• #1

Wie seht ihr das?

Tach zusammen,

folgende Konstellation: Vor zwei Jahren zog meine Partnerin samt inzwischen 9-jähriger Tochter sowie diversen Haustieren zu mir. Sie ist tagsüber arbeiten, eigentlich halbtags. Dadurch aber, dass dies und auch die Schule der Tochter immer noch in über 30km Entfernung stattfindet und dort zudem auch noch zwei erwachsene Söhne im Spiel sind, die zusätzlich mindestens einmal die Woche bemuttert werden (in Form von Essen und kümmern um die Wohnung, in der die beiden leben) kommt Sie nur selten vor 16Uhr nachhause. Bekocht werde ich wenn's hoch kommt 5 mal im Monat, meistens dann, wenn was von jenem Essen abfällt, das für die Tochter oder Söhne bestimmt ist (dass Sie dann mit zu diesen nimmt). Es kam auch schon vor, dass ich von Ihr darauf hingewiesen wurde, dass ich selbst noch etwas nachkaufen müsste, so ich etwas davon wollte - das Geld sei Ihr ausgegangen. Ansonsten leben wir innerhalb des Hauses auf zwei Stockwerken, die über eine Treppe miteinander verbunden sind. Schlafen tun wir so gut wie immer in getrennten Betten - ich unten, Sie oben samt 9-jähriger Tochter im Bett (weil diese immer so viel Angst hat nachts). Meine Partnerin hat im Monat samt Kindergeld für 3 Kinder und Unterhalt 1700 Euro. Davon bleiben Ihr so ca. 1200-1300 Euro im Monat zur Verfügung, da Sie keine Miete und auch keine Nebenkosten bezahlt. Urlaube bezahle ebenfalls ich, genauso wie Kosten für Essen gehen bzw. Ausgehen oder auch Geburtstags-/Weihnachtsgeschenke für die Tochter. Bis vor kurzem habe ich monatlich noch über 200 Euro beigesteuert - nahchdem ich aber nun von Ihr zu hören bekomme, dass Sie doch nicht dafür zuständig ist "mich voll zu machen", habe ich wenigstens das jetzt mal eingestellt.
Ihre Meinung zum Thema "Geben und nehmen" in der Partnerschaft ist grob gesagt, dass der, der mehr hat eben gibt. Bedürfnisse, die ich habe (z.B. nachts nicht so oft alleine schlafen zu müssen) sind etwas ganz anderes und nicht so leicht zu erfüllen (die Nöte der Tochter!) wie solch unwichtige, unemotionalen finanziellen Dinge. Ich finde das alles doch etwas schräg und wollte mal so in die Runde hören - evtl. ist ja jemand in einer ähnlichen Situation(?)
 
  • #2
Wenn das kein fake sein soll, dann hat sie mit dir ihr Sparschwein gefunden. Es scheint vorrangig um ihre Interessen und die Interessen ihrer Kinder zu gehen.
Weiter stellt sich die Frage, warum sie mit nur noch einem Kind im Grundschulalter im Haus nur halbtags arbeitet? Eine Frau ohne Ambitionen? Bequemes Leben, weil du die Kosten trägst?

Warum hast du dich denn auf diesen Deal eingelassen?
Ich bin sicher kein Pfennigfuchser, aber wie sagt Oma immer so schön: zu gut ist dumm.
 
  • #3
Nun, das klingt so, als wenn Du sehr unzufrieden bist und die Erwartungen, die Du mit einem Zusammenleben hattest entäuscht wurden.

Ich maße mir nicht an, das zu beurteilen, ob die Frau Dich finanziell über Gebühr belastet. Dazu schreibst Du zu wenig von Deiner eigenen finanziellen Situation, die ja nicht ganz unwesentlich ist.

Aber ich denke, dass Du das nicht posten würdest, wenn Du nicht an dem Punkt wärest, wo Du dringend eine Veränderung möchtest.

Das erste wäre natürlich ein Gespräch mit ihr. Und da müsstest Du sagen, was die Situationen sind, die Du da in der letzten Zeit beobachtet hast, wie Du das interpretierst und was Deine Bedürfnisse in einer Beziehung sind.

Dass die Kinder Zeit und Aufmerksamkeit und auch Ressourcen kosten, konntest Du vorher wissen. Aber sicher gibt es auch für 9 Jährige ein eigenes Schlafzimmer und andere Möglichkeiten, sie zu trösten, wenn das nötig ist.
 
  • #4
Hm. Hilfst du mit ihm Haushalt, arbeitet sie?
Ingesamt scheint sie eher Mutter denn Partnerin zu sein. Auch das ständige Getrenntschlafen. ..klingt eher nach einer WG.
 
  • #5
Und was ist jetzt deine konkrete Frage/Problem?

Dass deine Frau dich "nur" 5 mal im Monat bekocht?
Dass ihr getrennte Betten habt?
Dass sie eben nur einen Teilzeit macht, weil sie ihre Erfüllung als Mutter, Kinderorganisiererin und Hausfrau findet?

Kurz: Das Leben ist ungerecht. Ja, selbstverständlich gibt der mehr, der mehr hat.

Du ziehst deine Beziehung völlig falsch auf! Und du solltest dein Geld von dir aus geben, weil du es dir a.) leisten kannst und b.) die Zeit deiner Partnerin es dir wert ist (oder eben nicht) und nicht, um etwas zurückzuverlangen, was du hiermit tust: "jetzt habe ich wenigstens die 200 Euro eingestellt." Ja, warum denn? Wolltest du dir Aufmerksamkeit mit einer Frau erkaufen? Das klappt eben nicht!

Dass ihr auf getrennten Stockwerken wohnt zeigt klar, dass du dir eine Frau erkaufen musstest und du gewohnt bist, Probleme mit Geld zu Materialismus zu regeln.

Investiere in deine Beziehung, weil es dir Spaß macht oder eben gar nicht.

Gleichberechtigung gibt es schlichtweg nicht in dieser Welt! Wenn du deine eigene Partnerin als Schmarotzerin hinstellst, dann ist das dein Problem. Du musstest sie nicht einziehen lassen, du musstest ihre Miete nicht zahlen, du hättest das vertraglich regeln können, du müsstest nicht auf zwei Betten bestehen. Sozusagen gibt es kein Ausnutzen, sondern nur einen, der das alles mitmacht, nämlich du.

Ja stimmt, eure Beziehung ist wirklich schräg.
Und wie man sieht, wenn man nicht gleich am Anfang konsequent ist, kommt man vom Regen in die Taufe: Einziehen, sich das Leben bezahlen lassen und jetzt eben auch die getrennte Betten. Das geht noch weiter, sag ich dir. Und du wirst hilfos und machtlos daneben stehen und wirst absolut nichts machen können. Du bist entmächtigt.

Vermutlich ist nicht mal eine Trennung mehr drin, denn das sehe ich als einzige Lösung.
 
  • #6
Wer bezahlt denn die Wohnung und das ganze Leben der Söhne ?
Die sind ja offensichtlich nicht erwachsen, also vielleicht Studenten, sonst müßte der Vater ja keinen Unterhalt bezahlen und es würde auch keine Kindergeld mehr geben.
Davon bezahlt sie dann aber vermutlich deren Leben, nicht ?
Und dann bleibt von den 1.300 € ja sicher kaum was übrig. Ich bezahle für meine auswärts studierende Tochter 1.000 €.

Wie ich euer Zusammenleben finde ?
So wie du es beschreibst mies. Falls es wirklich so ist, aber davon gehe ich jetzt erst mal aus.
Ich meine damit nicht, dass sie deinen Haushalt nicht führt und nicht für dich kocht.
Gut, du hattest das wahrscheinlich als Teil des Deals angesehen. Sie wohnt gratis bei dir und sogar auch die Tochter und dafür kocht sie für dich.
Aber hast du das so von ihr gefordert, bevor sie einzog ?
Kann sein, dass sie denkt, dass es einfach ein Geschenk ist, dass sie bei dir wohnen darf, ohne dass du eine Gegenleistung erwartest.

Warum wohnt sie bei dir ?
Ihr schlaft nicht in einem Bett, nicht mal im gleichen Geschoß.
Und ihr wirtschaftet nicht gemeinsam, seid also getrennt von Tisch und Bett.
Sie fährt ihre Tochter 30 km zur Schule. Das ist sicher dort, wo sie früher gewohnt haben und wo auch die Söhne wohnen.
Keine Ahnung, warum sie da nicht einfach wieder hin zieht, die Wohnung muß sie ja ohnehin weiter bezahlen.
Ihr Leben wäre auch leichter, logistisch und organisatorisch gesehen.
Ich sehe ihren Gewinn nicht.
Deinen erst recht nicht.

Ich finde, sie ist eine gute und fürsorgliche Mutter.
Dass du als Partner zu kurz kommst ist mies für dich, es kann aber sein, dass sie dich ohnehin nicht als Partner ansieht. Für mich hört sich das so an.
Ich denke auch nicht, dass sie wieder gerne in deinem Bett schlafen würde, wenn die Tochter keine Angst mehr hätte. Wahrscheinlich ist es der Frau als Ausrede gerade recht.

Ich würde ihr vorschlagen, wieder zurückzuziehen.
Wahrscheinlich ist sie erleichtert.
Und wie es dann mit eich weitergeht, kannst du ja dann sehen.
Wenn es dann auseinander geht, weißt du, dass sie dich gar nicht wollte.
Dass sie dich ausnutzt, kann ich aber nicht erkennen.
Ich denke, sie hat keinen Vorteil davon, bei dir zu leben.
Und du auch nicht.

w 49
 
  • #7
Eigentlich weiß man gar nicht was man dazu sagen soll.

Meiner Meinung nach haben Kinder nichts im Bett der Eltern verloren und umgekehrt. Bei kleinen(!) Kinder kann man auch einmal Ausnahmen (Angst/ Krankheit, etc.) machen. Ein 7jähriges Kind, welches aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen braucht in der ersten Zeit der EingewöhnungsPhase eventuell nachts ab&zu die Nähe der Mutter. Ein 9jähriges Kind sollte definitiv in der Lage sein ohne Mutter zu schlafen. Diese Situation sollte sich binnen kurzer Zeit durch geeignete Maßnahmen verändern lassen. Wenn nicht, würde ich dahinter ein größeres Problem vermuten und das Kind bei einem Facharzt vorstellen.

Als Mutter kann man seinen erwachsen Söhnen ab&zu(!) mal was kochen. Dies aber ständig zu tun halte ich für völlig übertrieben. Erwachsene Männer sind durchaus in der Lage selbst Essen zuzubereiten. Wenn nicht, lernen sie es relativ zügig wenn sie hungrig sind und niemand sie bekocht.

Ich habe den Eindruck Deine Partnerin hat ihre Kinder nicht zur Selbstständigkeit erzogen bzw. will sie nicht loslassen.

Wer mehr hat gibt, ist in der Ehe mit traditioneller Rollenverteilung und Kindern sicher Fakt. Aber das wird vorher einvernehmlich vereinbart und ist so gewünscht.
In anderen Partnerschaften kann der finanziell schlechter gestellte Teil aber nicht erwarten vom anderen Partner mitfinanziert zu werden.

Du gibst/gabst ihr 200€ pro Monat und bekommst im Gegenzug noch nicht Mal was zu essen? Wenn überhaupt, darfst Du die Reste von dem Essen, das sie für ihre Kinder gekocht hat Essen?! Unvorstellbar!
Ich finde es mehr als seltsam, dass sie für ihre Kinder, aber nicht für Dich kocht. Hab ihr über Deinen Wünsche und euere Vorstellungen bezüglich Arbeitsteilung vor ihrem Einzug nicht gesprochen?

Alles in allem lese ich aus Deinem Post heraus, sie kümmert sich nur um ihre Kinder und Deine Bedürfnisse werden ignoriert.
Eine Partnerschaft bedeutet aber, dass die Wünsche/Bedürfnisse beider Partner Berücksichtigung finden.
Deine Partnerin handelt auf der ganzen Linie sehr egoistisch. Du solltest 'auf den Tisch hauen', Deine Bedürfnisse darlegen und - so sie nicht bereit ist auf Dich einzugehen - Konsequenzen ziehen, sonst bleibst Du auf Dauer auf der Strecke.
 
P

proudwoman

  • #8
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, ist mir ein Rätsel, was das zwischen euch sein soll. Eine Beziehung??? Meine Meinung mischt sich mit der von @frei und @Ariadna .
Ob ich in einer solchen Situation schon mal war? Nie im Leben!
Ich denke mal, so wie Du das hier schildert, müsst ihr euch mal alle zusammen setzen und Klartext reden....
Im Augenblick kann ich nur sagen: selbst dran schuld....
 
  • #9
Deine 'Partnerin' zahlt keine Miete und Nebenkosten bei dir, du zahlst alle Urlaube für sie und ihre Tochter plus Essen gehen, Geschenke etc. etc.

Dann gibst du ihr ZUSÄTZLICH noch 200€ extra jeden Monat? Und dann schafft sie es nicht für dich mitzukochen, wenn sie sowieso für sich und ihre Kinder kocht? Da muss sie doch nur etwas mehr kochen als sonst, wo ist denn das Problem?
Mein Freund ist mindestens einmal jede Woche bei mir zum Mittagessen eingeladen. Ich koche sowieso für meine Kinder und mich, da mache ich einfach mehr als sonst.

Und schlafen tut ihr auch getrennt? Was ist bitte an der Frau so toll dass du das alles so hinnimmst?

Meine Meinung: Du bist sehr, sehr, sehr großzügig, und sie nutzt deine Großzügigkeit schamlos aus.

Wenn ich bei meinem Freund kostenlos wohnen würde (und sogar ein eigenes Stockwerk bewohnen würde!), und der meine Urlaube und Essen gehen bezahlt und mir noch 200€ extra schenken würde jeden Monat - der müsste so gut wie keinen Finger mehr im Haushalt machen, der hätte sein Lieblingsessen öfters auf dem Tisch und frische Wäsche im Schrank.

Einseitiges Ausnutzen geht gar nicht. Ich würde die Frau wieder zu ihren Söhnen 30 km zurückschicken.

Was hast du denn von dieser Frau?
 
  • #11
Ich antworte Dir gerne aus der Sicht einer allein erziehenden Mutter. Ich kann mich also gut in die Rolle deiner Partnerin (?) hineinversetzen. Ja, ein Kind mit 9 Jahren kann und soll auch alleine schlafen, alles andere ist in diesem Alter ungesund. (Ausnahmen bestätigen die Regel!) Hat das Kind wirklich dermassen Angstzustände gehört es zum Fachmann! Mir scheit es eher, als sei das Kind eine bequeme Ausrede, um nicht bei dir schlafen zu müssen. Wenn in der NAcht wirklich was sein sollte, ist sie als Mutter ja binnen einer Miunte beim kind. Für mich hört sich das nach tyischem "Toll, ich hab einen gefunden den ich ausnehmen kann" an. Klar, die Kinder stehen an erster Stelle, auch die Grossen. Aber dich dabei links liegen lassen? Was soll denn das? Es würde sie 0,0 mehr Arbeit kosten, automatisch und selbstverständlich auch für dich mitzukochen, da sie ja nicht einmal Vollzeit arbeitet. Sie nimmt dich nur aus, und gibt aber gar nix dafür. Was überlegt du noch. Wenn du finanziell stärker bist ist es eine wunderschöne Geste, wenn du sie unterstützt, aber dann soll sie bitteschön auch für dich da sein als Partnerin heisst, Haushalt führen, Essen auch für Dich, Qualitätszeit mit dir - ansonsten sehe ich das als purse ausnehmen. Ich arbiete selbst 60% und habe zwei Kinder, weiss also genau wie das läuft. Tut mir leid für dich aber du hast wirklich etwas anderes verdient. Es ist nicht selbstverständlich was du zahlst, dass sie bei dir wohnen kann und dass du ihre Kinder annimmst (dafür ein riesen Lob, so einen Mann würde ich mir wünschen) aber dann sollte es selbstverständlich sein, dass sie genau so darum bemüht sein sollte, dir ein schönes Leben zu bereiten.
 
  • #12
Wenn sie erwachsene Kinder hat, gehe ich davon aus, dass ihr Ende 40 - Mitte 50 seid?
Und dein einziges Problem ist, dass nicht für dich gekocht wird?
Ist sie deutlich jünger und/oder attraktiver, dass du so eine Lebenssituation mitmachst?
Du hast dich selbst in diese Situation gebracht.
Die Ironie des Jammerns, dass du nicht allein schlafen willst, dich aber drüber beschwerst, dass die Tochter nicht allein schlafen will, ist köstlich!
 
  • #13
Danke für Eure Antworten. Auch wenn ich immer wieder bemüht bin, bzgl. der eigenen Defizite und diesem "Geben ist seliger denn nehmen" zu reflektieren, bestätigt mich der allgemeine Tenor. Ich könnte auch noch andere Anekdoten im Hinblick auf das finanzielle Thema erzählen - da würden dann aber die meisten von Euch endgültig denken, dass ich ein Rad ab habe, dies mitzumachen. Und klar, natürlich gab es schon Gespräche und die Versuche Ihr mitzuteilen, dass ich selbst Bedürfnisse habe. Sie muss mich ja nicht "voll machen" aber bitte doch auch nicht so gut wie "leer lassen". Diese Gespräche (so sie denn mal stattfinden können - die Tochter hängt an Ihr wie eine Klette) enden aber meist mit einem "let's agree to disagree".
Am Anfang war das natürlich noch etwas anders, Sie schlief auch mal unten mit "Baby Phone"(das natürlich ich besorgt hatte) und ging dann eben in der Nacht irgendwann wieder nach oben. Mittlerweile kristallisiert sich aber immer mehr heraus, dass ein "Partner" in Ihrem Leben viel mehr Erfüllungsgehilfe ist - bei Ihrer Kinder-Aufgabe und Selbstfindung. Für mich eine verdammt schwere Situation, weil ich Sie liebe und nach reichlich Diskussionen weiß, dass ich entweder diese Zustände akzeptiere und damit klarkomme oder es geht eben nicht mehr.
 
  • #14
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen möchte ich nochmal sagen, dass ich annehme, dass die Frau nicht verliebt ist und ihr keine Beziehung habt.
Alles Drumherum sind nur Symptome, die sich abstellen ließen, wenn es sich lohnen würde, z.B. weil die Frau auf das Obdach angewiesen ist, wovon aber nicht auszugehen ist.

Ich wiederhole auch noch mal meine Frage, warum ihr zusammen wohnt und welchen Vorteil die Frau davon hat.

Wollte sie zu dir ziehen oder hast du sie gedrängt, auch vielleicht mit dem Hinweis auf das große Haus und den vielen Platz für euch alle, während sie mit ihren drei Kindern in einer Etagenwohnung lebte ?
Kann es sein, dass du ihr das Kommen schmackhaft gemacht hast, indem du sie glauben machtest, dass ihr Leben leichter würde ?
Ihr Leben ist aber schwerer. Sie muß täglich weit fahren, um die Tochter abzuholen. Sie hat einen mehr zu versorgen ( dich ) und ansonsten ist es wie vorher.
Dass sie bei dir kostenlos wohnt, ist kein Vorteil, denn ihre Wohnung hat sie ja noch.

Ok, die Urlaube und die Geschenke kann sie sich vielleicht ohne dich nicht leisten, aber das sind Dinge, die sehr unwichtig sind, wenn es um die Bewertung geht, wie leicht mein Leben ist.

Könntest du uns bitte noch sagen, wie es sich konkret mit ihren Finanzen verhält ? Stimmt meine Vermutung, dass sie den Söhnen weiter Kost und Logis bezahlt ?
Wie kommt es, dass sie für drei Kinder Unterhalt und Kindergeld bekommt, halbtags arbeitet und trotzdem nur 1.700 € hat ? Das kann nicht sein, richtig ?

Wofür hast du ihr die 200 € gegeben ? Kauft allein sie ein ? Euer Essen, Waschmittel und Klopapier ? Also, auch das, was du brauchst ? Ich habe das so verstanden. Dann sind 200 € zu wenig, das reicht nicht für eine Person und es ganz einzustellen, bedeutet ja letztendlich, dass sie für dich bezahlt, richtig ?
Dass sie für dich nicht kocht, heißt ja nicht, dass der Kühlschrank leer ist.
Die Urlaube lassen wir bei dieser Frage mal außen vor, ok ?
DIE würde ich einstellen, da verstehe ich die Kausiltät, denn es gibt ja gar keine Beziehung, Familie.
Oder doch ? Auch darüber könntest du was sagen, wir lesen nur, dass ihr eine unverbindliche WG seid.

w 49
 
  • #15
"Zudem noch zwei erwachsene Söhne im Spiel sind", "samt 9 jähriger Tochter und diversen Haustieren"... Merkst Du nicht, dass Du abfällig über die Kinder der Frau schreibst? Du scheinst ihre Kinder nicht zu akzeptieren und bist eifersüchtig. Natürlich merkt die Frau das und stellt sich auf die Seite ihrer Kinder. Das die Frau dreifache Mutter ist und Haustiere besitzt, wusstest Du doch schon vor ihrem Einzug vor 2 Jahren. Nun wunderst Du Dich? Warum soll die Frau Dich denn bekochen? Weil sie in Deinem Haus wohnt? Sprich ganz einfach mit ihr und klärt das. Dir fällt bestimmt kein Zacken aus der Krone, wenn Du auch mal selbst einkaufst und kochst. Der Knackpunkt Eurer Beziehung ist aber Deine Einstellung zu ihren Kindern. Mutter bleibt man immer. Auch wenn die Kinder erwachsen sind. Du hast offenbar selbst keine Kinder. Gehe mal in Dich und überlege, wie Du ihr entgegen kommen kannst. Du wirst sehen, dass sie dann auch ihr Verhalten überdenken wird. Ohne Kompromisse funktioniert keine Beziehung.
 
  • #16
Daß ihr Geld nicht für den gemeinsamen Lebensmitteltopf reicht, hätte sie mir nur einmal gesagt, meine Antwort wäre gewesen: ok, dann gehe ich jetzt auswärts essen, und du denkst bitteschön nach, wie viel dir das mietfreie Wohnen wert ist. Wenn du sagst, es reicht nicht für mich, esse ich ab sofort immer auswärts, und du und dein Sohn schlaft ab sofort auswärts. Habe ich mich klar genug ausgedrückt?

Speziell das mietfreie Mitwohnen wird von den langhaarigen Rechengenies gerne so interpretiert, daß sie lediglich ihren Mietanteil an Einkaufswert beisteuern müßten. Ich hatte auch mal so eine, die mir vorrechnete: „ich zahle mehr als die halbe Miete in den Haushaltstopf, du mußt mir also noch was dazugeben”. Bei fairer Kostenteilung muß sie aber nicht den Gegenwert der halben, sondern der ganzen Miete beisteuern. Schließlich wird ja hie wie dort jeweils für beide Partner bezahlt.
 
  • #17
Ich verstehe nicht, was Du davon hast, wenn wir in diesem Forum hier Dir Bestätigung geben, dass in Deiner Beziehung kein Gleichgewicht zu herrschen scheint. Natürlich voraussetzt, Deine Schilderung Eurer häuslichen Umstände ist wahrheitsgetreu, dann hast Du es Dir doch auch so ausgesucht! Jeder bestimmt seine Lebensumstände selbst.

Irgendeinen Nutzen wirst Du aus dieser Beziehung auch ziehen, sonst hättest Du sie nicht. Und nur die Opferrolle als finanziell ausgenommener, alleinschlafender (schnarchst Du?), unbekochter (warum machst Du es denn nicht?) Mann wird es nicht sein.
Also, was hast Du von der Beziehung? Was sind die positiven Seiten der Beziehung?
 
P

proudwoman

  • #18
Ich könnte auch noch andere Anekdoten im Hinblick auf das finanzielle Thema erzählen - da würden dann aber die meisten von Euch endgültig denken, dass ich ein Rad ab habe, dies mitzumachen. Und klar, natürlich gab es schon Gespräche und die Versuche Ihr mitzuteilen, dass ich selbst Bedürfnisse
Das würde ich aber besser mal lassen, denn der Gedanke drängt sich mir auf! Unsere @frei macht sich immer eine wahnsinnige Mühe mit ihren wirklich guten Antworten. Was Dein Problem betrifft, würde ich sagen, wenn man so viel rumrechnen, rumdiskutieren muss, ich weiß nicht, das ist keine Liebesbeziehung mehr. Ich würde mir auch sehr wünschen, wenn Du @frei s Fragen konkret mal beantworten könntest, damit wir das alles besser verstehen können.
Du schreibst, Du liebst sie, ich kann das nicht glauben. Da machst Du Dir was vor, so kalt das auch klingen mag, Du bist ihr hörig.
Pass auf Dich auf. Wo bleibt Dein Selbstwertgefühl......
 
  • #19
Ja, ich (w) war mal in so einer Situation. Bin mit 26 zu meinem Freund gezogen. Ich hatte dadurch zeitweise einen Arbeitsweg von einer Stunde einfache (Auto)Fahrt. Wäre ich an meinem Wohnort geblieben, hätte ich 15 min mit dem Rad gebraucht. Als ich noch im Studium war, hat er mehr gezahlt, als ich später etwas mehr verdiente, zahlte ich mehr. Wir haben uns über einiges gestritten, aber nie über Geld.

Du zahlst Urlaub und Essengehen, sie zahlt keine Miete und kriegt auch noch 200 Euro von dir, da könnte man meinen, du seiest ein großzügiger Mensch. Tatsächlich habe ich aber den Eindruck, dass du sehr genau aufrechnest und nicht gern gibst.

Kann es sein, dass sie sich an den Nebenkosten beteiligt oder sie extra deinetwegen aus ihrer Wohnung ausgezogen ist, dort aber weiterhin Miete zahlt, weil die Söhne dort leben? Warum fährt sie jeden Tag 60 km, zahlt dadurch monatlich für Auto und Sprit ca. 200 Euro? Warum sucht sie sich nicht dort eine Wohnung, wo ihre Tochter zur Schule geht? Was für Urlaub habt ihr denn in diesem Jahr gemacht, dass du dies erwähnst, waren es ein paar hundert Euro oder ein paar tausend? War es schon immer so, dass du das Gefühl hattest, du kriegst nur das, was übrigbleibt? Oder kam das erst im Laufe der Zeit, weil sie auch sie das Gefühl hat, sie gibt mehr, als sie zurückbekommt? Vielleicht ist das Kind nur ein Vorwand, weil sie nicht gern oder nicht jede Nacht mit dir in einem Bett liegen möchte?
 
  • #20
Natürlich hat die Frau jetzt, alleine durch die tägliche Fahrt, mehr Aufwand, auch finanziell. Aber das wusste sie vor ihrem Umzug.

Wofür hast du ihr die 200 € gegeben ? Kauft allein sie ein ? Euer Essen, Waschmittel und Klopapier ? [...] , Dann sind 200 € zu wenig,
Stimmt. Aber es liest sich nicht so, als wäre die Dame zu schüchtern um in dem Fall Klartext zu reden und einen verbrauchsgerechten Betrag von @wasauchimmer einzufordern.

Ich kenne einen ähnlich gelagerten Fall. Allerdings WE-Beziehung, der Mann wurde bekocht, bekam aber keinerlei körperlich Zuwendung z.B. in Form von kuscheln oder anderen Zärtlichkeit, von Anderem ganz zu schweigen. Als das jüngste Kind began selbst Geld zu verdienen warf die Frau den Mann aus der Wohnung, für die er die Miete zahlte. Sie forderte, er möge seine Sachen binnen tagesfrist packen. Gespräche über den Trennungs-'Grund' verweigerte sie ebenso wie über die Aufteilung des, von ihm finanzierten, Hausstandes.

Er liebte diese Frau, deshalb akzeptiert er jahrelang eine für ihn unbefriedigende Situation. Es dauerte Monate, bis er halbwegs über die Trennung hinweg kam. Retrospektiv ist er froh, dass es kam wie es kam und fragt sich warum er das überhaupt solange mitgemacht hat.

@wasauchimmer, manchmal reicht Liebe alleine nicht aus um eine Partnerschaft zu führen. Ob sie Dich liebt weiß nur sie sonst niemanden. Ihr Verhalten spricht allerdings nicht gerade dafür.
 
  • #21
Hallo FS,

Du kommst sehr "wackelig" rüber.

Wie Du erkennen kannst bleiben für Außenstehende sehr viele Fragen offen. Du schaffst es nicht hier und ich vermute auch nicht in Eurer Beziehung einen roten Faden zu finden.

Das Ganze liest sich für mich so, dass Du hörig und unselbständig bist, sie zu Dingen gedrängt hast, die sie vielleicht gar nicht wollte und eben nicht großzügig von Dir. Du scheinst Dir etwas verdienen und kaufen zu wollen, was man(n) mit sourveränen Handeln, Denken und Fühlen geschenkt bekommt.

Also mache mal klare Ansagen was Deine Interessen sind und handle danach. Wenn sie nicht mitziehen möchte oder kann, dann passt es halt nicht.

Von Liebe lese ich weder etwas bei Dir noch, in Beschreibung, bei ihr.
 
  • #22
Es wäre interessant, die Sichtweise der Frau zu hören.
Sie muss nicht zwingend eine Nehmer-Natur sein oder dich ausnutzen.
Sie klingt leicht überfordert. Womöglich versucht sie nach bestem Wissen, den Spagat zwischen drei Kindern, Haustieren, Job und dir hinzubekommen. Aus ihrer Sicht haben vielleicht alle Vorrang vor dir, weil es sich um abhängige Individuen handelt, du aber ein Erwachsener bist.
Sie scheint mit ihren Kindern auch eine ziemliche Glucke zu sein. Das hat man ja bei Alleinerziehenden nicht selten. Oft wollen sie alles abfangen, was zwei Elternteile leisten müssten.

Ich nehme an, es geht dir nicht um das Geld, sondern dir fehlt liebevolle Aufmerksamkeit, was sehr verständlich ist. Du gibst sehr viel, und wenn so wenig zurück kommt, fängt man irgendwann an, aufzurechnen.
Red doch mal ganz in Ruhe und ohne Vorwürfe mit ihr, versuche ihre Perspektive zu erfassen, indem du ihr zuhörst und sie darüber reden lässt, wie sie sich fühlt.
Dann werdet ihr sicherlich einen Kompromiss finden, der euer beide Bedürfnisse berücksichtigt.
 
  • #23
Sie hat einen mehr zu versorgen ( dich ) und ansonsten ist es wie vorher.

Wofür hast du ihr die 200 € gegeben ? Kauft allein sie ein ? Euer Essen, Waschmittel und Klopapier ? Also, auch das, was du brauchst ? Ich habe das so verstanden. Dann sind 200 € zu wenig, das reicht nicht für eine Person und es ganz einzustellen, bedeutet ja letztendlich, dass sie für dich bezahlt, richtig ?

w 49
Zu wenig finde ich das ganz und gar nicht. Trotz dem, dass sie kostenlos da wohnt, keine Nebenkosten etc. bezahlt und noch 200€ monatlich bekommt, ist sie eigentlich überbezahlt. Ob sie die andere Wohnung noch finanziert oder nicht, spielt doch gar keine Rolle, es sind ja schließlich nicht seine Kinder. Sie lebt mit ihrer Tochter beim TE.
Sie hat einen mehr zu versorgen. Ja, in einer Beziehung gibt und nimmt man. Aber diese Frau hat echte Nehmerqualitäten. Urlaub, Geschenke, kostenloses wohnen, 200 € Verpflegungsgeld..., wer weiß, was noch so alles zusammen kommt. Versicherung?
Dafür möchte sie dir aber anscheinend nichts zurückgeben. Für sie ist es selbstverständlich und sie hat sich ihr Leben bequem eingerichtet. Wenn du etwas dagegen sagst kommt das Totschlagargument Kinder, schließlich ist sie ja Mutter.
Magst du denn dein Leben im großen und ganzen wie es ist, liebst du diese Frau, genießt du eure Beziehung? Magst du immer an letzter Stelle stehen, nicht gesehen werden von deiner Partnerin? Wertschätzt diese Frau dich oder schaut sie nur auf ihre eigenen Belange? Versucht sie, dir etwas zu geben, zeigt sie dir, dass sie dich liebt? Wenn ihr getrennt schlaft, sucht sie trotzdem deine körperliche Nähe?
Ich glaube, du musst jetzt erst mal ganz bewusst auf dich schauen und vor allem, was das ist mit euer Beziehung. Ist es überhaupt eine richtige Beziehung, stellst du dir so dein Leben vor? Willst du so noch 10 Jahre weitermachen? Oder wünscht du dir eine Frau an deiner Seite, die dir ihre Liebe zeigt, die neben dir einschlafen und aufwachen möchte, die auch für dich gern mit kocht, für die du wichtig bist, die deine Nähe sucht, die für dich da ist, die mit dir lacht, weint, dich versteht statt, einer die nur sich selbst die Nächste ist und deren Kinder?
Nur du kannst die Situation ändern durch dein handeln. Sie wird freiwillig nichts tun, ihr geht es gut so wie es ist.
 
  • #24
Hallo "Frei", das Zusammenziehen war einerseits mit der Trennung von Ihrem Mann und andererseits mit der Trennung von meiner Partnerin verbunden. Jeweilig Partnerschaften, die 14 Jahre Bestand hatten. Ihr Noch-Mann (der der Vater der Tochter ist, aber nicht der zwei Söhne) ist im Vorfeld mit seiner Firma den Bach runtergegangen. Etwas das sich über mehrere Jahre andeutete. Sie hat seinerzeit über Ihre Eltern einen Kredit aufgenommen, damit Sie a) entweder die Ehe retten kann, in Form von Weiterzahlung der horrenden Miete oder Umzug in eine günstigere Wohnung oder b) es schafft sich von Ihm zu trennen. Es war Ihre Entscheidung sich zu trennen und mit Ihrer Tochter hier her zu mir zu ziehen und Ihre Söhne (damals 19 und 21) in einer anderen Wohnung unterzubringen. Und nein, Sie muss keine Miete für die Wohnung der Söhne bezahlen. Sie zahlt aber von dem Kindergeld, das Sie für die Söhne bekommt die Betriebskosten der Wohnung und deren Handy-Verträge. Von den 1700 Euro bleiben Ihr wie gesagt ca. 1200-1300 Euro nach Abzug aller Unkosten. Den Kredit konnte Sie durch eine Erbschaft tilgen. Danach hatte Sie/Ihre Söhne und die Tochter davon noch um die 40.000 Euro übrig - alles wurde innerhalb eines Jahres auf den Kopf gehauen. Keine Ahnung für was eigentlich. Es war nicht mal mehr was für die 600 Euro Zuzahlung beim Zahnarzt übrig. Und da kommt dann wieder der "Partner" in's Spiel.....Einkaufen tun wir getrennt, manchmal kaufe ich mit für Sie ein, vor allem wenn es darum geht, dass ich ja auch mitessen werde. Es ist auch nicht so, dass ich die Kinder nicht akzeptieren würde - es ist genau andersherum. Ihre Söhne verweigern sich u.a. mit der Begründung, ich hätte doch seinerzeit den Stief-Vater unterrichten müssen, als absehbar war worauf es rausläuft. "Ehre" und so was. Der Vater bzw. Stiefvater hat in diesen zwei Jahren instrumentalisiert und gegiftet wo er nur konnte.
Für mich war blöderweise nach Ihrem Umzug zu mir klar, dass Sie Ihren Job (bei dem Sie ein Nasenwasser verdient) und die Schule der Tochter hier her verlegt. Ich habe nach allem was Sie so im Vorfeld erzählt hat nullkommanull damit gerechnet, dass Sie so wankelmütig sein würde. Wir sind in einem Alter, da macht man sich so eine Entscheidung alles andere als leicht. Für mich war das damals sogar so schwer, dass ich über meine eigene Trennung meinen Job verlor und mich drei Wochen in stationäre Behandlung begab........
 
  • #25
Sie hat seinerzeit über Ihre Eltern einen Kredit aufgenommen, damit Sie es schafft sich von Ihm zu trennen. Es war Ihre Entscheidung sich zu trennen und mit Ihrer Tochter hier her zu mir zu ziehen und Ihre Söhne (damals 19 und 21) in einer anderen Wohnung unterzubringen. Und nein, Sie muss keine Miete für die Wohnung der Söhne bezahlen. Sie zahlt aber von dem Kindergeld, das Sie für die Söhne bekommt die Betriebskosten der Wohnung und deren Handy-Verträge. Von den 1700 Euro bleiben Ihr wie gesagt ca. 1200-1300 Euro nach Abzug aller Unkosten. Den Kredit konnte Sie durch eine Erbschaft tilgen
Ähm... wer bekam denn nun das Geld aus dem Kredit mit dem sie sich trennte?
Du? Irgenwo muss es ja hin sein, wenn sie damit weder Miete bei Dir noch für die Söhne zahlen muss.
Trotzdem hat sie es offenbar für die Trennung aufgebraucht. Wie?
 
  • #26
"Zudem noch zwei erwachsene Söhne im Spiel sind", "samt 9 jähriger Tochter und diversen Haustieren"... Merkst Du nicht, dass Du abfällig über die Kinder der Frau schreibst? Du scheinst ihre Kinder nicht zu akzeptieren und bist eifersüchtig. Natürlich merkt die Frau das und stellt sich auf die Seite ihrer Kinder. Das die Frau dreifache Mutter ist und Haustiere besitzt, wusstest Du doch schon vor ihrem Einzug vor 2 Jahren. Nun wunderst Du Dich? Warum soll die Frau Dich denn bekochen? Weil sie in Deinem Haus wohnt? Sprich ganz einfach mit ihr und klärt das. Dir fällt bestimmt kein Zacken aus der Krone, wenn Du auch mal selbst einkaufst und kochst. Der Knackpunkt Eurer Beziehung ist aber Deine Einstellung zu ihren Kindern. Mutter bleibt man immer. Auch wenn die Kinder erwachsen sind. Du hast offenbar selbst keine Kinder. Gehe mal in Dich und überlege, wie Du ihr entgegen kommen kannst. Du wirst sehen, dass sie dann auch ihr Verhalten überdenken wird. Ohne Kompromisse funktioniert keine Beziehung.
Abfällig finde ich hier nichts geschrieben.
Ja, dass sie dreifache Mutter ist, wusste er. Aber sicher stellt man sich beim zusammen ziehen doch nicht vor, dass sie keine Frau mehr ist, sondern nur noch Mutti. Da sie hätte sie sich auf keine Partnerschaft einlassen sollen. Anfangs der Beziehung war sie sicher noch Frau, Geliebte, Partnerin. Aber was scheint geblieben zu sein? Mutti dreier Kinder, die nicht seine sind und permanent den Vorzug erhalten. Das würde auf Dauer sogar jede Ehe mit dem leiblichen Eltern zerstören. Eine 9jährige hat auch m.E. nicht im Bett der Erwachsenen zu suchen.
Das er vielleicht ihre Kinder immer weniger akzeptieren kann, verstehe ich sogar. Wenn diese immer wieder als Totschlagargument missbraucht werden um eine Partnerschaft nicht leben zu können, findet man irgendwann auch keinen Zugang mehr. Es wäre an ihr, Mutter und Partnerin zu sein, gerecht auch ihrem Partner gegenüber zu sein und auch seine Bedürfnisse zu sehen. Wenn das gegeben ist, stellt sich auch wieder ein besseres Verhältnis zu den Kindern ein.

Liebst du diese Frau wirklich oder ist es nur noch die Gewohnheit, die dich nicht loslassen lässt?
 
  • #27
Ähm... wer bekam denn nun das Geld aus dem Kredit mit dem sie sich trennte?
Du? Irgenwo muss es ja hin sein, wenn sie damit weder Miete bei Dir noch für die Söhne zahlen muss.
Trotzdem hat sie es offenbar für die Trennung aufgebraucht. Wie?
Sie hatte vor der Erbschaft 20000 Euro Kredit über Ihre Eltern erhalten. Das ging drauf für die Mieten der Wohnung in der Sie mit dem Ex-Mann und den drei Kindern wohnte und für Umzug und Renovierung der neuen Wohnung der Söhne. Ich habe weder davon noch von der Erbschaft jemals irgendetwas gesehen. im Gegenteil: Als die Kohle aus dem Kredit knapp wurde hat Sie mich gebeten in die Bresche zu springen. Ich weiß, das hört sich alles ziemlich schräg an - ist es ja auch :-(
 
P

proudwoman

  • #28
Von den 1700 Euro bleiben Ihr wie gesagt ca. 1200-1300 Euro nach Abzug aller Unkosten. Den Kredit konnte Sie durch eine Erbschaft tilgen. Danach hatte Sie/Ihre Söhne und die Tochter davon noch um die 40.000 Euro übrig - alles wurde innerhalb eines Jahres auf den Kopf gehauen. Keine Ahnung für was eigentlich. Es war nicht mal mehr was für die 600 Euro Zuzahlung beim Zahnarzt übrig. Und da kommt dann wieder der "Partner" in's Spiel.....Einkaufen tun wir getrennt, manchmal kaufe ich mit für Sie ein, vor allem wenn es darum geht, dass ich ja auch mitessen werde. Es ist auch nicht so, dass ich die Kinder nicht akzeptieren würde - es ist genau andersherum. Ihre Söhne verweigern sich u.a. mit der Begründung, ich hätte doch seinerzeit den Stief-Vater unterrichten müssen, als absehbar war worauf es rausläuft. "Ehre" und so was. Der Vater bzw. Stiefvater hat in diesen zwei Jahren instrumentalisiert und gegiftet wo er nur konnte.
Für mich war blöderweise nach Ihrem Umzug zu mir klar, dass Sie Ihren Job (bei dem Sie ein Nasenwasser verdient) und die Schule der Tochter hier her verlegt. Ich habe nach allem was Sie so im Vorfeld erzählt hat nullkommanull damit gerechnet, dass Sie so wankelmütig sein würde. Wir sind
Das ist ja alles eine einzige Katastrophe und ich blicke in diesem finanziellen Chaos nicht mehr durch! Warum hast Du das nicht irgendwie versucht in der Frage am Anfang unter zu bringen, diese Infos....
Ich empfehle Dir, trenne Dich von ihr. Mir tun in solchen furchtbaren Situationen immer nur die Kinder leid.
Ja, mir fällt da noch ein zu fragen, liebst Du sie eigentlich? Und liebt sie Dich? Nee, ich würde den Schnitt machen, bevor sie Dich mit in den Ruin zieht. Alles Gute!
 
  • #29
Habe mir das alles gerade mal durchgelesen. Mir scheint,hier
Haben sich 2 Warmwechsler zusammengetan, nach je 14 Jahren
Anderweitiger Beziehung, sie ist noch verheiratet wenn ich das Recht verstanden habe. Jedenfalls kommt es mir vor als ob die
Vorherigen Beziehungen nicht sauber abgeschlossen wurden und
Sich hier jetzt die dort entstandenen Verwicklungen fortsetzen.....
Vielleicht bleibt jeder lieber in einer unbefriedigenden Situation
Als allein mal klar Schiff zu machen und das eigene Leben sortiert
Zu kriegen. für den FS hier eher eine Loose-Situation. Liebe von Seiten der Frau erscheint mir sehr fraglich...eher Sicherheitsbedürfnisse,
Kosten sparen?
w50plus
 
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  • #30
Jedenfalls kommt es mir vor als ob die Vorherigen Beziehungen nicht sauber abgeschlossen wurden und
Das mag so sein, spielt aber wohl eher nur eine untergeordnete Rolle. Mein Eindruck ist, daß die Frau ihre gesamte Energie und ihre gesamten Einkünfte in die Reste ihrer alten Familie investiert. Und vor diesem Hintergrund froh ist, einen gefunden zu haben, der ihr für ihre eigene Lebenshaltung komplett den Rücken frei hält – selbst dann noch, wenn sie ihn hinten anstellt, weil sie ihre Söhne bekochen und mitfinanzieren und ihre Tochter nachts betüteln muß. Sie mag das für ihre Pflicht halten, aber sie vergißt dabei, daß sie einen erheblichen Teil der dafür aufgewendeten Energie vom Fragesteller bezieht. Der mit den beiden Söhnen nichts am Hut hat, sie mögen ihn ja nicht einmal. Der den Kopf schüttelt über die Anwandlungen der 9-jährigen. Und der noch nicht einmal aufmuckt, wenn sie ihn wegen der Mahlzeiten vor den Kopf stößt.

Schau doch gelegentlich mal nach, ob ihr schon lange Eckzähne wachsen.