S

Sowieso

Gast
  • #31
...immer diese Missverständnisse, wenn man nicht bis zum Ozean ausholt...
Der Sohn meines Mannes hat uns damals auch einen höheren dreistelligen Betrag geklaut... Dadurch, dass wir nach dem Auszug seines Sohnes die wenigen Räume unserer Wohnung neu belegt hatten, hätte der Sohn im Gästezimmer auf dem Sofa schlafen müssen. In dem Raum steht allerdings auch mein Kleiderschrank und wird Wäsche aufgehangen. Dass er raucht... ist dann auch nicht so doll. Nein, 2 Etagen nach unten gehen zum Rauchen: macht hier keiner. Balkon haben wir nicht. (Und ich habe es geschafft, in der Fluchtphase mit dem Rauchen aufzuhören.)
Und bei Krätze jeden Tag die Bettwäsche und Leibwäsche auf 60 Grad waschen und dann auch noch da aufhängen... oder eben zu Oma und Opa nach unten bringen... bin ich die Putzfrau von Leuten, die mir keinen Respekt entgegen bringen? Never!
Ich arbeite halbtags und bin an den WEs nebenberuflich tätig.
Die andere Person in der Wohnung ist mein Sohn.

"Alles, was aus Liebe geschieht, ist jenseits von Gut und Böse."
 
  • #32
"Alles, was aus Liebe geschieht, ist jenseits von Gut und Böse."

...wohl wahr, aber entbindet das auch von der Fairness. Du musst ja nicht an deiner Ehe festhalten, wenn sie dir nicht mehr vergnüglich erscheint. Aber Mitteilung davon machen, dass du dich anderweitig verknallt hast und darauf wartest, dass die Bahn frei wird, d.h. der Witwer dir auch ein neues vergnügliches Zusammenseinwollen
verkündet und du seiner Liebe gewiss sein kannst. Du hängst aber in Deutungsversuchen fest und schwimmst... und dann ist da auch auch noch eine andere Dame, die im Ungewissen verharrt. Ich finde, dass es jetzt an der Zeit ist, klare Worte zu sprechen, von dir und von ihm. Denn schließlich habt ihr das Bett einvernehmlich miteinander geteilt und er lässt es zu, dass du wohlwollend seine Dekos in seiner Wohnung richtest. Dann erübrigt sich auch das übrige, wie das Verstecken des Duschgels der anderen Frau und auch du musst dich nicht mehr mit Heimlichtuerei deinem Mann gegenüber plagen. Ich finde dazu muss man nicht so weit bis zum Ozean ausholen. Das geht geradewegs kurz und knapp.
 
F

Frau43

Gast
  • #33
FS
Beende beides, zieh alleine in eine kleine Wohnung und komme zu dir selbst.
Keine der beiden Beziehungen ist richtig und wichtig für dich, beende das unglückliche Dreieck und fange an, für dich zu leben.
Das ist allen Beteiligten fair, alles andere ist gelogen und daraus wird bekanntlich nie was Gutes.
 
  • #34
Sorry jemand der süchtig ist, klaut oft und hat auch oft ansteckende Krankheiten..
Wenn er ganz unten und ggf auf der " Platte " angekommen ist.
Natürlich sagt man Eltern, dass sie nicht immer helfen sollen, weil der Süchtige hart aufschlagen muss um aus dem Sumpf rauskommen zu wollen.
Aber wenn er dann kommt hilft man...
Meist brauch es mehrere Anläufe.

Meine Söhne sind voll in der Pubertät und wenn es bisher auch nicht so aussieht, dass so etwas passiert so sind wir nicht davor gefeit.
Natürlich würde ich meinen Sohn aufnehmen und natürlich wäre mir bewusst, dass es für einen Partner nicht einfach ist. Ich hätte verstehen können, wenn Du mit deinem Sohn gegangen wärst um diesen zu schützen. Oder nach Gesprächen und nach zwei Wochen...
Aber in so einer Situation alleine abzuhauen, mit diesen Argumenten und das ohne deinen Sohn.
Bei mir hättest Du von da ab in Deiner eigenen Wohnung putzen können.

Das ist für mich menschlich ähnlich attraktiv, wie die Wortwahl über die Äußerlichkeiten der Freundin Deiner Affäre.
Da ich Deinem Ehemann hier nicht aktiv helfen kann, bin ich raus.
 
  • #35
Ich möchte mich jetzt nicht in die Ehe oder die Liebesbeziehung einmischen. Sondern nur mal eine Idee weiter reichen, welche ich mal bei Nachbarn erlebt habe und die sehr sinnvoll ist:
Ihre Kinder waren in der Pubertät sehr schlimm und wild geworden ...
sie hatten sich schlechte Cliquen gesucht und ziemlich teuer randaliert im Dorf etc.
Die Eltern haben zu ihren 2 Kindern gehalten und mussten leider auch mehrmals teueren Schadensersatz leisten ... Aber es gab dann eine Familienbesprechung mit den Halbstarken und man kam zu folgender Abmachung:
'Ihr seid unsere Kinder und wir lieben euch, haben auch immer zu euch gestanden. Aber wir können nicht alles tragen, was ihr so an Erlebnissen anstellt. Ihr könnt hier wohnen. Aber ihr müsst mithelfen und anständig leben. Und wenn ihr auszieht ( z.B. zu Freunden) und es geht euch schlecht, dann könnt ihr wieder nach Hause zurück. Aber das gilt nur 1x in eurem Leben. Ein mehrfaches Hin-und-Her geht nicht, das ist uns allen zuviel Chaos. Also überlegt euch gut, mit wem ihr euch umgebt. Weil wenn es schief geht, könnt ihr nur ein einziges mal wieder ins warme Nest kommen!'
'Auch wir Eltern haben viel zu tragen, Haus bezahlen, Jobs, Unsicherheiten am Arbeitsplatz, Gesundheitsprobleme, Wechseljahre, Beziehungsthemen. Woher sollen wir die Kraft nehmen, wenn ihr Kids euch derart in Gefahr bringt oder Verluste produziert im Suff? Wir ALLE brauchen Ordnung und Regeln für die Familie!'
Das hatte auf die Halbstarken Jungs einen großen Eindruck gemacht. Sie wurden ruhiger und vernünftiger. Sie wußten, dass sie ein echtes Zuhause haben. Sie wußten aber auch, dass es an ihnen liegt, wenn sie sich DAS mit Drogen oder schlechtem Umgang verspielen.
Nach Bert Hellinger Familienstellen, soll nach Möglichkeit niemand mehr ins Elternhaus zurück, wer es mal verlassen hat. Weil es den Betreffenden nicht stärkt sondern schwächt. Es besteht dann die Gefahr, dass er es selber nicht mehr schaffen wird sondern rumhängt. Daher wäre es sinnvoll diesem Sohn in eine geordnete WG z.B. betreutes Wohnen für Drogenaussteiger etc. zu empfehlen. oder eine Kur mit anschließender Fortbildungs-Schule. Notfalls kann er sich nach der Kur auch im Sozialdienst oder in einer Fabrik sinnvoll einbringen, mit Wohnheim. Die Fragestellerin hat jedenfalls mehr gearbeitet in der Familie und es ist nicht einzusehen, warum sie derart in ihren Rechten und im Privatleben beschnitten werden soll? Auch sie hat ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit.

Die Übermuttis hier können ja probeweise mal zu einem Mann ziehen, dessen erwachsener Sohn dann mit Drogen und Krätze das Nebenzimmer bewohnen will. Ich schlage vor: Ihr probiert DAS und teilt dem Forum dann die Erfahrungen mit.
(Ich wette, sie machen es keine 2 Tage mit ... falls sie es überhaupt erlauben würden ... die würden sich nicht mal im Bus neben einen solchen jungen Mann setzen, geschweige denn das Bad und die Wohnung mit ihm teilen.)
 
  • #36
Liebe Sowieso
Die Lage scheint komplizierter, als sie im Grunde ist.
Sich für den Witwer entscheiden wird dir das Herz brechen, dafür wirst du einige Zeit lang umwerfenden Sex haben. Und eine emotionale Achterbahnfahrt, die dich über Monate und Jahre beschäftigen wird mit Trennung, erneuter Scheidung, Scheidungsprozess, neue Wohnung suchen etc.
Sich für den Ehemann entscheiden wird lebenslanger sexueller Frust und eingeschlafene Kommunikation bedeuten, sowie chronische Konflikte wegen des Sohns. Dafür hast du vermutlich Loyalität, Verständnis und jemanden, mit dem du alt werden kannst.
Mein Tipp: In beiden Beziehungen, die du hast, zeichnet sich mir ein Bild der mangelnden Intimität in der Kommunikation. Man hört sich nicht wirklich zu, stellt die Kernfragen nicht, flüchtet, lügt, schweigt, vermutet, hofft und zweifelt im Stillen. Du trägst sicher deinen Teil dazu bei. Daher schlage ich erstmal eine Paartherapie vor, dann lernst du vielleicht auch etwas darüber, wie du zu den frustrierenden Beziehungen in deinem Leben beiträgst. Und kannst dann schauen, mit wem und wie du dich weiter entwickeln willst.
 
  • #37
...immer diese Missverständnisse, wenn man nicht bis zum Ozean ausholt...
Der Sohn meines Mannes hat uns damals auch einen höheren dreistelligen Betrag geklaut... Dadurch, dass wir nach dem Auszug seines Sohnes die wenigen Räume unserer Wohnung neu belegt hatten, hätte der Sohn im Gästezimmer auf dem Sofa schlafen müssen. In dem Raum steht allerdings auch mein Kleiderschrank und wird Wäsche aufgehangen. Dass er raucht... ist dann auch nicht so doll.
Kenne ich. Mein Exmann hatte einen verrückten drogensüchtigen rauchenden Sohn, der uns letztlich getrennt hat, weil ich zu meiner eigenen Sicherheit eine eigene Wohnung gemietet habe. Der Junge hat einfach unter unserem Dach Feuer gemacht, nachts mit Freunden im Keller Live-Musik auf voller Lautstärke, dauernd gekocht und den Herd angelassen usw. Gequarzt, katastrophales Chaos überall. Wenn man ihn eine Weile allein gelassen hat, sah es aus wie bei Pennern.

Du findest im Moment Trost, aber Du weißt, dass das alles nicht Deine Idealvorstellung ist, daher Dein Post. Weder mit dem einen, noch mit dem anderen. Dass Dein Gatte das akzeptiert (nun glaub mal nicht, dass er nichts merkt!), liegt nur daran, dass er um seine eigenen Defizite weiß. Wenn Du übergewichtig bist, hast Du Angst vor dem Alleinsein. Musst Du aber nicht!

Ich finde Du solltest keine Entscheidung übers Knie brechen. Hier werden oft Schreie "Trenn Dich" laut. Aber obwohl in ihnen sicher Wahres steckt, ist die Realität oft eine andere. Alles ist deutlich komplizierter, und die Dinge brauchen Zeit und lösen sich manchmal ganz von selbst - oder gar nicht. Ungelöste Dinge sind Teil des Lebens. Das muss man erstmal akzeptieren. Und ja, es sind Gefühle im Spiel. Lass es erstmal eine Weile laufen, in Dir wirken. Entscheiden kannst Du noch immer, aber musst es nicht. Denk dran: wenn Du einigermaßen vernünftig lebst, kannst Du 100 Jahre alt werden. Da passiert dann noch einiges. Mit Ende 40 ist nicht das Ende der Liebe eingetreten heutzutage. Setzt Dir vielleicht eine Art Ablauffrist, bis zu der Du entscheiden willst. Bemesse sie nicht zu kurz. Ordne dann erstmal Deine Seele. Und pass auf, dass Du nicht auffliegst, bevor Du weißt, was Du willst.

Dein neuer Freund ist eventuell auch deshalb unentschlossen, weil er Dich als "besetzt" kennt. Die Einstellung kannst Du nicht übernacht ändern. Ich habe mal als Studentin eine Sache mit einem vergebenen Lover platzen lassen, die näherer Betrachtung würdig gewesen wäre. Ich war zu ungeduldig. Man sollte natürlich nicht ewig warten, aber es bringt auch nichts, mit dem Kopf durch die Wand zu laufen.
 
  • #38
Wer ist denn Person Nr. 4 in Eurer Wohnung, Dein Kind? Auch, wenn der Sohn drogenabhängig ist, es ist sein Sohn, da ist es doch selbstverständlich, dass er ihn bei Euch aufnimmt, oder nicht? Wenn ich das Ganze hier so lese, würde ich sagen, Eure Ehe ist am Ende, du solltes "klar Schiff" machen und Deinem Mann reinen Wein einschenken, das Gerede der Dorfgemeinschaft wäre mir egal, ausserdem wird Deine Affäre sich niemals zu Dir bekennen, er will doch mit keiner Frau in nächster Zeit zusammenleben, das hat er doch selbst gesagt... Er will sich mit Dir trösten, seine Vergangenheit verarbeiten und wenn er das getan hat, wird er sich von Dir verabschieden oder Dich irgendwann auch betrügen.

Das Duschgel seiner Freundin vor Dir zu verstecken ist übrigens kein Liebesbeweis sondern eine linke Aktion.

Wenn Du das Spielchen so weiter treibst, bist Du bald beide los, denn Witwer und Deinen Ehemann.
 
S

Sowieso

Gast
  • #39
# 34
Danke für deine verständnisvollen Worte über die Ausgangsposition meiner "Flucht".
Drei Jahre lang hatten wir zu viert hier gewohnt, und wenn jeder nur "sein eigenes Süppchen kocht", kann von Zusammenhalt der Gemeinschaft nicht die Rede sein.

# 35
Man hört sich nicht wirklich zu, stellt die Kernfragen nicht, flüchtet, lügt, schweigt, vermutet, hofft und zweifelt im Stillen.

Das sehe ich nicht ganz so. Innerhalb meiner Ehe ist es nach einem Gespräch schon zu einer kleinen Änderung gekommen: der Respekt und das Ertragen von Nähe haben sich wieder eingefunden. Ich weiß, dass das eigentlich im Konflikt mit den erotischen Treffen steht. Bei dem Witwer fühle ich mich wohl (Vielleicht, weil die Zeit meiner bei ihm verbrachten "Flucht" sich für mich anfühlte, als wäre ich bei ihm zuhause.), wir küssen uns beim Sex, wir kuscheln nach dem Sex, führen gute Gespräche, albern herum und lachen. Bei den letzen Dates sprachen wir über Planung und Ausführung der Feier seines runden Geburtstages im nächsten Jahr. Er holt meine Jacke vom Bügel und hilft mir dabei, in die Jacke zu kommen. Wir verabschieden uns mit Umarmungen und Küssen.

Vielleicht stelle ich die Kernfragen NOCH NICHT, gelogen habe ich bis jetzt nicht (aber die Wahrheit verschwiegen).
 
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S

Sowieso

Gast
  • #40
Setzt Dir vielleicht eine Art Ablauffrist, bis zu der Du entscheiden willst. Bemesse sie nicht zu kurz. Ordne dann erstmal Deine Seele. Und pass auf, dass Du nicht auffliegst, bevor Du weißt, was Du willst.
# 36

So eine Art Frist existiert. Vielleicht ist es eine imaginäre Frist.
Er und ich hatten uns ja Anfang Juni 16 zufällig getroffen. Bei den regelmäßigen Besuchen bei ihm hatten wir abgemacht, uns Anfang Juni 17 (...wie sinnig: an Pfingsten) auf einem bestimmten Fest zu treffen. Dieses Treffen wollten wir sogar trotz der zunächst unterschiedlichen Ansichten nach meinem "Fluchtende" beibehalten. Mein Mann weiß schon seit längerem, dass der Witwer und ich uns dort (bei unserem ehemaligen Arbeitgeber) verabredet haben.

Natürlich hoffe ich, dass nichts auffliegt. Ich habe keinen Menschen persönlich eingeweiht...
 
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  • #41
Liebe FSin, was sind oder ist genau das/die Ziel/e für Dich selbst und den Witwer am Ende der Deadline? Was vermutest Du persönlich, soll an Pfingsten diesen Jahres geschehen?
 
L

Lionne69

Gast
  • #42
Verstehe ich jetzt richtig, dass Du aus einer Situation "geflohen" bist, die für Dich unhaltbar war, die Du aber Deinem eigenen Sohn durchaus zumuten konntest?

Im meiner Welt versucht man einem straucheldem Kind zu helfen - wir wissen nicht, was diesbezüglich unternommen wurde - außer die Phantasieäußerungen von @Samtina, man redet miteinander, man erarbeitet Lösungen.
Drogenabhängigkeit ist eine sehr schwierige Nummer (und wie alle Süchte eine Krankheit!), Lösungen sind ein hartes Ringen, vor allem, wenn man als Eltern vor Entscheidungen steht, die zwar richtig und langfristig das einzig Sinnvolle sind, aber in dem Augenblick ein Abweisen in einer Form bedeuten, das gegen jedes Elterngefühl geht.

Wenn für mich innerhalb einer Patchwork Familie die Situation für mich so unerträglich wäre, dass ich diese nur durch einen Auszug löse, dann nehme ich zumindest mein eigenes Kind mit, denn dann ist sie wohl auch für ihn unerträglich?
Aber ihn dort lassen, also für ihn zumutbar (?) und dann im Bett eines anderen landen?
Oder es ist zwar grenzwertig, aber dann versuche ich meinen Beitrag zu leisten, die Situation konstruktiv anders zu lösen.

Aber ok, ich verstehe.
Der Mann ist Schuld, weil wohl schlechter Vater, und schlechter Liebhaber.
Der Sohn des Partners ist schuld, weil evtl. drogenabhängig (das stand nicht explizit).
Die Freundin des Witwers ist Schuld, weil sie könnte als Dicke einfach einsehen, dass sie keine Beziehung braucht.
(...)

Man könnte auch mal die Seite des Vaters
betrachten, wie es einem selbst gehen würde? Welche Sorgen, Zweifel, Ohnmachtsgefühle entstehen, wenn ein Kind in eine Abwärtsspirale gerät? Man nicht weiß, wie man helfen kann?
Ich würde mir dann einen Partner wünschen, der zu mir hält, der mich begleitet, und nicht jemanden, der auch noch Druck macht. (Dass dann sexuelle Aktivität durch diesen Stress leiden kann, nicht selten und nicht unverständlich).

@pixi67, ich schließe mich Dir an.
 
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  • #43
Ich wünsche dir, dass du auffliegst. Je eher je besser, damit auch du gnadenlos mit den Konsequenzen deines Handelns konfrontiert wirst. Etwas, das ich übrigens jedem Fremdgänger wünsche. Hoffentlich schmeißt dein Mann dich hochkantig raus.

Fair play in einer Partnerschaft sieht anders aus. Da werden ohne einen Lover im Rücken die Probleme in der Partnerschaft erkannt, Gespräche geführt, sich bemüht daran zu arbeiten, etwas zu ändern, vorausgesetzt man liebt den Partner noch und will mit ihm aus genau diesem Grund zusammenbleiben. Nicht, weil man als möglicher Single auf das Gehalt des Mannes verzichten muss, oder das Zweitauto unter'm Popo dann plötzlich wegfällt, ebenso das schöne Haus mit Garten. Von 120 qm in eine 65 qm große Wohnung. Tja, der Lebensstandard sinkt. Da siegt dann oft genug der vermeintliche Egoismus in einem selbst, bleibt in der nicht mehr rund laufenden Partnerschaft, aber zieht sich einen Liebhaber an Land, der dann für die Freuden des Unterleibs zuständig ist. Natürlich geschieht das heimlich, wie in den meisten Fällen. Denn der Vorschlag der "offenen Ehe" könnte durchaus bedeuten, dass der Lebenspartner einem die rote Karte zeigt. Und das will man ja nicht, du genau so wenig wie andere Fremdgänger. Also gibt es nur die Variante hinterrücks betrügen mit Lügen immer dann, wenn sie situationsbedingt gebraucht werden.

Du redest hier ausschließlich vor dir. Du bist so arm dran! Bist du nicht, denn du betrügst aus eigenem Willen, aus eigener Kraft. Oder hat dich jemand gezwungen?

Deine Baustellen bekommst du nur vom Tisch durch Kopf einschalten, reflektieren und danach handeln. Dieses ewige Gejammer in die Richtung "Ach, mir geht es so schlecht, keiner versteht mich!" geht mir hier einfach nur noch gewaltig auf den Keks. Mitleid habe ich mit euch nicht, denn selbstgewähltes Schicksal. Ihr habt alle irgendwann mal die Wahl etwas zu tun oder zu lassen. Also beklagt euch hinterher nicht, dass die Situation euch über den Kopf wächst oder ihr vor den Scherben eures Lebens steht.

Also fang an, dein Leben zu ordnen. In erster Linie für dich, zweitrangig für die Menschen, die dir vertrauen und denen du genau deshalb gegenüber verantwortlich bist.
 
S

Sowieso

Gast
  • #44
Zu # 41
Beide Jungs sind ü21 und etwa gleichaltrig. (Mein Sohn war und ist durchaus in der Lage, eigene Wege zu gehen)
Zu meiner Lage in dieser Patchwork- Konstellation/ meinen Gründen, überhaupt in eine Parallelbeziehung o.ä. gerutscht zu sein, äußere ich mich am dieser Stelle nicht mehr. Ich erwarte hier von keinem verständnisvolle Antworten auf meine im Ausgangsposting gestellte Frage, jedoch sollten die gegebenen Antworten schon einen Bezug zur Frage haben.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mir mit ihren Antworten gedanklich weitergeholfen haben.
 
  • #45
Guten Morgen liebe FS,

eine Entscheidung kann dir hier niemand abnehmen.
Welches Potenzial eine Affäre wie diese, bietet, hast du schon selber beantwortet. Lies doch noch mal deinen Beitrag noch einmal genau durch.
Du versuchst verzweifelt nachzuschieben und dich an kleinen Dingen festzubeissen, die auf etwas hindeuten könnten, um dich zu rechtfertigen.

Die Liebe kann überall hinfallen, davor ist niemand gefeit, aber das Verhalten in so einer Situation sieht anders aus. Ich glaube kaum, dass dein Witwer sich zurückhält, weil du noch belegt bist. Und wenn, was für eine merkwürdige Einstellung ist das.
Hätte es ihn so getroffen, wie dich, würdet ihr längst *gemeinsam* reinen Tisch machen. Du hältst aber deine Ehe warm und dein Witwer hält seine Zweitfrau hin und genießt zwei Frauen in vollen Zügen. Was er genießt, spielt dabei ja keine Rolle.
Auch an deiner Liebe zweifel ich, weil du noch mit zwei Beinen, aber ohne Kopf und Herz, in deiner Ehe hängst. Was hält dich da noch, wenn alles so schauerlich ist? Liebe schafft klare Verhältnisse und gibt den anderen zwei Menschen, die mit in diesem Theaterstück involviert sind, auch die Chance, eine neue Liebe zu finden. Sie werden aber benutzt, weil sie dienlich sind und eine Lücke füllen. Sage mir, liebe FS, wie sich da Liebe bei euch entfalten und wachsen soll?
Ich kann sie bei euch beim besten Willen nicht erkennen. Weder bei dir, noch bei ihm.
 
  • #46
"Sowieso" klingt schon trotzig. Das bist Du auch. Und egoistisch.
Nun verkaufst Du Dein Fremdgehen in der Ehe als "erotische Treffen". Klingt ja auch gleich viel poetischer. Ändert aber nichts an der Tatsache. Du bist respektlos und rücksichtslos. Dein Universum dreht sich nur um Dich und darum, wie Du Dir ohne Konsequenzen die Rosinen im Leben rauspicken kannst.
Hier im Forum liest Du nur, was Du lesen willst. Auf die Realität gehst Du nicht ein.
Wie sagte schon meine Oma: Wer nicht hören will, muss fühlen.
Ich hoffe, Du fliegst auf und lernst etwas daraus. Andere Menschen sind nicht Deine Marionetten, die Du hervor holen und mit denen Du spielen kannst, wann und wie Du willst.
Du bemängelst den fehlenden Respekt in Deiner Ehe? Was ist denn mit Deinem Respekt gegenüber Deinem Ehemann? Wenn Probleme auftauchen ziehst Du aus und gehst fremd. Bevor Du Dich als armes Opfer darstellst, reflektiere mal Dein Verhalten.
 
  • #47
Noch einige Gedanken für solche Familien:
Drogenabhängigkeit wird immer die Beschaffungs-Kriminalität begünstigen. Das ist natürlich frustrierend in der eigenen Familienwohnung, wenn das private Nest nicht mehr sicher ist, für die anderen Familienmitglieder. Diese Erfahrung ist bereits vor geraumer Zeit geschehen, beim Diebstahl von Geld oder wenn private Sachen heimlich verkauft wurden. Es kann nicht angehen, dass ein Familienmitglied das Zuhause der anderen unterwandert.
Es ist völlig naiv zu glauben, einen Drogenabhängigen (jeglichen Alters) selber kurieren zu können, oder dass Familienwärme den Entzug und die Therapie ersetzen können.
Ich weiß von einem Mann der Mitte fünfizg ist, drogenabhängig, viel Geld, mehrere Mietshäuser die er vergammeln lässt, ... und der wieder ins Haus der Familie eingezogen ist (eigene chice Wohnung oben) dieser Mann ruiniert systematisch die gesamte Familie mit seinen Launen, Frust, Depressionen, Überheblichkeiten, Arroganz, Bosheiten, Straftaten, ... Denn er ist nicht zurechnungsfähig, weil in seiner Sucht. Er hat mehrfach den Führerschein verloren, darf auch nicht mehr Mofa fahren, und sehr schlimm auch sexuelle Nötigung gegen Frauen begangen, er kennt seine Grenzen nicht. Der andere Bruder und die Eltern sind hilflos. In guten Zeiten lässt er seinen Charme spielen. Oder sein 'Armes Ich' saugt Mitleid aus den anderen. Seine Versprechungen sind leer. Es ist ein Alptraum mit solchen Menschen. Die eigene Höhle ist kein sicherer Ort mehr für die anderen Familienmitglieder.
Sucht verändert das Gehirn. Und genau dort muss Therapie auch ansetzen. Mit Drogenentzug in der Suchtklinik. Und danach Arbeitsprojekte über spezielle Einrichtungen. Es gibt sehr schöne und gute Projekte für solche Menschen die ausgestiegen sind, wo sie sich wieder einbringen können. Biohöfe, Handwerkerprojekte, Gemeinschaftswohnen, soziale Einrichtungen, Gaststättenprojekte, Abenteuerreisen mit hartem körperlichem Einsatz & Stammesrituale, etc.
Es sind wirklich ausgebildete Spezialkräfte welche solche Projekte leiten und Arbeit bieten. Gutmütige & gutwillige Angehörigen wird es überfordern, einen drogenkranken Menschen aus der Sucht zu begleiten. Aufgrund ihrer emotionalen Nähe sind die Angehörigen sogar eher unpassend dafür bzw. zu instabil.
Suchtrückfälligkeit wird ein Leben lang eine Gefahr bleiben für einen solchen Menschen und sein Umfeld kann nie wirklich entspannen.
Das Familienwohl der anderen Familienmitglieder ist wichtiger.
Der Sohn ist kein Kind mehr, er ist längst erwachsen. Und es ist völlig fatal in der 70qm Familienwohnung jetzt noch einen kranken labilen Menschen unterzubringen.Da tut man keinem Gutes, auch nicht dem Drogensohn.
Die Erfahrung in der Familie hat es ja bereits gezeigt.
 
  • #48
FS, ich glaube kaum, dass Dein Mann noch nichts gemerkt hat, er wird was ahnen, scheut sich aber, Dich direkt danach zu fragen. Du hoffst, dass Du nicht auffliegst, aber eigentlich sollte man Dir das fast wünschen. Glaubst Du wirklich, dass es eine friedliche Lösung gibt und sich danach alle "lieb haben"? Falls Du das denkst bist Du entweder völlig naiv oder total egoistisch. Hast Du Dir schon mal überlegt, dass Dein Ehemann voller Sorge wegen seines drogenabhägigen Sohnes ist und deswegen heisser und regelmäßiger Sex flach fällt? Dass die Situation mit seinem Sohn für Dich unbefriedigend ist, kann ich sogar verstehen.

Wie hier schon oft geschrieben, Du wirst mit Beiden Männern nicht glücklich werden, weder mit dem Witwer, noch mit Deinem Mann. Meiner Meinung nach handelst Du ziemlich egoistisch und suchst die bequemste Lösung für Dich raus, das kann nicht gut gehen. An Deiner Stelle würde ich weniger trotzig auf Anworten, die Dir nicht so in den Kram passen, reagieren. Du hast selbst eine wirre und ungute Situation erschaffen, mit vielen Beteiligten, daran hast Du in Deinem Liebestaumel vermutlich nicht gedacht, ich verstehe nicht so ganz, warum Du Dich jetzt beklagst und Verständnis forderst.

Wenn man sich über mangelnden Respekt in der Ehe beklagt, sollte man in der Lage sein, andere Mitmenschen mit Respekt zu behandeln, sich selbst inbegriffen.
 
  • #49
@ Samtina, Du hast offenbar keine Kinder. Die Liebe zu Kindern ist bedingungslos.
Keine Mutter und kein Vater knallen ihrem Kind die Tür vor der Nase zu, wenn es ganz unten angekommen ist. Wo soll es hin? Auf der Straße leben, wo es noch tiefer im Drogensumpf landet? Man liebt sein Kind nicht mehr, weil es suchtkrank ist und Krätze hat? Was für eine kaltherzige Einstellung.
Natürlich soll dem Sohn die Verantwortung für sein Leben nicht abgenommen werden. Man sucht gemeinsam nach Suchtkliniken zur Entgiftung und danach vielleicht nach betreutem Wohnen. Aber sein hilfesuchendes Kind abweisen? Bis ein Platz in der Klinik gefunden und bewilligt ist, sollte man seinen Sohn oder seine Tochter aufnehmen. Leicht wird das für alle Beteiligten nicht. Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und hält Herausforderungen für uns bereit, denen wir uns stellen sollten. Es nützt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken.
 
  • #50
Zu allererst: Der drogenabhängige Sohn muss zuerst in die Klinik.
Psychiatrie der Universtitätsklinik Freiburg i.Br. bietet Entzug auch bei Selbst-Einweisung, man muss also vorher nicht den Umweg über andere Ärzte machen.
Das bedeutet, er selbst geht (allein oder in Begleitung von Angehörigen) direkt in die Klinik, stellt sich dort vor und bittet um eine
Aufnahme. Denn bekommt er je nach Möglichkeit alsbald einen Klinikplatz zugewiesen, eventuell auch sofort.
Sicherlich haben auch andere Städte solche Möglichkeiten?
Wenn nicht, dann ruft in Freiburg an und fragt was ihr tun könnt.
Nach dem Entzug wird er ohnehin noch in der Klinik bleiben müssen, denn Drogen sind Gift und machen Veränderungen in Gehirn, Nerven, und Organen. Außerdem haben Drogenkranke auch nach dem Entzug noch jahrelang mit Depressionen etc. zu tun. Auch der Grund warum er drogensüchtig geworden ist, wird therapiedürftig sein.
Es ist vollkommene Selbstüberschätzung, wenn manche Leute hier glaubten, sie könnten derartiges in einer (ohnehin schon instabilen) Familie selber managen. Es ist völlig naiv, zu glauben, es wäre Liebe, wenn man den Sohn erstmal paar Wochen daheim lässt.
Im Gegenteil: Echte Liebe ist frei von emotionaler Betulichkeit mancher Foristinnen hier. Wer wirklich liebt, schnappt sich sein Kind und fährt es DIREKT in die Klinik.
Ja, es ist Psychatrie. Weil die Psychiatrie ist zuständig für Nerven und Nervenzentrale und diese sind bei Drogen zu erst betroffen.
Danach ist die internistische Abteilung mit dabei, wenn es um Organ-Entgiftung geht.
Die Nachwirkungen von Drogen sind lange. Man kann nicht sagen ob der Mensch jemals wieder wirklich gesund wird.
Es ist nichts für Laien.
Eine Familienwohnung soll den Angehörigen Geborgenheit geben. Besonders jenen Angehörigen, welche in den kommenden Wochen ein Mitglied in der Psychiatrie besuchen müssen.
Danach gibt es Projekte welche ehemals drogenabhängige Jugendliche wieder eingliedern können.
Dies könnt ihr suchen, während der Sohn in der Psychiatrie ist.
Bitte macht euch klar, dass die Drogen in der Regel auch gestreckt sind. Beispiel: bei Heroin auch mit Rattengift. Solche Rückstände schaden den Organen sehr.
Nur Popstars können sich reines Heroin oder Kokain leisten.
Und die modernen synthetischen Drogen sind ebenfalls brutal in der Wirkung.
Also bitte den Sohn noch heute nacht irgendwo in Deutschland in eine gute Klinik bringen.
Alles andere ist keine Liebe sondern Betulichkeit.
Die Krätze wird auch in der Klinik behandelt.
Nein ich bin nicht kaltherzig, sondern eine der wenigen hier, die wirklich Hilfe geben.
Ihr aber drescht mit euren Bosheiten derart auf die Fragestellerin ein. Das war nicht fair.
Wenn das Problem mit dem Sohn erst mal entschärft ist, wird auch die Möglichkeit für das Ehepaar klarer und besser werden.
 
  • #51
Zum Abschluß möchte ich dir noch sagen, dass du sehr viel Liebe in dir trägst und dass du es verdient hast eine glückliche Ehe und Familie zu bekommen.
Denn diejenigen Foristinnen welche dir Vorwürfe gemacht haben, dass du neulich abgehauen bist ... die haben vehement sich selber gelobt und dargelegt, was sie für IHR EIGENES Kind alles tun würden ... deshalb haben die auch meistens die Position deines Ehemannes gestärkt, weil sie sich mit ihm und seinem Kind-in-Not
identifiziert haben.
Wenn man im forum öfter so herum liest merkt man aber ganz deutlich: Besagte Damen sind aber selber gar nicht sehr tolerant, wenn ihre neuen Partner oder deren Kinder ihnen Probleme bringen ...
DU aber hast bereits sehr viel für deine Patchworkfamilie und den Sohn deines Ehemannes mitgetragen. Viele andere Frauen hätten das gar nicht mitgemacht, so wie ihr bisher schon zusammen in der kleinen Wohnung leben musstet. Völlig verständlich, dass du Angst hattest, es würde sich wiederholen. Auch hast du selber deinen Sohn gut erzogen und zum Gelingen einer Familie beigetragen.
Also vertraue dir und deiner Liebe und gönne dir auch viel Ruhe und Kraft, vielleicht draußen in der Natur.
Alles Gute!
 
  • #52
Die Affäre mit dem Witwer hat kein Potenzial, weil er auf ihre Fragen, nach einer Beziehung mit ihr eindeutig sagte: er ist Single und will es eine zeitlang bleiben, er nicht, dass sie bei ihm einzieht und er will mit seiner Freundin in FB festhalten, trotz das er sich negativ über sie äußert und die FSin auch noch hat.
Das ist Klartext. In meinen Augen gibt es da nichts zu deuten. Keine Beziehung, heißt keine Beziehung mit der FSin. Die FSin ist verliebt und will dies nicht wahrhaben, darum deutet sie in seinem Verhalten nach Liebesbeweisen, welche aber keine sind. Allenfalls gute Erziehung und nettes Verhalten. Er weiß, dass die FSin wieder heimfährt zu ihrem Ehemann. Wer Sex haben will, muss nett sein. Man(n) möchte ein paar nette Stunden verbringen und anschließend mit der Frau ins Bett gehen, dass schließt in der Regel Beziehungsdrama aus, wo jeder seine Bedürfnisse einfordert und man gemeinsam einen Kompromiss finden muss.
Wenn der Witwer die FSin als seine Beziehung haben würde wollen, wäre die Frage der FSin im Forum nahezu obsolet, weil er selbstverständlich sich von seiner FB trennt, ihr anbietet, sie und ihren Sohn bei sich einziehen zu lassen, ihr auf jegliche Art behilflich zeigt, sie bei der Trennung von ihrem Ehemann zu unterstützen. Er ihr die Verbindlichkeit gibt das sie offiziell zusammen sind, so dass sie die Affäre vor ihrem Mann nicht mehr Geheimhalten muss, sondern beide gemeinsam die Trennung vom Ehemann aktiv angehen. Es kommen in meinen Augen erschwerend hinzu, dass er noch tief in der Trauerphase steckt und die FSin sich über 25 Jahre kennen. Es bleibt kaum Raum mehr sich frisch und unvoreingenommen kennen zu lernen. Die FB ist sein Trostpflaster, ebenso die FSin. Sie lenken ihn von der Trauer ab, bringen ihn auf andere Gedanken, hören zu, wenn er über seinen Verlust sprechen will und bescheren ihm angenehme Stunden. Das sind meist die erstbesten Frauen, welche benutzt werden, doch meist nicht die, welche für eine Beziehung ausgewählt werden. Die Antworten wären meinerseits anders ausgefallen, wenn der Mann immer schon an der FSin interessiert gewesen wäre und nur auf seine Chance gewartet hätte oder er einfach zu bequem wäre, Hauptsache irgendeine Frau zu haben, nur um nicht neu auf dem Partnermarkt suchen zu müssen oder er Minderwertigkeitskomplexe hätte, dass er keine Frau mehr abbekommt. Dies scheint nicht der Fall zu sein, der Witwer scheint bei anderen Frauen positive Resonanz zu haben und will sich auf dem Partnermarkt umschauen, deshalb sagt er, er fühlt sich als Single und lebt so.
Welche Entscheidung der Witwer und die FSin zu Pfingsten vereinbart haben, kann ich nur vermuten.
Und zum Schluss, man rutscht nicht oder stolpert zufällig in eine Affäre. Dies sind alles persönliche Entscheidungen, die man mit jedem Tag neu fällt. Man entscheidet selbst, mit wem man sich trifft, was man zulässt, ob man sich berühren lässt, ob man mit jemanden ins Bett geht und auch darüber was man darüber denkt und zueinander sagt.
 
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