Wie rafft man sich nach einem Dating-Burnout wieder auf?

Liebes Forum
Ich brauch mal ein paar Denkanstösse.
Seit einer gefühlten Ewigkeit bin ich Single, manchmal kurz unterbrochen durch so Beziehungsanbahnungen, die dann doch nix wurden.
Zu Beginn habe ich kleine und grosse Enttäuschungen noch sehr sportlich weggesteckt. Seit 2 Jahren hab ich aber zunehmend den Schwung verloren. Zuerst musste die Sexualität dran glauben und ich gab dem damaligen "friend-with-benefits", in den ich mich verliebt hatte, den Laufpass, dann hörte ich nach und nach ganz auf mit daten.
Nun habe ich mich einerseits so eingerichtet, dass mein Singleleben ausgefüllt und interessant ist, andererseits wäre nach wie vor dieses Gefühl da, dass ich gern einen Partner hätte. Ich kann mich aber nicht mehr aufraffen, diesen Wunsch zu verfolgen und werde auch immer einsiedlerischer. Es ist, als hätte ich irgendwann die Hoffnung verloren und wenn man das nicht mehr hat, dann ist es unmöglich.
Kennt ihr das? Hattet ihr mal eine lange Singlephase und habt dann wieder die Kurve gekriegt? Oder ein Dating Burnout und seid dann wieder unter Leute gegangen? Was hat euch geholfen?
 
Hi Annie,

ja kenne ich - allerdings ohne bewusste DATING Phase. Ich hatte die Hoffnung auch verloren. Komplett aufgegeben. Geholfen hatte mir nur, dass ich mir gesagt habe: Dann eben nicht. Es soll wohl nicht sein.

Gerade dieses komplette Aufgeben hat dann zu einer bereits seit langem wieder beendeten Beziehung geführt.

M 47
 
Ja, ich kenne das.
Ich habe die Partnersuche für mich ad acta gelegt.
Diesen Ratschlag, unter Leute zu gehen oder sich (noch) ein neues Hobby zu suchen, kann ich nicht mehr hören. Ich habe einen anspruchsvollen Job, der mir und meinen Kindern den Lebensunterhalt sichert, verschiedene Hobbies, gehe alleine weg - es hat sich bisher nach der Ehescheidung vor einigen Jahren kein neuer Partner für mich gefunden.
Ich lebe auf dem norddeutschen Lande, bin dort beruflich gebunden. Es macht also auch keinen Sinn, mich in Großstädten auf die Partnersuche zu begeben.
Um mich herum sind die ehemals Getrennten fast alle wieder neu liiert und wundern sich, dass ausgerechnet ich "übrig" geblieben bin.
Ich habe mich damit abgefunden, auch wenn es immer wieder sehr weh tut.
Aber man kann Liebe nicht erzwingen.
w, 48, 2 Kinder
 
Nun habe ich mich einerseits so eingerichtet, dass mein Singleleben ausgefüllt und interessant ist, andererseits wäre nach wie vor dieses Gefühl da, dass ich gern einen Partner hätte. Ich kann mich aber nicht mehr aufraffen, ...

Klingt für mich nicht wirklich ernsthaft danach, dass Dir "genügend" fehlt, um aktiv zu werden. Warum hättest Du gerne einen Partner? Einfach nur, weil "frau" einen hat? Das wäre mein erster Ansatzpunkt.

Und der zweite ist: mit offenen Augen durch die Gegend laufen. Unter Menschen gehen. Kontakte knüpfen ohne Hintergedanken.

Um mich herum sind die ehemals Getrennten fast alle wieder neu liiert und wundern sich, dass ausgerechnet ich "übrig" geblieben bin.

Das ist manchmal purer Zufall, manchmal nicht. Wenn nicht, sollte man die möglichen Gründe herausfinden und daran etwas ändern.


Richtig. Abner Gelegenheiten schaffen muss man trotzdem.
 
Dating-Burnout? Das sollte nicht sein. Ich kenne das eher von der Arbeit. Arbeit dient dem Lebensunterhalt und Arbeit muss sein. Burnout ist ein ernst zu nehmendes Signal.
Lerne zufrieden und glücklich mit Dir allein zu sein und bewerte eine Partnerschaft nicht über. Es gibt im Prinzip nichts anderes zu raten als Freunde, Hobbies...dann ergibt sich vielleicht auch eine Partnerschaft. Wenn nicht, ist es auch gut. Da schließe ich mich vollständig @FrecheFrau an. Alles Gute!
 
Hallo FS,
ja kenne ich dauert seit ca 2 1/2 Jahren an, nach einer -für mich- sehr mysteriösen Trennung von Seiten meines damaligen LAG ist bei mir die Luft raus, meine Leichtigkeit ging verloren!

Kein Mut mehr mich auf einen neuen Mann einzulassen. Obwohl ich weiß dass das so nicht stimmig ist, es fehlt etwas. Leider überwiegt die Angst vor neuer Enttäuschung und im Hinterkopf der Gedanke was kommt als nächstes Ungemach, sind alle Männer schräg?!.., mit der Zeit wird man dünnhäutiger und weniger bereit noch mehr Verletzungen weg zu stecken. Irgendwo ein Teufelskreis!
 
Hallo Annie,

.... die Hoffnung verloren?
Die Hoffnung worauf?
Darauf Spaß zu haben und glücklich durchs Leben zu gehen oder darauf von jemand anderem bespasst und glücklich gemacht zu werden?

Geh doch einfach mal OHNE Erwartungshaltung auf Menschen zu. Vielleicht kommst du so aus deinem Tief...

Und... du bist nicht allein!

Alles gute
Blue (37/w)
 
Oder ein Dating Burnout und seid dann wieder unter Leute gegangen? Was hat euch geholfen?

Liebe FS. Ich verstehe dich sehr gut. Ich kann Seminare und Networking im RL sehr empfehlen und sich verschiedenen Netzwerken / Freizeitgruppen anzuschließen. So bleibt man immer in Kontakt zu interessanten Menschen, führt niveauvolle Gespräche und bildet sich nebenbei zu bestimmten Themen weiter. Tue dir regelmäßig gutes, mit Lebensfreude geht vieles einfacher. Viel Glück.
 
Ich habe mich damit abgefunden, auch wenn es immer wieder sehr weh tut.
Aber man kann Liebe nicht erzwingen.
w, 48, 2 Kinder
Ich glaube das größte Problem bei Frauen mit Kindern ist, dass selbst erwachsene Kinder dafür sorgen, dass Mutter an erster Stelle steht und die Mutter dafür sorgt, dass die Kinder an erster Stelle bei ihr stehen, dann ist kein Platz für einen Partner. Ein solches Verhalten wird unbewusst und negativ ausgestrahlt! Da sehe ich das größte Problem, dass ein Mann dazu keine Lust hat, umgekehrt hat eine Frau auch keine Lust, wenn das Verhalten des Mannes adäquat ist!
 
Hallo @annie83 ,
sowas passiert. Hatte ich auch schon. Nicht einmal Lust auf einen ONS.
Vielleicht ist diese Art "Dating" auch einfach nichts für dich. Man trifft sich mit jemandem, beide wissen, es geht darum, ob man zusammen kommt. Und dabei geht die Leichtigkeit flöten. Ständig auf dem Prüfstand - ist man gut genug? Der Druck ist einfach enorm.
Was mir da raus geholfen hat? Ich habe einfach für mich angenommen, dass ich momentan keine Frau um mich haben will. Und siehe da - plötzlich war da eine, die fand mich klasse. Ist immer in meiner Nähe gewesen, hat gelächelt, wenn ich aufgetaucht bin. Man hat geredet - und irgendwann ging man Essen. Ohne Prüfstand, einfach so.
Meine Meinung - Dating soll weder Arbeit noch Sport sein. Dann steht auch niemand auf dem Prüfstand - und plötzlich klappt es wie früher auch. Kennen lernen, erst bei Sympathie die Daten und Fakten erfragen, unvorbereitet einfach geniessen, dass da jemand sich freut, wenn du da bist.
Nur eine Voraussetzung gibt es dazu - man muss unter Menschen gehen. Vielleicht auch ein Weg für dich ?
 
Einen ganz wichtigen Schritt hast Du schon getan: Du hast Dich gut in Deinem Leben eingerichtet. Mach da weiter und hör auf zu glauben, dass Du suchen musst. Du musst gar nichts.

Ja, ich kenne sie. Diese unterschwellige latente Sehnsucht. Mal ist sie ganz leise, wenn man beispielsweise sehr beschäftigt ist, mit netten Menschen Kontakt hat. Mal ist sie quälend laut, wenn man beispielsweise an Weihnachten, jenseits von Verabredungen, alleine zuhause sitzt und oder beim Spazierengehen andere Paare sieht.

Was mir immer sehr sehr gut geholfen hat: ich habe mir die Paare angesehen, die keine gute bzw. für mich erstrebenswerte Beziehung haben. Viele Menschen haben eine Beziehung. Nur wenige haben eine Beziehung, die für mich erstrebenswert ist. Ich habe mir die (Ehe-) Männer meiner Bekannten angesehen und schon ging es mir deutlich besser.

Ich habe auch an die vieeeelen dunklen Zeiten und traurigen Situationen in meiner Ehe gedacht. Als ich jung verheiratet war, habe ich so manches Wochenende durchgeheult. Da ist mir schlagartig bewusst geworden, dass mein Leben eigentlich ganz ordentlich läuft.

Eines ist mir auch klar geworden: Niemand hat immer alles. Jeder Mensch schleppt unerfüllte Wünsche mit sich herum. Also habe ich begonnen, mich an dem zu freuen, was ich habe. Und das war eine ganze Menge. Das vergisst man nur leider sehr schnell. Wir Menschen neigen eben dazu, uns mehr mit unserem Mangel zu beschäftigen. Und genau da liegt das Problem.

Ich bin eine Zeit lang jeden Morgen an einem Hospiz vorbeigefahren. Immer, wenn jemand gestorben ist, stand eine Kerze im Fenster. Das hat mich jedes Mal betroffen gemacht. Und unendlich dankbar, für mein gutes Leben. Die Leute da drin hätten wahrlich gerne mit mir getauscht. Und mit Dir vermutlich auch.

Also habe ich mein Leben aufgeräumt, meine Seele saniert, meinen Körper getrimmt. Ich habe sogar in meinem Kleiderschrank Platz gemacht, denn ich wollte bereit sein für ihn. Und ich habe mir aufgeschrieben, wie meine Beziehung sein soll, wie er sein soll. Und ich habe ihn kurz darauf getroffen. Ohne Onlinedating, mit 49 Jahren und vielen Katzen. Das schreibe ich Dir, damit Du siehst, dass man auf die allgemeinen Marktwertangaben nichts gegen kann.

Er ist sogar noch viel besser, als ich mir jemals zu erhoffen gewagt habe. Ich habe gewusst, dass ich ihn treffen werde. Ich habe mich jeden Tag darauf gefreut und gedanklich schon eine Verbindung zu ihm hergestellt. Und es hat funktioniert. Und ja, ich bin gerne verrückt.
 
Ich kenne das auch, wenn auch nicht nach einem Datingmarathon, sondern nach vielen unschönen Beziehungen.
Ich trennte mich mit 30 Jahren vom meinem Freund und Kindsvater und war fortan alleinerziehend.
Ich hatte genug von Männern ( nicht per se, sondern in ihrer Funktion als mein Partner, während ich meine männlichen Kollegen weiterhin mochte ) und widmete mich nur noch meinem Kind, meinem Beruf, weiteren Ausbildungen und meinen Eltern.
Dazu alle paar Wochen ein Treffen mit meiner einzigen Freundin, der Pflege meines Gartens und dann hatte ich noch ein temporäres Pflegekind.
Kein Mann, keine Feiern, kein Ausgehen ( außer zum Essen mit Eltern und Kindern, sowie zu Veranstaltungen der Kinder ), keine Hobbies.

Das ganze 13 Jahre lang.

Ich dachte oft, hier stimmt was nicht, ich kann das nie wieder aufholen, aber dann merkte ich wieder, dass ich wirklich gar kein Interesse an Männern und auch nicht an anderen sozialen Kontakten hatte und ich nahm das an.
Ich akzeptierte, dass die Menschen verschieden sind und dass sich meine Bedürfnisse von denen der allermeisten Menschen unterscheiden.
Dass sich meine Vorstellung von einem schönen Leben von der der meisten Menschen unterscheidet.
Und das anzunehmen.

Viel geändert hat sich auch bis heute nichts.
Mir sind nach wie vor vor allem meine Tochter und meine Arbeit wichtig sowie meine Eltern. Ich habe inzwischen wieder einen Freund, aber auch nur, weil es mit ihm einfach perfekt passt und mein Leben mit ihm noch ein bisschen schöner ist als vorher.
Wenn er mich nicht mehr will, suche ich keinen anderen, sondern bleibe wieder allein.
Und ich habe mehr als eine Freundin ( naja, so drei vielleicht ), die ich aber auch nur selten treffe.
Und einen Traum vom Leben in Venedig, dessen Näherkommen ich viel Zeit widme.

Ich hadere nicht damit, weil ich akzeptiert habe, dass ich so bin.

w 50
 
Hallo Anni,

auch ich bin seit einer Ewigkeit Single und kann dir sehr gut nachfühlen. Bei mir wechseln sich intensive Suchphasen mit arg hoffnungslosen Phasen ab. Manchmal schlägt mir mein Singlesein schon sehr aufs Gemüt, zumal ich eigentlich gerne noch eine Familie gründen würde. Trotz Hoffnungslosigkeit raffe ich mich immer wieder auf. Mir hilft die Einstellung, dass nicht mein Gefühl bei der Suche, also hoffnungvoll oder verzweifelt sein, darüber entscheiden wird, ob es irgendwann klappt oder nicht. Sondern mein Verhalten, also aktiv Bleiben oder Aufgeben, am meisten Einfluss hat. Das heißt, ich suche trotz Hoffnungslosigkeit weiter. Und natürlich hilft mir auch, einfach mal Pause zu machen von der ganzen Datinggeschichte, denn es ist wirklich sehr mühsam und kostet viel Zeit und Energie.

W 38
 
Ich hatte auch irgendwann keine Lust mehr auf Dating. Und dann habe ich es eben sein lassen.

Ich bin aber nicht der Meinung, dass ich ein hoffnungsloser Fall bin und nie wieder eine Partnerin finden werde.

Ich bin umgekehrt der Meinung, dass ich jederzeit eine Partnerin finden könnte, wenn ich das unbedingt wollte und dass ich derzeit alleine bin, weil ich das so möchte und mir der Lebensstil gut gefällt.

Wer Familie gründen will, steht natürlich irgendwann unter Druck. Bei sowas verstehe ich dann aber nicht, warum man sich Freunde mit Benefits sucht, statt sich eine sexuelle Anspannung aufbauen zu lassen.

Ich habe früher ab und zu bis zu sechs Wochen lang jeder Form von sexueller Betätigung entsagt. Und diese sexuelle Aufladung führt doch dazu, dass man einen Partner sucht und findet.

Und wenn man eh das Leben voll bis oben hin hat und sich für den Nabel der Welt hält und gutgemeinte Ratschläge als persönlichen Affront auffasst, dann ist es eben auch kein Wunder, wenn "trotzdem" alleine bleibt...

In meinen jüngeren Jahren war ich mal Verführungskünstler. Der Zahn der Zeit hat zwar genagt. Aber ich flirte auch heute noch für mein Leben gerne mit Verkäuferinnen, Arzthelferinnen, meiner Zahnärztin, der netten Dame mit Hund, der Schaffnerin usw...

Aber daten mit anspruchsvoll tätigen Profilprinzessinen - ne danke...

M45
 
Liebe FS,
ja ich kenne es allzu gut und ich weiss auch nicht was tun. Ich erhoffe mir hier auch positive Beispiele, da ich mich im Kreis drehe.

Aufgeben mag ich eigentlich nicht, da ich ein recht optimistischer Mensch bin, aber es frustiert mich dennoch. Vielleicht hilfts es dieses Thema nicht zum Lebensmittelpunkt zu machen, also es lockerer zu sehen und sein Leben schön zu gestalten.

Was ich mich auch persönlich immer frage. Viele Menschen sind recht schnell wieder gebunden und nie lange alleine, also zumindest in meinem Bekannten- und Freundeskreis. Was machen diese Menschen anders? Sind diese nicht so anspruchsvoll und schneller bereits für eine neue Beziehung?

Vielleicht muss man sich einfach bewusst werden, dass es immer Menschen wie uns gibt, die hier einfach nicht viel Glück haben. Denn ich denke auch, dass das Glück/Schicksal hier eine große Rolle spielt. Der Richtige läuft einem nicht über den Weg, oder an einem vorbei. Oder man schafft sich nicht genügend Möglichkeiten, um jemand überhaupt kennenzulernen.
 
Ich kenne das auch. Seit der letzten (Katastrophen)Beziehung vor 5 Jahren habe ich mich total zurückgezogen. Ich habe quasi aufgegeben und hege auch keinerlei Wunsch mehr dies zu ändern. Mit 52 wird man als Frau unsichtbar . Es ist eben so.
 
Hallo Anni,

auch ich bin seit einer Ewigkeit Single und kann dir sehr gut nachfühlen. Bei mir wechseln sich intensive Suchphasen mit arg hoffnungslosen Phasen ab. Manchmal schlägt mir mein Singlesein schon sehr aufs Gemüt, zumal ich eigentlich gerne noch eine Familie gründen würde. Trotz Hoffnungslosigkeit raffe ich mich immer wieder auf. Mir hilft die Einstellung, dass nicht mein Gefühl bei der Suche, also hoffnungvoll oder verzweifelt sein, darüber entscheiden wird, ob es irgendwann klappt oder nicht. Sondern mein Verhalten, also aktiv Bleiben oder Aufgeben, am meisten Einfluss hat. Das heißt, ich suche trotz Hoffnungslosigkeit weiter. Und natürlich hilft mir auch, einfach mal Pause zu machen von der ganzen Datinggeschichte, denn es ist wirklich sehr mühsam und kostet viel Zeit und Energie.

W 38

Geht mir genauso. Ich bin manchmal recht hoffnungsvoll und dann gibt es wieder Tage mit viel Frust und das Online-Dating aufgeben wollen.

Ich habe mir tatsächlich schon überlegt, ob man einfach niemanden findet, weil die Ansprüche zu hoch sind oder man im innersten nicht bereit für eine Beziehung ist.

Man möchte zwar, aber irgendwie nicht so richtig.
Meine letzte Beziehung war vor 4 Jahren recht scmerzhaft auseinandergegangen. Die Angst vor der Enttäuschung ist da.

Meisst steckt doch unbewusst etwas dahinter. So bei mir zum Beispiel, dass ich mich schlecht auf jemanden festlegen kann und es als Freiheitseinschränkung sehe- und das obwohl ich eigentlich ein Beziehungsmensch bin...das ist irgendwie zum verzweifeln.
 
Ich habe in dieser Situation von Dating-Burnout (ohne Singlebörse übrigens, man schafft das auch im RL) meinen jetzigen Freund getroffen und höre ähnliches von anderen Leuten. Die Suche nach Mr. Right aufgeben, sich dann noch ein einziges Mal öffnen und schwupp klappt es, egal auf welchem Weg. Für mich ist übrigens klar, dass ich single bleibe, wenn es mit meinem Freund und mir doch nicht klappen sollte. Ich habe nach dem damaligen Dating-Burnout nämlich noch immer die Nase voll von Männern. All diese respektlosen Fremdgeher, Bindungsunfähigen, Lügner, Klammerer usw. Wenn ich jetzt von jemandem angesprochen werde, überkommt mich regelrecht ein Ekelgefühl. Mir schrieb zum Beispiel kürzlich ein früherer Schulkamerad, den ich mal toll fand. In der Nachricht waren diverse Andeutungen und Zwingersmileys, und ehrlich, wenn er nicht so ein alter Bekannter wäre, ich würde ihn am liebsten blocken. Natürlich ist er verheiratet ...
 
Ich hatte ohne Dating-Phase, aber mit Verliebtsein in verschiedene Männer, die alle nicht gepasst haben oder vergeben waren, sowas mit Anfang 30. Da dachte ich mir: Bleib ich eben Single, was soll's.
Diese Grundhaltung hat dann auch bewirkt, dass ich z.B. einen echten manipulativen Spinner, der NUR log, fallengelassen habe, als ich gecheckt hab, wie der ist, statt zu versuchen, ihn mit meinem Verhalten dahin zu bringen, sich doch zu öffnen, Vertrauen zu haben, bla bla bla... All der Quatsch halt, den Frauen so machen, wenn sie sich verliebt haben und den Mann mit "Liebe" und Reden dazu bringen wollen, zurückzulieben und sich in die Beziehung einzubringen und so Hirngespinste, die leider durch die Außenwelt in der Kindheit und die Märchen in einem Mädchenkopf entstehen.

Kurz darauf hab ich meinen Ex, mit dem ich dann viele Jahre zusammen war, kennengelernt. Das klingt nun so, als müsse man nur den Beziehungswunsch loslassen und dann passiert es. Das ist natürlich Blödsinn. Aber man wird offener für andere Menschen und wenn man nicht verbissen ist oder irgendwas unbedingt in Sack und Tüten kriegen will, ergibt sich manchmal von allein was, das sich nicht ergeben hätte, wenn man seine Einstellung nicht geändert hätte.
Hattet ihr mal eine lange Singlephase und habt dann wieder die Kurve gekriegt?
Du klingst so, als sei der Entschluss, es nun selbst sein zu lassen mit der Partnersuche, das Begräbnis. Nur weil man nicht sucht und datet, heißt das ja noch lange nicht, dass sich keine Beziehung ergeben kann.

Wenn Du so eine Macherin bist, die berufliche Ziele oder auch sowas wie Abnehmen, Umgestalten, Hobby erlernen direkt angeht und Erfolge hat: Bei Freundschaften und Beziehungen geht das ja nicht so. Da müssen sich ja zwei finden und dasselbe wollen. BEIDES ist wichtig, denn ist es nicht der richtige Mensch, interessiert es einen nicht, was er von einem will, und ist es der richtige Mensch und will aber gerade nicht, wird es auch nichts.
Also nur, weil Du aufgegeben hast, ... Makramee zu lernen und damit sicher weißt, dass Du nie ne Blumenampel knüpfen wirst, heißt das in Bezug auf Partnerschaften ja nicht, dass Du, weil Du das aktive Angehen der Partnerschaftsfindung aufgegeben hast, Dir nicht irgendwann eine in den Schoß fällt.

Es gibt doch diesen Spruch - man muss auch mal stehenbleiben bei der Jagd nach dem Glück, damit das Glück einen einholen kann. Meine Interpretation ist - "go with the flow" und kämpfe nicht, wo es nichts zu kämpfen gibt, dh. wo man darauf angewiesen ist, dass andere Menschen "ja" dazu sagen. Das heißt nicht, dass man passiv rumhängen und warten soll. Es heißt, dass man einsehen muss, wo man nichts ändern kann.
 
Zunächst mal hast du keine andere Wahl als die Situation so anzunehmen wie sie ist. Ich sehe es als Chance für dich, das Alleinsein in dein Herz zu schließen. Es ist eine Fähigkeit, die man beherrschen sollte.

Lasse "einfach" von dem Gedanken los, einen Partner haben zu müssen. Denn es ist lediglich dein Geist bzw. dein Ego, was es will.

Verbessere und entwickle stattdessen dein Leben. Es gibt immer etwas zu verbessern. Übrigens hat mir eine Ernährungsumstellung und körperliche Entgiftung sehr geholfen.
 
Oder mach einfach alles was @jose geraten hat, bis auf eine Änderung:

Bleib einfach so "wie Du bist". Entdecke das Gute am Alleinsein für Dich ohne dem Wahn der Selbstveränderung zu erliegen, der Dich leicht in den nächsten Burnout führen kann.
 
Dating-Burnout hatte ich nie. So viel habe ich nie gedatet. So viele hätten sich damals gar nicht mit mir treffen wollen, dass da ein Burnout hätte zustande kommen können. Eher schon eine Dating-Boreout. Ich habe gar nichts besonderes gemacht. Einfach weitergelebt. Ich war auch als Single ganz zufrieden.

Vielleicht solltest du dieses Ziel auch nicht mehr aktiv verfolgen? Vielleicht bist du auch mit zu viel Interesse und Engagement bei jeder sich bietenden Chance dabei, weil du es dir eben so wünscht - und stehst dir dann irgendwie selbst im Wege? Vielleicht solltest du temporär die Suche ad acta legen? Um dich quasi selbst zu überlisten. Jedoch solltest du weiter unter die Leute gehen. Da du nun nicht mehr performen musst, wenn ein potentieller Partner auftaucht, kannst du ja ganz du selbst sein. Du willst ja nichts. Vielleicht tut sich ja so irgendetwas auf?

Und wenn ich anmaßend sein darf, kommst du hier sehr angenehm und reflektiert rüber. Wenn du nicht aussiehst wie der letzte Kellergeist, sehe ich keinen Grund, weshalb sich kein Mann für dich ernsthaft interessieren sollte.
 
Hallo @annie83
vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir meine Herangehensweise schildere:
Weil ich wußte, daß das eine Langzeitsache ist, hatte ich gleich ein Zweijahrespaket hier bei EP bestellt gehabt, weil ich davon ausging, daß die Anlaufphase (im eigenen Selbst) ungefähr ein Jahr dauert, um sich darauf einzustellen.

Gleichzeitig habe ich nicht für mich ausgeschlossen auch in unkonventionellen Gegenden (z.B. Joyclub.de) eine neue Partnerin zu finden und von vornherein nur wenig Einschränkungen gemacht.

Tatsächlich habe ich viele Bekanntschaften und Beziehungsanbahnungen gehabt, von denen ich wußte, daß danach noch viele folgen könnten. Ich habe das als leben (im Sinne des Verbes) gesehen und danach gehandelt - es war ein Teil meines Lebensverlaufes und gehörte dazu.
Das (nicht formulierte) Ziel war, vor Ablauf der Mitgliedschaft eine neue Partnerin zu finden. Tatsächlich wären noch drei Monat übriggeblieben, als ich entschloß, mit dieser Frau Fünfe gerade sein zu lassen und habe es nicht bereut.

Nebenbei hat der Joyclub zu einer F+ geführt, die mir über die Durstzeit hinweghalf, wie ich bei der F+ im Gegenzug - wir sind immer noch gute Freunde. Habe ich das geplant? Sicher nicht.
Habe ich versucht, es zu verhindern, indem ich scharfe Grenzen gesetzt habe? Um Himmels Willen nein.

Was ich beobachte ist, daß viele Menschen auf Partnersuche sich schon allein deswegen zu potentiellen Versagern oder "BurnOut-Kandidaten" machen, weil sie zu sehr konkrete Vorstellungen vom neuen Partner haben, wovon nicht ein mü abgewichen werden darf.
Sowas geht immer gegen den Baum, frei nach der Vorstellung: "Wenn ich keinen Patrner finde, der meine Vorstellung erfüllt, dann hat mich diese Welt nicht verdient und ich bleibe lieber single."

Meine Vorstellung war z.B.:
-einige Jahr jünger (maximal zehn, weil abgeschlossener Kinderwunsch)
-sexuell aufgeschlossen (also keine der Fraktion "erst nach zehn Dates ins Bett, nicht früher und vorher schonmal Ehe-Willen bekunden lassen")
-wirtschaftlich selbständig und kein Golddigger
-attraktiv nach meinen Maßstäben (die sehr flexibel sind)
-meinem Maß an Intellekt genügend, schon um sich unterhalten zu können
das war's.

Nicht ausgeschlossen war alles andere.
Was ich bekommen habe, war besser, als was ich mir wünschte - weil ich aus dem Wunsch nach einer potentiellen Partnerin keine Mördergrube gemacht habe.
Denn auch in Zeiten der Globalisierung und des Internets kann man zwar sogar Frauen auf der anderen Seite des Erdball kennenlernen (Möglichkeit) - im Bett zusammenliegen dagegen nur mit der, die auch dahin kommt (gelebte Realität).

Wer also nicht mehr Single sein will, sollte im tiefsten Herzen aus dem Reich der Möglichkeiten ind das Reich der Realitäten hinüberwechseln. Wer das nicht tut, burnoutet.

m47
 
Ich glaube das größte Problem bei Frauen mit Kindern ist, dass selbst erwachsene Kinder dafür sorgen, dass Mutter an erster Stelle steht und die Mutter dafür sorgt, dass die Kinder an erster Stelle bei ihr stehen, dann ist kein Platz für einen Partner. Ein solches Verhalten wird unbewusst und negativ ausgestrahlt! Da sehe ich das größte Problem, dass ein Mann dazu keine Lust hat, umgekehrt hat eine Frau auch keine Lust, wenn das Verhalten des Mannes adäquat ist!

Ich glaube mit ein viel größeres Problem ist das viele Frauen einen "Ersatz Papa" statt einen Partner für sich "suchen"...hingegen suchen offenbar auch einige Männer bewusst Mütter um "auszuprobieren" wie das so mit Kindern ist.
Ich habe selbst einige Kinder und date bewusst so, dass die Kids nicht mit einbezogen werden, ich verschweige sie nicht, aber sie sind gewiss nicht Hauptthema. Schließlich werden Kinder irgendwann flügge... Ein guter Partner hingegen bleibt ;)... Oder sollte es zumindest.


Zur Eröffnerin kann ich nur sagen, dass ich ihren Date Burn Out nicht verstehen kann. Wer mit sich selbst zufrieden ist und so durch den Alltag geht, gewinnt automatisch Dates :)

W, 31, geschieden
 
Liebe alle
Nochmal danke für eure Antworten! Ich hab sie alle gelesen, möchte hier nur ganz kurz auf's eine oder andere noch eingehen:
Klingt für mich nicht wirklich ernsthaft danach, dass Dir "genügend" fehlt, um aktiv zu werden. Warum hättest Du gerne einen Partner? Einfach nur, weil "frau" einen hat?
Über diesen Satz hab ich sehr lange nachgedacht. Ich glaube schon, dass es mir sehr fehlt, einen Mann in meinem Leben zu haben. Aber da ich dieser unerfüllten Sehnsucht irgendwann nicht mehr so viel Raum geben wollte, habe ich mein Leben so sehr ausgefüllt, dass ich manchmal wenig Energie übrig habe für die Partnersuche, oder das "Frausein" an sich. Da wird rasch was übergezogen, bevor man rausgeht, Frisur doch egal, bin froh dass ich mich überhaupt noch aufraffe, unter Leute zu gehen
Also habe ich mein Leben aufgeräumt, meine Seele saniert, meinen Körper getrimmt. Ich habe sogar in meinem Kleiderschrank Platz gemacht, denn ich wollte bereit sein für ihn.
Sollt' ich vielleicht auch mal dran denken.. denn aktuell ist da wirklich das eine oder andere sanierungsbedürftig.
Ich habe früher ab und zu bis zu sechs Wochen lang jeder Form von sexueller Betätigung entsagt. Und diese sexuelle Aufladung führt doch dazu, dass man einen Partner sucht und findet.
Jeglicher sexueller Betätigung zu entsagen ist für uns Frauen glaube ich oft nicht so der Challenge. Ich hatte vor dem F+ über ein Jahr lang keinen Sex. Seither hatte ich auch 2 Jahre keinen Sex mehr. Seit mehreren Monaten mag ich - sorry für die Offenheit - nicht mal mehr masturbieren o.ä. Irgendwie ist es bei mir so, dass entweder dieses sexuelle System einigermassen "im Fluss" ist. Oder es verkümmert.
Nebenbei hat der Joyclub zu einer F+ geführt, die mir über die Durstzeit hinweghalf, wie ich bei der F+ im Gegenzug - wir sind immer noch gute Freunde. Habe ich das geplant? Sicher nicht.
Habe ich versucht, es zu verhindern, indem ich scharfe Grenzen gesetzt habe? Um Himmels Willen nein.
Es scheint ein praktikabler Ansatz, sich einerseits die ernsthafte Partnersuche zuzugestehen, andererseits auch die eigene Sexualität als Bedürfnis ernst zu nehmen. Aber meiner Erfahrung nach gönnt man das Männern eher als Frauen, bzw. dichtet man Frauen dann charakterliche Mängel an.
Sorry falls ich hier zu sehr Mann-Frau pauschalisiere, aber ihr wisst ja, irgendwie muss man das auch machen, um diskutieren zu können.
 
Aber da ich dieser unerfüllten Sehnsucht irgendwann nicht mehr so viel Raum geben wollte, habe ich mein Leben so sehr ausgefüllt, dass ich manchmal wenig Energie übrig habe für die Partnersuche, oder das "Frausein" an sich. Da wird rasch was übergezogen, bevor man rausgeht, Frisur doch egal, bin froh dass ich mich überhaupt noch aufraffe, unter Leute zu gehen
Tja, Annie - immerhin gehst du noch unter Leute. Glaub einem alten Mann - deine Frisur ist vollkommen egal, deine Kleidung auch - wenn du eine sympathische Ausstrahlung hast.
Klar, toll gestylt zu sein, eine Prachtmähne vorzuführen - das sind Eyecatcher. Ohne das Lächeln, das Strahlen in den Augen, die richtige Körpersprache aber nichts wert.
Auf der anderen Seite kann eine Frau durch ihr Lächeln überzeugen. Und der Mann weiss dann weder welche Marke dein Kleid war noch wie lang deine Haare sind ....
Meine Freundin kann sich stylen, dass jeder meint, die Königin von Saba würde vor ihm stehen. Und ich? Liebe am meisten ihren leicht verschlafenen Anblick direkt nach dem Aufwachen - mit schlichtem Zopf und XXL T Shirt . Geht nicht jedem Mann so ... aber einigen
 
Aber da ich dieser unerfüllten Sehnsucht irgendwann nicht mehr so viel Raum geben wollte, habe ich mein Leben so sehr ausgefüllt,...

Klingt für mich nach "wenig Platz" für einen Mann und zusammen mit:

Irgendwie ist es bei mir so, dass entweder dieses sexuelle System einigermassen "im Fluss" ist. Oder es verkümmert.

auch nicht richtig nach dem ernsthaften Bedürfnis. Frage Dich doch mal ernsthaft, ob Dir nicht gute Freunde einfach ausreichen im Leben.
...bin froh dass ich mich überhaupt noch aufraffe, unter Leute zu gehen...
spricht doch eher dafür, dass Du generell keinen Platz oder kein größeres Bedürfnis für soziale Kontakte im Leben hast. Du schreibst, der Mann im Leben fehlt Dir. Wozu? Für Sex offensichtlich nicht.

Aber meiner Erfahrung nach gönnt man das Männern eher als Frauen, bzw. dichtet man Frauen dann charakterliche Mängel an.

Weil "alle" den haben? Weil "man" den hat? Hindert Dich die Meinung anderer Leute ernsthaft daran, Affären zu haben, wenn Du willst, täglich eine andere? Du musst das ja nicht in der Zeitung veröffentlichen.
Wenn Du Mitte dreissig bist (Dein Nickname legt das nahe), dann steht für Dich vielleicht auch eher die Frage an, was Du denn im Rest des Lebens noch vollbringen möchtest. Ein generelles "Ausrichtungsproblem"? Fehlende Ziele? Fehlender "Schwung" insgesamt?
 
Hallo FS,
ja kenne ich dauert seit ca 2 1/2 Jahren an, nach einer -für mich- sehr mysteriösen Trennung von Seiten meines damaligen LAG ist bei mir die Luft raus, meine Leichtigkeit ging verloren!

Kein Mut mehr mich auf einen neuen Mann einzulassen. Obwohl ich weiß dass das so nicht stimmig ist, es fehlt etwas. Leider überwiegt die Angst vor neuer Enttäuschung und im Hinterkopf der Gedanke was kommt als nächstes Ungemach, sind alle Männer schräg?!.., mit der Zeit wird man dünnhäutiger und weniger bereit noch mehr Verletzungen weg zu stecken. Irgendwo ein Teufelskreis!

Genau diese dünne Haut führt dann zu übermäßigen Misstrauen, welches Interessenten so lange in Frage stellt bis diese aufgeben. Sogar das nicht schnell aufgeben macht diese Interessenten verdächtig. Da kann doch was mit dem Typen nicht stimmen, wenn er sich ausgerechnet bei so einer Frau wie mir festbeisst oder der erdrückt mich mit seiner Hartnäckigkeit. Alles schon erlebt.
 
Liebe annie,

mir geht es auch so wie dir. Allerdings ist es eher das Boreout ;)
Die meissten Männer aus dem Onlinedating langweilen mich einfach. Da gibt es die gebundenen, die seit kurzem Single sind und schnell wieder eine Frau suchen oder die komischen, die passiv sind und kaum rausgehen. Falls du auch online datest, dann ist es vielleicht auch nicht das richtige für dich.

Ich frage mich bei deinem Text, ob du tatsächlich eine Beziehung suchst. Oder liegt es an deinem Umfeld, das dir vorgibt das alles auch zu haben? Frage dich auch, ob du einen Mann an deiner Seite brauchst und für was genau du ihn brauchst.

Manchmal ist es so, dass man eigentlich möchte, aber gewisse Ängste hat. Dann strahlt man das auch aus und lässt den Mann gar nicht an sich ran. Oder man zieht die falschen Männer an, wie in deinem Fall die F+.
 
Klingt für mich nach "wenig Platz" für einen Mann
Manche Männer sind ganz froh, wenn sie nicht der absolute Lebensinhalt einer Frau sein sollen. So bleibt doch auch genug Freiraum für den Mann.
Eine Persönlichkeit benötigt (Frei)Raum - man muss sich eben darauf einlassen, dass sich das Zusammensein einspielen kann. Einen neuen Motor fährt man ja auch ein, bis alles perfekt eingespielt ist. Und nein, es muss nicht immer das klassische Modell sein - es gibt genug Möglichkeiten, frei zu sein und dennoch jemanden an seiner Seite zu haben. Ein Datingburnout kommt meiner Meinung nach auch dadurch zu Stande, dass man verzweifelt das Falsche sucht.
 
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