G

Gast

Gast
  • #1

Wie sieht die typische Fremdgängerpersönlichkeit aus?

Woran kann frau rechtzeitig so einen Typus Mann erkennen? Habe das mit Freundinnen, die auf beiden Seiten des Dreiecks standen diskutiert (also sowohl Betrogenen als auch Geliebten). Bis dato einig sind wir uns auf: Entscheidungsschwach, weichlich, Lusche, auch sonst übervorsichtig, egozentrisch, kann Gefühle der Partnerin nicht wahrnehmen bzw. auf die Bedürfnisse eingehen, Luftschlossbauer, verlogen etc. Noch weitere Ideen? []
 
G

Gast

Gast
  • #2
Wow, super, Ihr habt exakt meinen Ex charakterisiert :)
Weichlich und Lusche aber erst bei näherem Kennen, nach außen hin erst mal draufgängerisch und männlich!
 
  • #3
Bad News: Gar nicht. Weder Männliche noch weibliche sind im Vorfeld als solche erkennbar. Lediglich seine Vorgeschichte, falls bekannt, gibt Aufschluss. Einmaltäter sind sehr selten.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Gelegenheit macht Liebe. Wenn du als attraktiver Jäger genau ins Beuteschema deiner Beute fällst und diese geschickt anfütterst ist deine Chance recht groß, dass du auch aus einem i.d.R. treuen Partner einen Fremgänger machst, insbesondere wenn die Verliebtheitsphase schon eine Weile abgeklungen ist und der Beziehungsalltag öde wird ... so wird auch manches Kuckuckskind gemacht. In manchen Familien ist es direkt auffällig, dass so manch ein Kind dem vermeintlichen Vater gar nicht ähnlich sieht ... ein Schelm wer Böses dabei denkt ....
 
G

Gast

Gast
  • #5
Tja meine lieben Damen da kann ich leider nur sagen selber schuld, ihr fallt auch immer auf die pseudomachos und luftschlossbauer rein. Diese Vorstadtcasanovas haben es halt drauf euch immer wieder um den Finger zu wickeln und scheinbar sin viele Frauen in diesem Punkt nicht lernfähig und fallen immer wieder auf denselben Typ rein. Die netten und normalen Typen die man nicht gleich auf den ersten Blick erkennt laßt ihr als langweiler einfach links liegen. Dabei sind es meist die, die euch das mit sicherheit nie antuen würden. Aber die machen halt nicht ganz soviel her und können euch auch nicht so toll Honig ums Maul schmieren. Sucht einfach weiter in diesem Beuteschema und ihr werdet sicher noch viele solche "netten Männer" kennenlernen viel Spaß dabei
 
G

Gast

Gast
  • #6
Kann man generell nicht sagen.
Ich denke jeder Mann ist verführbar. Die Frau sollte nur attraktiv, gepflegt, sehr kommunikativ und eine Spur mysteriös sein. Ich glaube es gibt keine treuen Männer und die welche treu sind, kamen eben noch nicht in Versuchung.
Ich glaube auch kein Mann würde es seiner Frau beichten, wenn er mal in Versuchung gekommen war oder er es "fast" getan hätte. Also Frauen, glaubt weiter an eure "treuen" Männer.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Wie sagt die Statistik so schön: Mit Machos zeugen Frauen die Kinder und mit Softies ziehen sie sie dann auf...

m37
 
G

Gast

Gast
  • #8
hmm

schwache Menschen die eher Halt und Selbstbestaetigung bei dem Partner suchen, wuerd ich sagen. Wenn die Faehigkeit der Konflikbewaeltigung fehlt oder "wassweissichwas".... Dass oft die schillernden Voegel (m wie w) da probleme haben und ihr "selbstbewusstes" und faszinierendes Auftreten nur KOmpensation sind, musste ich auch erst mal lernen.

also wie #4 sagt: Beuteschema ueberdenken und lieber einen bodenstaendigen als einen Paradiesvogel anhimmeln.

Garnicht so einfach, wenn man sich mit dem Mittelmaß nicht zu frieden geben wil....also erstmal eigenes Verhalten aendern, dann klapperts auch mim Nachbarn.

Beim Kennen lernen auch mal ueber Vergangenes reden und da merkt man ja auch wie er ueber was redet und ob er luegt oder druxt....ist nur schwer...

von dem Satz "Verganges ist vergangen und meine Weiber/Maennergeschichten" gehn dich nix an, halte ich fuer sehr bedenklich....irgendwas ist ja dann da was er/sie verheimlichen will

ach es gibt so viele Armalgloeckchen, man mus sie nur sehen und nicht uebersehen, wegen der rosa Brille
 
  • #9
@5, ich nehme an Du bist eine Frau, oder?

Träum weiter. So einfach isses nicht, es gibt tatsächlich Männer wie Frauen die der Versuchung nicht erliegen würden. Und das sind nicht diejenigen die einen Mangel an Gelegenheit haben. Die Attraktivsten Menschen sind doch diejenigen die Slebstbewusst in sich ruhen und dies auch ausstrahlen. Aber genau diese brauchen keine Seitensprünge um sich selbst zu beweisen wie toll sie doch sind.

Meine Beobachtung ist eher die dass unattraktive, unsichere Menschen sehr viel mehr dazu neigen auf eine Aufmerksamkeit von anderen anzuspringen und Fremdzugehen. Weil sie das auch nicht oft bekommen.

Definitiv, Frau kann nicht jeden ins Bett bekommen.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Ganz, ganz schwierig.... Es kann passieren, dass ein Mann, zu dem das eigentlich nicht passt, das Gefühl hat etwas verpasst zu haben- und dann ein paar Mal fremd geht, dann frustriert wieder aufhört- oder weiter macht-

Keine Illusionen, es gibt keine "sicheren Anzeichen"!!! Weder beim Kennen lernen noch später in der Beziehung- weder für Männer noch für Frauen. Ich hatte zwei Mal Phasen in meinem Leben, in denen ich mehrere Beziehungen nebeneinander hatte- dafür gab es Gründe und ich war vorsichtig und verantwortungsbewusst- und KEIN einziger der durchwegs wirklich gescheiten Männer hat auch nur ein Mal Verdacht geschöpft- so viel zu dem Thema "Anzeichen"...
 
G

Gast

Gast
  • #11
@#9

Jeder hat Gruende fuer alles was er tut...und die Verantwortung noch dazu

hoffe du hast deine Phasen von Lug und Betrug mitlerweise unter Kontrolle

*kopfschuettel*
 
G

Gast

Gast
  • #12
Sorry, aber niemand kann ein Schild tragen wo draufsteht: ich bin ein Fremdgänger. Doch bei der Frage ist das Wort Persönlichkeit mit inberiffen und da gibt es unendliche. Keiner kann das voraussehen. Man fällt manchmal aus allen Wolken, wenn man erfährt, das dieser oder jener fremdgegangen ist, oder? Weil sie es sehr gut verstecken können, sehr gute Masken aufziehen und ihre Umwelt, hauptsächlich der Partnerin etwas vorlügen. Das sind Meister in der MAnipulation der Frauen und ihren Gefühlen, und eure Beschreibung passt in erster Linie auf den so genannten NArzissten als auch den still schweigenden Nachbar um die Ecke der keinen Piep von sich gibt und es faustdick hinter den Ohren hat. Also, keine klaren Anzeichen leider.
 
G

Gast

Gast
  • #13
Mein Nochmann ist genauso ,wie hier im Eröffnungsbeitrag beschrieben .
Ein Fremdgeher ,der seinen Frauen auch noch die Schuld fürs Fremdgehen gab .

Mit einem Wort : Feigling .

Er stand noch nicht mal dazu ,dass er es tat .

Hinterher ist frau immer schlauer.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Also ich melde mich mal als erfahrene Frau fortgeschrittenen Alters zu Wort, zu deren besten Freundinnen Männer gehören. Mein Fazit: Menschen mit geringem Selbstbewusstsein, das sich oft hinter Prahlerei und Macht- und/oder Statusgehabe (bei Frauen Modefimmel, bei Männern Penisautos) versteckt, sind für Seitensprünge besonders anfällig, da sie ständig wieder neu bestätigt werden müssen. Hingegen sind attraktive, intelligente und selbstbewusste Männer und Frauen, denen die ständige Anbaggerei von Kindesbeinen an eher lästig war (attraktive Menschen mit Selbstbewusstsein finden das ständige Gegiere nicht als schmeichelnd, sondern als enervierend und abstoßend - da ich hier anonym bin, kann ich offen sagen, dass ich selbst lebenslang unter der platten Gier der Männer gelitten habe und stets nur an Männern interessiert war, die sich für meine Gedanken und Gefühle mehr als für meine äußere Hülle interessiert haben), gegenüber flachen Abendteuern weitgehend immun, da sie wissen, dass zu einem erfüllten Sexualleben weit mehr als äußere Reize gehören. Das und nicht die Kohle war für mich der Grund, warum ich mich auch für unattraktivere Männer interessiert habe, wenn ihre Gedanken und ihre Gefühle schön waren. Erfahren kann man das nur durch lange, tiefgehende Gespräche, die ohnehin die Grundvoraussetzung für jede Beziehung sein sollten. Wer nur flach bohrt, bekommt halt auch nur was Flaches. Tolle Beziehungen hingegen erfordern, wie alles im Leben, eben auch den vollen Einsatz, wenn sie von Dauer sein sollen.
 
G

Gast

Gast
  • #15
. Die Frau sollte nur attraktiv, gepflegt, sehr kommunikativ und eine Spur mysteriös sein. Ich glaube es gibt keine treuen Männer und die welche treu sind, kamen eben noch nicht in Versuchung.
.

Das Posting ist ja ein Witz - dann ist es Deiner Meinung nach so, dass treue Männer einfach noch nie Gelegenheit hatten? Es soll tatsächlich Männer _und_ Frauen geben, die zwar Gelegenheit hatten, aber dennoch treu blieben.

Träum weiter...

w
 
  • #16
Meine Erkenntnis ist die, daß es sich um Männer handelt, die dermaßen frauenfixiert sind, daß sie hierin ihre Bestätigung suchen. Das sind meist Männer, die ständig ihre Frauengeschichten zum Besten geben. In sich gefestigte Männer beschäftigen sich nicht so sehr mit der holden Weiblichkeit.
 
G

Gast

Gast
  • #17
@6 Wenn du das dann noch lesen solltest. Genauso ist es. Und nun suche ich diesen Softie für mich und mein Kind.
 
G

Gast

Gast
  • #18
Man kann sie nicht erkennen. Es gibt viele Männer, die gar nicht als typische Fremdgeher zu erkennen sind, gehen trotzdem fremd, ohne Gewissensbisse. Neulich habe ich eine Sex-Affäre mit meinem Zahnarzt gehabt, bei dem ich seit 3 Jahren in Behandlung bin. Bevor wir uns bei mir zu Hause bewusst getroffen haben und intim wurden, hatte er in der Praxis immer auf mich den Eindruck gemacht, dass er absolut professionell als ZA ist, dazu ein treuer Ehemann und Familienvater - er sieht so zuverläßig, kompetent, seriös aus-und ist mehrfach mein Sexpartner geworden. Wenn ich ihn heute in der Praxis sehe, würde ich auch jetzt nicht denken, dieser Mann ginge fremd. Danach sieht er nicht aus, überhaupt nicht. Er tut es aber ganz cool und nüchtern.

Je intelligenter und raffinierter ein Mann ist, desto besser versteckt er seine Fremdgängerpersönlicheit. Bei intelligenten und cleveren Männern haben wir kaum Chancen, zu merken, ob sie fremdgehen oder nicht. Irgendwie hilft die Intelligenz auch dabei, beim Fremdgehen nicht erwischt zu werden. Stille (und kluge) Gewässer sind tief.

Übrigens ist es mit uns Frauen auch nicht viel besser. Momentan bin ich geschieden. In meiner Ehe habe ich jedoch zwei Affären gehabt. Das hätte niemand denken können-eben clever alles organisiert. Sie flogen nie auf, waren auch kein Trennungsgrund. Intelligenz hilft beim Fremdgehen sehr viel

Natürlich ist es am besten, treu zu bleiben und nicht fremdzugehen. Es ist aber nicht immer möglich.

w,38
 
G

Gast

Gast
  • #19
Natürlich ist es am besten, treu zu bleiben und nicht fremdzugehen. Es ist aber nicht immer möglich.

Das ist meiner Meinung der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.
Es ist immer möglich treu zu sein, denn es ist ausschließlich die eigene Entscheidung es zu tun.
Zu sagen es ist nicht immer möglich, dient lediglich dazu das eigene (Fehl)Verhalten zu "legitimieren".
 
  • #20
@14: mal definieren, was 'fremdgehen' bedeutet.

Falls wir vom tatsächlich vollzogenen Akt reden, machen das wahrscheinlich tatsächlich nicht alle Männer, die die Gelegenheit haben.
Also, die wenigen, die es nicht tun, lassen es, weil sie einen hohen moralischen Anspruch an sich selbst haben und / oder Angst vor Entdeckung und den daraus resultierenden Folgen.

So einer ist schon seit ca. 2 Jahren an mir interessiert. Mein Chef. Super-Typ. Hochgebildet, integer, korrekt ( trotzdem sexy ), seit ca. 20 Jahren verheiratet und es könnte tatsächlich sein, treu. Ich traue das ja echt wenigen Männern zu, ihm aber schon.
Er ist definitiv was-weiß-ich in mich, verknallt oder scharf oder so. Seit 10 Jahren geben wir uns viermal im Jahr die Hand: sein und mein Geburtstag, vor der Weihnachtspause und als Begrüßung im neuen Jahr. Die letzten vier Gelegenheiten haben wir uns stattdessen umarmt, mit zunehmender Tendenz. Und beim letzten mal war es kurz vor dem Küssen, außerdem konnte ich seinen Steifen fühlen.

Ist er noch treu ? Ja, schon, ne ? Konnte sich ja noch zurückhalten. Mit dem Küssen hätte er die Grenze überschritten, oder ? Du kannst aber getrost davon ausgehen, daß er sich am Abend auf mich einen runtergeholt hat.

Falls er sicher sein könnte, daß ich das für mich behalte und es zu keinen Folgeschäden kommen würde, würde der mich flachlegen. Das war der letzte Mann, den ich für treu gehalten habe.

Träum DU weiter !!!
 
G

Gast

Gast
  • #21
Zu #18

ich bin die #17 und gebe Dir Recht. Es gibt die ideale Vorstellung von Verantwortung und Treusein- und auch das reale Leben. Dieser bestimmte verheiratete Mann, der fremd geht, hat mir erzählt, dass er Jahre gebraucht hat, bis er sich dazu entschließt. Zeit, in der er verantwortungsbewusst treu blieb-und immer unzufriedener und deprimierter wurde. Das Fremdgehen hat ihn aus seiner Depression rausgeholt und plötzlich wurde das Eheleben viel angenehmer für alle Beteiligten.

Klar, ist es möglich, treu zu bleiben. Aber wenn man dadurch depressiv und unzufrieden wird, ist es dann sinnvoller, doch fremd zu gehen. Die wirtschaftlichen Verpflichtungen in vielen Ehen lassen es nicht zu, dass man sich trennt. Und treu zu bleiben, wenn man unzufrieden ist, macht auf Dauer unglücklich. Er lebt jetzt viel entspannter mit seiner Ehefrau-es war therapeutisch sinnvoll für ihn, die sexuelle Treue zu brechen. Wäre er weiterhin verantwortungsbewusst und treu geblieben, hätte das natürlich gesellschaftlich gepasst-der freie Wille wäre es aber nicht, sondern allein die gute Erziehung und der Anstand, gepaart mit jeder Menge Frust.

Es gehen nicht nur gestörte Männer fremd, sondern auch ganz gute, ordentliche und seriöse Männer.

Und das macht das Fortbestehen der Ehe und das Eheglück sicherer.

Die Fremdgeherpersönlichkeit des Mannes kann man am besten als eine noch relativ jünge und finanziell unabhängige Singlefrau (dazu auch noch Osteuropäerin, wie man wahrscheinlich hier an meinem Deutsch als Sprache merkt) kennenlernen.
Als Ehefrau konnte ich das wahre Wesen der Männer nicht richtig kennenlernen, als Singlefrau-
schon.

Ach, man soll die Männer so nehmen wie sie sind! Es ist nicht gut fremd zu gehen. Oft ist es aber klug und im Interesse der Ehe, das zu tun. Und natürlich immer absolut diskret.
Ich kann der FS das Buch von Desiree Nick über das Fremdgehen der Männer wärmstens empfehlen-dieses Buch beantwortet die Frage ganz gut.

w,38
 
  • #22
Das war der letzte Mann, den ich für treu gehalten habe.

Was willst Du damit sagen? Willst Du Deinen eigenen Satz widerlegen, der besagt, dass nicht alle Männer der Gelegenheit folgen?

Ist doch logisch, dass ihn auch noch andere Frauen erregen. Ab dem Tag an dem er eine Beziehung eingeht, werden ja nicht plötzlich alle anderen Frauen unattraktiv.

Das ist meiner Meinung der Gipfel der Verantwortungslosigkeit.
Es ist immer möglich treu zu sein, denn es ist ausschließlich die eigene Entscheidung es zu tun.
Zu sagen es ist nicht immer möglich, dient lediglich dazu das eigene (Fehl)Verhalten zu "legitimieren".

Korrekt, als ob man nicht die Macht hätte nein zu sagen ...


Wann hilft Intelligenz eigentlich mal nicht?
 
  • #23
Klar, ist es möglich, treu zu bleiben. Aber wenn man dadurch depressiv und unzufrieden wird, ist es dann sinnvoller, doch fremd zu gehen.

Aber nur, wenn die Ehefrau davon bescheid weiß. Ansonsten hat er ihr einen entscheidenten Hinweis nicht mitgeteilt und sowas sollte es in einer Partnerschaft nicht geben.

Die wirtschaftlichen Verpflichtungen in vielen Ehen lassen es nicht zu, dass man sich trennt.

Das halte ich für Quatsch. Ich glaube kaum, dass man nach der Trennung sich nichts mehr leisten kann. Und wenn dem so wäre, wäre es doch auch keine Beziehung mehr, wenn man wegen des Geldes bei seinem Partner bleibt.

Er lebt jetzt viel entspannter mit seiner Ehefrau-es war therapeutisch sinnvoll für ihn, die sexuelle Treue zu brechen.

Ja, sinnvoll für ihn vielleicht. Sie würde mit dem Wissen die Beziehung vielleicht beenden, weil sie es nicht für sinnvoll erachtet.

Wäre er weiterhin verantwortungsbewusst und treu geblieben, hätte das natürlich gesellschaftlich gepasst-der freie Wille wäre es aber nicht, sondern allein die gute Erziehung und der Anstand, gepaart mit jeder Menge Frust.

Es geht nicht um die Gesellschaft, sondern um die Partnerin. Der freie Wille seiner Frau war es jedoch nicht und in einer Beziehung muss man auch auf die Wünsche des Anderen eingehen.

Und das macht das Fortbestehen der Ehe und das Eheglück sicherer.

Warum erzählt man das dann nicht einfach so seinem Partner "Übrigens, ich hab gestern eine Stunde lang was für die Ehe getan. Und morgen evtl. auch wieder. Das war so genial. Dadurch wird unsere Ehe noch gefestigter."
 
G

Gast

Gast
  • #24
#22

Danke Dir für Deine Kommentare. Ich bin eine Frau und kann Deine Kommentare gut nachvollziehen. Jede Situation ist anders, bzw. wenn eine Ehefrau über viele Jahre nicht berufstätig gewesen ist, ist eine Scheidung für beide Seiten kompliziert. Bei den Fremdgehern ist es aber oft so, dass sie gar keine Scheidung wollen,sondern einfach mal alles-ein warmes Nest zu Hause und draußen mal die Sorgen dieses warmen Nestes kurz vergessen.

Ich wollte nur sagen, dass Fremdgehen nicht nur aus Egobestätigung, Unverantwortlichkeit oder ähnlichem geschieht, sondern auch als eine Möglichkeit, einfach mal Luft zu holen, wenn das Eheleben streckenweise schwierig wird.

Die Hauptfrage war nach der Fremdgeherpersönlichkeit-sehr vielfältige Charakterzüge und Motive sind dabei. Ich vermute sogar, dass manch gut situierte Ehefrau das stillschweigend duldet, weil sie ihr finanziell schön abgesichertes Leben weiterhin so haben möchte und sich nicht die Mühe und den Stress einer Berufstätigkeit antun möchte, falls es zu Trennung kommen sollte.

Der Mann hat dann ein ruhiges Gewissen nach dem Motto: ich biete meiner Ehefrau finanziell ein schönes Leben an, und den Frust meiner Ehe lasse ich woanders ab-so lässt sich für beide gut leben, auf jeden Fall besser, als geschieden (das würden bestimmt einige anders sehen und nicht akzeptieren, aber jeder hat so seine Schmerzgrenze dabei).

Die Verlierer sind einzig und allein die Frauen wie ich, die es einem Fremdgänger möglich machen, fremd zu gehen. Mir ist meine miserable Position dabei bewusst, nur als Singlefrau kann ich mir diese Erfahrung leisten, auch wenn ich keine Vorteile dadurch habe.

Die Fremdgeherpersönlichkeit exitistiert nur deswegen, weil es die Ehefrau (mir Defiziten) und eine (trotz Intelligenz in diesem Punkt "dumme") Nebenfrau gibt, die aber nicht das Quel des Bösen ist, sondern als ein Ventil dient, den Druck (nicht nur sexueller Natur) abzulassen.
Und der Mann dann die Entscheidung trifft, dass er eine kurze Erholung und Entspannung braucht, um wieder der treue, verantwortungsvolle und liebevolle Ehemann abzugeben.
Dabei muss er kein A. Schwarzenegger sein, sondern der gute, treuwirkende Mann von nebenan.

Fazit: vor Entfalten der Fremdgeherpersönlichkeit ist keiner sicher-weder die Ehefrau, noch die kleine Nebenfrau, und noch weniger der Mann selbst.

w, 38
 
G

Gast

Gast
  • #25
Typische Fremdgängerpersönlichkeit?
Ich denke, dass das Fremdgehen eine Charaktersache ist. Meistens betrifft es Menschen, die schlecht nein sagen können und sich leicht verführen lassen. Außerdem sind solche Leute Meister im Lügen und im Selbstbetrug. Sie scheinen wenig Selbstachtung und Selbstwert zu besitzen. Manche mögen versuchen, mit Fremdgehen ihrer Leere und Langeweile oder gar Depression zu entfliehen.
Aber sie sind auf dem Holzweg, da sie sich immer mehr von sich selbst entfernen. Ich halte es für Quatsch, dass durch Fremdgehen angeblich Ehen gerettet werden und die Eheleute zufriedener werden.
Das Gegenteil ist der Fall. Durch Fremdgehen wächst die Kluft zwischen zwei Eheleuten. Sie entfremden sich. Wer fremdgeht ist ein Verlierer! Auch die Geliebte ist eine Verliererin.
 
G

Gast

Gast
  • #26
Teil I

Jede Situation ist anders, bzw. wenn eine Ehefrau über viele Jahre nicht berufstätig gewesen ist, ist eine Scheidung für beide Seiten kompliziert.

Aber ist es nicht komplizierter eine Ehe zu führen, die nix taugt? Auch wenn es kompliziert ist, dafür eine schlechte Ehe zu führen ... ich weiß nicht. Man könnte ja auch ohne Scheidung jeweils in 2 Wohnungen leben.

Bei den Fremdgehern ist es aber oft so, dass sie gar keine Scheidung wollen,sondern einfach mal alles-ein warmes Nest zu Hause und draußen mal die Sorgen dieses warmen Nestes kurz vergessen.

Und beides geht nicht. Entweder ist man Single oder hat die Sorgen im Nest. Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was." sondern bei "Prioritäten setzen."

Ich wollte nur sagen, dass Fremdgehen nicht nur aus Egobestätigung, Unverantwortlichkeit oder ähnlichem geschieht, sondern auch als eine Möglichkeit, einfach mal Luft zu holen, wenn das Eheleben streckenweise schwierig wird.

Da gibt es bestimmt bessere Möglichkeiten. Warum muss es unbedingt Sex sein? Wie wäre es mit Motorradtour, Komasaufen oder anderes?

manch gut situierte Ehefrau das stillschweigend duldet,

Dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn die Ehefrau jedoch nicht die Konsequenzen aus den vorhandenen Tatsachen ziehen kann, weil sie diese nicht kennt, sieht es anders aus.

Der Mann hat dann ein ruhiges Gewissen nach dem Motto: ich biete meiner Ehefrau finanziell ein schönes Leben an, und den Frust meiner Ehe lasse ich woanders ab-so lässt sich für beide gut leben, auf jeden Fall besser, als geschieden (das würden bestimmt einige anders sehen und nicht akzeptieren, aber jeder hat so seine Schmerzgrenze dabei).

Wenn er davon ausgeht, dass die Ehe ein Leben lang Frust für ihn bereit hält ist es schon selten dämlich. Wie kann man sich nur so eine Ehe antun? Wie kann man sich die Chance auf einen Partner nehmen mit dem eine harmonische Ehe möglich ist? Oder weiß er, dass er dermaßen inkompatibel ist, dass mit ihm soetwas nie zu realisieren wäre?

Die Verlierer sind einzig und allein die Frauen wie ich, die es einem Fremdgänger möglich machen, fremd zu gehen. Mir ist meine miserable Position dabei bewusst, nur als Singlefrau kann ich mir diese Erfahrung leisten, auch wenn ich keine Vorteile dadurch habe.

Du hast den Vorteil des Sex. Wobei ich mich frage, warum nicht dafür einen Single nehmen. Ihn kann man mal anrufen und man muss nicht verstecken spielen.
 
G

Gast

Gast
  • #27
Teil II

Die Fremdgeherpersönlichkeit exitistiert nur deswegen, weil es die Ehefrau (mir Defiziten)

Das kann man so nicht sagen. Selbst eine perfekte Ehefrau würde betrogen werden von einigen Fremdgehern, weil sie immer gleich aussieht. Sie kann ihren Körper nicht umformen oder ihr Alter verändern. Es gibt Fremdgeher die brauchen frischen Fleisch, ganz egal wie toll die Frau ist.

und eine (trotz Intelligenz in diesem Punkt "dumme") Nebenfrau gibt, die aber nicht das Quel des Bösen ist, sondern als ein Ventil dient, den Druck (nicht nur sexueller Natur) abzulassen.

Was für einen Druck? Der Böse ist klar der Ehemann. Die Single-Nebenfrau hat niemanden ein Versprechen gegeben.

Und der Mann dann die Entscheidung trifft, dass er eine kurze Erholung und Entspannung braucht, um wieder der treue, verantwortungsvolle und liebevolle Ehemann abzugeben.

Und die Entscheidung trifft, dass er seine Frau belügt und hintergeht. Sowas ist egoistisch und rücksichtslos. Das hat in einer Beziehung nichts zu suchen. Warum braucht man Sex mit jemanden anderen, um ein guter Ehemann zu sein? Das geht doch auch ohne. Entspannung? Wie wäre es mit Wellness?

Dabei muss er kein A. Schwarzenegger sein, sondern der gute, treuwirkende Mann von nebenan.

Ist im Grunde Wurscht, wer da keine Rücksicht auf die Gefühle genommen hat. Bei einem treuwirkenden Mann tut es bestimmt nicht mehr oder weniger weh. Der einzige Unterschied wird höchstens sein: "Das hätte ich ja nie von ihm gedacht." Aber davon kann man sich auch nichts kaufen.

#22
Fazit: vor Entfalten der Fremdgeherpersönlichkeit ist keiner sicher-weder die Ehefrau, noch die kleine Nebenfrau, und noch weniger der Mann selbst.

Was meinst Du mit Nebenfrau? Sie kann sich nicht sicher sein, dass ein vergebener Mann sie anbaggert? Wenn der Mann will, kann er treu sein. Und wenn ich weiß, dass ich dafür bei Alkoholkonsum sehr anfällig bin, muss ich eben zu dem Zeitpunkt damit aufhören, wo mein Verstand noch die Oberhand behält und der Trieb unterdrückt werden kann.


m31
 
G

Gast

Gast
  • #28
@ Frau Frei

Ich bin M/59 und widerspreche Dir partiell.

Ich war in meiner ersten Ehe eine Zeit lang untreu. Danach (und davor) nie wieder, habe gewissen Versuchungen widerstanden (auch wenn's schwer fiel) und bin stolz darauf, dass mir das gelungen ist. Ein viiiieeeeel besseres Gefühl als ONS oder Affäre!!!!!!

Bin seit zehn Jahren zum zweiten Mal verheiratet und IMMER treu gewesen. Habe meine Lektion gelernt - die schalen Gefühle danach, das bequeme Ausweichen vor "Problemen" - das Scheitern meiner ersten Ehe führe ich auch auf diese im Nachhinein saudumme Phase (damals Fernbeziehung...) zurück.

Ich sage: Nie wieder!

Bin ich nun also eine Fremdgängerpersönlichkeit wegen meiner wenig rühmlichen Vergangenheit?
 
  • #29
Ah, ich habe mich nicht verständlich gemacht...noch ein Versuch:

Ich denke natürlich nicht, daß alle Männer irgendwann mal fremdgehen ( vielmehr glaube ich, daß die meisten es nie tun, aus verschiedenen Gründen ), sondern, daß alle Männer unter ganz gewissen Umständen grundsätzlich dazu bereit WÄREN. Den unbedingt treuen Mann halte ich für nicht existent.

[Mod.= absolut deplatzierte Bemerkung gelöscht. Manchmal ist es auch gut, einen Gedanken nicht auszusprechen (oder niederzuschreiben).]
 
Top