• #1

Wie nach der Trennung die Ferienzeit gemeinsamer Kinder regeln?

Guten Tag Zusammen

Mein Partner und ich sind nicht verheiratet, haben zusammen 2 Kinder (7 J. und 1 3/4 J.) mit gemeinsamen Sorgerecht. Er hat sich im November 2016 getrennt, aufgrund seiner neuen Freundin. Er ist nun auch im März ausgezogen und zu ihr 700km entfernt nach Deutschland gezogen. Er kommt bislang alle 2 Wochen und holt die Kinder zu seiner Mutter, wo er dann auch wohnt. Ich arbeite 80%, in der Zeit werden die Kinder auch von seiner Mutter betreut.
Nun will er im Juli 2 Wochen die Kinder haben und mit ihnen zu seiner Freundin fahren, 700 km einfach mit dem Auto. Die 7-jährige Tochter kann es selber entscheiden, ob sie will. Allerdings bin ich nicht damit einverstanden, dass der Kleine mit knapp 2 Jahren soweit mit dem Auto gefahren wird, bei einer mir unbekannten Frau ist und 2 Wochen von mir und seiner gewohnten Umgebung getrennt ist. Dafür ist er noch zu klein. Auch muss ich betonen, dass die Kinder zu 90% von mir betreut und versorgt wurden, da ihn dass bislang nicht sonderlich interessiert hat. Der Kleine hängt logischerweise sehr an mir.
Wie seht ihr diese Situation, ich weiss er hat einen rechtlichen Anspruch auf Ferien mit den Kindern. Aber ist damit auch das Wohl des Kindes gegeben?
Vielen Dank für die Antworten!
Gruss
Andrea
 
  • #2
Ich seh es wie Du, Dein kleines Kind ist noch zu jung. Deiner Tochter würde ich sagen, sie solle anrufen, wenn es ihr nicht gefällt, und nicht denken, sie müsse einen Erwachsenen zufriedenstellen.
 
  • #3
Für den Kleinen ist eine zweiwöchige Trennung von dir zu früh. Vielleicht freut sich deine Tochter, mal im Mittelpunkt zu stehen und fährt gerne alleine mit dem Vater mit. Versuche einen Kompromiss auszuhandeln oder hole dir sachkundige Beratung.
Grundsätzlich würde ich die Kinder nur in die Ferien abgeben, nachdem du die neue Frau kennengelernt hast - auch deine Tochter müsste die Chance haben, vor den 2 Wochen fernab von zu Hause die neue Paarkombination wenigstens ansatzweise bei einem Vortreffen zu begreifen.
 
  • #4
...gemeinsamen Sorgerecht.... Allerdings bin ich nicht damit einverstanden, dass der Kleine mit knapp 2 Jahren ... bei einer mir unbekannten Frau ist und 2 Wochen von mir und seiner gewohnten Umgebung getrennt ist.

Du möchtest die Grundlage dafür legen, dass Du keine Beziehung haben wirst, weil ja dann auch ein neuer, Deinem Ex-Freund unbekannter, Partner bei Dir und Deinem kleinen Sohn ist? Ob es für den Kleinen ein Problem ist, ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Ich bin als Kind in dem Alter regelmäßig mit dem Auto zu meiner ebenfalls 700 km entfernten Oma gefahren und kann keinerlei Schäden erkennen.
Ich denke, Du solltest froh sein, dass sich der Vater umfassend kümmert und ja letztlich damit für Dich Freiräume schafft. Vielleicht kann er ja mit seiner Freundin so lange in Deiner Wohnung leben, damit der Kleine nicht aus der gewohnten Umgebung gerissen wird? Wenn das so wichtig ist....
Ich finde, Du übertreibst.
 
  • #5
Liebe FS,
die Frage ist, was Du Dir als Ferienbetreuung vorstellst. Du kannst kaum von ihm fordern, dass er seinen Urlaub bei Dir vor Ort ohne seine Partnerin verbringt und die Kinder in den Ferien betreut, damit Du entlastet bist und vielleicht auch mal ein paar Tage allein in Urlaub fahren kannst.

Dein Partner hat Euch verlassen als euer jüngstes Kind grad ein Jahr alt war. Seitdem ist alle14 Tage er WE-Vater, was kaum ausreicht, um zum jüngsten Kind eine Bindung aufzubauen. Seine Partnerin scheint euren Kindern komplett unbekannt zu sein. Insofern würde ich zumindest das jüngste Kind, was weder an seinen Vater noch an die Partnerin gebunden ist, 2 Wochen auf die Distanz mit ihm mitgehen lassen.
Die Frage stellt sich ob und wann euer jüngstes Kind überhaupt mal mit ihm in Urlaub fahren will. Eine Option wäre, dass er an den Besuchswochenenden seine neue Partnerin mitkommt und sukzessive die Kinder kennenlernt und man sehen kann, ob es zusammen überhaupt klappt, bevor Du sie mit ihnen in Urlaub schickst.

Ich würde zu einer Familienberatungsstelle gehen und mich dort informieren lassen, wie man in Eurer Situation die Ferienzeiten am Besten vorbereitetund gestaltet.
 
  • #6
Ich würde die Idee in den Raum stellen, dass er bei einem der nächsten Besuchstermine die neue Freundin mal mitbringt - und zwar nicht deinetwegen sondern wegen der Tochter. Ich finde, die beiden sollten sich erst mal kennen lernen. Ein Kind ist ein Mensch und keine Sache, die man einfach so herumschiebt. Vielleicht könnten die beiden mit dem Mädchen auch zunächst ein verlängertes Wochenende verbringen - deine Tochter kann sich dann bestimmt auch besser entscheiden, ob sie einen zweiwöchigen Urlaub in dieser Form will, ob sie mit der neuen Freundin klar kommt usw.

Dein Sohn ist noch zu klein, ich denke, da gibt es auch eine Regelung oder zumindest Empfehlung vom Jugendamt - zum Kindeswohl.
Aber wie auch immer, auch er sollte in diesem Fall die neue Frau zuerst mal kennen lernen und nicht gleich für zwei Wochen dort geparkt werden.

Das könnte ja alles bei der Mutter vom Kindsvater stattfinden - sie wohnt ja in deiner Nähe, wenn ich das richtig verstanden habe?
 
  • #7
Allerdings bin ich nicht damit einverstanden, dass der Kleine mit knapp 2 Jahren soweit mit dem Auto gefahren wird,


Ich habe meine Tochter bereits mit 6 Monaten und dann in Abständen von ca. 3 Monaten 800 KM weit zur Familie mitgenommen. Es hat ihr nicht geschadet. Die meiste Zeit hat sie geschlafen.

bei einer mir unbekannten Frau ist und 2 Wochen von mir und seiner gewohnten Umgebung getrennt ist. Dafür ist er noch zu klein.

Wenn Du dem Vater nicht vertrauen kannst, dass er mit dem Sohn zurecht kommt und er unter Umständen sogar die Betreuung der unbekannten Frau übergibt, dann würde ich an Deiner Stelle auch dagegen entscheiden.
W51
 
  • #8
Sehe es auch wie du! Ein so kleiner Bub kann noch nicht 14 ! Tage ohne seine Mama sein, noch dazu in ihm fremder Umgebung und mit einer ihm fremden Person.

Natürlich hat dein Mann ein Recht auf Umgangszeit, aber dem Kind tut es nicht gut so wie er es vor hat. Das Kindeswohl ist wichtiger als seine Zusammenführungspläne.
Mir persönlich geht das alles viel zu schnell! Die Kinder müssen eure Trennung erst verarbeiten! Mama und Papa sind nicht mehr zusammen, das ist schwer genug für sie. Muss es dann schon sein, dass sie den Papa mit einer neuen Frau knutschend und in Love sehen? Der Kleine nimmt das vielleicht noch nicht so wahr, aber deine große Tochter ganz sicher. Ich finde auf die Gefühle der Kinder nimmt dein Ex Mann vor lauter Hormone gerade zu wenig Rücksicht! So ist es an dir ihm das klar zu machen.

Wäre es nicht möglich dass er die Kinder langsam mit seiner neuen Freundin bekannt macht? Er kann doch den normalen Umgang alle 14 Tage erstmal mit ihr her kommen und etwas mit ihr und den Kindern unternehmen. Es gibt auch günstige Pensionen, wenn er mit ihr nicht bei seinen Eltern unter kommen kann. Die Kinder würde ich mir die ersten Male wo solche Treffen statt finden, abends wieder bringen lassen, um sie aufzufangen und zu trösten, wenn die vielen neuen Eindrücke verarbeitet werden müssen. Vielleicht ist das auch nicht notwendig, aber ich würde als Mutter da sein wollen.
Wenn der erste Kontakt gelungen ist, kann man weiter sehen!
Ganz sicher würde ich meine Kinder nicht von heute auf morgen 14 Tage (nicht mal eine Woche) meinem Ex Mann mitgeben, der mit seiner neuen Freundin zusammen wohnt.

Es hat ihn keiner gezwungen so weit weg zu ziehen und jetzt muss langsam eine Lösung gefunden werden wie es für ALLE, aber besonders für die Kinder funktioniert. Nicht er entscheidet das Tempo, sondern die Kinder! Nur weil er glaubt, es muss jetzt so sein, musst du denn nicht statt geben.

Erkläre ihm deine Bedenken und versuche einen Kompromiss mit ihm zu finden. Wenn er auf sein Recht pocht, wende dich an eine EB und an das Jugendamt!
Stelle dort klar, dass du den Umgang nicht verbieten willst, sondern nur ein angemessenes Tempo zum Wohle der Kinder! Und dass du dem Kleinen frühestens ab Kindergartenalter und wenn er eine gute Beziehung zu der neuen Freundin deines Ex Mannes aufgebaut hat, länger dort übernachten lässt. EB'S sind oft dafür den Kontakt sehr langsam auszuweiten und denken in 1/2 Jahres Schritten. Dort werden deine Ängste ernst genommen.

Alles Liebe dir und lasse dich nicht unter Druck setzen! Gib den Kindern Zeit langsam in all das Neue rein zu wachsen und mach dich stark für sie, wenn dein Ex Mann kein Verständnis dafür hat. Die Kinder sind auf dich angewiesen und können sich nicht selbst helfen. Dein Gefühl ist richtig!
 
  • #9
Ich kann Dich völlig verstehen und würde das Gespräch mit ihm suchen. Deine 7-jährige kann evtl. schon selbst entscheiden, doch ob sie Lust hat , ihren Vater so eng mit einer anderen Frau zusammen zu sehen, wage ich zu bezweifeln. Und Dein Kleiner ist definitif zu klein um schon so lange von Dir getrennt zu sein, in einer für ihn völlig neuen Situation.
Hat die neue Partnerin denn Kinder? Ich könnte mir vorstellen, dass wenn nicht, sie vielleicht auch nicht besonders "scharf" darauf ist, einen gemeinsamen Urlaub mit so kleinen Kindern zu verbingen, gerade zu Beginn einer neuen Beziehung. Ich jedenfalls hätte keine Lust darauf, darauf gehabt. Ich habe keine Kinder und Männer mit so kleinen Kindern waren für mich uninteressant.
 
  • #10
Liebe Andrea, ich kann Deine Bedenken voll und ganz nachvollziehen. Ich an Deiner Stelle würde ihm keines der Kinder für 14 Tage anvertrauen. Warum: 1: ein Kleinkind von knapp 2 Jahren sollte nicht so lange von der Mutter getrennt werden. Da können schnell Verlustängste und Verhaltensauffälligkeiten entstehen. Außerdem: überlege mal, das Kind weint und lässt sich nicht beruhigen, oder wird krank oder hat einen Unfall. Wie willst Du bei einer Entfernung von 700 (!) km schnell bei Deinem Kind sein?
2: Deine 7 jährige Tochter kennt die neue Freundin Deines Exmannes doch gar nicht. Nun soll sie 2 Wochen am Stück mit einer fremden Frau verbringen. Was, wenn beide überhaupt keinen Draht zueinander finden? Und Deine Tochter DIR im Nachhinein Vorwürfe macht? Auch Du kennst diese Frau nicht. Ich würde nie einer Fremden Person die Fürsorge-und Aufsichtspflicht für meine Kinder überlassen.
Dein Mann ist verantwortungslos, wenn er den Beiden zumutet, mit einer ihnen fremden Person 2 Wochen Urlaub zu machen. Ihr habt Beide die Fürsorge-und Aufsichtspflicht für diese Kinder und solltet verantwortungsvoller und empathischer damit umgehen. Auch bei Deiner Tochter: was, wenn sie Dich dringend braucht? Dann bist Du 700 km weit weg. Sprich mit Deinem Mann. Sage ihm deutlich, dass es so nicht geht. Kinder sind keine Utensilien, die man schnell mal ins Auto packt.
 
  • #11
Wenn er sich bisher nicht für die Kinder interessiert hat versteh ich nicht das er sie jetzt zwei Wochen bei sich haben möchte, nur um die beiden zu Präsentieren wie ein Auto.
Momentan hab ich das Glück das meine Beziehung sehr gut läuft, aber wenn es sich mal ändert, würde nie freiwillig von meinen Kindern wegziehen, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich bin der Meinung Du bist die Mutter und brauchst das Kind nicht zwei Wochen abzugeben, dafür muss die neue Freundin sich erstmal vorstellen

M 40
 
  • #12
Ich kann die Bedenken überhaupt nicht nachvollziehen. Ich würde mich nur ganz doll über zwei Wochen Freizeit freuen.
Ich glaube auch, dass deine Bedenken nur vorgeschoben sind. Du willst nicht, dass die neue Frau mit den Kindern Zeit verbringt. W55
 
  • #13
Du bist doch eine Frau und nicht ganz doof oder? Bau ein gutes Verhältnis zu ihm auf und dann manipuliere ihn so richtig und mache "bessere" Argumente:

- Er gefährdet sein neues Glück mit der anderen Frau, wenn er einfach ein Baby dazu nimmt.
- Er soll seinen Urlaub mit seiner neuen Partnerin in Ruhe genießen. Du kommst klar. Das wäre doch viel schöner für ihn ohne das Kind.
- Das Baby schreit, ist laut, stinkt in seinen Windeln muss allerlei umtütelt werden, jede Nacht alle 2 Stunden gefüttert werden oder sonst was. Überfordere ihn so richtig und laber ihn zu mit Dingen, wovon er keine Ahnung hat.
- das Baby spuckt bei so einer langen Fahrt

Also nein, ein Baby, das schreit und Windeln gewechelt werden muss und feste Bedürfnisse (Essenszeiten) hat, das kann sich keinen Aufschub leisten. Das braucht akkurate Betreuung und Verantwortung. Wer weiß, ob das Baby dann 6 Stunden in der Ecke liegt bei diesem Mann.


Vorteile, wenn du das Baby in seine Hände gibst:
- seine neue Partnerin macht das einmal mit und dann hat sie genug. Es wird der letzte Urlaub sein.
- welche Frau will einen Mann, der ein Baby umtüteln muss und nicht mal ihr eigenes ist? Das ist hochgradig verletzend!


Der Mann wird sonst nie eine glückliche Beziehung führen können und muss ständig an Urlauben, Geburtstagen und Weihnachten wegen den Kindern und der Mutter springen und heile Welt spielen. Das ist auch für dich nicht gut. Suche dir lieber einen fähigen Mann, der die Vaterrolle übernimmt.
Auch ist es als Kind ein Horrorstress, wenn es nach Kindergarten und Schule entspannen will wie jedes andere normale Kind, und da noch eine Reise anzutreten soll. Ich musste das als Kind auch immer machen. Ich habe meine Schulkameraden beneidet, die einfach nach dem Tag entspannen durften. Ich hatte das nie.
 
  • #14
Ich danke allen für die ausführlichen und hilfreichen Ratschläge!! Zur Ergänzung noch: Ich bin das erstemal mit 42 und dann mit 46 Jahren Mutter geworden...also sehr spät! Bis mein 2. Kind auf die Welt kam, hab ich immer 100% gearbeitet, dann mal kurz 50% und nun seit langer Zeit wieder 80%. Wir haben 1 Hund, 2 Katzen, 6 Hühner, grosse Aquarium und bis vor kurzem noch 2 Frettchen. Ich habe keine Putzfrau und stemme das ganze seither mehr oder weniger alleine, neben meinem doch sehr anspruchsvollen Job in einer Privatbank in FL. Mein Ex-Partner hat mich in dieser ganzen Zeit, schwanger und dann mit Baby und Tochter und Job und Haushalt so gut wie nicht unterstützt! Ich versuche jede Minute Zeit, die ich habe mit meinen Kindern, die ich über alles liebe, zu verbringen. Auch war ich in den letzten 9 Jahren, nie und ich betone nie! privat in meinem eigenen Interesse alleine mit Freunden weg. Ich bin nicht froh durch meinen Ex-Partner alle 2 Wochenenden entlastet zu werden. Da dann meine Kinder nicht "nur" 4 Tage, sondern 6 Tage alle 2 Wochen weg von Zuhause und bei seiner Mutter sind...!!!! Für mein Empfinden, deutlich zu viel!!!
 
  • #15
Ein knapp zwei Jahre altes Kind, zwei Wochen von Zuhause und der Mutter weg geht für beide garnicht. Bei sowenig kontakt zum Vater. Ohne eingewöhnung geht sowas nur mit ganz wenigen Kindern. Also diesen Urlaub kann TE mit Sicherheit nicht geniessen.
 
  • #16
Zur Ergänzung noch: Wir haben 1 Hund, 2 Katzen, 6 Hühner, grosse Aquarium und bis vor kurzem noch 2 Frettchen. Ich habe keine Putzfrau und stemme das ganze seither mehr oder weniger alleine, neben meinem doch sehr anspruchsvollen Job in einer Privatbank in FL.

Ok. Superwoman kommt alleine klar. Das gibt Dir leider nicht das Recht, über das Leben von anderen zu bestimmen. Wenn die Zeit für einen halben Zoo reicht, sollte man über mangelnde Unterstützung im Haushalt nicht klagen.

Ich bin nicht froh durch meinen Ex-Partner alle 2 Wochenenden entlastet zu werden. Da dann meine Kinder nicht "nur" 4 Tage, sondern 6 Tage alle 2 Wochen weg von Zuhause und bei seiner Mutter sind...!!!! Für mein Empfinden, deutlich zu viel!!!

Ja, man liest deutlich, dass Du Dich für unentbehrlich hältst und nicht loslassen möchtest. Es gibt nicht nur Deine Sicht der Dinge. Kinder haben zwei Eltern. Beide Eltern sind wichtig. Letztlich solltest Du Deine "Übermutter"-Einstellung einfach mal durchdenken und den Kindern ihren Vater gönnen. Die Welt wird nicht zusammenbrechen.

Es gibt Väter, die kümmern sich um ihre Kinder. Eigentlich sollten sich Frauen für ihre Kinder darüber freuen.
 
  • #17
Wenn ich das lese, wie dein Exmann zu Dir war, werde ich echt sauer! Es gibt so viele Männer, die einfach nur nutzlos und egoistisch sind. Allerdings ist es vielleicht mal nicht schlecht, wenn er sich alleine um die Kinder kümmern muss - das wird eine ganz neue Erfahrung für ihn. Mein kleiner Sohn war 10 Monate als mein Mann eine neue Frau hatte und ich musste ihn ihm sogar mitgeben, wenn er segeln gegangen ist (in FL übrigens). Dass der Kleine 700km weit fährt, finde ich nicht schlimm - das haben meine auch schon mit 3 Monaten machen müssen, weil meine Familie 650km entfernt wohnt. Das schaffen die auch gut.
Ich finde allerdings, dass sie eine neue Frau nicht kennenlernen müssen und dass 2 Wochen ohne Möglichkeit, dass zu dazukommen kannst, zu viel sind. Das finde ich auch eine Zumutung für die 7jährige. Also die neue Freundin - aber damit macht es sich dein Ex einfacher - wahrscheinlich kocht die dann auch, das wird billiger und stressbefreiter für ihn - er gehört ja eher zur faulen Sorte, die die frau arbeiten lässt.
Er kann ja mit den Kindern Urlaub machen, aber nicht bei seiner neuen Freundin! Das geht wirklich zu weit und ist an Egoismus und Ignoranz den Kindern gegenüber nicht zu toppen! Mein Exmann ist ja wirklich ein Egoist, aber für uns beide war klar, dass wir unseren Kindern keine neuen Partner präsentieren die ersten 2 Jahre nach der Trennung. Er kann auch Urlaub woanders machen anstatt billig und praktisch bei der neuen Freundin.
Nimm dir mal einen Anwalt oder zumindest eine Beratung.
 
  • #18
Google mal den "Verband alleinerziehender Mütter und Väter", die haben zahlreiche Broschüren im Downlaodbereich. Ggf hilft auch ein Telefonat mit dieser Stelle.

Ich würde deinem ExMann empfehlen sich diese Seite durchzulesen und dann kommt er hoffentlich selber drauf.

Professioneller Rat hat mir viel Sicherheit gegeben und Ängste genommen.
 
  • #19
Ja, man liest deutlich, dass Du Dich für unentbehrlich hältst und nicht loslassen möchtest. Beide Eltern sind wichtig.
Grundsätzlich schließe ich mich hier @Lebens_Lust an.
Ich habe Hochachtung vor deiner Leistung an sich - das schaffen nicht viele. Ich mag auch Menschen, die Tiere haben :)

Aber ein wenig ungesund klingt das alles schon. Du bist Mama, Berufstätige, Tierhalterin... und irgendwo sollte auch mal Zeit sein, einfach Andrea zu sein, für ein paar Stunden keine Pflichten zu haben (ja, auch wenn Kinder und Tiere Spaß machen, sind sie Pflichten).

Ferner sollten Kinder nicht ohne ihren leiblichen Vater aufwachsen. Durch die Entfernung ist es schon schwierig genug.
Ich habe hingegen den Eindruck, dass es dir nicht wirklich um das Kindeswohl geht, sondern darum, dass du die Kids deinem Mann und seiner Neuen nicht über diesen längeren Zeitraum überlassen möchtest - also dein Wohl im Vordergrund steht.

Ich denke, du solltest dich hier - zum Wohle der Kinder - kompromissbereiter zeigen und mit ihm gemeinsam eine Lösung herbeiführen, die massgeblich im Interesse der Kinder liegt.
 
  • #20
Ich arbeite 80%, in der Zeit werden die Kinder auch von seiner Mutter betreut.
Da dann meine Kinder nicht "nur" 4 Tage, sondern 6 Tage alle 2 Wochen weg von Zuhause und bei seiner Mutter sind...!!!!
Auch muss ich betonen, dass die Kinder zu 90% von mir betreut und versorgt wurden
Also verstehe ich das richtig ?
Du arbeitest an 4 Tagen pro Woche ganztags und hast einen Tag frei.
Wenn du arbeitest, sind die Kinder bei der Ex-Schwiegermutter.
Jedes 2. WE zusätzlich zwei weitere volle Tage.

Wie kommst du denn nach Adam Riese darauf, dass du die Kinder zu 90 % betreust ?

Ich denke, dass die Kinder ein sehr enges Verhältnis zur Oma haben und du solltest es als absoluten Segen betrachten, dass sie das macht.
Ich drücke die Daumen, dass sie weiterhin die Kinder betreuen wird, sonst bekommst du nämlich ein logistisches Problem.
Ich bin nicht froh durch meinen Ex-Partner alle 2 Wochenenden entlastet zu werden. Da dann meine Kinder nicht "nur" 4 Tage, sondern 6 Tage alle 2 Wochen weg von Zuhause und bei seiner Mutter sind...!!!! Für mein Empfinden, deutlich zu viel!!!
Nun, ich denke, jetzt haben wir alle kapiert, was dein Problem ist.

Ok, gib deinem Exfreund die Kinder zwei Wochen mit, dann hat sich dein Problem erledigt, denn dann ist keine Oma da, die ihm hilft, wenn die Große bockig wird und der Kleine die ganze Nacht heult.
Biete ihm an, dass er die Kinder jederzeit vorher zurückbringen kann, dazu kommt es ziemlich sicher.
Die Schäden, die die Kinder an der Seele erleiden werden, dürften gering sein, so empfindlich sind Kinder nicht.
( Außer, wenn er sie anbrüllt oder gar schlägt, aber du kennst ihn und kannst beurteilen, ob er dazu imstande wäre ).

Richtig toll für alle, außer dir natürlich, wäre es, wenn er seinen Urlaub mit Freundin bei der Mutter verbringen würde. Dann gibt es sicher gar keine Probleme, aber das wirst du gerade nicht wollen, richtig ?

Auch war ich in den letzten 9 Jahren, nie und ich betone nie! privat in meinem eigenen Interesse alleine mit Freunden weg!
Ojemine, dann wird es aber allerhöchste Zeit.
Versuche unbedingt, deine Kinder nicht als deinen einzigen Lebenszweck zu sehen. Sie werden unter diesem Paket zusammenbrechen.
Und du wirst zerbrechen, wenn sie sich wegen deines Klammerns früh von dir abwenden, und das werden sie ziemlich sicher.

w 50
 
  • #21
Liebe FS,
verstehe ich Dich richtig: Du willst garnicht, dass Dein Ex die Kinder mit in Ferien nimmt, weil Du alles besser kannst und weißt? Dann schreib' das doch so und lass' das Forum nicht irrlichtern.

Ihr habt vermutlich gemeinsames Sorgerecht und ein geregeltes Umgangsrecht. Daraus ist die Ferienbetreuung ableitbar. Wenn Du nun als besserkönnende Superwoman das anders haben willst, dann musst Du das mit ihm regeln. Er muss Deine Argumente annehmen und sich zurückziehen mit seinen Bedürfnissen.
Wenn er das nicht freiwillig tut, wovon ich angesichts des Threads ausgehe, dann wirst Du versuchen müssen, ihm Deinen Willen aufzuzwingen, vermutlich über das Familiengericht.

Da kann man nur hoffen, dass das Familiengericht im Sinne des Kindswohls handelt und für den Kontakt zwischen Vater und Kindern entscheidet.

Nichts ist schlimmer als sich selbst überschätzende Ubermuetter, die die Kinder manipulieren und noch nichtmal die Grundrechenarten beherrschen, wenn sie begründen, warum sie unentbehrlich sind.
Wie kannst Du Deine Kinder zu 90% betreuen, wenn Du 80% arbeitest, die Kinder in der Zeit bei der Oma sind, dito jedes 2. WE, wenn Vaterzeit ist. Da scheint der Kinder-Schwerpunkt doch eher bei der Oma als bei Dir zu liegen.

Du bist nicht mehr die Jüngste und hast 2 relativ kleine Kinder. Da steigt die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Du mal gesundheitlich auf Zeit ausfällst oder auch ganz. An wen sollen sich dann Deine jungen Kinder wenden, wenn Du maximal viel tust, um Vaterkontakte zu behindern? Das ist sehr egoistisch von Dir, die Kinder so an Dich zu fesseln, weil Du kein eigenes Leben haben willst.
Ich hatte das mal in der eigenen Familie - Vater immer auf Dienstreisen, Mutter wochenlang (Lebensgefahr) im Krankenhaus. Die Kinder müssten von der Schule beurlaubt werden und zu mir (Tante) kommen, weil der Vater das alles nicht leisten konnte, insbesondere den Umgang mit den verstoerten Kindern nicht. Das kann eine Mutter nicht wirklich wollen, sondern sollte die Vater-Kind-Bindung bevorzugen.
 
  • #22
Letztlich solltest Du Deine "Übermutter"-Einstellung einfach mal durchdenken und den Kindern ihren Vater gönnen.
Das hat nichts mit Übermutter sein zu tun!
Die FS arbeitet 80 %, sprich 4 Tage die Woche. In der Zeit werden die Kinder schon nicht von ihr betreut. Ist es da nicht verständlich, dass sie nicht scharf darauf ist, ihre Kinder auch noch am Wochenende weg zu geben? Das ist einfach ein Gefühl, was positiv zu bewerten ist und hat nichts damit zu tun, dass sie dem Vater die Kinder vorenthalten möchte.

Die Kinder müssen langsam an die Zeit ohne Mutter gewohnt werden. Erstens kann dann auch der Vater langsam in alles rein wachsen (denn vor der Trennung hatte er es nicht so mit den Kindern) und auch die Kinder können sich in Ruhe eingewöhnen. Es handelt sich um kleine Menschen, nicht um Puppen!
 
  • #23
Wieder einmal ein beschämender Thread für uns Frauen. Väter sind wieder Menschen/Eltern 2. Klasse und Kinder gehören stets zur Übermutti.

Gut, ich kann nicht einschätzen, ob er sich zuvor wirklich kaum um die Kinder geschert hat. Falls er nie Interesse an ihnen hatte, würde ich das auch alles hinterfragen. Aber dazu hat man zu wenige Infos.

Mein Ex-Partner hat mich in dieser ganzen Zeit, schwanger und dann mit Baby und Tochter und Job und Haushalt so gut wie nicht unterstützt!

Ja, eigentlich sollte man(n) da vielleicht selbst drauf kommen. Aber deine Wortwahl macht deutlich, dass du eine der Haushalts-Helfer-Frauen zu sein scheinst. Warum unterstützen/helfen Männer immer nur im Haushalt? Eigentlich sollte man das doch gleichmäßig aufteilen? Wenn ihr beide nach dem 1. Kind zu 100% gearbeitet habt und du noch die ganze Kinder-/Hausarbeit erledigt hast - teilweise auch noch schwanger - warum habt ihr euch das nicht partnerschaftlich aufgeteilt? Er wird nicht freiwillig aus seiner Komfortzone des Nichtstuns kommen, wenn du alles wenn auch zähneknirschend alleine machst. Warum bekommst du dann noch ein 2. Kind und schaffst dir so viele Tiere an? Und was hat diese ganze Darstellung im 2. Post denn eigentlich mit dem Ausgangsthema zu tun?

Nee, also mir sind hier zu viele Klischees am Werk. Manchmal sind wir Frauen auch einfach selbst schuld. Ich denke auch, dass die neue Frau eigentlich dein Hauptproblem ist. Finde ich total nachvollziehbar. Aber dann schreib das doch einfach bitte ehrlich und führe nicht belanglose Argumente wie eure beidseitig festgelegte (!) Haushaltsführung während eurer Beziehung auf.
 
  • #24
Sie werden unter diesem Paket zusammenbrechen.
Und du wirst zerbrechen, wenn sie sich wegen deines Klammerns früh von dir abwenden, und das werden sie ziemlich sicher
Die FS klammert nicht! Sie hat ihre Kinder ja nicht sehr viel. Was bleibt unter der Woche an Zeit um sie entspannt mit den Kindern zu verbringen, bei 4 Tagen arbeiten? Abendessen und Bett bringen. Dann sind 3 Tage Zeit für Hausarbeit und Kinder, dann geht die Woche von vorne los und dann müsste sie die Kinder eigentlich das Wochenende zum Vater geben. Ich finde es unmöglich der FS zu unterstellen, dass sie klammert! Natürlich wäre ein wenig Freizeit für sich selbst zu empfehlen, aber da steckt sie lieber zurück, als dass sie die Kinder zusätzlich weg gibt.

Ich ziehe meinen Hut vor der FS! Ich kann gut verstehen in welchem Zwiespalt sie sich befindet. Sie hat einfach Angst, dass ihr zu wenig Zeit mit ihren Kindern bleibt, nach Abzug von Arbeitszeit, Haushalt und Umgang des Vaters.
 
  • #25
Hier werden wieder die Klischees gewälzt und leider bestätigt.

Um das Kindeswohl geht es am wenigsten, auch wenn natürlich die Mutter als einzige weiß, was dies ist.
Der Vater, keine Rechte, taugt eh nichts.
Er wird als verantwortungslos dargestellt, egoistisch.
Dafür die Mutter als Spätgebährende, aufopferungsvoll, auf jegliches Eigenleben verzichten.
Hetzen zwischen Beruf, ganzem Zoo, Haushalt, Einkauf - ach und da sind ja auch noch 2 Kinder.

Bei dem Alter - wann siehst Du sie überhaupt? Tagsüber läuft doch überwiegend das Alltagsprogramm, und spätestens um 19.00 sind beide in Bett.
Also Du siehst sie am WE, beim Fertigmachen früh und abends, beim Frühstück und Abendessen und vielleicht bei der Kuschelrunde abends, wenn eigentlich noch gekocht und der Zoo versorgt wird.

Sorry, ich habe keine Hochachtung vor so einer Frau.
Erziehen und kümmern tut sich die Oma, Verantwortungsvolle Elternschaft wäre, wirklich Raum für die Zeit mit den Kindern zu nehmen. Also ggf. Zoo abschaffen, mit dem eingesparten Geld entweder weniger zu arbeiten oder Putzhilfe bezahlen.
Und unverzichtbar, dass auch das eigene Leben ohne die vielen Verpflichtungen Raum hat, existiert der Mensch Andrea überhaupt? Neben der Berufstätigen, der Tieroflegerin, der Mutter, der Haushaltskraft?

Und den Kontakt zum Vater ermöglichen und fördern.
Kinder haben ein Recht auf beide Eltern.

Kinder sind übrigens mit entsprechender Umsicht durchaus reisetauglich, ich war bei solchen Fahrten (Distanzen von 400-1000km) dann eben immer nachts unterwegs, beide seelig schlafend.
 
  • #26
Der Vater, keine Rechte, taugt eh nichts.... Dafür die Mutter als Spätgebährende, aufopferungsvoll, auf jegliches Eigenleben verzichten....
Kinder haben ein Recht auf beide Eltern.

Das sehe ich genauso. Die FS ist mittlerweile Ende 40 und hat 2 kleine Kinder. Die täglich betreuende Grossmutter ist mindestens Ende 60, eher in den 70ern. Was soll das für eine Kindheit sein, wenn man betreut ist von alten Menschen. Welche eingeschränkte Sicht auf das RL bekommen die Kinder? Da kann man nur froh sein, um jeden Tag Betreuung, den jemand <70 leistet.
 
  • #27
Als mein Ex und ich uns trennten (2009) war unsere Tochter 5 Jahre alt. Berufsbedingt (ich musste oft Abends und am WE arbeiten) und auch weil er keinen Unterhalt zahlen konnte, hat er die Kleine oft betreut.
ABER: es war klar ausgemacht, dass er das alleine tut und ohne seine Neue. Das war meine Bedingung und er hat sich daran gehalten. Ich wollte einfach nicht, dass er es so einfach hat und mit der Next einfach einen auf heile und glückliche Familie macht. Sie hat keine Kinder und da hatte ich auch Angst, dass sie sich meines "schnappt". Völlig irrational aber ich denke in dieser Situation nachvollziehbar.
Nach ca. 1 Jahr war ich da etwas entspannter und habe ihm dann irgendwann gesagt, dass es mir ab jetzt egal ist.
Kürzlich haben die beiden (seine neue Frau und meine Tochter) sogar ein WE allein miteinander verbracht, weil er geschäftlich zu tun hatte und ich das kinderfreie WE bereits verplant hatte. Es war nicht so der Brüller, wie mir meine Tochter danach erzählte...
Also ich denke, liebe Andrea2000, dass Du und Dein Mann fürs erste eine entspannte Regelung finden solltet. Er bekommt die Kinder (aber nicht nach seinen Konditionen: 700 KM, 14 Tage, neue Frau) und Du entspannst Dich in der Zeit mal. soll er doch eine Pension mieten oder so und mit den Kindern etwas unternehmen, alleine. Was meinst du wie schnell der aus den 14 Tagen vielleicht nur ein verlängertes WE macht. Er ist schließlich weggezogen dann muss auch er die Konsequenzen tragen.
Aber Vorenthalten der Kinder ist kein Weg. Auch nicht für die Kinder. meine heute 13 Jährige weiß genau, was sie von ihrem Vater erwarten darf und vor allem was NICHT. Das werden Deine Kinder auch mitbekommen.
 
  • #28
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Ich bin sicher keine "Supermami"! Das sind vielleicht Mütter, die sich 100% um ihre Kinder kümmern können! Und wenn ich schreibe, ich kümmere mich 90% um die Kinder, dann meine ich im Verhältnis zum Vater, sicher nicht der Schwiegermutter. Ich möchte, dass die Kinder auch beim Vater sind und ich weiss auch, dass ein Vater wichtig ist für die Kinder! Auch den "Zoo" habe ich nicht alleine angeschafft...das war Wunsch des Vaters, bis auf den Hund, den wollte ich. Frage war eigentlich nur: Muss ich ein 2-jähriges Baby so weit weg und solange abgeben?
 
  • #29
Kinderfreuden: Der kann doch Camping-Urlaub nahe eurer Region machen. Irgendwo gibt es sicherlich einen Campingplatz mit kindgerechten Bademöglichkeiten oder Familienstrand oder Schwimmbad. Es ist Sommer. Es ist preiswert. Es ist in der Nähe und dennoch etwas Besonderes: Abenteuer. Kinder lieben Camping. Er bietet den Kindern Abwechslung. Viel frische Luft, zeigt ihnen die Region. Radeln, Schwimmen, Waldspaziergänge, Tierpark, Schloß oder Burg, am Bach spielen, Würstchen grillen, Zelt aufbauen, im Moskitonetz schlafen, ... das sind Ferien die Kinder gern Erinnerung haben.
Die neue Partnerin kann auch die 2 Wochen mitkommen (wenn sie möchte). Wenn sie nicht möchte, macht er den Urlaub mit den Kindern.
Solche Urlaube gefallen Kindern.
Du (oder deine Mutter) kannst abends den Kleinen auch nach Hause holen, damit er kein Heimweh hat. Tagsüber kann er mit Papa und der Schwester Urlaub machen.
Variante: Wenn die Schwester allein fährt, darf sie auch noch eine Freundin mitnehmen. Dann hat sie eine Spielkameradin und es ist für alle angenehmer.
Urlaub soll eine sorgenfreie Zeit sein!
 
  • #30
Andrea,

Ein 2Jähriges Kjnd ist kein Baby mehr, eine Reise ist organisierbar, und möglich.

Auch Du als Mutter hast die Verpflichtung den Umgang mit dem Vater zu ermöglichen.
Solange das Kindeswohl nicht gefährdet ist, spricht nichts dagegen.

Das er eine Partnerin hat, ist irrelevant, er kann ja auch nicht dagegen intervenieren,, wenn Du eines Tages wieder einen Partner hättest.
Aber um es genau zu wissen, erkundige Dich beim Jugendamt oder bei einem Anwalt.

Ich frage mich bei solchen Fragen immer nur, ob es wirklich nur um das Interesse des Kindes geht.

Wenn Dir die Tiere zuviel sind, kannst Du diese auch in liebevolle Hände abgeben, momentan hast Du sie, und es ist irrelevant, wer sie angeschafft hat. Es wird auch nicht gegen Deinen Willen geschehen sein.
 
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