G

Gast

  • #1

Wie oft Lust auf Sex beim Mann ist üblich?

Ich Ende 40 hatte bisher nur Männer, die eher viel und oft wollten. Auch die Errektion war immer da, noch vor intensiven Berührungen.

Mein Aktueller ist da scheinbar anders. Nach inzwischen einigen Monaten geht die Initiative mehr von mir aus. Dazu braucht er ne Menge Stimmulation, damit es sichtbar wird. Er hatte vor mir lange Jahre eine Fernbeziehung, also nur 1-2 mal pro Monat (manchmal auch gar nicht) Sex.

Ich überlege natürlich, ob auch etwas an mir liegen könnte oder ob er einfach nur so ist, wie er ist.

Liebe Männer, bitte klärt mich mal über Euer Inneres auf....
 
G

Gast

  • #2
Naja, in dem Alter können Potenzprobleme beim Mann durchaus vorkommen. Wie ist sein Lebensstil denn so (Ernährung, Sport, ...)?
 
G

Gast

  • #3
Normaler Lebensstil...
Nicht übermäßig viel Sport aber schon etwas Bewegung, Ernährung geht, Raucht und trinkt mäßig.

Ist ja nicht so, dass er nicht kann. Ich würde sogar sagen, er braucht meine Erregung, um seine zu erlangen. Kommt regelmäßig zum Orgasmus. Ich frage eher danach, ob es normal ist, so selten Lust zu haben und dann zu erwarten, dass ich ihn stimmuliere. Ich bin es tatsächlich gewohnt gewesen, dass der Mann die Initiative ergreift und eine gewisse Vorabeit leistet. Ich bin dazu durchaus auch in der Lage - aber ich möchte das natürlich nicht immer machen müssen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #4
Hallo,

Menschen haben eine gewaltige Exemplarstreuung. Die beste Freundin meiner Mutter hat mir - als ich in der Pubertät war - gesagt: „Zwei mal pro Tag bis ein Mal pro Monat liegt im Rahmen.“

Gemäss dem Spruch: „Use it or loose it!“ könnte es auch sein, dass er eingerostet ist.

Es gibt noch eine Menge andere Spekulationen. Für mich hätte eine behutsame Klärung im konkreten Einzelfall grossen Reiz. Das Risiko, es dann völlig zu verbocken würde ich selbst eingehen.

Grüsse m/61
 
G

Gast

  • #5
Hallo,
das gleiche Problem hatte ich auch. Inzwischen sind wir 3 Jahre zusammen und ich kann sagen es ist bedeutend besser geworden. Ich habe von Anfang an mit meinen Partner darüber geredet. Er hatte vor mir längere Zeit keinen Sex und als ich dann kam hatte er Angst zu versagen. Und dann natürlich Angst das ich geh. Mit der Zeit wurd es immer besser, inzwischen fängt er von alleine mal an. Er brauchte erst Vertrauen zu mir, seine Aussage. Ich kannte das bisher eigentlich auch nur anders herum. Allerdings muß ich sagen, mein Partner ist auch nicht der Macho Typ eher sensibel. Hat damit sicher auch was zu tun.
Mein Tipp, abwarten, bau Vertrauen auf und viel miteinander reden ist ganz wichtig. Mit der Zeit kommt es dann ganz alleine.
 
G

Gast

  • #6
Liebe Männer, bitte klärt mich mal über Euer Inneres auf....
Also wenn ich einer Frau vertraue und ich mein Level an Romantik verspüre, habe ich automatisch täglich Lust, an entspannten Wochenenden mehr, an Arbeitstagen weniger. In meiner letzten Partnerschaft haben wir die Offenheit glücklicherweise sehr groß geschrieben, so dass für sie auch meine Selbstbefriedigung, wenn sie mal nicht wollte, gar kein Thema war.

M/35
 
G

Gast

  • #7
Hier aus dem Inneren eines Mannes: Im Grunde war ich ein Potenz Schwein. Konnte locker über 90 min Sex haben und zwar fast immer (und er war knallhart). Nun mit Mitte 40 und obwohl ich eine Partnerin habe die ich sehr liebe und extrem scharf finde, fehlt oftmals die Lust, ich denke oft übers sexuelle Versagen nach, nicht zu genügen zu können u bin gehemmt. Was es ist weiß ich nicht. Meine Vermutung, es ist ähnlich wie bei einem Burn out, zu viele Gedanken, Stress im Beruf, Zukunft's Sorgen, aktuelle Probleme, ein Gefühl von Versagens Ängsten und sich selber abzuwerten. Im übrigen habe ich Burn out Symtome, was ich natürlich nicht kommuniziere außer hier: anonym!!
 
G

Gast

  • #8
Mein Tipp: sprich mit ihm. Was nutzt es dir, von anderen Männern zu wissen wie und was, wenn du es von deinem eigenen nicht weißt?
w/46
 
G

Gast

  • #9
@6 von FS

Danke für Deine Offenheit. Er hat relativ sicher keine Burnoutsymtome. Ob er wirklich sonst zufrieden ist, nein, denke ich eher nicht. Mich stört, dass seine Lust von meiner gesteuert wird. Er setzt mich damit natürlich auch unter Druck.

Ich unterstelle ihm eine gewisse Selbstgefälligkeit, vielleicht ist das in diesem Punkt aber ein Fehler. Deswegen denke ich darüber nach. Ihm war Sex eher wichtig, nicht die Häufigkeit, sondern die Qualität. Er hat dort kein wirklich erkennbares mangelndes Selbstbewußtsein, aber klar weiß auch ich, das kann gespielt sein. Ich denke schon, dass ich ihm Bestätigung gebe aber sicher nicht so, wie es andere vielleicht Frauen machen. Ich drücke es mal so aus, entweder er erregt mich oder eben auch nicht, null Show.

Aber Dein Posting zeigt mir deutlich, dass es verschwiegene Gründe geben könnte. Ich ziehe ihn teilweise mit seiner Unlust auf, rate zu eiweißreicher Kost etc. - vielleicht schon zu viel? Ich bin selber nicht konstant, mal habe ich mehr Lust, mal weniger. Vielleicht kann er damit nicht umgehen? Brauchst Du den Orgasmus Deiner Freundin als Bestätigung?

Was kann ich machen?
 
G

Gast

  • #10
@6 von FS
Ich ziehe ihn teilweise mit seiner Unlust auf, rate zu eiweißreicher Kost etc. - vielleicht schon zu viel?
hier #6. Also das Aufziehen, Thematisieren ist sicherlich das denkbar schlechteste, für unser männliches Selbstbewusstsein und die damit verbundene Lust
Nicht konstante Lust!! Ist für mich ein großes Problem. Lust habe ich oft, Sie weniger - wenn SIE Lust hat und dann was von mir erwartet setzt mich das unter Druck. Eigentlich absurd, warum darf ich nicht auch mal sagen : "ich habe keine Lust". Ich denke hier liegt der größte Unterschied bzw das Problem. Frauen dürfen sagen: "Ich will Dich" und das mit Handlungen unterstreichen bzw einfordern. Bei einem Mann Grenz wertig, wenn die Frau keine Lust hat.
Nein, ich brauche nicht den Orgasmus meiner Freundin als Bestätigung.
 
G

Gast

  • #11
Was nützt es Dir, wenn er ehrlich ist und Dir sagt, dass er einfach nicht so Lust hat?
Er wird Dir nie sagen,dass Du ihn nicht erregst oder Deine Praktiken ihn nicht ansprechen.
Es wird auch weiterhin der Zweifel bleiben.
Hatte selber in einer Beziehung 4 Jahre nur gelegentlich Sex und habe es auch nicht vermisst.
Heute habe ich 3-4 mal in der Woche und könnte ständig onanieren.
 
G

Gast

  • #12
Die Häufigkeit von Sex in der Vergangenheit ist doch völlig unwichtig. Ich finde auch das die Anzahl pro Woche eine unsinnige Diskusion darstellt. Worum geht es eigentlich??? Ich habe lieber 2-3 mal im Monat und dafür erfüllend und schön. Meine Partnerin und ich gehen viel und lange Arbeiten. Wenn wir uns dann so gegen 7 zu Hause treffen ist häufig einfach die Luft raus.
Gibst Du dir Mühe, achtest Du auf deinen Körper. Wie ist es bei Ihm?? Wir Männer visualisieren viel...!!!
m44
 
G

Gast

  • #13
Wenn es nach mir ginge, wären mind. 3 mal am Tag üblich.

m.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #14
Stress, Übergewicht, Alkohol, Nikotin sind angeblich ungünstig, aber es gibt ansonsten keine DIN Norm dazu, was normal ist. Individuelles Glück, oder auch Pech. Da steckt man nicht drin. Schwierig, einen Draht zueinander zu finden. Manche haben vielleicht ein gemeinsames Schlüsselerlebnis, das zu orgienhaften Höhenflügen führt, während es bei anderen eher mittelmässig und langweilig bleibt.
 
G

Gast

  • #15
Es gibt auch bei Männern unterschiedliche sexuelle Energie, im Grundsatz, aber auch in der persönlichen Entwicklung, z.B. durch Fernbeziehung. Nicht zuletzt wirkt auch das Alter, denn vermutlich ist er nicht jünger als Du.
Leider legen viele Frauen mit zunehmendem Alter die Blockaden und Unsicherheiten der jungen Jahre ab, werden offener/aktiver/haben Bedürfnisse und stehen dann Männeren gegenüber, bei denen es im Hinblick auf gelebte Sexualität rapide abwärts geht.
 
  • #16
So ab 40+ sollte man die Libido trainieren, damit sie in Schwung bleibt. Sonst "rostet" sie ein.

Ansonsten: Was Neues ausprobieren, was ER noch nicht kennt, aber ihn anmacht.

Auch mit 50+ ist für einen Mann Sex möglich. Und sein Bedarf ggf. ca. 2-3x/Woche.

V. 15 - 30 wäre für einen Mann theoretisch Sex täglich möglich. Aber in der Praxis auf Dauer nicht so prickelnd.
 
G

Gast

  • #17
Libido trainieren? Ehrlich gesagt ist mir das alles zu technisch hier. Wer wann und wieviel mal kann ist doch völlig unwichtig. Wenn es in einer Partnerschaft harmonisiert, beide auf sich achten,Sport treiben und sich Pflegen geht Sex immer. So einige Probleme entstehen aufgrund ungesunder Lebensweisen.
m44
 
  • #18
Liebe FS,

ich kann ja nur von mir ausgehen: Meine Ex hatte seltenst Lust (1-2x im Monat und oft auch nur weils halt so ist). Da vergeht dem Mann eben auch die Lust. Wenn ich 10x mit nem Harten anklopfe und 9x abgewiesen werde geh ich irgendwann auf den Anforderungsmodus- Sie sagt wann Sie will und dann schaun mer mal.

Aber das war eh Mist wie ich Heute weiss. Wenn ich merke Sie ist scharf auf MICH, dann geht auch was. Und zwar immer. Und Sie hat es sehr gut drauf mir zu vermitteln dass Sie auch scharf ist und es geniesst wenn mal kein Orgasmus bei Ihr rauskommt weil Sie weiss dass dies dann mit IHRER seelischen Verfassung zusammenhängt.

Mit längerer niedriger Sexfrequenz hat das nix zu tun (hatte ich sehr lange, war da eher ausgehungert....) Aber:
Dazu braucht er ne Menge Stimmulation, damit es sichtbar wird.
Das ist ganz und gar nicht normal, auch nicht gesund. Da gibt's wahrscheinlich ein körperliches oder seelisches Problem.
Ihm war Sex eher wichtig, nicht die Häufigkeit, sondern die Qualität
was ist denn das für eine Ausrede? je häufiger desto besser wird der Sex! Übung hilft hier enorm weiter.
Ach ja,
Nicht übermäßig viel Sport aber schon etwas Bewegung, Ernährung geht, Raucht und trinkt mäßig.
Also im Klartext: Er raucht (verengt die Gefässe was den Bedarf an stärkerer Reizung erklärt), Ernährung ist nicht wirklich gesund und wahrscheinlich zuviel gesättigte Fette (auch das hilft der Durchblutung nicht wirklich), dazu etwas Bewegung was übersetzt normalerweise heisst einmal die Woche eine Stunde spazieren zu gehen.
Tja, alles Faktoren die der Libido nicht so richtig helfen. Mit 30 ist das egal, mit 40 aber nicht mehr, mit 50 aber ganz klar sehr einschränkend. Das merke ich schon wenn ich verletzungsbedingt das Training längere Zeit aussetzen muss- die Libido leidet dann ein wenig. In unserem Alter bekommt man das nicht mehr geschenkt.
 
G

Gast

  • #19
Er hat schlicht und einfach keine Lust auf dich- aus welchem Grund auch immer. Bei einer anderen Frau würde er vielleicht viel öfter wollen
 
G

Gast

  • #20
Zu Hause 3-4 mal die Woche.
Wenn es die Situation möglich macht, Auswärts genauso oft.
Und unter der Dusche selber
 
G

Gast

  • #21
Liebe FS

Fernbeziehung verursacht keine niedrige Libido. Genauso wenig sind Singlefrauen
vertrocknet weil sie ja angeblich keinen Sex haben (sollen) solange sie alleinstehend sind.
Wenn ich mir wünschen dürfte wie oft mein Freund Lust auf mich haben würde wäre ich wohl bei einmal täglich. Die Wahrheit ist aber unregelmässiger und ich denke die meisten lügen dass sich die Balken biegen nur um die Norm (2-3 mal pro Woche) zu erfüllen und als normal" durchzugehen.
Realistischerweise haben erschöpfte Körper wenig Lust zu Sex, erholte hingegen schon.
Je streßresistenter dein Mann desto mehr kannst du hoffen. Ansonsten hilft wirklich nur weniger Stress und mehr Gelegenheiten.
 
G

Gast

  • #22
Hallo,

Menschen haben eine gewaltige Exemplarstreuung. Die beste Freundin meiner Mutter hat mir - als ich in der Pubertät war - gesagt: „Zwei mal pro Tag bis ein Mal pro Monat liegt im Rahmen.“

Gemäss dem Spruch: „Use it or loose it!“ könnte es auch sein, dass er eingerostet ist.

Es gibt noch eine Menge andere Spekulationen. Für mich hätte eine behutsame Klärung im konkreten Einzelfall grossen Reiz. Das Risiko, es dann völlig zu verbocken würde ich selbst eingehen.

Grüsse m/61
Dem stimme ich zu. "Einrosten" kann schon vorkommen. Es kommt immer auf das Gegenüber an. Also stimulation ja/nein. Hat er Stress? Den Stress töten die Lust. Grundsätzlich alles was negativ auf das seelische Befinden wirkt. Mach ihn glücklich, dann kommt er auch öfters :)
 
G

Gast

  • #24
die FS:

vielen Dank für die Antworten... die eigentliche habe ich jetzt ausserhalb dieses Forums erhalten. Ich hatte mich seit einiger Zeit ein wenig anders verhalten als früher. Ich widerspreche mehr, lasse mir seine Selbstgefälligkeiten nicht mehr bieten, stelle mein Leben nicht mehr auf ihn ein, d.h. treffe wieder mehr andere Menschen. Ich habe ihn auch körperlich mehr in Ruhe gelassen. Diese Änderung hatte ich für mich beschlossen, nachdem ich kein richtiges Weiterkommen in der Beziehung sah und Gespräche mit ihm einfach nicht möglich sind. Er redet so, als wenn wir ein Lebenspaar seien, handelt aber eher wie ein Singlemann, der mit mir seine Freizeit verbringen möchte.

Nun ist sein Interesse wieder voll erwacht. Er kommt von sich aus, versucht mich sogar zu überreden, wenn ich keine Lust (zu Beginn) habe.

Dummer Weise ist mir bei all dem klar geworden, ich habe innerlich mit ihm abgeschlossen. Ich bin nicht bereit für solche Spielchen. Gewöhnlich kläre und löse ich Probleme, mit ihm ist das offensichtlich nicht möglich. Die Angst mich zu verlieren motiviert, ansonsten ist Anstrengung scheinbar zu anstrengend. Nicht wirklich aussichtsträchtig für mich. Ich möchte schon auch einen Mann, der mir das Gefühl gibt Frau zu sein.

Ich richte mich immer noch in zu vielen Dingen nach ihm.... aber auch das wird sich jetzt langsam ändern...

In einer Beziehung gibt es nicht mehr 100 %, und ja, auch ich muss mir überlegen mit wie viel % ich leben möchte. Mein Partner hätte sicher nicht hier gepostet, um auf Ideen zu kommen. Ich finde dass man schon auch um Beziehungen ein wenig kämpfen muss, jeder muss Kompromisse machen, ich auch. Vielleicht halte ich daher zu lange an etwas Unsinnigem fest.

Dieser Sachverhalt wird die Einstellung von dem einen oder anderen Poster sicher verändern. Ich hatte das Problem versucht von den anderen Dingen zu trennen, aber es gehört dann doch zusammen.
 
G

Gast

  • #25
Ihr seid im Ehe-Modus,

bei uns ist es auch selten geworden (2 mal im Monat). Und dann klappt auch nicht alles. Vielleicht ist es so von der Natur vorgesehen, dass die sexuelle Attraktivität bei langjährigen Beziehungen abnnimmt. Ich bin im gleichen Lebensabschnitt und merke auch, dass es immer schlechter wird. Natürlich könnte eine lustvolle Partnerin das Ganze ändern. Aber wie soll das nach dieser langen Zeit gehen?

Mein Tipp. Versucht eure lustvolle Seite zu finden. Wenn da keine ist, dann ist das eben so. Die wilden Zwanziger sind leider vorbei. :-(