• #1

Wie motiviert man Frauen zu mehr Zärtlichkeit?

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Frauen zwar genießen verwöhnt zu werden und kaum genug bekommen können von Zärtlichkeiten, aber es kommt nichts zurück. Das Engagement der Damen ist sehr Penisfixiert als ob man keinen Körper besäße.
Und wenn man seine Wünsche äußert sind sie unbeholfen, unsicher und es ist ihnen sichtlich zu mühsam. Woher kommt diese einseitige Einstellung?
 
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Gast

  • #2
Also diese Erfahrung habe ich so nicht gemacht. Die Partnerinnen die ich bisher hatte, waren allesamt sehr zärtlich, so wie ich auch ein zärtlicher Liebhaber sein kann. Keine von ihnen war extrem penisfixiert. Im Gegenteil, ich bin das doch stärker und lasse mich immer wieder von meiner Freundin überraschen, z.B. mit wunderbaren Massagen.

Das einzige was ich festgestellt habe ist, dass manche Frauen anscheinend etwas scheu sind, wenn es um etwas ausgefallenere Praktiken am Mann geht. Da dürfen sich Frauen durchaus mehr trauen und mehr ausprobieren.

m,31
 
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Gast

  • #3
Ein schöner gepflegter Körper motiviert zu mehr Zärtlichkeit.

Viele Menschen leben "körperlos", sind untrainiert, ohne Spannung und Geschmeidigkeit, ohne Esprit in den Bewegungen. Viele benutzen ihren Körper nur mehr um ihren Kopf spazieren zu tragen, besonders Frauen investieren sehr viel Zeit in die Pflege vom Kopf (Gesicht, Haare, Hirn), der Körper wird dafür vernachlässigt und mit Kleidung kaschiert. Wenn du so ein Mensch bist, dann ist dein Körper vergleichsweise unattraktiv, und von einem anderen Menchen kannst du nicht erwarten er soll Spass an deinem Körper haben, wenn du ihn selber vernachlässigst.

Wenn der Körper einer Frau unattraktiver als ihr Gesicht ist, warum sollte ich mich mit übermäßig mit ihrem Körper beschäftigen? Und umgekehrt gilt das wohl genauso.

m
 
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Gast

  • #4
Die meisten Männer sind penisfixiert und das sind die meisten Frauen halt gewöhnt. Der Fs scheint eine löbliche Ausnahme zu sein. Ich kann das Verhalten der von ihnen besagten Frauen verstehen. Schön wäre es, wenn die Männer mehr artikulieren würden, dass ihnen auch "normale" Zärtlichkeiten wichtig sind. Dann kann Frau an sich arbeiten und ihr eigenes Denken umdenken und neu handeln.

w 49
 
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Gast

  • #5
Hallo, ich bin eine Frau und habe auch manchmal Schwierigkeiten damit, den Mann zu verwöhnen. Ich weiß manchmal auch nicht, was er will, weil ER NICHTS SAGT! Ich hab bei meinem Ex alles mögliche versucht. Küssen am Hals und hinterm Ohr (kein Knutschfleck), Küssen auf dem Mund, Massage, Streicheln... überall... nix da... er wollte dann gleich mich verwöhnen und dann kams zum Sex. Ich weiß nicht, ob er jetzt so ein Spezialfall war, aber ich kam nie wirklich dazu. Er mochte nicht mal besonders einen geblasen zu bekommen... mag er nicht so (lag nicht an mir).

Also Männer: redet, macht die Klappe auf und sagt, was ihr wollt! Frauen können keine Gedanken lesen!
 
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Gast

  • #6
Es sind nicht alle so. Leider merkt man den Unterschied oft erst, wenn man bereits verliebt ist. Die eine wendet sich dir zu, legt ihren Oberschenkel um Dich und ihre Hand in deinen Nacken, die andere liegt einfach nur da, und du kannst dir den Wolf streicheln, ihre Hand rührt sich nicht. Später heißt es dann, es sei ihr einfach nicht spannend genug gewesen. Mir auch nicht, liebe Passive, mir auch nicht! Manchmal nehme ich ihren Arm und lege ihn um mich, gebe ihr zu erkennen, daß es mir gefällt, im Nacken gekrault zu werden. Manchmal ziehe ich ihren Oberschenkel über den meinen, aber nach einer halben Minute liegt sie wieder platt auf den Rücken, weil alles andere angeblich so unbequem ist.

Ja, das muß es sein: Frauen liegen nicht gerne auf der Seite, wahrscheinlich weil sie so wenig Polster auf den Hüftknochen haben. Und sie haben auch nicht gerne ein männliches Bein zwischen ihren Schenkeln, weil das zu sehr auf den unteren Schenkel drückt.

Wie gesagt, nicht alle. Ich hatte mal eine, die zwar nicht korpulent, aber eben auch nicht gerade schlank war. Mit ihr konnte ich stundenlang so kuscheln, daß es uns beiden gefiel.
 
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Gast

  • #7
Hallo FS, ich finde Deine Frage sehr interessant. Ich, weiblich, bin genau der Typ Frau - ich bin eher penisorientiert und sonst mach ich eigentlich nichts bei meinem Partner. Ich streich ihm manchmal am Rücken, aber einfach so und das hat dann auch nichts sexuelles oder so. Vielleihct meinen wir Frauen ja, also quasi anerzogen oder evolutionär, dass der Mann ja der Starke ist und deshalb keine zarten Streicheleinheiten brauch oder so. Vielleicht ist in uns tief verwurzelt, dass Männer eben grob sind und dann auch so angepackt werden wollen. Liebesvolles Umgehen, zärtliches Streicheln, tätscheln, liebkosen, schmusig sein, trösten, helfen - all das assoziiert man doch eher damit, dass dies eher ein Mann mit einer Frau tut als umgekehrt. Warum das so ist, das weiß ich jetzt auch nicht. Männer sind halt die Starken, Groben = Unsensible und Frauen sind die Schwachen, Zarten = Sensibel. So erklär ich mir das. w
 
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Gast

  • #8
Lieber Thomas,
ich bemühe mich Männern die gleiche Zärtlichkeit angedeihen zu lassen, bemerke aber auch bei mir teilweise Unsicherheit. Meißtens entsteht diese wenn ich nicht genug Resonanz bekomme.
Wenn mich jemand verwöhnt, dann mache ich meinen Genuss bemerkbar. Mein Atem wird schneller, ich keuche, stöhne, strecke mich entgegen, winde mich, zeige mit Händen und Worten was ich mir wünsche.

Männer bevorzugen meiner Erfahrung nach oft den stillen Genuss. Ich bekomme kaum Hinweise und kann nur raten ob das gerade Gemachte "nur" angenehm ist oder anregend, ob er sich eine intensivere Berührung wünscht oder alles gerade genau richtig ist usw.
Meißt sind die klaren Signale rein penisbezogen: das Becken wird entgegengestreckt, er macht leichte Stoßbewegungen, gestöhnt wird erst wenn der Penis berührt wird. Kaum berühre ich den Penis oder komme in die Nähe davon "kommt Leben in die Bude", ich bekomme deutliche Signale und werde in meinen Handlungen wieder sicher.

Wünche zu äußern ist ein guter Anfang, doch wenn man auf diese eingeht und keinerlei Reaktion bekommt wird man nun mal unsicher und fragt sich ob man es "richtig" macht- zumindest geht es mir so.
 
  • #9
Ich war, als ich jünger war, nicht sehr aktiv. Einerseits, weil Männer sich so garnicht fallen lassen und genießen konnten/wollten und weil ich keine Erfahrungen hatte, was ich denn mit ihnen anstellen sollte, außer mich mit der berühmten (womöglich einzigen) erogenen Zone zu beschäftigen. Es hat mir keiner gezeigt und wenn ich es versucht habe, kam keinerlei Feedback. Meist lag er da, meinte, wenn ich nachfragte, ob das ok. ist "Naja, so richtig toll ist es nicht." und führte meine Hand zu seinem Penis. Irgendwann habe ich die Initiative ergriffen, weil mir der passive Sex, der immer nur mich und meinen Körper fokussierte, zu langweilig war. Ich fühlte mich unter Leistungsdruck gebracht. So habe ich mich langsam vorgearbeitet.
Da waren dann aber zwei Extremfälle dabei, einer hat sich totgelacht, wenn ich ihn anfaßte (so stark war scheinbar die Abwehr gegen Zärtlichkeit auf der nackten Haut) und der andere verbat es sich, weil es "schwul" sei.
Männliche Genießer, die nicht nur schw...fixiert sind, sind wunderbar und selten, habe ich den Eindruck.
 
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Gast

  • #10
Ich trenne da - Sex und Streicheleinheiten sind anders als Kuscheln und Streicheleinheiten. Ich bevorzuge die Streicheleinheiten mit Kuscheln zu kombinieren - da kann mein LG "stundenlang" genießen - ohne dass es zum Sex kommt. Aus meiner Sicht ist es eine Art Sex oder Vorspiel - muss aber nicht als solches genutzt werden. Viele Frauen scheuen sich möglicherweise auch davor ihn einfach nur über den Rücken oder den Kopf zu streicheln,, weil sie befürchten müssen, sobald sie ihn streicheln, will er sofort Sex. Kommunikation und Ausprobieren helfen!
 
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Gast

  • #11
Meißt sind die klaren Signale rein penisbezogen: das Becken wird entgegengestreckt, er macht leichte Stoßbewegungen, gestöhnt wird erst wenn der Penis berührt wird. Kaum berühre ich den Penis oder komme in die Nähe davon "kommt Leben in die Bude", ich bekomme deutliche Signale und werde in meinen Handlungen wieder sicher.
Tatsächlich erkenne ich mich als Mann in dieser Beschreibung wieder. Meine einzige wirkliche erogene Zone scheint mein Penis zu sein. Insofern kann ich die genannte Unsicherheit einiger Frauen durchaus verstehen. Aber sie sollten sich vielleicht vor Augen halten, dass auch sie als Frau nicht nur an den erogenen Zonen gestreichelt werden wollen, sondern dass auch sie es genießen, überall gestreichelt zu werden. Ähnlich verhält es sich mit Männern. Ich finde es wahnsinnig schön. am Rücken gestreichelt zu werden, oder wenn sie an den Brustwarzen knabbert, auch wenn ich da, im Gegensatz zu ihr, nicht abgehe. Erotisch ist es trotzdem. Und ja, auch Männer brauchen Zärtlichkeiten und Zeichen und Gesten der Zuneigung und Liebe. Sie sind da nicht anders als Frauen.

m,31
 
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Gast

  • #12
Der Mann kann nur EINEN Orgasmus haben. Der Mann hat nur EINE erogene Zone.
Diese Ansichten so so weit verbreitet und fest zementiert, dass kaum jemand daran rührt.
Mein eigenes Mindset war genauso geprägt. Meine Kenntnisse und Fertigkeiten auf sexuellem Gebiet erwarb ich durch learning by doing mit und an jungen Mädchen und Frauen meines jeweiligen Alters, die entsprechend genau so wenig Erfahrungen und Kenntnisse hatten wie ich selbst.
Auch sie taten ihr möglichstes, so wie es hier im Thread auch zu lesen ist. Insofern ist das auch kein Vorwurf.
Dann lernte ich mit Anfang 30 eine Frau kennen, die mir zeigte, was mit meinem Körper alles möglich ist.
In meinen wildesten Träume wäre ich nicht darauf gekommen.
Ich wusste, wie ich eine Frau verwöhnen kann. Ich wusste, wie ich ihr mehrere Orgasmen bescheren kann. Ich wusste wie ich mich selbst lang genug zurückhalten kann. Aber ich wusste nicht, was sie mit mir tun kann, damit ich mich nicht zurückhalten muss, sondern ihre und meine Lust wieder und wieder genießen kann. Und da sind wir auch schon beim Kern des Problems.
Wie kann/soll man einen Wunsch formulieren, wenn man nicht weiß, dass man ihn haben kann?
 
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Gast

  • #13
Die Frage finde ich interessant. Weil ich mehrere Männer nach ihren erogenen Zonen gefragt habe und - Überraschung - die Penisregion genannt bekam.
Frau kann sich da so ohne Infos nur selber auf die Suche machen, wo mann zu genießen anfängt.
Sofern er das überhaupt kann. Wie Bäärbel auch schon sagt, können manche Männer sich nur bedingt fallen lassen und meinen jedenfalls der Frau umfassenden Genuss bieten zu müssen. Im Grunde ja sehr schön. Andere Männer wieder sind überzärtlich und nicht zu leidenschaftlichem Sex fähig. Sie kuscheln lieber, was auf Dauer langweilig ist. Die Mischung machts.

So gesehen stimmt die Behauptung des FS überhaupt nicht - da lernen sich lediglich die falschen Personen kennen.
 
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Gast

  • #14
Lieber FS,
schade, dass sich da anscheinend oft die Falschen treffen-ich bin eine leidenschaftliche, doch auch sehr, sehr zärtliche Frau, und meine (festen) Partner haben nach dem ersten Kennenlernen dann meistens bald abgeblockt, was Zärtlichkeit(en) betraf.Wenn ich meinen Partner vor dem Einschlafen, wenn er sich auf die Seite dreht, noch sanft streichle und er zuckt abwehrend wie ein Pferd, das von einem Insekt belästigt wird, lässt man das halt. Und wenn ein Mann verlegen und stocksteif daliegt, wenn man seinen Nacken küsst oder seinen Körper, und erst dann etwas Reaktion kommt, wenn ich am Penis bin, ist das schade. So blöd das jetzt klingt, ich bin sogar mal deshalb fremdgegangen, weil es mit einem Mann war, der endlich meine Freude daran, zärtlich zu sein ,geniessen konnte. Wir haben uns stundenlang gestreichelt, an den möglichen und unmöglichsten Stellen geküsst und dabei "Ahhhhs" und "mmmhmmmmmms" von uns gegeben, bevor wir beide unbedingt wollten, dass er in mich eindringt.
Ich wusste vorher nicht, dass es solche Männer überhaupt gibt! Jetzt würde ich keine Partnerschaft mehr eingehen mit einem Mann, der nur den Penis als erogene Zone kennt und das auch nicht ändern will. Seine (vielseitige) Erregbarkeit und damit Genussfähigkeit finde ich genauso wichtig wie meine-sonst könnte ich ja gleich einen Dildo nehmen.
w.45
 
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Gast

  • #15
Lieber FS,
mühsam ist, was keine Freunde macht.

Zum einen sind viele Männer selber Schuld, weil sie in jungen Jahren den Schwerpunkt auf Sex legen und Zärtlichkeiten lästig finden, warum auch immer. Mit den Jahren reduzieren die Frauen eben ihre Wünsche und naja, dann eben nur Sex.
Ihr Körper ist ihen fremd gebleiben, wird nicht von ihren angenommen, weil sie sich mit Photoshop-retuschierten Werbebildern vergleichen und auch von den Männern damit verglichen werden.

Ich musste erst ziemlich alt werden, bis ich selber wieder Zärtlichkeit leben konnte und das Bedürfnis habe, meinen Partner zu berühren, auch im Alltag, wenn er am Herd steht, einfach mal über den Rücken streichen, kurz anlehnen.
In meiner langjähirgen Ehe hatte ich das Bedürfnis nach Zärtlichkeit, dass ich als junge Frau hatte, verlernt. Später kritisierte mein Ex-Mann meine "Lieblosigkeit". Er hat nicht begriffen, das die vielen Zurückweisungen mich tief verletzt haben, zu Rückzug geführt haben und dass ich danach keine Annäherung an ihn mehr wollte/konnte.

Mit einem neuen Partner, von dem ich mich in meiner ganzen Person angenommen fühle, ist das aber kein Problem, das Bedürfnmis war sofort da, beim ersten Anblick.

w, 55
 
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Gast

  • #16
Ich (w/26) hatte bisher nur einen Mann (eine kurze Bettgeschichte), der wirklich zärtlich war und Zärtlichkeiten meinerseits sehr genoss. Ich meine nicht nur vor dem Sex, sondern auch dazwischen und danach. Er war verrückt danach sich überall streicheln zu lassen, berührt und geküsst zu werden. Alle anderen (2 lange Beziehungen und 2 Ons) hatten dafür nichts übrig. Mit streicheln und zärtlichem Küssen konnten die nichts anfangen, ich wurde einfach schnell auf den Penis gelenkt. Zur Sache, keine überflüssigen Kuscheleinheiten erwünscht.

Ich wünsche mir sehnlichst einen Mann, für den Sex nicht nur aus reiner Penetration besteht! Ich denke, die Frauen die Du hattest haben vorher auch solche Männer gehabt wie ich... kein Wunder, dass sie keine Versuche mehr unternommen haben!
 
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Gast

  • #17
Ich liebe es, einen Mann, den ich begehre, zu streicheln, zu küssen, zu massieren. Nur habe ich mir das fast abgewöhnt und generell weniger Lust auf Sex, weil von Männerseite immer stark auf Fellatio, Masturbationsassistenz und Penetration gedrängt wurde. Schade. Ich habe nur 2 Ausnahmen erlebt:ein verheirateter Mann und ein junger Ons-Mann. Leider nie bei denen "für länger".
 
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Gast

  • #18
Ich habe erst nach meiner Ehe gelernt zu streicheln! Nicht mechanisch, als ob ich den Boden wischen würde, sondern sanft, zärtlich, mal kratzend, mal wie Schmetterlingsflügeln huschend , dann wieder intensiver, in verschiedene Richtungen, Wendungen, Kreise....es wechselt ständig und ist eine große Überraschung , mein Streicheln. Wir können Stunden nackt nebeneinander liegen und uns gegenseitig liebkosen, auch die definitiv erogenen Zonen werden berührt, gestreichelt, aber der Fokus nicht auf sie gelegt. Das ist für mich SEX! Und wenn sich ein Akt daraus entwickelt, ist er der Höhepunkt, aber niemals zwingend notwendig.
Wir haben schon literweise Massageöl an unsere Körper gespendet .., mit verschiedenen Düften und auch Wirkung ( z.B. Massageöl mit Sanddorn wärmt den Körper auf, Lavendel betört durch den Duft und Kühle...).
Ich glaube, es liegt vor allem an der ZEIT, die man sich gegenseitig schenkt, denn eine Rundummassage braucht mehr, als eine halbe Stunde, oder 15 Minuten...
Es schafft unglaubliche Nähe, man verschmelzt mit dem Partner und es ist der beste "Klebstoff" für die Beziehung. Schweigend, oder redend, mit Musik, oder ohne....
Wenn ich liebe, möchte ich dem Partner Gutes tun und hab noch nie eine Abfuhr erfahren...Im Gegenteil...Die wenigen Männer, die mir so nah waren, habe es wahnsinnig genossen.
Und wenn die Zeit "knapp" ist, dann reicht es allemal für eine super Rückenmassage. Am Besten direkt vor dem Einschlafen...da schläft mein Liebster schnurrend ein...Und ich kuschle mich an ihn dran und bin auch glücklich....
 
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Gast

  • #19
Ich kann nur wärmstens die Tantramassage/sexualität empfehlen-dort finden beide Geschlechter wunderbare zärtliche Darstellungen, wie man den ganzen Körper sinnlich berühren und verwöhnen kann. Es gibt genug ansprechende und niveauvolle Bücher mit Fotos sowie DVDs zu diesen Themen. ich halte nichts von der Esoterik des Tantra, finde aber die praktischen Berührungsempfehlungen sehr schön und auch im Alltag praktikabel. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Männer, die sehr penisfixiert waren, ziemlich begeistert waren, als sie von mir eine sinnliche Ganzkörpermassage in Anlehung der Tantramassage bekommen haben. Danach wollten sie diese immer wieder erleben-als ein wunderbares Vorspiel zum Sexualakt. Ich finde es auch für mich selbst sehr angenehm, wenn ich auf dieser Art und Weise einen Partner massiere-es bedarf auch der Kondition und der Technik, aber es tut mir auch ganz gut, mich so aktiv zu erleben. Ich nehme Abstand von den gewerblichen Angeboten und von dem Esoterikkram, sondern schaffe eine individuelle Art, wie ich diese Berührungen persönlich gern gebe und empfange-auf dem Markt gibt es gute Medien, die einem die Welt dieser Berührungen eröffnen. Diese Darstellungen sind wirklich sehr schön ohne billig oder schmuddelig zu wirken-einfach ein sinnlicher Genuss pur.

Oh ja, anfangs hatte ich richtig Muskelkater, eine Ganzkörpermassage zu geben, dann habe ich auch noch mit meinem ganzen Körper massiert-es ist teilweise schon sehr anstrengend (daher auch ziemlich hochpreisig auf dem Markt). Das trainiert aber auch meinen Körper und ich fühle mich selber unheimlich gut in Form dabei. Mann kann natürlich nur einige Elemente aus der Tantramassage entnehmen und nicht eine Stunde und mehr berühren-dann ist es nicht anstrengend, sondern nur ein Spiel. Ich bin mittlerweile gut trainiert, sodass ich sehr lange und ausgiebig einen männlichen Körper überall schön berühren und verwöhnen kann-es ist halt eine Übungssache. Ich genieße es selber, sinnliche Berührungen zu schenken und kann mich auch in der aktiven Form sehr gut dabei fallen lassen. Mir persönlich hat die aktive Berührungsart ein sehr schönes Körperbewusstsein geschenkt-es lohnt sich für beide Geschlechter sehr, wenn man auf Zärtlichkeit und Nähe steht. Ihr könnt euch das auch durch Profis in Workshops zeigen lassen-ich empfehle aber immer den eigenen Weg außerhalb der gewerblichen Profiszene einzuschlagen.

w/39
 
G

Gast

  • #20
Ich w50 gebe das was ich auch möchte. Ich liebe es den Körper meines Partner zu erkunden und habe mir das auch immer von meinen Partnern gewünscht, was aber leider nicht oft der Fall war. Im Gegenteil, sie nahmen alles und gaben weniger. Meine Frage könnte also sein, wie motiviert man Mann zu mehr Zärtlichkeit?....Meine Frage ist aber nicht so, weil ich glaube, dass es auf den Mann ankommt, wie es auch auf die Frau ankommt. Mein jetziger Partner ist wie ich. Wir geben einander sehr viele zärtliche Berührungen. Vlt. muss es einfach nur der/die Richtige sein?
 
  • #21
Die hier geschilderten Erfahrungen habe ich so nicht gemacht. Meine Partner/Affären haben fast ausnahmslos sehr positiv auf Streicheleinheiten und Kuscheln reagiert. Für mich ist das ein fester Bestandteil einer sexuellen Beziehung. Negative Reaktionen wie z.B. Abschütteln waren eher ein Zeichen dafür, dass emotional etwas nicht mehr stimmt.
 
  • #22
Entweder glaubt sie, daß die Männer Penis-fixiert seien. (Was leider oft zutrifft)
und das die Frauen auf die rundum Zärtlichkeit stehen = ihnen zusteht
- oder sie ist zu bequem, um mehr zu tun ?

Vorschlag: Mehr Zeit und mehr Abwechslung beim Vorspiel. Neues ausprobieren, nicht immer das Gleiche machen.
 
G

Gast

  • #23
Ist natürlich immer schwierig das so pauschal zu sagen!

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es auf den richtigen Mann ankommt.
Ich hatte zwar schon ein paar Männer, aber erst eine wirklich tiefe Liebe!

Aber wenn ich einen Mann richtig liebe (ich meine mit Haut und Haaren), dann kann ich gar nicht genug davon bekommen ihn zu streicheln, zu liebkosen (und damit meine ich nicht sex-ähnliche Handlungen) oder einfach nur liebevoll anzuschauen.
Bei mir stand das noch vor Sex! Obwohl der Sex auch wirklich gut war.
Er hat das wahnsinnig genossen und meistens war er es, der dann in Sex übergegangen ist und das ging nicht von mir aus. Mir wurde aber auch mal gesagt, dass ich sehr zärtlich und fanatisch nach Berührungen bin - heißt also, dass es bei vielen Frauen anders sein mag.
Vorallem wenn diese Frauen aus ihrer Familie/ Kindheit nicht das Gefühl von Zärtlichkeit oder Geborgenheit kennen, könnte es ihnen Probleme bereiten, das mit einem Partner zu teilen.

Prinzipiell denke ich, wenn der RICHTIGE vor einem steht, dann sollte das eine Frau gerade dazu drängen zärtlich zu werden!

w, 23
 
G

Gast

  • #24
Na da scheine ich ja ein Ausnahmeexemplar von Mann abbekommen zu haben, denn ER genießt es gern, leidenschaftlich und ausdauernd, wenn ich mich seinem ganzen Körper zuwende, an seinem Ohrläppchen knabbbere, meine Zunge im Ohr wandern lasse, mit den Fingerkuppen über seinen Nacken streiche, über den Hals, Schultern, Innenseite der Arme usw. Nur sollte Frau dabei eines beachten: die Haut der Männer ist nicht ganz so sensibel wie die der Frauen, deshalb mit einem leichten Druck sich sanft voran tasten, denn sonst führt es eher zu einem Lachanfall, weil es kitzelt.
Und liebe Männer, es motiviert ungemein, wenn Frau eine positive Reaktion darauf bekommt. Die kann ja auch mal so ausschauen, dass ihr einfach sagt: "Schatz, es macht mich wahnsinnig, wenn du mir sanft über den Nacken streichelst. Da fühle ich mich einfach total wohl mit dir" oder so.
w/46
 
G

Gast

  • #25
Hallo Thomas

ehrlich gesagt finde ich die Frage iurgendwie komisch. Mit meinen Partner und Affären, war die Zärtlichkeit immer die Hauptsache.

Wenn die Zärtlichkeit fehlt würde ich entweder vermuten, dass es dann mit der Zuneigung/ liebe nicht so weit her ist oder ich würde es einfach mal bei meinem Partner/meiner Partnerein ansprechen.

Du kannst doch sagen, was Du magst und wie Du es magst. Das finde ich gerade beim Sex sehr wichtig und das genieße ich auch mit meinem Freund. Ich hab die Erfahrung gemacht, wenn ich zärtlich bin, gebießt das jeder Mann gerne und es kommt auch ganz viel Zärtlichkeit zurück.

Vielleicht fängst Du einfach mal mit längerem Vorspiel und mehr Streicheln an?

Frauen lieben es, auch zärtlich zu verwöhnen ;-)
 
G

Gast

  • #26
Lieber FS

das ist einfach nicht wahr. Ich mache und tue und kriege nichts zurück.
Küssen: er ist ungefähr auf dem Stand eines Spätpubertären. Mit 47.
Küssen ist absolut wichtig für mich. Mein ganzer Körper ist nämlich auch
eine erogene Zone. Weibliche Erregung hat deutlich mehr hot spots als
die männliche und braucht länger (in Minuten) um sich aufzubauen.
Nicht Küssen können/wollen ist ein Weg zu ausbleibenden Höhenflügen.
 
G

Gast

  • #27
Lieber FS

die "kiss you all over" Nummer wird ja von Männern eher abgewehrt. "bin doch nicht schwul".
Ich ziehe also meine Verachtung versengten Hände wieder zurück.
Streicheln: ich streichle gern, aber bei meinem Exemplar scheint sich ja alles immer nur um den Penis drehen zu dürfen.
Es ist wie bei kleinen Jungs: Lieber Physik (Erektion) statt Physik und Chemie.
Nur sehr wenige Männer können dir sagen was sie mögen weil sie sich offenbar
niemals selbst streicheln, außerhalb des berühmten Hot Spots jedenfalls kaum.
Das ist so eine Verkümmerung und Sex wird unsagbar öde wenn es keine
überraschende Zärtlichkeit gibt.
 
G

Gast

  • #28
Lieber Th,.

Passives Verhalten ist oft auf Unsicherheit, Unwissen, fehlende Empathie, Routine, Zerstreutheit oder Unwillen zurück zu führen. Es ist selten ein einziger Grund, sondern ein buntes Knäuel von Gründen.
Unfähigkeit zärtlich zu sein ist selten ein unveränderbares Schicksal. Diese Menschen berühren oft nicht mal sich selbst zärtlich, wie sollen sie es dann beim anderen tun ?
 
G

Gast

  • #29
Lieber Thomas,
versuche doch mal folgendes:
Zusammen duschen, baden, einseifen,...
Food play-Nutella, heiße Schokolade (Kuvertüre), Eis, Eiswürfel, Sahne
Massagen ("ich bin so verspannt, kannst du mal...")
[Mod.]
Federn

Alles Möglichkeiten, mögliche innere Widerstände spielerisch zu umgehen.
 
G

Gast

  • #30
Wieviel Zärtlichkeit und Begeisterung
eine Frau Dir entgegen bringt
hängt von ihrem Zustand
+ von ihrer Einstellung zu dir ab.
Sie sollte idealerweise begeistert von dir sein
und dir voll vertrauen. Schlecht wenn nicht.
Konflikte werden nämlich oft mit "Entzug" ausgetragen.

Mangelnde Übung oder Kenntnis in der Liebeskunst
lässt sich leicht überwinden: zeig ihr, sag ihr was
du möchtest. Gib ihr Bücher mit erotischen Geschichten.
Lass Dir was einfallen.
Außerdem: Etwas mehr wolhlige Laute helfen auch
damit sie weiss wo es schön ist.