• #1

Wie soll es weitergehen in unserer Ehe?

Wir sind jetzt fast 20jahre verheiratet und mein Mann hat sich seit er mit einer Arbeitskollegin fort war so verändert. Damals ist er hinter meinem rücken mit ihr ausgegangen und jeden Tag wenn er zeit hatte mit ihr gechattet. Und wenn ich ihn darauf angesprochen habe dann ist gleich halb ausgerastet!!!Es ist zwar heute mit dem chatten besser er lässt inzwischen auch mal sein Handy liegen und er geht mit ihr auch nicht mehr Abends aus.da ich nur auf 450€ in die Arbeit gehe zwecks die Kinder sind zwar schon 14 und 18jahre alt aber mir reicht es mit dem Haushalt. Aber seit er mit der kollegin schreibt muss ich mir jetzt eine Teilzeitbeschäftigung suchen weil wie er immer sagt ich mal was anders höre .bis vor kurzem war es okay das ich nur den Job mache jetzt auf einmal nicht mehr ,er respektiert auch meine Arbeit im Haushalt nicht mehr er meinte das was ich da mache das könne er auch noch machen.ich könne ja den ganzen Tag ausruhen und nichts tun.Er geht ja in die arbeit macht Überstunden nur das ich rumsitzen kann so in der Richtung. Bis vor kurzem war es noch kein Problem. Wir machen auch nicht's mehr zu zweit früher sind wir ab und zum Tanzen gegangen heute muss ich das planen wenn wir so was machen wollen. Wenn wir wohin gehen dann ist unser Sohn dabei dann unterhält er sich nur mit ihm ich werde links liegen gelassen. Oder neulich waren wir beim einkaufen wir hatten einen vollen einkaufskorb was macht er steht neben das Auto hin und chattet und schaut mir zu wie ich den schweren Korb aus dem Auto zerre.hab den Korb dann stehen lassen und bin dann Wut entbrannt ins Haus. Dann sagte ich ihm das ich es nicht in Ordnung finde das ich alleine den Korb rauftragen soll während er chattet dann schrie er mich wieder an das letzter Zeit öfters vorkommt. Neulich habe ich das Abendessen gekocht da kam er mit einer Laune nachhause schrie mich an weil er irgendetwas nicht fand weil er es einem kollegen versprochen hatte das er das vorbei bringe.Er hat sich so verändert das war nicht der Mann den ich mal lieb hatte!!!
 
  • #2
Tja. Da hilft nur eine Trennung.

Wenn ihn die Ankündigung einer Trennung irgendwie bewegt und dir eine Beziehungsfortführung lieber ist kannst ihm eine Paartherapie vorschlagen. Habe ich (erfolglos - meine Ex wollte nicht, da ich jeden Therapeuten manipulieren würde - ich habe Superkräfte ;) ) auch gemacht.

Das Ergebnis einer Paartherapie kann aber auch eine Trennung sein.
 
  • #3
Das klingt nicht gut. Er hat sich vermutlich fremdverliebt. Vielleicht hat er sogar schon eine Zweitbeziehung bzw. Affäre. Er zweifelt an Eurer Beziehung. Das ist nicht schön. Aber Du hast Dich - so muss ich leider sagen - in seine finanzielle Abhängigkeit begeben. Das ist immer riskant, und leicht verliert der Partner den Respekt. Nächster Schritt für Dich: Stell Dich beruflich wieder auf eigene Beine. Dann such Dir eine Wohnung, mach Schluss mit Deinem Mann.
 
  • #4
da ich nur auf 450€ in die Arbeit gehe zwecks die Kinder sind zwar schon 14 und 18jahre alt aber mir reicht es mit dem Haushalt. Aber seit er mit der kollegin schreibt muss ich mir jetzt eine Teilzeitbeschäftigung suchen weil wie er immer sagt ich mal was anders höre
Liebe FS, da ich davon ausgehe, dass Du hier wahrscheinlich genügend Antworten bekommen wirst, die hauptsächlich gegen Deinen Mann gerichtet sind, fällt es mir etwas leichter, Dir gehörig den Pelz zu waschen.
So ein Post wie Deiner macht mich traurig und wütend! Wie kommt eine Frau im 21. Jahrhundert auf das schmale Brett, sich mit einem 450,00 Euro Job und Haushalt so derartig abhängig von einem Mann zu machen? Ich war jahrelang alleinerziehend und denke, ich kann sehr gut beurteilen, wie viel Haushalt in einem 4-Personen-Haushalt mit 2 fast erwachsenen Kindern anfällt. Ganz ehrlich, es wundert mich nicht, dass Dein Mann gelangweilt und genervt von Dir ist. Wer findet schon ein unselbständiges, finanziell abhängiges Hausmütterchen interessant?
Du solltest endlich anfangen auf eigenen Beinen zu stehen - Deine Kinder sind alt genug. Dann müssen eben alle im Haushalt ihren Teil dazu beitragen. Such Dir eine neue Herausforderung, ein Job der Dich erfüllt und am besten gleich eine eigene Wohnung dazu. Wenn Du Dich jetzt nicht komplett neu aufstellst, wirst Du in Zukunft die Wahl zwischen einem Mann, der Dich nicht mehr begehrt oder der Altersarmut haben!
 
  • #5
Das klingt nicht gut. Er hat sich vermutlich fremdverliebt. Vielleicht hat er sogar schon eine Zweitbeziehung bzw. Affäre. Er zweifelt an Eurer Beziehung. Das ist nicht schön. Aber Du hast Dich - so muss ich leider sagen - in seine finanzielle Abhängigkeit begeben. Das ist immer riskant, und leicht verliert der Partner den Respekt. Nächster Schritt für Dich: Stell Dich beruflich wieder auf eigene Beine. Dann such Dir eine Wohnung, mach Schluss mit Deinem Mann.
Solche Denkweise haben Frauen, die ihren Wert ausschließlich über beruflichen Erfolg definieren (müssen). Im Umkehrfall bedeutet, dass jede finanziell selbständige Frau automatisch geliebt und respektiert wird, was definitiv NICHT der Fall ist und das weißt du aus eigener Erfahrung, liebe Kathyberlin. FS schreibt, dass den Mann es jahrelang nicht gestört hat, dass sie nichts/wenig verdient hat. Nur jetzt scheint schon ihre blosse Anwesenheit ihn total zu nerven. Und wir wissen alle, bei dem richtigen kannst du nichts falsch machen und bei dem falschen nichts richtig. Seine olle geht ihm auf den Geist, wo er doch die Aussicht auf heiße Stündchen mit seiner Kollegin hat oder schon hat.
FS, in einem muss ich recht Foristen geben - hör auf, ihm zu Diensten zu stehen, du machst in seinen Augen ehe alles falsch, also kein Kochen mehr, kein Waschen und Bügeln, kein Sex, falls Wunder geschieht und er dich doch mal wahrnimmt. Du bist für ihn zu selbstverständlich geworden, eine Art ausgedienter Möbelstück. Wenn du dich momentan nicht trennen willst, dann betrachte es als WG, wo jeder sein Zimmer und sein Leben hat, bis du finanziell auf die Beine kommst. Ich glaube nicht, dass ihr Kurve bekommt, da hat es sich dein Göttergatte viel zu viel erlaubt, sowas vergisst eine Frau nicht.
 
  • #6
da ich nur auf 450€ in die Arbeit gehe zwecks die Kinder sind zwar schon 14 und 18jahre alt aber mir reicht es mit dem Haushalt. Aber seit er mit der kollegin schreibt muss ich mir jetzt eine Teilzeitbeschäftigung suchen weil wie er immer sagt ich mal was anders höre .bis vor kurzem war es okay das ich nur den Job mache jetzt auf einmal nicht mehr ,er respektiert auch meine Arbeit im Haushalt nicht mehr er meinte das was ich da mache das könne er auch noch machen

Völlig verständlich, dass er keinen Respekt mehr vor dir hat. Mit 18 kann man seinen Krempel locker allein erledigen und mit 14 ist man ebenfalls in der Lage die Küche zu säubern, zu wischen und die Waschmaschine anzuschmeißen. Sowas gehört übrigens zum selbständig werden dazu. Kein Wunder, wenn deine Kinder mal völlig lebensunfähig sind!
Wie kann man sich als Frau so abhängig machen? Ich hoffe er hat ordentlich gewirtschaftet und ihr keinen Ehevertrag, sonst siehst zu ziemlich alt aus falls er irgendwann keine Lust mehr auf dich hat. Und dabei ist es völlig egal ob es für ihn okay war - für dich hätte es nicht okay sein dürfen, wenn du etwas Anspruch an dich selbst gehabt hättest.
Wenn 450€ Job und der Haushalt schon zu viel für dich sind, wirst du dich kaum mit Kunst, Kultur, Politik, Wissenschaft und Technik befasst haben. Über was soll er also mit dir sprechen? Würde ich so eine Ehe führen, ich wäre mit so einem Ehemann schon lang vor Langeweile eingeschlafen.
Also nimm das was er sagt ernst und kümmer dich um dich selbst. Optisch, Seelisch, Intellektuell. Dazu gehört übrigens auch einen guten Teil des Haushalts an deine Mitbewohner abzugeben. Dann sieht dein Mann vielleicht auch wieder was er an dir hatte!
 
  • #7
Ich denke auch, da hilft nur noch die Trennung. Ihr habt euch auseinandergelebt. Du die Hausmutti, er der Alleinverdiener (jedenfalls nahezu) der durch seine Kollegin das Leben wieder entdeckt hat.
Er hat keinen Respekt mehr vor dir, da er den Unterschied zwischen dir und seiner Kollegin sieht. Er ist von dir genervt und davon, dass du keine Ambitionen mehr im Leben hast.

Nein, ich finde beide Seiten nicht gut. Weder ihn, der sich auf euer Arrangement Alleinverdiener und Hausfrau eingelassen hat, noch dich, die sich mit ein bisschen Arbeit begnügt.
Natürlich ist das für dich angenehm. Ich hab es auch genossen, während meines Studiums nur 2 oder 3 Tage pro Woche arbeiten zu gehen und im Übrigen mir meine Zeit frei einteilen zu können. Aber sein wir doch mal ehrlich: so viel zu tun wie damals, als die Kinder noch klein waren, hast du längst nicht mehr. Deine Kinder brauchen dich immer weniger und können ihren Dreck im Haushalt selbst wegräumen. Wieviel Arbeit bleibt dir da noch tatsächlich? Du ruhst dich ganz schön aus, während er das Geld heranschafft.

Du bist stehengeblieben, während dein Mann sich kontinuierlich weiterentwickelt hat. Das bekommt er nun jeden Tag bei seiner Kollegin zu sehen. Sie arbeitet und ist daher interessanter als du.

An deiner Stelle würde ich meine Arbeitsstunden aufstocken. Mindestens 20 oder auch 30 Stunden pro Woche. Dann bist du für ihn vielleicht nicht mehr nur die langweilige Hausfrau, die ihn nur noch nervt. Zusätzlich eine Eheberatung. Ohne dies wird das mit euch nichts mehr.
Und - solltet ihr euch wirklich trennen - wirst du dir auf lange Sicht sowieso einen Job suchen müssen, der dir mehr Geld einbringt. Nachehelichen Unterhalt gibt es nur noch für eine begrenzte Zeit. Danach bist du für dich selbst verantwortlich.

W33
 
  • #8
Liebe FS,

das tut mir erstmal leid zu hören.
Wie steht’s denn mit deinen Gefühlen? Davon schreibst du nichts ... liebst du ihn noch? Was würdest du dir wünschen ?
Gibst du dir noch Mühe um ihn ?

Ich an deiner Stelle würde mir mehr „eigenes“ Leben einrichten das hat zwei positive Effekte gleichzeitig.
1. du wirst dann neben dem Thema das dich jetzt so auftreibt auch noch anderen Input haben und andere Gedanken und dein Mann und alles was damit zusammen hängt rückt etwas in den Hintergrund und mit mehr Selbstbewusstsein geht es dir dann auf jeden Fall besser egal wie es bei euch weiter geht.
2. er hat dann auch nochmal die Chance dich ganz neu wahr zu nehmen.

Da kannst du eigentlich nur gewinnen. Entweder arbeite oder bilde dich weiter, such dir ein neues Hobby, lern eine Sprache, Triff Freunde, geh auch mal abends aus ...

Die Kollegin ist vermutlich nur das Symptom - nicht die Krankheit.
 
  • #9
Dein Mann hat keine Lust mehr, mit dir weiter das Leben zu führen, welches ihr einst hattet.
Du könntest ihn bitten, sich mal ganz ruhig mit dir an einen Tisch zu setzen und mit dir zu besprechen, wie es weitergehen könnte.
Inhalt dieses Gespräches könnte sein:
- er hört auf dich anzuschreien und sagt dir stattdessen, wie er sich fühlt und was mit ihm los ist
- du zeigst ihm, dass du Verantwortung für dein eigenes Leben und deine Rentenpunkte übernehmen willst und beginnst, dir wieder einen Job oder eine Weiterbildung für einen Beruf zu suchen, in dem du sogar bald Vollzeit arbeiten kannst
- die Aufgaben im Haushalt werden auf vier Personen verteilt und damit musst du nicht mehr nur kochen, putzen und einkaufen
- er gewinnt an Respekt für dich
- du wirst eine andere, weil du wieder ein eigenes Leben aufbaust.
Wenn du gar nicht weißt, ob du all dies überhaupt willst, dann kannst du Rat bei einer Frauenberatungsstelle suchen. Werde aktiv, das Verhalten deines Mannes lässt dir gar keine andere Wahl.
 
  • #10
So ein Post wie Deiner macht mich traurig und wütend! Wie kommt eine Frau im 21. Jahrhundert auf das schmale Brett, sich mit einem 450,00 Euro Job und Haushalt so derartig abhängig von einem Mann zu machen?

Liebe @Mausirenner,

ich muss @Fleur47 da völlig Recht geben!

Dein Mann hat sich ganz offensichtlich von Dir distanziert, Du nervst ihn heute nur noch und Du bist derweil nicht in der Position, Veränderungen herbeiführen zu können, da Du abhängig bist.

Ich würde mir auch gar keinen Kopf mehr um ihn machen, dass hast Du ohnehin schon viel zu lange getan, sondern denke an DICH und wie DEINE Zukunft aussehen soll und kann.
Ich denke, das ist schon lange überfällig!

Mein Rat lautet:

1. Suche Dir dringend eine Arbeit, welche Dir Deine Autonomie wiedergibt, lass Dich vom Jobcenter bezüglich Weiterbildungen beraten.

2. Beginne schon mal damit, nach passenden Wohnungen ausschau zu halten.
Überlege, was Du WIRKLICH brauchst.
(es wird weniger sein, wie Du vermutlich denkst!)

3. Beginne ENDLICH damit, Dir ein Leben jenseits von Kindern und Co vorzustellen und zu planen.
Deine Kinder sind schon länger gross genug, um Verantwortung mittragen zu können, während ihre Eltern BEIDE die Kohle ranschaffen.

4. Arbeite an Deinem Selbstwertgefühl, Deinem Selbstbewusstsein und lege Dir wieder etwas Würde zu.
Wie @realwoman schon schrieb, höre auf, ihm zu dienen, tue etwas für Dich!

Ich würde mir an Deiner Stelle keine Hoffnungen mehr machen, dass sich bei Euch noch etwas zum Positiven verändert.
Ich glaube eher, dass Dein Mann innerlich schon längst gelündigt hat.

Für Dich wird es höchste Zeit, das Ruder Deines Lebens wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Du siehst ja selber, was passiert, wenn eine Frau sich alleine auf Hausfrau und Muttisein konzentriert.

Sie steht vor dem Nichts!

Das solche Ehen heute überhaupt noch möglich sind... ich pack mir da echt an den Kopf!

Alles Gute!
 
  • #11
Ich denke ebenfalls, dass es noch nicht zu spät ist.
Wenn du seit 20 Jahren verheiratet bist, wirst du wohl so Anfang oder Mitte 40 sein, stimmt's ?
Dann beeile dich jetzt ganz schnell, doch noch auf die Füße zu kommen.
Nimm erst mal irgendwas, alles was du kriegen kannst. Aus dieser Position kannst du dann weitersuchen, bis du eine gute Arbeitsstelle hast.
Unbedingt in Vollzeit.
Haushalt fällt ja nicht mehr viel an und wie andere schon gesagt haben, können deine nahezu erwachsenen Kinder ganz viel selbst machen, z.B. ihr Zimmer, ihre Wäsche, ihr Pausenbrot und dazu teilt ihr euch alle vier den Haushalt.
Dann bleibt für dich ganz wenig übrig und du kannst leicht in Vollzeit arbeiten.

Mache das aber nicht, damit du für deinen Mann wieder interessant wirst, denn es kann gut sein, dass dieser Zug längst abgefahren ist.
Diese Arbeitskollegin ist null das Problem und du solltest dich nicht entspannen, weil er jetzt weniger mit ihr chattet.
Dein Mann hat sich innerlich von dir getrennt und wird das vielleicht auch bald richtig tun.
Also mache das für dich. Weil der Mensch Ziele und Erfolge braucht. Und weil du das Geld brauchst.
Stichwort Altersarmut: du bist auf dem besten Weg dahin.
Und auch jetzt in naher Zukunft wirst du das Geld brauchen. Wovon willst du denn leben, wenn ihr euch trennt ?
Dein Mann wird nicht lange für dich bezahlen müssen.

Ich drücke dir alle Daumen, dass du dein Leben wieder in glatte Bahnen bekommst und zwar schnell, es ist wirklich schon ziemlich spät, aber nicht zu spät.

w 52
 
  • #13
Deiner Beschreibung zu folge, ist dein Mann ein nichtsschätzender Loser. Er glaubt ernsthaft dich für seine drei Pfennig zu seinem persönlichen Besitz zählen zu dürfen. Mit dem Bezug von Harz 4 wird es dir besser gehen als mit so einem Tyrann, der seine Lebenswerte nicht sortiert bekommt. Du kannst von deinem Ehemann völlig zu recht erwarten, dass er dir seine Gefühle anständig mitteilt. So einen Hundeumgang soll er doch einmal mit seiner pfiffigen Arbeitskollegin versuchen.

Nimm dir eine Auszeit (auf seine Kosten), sortiere sich selbst. Was willst du aus deiner verbleibenden Lebenszeit machen? Was willst du können? Wer willst du sein? Danach mach dich unabhängig von ihm.

Viele Grüße
 
  • #15
Deiner Beschreibung zu folge, ist dein Mann ein nichtsschätzender Loser. Er glaubt ernsthaft dich für seine drei Pfennig ...
Woraus schließt du denn, dass der Mann nichts schätzt ?
Ich lese eher, dass er die FS und das Leben, das sie führt, nicht schätzt.
Ich sehe auch nicht, dass er ein Loser ist, vielmehr ist er erwerbstätig.
Und zwar sicher mit einem Gehalt, das etwas über drei Pfennigen liegt, denn von diesem Gehalt ( zuzüglich des geringen Einkommens der FS und vielleicht weiteren geringen Einkommen, vielleicht haben die Kinder ja Jobs, aber vielleicht dürfen alle drei alles für sich behalten ) lebt eine vierköpfige Familie.

Mit dem Bezug von Harz 4 wird es dir besser gehen als mit so einem ...
Ok, du bist bekennende Männerhasserin ?
Das wäre mal so richtig was als Strafe für einen davon ?
Hm, wie bewertest du den Müßiggang, den du der FS empfiehlst, wenn er auf Kosten ihrer Kinder gehen wird ? Denn das wird er. Wenn die beiden Eltern geschieden, die Kinder groß und erwerbstätig, die Mutter jedoch erwerbslos ist, werden die Kinder für sie bezahlen. Frohlockst du dann ebenfalls ?

Und hier ist noch so eine Spitzenidee:
... kein Kochen mehr, kein Waschen und Bügeln.
Sie soll also ihre Seite des 'Vertrags', der enthält, dass sie die Hausarbeit macht und er die Rechnungen bezahlt, einseitig kündigen ?
Was passiert denn i.d.R. mit solchen Verträgen ? Sie werden aufgelöst, nicht ?
Oder denkst du, der Mann bezahlt weiter, wenn sie nicht weiter kocht ? Warum sollte er ?
Stell dir vor, er wäre konsequent, würde sich von der Frau scheiden lassen und beide würden allein weiter leben. Wer von beiden kommt besser klar ? Er kocht dann einfach selbst, bzw. isst in der Kantine. Er putzt nie und seine Klamotten bringt er in die Wäscherei, das schafft er alles leicht. Aber sie kommt ohne Geld aus ? Spitzenidee.
H4 ist keine Lösung, erstens wenig, zweitens s.o.
Ok für die Kinder müsste er Unterhalt bezahlen, aber wer weiß, vielleicht wollen sie lieber bei ihm bleiben, dann muss sie Unterhalt bezahlen. Und selbst wenn sie bei der Frau bleiben, der Unterhalt für die beiden Kinder wird sicher nicht für ein entspanntes Leben der Frau wie bisher reichen.

w 52
 
  • #16
Woraus schließt du denn, dass der Mann nichts schätzt ?
Ich lese eher, dass er die FS und das Leben, das sie führt, nicht schätzt.
Ich sehe auch nicht, dass er ein Loser ist, vielmehr ist er erwerbstätig.
Und zwar sicher mit einem Gehalt, das etwas über drei Pfennigen liegt, denn von diesem Gehalt ( zuzüglich des geringen Einkommens der FS und vielleicht weiteren geringen Einkommen, vielleicht haben die Kinder ja Jobs, aber vielleicht dürfen alle drei alles für sich behalten ) lebt eine vierköpfige Familie.


Ok, du bist bekennende Männerhasserin ?
Das wäre mal so richtig was als Strafe für einen davon ?
Hm, wie bewertest du den Müßiggang, den du der FS empfiehlst, wenn er auf Kosten ihrer Kinder gehen wird ? Denn das wird er. Wenn die beiden Eltern geschieden, die Kinder groß und erwerbstätig, die Mutter jedoch erwerbslos ist, werden die Kinder für sie bezahlen. Frohlockst du dann ebenfalls ?

Und hier ist noch so eine Spitzenidee:

Sie soll also ihre Seite des 'Vertrags', der enthält, dass sie die Hausarbeit macht und er die Rechnungen bezahlt, einseitig kündigen ?
Was passiert denn i.d.R. mit solchen Verträgen ? Sie werden aufgelöst, nicht ?
Oder denkst du, der Mann bezahlt weiter, wenn sie nicht weiter kocht ? Warum sollte er ?
Stell dir vor, er wäre konsequent, würde sich von der Frau scheiden lassen und beide würden allein weiter leben. Wer von beiden kommt besser klar ? Er kocht dann einfach selbst, bzw. isst in der Kantine. Er putzt nie und seine Klamotten bringt er in die Wäscherei, das schafft er alles leicht. Aber sie kommt ohne Geld aus ? Spitzenidee.
H4 ist keine Lösung, erstens wenig, zweitens s.o.
Ok für die Kinder müsste er Unterhalt bezahlen, aber wer weiß, vielleicht wollen sie lieber bei ihm bleiben, dann muss sie Unterhalt bezahlen. Und selbst wenn sie bei der Frau bleiben, der Unterhalt für die beiden Kinder wird sicher nicht für ein entspanntes Leben der Frau wie bisher reichen.

w 52
Frau Frei, von dir hätte ich solchen Statement nicht erwartet. Zum "Vertrag" "gehört, sofern ich weiss, auch sexuelle Treue und respektvoller Umgang. Jeder Arbeiter, der Abmahnung bekommt, weiss weswegen. Ihr Ehemann hält sich nicht an den Vertrag, sondern betreibt Willkür und macht eigene Regeln, ohne die andere Seite in Kenntnis zu setzen und ggf. Ihr Möglichkeit zu geben, neue Bedingungen kennen zu lernen und darauf zu reagieren. Wenn dein Chef dich plötzlich dauernd anschreien würde, deine Arbeit kritisieren, ohne es vorher gemacht zu haben und du plötzlich neue Mitarbeiterin wahrnimmst, ohne dass sie offiziell als eine vorgestellt wurde-bin gespannt, ob du dann weiter auf aktuellen Vertrag bestehen würdest oder langsam den Plan B ansteuern.
 
  • #17
@frei - Ich liebe Männer! Für mich ist ein Loser jmd. der seine Ehefrau schlechter behandelt als jeden Fremden von der Straße, geschweige denn darüber nachdenkt, welche Folgen es für ihre Mutter haben wird, wenn sie der oben beschrieben Behandlung ausgeliefert wird.

Viele Grüße
 
  • #18
Lese ich eine solche Frage stellt sich mir sofort eine weitere - Was ist passiert?
Jahrelang war alles gut - plötzlich ist es das nicht mehr . Ist da wirklich nur einer schuld ? Gab es vielleicht einige Gespräche in denen er seinen Standpunkt klar dargelegt hat ?
Für mich klingt eine grosse Unzufriedenheit mit dem gesamten Leben aus dieser Frage. Natürlich lese ich nur die FS - nicht den Mann. Wie wir alle hier. Die Kollegin - vielleicht unterhalten sich die beiden ja nur. Denn ich lese nichts von irgendwelchen Freunden. Ich lese auch keine Wertschätzung der FS für ihren Mann.
Ich gehe davon aus, dass ein Mann nicht ohne Grund seine Frau anschreit. Was also war dein Verhalten vor dem Brüller ?
Bevor ich nach 20 Jahren an Trennung denke, würde ich zunächst versuchen, Ursache und Wirkung anzuschauen. Und evtl. meine Fehler korrigieren. Das hat nämlich ab und zu die Wirkung, dass die Fehler des anderen auch weniger werden.
Einseitige Schuldzuweisungen sind hier zwar in Mode - aber selten hilfreich.
 
  • #19
Wenn dein Chef dich plötzlich dauernd anschreien würde, deine Arbeit kritisieren, ohne es vorher gemacht zu haben und du plötzlich neue Mitarbeiterin wahrnimmst, ohne dass sie offiziell als eine vorgestellt wurde-bin gespannt, ob du dann weiter auf aktuellen Vertrag bestehen würdest oder langsam den Plan B ansteuern.
Na klar würde ich Plan B ansteuern und zwar nicht langsam, sondern schnell.
Wenn es so wäre, wie du es schilderst, würde ich kapieren, dass mein Chef mit mir nicht mehr zufrieden ist, mich wahrscheinlich loswerden will.
Und dann würde ich vielleicht vorher noch ein Gespräch suchen, aber eher annehmen, dass er den Point of no return überschritten hat, es ohnehin keinen Sinn mehr hat und mir daher so schnell wie möglich etwas anderes suchen.
Und genau das rate ich der FS, nicht ?

Ganz sicher würde ich es aber nicht als zweckdienliche Maßnahme ansehen, wegen der miesen Stimmung meine Arbeit einzustellen, was du hier analog dazu der FS rätst.
Dann würde ich nämlich ganz schnell rausfliegen, das nennt man 'Arbeitsverweigerung' und ist ein Grund für eine Abmahnung. Damit würde ich meinem Chef in die Hände spielen, denn dann könnte er mich ganz problemlos rausschmeißen.
Gehen wir davon aus, dass er mich nur mies behandelt, wie von dir beschrieben, aber mir weiter mein Gehalt überweist.
Wieder die Analogie: gehen wir davon aus, dass der FS-Ehemann weiter die Miete und das Essen und den Sportverein bezahlt.

Frau Frei, von dir hätte ich solchen Statement nicht erwartet.
Hä, wieso ? Sowas sage ich doch immer in ähnlichen Zusammenhängen.
Mir geht doch immer der Hut hoch, wenn jemand ausgenutzt wird, jahaaa, das ist mein Trigger, und hier ist die Sachlage, wie ich finde, eindeutig.

Erneut mein Tip an die FS: die Kinder sind groß, die Arbeit ist getan.
Das wenige, was es jetzt noch im Haushalt zu tun gibt, teilen die vier sich, dann bleibt kaum noch was übrig, jedenfalls ganz sicher nichts Tagfüllendes. Die FS nimmt ihr Leben jetzt wieder wie jeder Erwachsene selbst in die Hand, geht wieder arbeiten, lebt nicht mehr auf seine Kosten und falls ihr Mann den Point of no return überschritten hat, was ich annehme, zieht sie aus und führt ein Leben ohne ihn.
Dann kann sie auch wieder glücklich werden.
Es ist nicht zu spät, aber ich würde auf jeden Fall sofort damit anfangen.

w 52
 
  • #20
Was ist passiert?
Jahrelang war alles gut - plötzlich ist es das nicht mehr .

Tom, ich vermute einfach, er hat durch seine Kollegin gesehen, dass es auch anders laufen kann und daher steigt ihn ihm der Frust, dass er das Geld heranschafft, während die FS es sich gutgehen lässt.
Vor 18 Jahren als das erste Kind geboren wurde, haben die beiden vermutlich die Vereinbarung getroffen, dass sie zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert während er arbeiten geht.
Seitdem haben sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert. Die Kinder sind nicht mehr klein, brauchen keine 24 Stunden Rundumbetreuung und helfen vermutlich auch im Haushalt mit. Mindestens so, dass jeder seinen Dreck selbst wegräumt.
Der Betreuungsaaufwand hat sich also minimiert und die FS Freizeit dazugewonnen.
Ganz ehrlich, mich würde es als Mann auch anko*** wenn ich den ganzen Tag arbeiten muss um die Familie zu versorgen und dann sehe ich das meine Frau sich einen Bunten macht und sich über das bisschen übrig geblieben Haushalt beschwert. Ich will nicht sagen, dass sich der Haushalt von alleine macht, aber Millionen Frauen bekommen das auch in Vollzeit plus Kinder hin.

Die Unzufriedenheit des Mannes ist vermutlich mit den Jahren gestiegen und mittlerweile steht es ihm bis zum Hals. Der aufgestaute Frust entlädt sich dann in solchen Momenten. Wer weiß, vielleicht hat die FS auch kein Auto und ist bei den Einkäufen zusätzlich auf ihren Mann angewiesen. Aus seiner Sicht kann sie also "nicht einmal das" alleine. Reine Vermutung, denn die FS meldet sich aufgrund des Gegenwinds ja nicht mehr, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es so war.

Da ist also auf der einen Seite das unselbständige Hausmütterchen ohne Ambitionen, das ihm zunehmend auf den Geist geht und auf der anderen Seite die taffe Kollegin, die im Leben etwas erreichen will. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie sich da der Frust immer mehr aufstaut und irgendwann muss der mal raus.

Und wenn ich Vorschläge lese wie die FS soll ich auf Kosten des Mannes eine Auszeit nehmen, schüttel ich mit dem Kopf. Die FS ist wirtschaftlich doch gar nicht in der Position, irgendwelche Forderungen stellen zu können so abhängig wie sie ist. Als ihr Mann würde ich in dem Moment einfach sagen: "Und tschüss". Er ist doch sowieso schon kurz vor der Trennung und das wäre der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Nach der Trennung hat sie eine begrenzte Zeit Anspruch auf Unterhalt und danach wäre es mit dem angenehmen Leben sowieso vorbei. Tschüss Freizeit, willkommen schlecht bezahlte Vollzeitarbeit auf Mindestlohnbasis. Tschüss großes Haus oder große Wohnung, willkommen Wohngeld- und Sozialamt.
 
  • #21
Es ist ein bodenlose Frechheit wie ihr alle die FS fertigmacht - von wegen sie hat ja nur einen Minijob und der Haushalt ist ja nichts, macht sich von allein und die Kinder sind schon groß etc.

Nicht jede Frau ist so toll und taff und leistungsstark wie ihr alle.
Vielleicht seid ihr ja alle so tolle Elitefrauen, die Haushalt und Kinder und Vollzeitjob ohne jede Anstrengung wuppen. Aber nicht alle Frauen haben diese Leistungsfähigkeit und möchten lieber zuhause bleiben.

In den fünfziger Jahren wurde eine Frau schief angesehen und blöd angemacht wenn sie neben ihren Kindern, Mann und Haushalt arbeiten wollte. Heute wird eine Frau blöd angemacht wenn sie nunmal lieber zuhause bleiben möchte, den Haushalt perfekt machen möchte und nur stundenweise außer Haus arbeiten möchte.

Was läuft bei euch schief? Lasst ihr tollen Karriere-Frauen bitte auch Hausfrauen leben wie sie es möchten.
Was der Ehemann da von sich gibt ist eine Unverschämtheit.
Wahrscheinlich hat seine tolle Kollegin keine Kinder. Soll er doch mit ihr zusammenziehen und seinen Haushalt selber machen, die Kollegin muss sich nach der Arbeit ja lieber ausruhen oder shoppen gehen...

Lasst es einfach sein auf Frauen einzuschlagen die nur Minijob arbeiten und Kinder erziehen.
Und eine 14-jährige braucht sehr wohl noch intensiv ihre Mutter, sehe ich an meiner jüngsten Tochter. Und nein, kochen können muss sie mit 13 oder 14 noch nicht. Zumindest nicht das Niveau das es auch schmeckt...

Es ist toll wenn es noch Frauen gibt die für ein schönes Zuhause für Mann und Kinder sorgen. Und die auch nach der Schule für die Kinder da sind und sie verwöhnen und ein offenes Ohr für sie haben.
Vollzeit berufstätige haben in der Regel null Zeit dafür und vor allem null Nerven.
Leider sieht man diese Entwicklung an unseren Jugendlichen heutzutage. Keiner hat mehr Zeit und jeder guckt nur nach sich selbst.

Also liebe FS lass dich hier nicht niedermachen.
 
  • #22
Liebe Fs,
ich vermute, für Deinen Mann hat sich eure Ehe totgelaufen und er will sich trennen. Er ist gezielt ekelig zu Dir, damit Du Dich der Trennung nicht entgegen stellst, sie vielleicht sogar initialisierst.
Er will, dass Du Teilzeit arbeitest und endlich eigene Rentenpunkte erwirtschaftest, damit er im Fall der Trennung keinen Unterhalt zahlen muss - zu Recht.
Du bist eine erwachsene Frau und kannst für Dich selber sorgen statt Dich von einem Mann daueralimentieren zu lassen. Eure Kinder sind alt genug und können im Haushalt mithelfen, ebenso Dein Mann - es muss nicht alles an Dir hängenbleiben.

Du bist mit einem kleinen Job und dem Haushalt voll ausgelastet. Ihm begegnen im Job spannendere Frauen, mit denen er sich besser austauschen kann und er hat andere ausserhaeusige Interessen. Mit einer dieser Frauen hat er angefangen rumzumachen und das hat ihm die Augen geöffnet, er merkt: es gibt noch was anderes im Leben.

Ich kann Dir nicht empfehlen zu versuchen, das Problem auszusitzen. Jünger wirst Du nicht und damit verschlechtert sich Deine Situation auf dem Arbeitsmarkt - Du allein trägst davon die Konsequenzen (Altersarmut).
So wie er sich Dir gegenüber verhält ist nicht erkennbar, dass er eure Beziehung noch retren will, im Gegenteil: er handelt, als wolkte er sie zerstören.
Er wird spätestens die Trennung durchziehen, wenn er den Kindern gegenüber nicht mehr unterhaltspflichtig ist.
 
  • #23
Nicht jede Frau ist so toll und taff und leistungsstark wie ihr alle.
Vielleicht seid ihr ja alle so tolle Elitefrauen, die Haushalt und Kinder und Vollzeitjob ohne jede Anstrengung wuppen. Aber nicht alle Frauen haben diese Leistungsfähigkeit und möchten lieber zuhause bleiben.
Deine Empörung kann ich teilweise sehr gut nachvollziehen. Obwohl ich dich schon für extrem leistungsstark halte. Du bist ja, wie viele andere hier auch (mich eingeschlossen), AE mit 3 Kindern. Ich kenne den Spagat zwischen Kind und Beruf (ich nenne es bewusst nicht "Karriere") sehr gut. Bei mir hatte mein Sohn immer oberste Priorität und ich habe ihm zugunsten des Öfteren auf eine interessante berufliche Möglichkeit verzichtet.
Hier wird vor allem eindringlich an die FS appelliert, sich aus ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von ihrem (Noch-)Mann, heraus zu begeben. Ob man das Verhalten des (Noch-)Mannes nun moralisch verwerflich findet, steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier wird lediglich der Versuch unternommen, der FS aufgrund ihrer brisanten Situation Lösungen aufzuzeigen, wie sie in Zukunft wenigstens H4 bzw. Altersarmut entgehen kann.
Vorschläge wie etwa
Mit dem Bezug von Harz 4 wird es dir besser gehen als mit so einem Tyrann, der seine Lebenswerte nicht sortiert bekommt
halte ich absolut für nicht zielführend. Davon abgesehen, empfinden ja viele H4-Bezieher das Arbeitsamt auch als Tyrannerei. Aber klar, grundsätzlich kann die FS auch versuchen, das Thema "auszusitzen". Mit den Konsequenzen muss sie dann leider auch selber leben. Diejenigen der Foristen, welche genau solche Ratschläge erteilen, werden dann nämlich nicht da sein - es sei denn man trifft sich mal auf dem Sozialamt.
 
  • #24
Da du in der wirtschaftlich schwächeren und somit abhängigen Position bist, solltest du deine Schritte planen.
D.h. zum Arbeitsamt gehen und nach einer Weiterbildung für Wiedereinstieg in den Beruf fragen, Programme für Frauen, die nach langer Familienpause wieder anfangen. Auf keinen Fall kopflos irgendwas machen. Zu Hause rebellieren -gegen was denn?
Du bist abhängig und dein Mann weiß das.
Du musst erst für eine Grundlage sorgen, dich selbst versorgen zu können. Deine Ehe ist denke ich im Eimer, du aber solltest für dein Überleben sorgen. Dein Mann kann dich jederzeit fallen lassen und du stehst dann mit nichts da. Lass ihn chaten oder sonst was und kümmert dich um deine Angelegenheiten. Mach den Haushalt weiter, kümmert dich um deine Tochter. Paaraktivitäten wie gemeinsames Einkaufen, Tanzen usw. würde ich ganz lassen, dein Mann ist nicht mehr interessiert und reagiert auf alles genervt und aggressiv.
Mach freundlich und sachlich deine Aufgaben, bis du auf eigenen Füßen stehen kannst.
 
  • #25
In den fünfziger Jahren wurde eine Frau schief angesehen und blöd angemacht wenn sie neben ihren Kindern, Mann und Haushalt arbeiten wollte.
Das war ein anderes Jahrtausend mit ganz anderen Lebensbedingungen, deutlich vor der Geburt der FS. Eine Frau die dieser überholten Lebenswelt verhaftet ist, darf sich nicht wundern, wenn sie von ihrem Mann geringschätzig behandelt wird, weil sie im Hier und Jetzt nicht ankommt.

Was läuft bei euch schief? Lasst ihr tollen Karriere-Frauen bitte auch Hausfrauen leben wie sie es möchten.
Ähhm, hast Du es einmal mehr nicht begriffen? Die FS beschwert sich, weil es bei ihr ganz und gar nicht so läuft, wie sie leben möchte. Wir würden sie ja gern in ihrer Blase leben lassen, aber die fragt hier nach Hilfe.

Offensichtlich läuft es bei ihr anderes als bei Dir. Dein Exmann ist bereit, in der Tatsache dass Du ihm 3 Kinder geboren hast zu erkennen, dass das Deine gesamte Lebensleistung ist und man von Dir nicht mehr verlangen kann. er ist bereit, Dich lebenslang zu alimentieren - gut so. Da hast du für Deinen präferierten Lebensstil den richtigen Mann gehabt.

Anders die FS - ihr Mann trägt ihre Minijobberei und Rumpusselei im Haushalt nicht länger mit. Daher macht er ihr das Leben zur Hölle. Das ist eine vollkommen andere Ausgangsssituation als bei Dir, die andere Reaktionen erfordert. Und genau darum geht es.

Und eine 14-jährige braucht sehr wohl noch intensiv ihre Mutter
Intensiv bei einer 14-jährigen heißt bei einer gesunden sozialen Entwicklung keine 24-stündige Dauerverfügbarkeit.
Von einer 14-jährigen erwartet keiner ein mehrgängiges Feinschmeckermenü, aber eine Portion Nudeln mit Rührei oder ein anderes kleines Gericht für die ganze Familie sollte sie hinbekommen, und danach die Küche in einen halbwegs ordentlichen Zustand zurückversetzen, wenn sie nicht debil ist.
Ebenso sollte sie den Geschirrspüler ohne Bruch ausräumen können und mal Wäsche waschen - ein 18-jähriger erst recht.
Von diesem Maß an Selbstständigkeit nimmt kein Jugendlicher Schaden, eher wächst er persönlich daran: echtes Selbstbewusstsein (ich kann was) statt nur große Klappe (und nichts dahinter) zu haben.

Es ist toll wenn es noch Frauen gibt die für ein schönes Zuhause für Mann und Kinder sorgen
Richtig schön ist es, wenn der Mann das auch will, respektiert und die versorgerische Gegenleistung dafür erbringt. Anders als bei Dir ist das bei der FS nicht der Fall, ihr Mann drückt auf mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit und daher braucht es andere Lösungen für sie als "weitermachen".
 
  • #26
Ich weiss gar nicht ob es nur an dem Hausfrauendasein der FS liegt.

Manchmal sind die Kirschen in Nachbarsgarten einfach schöner.

Dynamische Frau, tolle Reisen, Partys und man denkt: wie spießig ist mein Leben.
Das man es sich so gewünscht hat, mit Famile und Co wird da gerne vergessen.
Mann fühlt sich plötzlich jung und will Abebteuer und Tüten schleppen gehört grad nicht da zu.

Und die Hausfrau, die er sich mal gewünscht hat, ist zum Inbegriff der Spiessigkeit und der Enge seines Lebens und diese innere Wut projektiert er auf sie.

Es ist ein weiteres Beispiel, warum keiner Frau zu raten ist, nur Hausfrau zu sein. Und damit möchte ich keine Anfälligkeit äussern.

Aber egal was man mal ausgemacht hat, man kann sich nicht ein Leben lang darauf verlassen.
Und kommt so in die Abhängigkeit und des " sich gefallen lassen müssens".

Zum Ende meiner Ehe, fand mein Mann wohl schon furchtbar das ich atmete. Vorallem brauchte er wohl die Gründe zum Fremdgehen...er als Opfer meiner schlechten Atmung die ihn in die Arme ....bla bla bla.

Cool war ich definitiv nicht und auch nicht sofort reagierend aber nach ein paar Monaten konnte ich es mir leisten ihn rauszuwerfen.
( Bevor wieder was kommt: mein Haus also kein finanzieller Stress).

Heute weiß ich, er muss es ne ganze Zeit bereut haben.
Familie weg ( also Kinder hat er gesehen) und ganz schlimm...ich kam ohne ihn gut klar.

Er flog vom Thron und wurde seiner Missachtung gestraft.

Zusammen kamen wir nie mehr also nicht als strategischer Tipp gemeint.
Aber ich kann nur raten, komm aus der Opferrolle raus, weil er so leicht auf ein weiches Kissen schlagen kann.
Geh mehr arbeiten und verteil den Haushalt.
Er ist nicht mehr Alleinverdiener und Du nicht mehr allein für den Haushalt zuständig.
Horizont erweitern und zu neuen Ufern und...ja er ist nicht mehr der Mann den Du geliebt hast = er gefällt Dir auch nicht mehr.
 
  • #27

Ich glaube, das ist der springende Punkt: MÖCHTEN.

Es tut mir leid, @Süsse65, aber ich sehe es komplett anders als du. Ich weiß nicht genau, irgendwer hier im Forum ist Hausfrau. Warst du das vielleicht? Dann kann ich verstehen, dass du dich angegriffen fühlst.

Die 50er Jahre liegen jetzt rund 70 Jahre zurück. Also ich möchte diese Zeit nicht wiederhaben. Die Welt hat sich weiterentwickelt, Frauen brauchen nicht mehr die Zustimmung ihres Ehemannes, dürfen selbst entscheiden usw. Auch im Haushalt gab es viele technische Errungenschaften, die die Arbeit vereinfachen. Die Arbeit von heute ist nichts im Vergleich zu damals.

Eine 14-jährige braucht natürlich seine Eltern. Sie braucht aber niemanden, der ihr den Hintern wischt, der ihr Zimmer aufräumt, ihren Teller in die Spülmaschine stellt usw. Das kann sie alleine. Und der 18-jährige - tja, meine Mutter hat in diesem Alter im Ausland studiert. Natürlich ohne Anwesenheit der Eltern. Man muss die Kinder heutzutage nicht in Watte packen. Ich sehe es immer wieder bei einer Kollegin, die sich beschwert, dass sie ja "so wenig" verdient und Mehrarbeit sich nicht lohnt (sie arbeitet Teilzeit und mit Lohnsteuerklasse 5).
Die 12-jährige Tochter ist nach ihrer Aussage noch ein kleines Mädchen, die zwischendurch angerufen wird, damit sie nicht vergisst, dass sie mit der Freundin verabredet war. Auf Bildern dagegen sah ich eine hübsche junge Frau bei der ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass die sich noch wie eine 8-jährige verhalten soll.

Ich bin keine Super-Powerfrau und das erste Kind ist erst unterwegs. Ich sehe aber einfach nicht die Menge an Arbeit, die ein Haushalt bei halb/fast erwachsenen Kindern macht, die du anscheinend siehst. Vielleicht bin ich zu blöd das zu sehen, aber bei uns sieht es sauber aus, auch wenn wir nicht jeden Tag etliche Stunden mit Putzen verbringen. Das wird bei uns am Wochenende und zwischendurch erledigt. Kaputt macht sich von uns keiner damit.

Ich denke daher wirklich, dass es vor allem Bequemlichkeit ist, die die FS bei dieser Frage antreibt. Ein Freund von mir regt sich da noch viel mehr auf. Er verdient sehr gut, arbeitet dafür aber auch sehr viel. Er sieht es nicht ein, dass er sein Leben mit Arbeiten verbringt, während die Frau "Cappuccino trinkend mit ihren Freundinnen im Café sitzt und sein Geld ausgibt". Sicher auch eine Übertreibung daher die Anführungsstriche, aber etwas wahres ist da schon dran.
Ich finde jeder ist für seinen Lebensunterhalt selbst verantwortlich und sollte sich nicht nur auf den Staat oder einen gut verdienenden Ehemann verlassen. Wie du siehst, funktioniert es ja bei der FS nicht.
 
  • #28
Wir sind jetzt fast 20jahre verheiratet und mein Mann hat sich seit er mit einer Arbeitskollegin fort war so verändert.

Tja, @Mausirenner
Wahrscheinlich hat er sich in sie verliebt und bei dem Vergleich mit ihr schneidest du schlechter ab.

.. da ich nur auf 450€ in die Arbeit gehe zwecks die Kinder sind zwar schon 14 und 18jahre alt aber mir reicht es mit dem Haushalt.

Berufsmäßig solltest du schnellstens in die Puschen kommen, denn eine Ehe ist keine Institution um sich auszuruhen und auch keine Lebensversicherung.

Wenn sie vorbei ist, musst du schauen, wie du klar kommst, sonst droht dir die Altersarmut. Mach dich auf den Weg zur Agentur für Arbeit und melde dich arbeitslos. Versuche eine Neuqualifizierung/ Weiterbildung zu bekommen, die von dort bezahlt wird, wenn es keine passende Stelle für dich gibt.

Du bist noch jung genug etwas Neues zu lernen. Werde selbständiger, lerne im Haushalt zu delegieren. Tu das nicht für deinen Mann, sondern für dich. Möglich, dass er dich mit anderen Augen sieht und du wieder attraktiv für ihn wirst.

Er hat sich so verändert das war nicht der Mann den ich mal lieb hatte!!!

Mit Sicherheit hast du dich auch verändert und zwar so, dass du für ihn ebenfalls nicht mehr die Frau bist, in die er sich damals verliebt hat. Vielleicht ist er sogar schon auf dem Absprung. Daran wirst du nichts ändern können, doch an deiner Einstellung zum Leben und zur Berufstätigkeit kannst du etwas ändern. Fang am besten gleich damit an. Vielleicht kannst du ja mit deinem Mann wie in einer WG zusammen wohnen, bis du auf die Beine gekommen bist.

Sieh der Realität ins Auge: Was vorbei ist, ist vorbei.
Danach kommt eben etwas anderes ...
 
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