• #1

Wie sehen Sie die Rolle des „neuen Mannes“?

Der Mann ist als Versorger, Hausmann, Alpha-Tier und Karrieremann einer Vielzahl von Erwartungen ausgesetzt. Dies war das Thema der ZDF-Doku "Reine Männersache", der gestern Nacht erstausgestrahlt wurde. Darin wurde ElitePartner bei der Arbeit über die Schulter geschaut: Die Kamera ist live dabei, wie wir über die ElitePartner-Männerstudie diskutieren. Wie stehen Sie zu den neuen Geschlechterrollen? Sehen Sie hier Handlungsbedarf? Gibt es Erfahrungswerte seitens der Männer?
 
  • #2
Die Frauen haben einseitig politisch agitiert und dabei ausschließlich Rücksicht auf die feministischen Ziele genommen -- es ging primär nicht um Gleichberechtigung, sondern einfach nur um mehr Rechte für Frauen, ganz gleich ob fair oder unfair. Damit konnten und können sich viele Frauen nicht identifizieren.

Mir persönlich geht es auch gegen den Strich, dass feministische Gruppen meinen, grundsätzlich für "die Frauen" sprechen zu können. Egal ob die Studentenvertretungen "Frauen- und Lesbengruppe" hießen, ob Gleichstellungsbeauftragte grundsätzlich nicht 50:50 Männer und Frauen sind, sondern nur Frauen, oder ob uns Karrierefrauen weismachen wollen, dass Beruf wichtiger als eine intakte Familie ist -- nie wird für die Mehrheit der Frauen gesprochen. Die Diskrepanz zwischen tatsächlicher öffentlicher Meinung und der veröffentlichten Meinung könnte nicht größer sein.

Manche Frauen wollten ihr Rollenverhalten ändern. Das ist legitim und dafür gibt es in vielen Fällen sicherlich auch gute Gründe. Viele andere Frauen haben Berufstätigkeit, hohe Qualifikation und andere einfach so erreicht -- ohne politische Agitation, einfach durch Leistung. Die sind mir viel lieber.

Dass Männer in den ganzen Umwälzungen weder Vorteile für sich noch für Familien sehen, ist naheliegend. Ich sehe da auch keine Vorteile für Männer.

Partnerschaften beruhen darauf, dass sich zwei Menschen gegensätzlichen Geschlechts auf ein Lebensmodell einigen können. Dies scheint leider immer häufiger nicht der Fall zu sein.

Handlungsbedarf? Hm, nicht noch mehr Politik! Die Jugend zeigt doch schon wieder die Tendenz hin zu mehr Treue, Partnerschaftlichkeit und Familie. Da werden Werte vermisst!

Wenn Handelsbedarf besteht, dann der, dass nicht in Männer- und Frauenrollen gedacht wird, sondern in Partnerschaften, Familie, Zweisamkeit. Frau und Mann müssen harmonieren und dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten, nach traditionellen oder neumodischen Modellen, Hauptsache beide sind zufrieden.
 
  • #3
Die Hauptaufgabe des Mannes heute ist, eine Frau zu finden die noch einen Mann will. Die "neue Rolle" gibt es nämlich nicht, weder ist sie klar Beschrieben, noch gibt es eine Mehrheit an Männern die es Bilden würden.
 
G

Gast

  • #4
Da ich starke Verbindungen zu Skandinavien habe, fallen mir in der Tat die unterschiedlichen Rollen- und im Endeffekt Gesellschaftsbilder auf. So kann ich nichts mit Männern anfangen, die das traditionelle Hausfrauenmodell verfolgen und meinen, mit Samen-geben und Geld-nach-Hausebringen sei ihre Vaterrolle erfüllt (ok, die Wochenenden verbringen sie dann doch mit der Familie). Vielmehr ist es mir wichtig, dass der Vater eine aktive Rolle in der Erziehung spielt, die Mutter (wenn sie denn möchte) ihr Kind nicht jahrelang vor allem selbst betreut, sondern auch berufstätig sein kann, ohne als Rabenmutter oder Emanze bei den Männern zu gelten. Die Grabenkämpfe in Deutschland sind mir ehrlich gesagt zuwider. Ein Mann muss in meiner Welt nicht der Ernährer sein, was er auch nicht braucht durch die Berufstätigkeit der Frau. Mein Mann muss auch nicht mehr verdienen als ich, damit ich ihn als erfolgreich anerkenne.
 
G

Gast

  • #5
Diese Grabenkämpfe und das Rabenmutter-Geschimpfe findet doch hauptsächlich in Westdeutschland statt. Mir sind diese faulen Mütter zuwider. Fett, faul und geldgeil. Ich kann verstehen dass die heutigen Männer sich unter FRAU und Lebenspartnerin etwas anderes vorstellen. Und das ist gut so. Hinzu kommt: Der Mann muss kein weichgespülter Müsliesser sein, um seinen Kindern ein greifbarer und guter Vater zu sein. Waschlappen gehören ins Bad und nicht an die Seite einer starken Frau. Gemeinsam könnten sie viel bewegen, auch für die Erziehung der Kinder. w/42
 
  • #6
Sehe das genauso wie #3.

Wer mehr verdient, ist vollkommen egal. Ich finde es ausserdem ausgesprochen doof, wenn die Frau das arme Kind drei Jahre daheim "erzieht" (aber das mal nen anderes Thema).

Ausserdem bin ich der überzeugten Meinung, das auch ein Papa ausreichend Zeit (und das ist dann nicht nur das WE) mit seinem Kind in Form von zB Elternzeit (solang es sich beruflich vereinbaren lässt(und das geht fast immer) ) verbringen sollte.

Weiterhin ist es auch für eine Frau viel erfüllender am Berufsleben teilnehmen zu können. Es sei denn sie möchte es nicht und fühlt sich in dieser Rolle dann auch wohl. Für mich wäre dies allerdings nichts.

Und wenn die Frau einen tollen erfolgreichen Job hat, na dann kann ich doch nur noch halbtags arbeiten und auf die Kinder aufpassen - tolle Sache (und das mein ich ernst)!

Danke m/33
 
  • #7
Sendung gesehen - hochinteressant und sehenswert. Habe Vieles bestätigt bekommen, und Erkenntnisse daraus gezogen. Mein besonderer Dank an EP für deren Teilnahme daran.

Der Mann soll also das "wilde" Alphatier, karrieregeil wg. dem Geld, Ernährer der Familie sein, Sich in der Freizeit für Frau + Familie aufopfern (80 %), und eigene Wünsche, Hobbies etc. zurück stecken.(20 %).
Und der täglich "mit der Faust auf den Tisch schlagen muß", um zu imponieren und sich durchzusetzen, weil es gleichberechtigt und partnerschaftlich mit der Frau nicht geht. = "wildes Alphatier". Wie im Tierreich (Affen, Wölfe, etc.) = täglicher Spektakel.
Deckt sich mit meinen Erfahrungen in der letzten Beziehung mit ihrem Kind. Und meine Partnerin war weit anstrengender, als das Kind (1-5 J. alt)
Wobei mir auch noch der Nachtschlaf geraubt wurde, (wegen ihrer falschen Kinderziehung) und ich mich todmüde zur Arbeit schleppen mußte. Selbst sonntags hatte ich keine Erholung, sondern sie verlangte stets Familie und Familienausflug.

Aber der Mann darf m.o.w. keine Hausarbeit, keine Küche, kein einkaufen, keine Kinderversorgung machen, darf nicht mal darüber reden, weil das den Frauen als "unmännlich" gilt. Sondern er soll "glücklich" sein, wenn die Frau als seine Haushälterin alles zuhause macht ?
Und fast 98 % der Frauen in Dtl. wollen lt. diesem Film (Quelle EP) keinen Hausmann, was diese "Unmännlichkeits-Thesen" noch unterstreicht.

Also wollen die meisten Frauen m.E. keinen emanzipierten, sondern einen "klassischen" Mann, wie typisch/Klischee in den 50er/60er Jahren.

Ich habe das "Elend" auch bei meinen Eltern miterleben müssen, und von beiden Großeltern-Paaren gehört, und tlw. miterlebt. Alle drei Männer sind später aus ihren Ehen "geflüchtet", weil sie es nicht mehr aushalten konnten. Was in allen drei Fällen verständlich und nachvollziehbar war.

Der Mann ist der "Depp", der das Geld herbei schaffen, und lebenslang die endlosen Wünsche seiner Frau erfüllen soll. Eigene bzw. private Interessen nur mühsam durchsetzen kann, oder darauf verzichten muß, weil stets zuerst die Frau + Familie dran kommen. Wer so leben will - bitte sehr - ich nicht.

Ich habe bisher geglaubt, daß ich mit meiner emanzipierten und gleichberechtigten Einstellung und Praxisfähigkeit ein idealer Partner für eine ernsthafte Partnerschaft wäre. Tja, falsch gedacht - sowas wollen m.E, die meisten Frauen (fast Alle ?) nicht.

Nach diesem Film habe ich meine Partnersuche in Dtl. voerst aufgegeben. Ich will keine Frau, die so einen Mann haben will. Egal ob mit oder ohne Kinderwunsch. Und ich bin kein "passender" Mann, für solche Frauen.
Da nehme ich vielleicht lieber Jemand wie #3, wandere aus, oder suche mir eine Partnerin im Ausland.
 
G

Gast

  • #8
Aber meine Herren - was habt Ihr aus der Yuppie-Ecke and´res erwartet? EP-Frauen sind nur ein geringer Prozentsatz unserer weiblichen Bevölkerung, es bleibt also noch ausreichend Auswahl
 
G

Gast

  • #9
Ich (m,30) habe und brauche keine Rolle, ich bin einfach ich und lebe mein Leben wie ich es für richtig halte und wenn alle einfach selbiges tun würden dann könnten wir uns diese ganzen Diskussionen sparen. Unterschiedliche Menschen wollen ihr Leben eben auf unterschiedliche Weise führen und bzgl. Beziehungen muss man halt einfach nur einen Partner finden mit dem man in dieser Hinsicht zusammen passt.
 
G

Gast

  • #10
Es ist immer sehr bedauerlich solche Aussagen von jungen Frauen wie #1 zu lesen. Sie unterlassen es zu überlegen, dass die Möglichkeiten, die Frauen heute haben, nur möglich waren, weil es die "unerträglichen" Emanzen überhaupt gab. Natürlich ist dabei auch über das Ziel hinaus geschossen worden. Aber ohne sie, gäbe es viele Möglichkeiten für Frauen bis heute nicht. Wieso ist denn der Beruf der Erzieherin so verweiblicht? Weil er so schlecht bezahlt wird, dass sich das ein Mann niemals antun würde. Ähnliches begegnet uns doch auch in den Pflegeberufen, die ebenfalls überwiegend von Frauen besetzt war. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, sollte man sich vielleicht mal die Serie MadMen ansehen, so sah es tatsächlich aus. Ich bin selber Juristin und kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als in den Gerichtssälen die alten Herren Richter saßen, die der Auffassung waren, Frauen gehören dort nicht hin. Das war nicht wirklich lustig.

Wenn junge Menschen, wieder in traditionelle Rollen zurückfallen, hat das aus meiner Sicht nichts mit Werten zu tun, sondern mit Ängsten vor der Zukunft. Ihnen ist zu Hause nicht genügend Sicherheit vermittelt worden. Einen Fortschritt kann ich nicht darin erkennen.

Für die Männer finde ich die Situation deshalb schwierig, weil sie gefordert sind, ihr seit ewigen Jahren bestehendes Selbstbild neu zu definieren. Leider werden die Jungen in einer überwiegend weiblichen Umgebung erzogen, was ich nicht besonders förderlich finde. Es will aber eben kein Mann Grundschullehrer werden, da verdient man ja auch viel weniger.

Ich habe die Dokumentation nicht gesehen, schade, war bestimmt interessant. Aber wie schwierig die "neue" Zeit ist, merkt man doch an den hier sehr hitzig verlaufenden Debatten, wer bezahlt beim ersten Date.
w/44
 
G

Gast

  • #11
Es ist an der Grenze zum Unerträglichen, wie hier gefordert wird, Männer müssten neue Rollen lernen. Die Betonung liegt auf dem "wie" vor dem "dass".

Es wird höchste Zeit, dass etwas gegen die soziale Benachteiligung von Knaben in der Schule getan wird, gegen die Benachteiligung der Männer im Unterhaltsrecht, gegen die kürzer Lebenserwartung der Männer gegenüber jener von Frauen (ca. vier Jahre Differenz,die bestimmt nicht nur von den immer noch leicht höheren Raucherquoten der Männer stammen).

Das Anspruchsdenken vieler (Achtung: nicht ALLER!) sogenannter emanzipierter Frauen kann NUR damit beantwortet werden, dass man diese als Partnerinnen ausschliesst. Das ist ein Gebot der Klugheit. Und gesellschaftlich-politisch wird es höchste Zeit, vermeintlichen neuen Leidbildern (sic) entgegenzutreten.

Eie emanzipierte Frau verdient ihren Lebensunterhalt selbst, zahlt ihr Essen selbst, lässt sich weder Schirm noch Tür (auf-)halten und wechselt im Falle einer Reifenpanne das Rad selbst, auch im Regen. Alles klar?

m,52
 
G

Gast

  • #12
Welcher "neue Mann"???
Männer halten wie vor hunderten von Jahren die Weltherrschaft oder gibt es irgendwo ein Matriarchat? Männer stehen nach wie vor an den Hebeln der Macht. Frauen tragen nach wie vor die Hauptlast der Familien, Kinder, Küche, Herd, nebenbei noch Job. Männer wollen keine Frau, die Karriere macht, sie wollen nach wie vor "Hausmütterchen und Bewunderinnen ihrer Persönlichkeit".
Neue Rolle? Das ich net lach. Sorry, aber meine Ansicht in 2011.
 
G

Gast

  • #13
Es wird höchste Zeit, dass etwas gegen die soziale Benachteiligung von Knaben in der Schule getan wird, gegen die Benachteiligung der Männer im Unterhaltsrecht, gegen die kürzer Lebenserwartung der Männer gegenüber jener von Frauen (ca. vier Jahre Differenz,die bestimmt nicht nur von den immer noch leicht höheren Raucherquoten der Männer stammen).
Ich würde mir wünschen, dass es viel mehr männliche Erzieher und Lehrer gibt, vor allem in der Grundschule. Tja, nur leider wählt kaum ein Mann diesen Beruf. Was soll man machen? Die Herren zwingen? Was das Unterhaltsrecht angeht, stimme ich zu. Doch was soll man mit der Lebenserwartung machen? Männer eine bessere Krankenversorgung geben? Mehr Arztbesuche? Weniger stressige Job für die Männer, um sie zu schonen und sie auf diese Weise bevormunden? Ich sehe da keine Möglichkeit, ohne die Selbstbestimmung einzuschränken.

Das Anspruchsdenken vieler (Achtung: nicht ALLER!) sogenannter emanzipierter Frauen kann NUR damit beantwortet werden, dass man diese als Partnerinnen ausschliesst. Das ist ein Gebot der Klugheit. Und gesellschaftlich-politisch wird es höchste Zeit, vermeintlichen neuen Leidbildern (sic) entgegenzutreten.
Was ist daran Anspruchsdenken, dass viele Frauen (zumindest in meiner Generation mit Mitte 20) einen Mann an ihrer Seite haben wollen, der nicht Haupternährer und Macho spielt?

Eie emanzipierte Frau verdient ihren Lebensunterhalt selbst, zahlt ihr Essen selbst, lässt sich weder Schirm noch Tür (auf-)halten und wechselt im Falle einer Reifenpanne das Rad selbst, auch im Regen. Alles klar?

m,52
Tja, dass so Beziehungen nicht funktionieren, ist klar. Mein Freund zahlt mal für mich, mal ich für ihn. Mal umsorge ich ihn und umgekehrt. Wer natürlich jetzt in die Verweigerungshaltung verfällt und der Frau aus Prinzip überhaupt nichts Gutes mehr möchte, darf sich nicht wundern, verbittert allein alt zu werden.
 
G

Gast

  • #14
Es gibt keinen neuen Mann, genausowenig wie es eine neue Frau gibt. Es gibt nur Mann und Frau.

Eine gelebte Partnerschaft mit partnerschaftlichem Zusammenleben mit partnerschaftlichen Rollenbilder wollen viele Frauen. Möglicherweise wollen ebenso viele Frauen ein männliches Alphatier. Man kann viel wollen und dennoch nicht alles bekommen. Die Frage die sich wohl eher stellt ist weniger was ich will, sondern vielmehr was ich brauche. Frauen (wie auch Männer) müssten sich zuerst diese eine Frage beantworten: "Was brauche ich (für mich)?", erst dann kann ich zur Frage übergehen: "Was will ich?". Wichtig sei hier der Zusatztext zu klären "für mich". Bspw. sind Fragen zu klären wie: Bin ich für eine etwaige gesunde Partnerschaft mit etwaiger Familiengründung schon geeignet? Waren die Ursachen der gescheiterten und problembehafteten Beziehungen nur bei meinen (vielen) Ex-Freunden zu suchen, oder lagen sie auch teilweise bei mir? Eine Frau wünscht sich sicher kein Alphatier als Partner und zukünftigen Familienvater, sondern einen netten, liebevollen Mann. Eine Frau, die nicht weiß was sie braucht (für sich) wird auch nicht wissen was sie will.

36,m
 
G

Gast

  • #15
Welcher "neue Mann"???
Männer halten wie vor hunderten von Jahren die Weltherrschaft oder gibt es irgendwo ein Matriarchat? Männer stehen nach wie vor an den Hebeln der Macht. Frauen tragen nach wie vor die Hauptlast der Familien, Kinder, Küche, Herd, nebenbei noch Job. Männer wollen keine Frau, die Karriere macht, sie wollen nach wie vor "Hausmütterchen und Bewunderinnen ihrer Persönlichkeit".
Neue Rolle? Das ich net lach. Sorry, aber meine Ansicht in 2011.
Da sollte man sich erst einmal fragen, warum die Frau nebenbei noch einen Job hat. Es war Wille der Frauen, emanzipiert einer Arbeit nachzugehen wie ein Mann. Da sollte man sich über die Doppelbelastung, die man sich selber aufgebürdet hat, auch nicht beschweren.

Frauen von heute haben ein erhebliches Anspruchsdenken, ohne ihren eigenen Marktwert realistisch einschätzen zu können. Das reicht vom Gedanken, im Alter einen wesentlich jüngeren Partner haben zu können bis hin zu der Aussage man sei super attraktiv. So viele attraktive Frauen, wie sie sich selber hier beschreiben, sehe ich im RL nie.

m, 38
 
G

Gast

  • #16
Aha, also da es der Wille der Frau war einer Arbeit nachzugehen, soll sie ruhig die Doppelbelastung tragen.[mod] Aber vielleicht wollt ihr Männer wirklich die alten Zeiten! Kein Wahlrecht für Frauen, der Mann darf bestimmen ob die Frau arbeiten gehen darf oder nicht, der Mann hat alleinige Verfügung über sein hart erarbeitetes Geld und gibt der Hausfrau das was ihr seiner Meinung nach zusteht. Ach ja und die Pantoffeln werden auch zum Sofa von der Dame zum Mann gebracht, damit er sich schön ausruhen kann. Wir haben im Büro eine Anleitung für die Hausfrau aus den 50iger Jahren, wie sie eine glückliche Ehe führt. Mein Kollege seufzt oft und sagt, das waren noch Zeiten. Wenn junge Frauen das lesen, würden sie meinen, das wäre ein Scherz.

Vielleicht haben die Frauen den Männern ihr Anspruchsdenken einfach abgeguckt! So viele äußerst attraktive Männer wie hier, habe ich im RL auch noch nie gesehen. Ach ja und ihr seid alle super sportlich, eloquent und Fernsehen tut auch keiner...
 
G

Gast

  • #17
Das Wichtigste ist, daß ein Mann für sich entscheidet, was er braucht und was er will im Leben und auf dieser Basis dann die passende Frau sucht und findet. Es gibt für jeden die passende Frau, es gilt, die Richtige zu erkennen und mit ihr das beiderseits passende Modell zu leben. Gesunde(!) Kompromisse sind immer erforderlich.

Hilfreich dabei ist es, sich als Mann auch mit "Gefühlsthemen" zu beschäftigen und die Dinge aus dem Blickwinkel der Frau zu sehen (Empathie), ohne dabei zu weich werden und ohne bedingungslos irgendeinem Rollenbild hinterher zu hecheln.

Ein Mann sollte seine Rolle selbst definieren und nicht durch Medien und Gesellschaft diktieren lassen. Über verschiedene Rollen nachzudenken schadet nicht, blindes nachahmen allerdings schon.

M/50
 
G

Gast

  • #18
Es ist schwer zu sagen ob es lustig oder traurig ist das hier sowohl Männer als auch Frauen sich über die jeweiligen Lebensentscheidungen anderer echauffieren anstatt einfach ihre eigenen Entscheidungen zu treffen oder die Schuld für die Konsequenzen ihrer Entscheidungen dem anderen Geschlecht zuschieben.
Wenn eine Frau sich für die Doppelbelastung entscheidet ist sie selbstverständlich ganz alleine selbst daran Schuld und wenn ein Mann sich dafür entscheidet nur nach dem alten Rollenmodell zu leben ist es selbstverständlich seine eigene Schuld wenn er Schwierigkeiten hat eine passende Partnerin zu finden.
Wieso ist es so schwierig einfach sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben ohne permanent Menschen mit anderen Vorstellungen irgendwelche Vorwürfe an den Kopf zu werfen?

Es ist immer sehr bedauerlich solche Aussagen von jungen Frauen wie #1 zu lesen. Sie unterlassen es zu überlegen, dass die Möglichkeiten, die Frauen heute haben, nur möglich waren, weil es die "unerträglichen" Emanzen überhaupt gab.
Daran ist nichts bedauerlich sondern es ist nur zu verständlich, denn genau dasselbe, aber ohne die Probleme die #1 angesprochen hat, wäre durch eine vernünftige wirkliche auf Gleichberechtigung abgezielte Haltung erreicht worden. Noch trauriger an der ganzen Sache ist das eben diese Haltung ja eine nicht gerade geringe Anzahl an Frauen die für die Emanzipation eingetreten sind gehabt haben, nur dummerweise geht so etwas halt unter da man vornehmlich eben jene hört die am lautesten schreien.
Und das Frederika von diesen Frauen die am lautesten geschrien haben nichts hält zeigt nur das sie eben die richtige Einstellung hat.