich wirklich, dass Männer sich manipuliert fühlen, wenn sie das Opfer ihrer eigenen unausgegorenen Strategie werden.

- Er will nicht heiraten, kümmert sich aber nicht um die Verhütung. Dann wird sie (wen wunderts ausser ihn) schwanger.
- Als sie mit Trennung und Kindsentzug droht, heiratet er doch? Warum heiratet Mann eine Frau mit so einem schlechten Charakter? Weil er nur die Beziehungssahne löffeln wollte und nicht im Plan hatte, dass er sein Kind liebt.

- Nun heiratet er doch, damit sie nicht so einfach verschwinden kann, weil er am Kind hängt. Sie trennt sich trotz Ehe und er jammert und fühlt sich manipuliert.

Er wurde garnicht manipuliert. Seine ausgedachte und nie umgesetzte Wackelstrategie ist nur nicht aufgegangen, weil sie eine eigene Strategie machte und die konsequent umsetzte. Er hat sich geirrt, eine falsche Strategie gewählt und will nicht die Verantwortung dafür übernehmen, daher die gespielte Manipulationskarte.

Sein Verhalten als vermeintlich manipulierter Mann ist unreif und infantil.
Wer der Frau an seiner Seite nicht traut, sollte mit ihr keine Kinder bekommen, sich nicht erpressbar machen, also Kondom, Sterilisation oder Enthaltung. Das wollen die Männer nicht, also versuchen sie sich mit dem Manipulationsargument aus der Verantwortung zu stehlen.
 
  • #54
Und so ist das Ganze halt weniger ein Tanz, sondern mehr ein Spiel und das Anwenden von Strategien, um jeweils seine Ziele zu erreichen.
Kann nur für mich sprechen, aber ich brauche keine Strategien und Spiele, um meine Ziele zu erreichen. Ich sage einfach, was ich fühle und mir wünsche und frage den anderen, ob wir uns da einig sind. Zumindest versuche ich das. Es kann auch mir mal passieren, dass ich, automatisch eben, mich mal ein wenig anders verhalte als sonst. Aus dem Wunsch, zu gefallen.
Insgesamt habe ich aber die - irrige? - Vorstellung, dass man nichts erzwingen sollte, sondern dass man einfach die Person finden muss, mit der es passt. Ich sehe den Vorteil manipulierenden Verhaltens nich, denn das heisst, ich muss etwas spielen, um jemandem zu gefallen, oder ihn zu etwas drängen, was er nicht will.. und das stelle ich mir nicht als gute Basis für eine Beziehung vor.
 
B

BigRed

  • #55
Jeder Mensch und jedes Geschlecht manipuliert. Dass Männer nach einer Trennung-oder noch schlimmer- gar Scheidung gerne zu engelsgleichen, unschuldigen Opfern mutieren, ist doch nun wirklich nichts Neues.
Jemand, der sich nach einer Trennung permanent als Opfer einer diffusen, weiblichen Manipulation fühlt, soll doch einfach zukünftig um das andere Geschlecht einen großen Bogen machen-und schon wird man(n) nie wieder ein Opfer der bösen Frauen.