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  • #1

Wie problematisch ist der Status "getrennt lebend" tatsächlich? Gibt es das nur bei Männern?

Wie problematisch ist der Status "getrennt lebend" tatsächlich? Gibt es das nur bei Männern?

Habe mich hier in jemanden verliebt, der "getrennt lebend" angegeben hatte, was mich erst nicht gekümmert hatte. Als wir dann zusammengekommen sind, hat es mich jedoch mehr und mehr gestört u. ich habe dieses Thema ein paarmal angesprochen. Er lebt seit 2 J. getrennt (sie hat ihn verlassen), schien diesen Status aber nicht ändern zu wollen. Zudem finanzierte er komplett ihr Leben (sie war Mitte 40, arbeitet nicht, keine Kinder), was mir seltsam vorkam (warum fühlt er sich derart verpflichtet?). Er traf sich auch gelegentlich "nett" mit ihr zum Austausch, wollte das Thema Scheidung ansprechen, hat's aber nicht getan (nicht getraut?), dann irgendwann doch, aber wohl eher halbherzig u. ohne Reaktion von ihr. Mich hat dieser Zustand so genervt, ich hatte das Gefühl, er kann/will nichts ändern, warum? Wenn er wirklich mit mir eine echte Beziehung hätte führen wollen, hätte er wohl anders gehandelt. Ich konnte das nicht akzeptieren u. habe es beendet. Was für Erfahrungen habt Ihr dazu?
 
  • #2
Das gibt's auch bei Frauen, habe sogar schon welche hier kennen gelernt. Solange mit getrennt lebend lediglich formal der Status des Verheiratet-Seins beibehalten wird, um finanzielle oder steuerliche Vorteil zu erlangen, ist das doch legitim - wozu Kohle in Scheidungsanwälte pumpen, wenn ein Ex-Paar in Frieden ohne Rosenkrieg auseinander gehen kann und jeder seinen Weg nunmehr alleine oder mit einem/einer neuen geht. Solche Frauen gibt es und solche Männer gibt es bestimmt auch - vielleicht seltener, aber ich glaube fest daran.

Mfg Niko m(25) 7E22AC77
 
  • #3
Es gibt hier im Forum unzählige Geschichten von Getrenntlebenden, die in Wahrheit doch noch mit ihrer Frau zusammenwohnen und nur eine Affäre, Seitensprung oder Zweitfrau suchen. Oder aber nach einigen Wochen bis Monaten ihrer Ehe doch noch die verdiente Chance geben wollen oder aber unter all den juristischen und finanziellen Aspekten der anstehenden Scheidung leiden und abgelenkt sind.

Zusammengefasst muss man sehr strikt davon abraten, sich mit sogenannt Getrenntlebenden (also genaugenommen Verheirateten!) einzulassen -- das Risiko, das doch nur Kummer und Ärger droht, ist sehr hoch. Angesichts der Tatsache, dass bei ElitePartner etwa 16% den Status "getrenntelebend" angeben, sollte man sich klugerweise und aus berechtigtem und wichtigem Selbstschutz lieber an die restlichen 84% halten.

Aber auch unabhängig von diesem formalen Status gilt natürlich: Achte feinsinnig darauf, ob der Kandidat frei von Altlasten ist -- kein Hängen an der Ex, kein Jammern über die Trennung, keine Unterhaltszahlungen an die Ex und so weiter. Nur wer emotional, organisatorisch, juristisch und finanziell frei von Altlasten ist, ist ein geeigneter Partner. Du bist doch nicht umsonst auf ElitePartner -- warum also mit zweiter Wahl abgeben?
 
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  • #4
"Trennung" hat eigentlich primär erstmals nichts zu sagen. Warum? Weil jeder "Geschiedene und jeder Singl" auch nicht klappen muss. Es kommt vielmehr auf die ehrliche Absicht drauf an. Beim Hinterfragen kann man ja aufklären. Wenn jemand das Thema umgeht und sich nicht getraut darüber zu sprechen, dann könnte man davon ausgehen, dass irgendetwas nicht stimmig ist! -m
 
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  • #5
Kann ich dir genau sagen. Mein Mann ist fremd gegangen und nach dem ich mich getrennt habe, hat er noch ein andere Frau kennengelernt, um dann festzustellen, dass er mich vermisst. So ist das. Und ein Mann der nicht loslassen kann, ist mit der Sache noch nicht durch.
Ich denke, du das richtig gemacht. Kopf hoch und nicht traurig sein. Es gibt noch einige andere Männer die toll sind.
 
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  • #6
Ich (w35, ledig) sehe das nicht so negativ. In deinem Fall hast du natürlich Pech gehabt und bist an einen Kandidaten geraten, der sich emotional noch nicht von seiner Frau getrennt hat und auch noch dazu naiv ist und sich ausnützen lässt. Deine Trennung war sicher das Beste!

Generell glaube ich aber, dass getrennt Lebende Millionen Gründe haben können, warum sie getrennt leben und (noch) nicht geschieden sind, und dass es unter Ledigen genauso viele gibt, die Altlasten mit sich herumtragen oder alte Beziehungen noch nicht verarbeitet haben.
 
  • #7
Tja, keine Ahnung, wie Ernst er es meint, aber hast Du es denn auch mit ihm im selben Klartext wie hier (ohne es Dir gleich endgültig zu versauen) besprochen?
 
  • #8
@#6: Die Fragestellerin schreibt ja: "ich habe dieses Thema ein paarmal angesprochen". Das wird schon von Mal zu Mal immer deutlicher gewesen sein. Aber üblicherweise ist ja gerade DAS das Problem, dass man dieses Thema nie wirklich deutlich ansprechen kann, ohne die Stimmung zu verderben.

Man kann die Tatsachen nur zur Kenntnis nehmen und sollte am Besten gar nicht nach Erklärungen für bestimmte Verhaltensweisen Getrenntlebender fragen und darüber lange diskutieren. Da kommt sowieso nur Gewäsch dabei raus. Das einzig Sinnvolle ist, Konsequenzen zu ziehen und die Verbindung zu lösen. Das hat die Fragestellerin richtigerweise gemacht.
 
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  • #9
Ich als "getrenntlebende" möchte da mal was zu sagen. Als 1. kann man sich erst nach dem Trennungsjahr scheuden lassen. Bei mir persönlich ist das noch nicht abgelaufen, aber ich kann mir momentan auch nicht vorstellen die Scheidung einzureichen und das liegt nicht daran, dass ich noch an ihm hänge oder so, sondern das die Trennung sehr viel Geld gekostet hat und durch das gemeinsame Kind und das Haus kostet so eine Scheidung gleich einige Tausende, die ich nicht einfach so dafür aufbrigen möchte. Ich fahre dafür lieber mit meinem Sohn in den Urlaub oder so. Erst wenn ein neuer Partner dazu kommt oder beide Expartner sich einfach gar nicht verstehen, dann drängt jemand auf die Scheidung. Und in den hier angesprochenen Fall würde mich nicht das nicht geschieden stören, sondern das er seiner Nochehefrau das leben finaziert.
Susanne
 
  • #10
@#8: Aber Susanne, ich kann nicht nachvollziehen, wie man nach einer Trennung nicht so schnell wie möglich endlich die Sache hinter sich bringen will. Das ganze muss doch emotional und organisatorisch an dern Nerven zerren. Die Scheidungskosten werden nicht geringer dadurch, dass Du abwartest, eher im Gegenteil. Zudem wäre eine schnelle Einigung und Beweisbarkeit zum Zugewinnausgleich und andere formale Abwicklungen doch absolut wichtig. Habt Ihr denn wenigstens eine Scheidenfolgenvereinbarung abgeschlossen, damit Ihr Euch nicht jahre später noch einmal über Details streiten müsst? Der Nachweis des fälligen Zugewinnausgleichs wird doch mit verstreichender Zeit immer schwieriger!

Die Kosten der Trennung sind doch auch nicht von dem Wert des Hauses abhängig, oder? Sondern nur von der Höhe des Zugewinns, den es auszugleichen gilt. Hast Du Dich dazu einmal von einem Anwalt für Familienrecht beraten lassen?

Ich rate Dir, das dringend über die Bühne zu bringen. Dann hast Du es hinter Dir und bist ein viel freierer Mensch!
 
  • #11
@# 8, Susanne: Deine Argumente kommen mir bekannt vor! Auch ich fand 100 Argumente, warum eine Scheidung unnötig sei. Schließlich wäre die Scheidung nur eine überflüssige Formalität, Das Ende unserer Beziehung sei schließlich geklärt und das viele Geld könne man für etwas anderes viel besser verwenden...

Nach längerer Zeit reichte mein Mann dennoch die Scheidung ein und ich war entsetzt! Mir wurde bewusst, dass ich mir bis dahin selbst etwas vorgemacht hatte. So lange ich noch verheiratet ist, musste ich mich der harten Erkenntnis des Scheiterns nicht wirklich stellen.

Wir wurden also geschieden.Niemals hätte ich gedacht, wie positiv sich letztendlich dieser schriftliche Abschluss unserer Ehe auf mein Befinden auswirken würde! Endlich war ich wirklich frei von ihm und konnte positiver in die Zukunft schauen! -- Und soo teuer war das Ganze auch wieder nicht!

Nach der Scheidung kann sich das Paar 3 Jahre lang für die Aufteilung des Vermögens Zeit lassen. DAS allerdings kann ins Geld gehen!
 
  • #12
@#10: Ja, Angela, Deinen Standpunkt kann ich vollkommen nachvollziehen. So meinte ich das auch in meinem Beitrag #9.
 
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  • #13
Heike
@#8, kann Susanne aber trotzdem irgendwie verstehen...

In meinem Fall - ich bin auch seit 2 Jahren getrennt lebend, war bei der Eheschließung zu blauäugig und habe eher zu Gunsten meines wohlhabenden Mannes einen Ehevertrag unterschrieben. Das war vor 12 Jahren. Die letzten 10 Jahre haben wir im Ausland gelebt und ich habe auch nicht gearbeitet. Inzwischen habe ich 3 Kinder im Grundschulalter, habe mich hier in Deutschland aufgerafft und eine viel versprechende Arbeit gefunden.

Die Trennung ging nach gründlichster Überlegung von mir aus, da ich das Für und Wieder der finanziellen Vor- und Nachteile, die eine Trennung/Scheidung von meinem äußerst respektlosen und dominierenden Mann mit sich bringen würde. Laut unserem Trennungsvertrag bekomme ich mit jedem Jahr einen Bonus von ihm bezahlt, dafür, dass die Ehe nicht geschieden ist. Anfangs war ich in einem schönen Dilemma, da war einerseits die "nette" Aussicht auf das Geld, aber andererseits das unschöne Gefühl von ihm "geködert" zu sein.

Wir leben in zwei verschiedene Haushalte und inzwischen klappt der Umgang mit meinem "noch" Mann viel besser (dank Mediation und Familienberatung!). Inzwischen sehe ich auch keinen Grund mehr mich "einfach-so" von ihm scheiden zu lassen, vor allem auch, da das Deutsche Scheidungsgesetz härter gegenüber den Frauen geworden ist.

Ich habe mich hier angemeldet, nicht weil ich einen netten männlichen Zeitvertreib oder eine Affäre suche, sondern weil ich darauf hoffe einen Mann zu finden, der besser zu mir passt und mit dem ich gerne mein Leben teilen möchte. Meinem Mann habe ich nicht von EP erzählt, aber ich habe ihn darauf eingestimmt, dass er durchaus damit rechnen muss, dass ich mich irgendwann mal ernsthaft in einen anderen Mann verlieben könnte... - er hat darauf nichts erwidert...! Also- ich sehe momentan auch nur eine neue Liebe als einen Scheidungsgrund an. Übrigens, haben all meine Freunde mir geraten diesen Weg zu gehen!!!
 
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  • #14
@12 Heike
Da wird mir beim Lesen glatt schlecht. Dein Ex reibt sich die Hände, weil er dich ruhiggestellt hat, mit seiner Zahlung. Wenn die Scheidung kommen würde, fänd er einen Weg, weit kostengünstiger da herauskommen, als dir lieb ist. Der Nacheheliche Unterhalt ist nämlich nicht mehr so dicke gesäht!
Glaubst du wirklich, dein ungeklärter Zustand für den Fall, was NACH einer Scheidung mit dir passiert, ist für einen potentiellen Partner so prickelnd? Das ist ja fast wie die Katze im Sack...Also, mich würde das abschrecken!
m48
 
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  • #15
Wer mit oder ohne Trauschein sich aus einem gemeinsamen Haushalt trennt, hat Kosten für Wieder- und Neuanschaffungen, der eine für Umzug etc. Wer nicht gerade reichlich verdient, um so etwas aus der Protokasse zu finanzieren, muss also für den nächsten SChritt sparen. Bei gemeinsamen Haus mit oder ohne Schulden ewrden die Anwalts- und Gerichtskosten sehr wohl an den Vermögenverhältnissen gemessen. Da kann ich auch nur sagen, dass einem dabei schwindlig werden kann. Ich habe dennoch die Scheidung eingereicht, damit der "Rosenkrieg" ein Ende hat und ich aus den Schuldverhältnissen zum Haus endlich rauskomme und die üblen Machenschaften meines Ex. ein Ende haben.
Vielleicht bleibt ja dann soviel vom Zugwinn übrig, dass ich nicht bis an mein Lebensende an den Scheidungskosten zu knabbern habe.
 
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  • #16
@ 12

Du bist noch verheiratet und suchst jemanden, der Dich und Deine 3 Kinder rettet? Und den Segen Deines zukünftigen Ex-Mannes hättest Du auch noch gern ... ich bin sprachlos. Welcher Mann soll bitteschön so eine Konstellation toll finden?
 
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  • #17
Ich habe mich sehr wohl anwaltlich beraten lassen, keine Angst. Wir haben unsere Besitztümer noteriell aufgeteilt und sobald ich neu finazieren muss für das Haus, dann zahle ich ihm seinen Teil aus. Wir zahlen uns gegenseitig keinen Unterhalt auch für unseren Sohn gibt es keinen Unterhalt, da die Betreuungzeiten gerecht verteilt sind. Und ich sagte ja, das auch das Trennungsjahr noch nicht vorbei ist, so dass ein Einreichen der Scheidung eh nicht möglich ist.
Ich denke auch, wen Kinder im Spiel sind, dann ist eine formale Scheidung auch noch bisschen komplizierter. Es ist sicherlich nicht möglich das vor den Kinder zu verheimlichen und so lange alles gut klappt, sollte man es vor allen den Kindern so leicht wie möglich machen und eine Scheidung ist für die Kinder sehr schlimm. Und da sollte man sich eher mal bei jemandem erkundigen, wie man eine Trennung für das Kind so einfach wie möglich gestaltet, denn das ist mir, ehrlich gesagt, das aller Wichtigste. Da alle Finanzen geregelt sind und die emotionale Trennung von Beiden vollzogen, ist die Scheidung eine Formsache
Susanne
 
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  • #18
@8
Du lässt Dich (noch) nicht scheiden weil es "zu teuer" ist und bist hier auf der Suche??
Womöglich meinst Du, dass Deine neue Eroberung die Kosten dafür trägt. Sorry, aber ich glaube mir wird schlecht.

@12
Du kassierst einen *Bonus* von deinem [Zitat]:"äußerst respektlosen und dominierenden Mann" und zögertst daher die Scheidung so lange hinaus bis du "eine neue Liebe findest"?? Ich fasse es nicht.

Meine Ex, die mich warm ausgetauscht hat, zögert die Scheidung trickreich seit nunmehr drei Jahren hinaus, um mich optimal abzocken zu können.

Drei Beispiele dafür, dass es Frauen doch tatsächlich nur ums Geld geht. Ich bin ernsthaft entsetzt und werde wohl nie verstehen können wie Frauen ticken.
Ich kann es so langsam durchaus nachvollziehen, dass sich immer mehr Männer Frauen aus anderen Ländern *einfliegen* lassen.
 
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  • #19
@15 +@12

@15: Traurig aber wahr, ich stelle immer wieder fest, dass wenn es hier bei solchen Diskussionen um Frauen geht, die sich wohl überlegt durchgerungen haben, sich von ihrem Mann zu trennen, um ein neues Leben zu beginnen, es dauernd gewisse Miesepeter gibt, die es überhaupt nicht schaffen, sich in deren Lebenslage hinein zu versetzten! Hör mal, @12 hat doch auch wohl das Recht hier jemanden zu suchen oder auch zu finden, mit dem sie glücklich sein kann, egal in welchem Zustand sie sich gerade befindet, - so wie du doch auch!!! Mann, zeig' doch Verständnis:)

@12: Dir wünsche ich viel Glück!!!
 
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  • #20
@17
Tja, leider herrschen hier immer noch Zustände, die an Mittelalter erinnern! Ich stelle mich jetzt mal auf die Seite der Frauen, denn ich war selber auch in solch einer ähnlichen Lage.

Also: Mann arbeitet und klettert schön die Karriereleiter hoch. Frau bekommt die Kinder, kümmert sich also um die und den Haushalt dann gleich mit dazu und hält somit den Rücken des Mannes frei.

Dann: die Ehe zerbricht und dann wird eher über die Frau gelästert, dass sie so zu sagen es WAGT Geld von ihrem EX anzunehmen? He, viele dieser Frauen haben keinerlei Rücklagen, denn sie haben während der Ehe ihren Unterhalt "nur" mit Naturalien bezahlt - ist das denn nichts Wert?

Ich finde auch, dass wenn der Ex von @12 ihr schon den Bonus bezahlt, soll sie den doch guten Gewissens annehmen, wahrscheinlich hat er eh ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, sonst hätte er ihr den nicht angeboten...

Klar, finde ich auch nicht optimal, dass @12 erst darauf wartet sich scheiden zu lassen, so wie sie einen neuen Mann gefunden hat! Scheint mir irgendwie schon ein trauriges Dilemma zu sein.
 
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  • #21
Traurig aber wahr, dass es immer wieder Frauen gibt, die sich vom Ex und dann nahtlos vom Neuen finanzieren lassen wollen - bis dato super unterstützt von der dt. Gesetzgebung.
 
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  • #22
zu @17
Ich rate Dir, such Dir einen neuen Anwalt!!! Das gibt es doch nicht, dass Du es nicht schaffst Dich von Deiner Ex zu lösen,.:)) ... und danach kannst Du Dich bei EP abmelden und Dir eine nette "willige" und anspruchslose Ausländerin einfliegen lassen...
 
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  • #23
Da scheinen hier ja viele gebrannte Kinder unterwegs zu sein. Schön das ich sagen kann, ich finanziere mich und mein Leben ganz alleine und gehöre damit ja auch scheinbar zu den wenigen Frauen die keinen Unterhalt bekommen. Von daher finde ich viele Angriffe hier haltlos. Wenn mein ex die Scheidung einreichen würde, dann würde ich mich da auch nicht quer stellen, warum auch. Für mich ist eine Scheidung momentan nicht wichtig, geht ja auch noch nicht, aber ich denke, wen eine neue Partnerschaft da wäre, dann wäre das auch anders und man würde das auch so schnell als möglich über die Bühne bringen
 
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  • #24
Heike

Wenn ich die nachfolgenden Kommentar lese, muss ich leider feststellen, dass es bei vielen von Euch so ziemlich "menschelt", so wie Ihr aufeinander los geht! Jeder hat doch auch irgendwie sein eigenes Päckchen zu tragen, das merkt man daran, mit wie wenig Wohlwollen und Einfühlungsvermögen hier geschrieben wird, da jeder von Euch, von Euch selber ausgeht. Wo bleibt die Toleranz? Hier wird der eigene Standpunkt nach dem Hammerprinzip durchgesetzt! Wieso wird auch immer so hämisch vermutet, dass wenn sich eine Frau von ihrem Mann trennt, sie sich automatisch einen sucht, der sie "nahtlos" finanziert? Und die Männer? Die dürfen sich trennen und sich "nahtlos" von der nächsten "bemuttern" lassen, stimmt's? Diese Einstellung ist wirklich tiefstes "Mittelalter"!

Apropos, ohne jetzt unbedingt in Verteidigungsposition gehen zu wollen, aber ich suche bestimmt keinen Mann, von dem ich abhängig sein will, sondern ganz einfach einen für's Herz. Gönnt mir das denn niemand?

Zwischen meinem Mann und mir kriselt es immerhin schon seit min. 5 Jahren und auch wenn meine Umstände für manchen Außenstehen etwas undurchschaubar erscheinen, bin ich jetzt doch bereit für eine neue Beziehung und hätte das gerne auch so. Ich muss allerdings zugeben, dass da etwas Wahres dran ist und ich mir ernsthafte Gedanken darüber machen muss, mich trotz allem Wenn und Aber einen Schlussstrich zu meiner "Köder-Ehe" setzen sollt, um wirklich frei zu sein - für etwas Neues...!

Übrigens werde ich vom dt. Gesetz nicht so unterstützt, dass ich mir damit ein schönes Leben machen kann (wir haben einen Ehevertrag). Auch für diejenigen, die ein Leben einer Frau mit drei Kindern, die versucht ihr Leben alleine neu zu ordnen und daran arbeitet finanziell unabhängig zu werden, ist dies ein verdammt harter Job. Diejenigen, die trotzdem über solche Frauen herziehen, haben im Leben diese Erfahrungen nicht machen müssen und sollten sich deshalb auch aus solcher Art Diskussion heraushalten und sich in Zurückhaltung üben oder sie haben einfach nichts begriffen!!!

Ich ziehe meinen Ex auch nicht über den Tisch und so bin ich damit gut zufrieden was er mir und den Kindern an Trennungsunterhalt gibt, da ich Frieden vor Zank vorziehe. Irgendwann hat das natürlich auch ein Ende und ich arbeite hart daran, dass ich danach selbst gut über die Runden komme.

Ich habe meinen Optimismus nicht verloren und glaube an das Positive und Gute und weiß, dass das das Beste für ein glückliches und erfülltes Leben ist. Ich habe mich nun mal "getraut", mich hier bei EP anzumelden, sehe das Ganze aber entspannt, und wenn es hier klappt, würde ich mich darüber riesig freuen, wenn nicht, ist die Zeit einfach noch nicht reif für mich. Kommt Zeit, kommt Rat.

Viel Glück Euch allen!!!
 
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