• #31
Und irgendwann kommt dieser eine Grund - eine Frau, die nicht nur sehr hübsch ist, sondern auch noch interessant und faszinierend. Nun hat Mann einen Grund - und auch gar keine Lust mehr - um die Küsschen etc ein wenig einzuschränken.
und zwar die einzige, die bei Männern mit vielen Frauenkontakten - natürlich auch im Bett - zieht, wenn ihr die eine besondere Frau sein wollt. Hübsch sein reicht nicht - ihr müsst den Mann, den ihr haben wollt, faszinieren. Und auf Dauer interessant bleiben.
Weil sie es nie nötig haben. Warum also sollten Männer das Verhalten ändern? Es gibt keinen einzigen Grund ausser Moral, Religion o.ä. - was Männer aber nicht interessiert.
Stellt euch das so vor: VW Golf fährt man, weil man sich nix Besseres leisten kann. Egal, wie aufgemeckert und getunt - sobald man sich ein richtiges Auto leisten kann, schaut man so etwas nicht mehr an
Vielen Dank für deine Darstellung der Dinge.

Damit ist doch jeder Frau zu raten mit einem solchen Mann an ihrer Seite aus diesem unwürdigen Spiel auszusteigen, den VW Golf zu verlassen und ihm eine gute Reise zu wünschen.

Dann muss er halt schauen, mit wem er die Zeit überbrückt, bis er sich was besseres leisten kann..

Anstatt wie ein Pascha dazusitzen, den Daumen zu senken oder zu heben, während die Frau sich bemüht, faszierend genug für ihn zu sein.
Im Grunde heisst es doch: Baby, das ist ja ganz nett mit dir, aber du bist es einfach nicht für mich! Dann sollte Baby ihre 7-Sachen-Packen...anstatt dem Mann noch weiter für Unterhaltung und sexuelle Dienstleistungen zur Verfügung zu stehen und zu denken, irgendwann wird sie es mal.

Im übrigen gibt es auch den Typ Mann, der eine schöne und faszinierende Frau an der Seite hat, und sich trotzdem nicht festlegen möchte-weil er nicht will oder kann.

Nein, der Mann muss sich gar nicht ändern. Aber Frau kann jederzeit aussteigen und muss nicht weiter nach seinen Regeln spielen.
 
  • #32
Nein, der Mann muss sich gar nicht ändern. Aber Frau kann jederzeit aussteigen und muss nicht weiter nach seinen Regeln spielen.

Richtig! Da kann man ganz entspannt bleiben, muss sich nicht verbiegen und Frau darf auch ganz sie selbst bleiben, egal ob VW oder Jaguar :)

Ich hatte vor einigen Jahren mal einen Typen in einer SB kennengelernt, der beim Date raushaute: 'Na, mal sehen, ob Du es schaffst, dass ich Dir treu bleibe'.
Das es zu keinem weiteren Treffen kam, war klar.
Ich meine, was nutzt mir das schnittige Aussehen eines Jaguarmodells, wenn unter der Haube nur ein Zweitackter blubbert?

Die Aussagen von @Tom26 klingen zynisch, entsprechen aber der Wahrheit, zumindest in weiten Teilen.

Klingt mir mittlerweile auch alles viel zu anstrengend.
Ich 'schulde' einem Mann weder Schönheit, noch Faszination, noch sonst irgend etwas.
Ich schulde es mir, in einer Welt wie dieser vor Allen ich selbst zu bleiben und mich auch nicht als Kratzbaum für die Defizite anderer benutzen zu lassen.

Ein Mensch, der nie zufrieden sein kann, wäre mir als Partner zu anstrengend.
 
  • #33
ch hab schon öfter mit ihm geredet. Für ihn ist nicht viel dabei. Für ihn ist es Spaß und mir ist klar, er war immer schon so und wird sich nicht ändern und das ist ok. Ich will selbst genommen werden wie ich bin.
Ich sollte dazu sagen, dass alles andere einfach perfekt ist und ich ansonsten noch nie so glücklich und zufrieden in einer Beziehung war.., doch das macht mich irgendwie krank.
Er ist so und er wird sich nicht ändern. Das hat er ganz klar kommuniziert.
Du versuchst jetzt vom Kopf her deine Einstellung zu ändern, dein Herz spielt nicht mit. In früheren Beziehungen hattest du diese Probleme nicht, dass heisst du bist nicht grundsätzlich ein eifersüchtiger Typ.

Dreh doch den Spiess mal um: ist dieser Mann noch faszinierend genug für dich? Tut er dir gut? Genügt er deinen Ansprüchen?

Immer wieder ist zu lesen: Männer machen ganz klare Ansagen.
So bin ich und so bleib ich. Das sind die Bedingungen.Frauen lassen sich dann darauf ein, in der Hoffnung, dass er sich ändern wird oder dass sie schon irgendwie damit zurechtkommmen .
werden. Funktioniert meistens nicht! Der Mann lebt etwas was dir zutiefst wiederstrebt.

Warum lassen sich Frauen sooft darauf ein? Weil die Hoffnung zuletzt stirbt? Istdas der tolle Mann wert, dieser Preis?
 
  • #34
Die Aussagen von @Tom26 klingen zynisch, entsprechen aber der Wahrheit, zumindest in weiten Teilen.
Was ist daran zynisch? Er hat nicht geschrieben, dass eine Frau verpflichtet ist, bestimmte Dinge für den Mann zu machen. Müssen war gemeint als Voraussetzung, nicht als Verpflichtung. Wer sich mit menschlicher Psyche beschäftigt, dann weiss er- es gibt gewisse Mechanismen, Dynamiken, Regeln oder wie das auch immer genannt wird. Die gelten für ALLE. Man kann darüber lampentieren, sich beschwerren oder zynisch finden. Wenn es draussen regnet, ziehe ich Regenjacke an. Wenn ich in London oder St.Petersburg lebe, dann muss ich akzeptieren, dass es dort eben öfter als sonst woanders regnet. Das ist Fakt, unabhängig ,was ich davon halte. Wenn ich einen Mann behalten will, dann muss ich ihn faszinieren. Jeder hat eigene Faszination, aber alle haben gemeinsam eins- sie müssen fasziniert sein. So funktioniert männliche Psyche. Es bedeutet nicht, dass frau sich für bestimmten Mann verbiegen soll. Es bedeutet, sie muss einen finden, der von IHR fasziniert ist so wie sie ist. Und auch hier bedeutet nicht, dass sie wie Vogelscheuche rumläuft und dummes Zeug redet, sondern das beste aus sich rausholt, die ganze Frau eben. Und deswegen immer und überall einundderselbe Rat- Frauen, hört auf sich mit Männern zu beschäftigen, fangt an, sich mit euch zu beschäftigen- was IHR wollt, was IHR euch wünscht. Dann seid ihr selbst, dann seid ihr faszinierend. AUTOMATISCH.
 
  • #35
indem sie sich keinen "Langweiler" als Partner aussuchen, bei dem sie Sicherheit finden könnten, sondern den, bei dem sie kämpfen müssen, dessen Aufmerksamkeit sie aufwerten soll.
Das kann gut sein. Ausserdem denke ich, dass gerade die Dominanz des Mannes für bestimmte Frauen anziehend ist.
Er sagt, ich mach was ich will, egal wie du dich fühlst- das scheint für manche Frauen einen besonderen Reiz zu bieten.
Seinem Treibenausgeliefert zu sein, whatever.
 
  • #36
ie Aussagen von @Tom26 klingen zynisch, entsprechen aber der Wahrheit, zumindest in weiten Teilen.
Aha. Nun ja ich finde es gut, sich mal so deutlich geäussert zu haben da ich mit den Reden von Loyalität in diesem Zusammenhang nicht viel anfangen kann.

Hiermit kann ich was anfangen ja.

Und ich bin noch nicht so abgebrüht. Um ehrlich zu sein, ich finde diese Haltung menschenverachtend, wie auf dem Viehmarkt.
Der VW Golf ist also gut genug, sich demütigend behandeln zu lassen, da man an was besseres noch nicht herankommt.
Und anscheinend sind viel VW Golfs so blöd, sich demütigend behandeln zu lassen, sich anzustrengen und irgendwie damit klarzukommen.

Das ist für mich die Quintessenz. Damit lassen sich 98% der Fragen aus diesem Forum beantworten. Er liebt dich nicht. Du bist für ihn nur ein VW Golf.
 
  • #37
@realwoman und @Pfauenauge

Ich habe ja das Wort 'klingen' gesagt.

Es klingt ja auch so und ja, ich bin da auch nicht ganz so abgebrüht und empfinde das auch als Menschenverachtend, zumal es für viele Menschen auch tatsächlich sehr verletzend ist.

Ich bin immer froh, wenn Männer wie @Tom26 ihr Ansichten vertreten.
Ich empfinde das als sehr befreiend und verurteile ihn dafür auch nicht.

Es mag zynisch klingen, aber es entspricht der Wahrheit. So ist es.

Daher bin ich dafür:
Und deswegen immer und überall einundderselbe Rat- Frauen, hört auf sich mit Männern zu beschäftigen, fangt an, sich mit euch zu beschäftigen- was IHR wollt, was IHR euch wünscht.


Und das ist mir Wurscht :)
 
  • #38
Er sagt, ich mach was ich will, egal wie du dich fühlst- das scheint für manche Frauen einen besonderen Reiz zu bieten.
Seinem Treibenausgeliefert zu sein, whatever.
Ich denke eher, dass es eine Eroberungsaufgabe ist. Wenn sie DEN dazu bringen, sie zu lieben, als die Eine zu sehen und ihr den Wunsch von den Augen abzulesen, dann fühlt sich die Frau geliebt und wertvoll. Die Lösung liegt darin, sich selbst den Wert zu geben, um dann die Menschen auszusortieren, die nicht guttun.

Hübsch sein reicht nicht - ihr müsst den Mann, den ihr haben wollt, faszinieren. Und auf Dauer interessant bleiben.
Ich denke, das geht gar nicht bei Männern, die nur erobern wollen. Wenn irgendwann die Sicherheitsphase in der Beziehung eintritt, ist der Mann automatisch gelangweilt.
 
  • #39
Ich finde es wirklich toll, hier mal unverblümt zu lesen, was in manchen Männern vorgeht.
Es war ja auch schon von Fairness und Loyalität die Rede.
Was daran fair sein sollte sich eine Frau warm zu halten, die nur 2. oder 3. Wahl ist für einen, erschliesst sich mir nicht.

Wäre es nicht fair der Frau zu sagen: Schatzi, du bist lieb und nett, auch ganz hübsch, aber du faszinierst mich nicht? Im Grunde bin ich auf der Suche nach einer ganz anderen Frau, die mich wirklich fasziniert. Du darfst aber derweil dich in meinem Dunstkreis aufhalten,
aber egal wie du dich tunst, aus dir wird nie was besseres.
Doch weiss ich deine Gesellschaft zu schätzen, auch deine Nähe und Zärtlichkeit, bis ich was besseres finde.

Wäre es nicht fair, das der Frau direkt sagen und mit offenen Karten zu spielen? Dann kann die Frau entscheiden, möchte ich mich dieser Situation ausetzen oder packe ich meinen Selbstwert zusammen und gehe?
 
  • #40
Tja, nun habt ihr Frauen eure Taktik - und zwar die einzige, die bei Männern mit vielen Frauenkontakten - natürlich auch im Bett - zieht, wenn ihr die eine besondere Frau sein wollt. Hübsch sein reicht nicht - ihr müsst den Mann, den ihr haben wollt, faszinieren. Und auf Dauer interessant bleiben.
Stellt euch das so vor: VW Golf fährt man, weil man sich nix Besseres leisten kann. Egal, wie aufgemeckert und getunt - sobald man sich ein richtiges Auto leisten kann, schaut man so etwas nicht mehr an. Klingt böse, ist aber die Wahrheit. Faustregel: Dreht Mann sich im weglaufen 3 mal nach seinem Auto um, ist er zufrieden. Und bei den Frauen ist es genauso.
Ich bin froh, dass ich genügend Männer kenne, die nicht so denken. Daher ist das deine Auffassung, aber nichts allgemeingültiges.
Man sollte sich immer einen Partner suchen, der einen fasziniert, so dass man keinen Grund hat, nach anderen zu schauen. Nicht, jemanden nehmen, und dann eigentlich nicgt zufrieden sein, sondern immer nach was besseren schauen. Das ist entwürdigend für den Partner. Der soll sich dann anstrengend, um faszinierend zu sein? Ich gebe dir recht; man sollte sich nicht geben lassen in einer Beziehung. Aber das scheint bei der FS ja nun nicht der Grund zu sein, dass ihr Freund mit anderen schäkert; für ihn ist das ja ein Lebensstil, so scheint es. Und jetzt soll sie den Tipp beherzigen, sich für den Freund zu verstellen, weil sie ihm wohl so, wie sie ist, nur als minderes Model erscheint?
 
  • #41
Es mag zynisch klingen, aber es entspricht der Wahrheit. So ist es.
Es ist zynisch. Und es enspricht der Wahrheit dass diese Auffassung Frauen instrumentalisiert, nämlich sich mehr anzustrengen und nicht gut genug zu sein. Das ist seine Wahrheit.
Frage ist doch nur, warum sich jemand, der sich zu höherem berufen fühlt, mit minderwertigen Material einlässt?
Weil er nicht allein sein kann? Doch irgendwie Sex und Wärme benötigt?
Und ja ich finde es auch gut, dass mal direkt und nicht verklausuliert zwischen Loyalitäts- und Ehrlichkeitsbeschreibungen zu finden.
Mich würde nur interessieren, ob er es denn den damaligen VW Golfs auch so mitgeteilt hat, das sie 2. Wahl sind und ihm nur das Bett wärmen sollen. Oder ob er gesagt hat, Männer wie mich hast du eben nie ganz, Baby finde dich damit ab oder geh.
Hier ist die Gebrauchsanleitung.
 
  • #42
A
Das ist für mich die Quintessenz. Damit lassen sich 98% der Fragen aus diesem Forum beantworten. Er liebt dich nicht. Du bist für ihn nur ein VW Golf.

???

Weshalb gilt das nur für Männer????

Für mich gilt das ganz genau so - wenn ein Mann nicht ausreichend Substanz hat, "es nicht bringt", begebe ich mich erst gar nicht in eine Beziehung bzw. trenne mich, wenn mir klar wird, dass ich das mittelmäßige Modell nicht mehr will.

Wo soll denn da bitte der Unterschied sein?

Ok, ich führe Trennungsgespräche, ich mache mir die Entscheidung nicht so ganz leicht, aber im Kern läuft ganz genau das Gleiche ab. Machen wir uns doch Nichts vor - Frauen sortieren ganz genau so aus.

Stellt jetzt doch bitte nicht Männer als die bösen Jäger und Frauen als die armen Hascherl hin. Ich bin jedenfalls kein süßes, liebes Rehlein, sondern weiß genau, was ich will und dass es extrem wenige Männer gibt, die meinen Ansprüchen entsprechen und dass einige der Herren aussortiert wurden. Steh ich dazu. Es wäre auch extrem dumm gewesen, solch einen Partner zu wählen, dann hätte ich wohl meinen Mann nie kennen gelernt.
 
  • #43
Man kann darüber lampentieren, sich beschwerren oder zynisch finden. Wenn es draussen regnet, ziehe ich Regenjacke an.
Genau das - und wenn ich mich so zurück erinnere - alle Freundinnen hatten mindestens 5 Regenjacken und -mäntel, Anoraks, Parkas und Daunenjacken . Die haben sie auch angezogen, sind aus Angst vor dem Regen aber dennoch im Haus geblieben.
Faszination ist auch keine Einbahnstrasse . Mann muss doch genauso ran. Ein bestimmter Blick - und sie erinnert sich wieder an den 20 jährigen Mann, der Steine geschleppt hat, um ein Haus wieder aufzubauen. Ein Augenaufschlag, und er erinnert sich wieder an die Frau, mit der er eine Woche im Regen im Schwarzwald gezeltet hat. Heute sind beide über 80 .... und noch immer faszinieren sie sich gegenseitig. Kennt ihr solche alten Paare? Ich hab das immer bewundert.
Ihr könnt jammern, zetern und mich als bösen Tom sehen - aber überlegt mal: Wie oft lesen wir hier, dass der Mann nur noch schafft und Sport macht oder mit Kumpels saufen geht - oder sie nur noch Mama ist, kein liebes Wort mehr für ihn hat und der Müll interessanter ist als der Mann ? Ein Mann, der sich stets Sorgen macht, dass er nicht bei seiner Angebeteten ankommt - und eine anscheinend sehr hübsche junge Frau, bei der kein Mann auch nur einen Monat bleibt? Vielleicht - nein, sicher, würde es besser laufen, wenn die Faszination erhalten werden würde. Oder erst mal aufgebaut werden würde. Dann werden auch die Blicke weniger, die er anderen Frauen zuwirft - und ihr Genörgel.
Und @Pfauenauge, leider ist es eben nicht wie im Autohaus, wo du bewusst einen BMW kaufen kannst. Es ist eher wie beim Überraschungsei - erst die Schokolade essen und dann schauen, was noch bleibt. Fairerweise kannst du dich erst trennen, wenn du die Schokolade gefuttert hast und dann merkst, dass du nicht bekommen hast, was du dir gewünscht hast. Allerdings hast du auch die Möglichkeit, dich selbst entsprechend zu ändern, damit der Gegenpart bekommt, was er wollte - und du über diesen Umweg doch noch deine Wünsche erfüllt bekommst.
 
  • #44
Es ist zynisch. Und es enspricht der Wahrheit dass diese Auffassung Frauen instrumentalisiert, nämlich sich mehr anzustrengen und nicht gut genug zu sein

Das ist aber auch genau das Bild, welches den Frauen auch allgegenwärtig vermittelt wird.

Es liegt nur an uns, diesen unsinnigen Zirkus nicht mehr mit zu machen und auszusteigen.
Statt sich zu fragen, was falsch läuft und die männliche Psyche ergründen und entschuldigen zu wollen, einfach gehen und Typen wie den Freund der FS einfach nur sich selbst zu überlassen, wie sie es auch verdienen.

Das es Männer gibt, die anders ticken will ich auch gar nicht abstreiten, aber als weit verbreiteter sehe ich eben Haltungen wie die von Tom und Co.
Und ich habe gelernt, das zu akzeptieren.
Letztlich ist es eine befreiende Sache, weil man aufhört, sich als Defizitär zu empfinden und sich ganz um sich selbst zu kümmern.

Alleine die Tatsache, wie viel Grundsätzliches wie z.B. Respekt im alltäglichen Umgang schon davon alleinig abhängig gemacht wird, wie optisch attraktiv eine Frau ist, sagt doch im Grunde alles aus.

Da braucht man auch nichts mehr hinzuzufügen. Auch das ist eine Wahrheit.
 
  • #45
Tja, nun habt ihr Frauen eure Taktik - und zwar die einzige, die bei Männern mit vielen Frauenkontakten - natürlich auch im Bett - zieht, wenn ihr die eine besondere Frau sein wollt. Hübsch sein reicht nicht - ihr müsst den Mann, den ihr haben wollt, faszinieren. Und auf Dauer interessant bleiben.
Stellt euch das so vor: VW Golf fährt man, weil man sich nix Besseres leisten kann.

Sorry, für mich liest sich das weder nach nen Porsche noch nach ner Oldtimer. Eher nach einer verrosteten Karre die schon quietscht. Für Andere scheint es jedoch eine toller Schlitten zu sein, ist auch in Ordnung. Jedem seins. Ein solider VW Golf muss dennoch nicht die schlechtere Wahl sein. Ich muss keinen Mann künstlich von mir faszinieren. Entweder er findet mich faszinierend oder nicht. Also nicht mein Zirkus, nicht mein Äffchen.

Liebe @JustMe123456 ,

Du musst nicht den Mund halten, die Hüfte einknicken, nett lächeln und deinen Freund bei seiner Show zuschauen nur um locker und cool daherzukommen. Es war vollkommen richtig, dass du angesprochen hast was dich stört und dich verletzt.
Er weiß es, er hat es auch verstanden, aber fährt seine Linie weiter. Klares Standing seinerseits.
Bevor du weiter verkrampfst und wohlmöglich noch krank wirst, beende die Beziehung.

Lass dir bitte nicht einreden, dass du jeden Mist tolerieren und akzeptieren musst nur um souverän zu wirken oder das du keinen Besseren finden wirst.
Es wirkt alles andere als souverän sich zu verstellen oder etwas vorzukünsteln.

Gibt dir ruhig die Chance einen passenden Partner zu finden und lass "die Karre verschrotten".

Alles Gute
 
  • #46
Letztlich ist es eine befreiende Sache, weil man aufhört, sich als Defizitär zu empfinden und sich ganz um sich selbst zu kümmern.
Klar, wer sich als Defizit sieht, wird niemanden faszinieren. Zumindest keinen der Männer, die die Auswahl haben.
Ich stelle dir nun einmal 2 Extreme gegenüber:
Das "Werbegirlie" mit den Modelabels auf der Hinterbacke und den "schönen, langen , blonden Haaren" - diese Frau klatschnass in der alten Regenjacke mit total verschnippselten Haaren - erntet nur noch mitleidige Blicke anderer Frauen.
Eine Persönlichkeit, wie wir hier einige haben (Pixi, Pia, realwoman, Lionne, Frei oder noreia ... Liste nicht vollständig) im gleichen Aufzug fasziniert den richtigen Mann noch immer - und zwar so, dass der sich an die blitzenden Augen, an ihre Stimme und Stimmung erinnert ... und nicht an das "schlimme Outfit".
Ähnlich ist es doch beim Mann - hat er die richtige Art, mit euch umzugehen, das Etwas in seiner Persönlichkeit .... dann bemerkt ihr Frauen weder, dass er pleite ist, noch dass er klein ist und Bauch trägt.
Wer bereit ist, den ganzen Weg zu gehen, wird Menschen faszinieren. Wird bewundert, gehasst, verdammt und vergöttert werden. Wer sich allerdings auf seine Defizite zurückzieht.lieber nichts als etwas falsch macht wird niemals zu ersten Garde gehören. Und immer Angst vor der Konkurrenz haben müssen ....
 
  • #47
Klar, wer sich als Defizit sieht, wird niemanden faszinieren. Zumindest keinen der Männer, die die Auswahl haben.

Ich verstehe nicht, warum man der FS die Schuld dafür gibt, dass ihr Freund das Bedürfnis hat, ständig mit anderen Frauen zu flirten. Ihre Ex-Freunde haben ja auch nicht fremdgeflirtet, scheint also kein "Dauerfehler" von ihr zu sein. Sie hat keinerlei Hinweis darauf gegeben, dass sie sich irgendwie gehen lässt. Er hat das scheinbar auch von Anfang an gemacht. Und die Männer, die ich kenne, die ständig nebenher flirten, hatten alle top Frauen, aber kein Selbstbewusstsein. Sie haben das für ihr Ego getan, nicht, weil sie nach einer besseren Freundin Ausschau hielten. Oder aber, sie können einfach nicht treu sein. Beides hat nichts damit zu tun, wie faszinierend ihre jeweilige Partnerin ist. Den Frauen sowas zu unterstellen, finde ich richtig gemein. Als wär das der normale Grund. Ist es nicht - es gibt einfach Männer, die machen das, und es gibt Männer, die machen das nicht. Außerdem - wenn man in der Beziehung merkt, dass der andere sich gehen lässt, dann kann man das ansprechen. Für mich sollte der Partner aber in erster Linie erstmal so bleiben, wie ich ihn kennengelernt habe, und ich möchte diese Person, so wie sie ist, faszinierend finden. Nicht, dass der andere sich mit Mühe dafür abstrampelt, dass ich ihn toll finde. Es ist für mich selbstverständlich, mich schön für den anderen zu machen, interessante Gespräche mit ihm zu führen, mir für ihn Dinge auszudenken. Aber ich tue das, weil es mir ein Bedürfnis ist; nicht, weil ich Angst habe, er flirtet sonst fremd. Das würde er nicht tun. Vielleicht würde er sich trennen, und DANN nach einer neuen Frau Ausschau halten, und das wäre dann auch fair. Selbst wenn der andere nicht mehr "fasziniert", gibt das einem nicht das Recht, nebenher nach anderen Ausschau zu halten, solange bis was besseres vorbeikommt. Das sind ja die berühmten Warmwechsler, und die sind meist nicht sonderlich beliebt.
 
  • #48
Klar, wer sich als Defizit sieht, wird niemanden faszinieren.....

Sorry lieber @Tom26, ich muss doch noch mal etwas zurückrudern, denn ich habe da wohl einige Dinge etwas zu selektiv wahrgenommen und auch etwas durcheinandergewürfelt.
Sorry dafür.

Du hast natürlich vollkommen recht, auch damit, dass dies keine Einbahnstrasse ist.
Und ja, ich würde mich selbst auch nie wieder auf einen Mann einlassen, der für nichts brennt und mich nicht fasziniert.

Ich sah es eher im Zusammenhang mit dem medial geprägten Idealbild, welchem sich viele Frauen bedingungslos unterwerfen, so, wie auch viele Männer ausschliesslich nur dieses Ideal bei einer Frau gelten lassen.
Darauf waren auch einige meiner Aussagen bezogen.
Das habe ich klar durcheinandergebracht, war mein Fehler.

Heute allgemein gültige Dinge nicht mehr fraglos hinzunehmen und mich selbst als ganze Person zu erkennen und annehmen zu können, war und ist ein Prozess, der nicht immer einfach war und auch nicht immer einfach ist.

Das Defizitäre bezog sich für mich auf das, was so im Allgemeinen für allein Seeligmachend erklärt wird.
Wie Frauen auszusehen haben, wie sie zu sein haben etc...
Es werden Milliarden damit umgesetzt, diese falschen Bilder zu produzieren und an dem defizitären Gefühl gut zu verdienen.
Ich weigere mich schlicht, dies für mich anzunehmen und habe in der Vergangenheit damit begonnen, mich da raus zu ziehen, weil es mir auf Dauer ein mieses Gefühl für mich selber gab, mich daran hinderte, ich selbst zu sein und mich in meiner Haut auch wohl zu fühlen.
Sich davon zu distanzieren, zu emanzipieren und nicht mehr hinzunehmen, bedeutet eben auch nicht Everybodys Darling zu sein.

Individualistin zu sein wird einem oft nicht verziehen, dass kannst Du mir gerne glauben. Ein dickes Fell musste ich mir im Laufe der Jahre schon ranzüchten.

Sich die Freiheit zu nehmen, in einer Welt wie dieser genau so zu sein, wie man auch sein will und eben damit auch in Kauf nimmt anzuecken, nicht jedem oder nur sehr wenigen damit zu gefallen, gilt für mich als einer der grössten und mutigsten Schritte, die man heute noch gehen kann, ja fast schon ein revolutionärer Akt :)

Hochkarätigen Menschen begegnet man wirklich nur selten.

Den Freund der FS empfinde ich zumindest nicht als Hochkarätig und auch sie sollte sich ihres Wertes bewusst werden.
 
  • #49
Wenn ich einen Mann behalten will, dann muss ich ihn faszinieren. Jeder hat eigene Faszination, aber alle haben gemeinsam eins- sie müssen fasziniert sein.

So, und ganz ehrlich möchte ich ja auch einiges von einem Mann. Er soll mich ja auch begeistern, faszinieren, ich möchte ihn anschauen, und mir soll das Herz aufgehen.
Wenn ich mir vorstelle, ich habe da auf meiner Couch einen sitzen, der seinen Hintern weder real noch geistig hoch bringt, statt seinen Horizont seinen Körperumfang erweitert, die Körperpflege nach unten fährt (ich bin ein Nasenmensch, was man da manchmal so riechend erahnt unter der Karosserie) und eine Unterhaltung nur noch auf Lautgebung reduziert wird...
Den stotternden 2Takter mag ich genauso wenig - selbst wenn er als Jaguar daher kommt..
Also, so hart es klingen mag, was Tom so spitz formuliert hat, mal ganz sachlich .
Männer und Frauen haben beide ihre Vorstellungen vom Partner, nicht nur bzgl. Karosserie sondern auch dem, was sich darunter verbirgt - sich auseinander entwickeln heißt nichts anderes, dass bestimmte Vorstellungen schleichend nicht mehr erfüllt werden, und dann auch die Liebe schwindet.
Und mit zunehmendem Alter hat man gelernt, dass die reine tolle Karosserie nicht ausreicht, die ist schön, aber nicht faszinierend. Sogar oft genug gegenteilig, dass sich hinter der Karosserie mit Eigenheiten, evtl. gewisser Patina bedeutend Fasziniererendes verbirgt.
 
  • #50
Sich die Freiheit zu nehmen, in einer Welt wie dieser genau so zu sein, wie man auch sein will und eben damit auch in Kauf nimmt anzuecken, nicht jedem oder nur sehr wenigen damit zu gefallen, gilt für mich als einer der grössten und mutigsten Schritte, die man heute noch gehen kann, ja fast schon ein revolutionärer Akt :)

Meinst Du, das war vor vierzig Jahren anders?

Ich war etwa zwanzig Jahre alt, als mir ein paar Sachen klar wurden und ich - für mich - den Spruch prägte "Es wäre äußerst bedenklich, wenn ich mit xy nicht verfeindet wäre" - und dazu stehe ich immer noch.

Klar sind manche Dinge vielleicht einfacher, wenn man nicht aneckt - aber irgendwann bekommt man eine unauffällig-rabiate Ausstrahlung, die die Leute auf sieben Meilen spüren und sich nicht mehr anlegen mit mann/frau. Das macht das Leben viel einfacher und ich käme nie auf die Idee, dass der Respekt, den man mir entgegen bringt, von meinem Aussehen abhängen könnte. Absurde Idee! Ich kann mich in den ausgebeultesten Arbeitsklamotten hinstellen und es gibt nicht das geringste Problem.

Frauen, die Männer, die euch nicht wollen, haben schon gehabt. Umdrehen, Kopf hoch und gehen. Punkt.
 
  • #51
Faszinierend bleiben würde ich gar nicht wertend lesen, also dass die Behauptung dabei sei, dass die Frau ergründen müsste, was den Mann interessiert, und sich dann einen abmühen, dass er sie weiter faszinierend findet, und sich gegebenenfalls verbiegen. Wie @realwoman schrieb - frau müsste nur aufhören, sich ständig damit zu befassen, was der Mann will, und sich danach zu verhalten. Sie sollte sich mit sich befassen und ihren Wünschen. Natürlich nicht nur, aber mehr Unabhängigkeit z.B., statt hinterherrennen, schnüffeln, kontrollieren wollen, ergründen wollen, warum dies und das, was andere Männer nicht tun und was auch nicht unter liebevolles Verhalten fällt. Mehr den EIGENEN Maßstab an eine Beziehung legen und gehen, wenn man merkt, dass die Beziehung nicht guttut, und sich zeigt, dass man allein für eine Veränderung kämpft, während es den Partner gar nicht interessiert. Das macht mE die Faszination aus - unabhängig handeln können, nicht den anderen "bedrängen" mit Verantwortung für das eigene Glück. Der Partner müsste das sowieso von allein einsehen, dass es beziehungsfähiger ist, wenn er sein Verhalten überdenkt, ansonsten ist es die Erziehermutti, die sich eh nicht sicher sein kann, dass ihre Befehle und Forderungen auch erfüllt werden, wenn sie nicht hinguckt.
 
  • #52
@Tom26 du sagst doch nichts anderes als das man jemanden anziehend, toll, gut oder wie immer man das bezeichnen soll finden muss für eine Beziehung. Ich denke das kann jeder bestätigen. Nur sollte man bedenken, dass diese Faszination relativ ist. Wer für den einen der VW Golf ist kann für jemand anderen der Porsche sein. Daher muss sich die FS nicht anstrengen um faszinierend genug für ihren jetzigen Freund zu sein das er keine anderen mehr anflirtet, sondern sich einfach jemand suchen mit dem es passt. Jemand der von ihr fasziniert ist. Und ihr Freund sollte sich fairer weise trennen wenn er wirklich so denkt, dass sie nur der Spatz in der Hand ist und grade gut genug.
 
  • #53
Sicher muss eine Frau für einen Mann faszinierend sein und bleiben, wenn es eine lange und erfüllte Beziehung werden soll. Aber das gilt doch umgekehrt genauso. Und was bitte soll an einem Schürzenjäger faszinierend sein - abgesehen von der Sehnsucht, für's eigene Ego mal so einen zu "knacken"?

Für mich vereinen diese Männer (genau wie ihre weiblichen Pendants) gleich mehrere Eigenschaften in sich, die ich unattraktiv finde:

- sie finden Spaß an etwas (Flirten), was mich persönlich eher langweilt, da es meist nach demselben vorhersehbaren Muster abläuft

- sie haben narzisstische Züge (nach außen hin selbstverliebt, innerlich aber ganz klein) und sind süchtig nach Bestätigung

- wählerisch sind sie höchstens im Hinblick auf feste Beziehungen, aber nicht, wenn es darum geht, mit wem sie ihre Zeit verbringen - lieber tändeln sie mit irgendwelchen (aus ihrer Sicht) "naja"-Frauen rum, als mal eine Zeitlang völlig unbeweibt durchs Leben zu gehen

- möglichst viele oberflächliche, austauschbare Kontakte zu pflegen, bedeutet für sie sogar "Spaß"

- Sex ist für sie nicht mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung

- und das Schlimmste: sie kommen sich bei alldem auch noch irgendwie "rebellisch" und nonkormistisch vor - obwohl sie auch nur das nachspielen, was uns die Popkultur mindestens seit den 70ern als aufregend und erstrebenswert verkaufen will

Ach ja, bevor ich's vergesse: dank ihrer häufig wechselnden bzw. sich überlappenden Kontakte haben sie ständig irgendwelches Drama in ihrem Leben.

Ich will einen Menschen, wie ich selbst einer bin - einen anspruchsvollen, kompromisslosen "ganz oder gar nicht"-Typen, dessen Vorstellung von "Abenteuer" nicht darin besteht, mit so vielen Menschen wie möglich Körperflüssigkeiten oder heiße Blicke auszutauschen - sondern darin, echte Grenzerfahrungen zu machen.

Ist leider bei Männern selten zu finden, aber darunter würde ich's nicht mehr machen.

Frauen sollten davon wegkommen, sich ständig zu fragen: "Was will er? Bin ich gut genug für ihn?" Die eigentlich wichtige Frage lautet: "Was will ich? Ist er gut genug für mich?".
 
  • #54
du sagst doch nichts anderes als das man jemanden anziehend, toll, gut oder wie immer man das bezeichnen soll finden muss für eine Beziehung. Ich denke das kann jeder bestätigen. Nur sollte man bedenken, dass diese Faszination relativ ist. Wer für den einen der VW Golf ist kann für jemand anderen der Porsche sein.
Richtig - ich sage aber auch, dass dies erhalten werden muss. Von beiden. Das ist der Knackpunkt.
Ich habe schon so oft Frauen kennen gelernt, die auf den ersten Blick wirklich toll waren. Und dann merken müssen, dass nur die Fassade toll war. Die interessanten Facetten Andeutungen waren und auch geblieben sind. Das Selbstbewusstsein aufgesetzt war und das Lächeln nur mit viel Alkohol wieder zurückgekommen ist.
Und genau darum bin ich sehr froh, endlich eine Frau im Arm zu haben, die hält, was sie verspricht. Sogar immer noch besser wird. Klar, das heisst für mich auch, dass ich schauen muss, nicht meine Persönlichkeit zu verlieren. Der Mann bleiben muss, den sie haben will.
 
  • #55
Es gibt immer wieder Menschen die faszinierend sind. Das ist aber ihrer Grundhaltung aufgrund ihrer Lebensweise und ihres Repektes vor den Menschen geschuldet und nichts liegt ihnen ferner, als der Wunsch faszinierend auf Andere zu wirken oder dies gar bewusst anzustreben.
Alles andere ist ein Hinweis auf die eigenen Mängel, die man mit dem Wunsch nach Faszinazion kaschieren will.
 
  • #56
@Tom26 Nur sollte man bedenken, dass diese Faszination relativ ist. Wer für den einen der VW Golf ist kann für jemand anderen der Porsche sein. Daher muss sich die FS nicht anstrengen um faszinierend genug für ihren jetzigen Freund zu sein das er keine anderen mehr anflirtet, sondern sich einfach jemand suchen mit dem es passt. Jemand der von ihr fasziniert ist.

Das stimmt. Der Vergleich mit der Automarke hinkt, weil die Automarke etwas Objektives und statisch Festgelegtes ist. Dagegen ist die Attraktivität eines Menschen nicht entsprechend objektiv und statisch festgelegt. Zum einen kann sich die Attraktivität tatsächlich verringern oder erhöhen. Die Geschmäcker sind unterschiedlich.
Was der eine für einen Porsche hält, lehnt der andere als einen Fiat ab und der Dritte sieht eine 2CV und will das Auto genau deshalb.

Was die FS probieren kann, ist, dass sie von ihrem Freund unabhängiger wird, dass sie sich souveräner verhält. Das ist kein Vorwurf an die FS, dass sie jetzt abhängig und unsouverän ist und sich ihr Mann deshalb so aufführt.

Wenn die FS an der Beziehung festhält und etwas verändern will, dann kann sie ihr Verhalten verändern. Sie könnte jetzt auch Schluss machen oder damit drohen.
Erfolgsversprechender halte ich es, wenn sie für ihren Freund wieder faszinierender wird. Schließlich hat sich der Freund für die FS entschieden trotz seiner vielen Modell-Freundinnen. Hat sich die FS seit dem Beziehungsbeginn verändert?

Was die Fs probieren kann, sie kann ihrerseits weniger auf ihn fokussiert sein. Sie kann sich wieder mehr verhalten wie damals zu Beginn. Er hat viele andere Freund. Sie hat in ihrem Leben viele andere Interessen. Er steht nicht im Zentrum ihres Lebens. Die Fs soll ruhig auch alleine Dinge machen und erleben, neue Leute kennenlernen - ohne ihn.

Sie kann ansprechen, dass es ihr schwer fällt, sich ganz auf ihn einzulassen, solange er so viele andere Frauen-Freundschaften pflegt. Und sie kann sich danach verhalten. An welchem Punkt kann sie erkennen, dass sie eine andere Wertschätzung hat, als die vielen weiblichen Bekannten? Ich würde das schon ansprechen.

Ich habe es schon erlebt, dass Männer durchaus Eifersucht bei der Frau sehen wollen und fehlende Eifersucht als fehlendes Gefühl interpretieren.
 
  • #57
Ich würde eher die These aufstellen, dass sich Faszination und Liebe sogar widersprechen. Faszination bedeutet doch, dass man den Menschen nie wirklich erkennt, ihm nie wirklich nahe kommt, immer ein gewisser Abstand vorhanden ist. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es ja keine Faszination.

Also wenn man den anderen faszinieren will, will man ihn gleichzeitig auf Distanz halten, damit die Fassade weiter strahlen kann. Denn hinter der Fassade schaut die Sache ganz anders aus. Wenn man liebt, dann liebt man den anderen genau so wie er ist - und kein Trugbild.

Je größer die Menschenkenntnis ist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von anderen Menschen fasziniert zu werden. Schließlich kochen alle nur mit Wasser.
Und wenn man sich neu verliebt, hat dieser Mensch natürlich etwas Faszinierendes, man hat aber im Hinterkopf, dass das rein subjektiv ist; dieser Mensch aber an sich nichts Faszinierendes hat und das auch wieder vergeht, wenn man diesen Menschen schließlich gut kennt.

Ehrlich gesagt wirkt es befremdend auf mich, wenn gestandene, intelligente Menschen meinen, sie wollen bei anderen Faszination auslösen, um diese zu halten.
 
  • #58
Ich kann die FS nicht verstehen, sie schreibt die beziehung macht sie krank, wie kann sie dort bleiben?
Wenn einer eine Krankheit hat, versucht er sie loszuwerden, tut manchmal weh, funktiniert aber,
Es ist völlig egal welche Typ der Freund der FS asl freundin haben will, sie ist es auf alle Fälle nicht.
Sie leidet, ihm ist es egal - da ist doch nicht mal ein Ansatz für eine gute Beziehung vorhanden.
 
  • #59
Was die Fs probieren kann, sie kann ihrerseits weniger auf ihn fokussiert sein. Sie kann sich wieder mehr verhalten wie damals zu Beginn. Er hat viele andere Freund. Sie hat in ihrem Leben viele andere Interessen. Er steht nicht im Zentrum ihres Lebens. Die Fs soll ruhig auch alleine Dinge machen und erleben, neue Leute kennenlernen - ohne ihn.

Und damit sind wir am Kern der Antworten - die FS soll zu sich zurück finden.
Was fühlt sie, was will sie? Nicht nur um Ohm kreisen, was er denken könnte, sondern auch Ihr Ding machen .
Es geht nicht um Egozentrik, eine Partnerschaft funktioniert nicht , wenn man nicht auch auf den anderen achtet. Aber wenn man sich selbst vernachlässigt, geht es einem nicht gut, man verliert sich - und die Außenwirkung verändert sich auch zum Negativen.

Leider eine häufige Frauendenke, dass wenn frau nur ausreichend um ihn kreist, seine Bedürfnisse / Erwartungen vorauseilend erfüllt (die er vielleicht hat nicht mal hat), dass dann alles Bestand hat .
Nur gibt man sich selbst auf, wird unzufrieden und sein Ziel erreicht man irgendwie auch nicht.
Etwas Spannung muss auch in langjährigen Partnerschaften gewahrt bleiben.

Und wenn einem ein Verhalten des Partners einfach nicht gut tut, dann braucht es eine klare Ansage, und ggf. Konsequenzen.
Wie soll ein anderer einen schätzen, wenn man sich selbst nicht wert schätzt?
 
  • #60
Also wenn man den anderen faszinieren will, will man ihn gleichzeitig auf Distanz halten, damit die Fassade weiter strahlen kann. Denn hinter der Fassade schaut die Sache ganz anders aus. Wenn man liebt, dann liebt man den anderen genau so wie er ist - und kein Trugbild.

Wenn man nach einiger Zeit bemerkt, dass man einem Trugbild aufgesessen ist, kommt selbstverständlich die Ernüchterung - genau das, was dann Beziehungen nach etlichen Monaten bis zu zwei Jahren zum Scheitern bringt. Die schillernde Fassade ist stumpf geworden und dahinter bröckelt das Gemäuer, danke, das braucht man nicht in seinem Leben.

Aber bei Menschen mit wirklicher Substanz wird man/frau nach Jahren noch positiv überrascht, wie sie mit Schwierigkeiten/Krisen/Schicksalsschlägen umgehen, welche Kraft sie ausstrahlen, welche Impulse kommen, Ideen, die weiter helfen - genau das bringt mich auch nach Jahren bei meinem Mann immer noch zum Staunen und ich weiß, dass ein Mensch mit solchen Ressourcen gar nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Nenne es Faszination oder wie denn auch immer - ganz egal, es ist unglaublich wertvoll und selten.
 
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