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Gast

  • #1

Wie soll ich reagieren, wenn meine kleine Nichte mir persönliche Fragen stellt?

Ich bin beruflich erfolgreich und habe im Gegensatz zu meinen Geschwistern studiert. Leider ist es für meine Geschwister und deren Partner immer wieder ein großes Thema, warum ich mit über 30 Jahren immer noch nicht verheiratet bin. Es wird mir immer wieder zugetragen, dass Diskussionen über meine Person geführt werden: Was denn so schief in meinem Leben gelaufen wäre, weil ich kein Kind wolle (nur ein Beispiel). Meine 6jährige Nichte fragte mich sogar: "Tante warum hast du denn keinen Mann." Wie stelle ich dieses Familienproblem ab?
 
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Gast

  • #2
Offen und ehrlich und direkt frei raus. Es hat einfach nicht gepasst, den Mann den ich heiraten möchte, habe ich noch nicht gefunden. - und außerdem, muss Frau nicht verheiratet sein, um glücklich zu sein.

Du scheinst auf einem Dorf mit intakter Familieninfrastruktur aufgewachsen zu sein und alle, von Geschwistern bis Cousinen sind den gesellschaftlich anerkannten Weg gegangen, früh geheiratet, Kinder, Haus, Baum gepflanzt. - und dann wagst du es, auszuscheren aus dieser (scheinheiligen) Idylle und dein Leben anders zu leben?!?!

RECHT hast du - mach was du für richtig empfindest und lebe dein Leben. Zeige auch mal auf, dass es auch interessante Dinge über dem Tellerrand und weiter weg vom heimischen Kirchturm gibt und nicht das Leben so engstirnig und eingleisig laufen muss.

Ich bin jetzt 40 und habe durch zwei Scheidungen nun endlich gelernt, mich genau gegen diese verlogene Einigkeit und gegen das "Das tut man nicht" bzw. "Das tut man genau so" - gewehrt. Und ich bin heilfroh, es geschafft zu haben. Nun bin ich zwar endgültig das schwarze Schaf der Familie, aber sei es drum. Soll doch jeder erst vor seiner eigenen Haustür kehren, da haben sie genug zu tun!

Viel Glück, behalte deinen Weg und vertrete Deine Meinung. Auch deshalb, um gerade den Kindern neue Wege aufzuzeigen, auch mal zu hinterfragen und Interesse zu wecken. Laß das Problem nicht zu deinem Problem werden, je offensiver und direkter zu damit umgehst, um so eher werden sie - weil sie die ehrlichen und nicht ihrer Meinung konform gehenden Antworten scheuen, dich in Ruhe lassen! Hier spricht die Erfahrung - bzgl. meiner zweiten Scheidung traut sich keiner mehr, mich zu fragen bzw. mir Vorhaltungen zu machen, denn sie wissen alle, sie ziehen den Kürzeren bei mir!
 
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Gast

  • #3
Willkommen in diesem Club :))
Ich, w, 41, die meiste Zeit meines Lebens Single kenne diese Fragen nur zu gut.
Ich bin mittlerweile 4 fache Tante und die Neffen sind auch 6 Jahre alt und haben diese Frage auch schon gestellt.
Meine Antwort war damals: Wenn ich einen Mann hätte, könnte ich nicht so viel Zeit mit euch verbringen und mit euch verschiedene Sachen unternehmen.
Das hat ihnen damals als Antwort gereicht. Kinder sind damit zufrieden.

Schwieriger ist es, wenn diese Fragen immer wieder von Tanten, Onkeln, Geschwister, Eltern, usw. kommen.
Da habe ich ehrlich gesagt auch noch kein Patentrezept dafür.
 
G

Gast

  • #4
Ganz einfach, du sagst der Nichte beim nächsten Mal, dass nicht jeder Mensch einen Partner findet.
Wenn sie dich beim übernächsten Mal wieder fragt, fragst du sie, ob sie sich nicht mehr erinnert, was du ihr beim letzten Mal geantwortet hast. Falls nein (sie ist ein Kind), sage es ihr beim zweiten Mal. Beim dritten Mal allerdings solltest du nicht mehr antworten. Du sagst ihr, dass du ihr bereits geantwortet hast.

Generell sind die Fragen mit denen du von seitens anderer Menschen bombardiert wirst genau auch jene, die du erlaubst!
Wenn du klar stellst, dass du es nicht möchtest, dass dir Fragen in der Richtung gestellt werden (du hast keine Rechenschaftspflicht!), dann sollten sie es unterlassen. Sollten sie es nicht unterlassen, glänze mit Abwesenheit. Sie werden fragen, warum du nicht mehr kommst. Alsdann hast du die Gelegenheit zu sagen, weil sie deine Wünsche nicht respektieren.
Sie werden dir spätestens dann versprechen es zu lassen. Fertig aus Ende. So mach ich das grundsätzlich.

Viel Erfolg und lg
 
G

Gast

  • #5
Also wäre ja schlimm wenn man Fragen bei Kindern abstellen würde, dann bleiben Sie auf dem gleichen Niveau stehen wie Deine Geschwister ;-) Kinder antwortet man immer aufrichtig oder stellt, wenn man es vermeiden will, einfach die selbe Gegenfrage.
 
  • #6
Kleine Kinder stellen direkte Fragen -- so sind sie halt. Eigentlich müsste die Mutter der Nichte erzieherisch einwirken und ihrem Kind beibringen, dass es bestimmte Fragen und Themen gibt, die man eben nicht jeden fragen darf. Ab 6 Jahren kann ein Kind das durchaus verstehen und eine gewissen Sozialanpassung entwickeln. Genaugenommen wird es sogar Zeit, mit einer guten Erziehung dahingehend zu beginnen.

Auf der anderen Seite kannst Du doch einfach auch genauso platt darauf antworten, wie die Frage gestellt wurde: "Ich lebe lieber alleine." oder "Ich habe noch keinen Mann gefunden, der gut zu mir passt." oder was auch immer die Wahrheit ist.
 
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Gast

  • #7
Also, erstmal freut´s mich, daß Deine Verwandtschaft augenscheinlich überhaupt keine Probleme hat...müssen das glückliche Leute sein!
Vielleicht rührt´s aber auch daher, daß sie überhaupt keine Themen mehr haben...mir ginge das so, wenn ich mich mit solchen Themen ständig beschäftigen müßte..würde mir aber dann lieber eine Abhandlung über Geburt und Leben des jungen Schweinbandwurms besorgen.
Scherz beiseite, kannst den Zwergerln ja sagen, "das haben mir die Teletubbies versaut.." oder "..da ist die FDP ( wahlweise nach Gusto andere Gruppierungen wie Finanzamt, Dieter Thomas Heck oder die Spaßkasse ) dran schuld".
Mach´mir jetzt ernsthafte Sorgen um meinen Neffen, der kürzlich anläßlich seines vierten Geburtstages auf meine Frage .." Wie alt bist Du, mein Froind?" antwortete: " 4 Jahre - und ich hab´immer noch keine Frau!"
Halt den Kopf´nach oben und freu´Dich, weil die anderen neidisch sind.
Trotzdem in Hoffnung für Dich, bald mit einem Traumprinzen im Zwergenschloß erscheinen zu können...
der im Chaos ruhende Meister
 
G

Gast

  • #8
@#5 wo hast Du Deine Erziehungstipps her?

Jede Kinderfrage verdient auch eine ehrliche Antwort! Auch Kindern kann man Achtung entgegenbringen! Was soll aus ihnen werden, wenn sie sich bereits mit 6 Jahren schon nicht mehr trauen, ehrliche Fragen zu stellen? Kleine verhuschte Lügner, die hinter vorgehaltener Hand tratschen?

Es gibt für jede Kinderfrage eine altersgerechte Antwort und die haben auch Kinder verdient!
Ehrlichkeit fängt nicht erst im Erwachsenenalter an, liebe Frederika!
 
G

Gast

  • #9
Habe erst seit kurzem eine Freundin - bisher hat von den Kindern meiner Cousins und Cousinen diese Frage noch keiner gestellt, aber ich hätte das schon auch peinlich gefunden.
Aber auch irgendwie berechtigt.
"Kindermund tut Wahrheit kund", wie man so schön sagt.
Es ist ja wirklich so, dass man schlecht das andere Geschlecht für diesen Zustand verantwortlich machen kann - man muss sich an die eigene Nase fassen und fragen: "Ja, warum eigentlich?".
Wobei, oft kennt man die Antwort ja schon, aber verdrängt sie lieber....
 
V

Vicky

  • #10
@ # 7:

Ich finde nicht, daß JEDE Kinderfrage eine Antwort verdient - zumindest nicht sofort und nicht immer unter Anwesenden. Angenommen, eine Mutter geht mit ihrem Kind irgendwoher und jetzt kommt ihnen ein schwer gehbehinderter, nahezu entstellter Mann entgegen. Jetzt gibt es Kinder, die total laut ihre Mutter fragen: "Mamaaa, warum geht der Mann da so komisch?" oder "Mamaa - warum ist der Mann so häßlich?" oder sowas in der Art.

Je nachdem, wie klein das Kind ist, hat es vielleicht wirklich noch nicht verstanden, daß das, was es sagt, auch der Behinderte hören kann und daß ihn das verletzt. Ich weiß nicht, ab wann Kinder das im Normalfall begreifen. Meine Mutter sagte mir aber mal, daß weder ich noch meine Brüder jemals so etwas vom Stapel gelassen hätten. Und das wird kein Zufall sein. Eine gewisse Sensibilität darf man Kindern schon sehr, sehr früh beibringen.

So wäre es in meinem Beispiel meiner Meinung nach angebracht, an Stelle der Mutter dem Behinderten kurz ein "Entschuldigen Sie bitte." zu sagen und dem Kind anschließend zu erklären, daß der Mann behindert ist und was darunter zu verstehen ist usw. Aber unbedingt würde ich dem Kind - egal, wie klein es ist, sagen, daß es das nächste Mal mit seiner Frage so lange warten soll, bis der Betroffene es nicht mehr hören kann, weil er ansonsten sehr traurig ist. Das verstehen meiner Meinung nach auch schon sehr kleine Kinder.

Mal abgesehen davon nervt es mich sehr, daß das Stellen von Fragen durch kleine Kinder von vielen Eltern per se als Wißbegier hingestellt wird. Denn das stimmt meiner Meinung nach einfach nicht bei jedem Kind. So gibt es zum einen die normalen, lernbegierigen Kinder, die deshalb auch viele Fragen haben. Und die sollen natürlich auch eine vernünftige Antwort kriegen. Zum anderen gibt es Kinder, die eigentlich nicht wirklich etwas wissen wollen, sondern die sich mit ihren Fragen nur die Aufmerksamkeit der Mutter und der Umwelt sichern wollen, denen es also nur darum geht, im Mittelpunkt zu stehen. Diese Kinder fragen einem dann Löcher in den Bauch, wollen aber eigentlich gar nichts wissen. Leider werden solche Nerv-Kinder von ihren Eltern oft als besonders intelligent und aufgeweckt hingestellt.

Was allerdings die konkrete Fragestellung betrifft: Für die meisten Kinder ist es eben normal, daß Erwachsene verheiratet sind und Kinder haben. Sie sind meiner Meinung nach tatsächlich noch zu jung dafür, um zu verstehen, daß das eine Frage ist, die eine erwachsene Frau als zu intim oder kränkend empfindet, denke ich. Denn, daß es schwierig sein könnte, einen Mann zu finden, den man heiraten möchte oder daß nicht jede Frau ein Kind bekommt, die sich eines wünscht, das geht nun wirklich über den Horizont einer 6-Jährigen hinaus, denke ich. Dennoch könnte - wie von Frederika vorgeschlagen - die Mutter oder der Vater der Nichte, wenn sie alleine sind, so etwas sagen wie: "Hör mal, die Tante X ist vielleicht traurig, weil sie noch keinen Mann zum Heiraten gefunden hat und noch keine Kinder hat. Wenn Du sie dann so Sachen fragst, dann wird sie traurig."
 
  • #11
@#9: Danke, Vicky, für diesen ausgezeichneten Beitrag, den ich nur voll unterstützen kann. Hoffentlich begreifen das alle!
 
G

Gast

  • #12
@#9: Was im letzten Absatz über den Horizont von Kindern geschrieben wird, kann ich nur unterschreiben. Aber dass die Eltern dem Kind klarmachen sollen, dass die Tante traurig wegen ihrer Männer- und Kinderlosigkeit ist, finde ich nicht in Ordnung. Das hieße ja, dass Männer- und Kinderlosigkeit ein Makel und bemitleidenswert ist.

Was ist an der Antwort "Ich hab noch keinen gefunden, der mir gefällt" auszusetzen? Und kann man das nicht auch der Verwandtschaft sagen, mit der klaren Ansage, dass sie das eigentlich nichts angeht?

Du kannst Deiner Nichte auch einfach antworten, dass Du es nicht weißt.
 
B

Berliner30

  • #13
Viel schlimmer sind dann noch die Kommentare von nahen Verwandten wie z.B. na willste denn keine Kinder o.ä. obwohl sie Bescheid wissen und warum und es oft genug selbst erlebt haben, wie schwer es ist was wirklich gut passendes und richtiges zu finden.
 
G

Gast

  • #14
Berlinerin, 41 J

Die Nichte ist nicht das Problem.
Deine Verwandtschaft diskutiert tagelang drüber, dass Du noch unverheiratet bist.
Als wäre das eine gefährliche, ansteckende Krankheit....

Vielleicht leben sie zum Teil in Kompromiss-Ehen, die nur als Fassade aufrecht erhalten werden oder bleiben um der Kinder willen zusammen?
Vielleicht sind sie ein bisschen neidisch auf Deine Freiheit?

Sag einfach Deiner Nichte, dass es Menschen gibt, die sich so sehr lieb haben, dass sie heiraten wollen und ihr ganzes Leben zusammen bleiben wollen.
Und Du hast eben noch keinen Mann getroffen, den Du so sehr lieb hattest wie ihre Mama ihren Papa.
Die Antwort Deiner Nichte könnte dann lauten:
Aber die Mama hat den Papa doch gar nicht lieb, die schimpft immer mit ihm....

Sprich doch einfach mit Deiner Verwandtschaft, dass Du erst mit 50 heiraten willst und wenn sie Dich vorher unter die Haube bringen wollen, können sie Dir ja entsprechende Kandidaten vorstellen...
Wenn Du sie um tatkräftige Unterstützung bittest, hört das vielleicht auf, dann sind sie nämlich in der Bringschuld, nicht Du alleine.
 
G

Gast

  • #15
Solche Fragen stammen doch nicht von einem Kind. Wahrscheinlich hört sie diese von ihren Eltern. Anscheinend müssen Sie Ihren Geschwistern mal sagen, dass es sie gar nichts angeht, wann und wen sie heiraten. Dann bekommt die Kleine solche Fragen auch nicht in den Kopf eingebläut.
 
  • #16
Mir geht es auch so. Seltsamerweise ist der Respekt meiner Eltern vor meinen Geschwistern gestiegen seit diese verheiratet sind - auch wenn sie mt den Ehepartnern nicht einverstanden sind. Und seit es Enkelkinder gibt ist es noch extremer geworden. Dabei muß man als Single mit viel mehr fertig werden und sich um viel mehr kümmern als die Paare, die in einer Beziehung leben, denn so etwas wie Aufgabenteilung gibt es schlichtweg nicht.
Wenn ich aber beobachte, wer sich heiratet und wie manche Ehen geführt werden, bin ich froh, daß ich, als ich hätte können, nicht geheiratet habe.
Ich wurde von einem Neffen auch einmal gefragt, wo denn meine Mann ist (denn alle anderen sind nunmal Paare und einem Kind werden die Beziehungen zueinander von Vater, Mutter, Onkel, Tante, Oma, Opa irgendwann erklärt). Ich habe ihm erklärt, daß ich keinen habe, weil ich ihm noch nicht begegnet bin, denn man muß sich treffen, unterhalten und kennenlernen und merken, ob man sich sehr mag.
Wenn Erwachsene auf das Thema kommen, mit denen ich nicht unbedingt darüber reden will, dann sage ich nur noch, daß ich schleckig bin. Ich habe vorer auch schon mal den Mangel an Gelegenheit, jemanden kennenzulernen erwähnt. Je neugieriger jemand wird, desto weniger erfährt er. Dumm nur, daß ich von Haus aus zurückhaltend bin und damit ungewollte die Neugierde zu schüren scheine.

Mary - the real
 
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Gast

  • #17
@9 + 10 Interessant, dass ihr das Thema "Kinderfragen und Behinderung" ansprecht. Ich selber bin Rollstuhlfahrerin und erlebe solche Situationen des öfteren - und ich muss euch widersprechen! Ich habe bisher nie den Einruck gehabt, dass Kinder diese Fragen stellen, weil sie Aufmerksamkeit erregen wollen. Sie stellen nur die Fragen, die man den Erwachsenen oftmals an der Nase ansieht. Meistens werden die Erwachsenen dann ganz hektisch und ziehen ihre Kinder schnell weg oder tun so, als wenn sie diese Frage nicht gehört hätten. Glaubt ihr ernsthaft, dass sich der Mensch mit Behinderung nicht mitbekommt, dass mit genügend Abstand dann zu ihm ÜBER ihn geredet wird?

Kinder sagen das, was sie denken. Und das ist mir zehnmal lieber, als die Blicke manch eines Erwachsenen! Ich antworte in der Regel den Kindern selbst, falls sie nicht von ihren Eltern schnell von mir "entfernt" werden. Die meisten Erwachsenen sind nicht dazu in der Lage, ihnen eine angemessene Antwort darauf zu geben - und wenn es nur wäre: "Das kann ich dir nicht sagen, denn ich weiß es auch nicht."

Durch so ein Verhalten, wie ihr es den anderen anratet, werden wir Behinderten erst zu Außenseiter. Das ist das, was Kinder dadurch lernen. Erwachsene befriedigen ihre Neugierde viel subtiler. Das sind dann die Situationen, in denen sich einige die Köpfe verrenken, damit sie einen beoachten können - oder sie sehen angestrengt in eine andere Richtung. Warum? Als ich noch mit Gehhilfen unterwegs war fragte ich eine Frau, die sich halb erhob, um meine Beine beobachten zu können, ob sie nun genug gesehen habe. DAS finde ich verletztend und voyoristisch. Hätte man dieser Frau als Kind eine Antwort gegeben, müsste sie ihre Neugierde nicht auf diese Art und Weise als Erwachsene befriedigen.

Kinder haben bei ihren Fragen keine Hintergedanken. Damit kann ich sehr gut umgehen und finde es ganz normal. Das Verhalten vieler Erwachsenen finde ich ganz und gar nicht normal. Es wäre viel gewonnen, wenn jeder Erwachsene die Kinderfragen selbstverständlich beantworten würde. Ich habe 3 Kinder und habe ihnen alle Antworten kindgerecht beantwortet, die sie mir stellten. Es waren nie "dumme" Fragen dabei. So wussten sie alles das, was sie wissen wollten, als sie älter wurden.Somit kann ich #4 nur vollkommen recht geben. Die Peinlichkeit entsteht in den Köpfen der Erwachsenen und nicht in denen der Kinder!
 
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Gast

  • #18
@9 - Vicky, Kinder sind nie zu jung, eine Frage zu stellen. Es könnte nur sein, dass Erwachsene nicht erwachsen genug sind, eine Kinderfrage entsprechend kindgerecht aber wahrheitsgemäß zu beantworten! Da wird dann herumgedruckst und unter den Teppich gekehrt, statt sich intensiv mit der Frage auseinander zu setzen. Doch wer selbst einen begrenzten Horizont hat, woher sollte er/sie wissen, das dahinter auch noch Leben ist? Und Kinder können hervorragend mit Wahrheiten umgehen und sie einordnen. In ihr Weltbild, um es zu erweitern und die Sichtweisen zu ändern, wichtig für eine entsprechende Entwicklung, weg vom Jasager und Duckmäuser, hin zum konstruktiv denkenden Menschen.

Danke 16 für dein Statement, das hoffentlich viele lesen werden, um sich selbst zu reflektieren!