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  • #1

Wie oft, lasst Ihr Eure Eltern in Eure Wohnung?

Ich würde meine Mutter am liebsten gar nicht mehr in der Wohnung haben wollen. Allerdings packt mich nach spätestens einem Jahr das schlechte Gewissen, und ich lade sie wieder ein.

Das Problem sind penetrante Einmischereien, sobald sie einen Fuss, durch meine Türe setzt, dass mir schlagartig die Laune vergeht.
Z.B. ich hatte meine Wohnung erst neu renoviert. Ihr erster Kommentar, als sie die Wohnung betrat: "Ich hab da einen alten Spiegel für deine leere Wand" ( aus den 70er Jahren). Ich habe gesagt, ich brauch das nicht. Ich will sowas nicht. Mir gefällt sowas nicht. Ich versuche immer möglichst klar und deutlich zu sagen, was ich möchte oder nicht möchte und dann will ich, dass man ein "nein" auch akzeptiert. Leider hat sie mich noch 4-5 mal zu diesem Thema gedrängt. Meine Nerven waren bis zum bersten gespannt.

Das ist nur ein Beispiel von vielen. Jedes Zusammentreffen endet in unangehmen Sachen: "Dein xxxx sieht toll aus, ich habe da aber noch was bessers für dich." ... "die Farbe ist schön, aber ich hätte mir das ja lieber in einer anderen Farbe gekauft". "du könntest das ja auch so und anders machen". Das verletzt mich ständig. Sie weiß das auch, aber sie interessiert das nicht.

Meine Mutter ist ein starker ich-betonter Mensch. Alles was sie toll findet, muss man gut finden, meine Sachen werden dagegen madig geredet oder sind unwichtiger als ihre, zumindest fühle ich mich so. Wenn ich etwas machte, gab es nie Belobung von ihr. Ich habe deswegen schon viel Leid mit meiner Mutter durch.

Wie handhabt ihr das mit euren Eltern? Wie oft sind sie bei euch Gast? Dürfen sie überhaupt in eure Wohnung? Und wenn sie nie bei euch sind, warum nicht?
 
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  • #2
Warum rechtfertigst du dich bei deiner Mutter? Wie wäre es denn mal mit so einer Antwort: "Schön für dich - das kannst du ja gerne bei dir machen. Ich mag es so" Und dann aus die Maus, keine weitere Diskussion mehr. Lass sie einfach "stehen".
Ich wette, das hilft. Vermutlich bist du dann die Böse, mit der man einfach nicht reden kann. ABer das hast du damit dann ja auch bezweckt. Bei meiner Mutter hat das Wunder gewirkt, zumal ich dann mal den Spieß umgedreht habe und bei jeder sich bietenden Gelegenheit bei ihr gesagt habe, wie es viel besser wäre.
w/46
 
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  • #3
Werde erwachsen. Und lerne, was in Deiner Einflusszone liegt. Das Verhalten Deiner Mutter definitiv nicht. Also bleibt Dein Verhalten. Du alleine bist verantwortlich für Deine Gefühle. Sie kann überflüssige Bemerkungen machen wie sie möchte - was Du daraus machst ist Deine Sache. Ob Du heulst, weinst, wütend wirst, lachst, alles Deine Entscheidung.
Erwachsen ist man wenn man sich ruhig die Meinung der Eltern anhören kann und souverän reagiert. Deine stark abgrenzende Kommunikation (nein, nicht, nie) ist auch für sie ein Affront. Warum nicht ihr ein Stück entgegengehen? "Ja Mama, ich weiß, du stehst auf rot, das gefällt mir auch - aber hier ist einfach der blaue Sessel genau das gewesen, was ich wollte."
Da Eure Kommunikation von beiden Seiten gestört ist werdet Ihr beide üben müssen bis Ihr mehr Verständnis füreinander entwickelt. Und warum fängst Du nicht an über Deinen Schatten zu springen? Auch in Dir wird sich einiges "leichter" anfühlen, wenn Du anders rangehst an dieses Thema. Frau, 48
 
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  • #4
Mein Vater darf jederzeit kommen und schaut alle paar Tage rein. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis.

Meine "Mutter" ist nicht nur Ich-bezogen, sondern auch kriegstraumatisiert und hat (meiner Vermutung) nach schwerste Borderline-Symptome und ist seit meiner Geburt auch noch dem religiösen Wahn verfallen. Wie meine Kindheit ausgesehen hat, kann man sich nur erahnen.

Anfang des Jahres habe ich sie mit meinen Kleinkindern das letzte Mal besucht und sie bekam plötzlich eine Wutattacke, so dass ich aus Sicherheitsgründen mit meinen Kindern (1 und 3 Jahre alt) in die Kälte geflüchtet bin. Mein Mann hat uns abgeholt aber es war kein Zuckerschlecken ohne Winterjacken draussen voller Angst zu warten. Seitdem besuche ich sie nicht mehr.

Leider ist sie meine Mutter und ich tue mich schwer, den Kontakt ganz abzubrechen. Zu sehr hat sie mich unter ihrer Kontrolle. Wenn sie mich besucht, dann muss sie aus Zwang alles um räumen, WC putzen, Schränke kontrollieren und immer wieder über Teufel und Hölle reden. Da ich ihr nicht zu höre, versucht sie es bei den Kindern. Spätestens dann eskaliert es bei uns..

Seitdem ich sie nicht mehr gesehen habe (9 Monate), habe ich weniger Alpträume und weniger Herzbeschwerden.

Ich hoffe, dass deine Mutter nicht so psychisch krank ist wie meine! Durch ihre Wutanfälle und Hasstiraden hat sie auch keine Freunde mehr..
 
  • #5
Google mal "narzisstische Mutter". Das scheint Dein Problem zu treffen.

Es wäre doch eine Möglichkeit, Dein schlechtes Gewissen
- mit außerhäusigen gemeinsamen Aktionen, also z.B. mit Konzert-, Café- oder Museumsbesuchen,
- oder mit Hilfe FÜR SIE, also z.B. bei der Gartenarbeit, beim Einkaufen schwerer Dinge etc.
zu beruhigen. Du hast keine Geschwister, die es genauso empfinden? Wäre hilfreich.

Ich verstehe Dich vollkommen, wenn es Dir so vorkommt, dass sie die Macht hat, Dir Dein Leben madig zu machen. Das wird sich aber nicht mehr bei ihr ändern, weil es eine langfristige charakterliche Prägung ihrerseits ist, für die sie auch nichts kann, für die aber auch nicht Du verantwortlich bist.
Du kannst nur schauen, auf welchem Weg Du damit zurechtkommst.
Wenn der einzig mögliche Weg für Dich in den nächsten Jahren der ist, ihr auszuweichen, einen Intimbereich für Dich auszusparen, dann ist es eben so. Das ist KEINE Bösartigkeit Deinerseits! Sogar massivste Kontaktreduktion wäre nichts, wofür Du Dich schämen müsstest. Bedauern wirst Du es schon, aber nicht, weil Du eigentlich irgendetwas besser machen könntest, sondern weil das nötig ist. Manchmal ist das das kleinere Übel.
Der fortschrittlichere Weg ist das moderierende, Verständnis zeigende und gleichzeitig bei sich bleibende Verhalten, das Frau, 48, beschreibt. Du klingst aber nicht so, als wärest Du schon so stabil, etwas in der Richtung versuchen zu können.
 
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  • #6
Meine Mutter ist auch extrem autoritär und mischt sich gern in meine Angelegenheiten ein. Von der Wohnungswahl bis zur Deko usw. ist alles dabei, und wenn ich sie mal alleine dort lasse, wäscht und putzt sie ungefragt, räumt um bzw. schmeisst mir Sachen weg! Da bin ich auch fuchsteufelswild! Reden und Grenzen setzen bringt nicht viel bei solchen Menschen, deshalb reduziere die Besuche auf ein Maximum liebe FS und besuche lieber deine Eltern, da hat man seine Ruhe. Zum Glück wohnen meine auch ca. 400km weit weg, so kann meine Mutter nicht ständig auf der Matte stehen...
 
  • #7
Wenn ich das so lese... Hilfe!
Da bin ich ja noch mehr als froh über meine liebe Mutti! Sie darf zu jeder Zeit in meine Wohnung (mein Vater genauso). Sie lächeln höchstens über etwas, was sie nie in die Wohnung tun würden, aber machen es mir nicht madig. Meine Wohnung habe ich selbst eingerichtet, und wenn sie Einwände hatten, dann haben sie mir die genannt, ich durfte aber weiterhin entscheiden. Ist ja schließlich auch meine Wohnung. Allerdings muss ich zugeben, dass schon einige Einwände berechtigt waren. Mehr Lebenszeit bedeutet manchmal eben auch mehr Erfahrung!
 
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  • #8
Ich bin eine Mutter - aber ich bin eben auch eine Tochter und war eine Schwiegertochter.

Meine Mutter hat es sehr gut verstanden, mich zu unterstützen ohne mich zu nerven. Meine erste eigene Wohnung war nur 2 Minuten von meinen Eltern entfernt und ich war froh, dass meine Mutter da war, wenn Handwerker gekommen sind oder eine Lieferung kam. Wir sind gemeinsam einkaufen gegangen und sie hat mich beraten. Die Entscheidung habe aber immer ich getroffen und sie hat akzeptiert, dass ich einen anderen Geschmack habe.
Meine spätere Schwiegermutter war ganz anders. Sie war sehr traditionell und ihr Geschmack eher spießig bis langweilig. Sie braucht immer unaufgefordert Dinge an, die wir nicht wollten und nicht gebrauchen konnten. Schreckliche altrosane Tischdecken mit Spitzenborten, gehäkelte Sofakisenhüllen und geblümte Blumenübertöpfe. Beim nächsten Besuch fragte sie dann, wo denn die schönen Sachen sind, die sie mir mitgebracht hat. Auch Kinderkleidung für die Enkelkinder brachte sie mit und die Kinder haben schon die Augen verdreht.
Heute muss meine Tochter darunter leiden, sie ist grad ausgezogen und wird von Oma immer beschenkt. Ich bin geschieden und hab sie zum Glück los ;-)
Ich glaube, ich bin so ähnlich wie meine Mutter. Ich nehme meine Tochter mit zum Einkaufen und sie soll sich aussuchen, was sie möchte.
Wenn ich Möbel oder Geschirr habe, das ich nicht mehr brauche, frage ich auch, ob sie es will. Aber wenn sie sagt, dass es ihr nicht gefällt, dann ist das in Ordnung.

Ich glaube, man muss nur einfach mal ein Machtwort sprechen und sagen "nein, ich will das nicht, ich möchte meine eigenen Sachen kaufen". Normalerweise sollte sich Mama dann danach richten. Aber es gibt wohl unbelehrbare Fälle. Muss aber nicht immer die Mama sein, kann auch Papa, Oma oder Opa sein.
 
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  • #9
Ich verstehe nicht, warum manche sich das gefallen lassen. Nicht-Verwandte würdet Ihr doch auch rausschmeißen und den Kontakt abbrechen, wenn sie sich so benehmen. Auch der eigenen Mutter muss man das nicht durchgehen lassen. Trenn dich von ihr und gut ist es.
 
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  • #10
Hallo

bist du m oder w ?

Freu dich wenn beide Eltern noch leben. Von einer dominanten Mutter kannst du viel lernen ;-)))

Meine Mutter wohnt nebenan. Mein Verhältnis zu ihr ist entspannt.
Sie mischt sich nie ungefragt ein.
 
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  • #11
Das ist wieder so ein typisches Frauen Ding ... Immer auf Konfrontation, immer Stress machen, Streit und Zank. Ein Mann würde lediglich ein "ja Mama, Du bist die Beste" murmeln, sich knuddeln lassen und dann aus Faulheit die ganze Sache wieder vergessen.

m.
 
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  • #12
Liebe Fragestellerin, deine Mutter ist kein starker und ich-betonter Mensch. Sie ist schwach - aber dominant /herrschsüchtig und egozentrisch. So
Was kannst du tun, um dich von ihr abzugrenzen? Innerliche Kündigung ist das Zauberwort.
Und ein paar äußerliche Stützen- lad sie ins Theater ein lad sie in den Zirkus ein, besuch sie in ihrer Wohnung !
Es gibt solche Mütter, die in jedem Satz den sie zu ihren Kindern sagen eine Kritik äußern - die Mütter lassen sich nicht ändern. W
 
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  • #14
Ich finde schon alleine die Frage wirklich schlimm und erschreckend!?
Meine Eltern können IMMER kommen und hereinlassen würde ich sie sowieso IMMER.
Meine Mutter räumt auch jedesmal alles erst mal um, das fängt in der ersten Minute schon an :) Sie zupft Blumen auf dem Balkon, sie stellt Vasen um und dekoriert anders, sie räumt Kleider an andere Stellen und manchmal finde ich nichts mehr danach ;-)
Aber sie meint es lieb und wenn ich etwas gar nicht will, dann sage ich ihr das eben. Manchmal hat sie aber auch recht!
Sie deswegen nicht in meine Wohnung zu lassen, käme mir niemals in den Sinn!
Und das dann auch nur einmal im Jahr!
Irgendwie finde ich Dich gestört!?
Sorry!

w,40
 
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  • #15
@ Gast 13

Meine Mama ist genau gleich :)

Meine Eltern betonen immer wieder, dass sie in einem solchen Chaos nicht leben könnten, ich schon und gut ist. Meine Eltern sind bei mir jederzeit herzlich willkommen und ich ersorge den Tag, an dem sie nicht mehr sein werden.

w, 44
 
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  • #16
Liebe FS,

ich finde Du solltest etwas toleranter und entspannter werden. Dir bricht bestimmt kein Zacken aus Deiner Prinzessinnenkrone wenn Du etwas netter zu Deiner Mutter wärst und mit Humor ihren Beschenkungswahn begegnest. Ich bin auch Tochter und Mutter. Meine Mutter bringt auch immer alles Mögliche und Unmögliche mit. Na und, ich bedanke mich und stell es weg. Das ist nun wirklich nicht schwer und meiner Mutter mit 85 Jahren die Wohnung verbieten, nur weil sie so ist, wie sie ist, käme für mich nicht in Frage.
Meine Tochter frage ich immer, ob sie etwas gebrauchen kann und ob ich ihr etwas mitbringen soll. Wenn sie nein sagt ok, dann bring ich ihr einen Strauß Lieblingsblumen mit.
Sowohl meine Mutter als auch meine Tochter haben einen Schlüsel für das Haus, damit sie mich besuchen können. Ich hab auch den Schlüssel von der Wohnung meiner Tochter und wenn ich doch mal auf die Idee komme, schnell etwas sauber zu machen, ihr die Fenster zu putzen oder ihr etwas einzukaufen, dann freut sich meine Tochter.

Ratschläge, sich von seiner Mutter zu trennen, wie von einem Gast hier geschrieben, finde ich voll daneben. Denk daran, auch Du wirst mal eine Mutter sein und möchtest bestimmt nicht so behandelt werden.
 
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  • #17
Meine Eltern kamen selten und waren sehr gern gesehen, weil sie mein "Anderssein als sie" immer respektierten - sie: Eiche-rustikal, ich: bunt und hypermodern, nächste Wohnung Jugendstil mit modernen Möbeln aber Jugendstildeko usw. Sie fanden das alles immer Klasse, anders, mutig, aber hätten das für sich nicht gewollt.
Hätten sie sich so verhalten wie Deine Mutter, hätte ich sie nicht mehr eingeladen, sondern sie besucht oder auswärts mit ihnen getroffen. Diese Abwerterei Deiner Dinge finde ich absolut respektlos und grenzüberschreitend. Gegen sowas würde ich meinen persönlichen Bereich schützen.
 
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  • #18
Ratschläge, sich von seiner Mutter zu trennen, wie von einem Gast hier geschrieben, finde ich voll daneben. Denk daran, auch Du wirst mal eine Mutter sein und möchtest bestimmt nicht so behandelt werden.
Es gibt ganz unterschiedliche Mütter. Die, die nur ungefragt helfen wollen, kannst du nicht vergleichen mit wirklich narzisstischen, die dich niedermachen und nur zufrieden sind, wenn sie im Mittelpunkt stehen und die Familienmitglieder gegeneinander ausgespielt wurden. Schön für dich, wenn du das gar nicht ermessen kannst. Meine Tochter und mein Sohn sehen es inzwischen leider genauso wie meine Geschwister, dabei hätte ich den Kontakt zwischen ihnen und meiner Mutter so gern unterstützt. Auch wenn meine Mutter so ist wie die der FS, habe ich sie doch so lange geliebt und hätte ihr so sehr gegönnt, mal entspannt und glücklich zu sein. Als Tochter einer narzisstischen Mutter wirst du dich immer verpflichtet fühlen, für ihr Glück zu sorgen. Aber das Glas ist immer halbleer. Nein: Der Anfang vom Ende fand immer schon statt, außer sie hat es voll in der Hand und kann es noch durch eigenes Zutun herausreißen. Du kannst nicht atmen neben so einem Menschen. Ich bin nach jedem Besuch fertig, bin nach (inzwischen nur: fast) jedem Telefonat unten, lasse sie natürlich trotzdem "zu mir rein". Auch wenn es eine Belastung ist, aber ich bin dazu inzwischen stark genug, habe auch ein unverbrüchliches Band zu meinen Kindern. Das zumindest kann sie nicht mehr kaputt machen, obwohl sie es versuchte. Meinem Sohn erlaubte sie als kleinem Kind immer das, was ich verbot, nahm ihm jede Antwort mir gegenüber ab, wenn ich ihn wegen etwas zur Rede stellen wollte, fiel mir ins Wort. KEINEN SATZ konnte ich zu ihm sagen, ohne daß sie unterbrach. Unmöglich, in diesem Klima zu erziehen. Während ihrer Anwesenheit übernahm mein Sohn damals ihre Missachtung für mich, freute sich sichtlich, daß ich so vorgeführt wurde. (Ich habe auch andere, ältere Verwandte, mit denen mein Verhältnis sehr gut ist. Sie sehen es genauso, litten selbst unter meiner Mutter und verstehen mich, bevor ihr da ein Fragezeichen setzt! Nur mein Vater ist für mich unerreichbar, und das war schon immer so, weil sie es so will)
Dieses freundliche "blaue Sofa"- Beispiel von Frau,48, funktioniert nicht bei einer narzisstischen Person, nur bei einer normalen Mutter.
 
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  • #19
Ich verstehe nicht, warum manche sich das gefallen lassen. Nicht-Verwandte würdet Ihr doch auch rausschmeißen und den Kontakt abbrechen, wenn sie sich so benehmen. Auch der eigenen Mutter muss man das nicht durchgehen lassen. Trenn dich von ihr und gut ist es.

Es ist ein Unterschied, ob es sich um die Eltern handelt oder um irgendwelche Bekannten. Letztere sucht man sich und wenn es nich passt, dann trennt man sich wieder. Aber Eltern sind die Menschen, die dich gemacht haben. Der Vater hat dich gezeugt und die Mutter hat dich geboren. Das ist etwas komplett anderes. Sie haben dir den Ar... ausgeputzt, dich ernährt, dich gekleidet und erzogen. Du bist ein Teil von ihnen und man kann sich nicht einfach mal so von den Eltern (oder Kindern) trennen. So eine Äußerung zeugt von emotionaler Kälte.
Natürlich muss man sich von den Eltern nicht alles gefallen lassen. Aber die Mutter meint es sicher nicht böse, sie kann halt nich anders. Ein offenes Gespräch wäre da vielleicht sinnvoller als ein Kontaktabbruch. Mann muss nicht sein Leben lang dankbar sein und alles schlucken, aber man sollte auch verstehen, dass es für Eltern manchmal schwer ist, das eigene Kind nun plötzlich nicht mehr als Kind zu sehen sondern als gleichwertigen und gleichberechtigten Erwachsenen.
Es gibt da sehr wohl Möglichkeiten, die Mutter darauf hinzuweisen, dass die Einmischung negativ ankommt. Man kann auch höflich immer wieder darauf hinweisen und irgendwann klappt es dann auch.
Ich kenne übrigens auch Väter, die so handeln und alles, wirklich alles besser wissen. Das ist keine Domaine der Frauen.
 
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  • #20
Das ist wieder so ein typisches Frauen Ding ... Immer auf Konfrontation, immer Stress machen, Streit und Zank. Ein Mann würde lediglich ein "ja Mama, Du bist die Beste" murmeln, sich knuddeln lassen und dann aus Faulheit die ganze Sache wieder vergessen.
m.

Typisch Mann, konfliktscheu, geht den leichtesten Weg, kriegt den Mund nicht auf, lügt, schauspielert sagt alles um körperliche Nähe zu bekommen - und sei es die Mutti:)))
w
 
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  • #21
Hi,

irgendwie würde ich da wohl einmal mit dem Hammer drauf schlagen.

"Schön wenn du es anders machen würdest. Aber ich wohne hier und mir gefällt es!"

Damit sollte alles gesagt sein. Für jeden Kommentar von Ihr (der in der Richtung liegt, dass sie da etwas anders machen würde) würde sie so einen vor den Kopf bekommen.

Wenn das nicht hilft, regelmäßig bei ihr vorbei schauen und über die Wohnung meckern :) dann versteht sie das bestimmt.

Ach ja - mein Vater + Stiefmutter wohnen nebenan und sind im Jahr ca. 3-4 mal bei mir. Ich bin aber regelmäßig bei ihnen. Liegt aber daran, dass mein Papa kaum die Treppe hoch kommt.

m47
 
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  • #22
Auch wenn manches vielleicht nervig sein kann...trotudem sollte man zu Lebzeiten versuchen, ein gutes Verhältnis zu den Eltern zu haben oder, wenn es gestört ist, wiederzuerlangen.

Irgendwann könnte es zu spät sein.
 
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