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Gast

  • #1

Wie sag ich's meinem Mann,nicht leiblicher Vater unserer Tochter?

ich bin seit 7 jahren verheiratet. ich habe vor kurzer zeit erfahren das unsere 1. tochter die 5 jahre alt ist nicht von meinen mann ist und zwar als unser 2. kind geboren wurde und ich die unterschiedlichen blutgruppen sah wusste ich es. 1. tochter ist unmöglich von meinem mann. wir hatten vor ein paar jahren eine schwierige zeit,mein mann war beruflich nur noch unterwegs an den WE war ich laufend alleine.

natürlich keine entschuldigung für einen seitensprung aber es ist nun mal passiert.und zwar nur ein einziges mal.ein verdammtes mal was jetzt meine ganze ehe in frage stellen wird. wir sind sehr glücklich mittlerweile es hat sich viel getan bei uns. eigenheim u. nun auch ein 2. kind. wir haben eine sehr schöne und harmonische ehe.ich liebe meinen mann über alles,er liebt mich und unsere kinder abgöttisch. doch seit ich das weiss bin ich fix und fertig.kann nachts nicht mehr schlafen, doch es gibt auch tage, wo ich es gut verdrängen kann. wie soll ich ihm das sagen?

er wird sich mit höchster sicherheit von mir trennen, egal wie toll unsere ehe bis jetzt war. ich weiss nicht, was ich tun soll. schweigen und glücklich weiter leben, wie bis jetzt auch? ich wusste selber die jahre nicht, dass er nicht der leibliche vater ist. bin selber total geschockt kann mit niemandem darüber reden. bin nur noch gereizt. bitte verurteilt ich nicht, sondern ernsthafte antworten.
 
  • #2
Ganz dringend: NICHTS sagen! Wirklich gars nicht! Du machst eine Menge Leute - deinen Mann, deine Tochter, dich etc. - nur unglücklich! Behalte dein kleines Geheimnis für dich.
 
  • #3
Mir fehlt der erste Schritt.
Du musst dir doch 100% sicher sein, wer der Vater ist.
Bist du sicher, dass die Tatsache einer unterschiedlichen Blutgruppe deiner Kinder auch auf unterschiedliche Väter schliessen lässt?
Oder sind da noch andere Tatsachen, Beobachtungen die du hier nicht kommuniziert hast?
 
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Gast

  • #4
Dein Mann tut mir echt von ganzem Herzen Leid.

Gerade Kuckukskinder sind für 2 meiner Freunde aus meinem Umfeld auch ein Problem, und ihre Familie sind daran zerbrochen.

Behalte es nichtnur für dich , sondern vergiss es und erwähne es niemanden aus deinem Umfeld.
Den irgendeiner plappert immer, und was du deiner Familie, und den einzelnen Menschen damit antust, ist mehr als Heftig.
Auch wenn ihr euch eines Tages Trennen sollte, behalte dieses Wissen für dich !

Du zerstörst nichtnur deine Familie damit, sondern auch das Leben jedes einzelnen Familienmitglieds, lass dieses nicht zu !
 
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Gast

  • #5
Nenne mir mal Deine Blutgruppe und die Deiner Kinder! Das kann man flugs herausfinden, ob das passt. Das hängt jedoch eigentlich überhaupt gar nichts mit der Blutgruppe der zweiten Tochter zusammen. Die kann Blutgruppe B negativ haben, während die andere 0 positiv ist. Oder kennst Du die Blutgruppe Deines Mannes nicht und rekonstruierst sie aus den Blutgruppen der Kinder? Dann schreib mal kurz, welche Blutgruppe Du und welche die Kinder haben!
 
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Gast

  • #6
Man sollte nicht mit einer Lüge leben. Einen Mann in dem Glauben zu lassen, dass das Kind von ihm ist, dass in Wahrheit von jemand anderem ist, das ist das Schäbigste, was ich mir vorstellen kann.

Ich könnte zum Beispiel einen Seitensprung verzeihen, aber eine solche Lüge ist unverzeihlich.

M 32
 
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Gast

  • #7
Allein anhand der Blutgruppe würde (wie #4 beschreibt) ich noch keine Rückschlüsse ziehen. Ich würde es für mich erst einmal ganz sicher ausschließen, dass er nicht der Vater ist.

Erst dann musst du handeln. Ich finde es respektvoll, deinem Mann die Wahrheit inkl. der Umstände , die dazu führten , zu sagen. Behutsam , aber wahrheitsgemäß.

Woher weißt du, dass er sich dann ganz sicher trennen wird?
 
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Gast

  • #8
Klar könnte man versuchen es tot zu Schweigen, aber irgendwann wird dein Mann anfangen zu hinterfragen warum ihm seine Tochter nicht ähnlich sieht. Zumal es auch noch ein Vergleichkind gibt, ist die Chance sehr hoch das er es herrausfindet (wenn es denn tatsächlich so ist wie du sagst). Und in dem Fall wird es nur schlimmer, je länger du es ihm verheimlichst. Als erstes würde ich die Vaterschaft sicher stellen (vielleicht irrst du dich ja bei der Blutgruppe) und dann wirst u es eventuell klären müssen.
Ich glaube einfach nicht, dass sich es ewig verheimlichen lässt. Es kann passieren das er irgendwann misstrauisch wird (damit wird euer Vertrauen nagend zerstört) und ich weiß nicht ob du damit leben kannst, ständig das Gefühl zu haben, dass du ihn hintergangen hast und in der Angst zu leben u üssen, dass er es irgendwann herrausfindet.
 
  • #9
Sehr schwierige Frage.

Die Wahrheit wird die gesamte Familie ins Unglück stürzen --alle vier werden nur noch leiden und das gesamte Leben aller Beteiligten sich ganz erheblich verschlechtern. Womöglich sogar alle fünf, wenn man den leiblichen Vater dazurechnet, der auch gekniffen sein wird.

Andererseits ist die Wahrheit einfach ein sehr wichtiger Wert und sowohl der Kuckucks-Vater, der leibliche Vater als auch die Tochter haben natürlich ein Recht darauf, ihre Abstammung zu kennen. Außerdem ist es heutzutage nur eine Frage der Zeit, bis es irgendwann herauskommen wird.

Ich weiß nicht, was ich raten soll -- die Wahrheit ist allzu tragisch und allzu endgültig und vernichtend. Aber gegen Wahrheit aussprechen? Ich kriege es auch nicht fertig.

Aus Unmoral folgt nun mal nichts Gutes mehr. Die Situation ist verfahren.

So oder so würde ich empfehlen, eine genetische Analyse anfertigen zu lassen, um abschließend sicher zu sein. Zwar können bestimmte Blutgruppenkonstellationen absolut ausschließlich sein, nichtsdestotrotz ist ein Abstammungsgutachten in dieser Situation einfach empfehlenswert.
 
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Gast

  • #10
Ein wenig verwunderlich finde ich, dass du damals, zu Beginn der Schwangerschaft mit deiner ersten Tochter, angeblich nicht schon auf die Idee gekommen bist ...
Wenn du tatsächlich nur ein einziges Mal fremdgegangen bist und genau am Ende dieses Zyklus' dann schwanger warst - hätten doch bei dir da schon alle Alarmglocken läuten müssen! Also sorry - deine vermeintliche Ahnungslosigkeit erscheint mir unglaubwürdig!

Aber gut. Nun seid ihr seit Jahren ein glückliches Paar und eine glückliche Familie. Ich würde dazu raten, "es" absolut zu verschweigen. (Voraussetzung ist natürlich, dass du die tatsächliche Abstammung deiner ersten Tochter wirklich 100% abklären lässt.)
Allerdings musst du auch irgendwie deinen "inneren Frieden" mit der Sache machen, sonst schleicht sich das Unglück doch schleichend unbewusst in deine Familie ein, wenn du ständig solch ein belastendes Problem mit dir herumschleppst! Das ist ganz wichtig! Suche dir dafür notfalls Gespräche mit einem Therapeuten, oder z.B. bei der Beratungsstelle bei "pro familia" - die kennen sich genau mit solchen Problemen sehr gut aus, du kannst dort auch anonym bleiben.

Dass solch eine "Sache" irgendwann herauskommen soll, halte ich übrigens für nicht sehr wahrscheinlich. Die genetische Abstammung muss doch nur in ganz seltenen Fällen überprüft werden - z.B. wenn es um irgendwelche sehr schweren Krankheiten geht, die bei deiner Tochter auftreten. Ich weiß jedenfalls weder von mir, meinen Geschwistern, noch im Verwandten und Bekanntenkreis von jemandem, der überprüfte Sicherheit hat, dass seine Eltern auch wirklich seine genetischen Eltern sind.
Das Argument mit dem "Aussehen" ist einfach lächerlich. Viele Kinder sehen ihren Eltern nicht ähnlich! Und Männern ist sowas eh egal!

w42
 
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Gast

  • #11
Du hast es ja nun hier ausgesprochen und jetzt vergiss es wieder.

Moral hin oder her - das hättest Du Dir natürlich schon früher überlegen können. Ich glaube, aus Selbstschutz erzählst Du uns nicht die ganze Wahrheit. Fast jede Frau kennt den Zeitpunkt ihres Eisprungs und selbst Männer wissen, wie klein das Zeitfenster ist.

Wenn Du also mit beiden Männern kurz nacheinander Sex gehabt haben solltest und einer davon unfruchtbar war, dann kann es nicht Dein Mann gewesen sein. Wenn Du aber nur mit dem anderen gepennt hast, weisst Du es schon seit Ausbleiben der Regel und nicht erst seit der Geburt des zweiten Kindes. Also jetzt schon über 5 Jahre.

Du hättest es noch vor dem 1. Geburtstag des Kindes beichten müssen - hast Du aber nicht! Und deshalb musst Du jetzt die Klappe halten, weil Du alle anderen mit reinziehst.

Jeder Mensch ist manchmal etwas zu egoistisch und etwas zu feige - das kommt vor. Erst gehst Du fremd aus Egoismus, wirst schwanger und sagst aus Angst nichts und heute hast Du wieder Angst und willst es aus Egoismus sagen, damit Du wieder schlafen kannst? Du lässt andere Deine Zeche zahlen, nur um Dir ein gutes Gewissen zu verschaffen?

Sieh es bitte ein: es steht 3:1, dass die Sache für die nächsten 40 Jahre Dein Geheimnis bleiben muss!! Am besten für immer. Geh zu einem Therapeuten, der Dir hilft, das zu verarbeiten.
m
 
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Gast

  • #12
Es wäre sehr wichtig deinem Mann jetzt die Wahrheit zu sagen, damit er in Ruhe abwegen kann, ob er sich scheiden lassen will oder nicht. Und für die richtige Entscheidung muss er unbedingt die Wahrheit kennen. Bitte sei wenigstens diesmal ehrlich und fair zu deinem Mann.
 
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Gast

  • #13
ich kann deine selbstzweifel gut verstehen.
ich würde ebenfalls als erstes einen verlässlichen test machen lassen, das kann ja heimlich sein. wozu solltest du zweifel schüren, wenn du es noch nicht 100 prozent weißt.
wenn sie wirklich von einem anderen mann stammt, halte ich es für einen mehr als zweifelhaften rat, weiter zu schweigen. eine lüge , auch wenn du dir dieser nicht bewusst warst, kann nicht durch eine zweite ungeschehen gemacht werden.
du wirst es nicht vergessen, wie solltest du auch, trägst es mit dir und die lüge vergiftet dann langsam und stetig deine beziehung und die familie. sie kann ebenso wenig aus der welt geschafft werden wie der seitensprung mit folgen.
wer sich mal mit familienaufstellungen beschäftigt hat, weiß, wie familienlügen auf lange zeit schwer wiegen, sogar für familienmitglieder, die gar nichts mehr direkt damit zu tun haben, sogar noch in der nächsten generation ...... .
es gehört sicher mut dazu, deinem leben wieder die nötige ordnung zu verschaffen, aber ich lese von viel liebe zwischen euch eltern, zu der tochter. vertraue auf sie. dann findest auch den mut und den weg, den zeitpunkt. den "richtigen" zu suchen, kann dich in die irre führen und davon abhalten. also mut und .......... vertrauen auf euch.
 
  • #14
Meines Erachtens solltest Du es für Dich behalten und wirklich mit niemandem darüber sprechen (vgl. #3). Du mußt mehrere Dinge berücksichtigen:

Erstens, wer hat etwas davon, wenn Du es sagst? Wenn die Familie zerbricht, vermutlich niemand. Zwar haben natürlich Dein Mann, Deine erste Tochter und der wirkliche Vater ein moralisches Recht darauf, zu wissen, ob und wessen Vater bzw. Tochter sie sind. Aber vermutlich leben sie bislang ganz gut und zufrieden mit der "falschen Wahrheit". Ich bezweifle, daß mit der "richtigen Wahrheit" irgendjemand glücklicher würde. Ich persönlich würde es in dieser Situation vermutlich nicht wissen wollen.

Zweitens: Wenn Du aber jetzt die Entscheidung triffst, nichts zu sagen, mußt Du dies aber auch durchhalten. Erst Recht ist niemandem damit gedient, wenn die Wahrheit irgendwann später rauskommt. Man gewöhnt sich an die Lüge vermutlich genauso, wie man sich an ein überzogenes Konto gewöhnt. Irgendwann kehrt auch innerlich wieder Normalität ein.

Drittens mußt Du allerdings erwägen, daß Dein Mann die gleichen Rückschlüsse aus den Blutgruppen ziehen kann. Da allerdings auch hier ein großer Teil der Antwortenden davon ausgeht, daß ein eindeutiger Rückschluß nicht möglich sei, kannst Du ja hoffen, daß Dein Mann die gleichen Bildungslücken hinsichtlich der Mendelschen Regeln aufweist. Das kannst Du am besten einschätzen.

Viertens: Heimliche Abstammungstests sind in Deutschland verboten. Es gibt aber Anbieter außerhalb Deutschlands, die übersandtes Material untersuchen.

P.S.: Selbstverständlich kann ein Blutgruppenvergleich die Vaterschaft ausschließen. Nur andersherum geht es nicht. Der Blutgruppenvergleich kann keine Vaterschaft beweisen. Er zeigt nur, ob eine Vaterschaft möglich sein kann oder nicht. Natürlich kann auch erst die Blutgruppe der zweiten Tochter der Fragestellerin die Erkenntnis gebracht haben, nämlich dann, wenn die Fragestellerin die Blutgruppe ihres Mannes vorher nicht wußte (Sie: 0; ein Kind: 0; anderes Kind: A oder B).
 
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Gast

  • #15
Zum Einen haben die Blutgruppen der Kinder nichts zu sagen. Aussagekräftig ist die Blutgruppe von Dir und die deines Mannes. Daraus kann man ersehen, ob eine Vaterschaft möglich ist oder nicht.
Zum Anderen:
Wem nützt es etwas, wenn du die Wahrheit sagst? Niemanden!
Wem schadet es?
- deinem Mann, denn er sieht das Kind als seines an und liebt es. Er zieh es auf und er IST der Vater, wenn auch evtl. nicht der Erzeuger.
- deinen Kindern. Beide Kinder würden darunter leiden. Die evtl. unehelige Tochter hätte plötzlich einen völlig Fremden als Vater und würde evtl. ihren eigenen Vater verlieren. Auch das andere Kind würde davon betroffen sein.
- der andere Mann (soweit du ihn kennst) wäre plötzlich mit einer Vaterschaft konfrontiert.
- und nicht zuletzt DU würdest darunter leiden, aber das sehe ich nun als weniger wichtig, denn Du hast ja auch einen Fehler begangen.
Aber dein Mann und deine Kinder haben keinen Fehler gemacht und würden trotzdem bestraft.
Also mach das mit DIR aus aber lass deine Familie nicht leiden. Sag nichts und vergiss es ganz schnell. Wie gesagt, es muss nicht sein und es bleibt ein Verdacht, mehr nicht. Quäle euch nicht selbst.

Klar könnte man versuchen es tot zu Schweigen, aber irgendwann wird dein Mann anfangen zu hinterfragen warum ihm seine Tochter nicht ähnlich sieht. Zumal es auch noch ein Vergleichkind gibt, ist die Chance sehr hoch das er es herrausfindet (wenn es denn tatsächlich so ist wie du sagst). Und in dem Fall wird es nur schlimmer, je länger du es ihm verheimlichst. .

Hast du noch nie Kinder gesehen, die weder Vater noch Mutter ähnlich sehen? Ich weiß zu 100 %, dass meine Kinder von meinem Mann sind, aber unser Sohn sieht völlig anders aus, da finde ich keine Ähnlichkeit. So aus Spaß hat er auch schon mal gefragt, ob er denn wie unser Briefträger aussieht, aber er käme nie auf die Idee, einen Vaterschaftstest zu machen. Ähnlichkeiten können ja auch von der Mutter oder den Großeltern kommen.
Einen Test würde ich auf keinen Fall empfehlen. Es würde nichts ändern und wenn der dem Mann irgendwie in die Finger kommt, ist eh alles vorbei, selbst wenn er der echte Vater ist.

Ich bin nicht für das Unterschieben von Kindern, aber früher gab es auch Kukukskinder, die von ihren Vätern herzlich geliebt wurden. Mit diesen blöden Gentest machen sich die Menschen nur das Leben schwer.
 
  • #16
Du hast einen Fehler gemacht und das Ergebnis jetzt erst mitbekommen. Daß Du von jmd anders als Deinem Mann schwanger wurdest wußtest du nicht, du hieltest es allenfalls für möglich.

Jetzt ist die Frage ob Du es weißt; ich würde das Ergebnis mal mit einem Arzt besprechen, der sich da auskennt. Wenn Du Gewißheit hast, hast bewußte Kenntnis und wenn es dann doch mal rauskommt, ist das viel schlimmer ..... Du hast es dann dauerhaft mit Wissen und Wollen verschwiegen.

Ich denke mal, das unwissentliche für möglich gehaltene zu verschweigen ist schlimm, aber bei weitem nicht so schlimm wie wenn du jetzt anfängst, ihm die Wahrheit zu verschweigen. Denk mal nach: Du hast ihn angelogen, als Du ihm gesagt hast, daß Du (von ihm) schwanger bist. Und mit jedem Tag, an dem Du es verschweigst, mit jedem Kuß, mit jeder Zärtlichkeit, belügst ihn wieder.

Jetzt kannst noch sagen wie es ist und ihm sagen "lassen wir das mal testen" ... ehrlichkeit ist immer der bessere Weg als die Dauerlüge wissentlich und willentlich.
 
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Gast

  • #17
Das mit den Kuckuckskindern ist so eine Sache. Moralisch eindeutig, aber eine wirklich richtige Entscheidung zu treffen ist sehr schwierig.

Ich denke, dass Du den Verdacht schon länger hattest, aber durch das Ergebnis im Krankenhaus aus deiner Verdrängung gerissen wurdest. Allerdings würde ich mir an deiner Stelle erst einmal 100%ige Sicherheit verschaffen als ersten Schritt. Wenn der Verdacht sich nicht bestätigen sollte, hast Du Glück gehabt und alles ist gut.

Gehen wir mal von dem schlechten Fall aus:

Wenn Du es sagst, wird bestenfalls ein Riß in der Familie bleiben, worunter alle Mitglieder zu leiden haben. Das Vertrauen deines Mannes wird erst mal zerstört sein, deine ältere Tochter wird auch große Schwierigkeiten haben, mit der Situation fertig zu werden, da ihr Papi jetzt nicht mehr der Papi ist. Der richtige Papi wird auch aus allen Wolken fallen. Ob er sich dann kümmern wird, ist noch die andere Frage Ich glaube, dass hast Du sicher schon hundertfach durchdacht, ist also nichts mehr neues für dich. Scheidung und zerstörte Familie sind die schlechtesten Auswirkungen, wo keiner mehr glücklich wird. Rein vom Weiterleben scheint die Entscheidung recht eindeutig zu sein, es zu verheimlichen.

Dagegen steht das Recht deines Mannes zu wissen, dass seine Tochter nicht sein Kind ist. Das Kind hat auch Anspruch darauf, zu wissen, wo es herstammt genauso wie der leibliche Vater. Das heißt, durch dein Verheimlichen belügst Du drei Menschen, wovon dir heute zwei nahe stehen.

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich es nachdem ich 100%ige Sicherheit habe, trotzdem erst einmal nicht sagen. Ich würde warten, bis deine Tochter 18 ist und es ihr dann sagen. Warum so spät? Sie ist dann in einem Alter, wo sie entscheiden kann, ob sie Kontakt zu ihrem Vater aufnehmen möchte. Gleichzeitig seid ihr mit eurer Familie in zehn Jahren aus dem gröbsten heraus. Natürlich hast Du dann immer noch die Konsequenzen zu befürchten, die dir jetzt auch bevorstehen. Ich denke aber, dass Du das allen dreien schuldig bist, schließlich hast Du den Fehler gemacht. Sicher keine schöne Vorstellung, aber egal, was Du machst: Keine Lösung wird perfekt sein.
 
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Gast

  • #18
Liebe FS,

bevor wir hier lang und breit bzgl. der Blutgruppen spekulieren:
Es wäre schön, wenn du dich nochmal hier melden würdest und einfach mal schreiben würdest, welche Blutgruppe du hast, welche dein Mann hat, und am besten auch noch, welche deine ältere Tochter hat (ist ja anonym hier). Dann könnte ich dir auf Anhieb sagen, ob deine Sorge, von der Blutgruppe her, berechtigt ist, oder nicht.

w42
 
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Gast

  • #19
Wenn dein Ehemann irgendwann erfährt, dass dieses Kind nicht seins ist, wird er jeglichen Respekt vor dir verlieren und er verliert auch sein Kind. Stell dir vor, als Vater hast du all deine Liebe, dein Geld, deine Entbehrungen für ein Kind geopfert, was dir untergeschoben wurde? Stell dir vor, du trennst dich und lässt wissentlich deinen Ehemann für dieses Kuckuckskind auch noch Kindsunterhalt zahlen?

Kläre 100 %, ob das Kind von ihm oder von einem anderen Mann ist und dann nimm allen Mut zusammen und beichte. Auch dein Kind wird dir irgendwann Vorhaltungen machen, wenn raus kommt, dass er nicht der Vater ist.
 
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Gast

  • #20
Ganz, ganz schwierige Sache. Erst mal schließe ich mich den anderen insofern an, als dass Du unbedingt medizinisch überprüfen solltest, ob Dein Mann der Vater ist oder nicht.

Wenn Du jetzt mit der Wahrheit herausrückst, wird Dein Mann sich höchstwahrscheinlich trennen, Eure Partnerschaft ist kaputt, die Familie auch. Zuerst mal ist alles in Schutt und Asche gelegt, was eben noch goldig geglänzt hat. Vor allem Deine erste Tochter hat dann erst mal gar keinen Vater mehr, denn es steht zu befürchten, dass Dein Mann sie ab dem Zeitpunkt, ab dem er erfährt, nicht ihr Vater zu sein, sie nicht mehr so behandeln kann oder will wie vorher. Natürlich hat er sich bisher als Vater gefühlt und demnach Vatergefühle für sie gehabt. Aber ist die Wahrheit einmal draußen, wird er wahrscheinlich für immer, diese "Tochter" mit ganz anderen Augen sehen und auch anders behandeln - und zwar selbst dann, wenn er sich vornimmt, ihr "Vater" zu bleiben. Er würde die beiden Mädchen wahrscheinlich gänzlich anders behandeln, worunter natürlich die Nicht-Tochter zu leiden haben würde.

Andererseits weiss ich für meinen Teil, dass ich mit einer so tiefgreifenden Lüge nicht leben KÖNNTE. Würde ich es dennoch versuchen, so würde ich wahrscheinlich schwer depressiv werden. Glücklich könnte ich unter keinen Umständen mehr werden, das weiss ich ganz genau. Vielleicht geht es Dir ähnlich. Du bist jetzt schon gereizt, kannst nicht schlafen. Eine Lebenslüge belastet den Lügenden ein Leben lang. Zwar wird wohl irgendwann irgendwie so etwas wie Normalität einkehren. Aber Du kennst die Wahrheit, bekommst sie nicht mehr weg und sie wird Dich belasten. Schlaflosigkeit, Gereiztheit usw. werden wahrscheinlich zu ständigen Begleitern. Auf diese Art wirst Du nicht glücklich und Deine Familie auch nicht.

Ich habe im Laufe der Zeit sehr viele Berichte und Geschichten über Betroffene von Lebenslügen und dunklen Familiengeheimnissen gelesen und kenne auch zwei Beispiele in meinem Umfeld. Derjenige, der die Lüge in die Welt setzt und immer weiter lügen muss, leidet sein Leben lang darunter. Und die anderen Betroffenen sagen im Nachhinein - wenn die Wahrheit rausgekommen ist - fast immer, dass sie immer schon gespürt haben, dass irgendetwas nicht stimmig, nicht richtig war, bloß wußten sie nicht, was genau nicht stimmt.
 
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Gast

  • #21
Das klingt jetzt vielleicht empathielos und brutal. Aber ich würde die Wahrheit sagen und riskieren, dass die Ehe und die Familie kaputtgeht. Warum?

- Ich selbst könnte mit einer Lüge solchen Ausmaßes nicht leben. Ich würde kaputtgehen darüber. Das würde dann die Partnerschaft und die Kinder belasten und alles würde irgendwann deswegen den Bach runtergehen. Für den Partner und die Kinder und mich dann bitter und nur ich würde den Grund kennen, warum alles so gekommen ist.

- Die Gefahr, dass alles durch einen Zufall rauskommt, besteht einfach. Sie ist vielleicht kleiner, als man zuerst denkt, aber sie besteht. Und gerade bei solchen Konstellationen wundert man sich ja oft, dass die Wahrhiet dann doch irgendwie den Weg an die Oberfläche findet. Wenn die Sache irgendwann rauskommt wenn Deine Tochter vielleicht schon 18 oder so ist, ist die Wahrheit meines Erachtens ganz und gar nicht weniger schmerzvoll für sie und Deinen Mann. Du hast dann Deinen Mann und Deine Tochter jahrelang hintergangen. Kommst Du jetzt mit der Wahrheit raus, so können sie Dir nur vorwerfen, damals fremdgegangen zu sein und die Vaterschaft nicht schon damals überprüft zu haben (denn einen Verdacht musst Du ja eigentlich schon damals gehabt haben). Sie können Dir aber dann nicht vorwerfen, beide jahrelang aktiv belogen zu haben.

- JETZT seid Ihr eine glückliche Familie, Du und Dein Mann führt eine gute Beziehung. Das war aber auch schon mal anders. Und es kann auch irgendwann wieder anders werden. Heute wird jede dritte Ehe geschieden. Dieses ganz normale Risiko einer späteren Scheidung trifft ja auch auf Euch zu. Und leider hat sich das Risiko einer späteren Scheidung durch das Entdecken der Wahrheit sogar noch erhöht. Die Wahrheit wird Dich wahrscheinlich so belasten, dass Du Dich weiterhin unausgeglichen, auffällig, merkwürdig usw. benimmst.

- Auch wenn es im Moment noch so bitter und schlimm ist, dabei zuzusehen, wie alles kaputtgeht. Das, was passieren würde, ist folgendes: Dein Mann wäre enttäuscht und wütend über das Fremdgehen und wird sich wohl trennen. Eure Ehe würde geschieden werden. Aber das passiert täglich tausendfach in Deutschland. Die Folge wäre, dass Du wohl alleinerziehend wärest. Auch das erst mal schlimm. Aber auch dieses Schicksal teilen sehr viele Männer und Frauen. Und es sind beileibe nicht alle stets unglücklich, sondern arrangieren sich oft mehr oder weniger gut damit.

- Finanziell wirst Du es irgendwie schaffen. Du lebst nicht in einem Entwicklungsland.

Mein Fazit: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, in dem alle irgendwann leiden. Denn Du und somit auch mittelbar die anderen werden auch dann leiden, wenn Du weiter glückliche Familie SPIELST.
 
G

Gast

  • #22
Liebe FSerin,

erstmal gebe ich einigen Vorrednern recht. Ich würde unbedingt einen heimlichen DNA-Test (Speichelreste, Haare etc.) mit DNA von deinem Mann, dem Kind sowie von dir machen. Test-Kits kosten vielleicht EUR 100 - 200 (mal googlen nach Anbietern), also nicht der Rede wert. Dafür hast du dann eine mehr als 99%ige Sicherheit.

Nur jedoch zur Sache - sollte der Test ergeben, dass dein Ehemann nicht der Vater des Kindes ist dann musst du meines Erachtens aber auch ehrlich dazu stehen. Wir alle machen Fehler, müssen jedoch ab einem bestimmten Alter auch absolut dafür gerade stehen, vollkommen unabhängig was das für Konsequenzen mit sich bringt.

Entschuldigung wenn ich so deutlich werde, aber ich sehe hier lediglich eine Frau (= dich) die nur um ein tolles, erfülltes Ehe- und Familienleben aufrechtzuerhalten bereit ist evtl. ihr Leben lang 3 andere Menschen anzulügen: deinen Ehemann, den biologischen Vater sowie dein Kind. Alle diese 3 haben ein verdammtes (ja, ein moralisches!) Recht darauf zu wissen, wer wirklich ihr Vater respektive ihr Kind ist.

@Volljurist - Frage:

[Mod.= gelöscht! - Keine Nebenthemen, bitte. Außerdem ist das Forum keine kostenlose Rechtsberatung und jede Auskunft immer ohne Gewähr. Wenden Sie sich an einen niedergelassenen Fachanwalt.]
 
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Gast

  • #23
Hier nochmal die #21.

Der Punkt den ich mit meiner Frage am Ende bringen wollte war:

Evtl. macht sich die FSerin auch zivilrechtlich schadenersatzpflichtig gegenüber ihrem Ehemann wenn sie bewusst die wahre Vaterschaft verschweigt, denn der gehörnte Ehemann hat nicht gerade geringe Kosten für das Aufziehen des Kindes.

Das wäre dann durchaus ein Punkt den die FSerin ernsthaft berücksichtigen sollte, für den Fall das sie es verschweigen möchte.
 
  • #24
Alleine auf Grund der Tatsache, dass dies mit größter Wahrscheinlichkeit sowieso raus kommt, ist die Flucht nach vorne das einzige was man tun kann. Das du nicht nur betrogen, gelogen und verheimlicht hast. Schlimmer kann man sich gegenüber seinem MAnn und Kindern ja gar nicht verhalten. Nicht nur der Mann sondern auch die Kinder haben ein Recht auf die Wahrheit. Und das es jetzt so schlimm geworden ist hat ja nur damit zu tun, dass du immer wieder und wieder gelogen hast. Du bist wirklich selber schuld und ich hoffe wirklich, dass du morgens nicht mehr in den Spiegel gucken kannst. Aber Kinder haben ein Recht zu erfahren, von wem sie abstammen und es gibt überhaupt nichts schlimmeres als wenn es irgendwie anders raus kommt, als von dir selber gebeichtet. Scheinbar scheint das Kind ja krank zu sein, sonst wäre ja kein Bluttest gemacht worden. Du kannst wirkllich kein Mann zwingen bei dir zu bleiben indem du ihn belügst und für ein fremdes Kind über 150000,- Euro zahlen läßt. Irgendwo muss schluss sein.
 
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Gast

  • #25
Wow, so viel Text und nur ein sinnvoller Satz.
Gehe zu "pro familia" oder anderen Profis und lass Dich dort beraten. Die Entscheidung und Verantwortung für Dein Leben, werden die Dir zwar auch nicht abnehmen, aber bei der Entscheidungsfindung helfen können sie Dir.
 
G

Gast

  • #26
Liebe FS,
stelle Dir bitte folgende Fragen:

1. Ist es fair, dass Dein Mann die finanzielle und soziale Verantwortung für ein Kind trägt, dass nicht seines ist?
2. Ist es fair, dass der Kindsvater nicht weiß, dass er ein Kind hat und seinen Rechten und Pflichten als Vater nicht nachkommen kann?
3. Istv es fair, dass Dein Kind nicht weiß, wer sein wirklicher Vater ist?

Nein, es ist nicht fair. Du willst nur keine Probleme, keinen Ärger etc., was sehr egoistisch ist. Dass Dein Kind bzgl. seines Vaters erbberechtigt etc. ist, ganz zu schweigen.

Also heraus mit der Wahrheit - auch wenn es wehtut. Wir müssen alle die Konsequenzen unserer Handlungen tragen. Und früher oder später kommt die Wahrheit dennoch ans Licht.
 
  • #27
#liebe Fragestellerin!
Das was du da beschreibst ist eine fürchterliche Zwickmühle!
In diesem Thread wurde sooo viel geschrieben, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es dir in irgendeiner Weise geholfen hätte.
Was mir beim Lesen deiner Frage auffiel war der Punkt, dass du so sicher bist, dass dein Mann sich "mit höchster Sicherheit" von dir trennen würde, wenn er es erfährt.
Du beschreibst selbst, dass ihr damals eine schwierige Zeit hattet.
Sieht er es ebenso?
(Dass du keine Nachhilfe in Sachen Blutgruppen und genetischer Zuordnung brauchst, setze ich voraus)

Ist eure Partnerschaft auf so dünnem Eis gebaut?
Wenn ja, können auch andere Dinge aus der Vergangenheit oder Zukunft zur Trennung führen?!

Ich stimme mit denjenigen vor mir überein, die sagen, dass nur extreme gesundheitliche Probleme dazu führen könnten, dass auch dein Mann "mit der Nase" drauf gestoßen werden könnte.
Also frag dich: Ist dir die Wahrheit so wichtig, dass du eure derzeitige Lebenssituation dafür auf´s Spiel setzen möchtest?
Was bedeutet "Vater versus Erzeuger"?
Du hast einen "Fehltritt" begangen, von dem bisher (und auch schon die ganzen letzten Jahre) nur du weißt.
Damit hast du bisher gelebt, jetzt hast du noch eine Gewissheit dazu, auf die eigentlich niemand achtet, sofern er/sie nicht Grund dazu hat.
Du musstest ja schon einen Verdacht haben, sonst wäre dir das gar nicht aufgefallen.
(Ich bin Mutter von 4 Kindern aber auf die Zusammenhänge von Blutgruppen habe ich nie geachtet :)

Deine Entscheidung ist jetzt die, ob du, um dich zu "erleichtern" das offenlegst mit allen Konsequenzen oder ob du zum Schutz deiner Familie versuchst dir selbst einzureden, dass du keine Ahnung davon hattest.

Bei der Entscheidung für erstes musst du mit all den Reaktionen deiner Lieben leben. Bei der Entscheidung für zweites hast du es nur allein mit dir auszumachen.
Zumindest für die nächsten Jahre.
Was du deinem Kind erzählst, wenn es erwachsen ist, solltest du noch mal neu abwägen. Denn dann kann es unter Umständen auch um dessen Nachkommen gehen.

Die momentane Entscheidung dreht sich allerdings nur um dich und deinen Partner und die Festigkeit eurer Beziehung zueinander.
Ich fühle mit dir und wäre ebenso zerissen.
Das beste ist wohl, wenn du "Für und Wider" abwägst und dich für das mit den wenigeren Minuspunkten entscheidest.
Und um eine solche Liste zu erstellen ist sicher der Tipp von oben hilfreich, sich Hilfe bei einer Familienberatungsstelle zu suchen.
Ich wünsche dir jedenfalls, dass du und ihr so heil wie möglich daraus kommt.
 
G

Gast

  • #28
Irgend etwas stimmt hier nicht, finde den Fehler!

«mein mann war beruflich nur noch unterwegs an den WE war ich laufend alleine ... es ist nun mal passiert. und zwar nur ein einziges mal»

Als sie dann schwanger wurde, will sie nicht gemerkt haben, daß das Kind nicht von ihrem Mann ist. Das kann nur eines bedeuten:

Sie hat in der fraglichen Zeit auch mit ihrem Mann geschlafen!

Und der kann einem wirklich leid tun: schläft mit seiner Frau, sie wird schwanger, aber es ist ein Kuckuckskind. Ja, geht es denn noch ekelhafter? Natürlich ist die Familie zerstört, das war sie eigentlich die ganzen Jahre schon, es wußte nur keiner der Betroffenen.

Und jetzt gibt sie vor, das Glück ihrer Familienmitglieder schützen zu wollen. Was für ein Glück soll das denn sein? Das Glück, eine Mutter zu haben, die lügt und betrügt? Nein, danke.

Schenke ihnen reinen Wein ein, und gönne ihnen einen Neuanfang. Mit einer anderen Frau.
 
G

Gast

  • #29
Selbstverständlich musst Du ihm das sagen. Das ist keine kleine Schwindelei, sondern eine gigantische Lüge, die die gesamte Basis Eurer Ehe betrifft.

Wenn Eure Beziehung jetzt wirklich so glücklich ist, könntet Ihr trotzdem eine Zukunft haben. Denn das es damals bei Euch kriselte, wird Dein Mann ja wohl auch gemerkt haben, oder?

Wirklich verheerend wäre es, wenn das irgendwann dann herauskommt, wenn Dein Mann und/oder der Vater des Kindes 60 oder älter sind. Diesen Vetrauensbruch wird Dir dann wahrscheinlich keiner der 3 verzeihen können.

Sieh´ zu, dass Du ins Reine kommst. Du bist es den Dreien gegenüber schuldig !
 
  • #30
Na Klasse, immerhin bist Du bisher davon ausgegangen dass Dein Mann der Vater des Kindes ist. Ganz so wenig Zeit hat er also doch nicht für Dich gehabt. Und er war wegen des Berufes weg, der Lebensgrundlage für Eure kleine Familie und Du dankst es Ihm indem Du ihm ein Kuckuckskind unterschiebst? Als Krönung ist er an Deinem Seitensprung schuld, schiesslich war er ja nicht ständig da.

Der Kerl tut mir jetzt schon leid.

Liebe FS, zum Erwachsen sein gehört es auch sich seinen Fehlern zu stellen und den Beteiligten die Wahrheit zu sagen. Wie die Vorredner schon sagten, es geht ja nicht nur um Dich sondern eben auch um den Vater, den Ehemann und ganz wichtig um das Kind. Bist Du nun eine Mutter oder nicht?

Vielleicht überrascht Dich ja auch Dein Mann und arrangiert sich mit dieser Situation, könnte ja auch sein.
 
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