• #61
@Columbo1960
Du kennst einfach das soziale Gefüge, die Werte dieser sehr strenggläubigen und konservativen Familie nicht. Sicher hat die Oma einen Teil des Hauses geerbt und ist Miteigentümerin? Da der Enkel ohne Vater aufwuchs, musste die Oma sicher bei der Erziehung mithelfen und oft Babysitter spielen. Dafür ging deine Freundin dann arbeiten? Und der Sohn musste früh die Männerrolle im Haus übernehmen. Für meine Eltern hatte Bildung für uns Kinder Priorität 1. Sie wollten unbedingt, dass wir studieren. Und ja, ich denke wir waren beide überdurchschnittlich begabt. Ich bekam im Studium 1.000 DM monatlich für meinen Lebensunterhalt. Und mein Vater kaufte eine kleine 1-Zimmer-Studentenwohnung für mich. Ich bekam übrigens striktes Jobverbot im Gegenzug. Nur Praktika konnte ich machen. Als Gegenleistung erwarteten sie sich gute Noten! Hintergrund: Mein Vater musste sich sein Studium mit Jobs in der Schweiz hart erarbeiten. Er durfte nicht das studieren, was er wollte. Er musste sein schwer verdientes Geld zuhause abgeben. Die Familie hatte 5 Kinder und war nicht reich. Dieses Schicksal wollte er uns Kindern ersparen. Er hatte sich hochgearbeitet. Und war ein guter Vater! Durch das Taschengeld lernte ich früh mit Geld umzugehen ohne Scheu davor. Und ja, im Studium bin ich viel gereist, Backpacker Touren in Griechenland und Sprachkurse und Praktika in England und Frankreich. Sowas gehört in einer guten Familie und Erziehung mit dazu!
Ich kann mir auch vorstellen, dass deine Freundin nicht so schlecht dasteht finanziell. Vielleicht muss sie ab und zu jammern bei dir. Oder sie will es vermeiden, dass du dich finanziell an sie dran hängst... Schließlich kommt sie aus gutem Hause und du nicht. Ihr kennt Euch erst 1 Jahr. Vielleicht hat sie Sorge, du könntest auf ihr Vermögen schielen und untertreibt daher?
 
F

Frau43

Gast
  • #62
Wo bitte steht geschrieben dass eine Mutter ihren verwöhnten Sohn unterstützen muss damit dieser in Urlaub geht und eine teure Karre fährt während sie selbst nicht zurecht kommt??
Damit er studieren kann?
Na wenn dies die neue deutsche Elite wird, dann gute Nacht.
Er verdient 1200 Euro im Monat, mehr als genug.
Die Mutter hat völlig versagt in der Erziehung, vermutlich ein typisch verwöhntes und verhätscheltes Einzelkind einer AE-Mama.

ABER: FS, hier wirst du nicht gewinnen, der Sohn hat die Hosen an!
Du kannst es akzeptieren oder gehen, mehr wird hier nicht passieren.
 
  • #63
dass man Kindern alles in den Hintern stecken muss:
Ehrlich gesagt... Doch- Wenn ich es will!
Angenommen ich hätte Millionen und noch mehr Millionen....
Klar kann ich sagen, mein Kind muss nun Zeitungen austragen oder sich einen sonstigen Job suchen, um den Führerschein oder ein Auto zu finanzieren.
Aber warum sollte ich das tun, wenn ich es ihm schenken kann und es auch möchte?
Damit andere Menschen die Möglichkeit haben, dem Sproß mal so richtig zu zeigen, wie hart und gerecht/ ungerecht die Realität und Arbeit sein kann? Wohl eher nicht. Nein- Danke.
Es gibt auch andere Wege ein Bewusstsein zu schaffen.
Ganz simples Beispiel: Gemeinsames Aushelfen in einer Suppenküche oder ehrenamtliche Tätigkeiten, die zunächst gemeinsam, später auch gerne getrennt ausgeübt werden.

Der Unterschied ist: Es ist und wäre meine persönliche Wahl, die mein Partner zu akzeptieren hat- Solange es mein Geld ist.

Columbo mischt sich in Angelegenheiten ein, die:
1. Nicht seine Aufgabe sind
2. VIEL zu komplex sind, als das er es ändern könnte.

Es erinnert mich wirklich stark an die Posts von Frauen, die sich einen Millionär geangelt haben und sich beschwert haben, das die Ex-Frau und die Kinder Geld bekommen.
Im Vergleich, sind die Frauen aber nicht die Kinder angegangen.
 
  • #64
Ich vermisse etwas mehr Einheitlichkeit, der FS lebt nicht mit der Frau zusammen und er zahlt nichts für Miete oder ähnliches, er betont extra, Lebensmittel und alle Ausgaben finanziert die Frau.
@Columbo1960 du hast doch so sehr betont, dass du sooo reinbutterst, aber bei was denn? Du schreibst, SIE finanziert alles.

ich bin nur gelegentlich in dem Haus, das meine Partnerin allein abbezahlt,
Dann hast du dich doch erst recht nicht einzumischen. Aber ich sehe bei dir auch den Gockel-Wunsch.
an meiner aPartberin hängen, die zudem noch von einem hochrangigen Mitglied dieser Kirche schwanger war, aber der blieb bei seiner Ehefrau und meine Partnerin hat nie was von ihm verlangt)
Das ist unschön was deiner Freundin widerfuhr. Aber deswegen wirst DU anscheinend ordentlich ausgeteilt haben, denn mit dem Wissen kann ich mir erklären, warum der Sohn dir verbietet, weiter mit seiner Mutter die Kirche zu besuchen. Anders macht es keinen Sinn.
Diese extreme Mutterliebe (ich darf jetzt mit dem Sohn nicht reden wegen des lieben Friedens)
Und weiter geht deine Nörgelei. Merkst du das nicht selber?
Mit dem Sohn bist du nicht zusammen, er hat seine eigenen Bezugsräume und deine Freundin geht anscheinend deine Nörgelei so auf den Keks, dass sie nicht möchte, dass du weiter mit ihm redest.
 
  • #65
soviel ich weiß, darf dann z.B. ein Studium nicht über Gebühr hinausgezögert werden, ich will aber an dieser Stelle auch keine Vermutungen anstellen, warum er nicht schon fertig ist.
Genau einigen wir uns darauf, ein Grund wäre evtl Krankheit, aber egal.
Die gesamte Situation, die der TE geschildert hat, ist zum Fürchten. Er sollte die Besuche in dem Haus ganz abstellen. Wenn sie ihn besucht und sie verstehen sich gut, kann er die Zeit ja genießen. Wenn sie anfängt zu lamentieren, kann er ihr sagen, dass sie das selber lösen muss und er nichts davon hören will. Alles nicht seine Baustelle.
 
  • #66
Dann dürfte man sich kaum jemanden nähern. Die allermeisten tragen ihre Kindheitslasten und damit gekoppelte Erwartungen, die sehr oft auch keinen Platz für einen Lebenspartner bieten, mit sich herum und leben ihre Muster.

Liebe vermag aber eventuell solche Muster aufzulösen. Wenn in diesen Kokon aber niemand eintreten und mal die Klappe aufmachen darf, wird es so weitergehen. Erst ein Rütteln an solchen Manifesten, bewirkt doch vielleicht zumindest ein Aufhorchen. Ob die Frau so viel Kraft und Mut aufbringen und einen anderen Weg einschlagen kann, ist eine andere Sache.

Ich vermute, dass die Frau bisher niemanden in ihrem Leben hatte, der ihr beistand und auf missliche Zustände hinwies. Sie ist es so gewohnt, das Rad zu bedienen und zu *gehorchen*. Sie hat mitgewirkt, weil sie es nicht *anders* kannte.
Schweigen, sich nicht in dieses Familiengeflecht mit einmischen, mag im kleinen Rahmen funktionieren und ist angebracht, aber nicht in diesem Fall.Genau damit unterstützt man die, die Macht ausüben. Geschwiegen wird viel zu viel, über Missbrauch in jedweder Form hinweggesehen, weil man sich nicht in bestehende Familiengeflechte einmischen will. Die Opfer werden zusätzlich mit Füßen getreten und müssen dafür büßen, ihnen wird noch obendrein die Schuld zugeschoben. Wie hier in diesem Fall die Frau, die einem Partner keinen Platz bieten kann, weil sie selber keinen hat und symbolisch gesehen, ein Zimmer bewohnt und in ihren Fesseln fest steckt.

Mir tun diese beiden sehr leid und mir gefällt hier teilweise nicht, wie man mit so klugen Ratschlägen oberschlau dabei ist. Sie selbst haben vergessen, wie schwer es für sie ist, oder war, sich aus ihren eigenen Fesseln, Traumen und Mustern zu befreien und sicher froh über jeglichen Beistand in ihrem Leben waren.
 
  • #67
obwohl meine Freundin kaum finanziell zurechtkommt, w
Der Mutter scheint es ja gar nicht gut zu gehen und @Elfe11 vergleicht das mit einer Millionenschweren Familie, oh mein Gott
Na wenn dies die neue deutsche Elite wird, dann gute Nacht.
Er verdient 1200 Euro im Monat, mehr als genug.
Die Mutter hat völlig versagt in der Erziehung, vermutlich ein typisch verwöhntes und verhätscheltes Einzelkind einer AE-Mama.

ABER: FS, hier wirst du nicht gewinnen, der Sohn hat die Hosen an!
Du kannst es akzeptieren oder gehen, mehr wird hier nicht passieren.
Du sprichst mir aus der Seele! Hier läuft gerade ein anderer aktueller Thread, ich glaube "Ist es peinlich, wenn ich wieder zu meinen Eltern ziehe" heißt er. Da haben fast alle Verständniss für, ich auch. Denn die Situation ist eine komplett andere. Hier aber diskutieren wir darüber, ob einem "kleinen" Tyrannen weiterhin die Nuckelflasche und Welpenschutz gewährt wird. Ist nicht meine Welt hier. Tschüss.
 
  • #68
Gefüge, die Werte dieser sehr strenggläubigen und konservativen Familie nicht. Sicher hat die Oma einen Teil des Hauses geerbt und ist Miteigentümerin? Da der Enkel ohne Vater aufwuchs, musste die Oma sicher bei der Erziehung mithelfen und oft Babysitter spielen.

Ich denke auch, das hier innerfamiliär noch ganz andere Machtgefüge bestehen, die man so nicht auf den ersten Blick erkennt, insbesondere was die finanzielle/ emotionale Abhängigkeit von der dominanten Oma betrifft.

Dazu noch die ganze Glaubensgeschichte... da wird sicher sehr schön mit Schuldgefühlen und Forderung nach Dankbarkeit etc immer mit dem Totschlag- und Drohargument (Gott/Bibel) gespielt.

Deine Freundin ist hier bei der gutgläubige naive Part, der einerseits ausgenutzt wird. Andererseits aber auch der Part, der keine Verantwortung für sich selbst uebernimmt und konfliktscheu ist.

Ich denke, das einzige was du tun kannst ist deine Partnerin moralisch und emotional dahingehend zu unterstützen, dass sie selbstständig und unabhängig wird.

Wenn du sie finanziell unterstützst, macht es das ganze nur noch schlimmer, weil du sie damit in weitere Abhängigkeiten treibst und das bisherige Gefüge fütterst.

Wenn du meinst auf die Missstände hinweisen zu müssen dann tue das gegenüber deiner Freundin und zwar möglichst vorsichtig, da du sonst nur auf Widerstand stoßen wirst.
 
  • #69
Liebe Forums-Leute, erstmal Danke. Ihr habt mir so manche Denkanstöße gegeben und mich zum (erneuten) Reflektieren gebracht. Zu dem unschönen Wortwechsel mit einem Vorwurf meinerseits an den Sohn kam es übrigens, weil er wohl seiner Mutter gegenüber angedeutet hatte, dass ich nicht im Hof parken dürfe. Hat sie mir nicht so genau rübergebracht, weil sie solche Dinge locker sieht. Dann hat er mich ein WE zugeparkt und war in der Schweiz. Hatte auch diie Tür seiner Dachwohnung verschlossen, damit seine Mutter nicht nach nem Schlüssel gucken konnte. Ich war dann sauer und hab ihm gesagt, dass man so nicht mit mir umgeht (vor allem nicht, wenn man zwei mal die Woche in die Kirche rennt und so christlich tut). Und dann hab ich ihm gesagt, dass er sich ja nicht einbringt (was mir meine Partnerin erzählt hatte). Jetzt ist er auf mich wütend und hat verboten, dass ich weiterhin den Familienbereich des Hauses betrete. Die Oma kocht da jeden Tag. Meine Partnerin bringt dann immer etwas zu Essen in das Ziimmer, in dem sie (und gelegentlich ich) wohnen. Habe ihr gesagt, dass sie mit ihrem Sohn reden müsse und ich von diesem eine Entschuldigung erwarte. Jetzt bin ich mal gespannt. Das Leben könnte so schön sein, aber ne AE mit mglw Schuldgefühlen machen das Ganze nicht leicht. Wenn ich sage „reinbuttern“, meinte ich das flapsig. Ich Zahl schon mal die kompletten Wocheneinkäufr für die Familie. Und wenn wir weggehen oder sie wo ein schönes Kleid sieht, Zahl ich es auch. Ich liebe sie ja. Aber ich kann mit der Situation schwer umgehen, weil das klare Wort gescheut wird.
 
  • #70
Meine Partnerin bringt dann immer etwas zu Essen in das Ziimmer, in dem sie (und gelegentlich ich) wohnen
Ok wenn das so ist, dass du von Hause aus so gar nicht integriert werden sollst in den Alltag, dann ist die Situation doch etwas anders gelagert. Das ist natürlich nicht in Ordnung.
Vielleicht hat der Sohn von Kindesalter an, den Rollenpart des Familienoberhauptes übernommen. Ganz automatisch, oder er wurde sogar in diese Rolle gedrängt. Dann krachen natürlich jetzt Welten aufeinander, wenn plötzlich jemand in sein (doof gesagt) Revier eindringt und eine Rolle einnimmt, die er nicht abgeben möchte. Er sorgt sich vielleicht um seine Mutter.
Sein Verhalten bezüglich des Zuparkens klingt dann schon sehr jähzornig-stur und besitzergreifend, so wie du es jetzt berichtest.
Da würde ich empfehlen einfach ruhig zu reagieren. Vielleicht braucht es Zeit bis sich der Sohn an die neue Situation gewöhnt.
Möglicherweise macht er gerade das durch, trotz seines höheren Alters, was Scheidungskinder durchmachen, wenn ein neuer Partner hinzukommt.
Puh da bin ich dann aber auch überfragt, wie man am besten damit umgeht. Familientherapeuten wissen sowas.
LG
 
  • #71
Das Leben könnte so schön sein, aber ne AE mit mglw Schuldgefühlen machen das Ganze nicht leicht.

Deine Freundin ist keine AE. Ihr Sohn ist 27 und erzieht sie. Lass dich hier von Kommentatoren wie @Elfe11 nicht in die Ecke drängen. Sie scheint im Luxussegment zu Hause zu sein und hat falsche Maßstäbe.

Das gleiche gilt diesmal, wie enttäuschend, für die ansonsten so geschätzte Frau @frei

Ok, der Sohn studiert, aber er verdient monatlich 1.200 € ganzjährig, richtig ? Das muss er versteuern und auch eine eigene Krankenversicherung bezahlen, denn er liegt über den Freigrenzen. Dann der Semesterbeitrag und Fachbücher o.ä.
Wie viel bleibt von 1.200 € übrig ?
Wenige Hundert würde ich sagen. Zweihundert, dreihundert ?
Ich finde den jungen Mann nicht so hart schmarotzend.

Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben bleibt ihm vom Brutto 1200 € Netto ca. 950 €.

Mit 250 € monatlich hätte er ein Jahresbudget von 3000 € für Semesterbeiträge, Literatur, Tutorien usw. Das reicht völlig.

Fahrtkosten und sonstige Lebenshaltungskosten hat er keine. Das Auto, die Wohnung und der volle Kühlschrank kosten ihn nichts. In den Studiengebühren sind außerdem meistens Semestertickets enthalten.

Er hat also ein monatliches Taschengeld von 700 €. Wenn er in einem Bundesland ohne Studiengebühren wohnt, sind es noch einmal mindestens 50 € mehr.

700 € bis 750 € monatlich sind schon ein schönes Spielgeld.
 
  • #72
Kannste vergessen ... da hast du keinen Stich mehr ... viel zu spät & zu nachlässig re-agiert ... du startest vom letzten Platz. Ja logisch geht es um Gockel-Verhalten ... das ist nun mal so, dass im Revier Jeder mal gegen Jeden antreten muss, wenn ein Neuer kommt. Danach wird die neue Revier-Ordnung festgelegt.
Die Männchen müssen gegen die Männchen antreten.
Die Weibchen ebenfalls untereinander.
Aber das weiß man doch!
Wir Frauen wissen doch auch, dass wir von der Schwiegermutter & von Schwägerinnen (insgeheim oder deutlich) 'geprüft' werden ...
und bei Männern ist Revierordnung IMMER angesagt, wenn ein Neuer kommt - egal ob im Büro oder am Familientisch.
Weißt du - so lasch wie du reagiert hast, hat kein Jungvieh mehr Respekt vor dir.
Also pass mal auf: Unter mir zog ein neuer Nachbar ein - Manager eines teuren Vereins. Neben mir wohnte ein junger Nachbar - ohne Papa aufgewachsen aber Cliquen-Held und seit einigen Wochen stolzer Besitzer eines 3er BMW. Kaum stand das chice große Auto vom Manager auf dem Gemeinschaftsparkplatz - parkte der Jungspund ihn mit dem 3er zu.
Herr Manager klingelte höflich an meiner Tür und fragte, wem bitteschön der BMW gehört, der vor seinem Schlitten steht.
Ich antwortete freundlich und zeigte ihm wo er klingeln muss.
Und wurde Zeuge eines interessanten kurzen & prägnanten Revierkampfes unter Männern: 'Ist das Ihr Auto? Sie stehen vor meinem Parkplatz!'
'Joah ... ach so ... ja ... äh ... ich fahre ihn nachher weg ... muss sowieso noch ...trödel'
'Junger Mann! Was Sie hier machen, ist Freiheitsberaubung! Ich gebe Ihnen genau 3 Minuten Zeit, Ihr Auto weg zu fahren. Ansonsten kommt hier der Abschleppwagen und eine Anzeige bei der Polizei. Ist das klar? Das war das letzte mal, dass Sie mich irgendwo einparken oder meinen Platz beanspruchen! Übrigens, ich bin Ihr neuer Nachbar! Das gilt für immer!'
'Stotter ... jaja geht klar ... war nur ein Versehen ... kommt nie wieder vor!'
Ist dir jetzt klar, dass du schon immer im gesamten Revier der Looser warst, seit dem ersten Tag, an dem du mit dem Essen im Hinterzimmer verschwunden bist wie ein Knecht?
Wie willst DU jemals in diesem Haus Fuss fassen?
Du hast nix zu melden.
Und mit so einem Hühnchen neben dir schon gleich gar nicht!
Schleicht euch!
 
  • #73
weil er wohl seiner Mutter gegenüber angedeutet hatte, dass ich nicht im Hof parken dürfe. Hat sie mir nicht so genau rübergebracht, weil sie solche Dinge locker sieht. Dann hat er mich ein WE zugeparkt und war in der Schweiz. Hatte auch diie Tür seiner Dachwohnung verschlossen, damit seine Mutter nicht nach nem Schlüssel gucken konnte. Ich war dann sauer und hab ihm gesagt, dass man so nicht mit mir umgeht
Wenn der Hof wirklich so klein ist, hat der Sohn (so leid es mir tut) nunmal vorrangiges Parkrecht. Wer zuerst kommt, parkt zuerst.
Da musst du nunmal 10 min. bis zum Haus laufen. (Ironie? Off)
 

Laleila

Cilia
  • #74
Habe ihr gesagt, dass sie mit ihrem Sohn reden müsse und ich von diesem eine Entschuldigung erwarte.

Das war eine Sache zwischen Dir und dem Sohn und es geht gar nicht, dass Du jetzt seine Mutter mit hineinziehst. Sie kann ihm doch nicht vorschreiben, dass er sich bei Dir entschuldigen soll!

Was Du von ihr erwarten kannst, dass sie sich von ihrem Sohn keine Vorschriften machen lässt, was die Beziehung mit Dir angeht.
Aber doch nicht, dass sie sich in einen Streit zwischen Euch Männern einmischt!
 
  • #75
Zu #9 möchte ich noch sagen, dass ich sehr viel reinbuttere, weil die Freundin ja für Haus, Lebensmittel, Mutter, Auto des Sohnes etc. aufkommt. Aber es ist schwer nachzuvollziehen, warum ein 27jähriger, ...

Ja, es ist nicht nachzuvollziehen. V.a. erst Recht nicht, wenn die Familie einen auf Religiös macht - die predigen ja die materielle Bescheidenheit.

Du kannst die Fehler, die in der Erziehung des Sohnes gemacht wurden, nicht korrigieren. Auch kannst Du Deine Freundin nicht mehr ändern. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, und extreme Religiöse sind nochmal ein Fall für sich, wie auch diese verheuchelte Geschichte zeigt:

die zudem noch von einem hochrangigen Mitglied dieser Kirche schwanger war, aber der blieb bei seiner Ehefrau und meine Partnerin hat nie was von ihm verlangt).

Ich würde mir an Deiner Stelle diese kaputte Famile nicht antun und der Freundin den Laufpass geben. Such Dir entspannt eine unkomplizierte Konstellation und genieße das Leben, anstatt Dich mit den von anderen verursachten Problemfällen emotional stressen zu lassen. Sonst gehst Du kaputt!

Mir kommt es vor, wie wenn du es auf das Geld der Mutter abgesehen hast. Sorry!

Faszinierend, was man alles so reininterpretieren kann...

Ich frag mich immer wie es zu solchen Eindrücken kommen kann.

Indem die Frage eines männlichen FS nicht nüchtern, geschlechterneutral und von außen betrachtet wird, sondern die eigenen negativen Lebenserfahrungen mit Männern auf die männlichen FS projeziert wird.

Ich überziehe jetzt bewusst:

Sie lebt seit Jahren in einer Kammer in ihrem offiziell eigenen Haus.
Königin Mutter residiert in dem einen Teil des Schlosses und im anderen lebt der Erbprinz.
Das ist ihre Herrschaft!

Die Dame schuftet und kümmert sich um die Armen.
Oft ist auch die Kirche dominant und das auf eine teilweise bigotte Weise.

So bewusst überzogen finde ich das gar nicht mal, sondern via Klartext auf den Punkt gebracht.

Diese extreme Mutterliebe (ich darf jetzt mit dem Sohn nicht reden wegen des lieben Friedens) könnte in der Tat ein Sargnagel für die Beziehung werden. Aber wir sind so glücklich, wenn wir nicht in der Nähe der Familie sind...

Deine Freundin müsste einen Cut mit ihrer Familie und der Religion machen. Das ist aber sehr unwahrscheinlich, denn sonst kommt sie nicht in den ihr seit Jahrzehnten versprochenen Himmel oder Paradis.

Kranke Beziehungskonstellationen machen einen selber krank, wenn man diese nicht konsequent beendet.

m, 39
 
F

Frau43

Gast
  • #76
Colombo ein anderer Denkansatz:
Was wäre wenn du deiner Freundin anbietest, bei dir einzuziehen?
Das Haus ist viel zu gross als das es eine Person finanzieren könnte soweit ich es verstehe,
Warum wird hier nicht verkauft? Weil ein Mann, der inzwischen tot ist, mal dran geschraubt hat?
Und sich vom Geld eine ETW oder 2 zugelegt?
So hatten wir es damals gemacht, andere Umstände aber gleiches Ergebnis: Haus zu gross für ein Kind zum Unterhalten (Ebenfalls ein Generationenhaus), alles verkauft und für meine Eltern ein ETW gekauft. Alles schuldenfrei und keiner hat eine finanzielle Verpflichtung.
Wenn meine Mutter mla ins Heim muss, ist eine schuldenfreie Wohnung da, zumindest ein Anfang.
Klar ist es das Elternhaus aber ich sitze lieber in der schönen Wohnung und habe es gut mit meinem Geschwistern und Mutter statt im grossen Haus zu sitzen und alle streiten.
Deine Freundin geht kaputt daran und sie wohnt im Zimmer?
Ehrlich gesagt, ich weiss warum ich aus der Kirche ausgetreten bin, genau wegen so was: Sonntags laut Halleluja schreien und dann daheim besoffen die Frau verprügeln - ich hasse diese kleinkarierte, kirchliche Dorfmentalität und die Nach-aussen-Gläubigen sind die schlimmer als jeder Teufel.

Und ja, ich hatte auch einmal einen Vater als Partner.
Er hat bezahlt ohne Ende, die Kinder bekamen alles.
Ich kann mein Essen gut selbst bezahlen und habe für ihn auch öfters mitbezahlt. Aber als ich dann mal etwas für uns kaufen wollte, meinte er, das Geld wäre besser aufgehoben wenn ich es den Kindern geben würde.
Er hatte auch kein Auto und ich sollte dann immer alle fahren, ich hatte es ja eh.
Na ja, ich verbringe meine Sonntag nicht mit verwöhnten Kindern im Freizeitpark, das war dann das Ende...
 
  • #77
Das war eine Sache zwischen Dir und dem Sohn und es geht gar nicht, dass Du jetzt seine Mutter mit hineinziehst. Sie kann ihm doch nicht vorschreiben, dass er sich bei Dir entschuldigen soll!

doch eben jetzt sollte sie einschreiten, wenn der eifersüchtige Sohn ihm das Leben zur Hölle macht. Aber sie schaut einfach weg und der Partner kann sich abstrampeln...finde ich ehrlich gesagt nicht beziehungsfähig von ihr. Sie hat Angst vor Konflikten mit dem Sohn und möchte vielleicht etwas aus der Kindheit wieder gutmachen-was früher verbockt wurde.

Du wirst nicht gegen ankommen, da du unwichtiger bist als der Sohn...Familie wird immer vorgehen.

Lieber FS,

ich hatte einmal eine ähnliche Situation. Da hat die Schwester meines Exfreundes mich mies behandelt, weil ich ihr den Bruder weggenommen habe. Das war pure Eifersucht. Hier hätte ich mir auch gewünscht, dass er sich mehr für mich einsetzt. Das hat er nicht und er hat wie deine Partnerin weggeschaut. Früher oder später gehen solche Beziehungen auseinander-es ist zu viel Zündpotential. Es tut mir leid für dich, dass du so mies behandelt wirst. Wenn du noch Selbstwert hast, dann geh und tue dir das nicht an. Du wirst eine Partnerin finden, die hinter dir steht...

Für mich war das damals schlimm, weil ich ein Familienmensch bin. Auf Dauer konnte ich damit nicht umgehen...
 
  • #78
.... er verdient monatlich 1.200 € ganzjährig, richtig ? Das muss er versteuern und auch eine eigene Krankenversicherung bezahlen.... Wie viel bleibt von 1.200 € übrig ?Wenige Hundert würde ich sagen. Zweihundert, dreihundert ?

Nana, unser Staat ist doch kein Raubritter. Es gibt einen Steuerfreibetrag vom ca. 9.000 € im Jahr, dann Werbungskosten runter, KV-Betrag etc, dann zahlt der junge Mann wegen seines niedrigen Einkommens garkeine Steuern. Er hat ca. 800€ netto. Das ist aber auch nicht die Welt und geht halt für Urlaub und Freizeit drauf, denn er wohnt kostenfrei zuhause. Irgendwie finde ich das erstmal normal bei halbwegs wohlhabenden Familien.

Lieber FS,
die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, zwischen Enkel und Oma, zwischen Mutter und Tochter geht Dich nichts an. Ich kann absolut nachvollziehen, dass der Sohn Dich zur persona non grata im Familienwohnsitz erklärt hat - Du knabberst an seiner Komfortzone. Deine Partnerin hat ihn dazu erzogen, dass er ihr Befehle erteilen darf. Da solltest Du Dich komplett raushalten, wenn Du die Beziehung nicht beschädigen willst.

Wenn Du bei ihrer Gesamtfamilie "zubutterst", dann erkaufst Du Dir damit kein Mitsprache- bzw. Bestimmungsrecht in der Familie.
Hör auf "zuzubuttern" und als unerwünschter Gast mit ihr in einem Zimmer im Palast zu hocken, in dem sie nur als Zahlesel geduldet wird.
Zu zweit geht es euch gut. Also verbringt die Zweisamkeit bei Dir, geht aus, fahr' mit ihr in ein Wellnesswochenende, steckt in gemeinsame Genusszeit Dein Geld, statt in ihre Familie, die sie auspluendert. Das ist der beste Weg, der bei ihr ein Umdenken auslösen kann - endlich ist mal jemand gut zu ihr.

Du hast Dir eine typische Untertanin ausgesucht und musst mit den Folgen leben bzw. das Beste draus machen.
Deine Partnerin ist in einer erzkonservativen, religiösen Familie unehelich schwanger geworden. Ihr Sexpartner hat sich davon gemacht und ihre Familie hat gefördert, dass sie keine Unterhaltsforderungen stellen und ihrem Sohn kein Erbrecht verschaffen konnte, der Ruf des Mannes untadelig blieb, Deine Partnerin den Vollschaden allein zu tragen hat.
Sie ist in der Familie geächtet und lebt nahezu in einer Sklavenexistenz als Lohn dafür, dass sie nicht gänzlich aus der Familie verstossen wurde.
Den Sohn pampert sie, um ihre Schuldgefuehle zu kompensieren, dass sie ihm in diesem religiösen Umfeld keine respektable Familie bieten konnte. Schuld spielt in so einem religiösen Umfeld eine große Rolle - solltest Du wissen.
 
  • #79
@columbo
Ich denke, du hast keinen echten Überblick über die finanzielle Situation deiner Freundin und ihrer Familie. A Der Sohn geht als Werkstudent brav arbeiten. Sie muss ihn also nicht groß finanzieren, nur die NK des Autos. Er finanziert sich grossteils selbst. Und dafür verdient er deinen Respekt und Anerkennung! B Deine Freundin arbeitet und zahlt das Haus ab. Einen Großteil hat sie davon ja geerbt. Miete müsste sie ja auch bezahlen! Wo fliesst ihr ganzes Geld hin?!! C Die Oma bekommt Witwenrente plus Rente und sicher nicht wenig, wenn Opa so vermögend war. Sicher zahlt sie Miete oder NK an ihre Tochter oder ihr gehört ihr Wohnanteil oder gar alles? Wie deine Freundin ihr Geld so ausgibt, weisst du nicht genau. Also, das ist eine wohlhabende Familie. Sicher gab es Erbe und noch mehr Grundbesitz und Vermögen? Es gibt reiche Menschen, die gerne jammern, wie schlecht es ihnen geht und wie sehr der Kredit drückt... Ich bin da auch schon drauf reingefallen! Vielleicht kann sie nicht mit Geld umgehen? Vielleicht hat der leibliche Vater des Jungen das neue Auto bezahlt aus schlechtem Gewissen? Trau, schau wem! Ich würde keine Lebensmittel bezahlen, sondern mal einen Wellnesstag, einen Ausflug, einen Urlaub für Euch beide. Das wird doch sehr viel mehr geschätzt als versteckte Alltagskosten. Du weißt nicht was für Vermögen deine Freundin besitzt. Und zum Sohn: Ihr seid nicht auf einer Wellenlänge. Setzt Euch zur Aussprache an einen Tisch! Sei diplomatisch. Ansonsten geh' besser aus der Schusslinie. Ich kann dir nur freundliche wohlwollende Kommunikation empfehlen. Und Streit vermeiden. Klar parkt der Sohn im Hof, wenn es nur für einen reicht. Du benimmst dich echt wie der Elefant im Porzellanladen. Du wirst den Sohn nicht umerziehen können. Aber du kannst ihn erstmal besser kennenlernen.
 
  • #80
Lieber FS, ich frage mich, warum du das Gespräch mit dem Sohn gesucht hast. Hat deine Freundin sich über Finanziellen Not beschwert? Was war der Anlass? Ich habe gerade mir überlegt wie ich mich verhalten würde. Ich würde erst mal froh sein, dass der Sohn arbeitet und Geld hat. Ich würde mir wirklich sehr schwer tun ein bisschen Geld, was mein Kind verdient, ihm wieder wegzunehmen. Das wollen die Mütter nicht. Glaube mir. In dem Haus deiner Freundin wohnen drei Menschen und deine Freundin ist die Hauptverdienerin. Die Oma hat wahrscheinlich kein eigenes Geld und der Sohn verdient sein Geld selber. Darf umsonst wohnen und essen. Ich würde auch niemals auf die Idee kommen, von meinem Kind Essensgeld zu verlangen. Ich denke du möchtest deiner Freundin helfen, siehst es aber nicht ein, dass diese Hilfe auch dem Sohn zugute kommt. Das ist zwar verständlich aber es bringt nicht jetzt einen Kampf gegen der gesamten Familie anzufangen.
Als ich studierte, arbeitete ich bei einer Organisation, die alten Menschen geholfen hat und ich betreute eine alte Dame. Sie aß selber Katzenfutter, damit der 40jähriger Sohn ihre Sozialhilfe kassieren konnte. Ich fand es sehr ungerecht zumal er sich absolut nicht um die Mutter kümmerte. Er kam nur zum Geldkassieren und ging wieder. Blieb nicht einmal zum Kaffee. Auch der Mann hat sie verlassen und zog ins Altersheim. Sie wohnte in ihrem stickenden Haus ganz allein mit ihren Katzen.
Meine Idee wäre, dass der Sohn irgendwann hoffentlich auszieht und seine Wohnung selber bezahlt. Dann kann deine Freundin die Wohnung vermieten und hat mehr Geld zur Verfügung. Aber das muss man dem jungen Mann geschmackhaft machen. Vielleicht ihm zum Geburtstag ein Vorschuss für eine Eigentumswohnung schenken und ähnliches.
 
  • #81
Ok, Herr @Ejscheff hat es vorgerechnet, wahrscheinlich bleiben dem jungen Mann 700 € im Monat für sich. Ok, das ist viel.
Ok, die Frau läßt sich allerhand bieten, ja, sie ist ein Schaf.

Aber der FS mag wahrscheinlich Schafe.
Er beklagt sich darüber, dass die Oma und der Student die Frau dominieren, aber genau das versucht er doch auch.
Er kann ihr natürlich sagen, was ihm nicht gefällt, aber dann muss es auch gut sein. Offenbar ist die Frau doch zufrieden, aber das gefällt dem FS nicht. Er möchte, dass sie in seinem Sinn handelt, nicht in ihrem.
Auch er will sie dominieren.

Inzwischen wissen wir, dass er nur ab und zu dort ist.
Dann muss er im Kinderzimmer bleiben und die Frau bringt ihm einen Teller des Essens, das die Oma gekocht hat und das ißt er dann auf der Bettkante sitzend.
Kann man noch mehr gedemütigt werden ?

Ich frage mich, warum du, lieber FS überhaupt dort hin gehst.
Du darfst auch nicht ins Wohnzimmer.
Ihr bleibt also dann einen Abend im Kinderzimmer.
Das kannst du doch nicht schön finden.

Warum kommt deine Freundin nicht zu dir ?
Dann musst du auch dem Studenten nicht seinen Parkplatz wegnehmen.
Ja, hier gibt es einen unschönen Machtkampf.
Beende ihn besser, denn eins ist sicher, du wirst verlieren.

Komm da einfach raus.
Fahre nicht mehr in dieses Haus, was willst du denn da ?

Wir wissen inzwischen, was du unter 'sehr viel reinbuttern' verstehst.
Du übernimmst manchmal den Einkauf, das wird sich vielleicht ausgeglichen haben, mit dem, was du dort gegessen hast.
Wenn sie künftig nur noch bei dir ist, bezahlst du einfach das Essen und sie ist dein Gast und weder Oma noch Student essen davon, nur du und deine Freundin. Du verdienst genug, dass dir das nicht wehtut ? Na dann.
Und ihr mal ein Kleid kaufen und sie zum Essen einladen kannst du ja weiterhin, das ist kein Reinbuttern, sondern ein Geschenk. Was ich ganz gut finde, weil du ja sicher mehr hast als sie.

Und dann entspanne dich und lasse sie Oma und Sohn allein finanzieren. Greife dir an den Kopf, aber nicht ihr.
Halte dich da raus, denn es geht dich nichts an.
Lasse sie nach ihrer Facon selig werden und versuche nicht auch du, sie zu dominieren.

Wenn du keine Lust hast, mehr zu bezahlen als sie, sie also öfter einzuladen als sie dich, machst du das eben nicht mehr.
Stelle an deinen Schrauben, nicht an ihren.

Und höre auf, mit dem Sohn zu kämpfen, zu meckern, zu nörgeln, heftige Streits mindestens mitzuverursachen und somit insgesamt die Frau unter Druck zu setzen.
Was könnte da am Ende rauskommen ?
Glaubst du allen Ernstes, dass sie Oma und Sohn allein dort zurück läßt, die Kredittilgung einstellt, den Strom und das Wasser abbestellt und mit dir in den Sonnenuntergang reitet ?
Denkst du nicht, dass es wahrscheinlicher ist, dass sie sich von dir trennt ?
Willst du das ?
Ich denke, du arbeitest gerade daran.

w 51
 
  • #82
Liebe Forums-Leute, erstmal Danke. Ihr habt mir so manche Denkanstöße gegeben und mich zum (erneuten) Reflektieren gebracht. Zu dem unschönen Wortwechsel mit einem Vorwurf meinerseits an den Sohn kam es übrigens, weil er wohl seiner Mutter gegenüber angedeutet hatte, dass ich nicht im Hof parken dürfe. Hat sie mir nicht so genau rübergebracht, weil sie solche Dinge locker sieht. Dann hat er mich ein WE zugeparkt und war in der Schweiz. Hatte auch diie Tür seiner Dachwohnung verschlossen, damit seine Mutter nicht nach nem Schlüssel gucken konnte. Ich war dann sauer und hab ihm gesagt, dass man so nicht mit mir umgeht (vor allem nicht, wenn man zwei mal die Woche in die Kirche rennt und so christlich tut). Und dann hab ich ihm gesagt, dass er sich ja nicht einbringt (was mir meine Partnerin erzählt hatte). Jetzt ist er auf mich wütend und hat verboten, dass ich weiterhin den Familienbereich des Hauses betrete. Die Oma kocht da jeden Tag. Meine Partnerin bringt dann immer etwas zu Essen in das Ziimmer, in dem sie (und gelegentlich ich) wohnen. Habe ihr gesagt, dass sie mit ihrem Sohn reden müsse und ich von diesem eine Entschuldigung erwarte. Jetzt bin ich mal gespannt. Das Leben könnte so schön sein, aber ne AE mit mglw Schuldgefühlen machen das Ganze nicht leicht. Wenn ich sage „reinbuttern“, meinte ich das flapsig. Ich Zahl schon mal die kompletten Wocheneinkäufr für die Familie. Und wenn wir weggehen oder sie wo ein schönes Kleid sieht, Zahl ich es auch. Ich liebe sie ja. Aber ich kann mit der Situation schwer umgehen, weil das klare Wort gescheut wird.


Wow hier kommen ja echt noch Informationen die Deine Wut erklären.

Was den Sohn angeht ist wohl der Drops gelutscht weil wer sich mit Ende zwanzig noch so verhält und seiner Mutter vorschreibt welche Zimmer ihr! Freund in ihrem! Haus betreten darf.

Waere ich Du ich würde das Haus freiwillig! garnicht mehr betreten.
Wenn Deine Freundin sowas zulässt..sorry hat echt eins an der Klatsche. Aber gewaltig.

Und die arme Freundin oder spätere Frau von dem Sohn. Vielleicht wird er seine zukünftige in der Kirche kennenlernen..brav zu devotem Verhalten, gebären, unterordnen und anerzogenes Dauerschuldgefühl erzogen.

Mist..manchmal will ich dem Schicksal echt in die Speichen greifen...


Rette Dich, lieber FS...wenn Du der Frau wichtig bist kann sie zu Dir kommen.
 
  • #83
Das war eine Sache zwischen Dir und dem Sohn und es geht gar nicht, dass Du jetzt seine Mutter mit hineinziehst
Naja der Sohn hat zu seiner Mutter gesagt, nicht zu ihm, dass er nicht im Hof parken soll. Und sie hat es nicht so weitergegeben. Sohn parkt ihn dann mal rigoros ein, wie wenn man im Urwald lebt.
Ich habe keine Lösung für diese Situation. Natürlich gibt es solche verfahrenen Familienkonstellationen zuhauf. Schlüsselfigur ist die Mutter. Wenn sie weiterhin allen alles durchgehen lässt kann er doch machen was er will, er bringt sich nur tiefer in Teufels Küche.
Im Normalfall sollten sich alle mal an einen Tisch setzen und die Lage besprechen. Aber auch das muss die Mutter wollen. Es ist ihr Haus, aber sie benimmt sich dort wie eine Geduldete. Ich bin ratlos, wie da zu verfahren ist. Wen die Mutter gar nichts ändern will, sollte der FS sich zurückhalten.
 
  • #84
Und sich zwischen Mutter und Sohn drängen zu wollen ist so ziemlich das Dümmste, was du hast tun können.
Er wollte sich nicht dazwischen drängen, er hört ihr gejammer über die finanzielle Situation und wollte ihr helfen!

Das der Schuss nach hinten los gegangen ist, hat der FS bereits gemerkt! Aber was gar nicht geht, ist dass ein 27 Jähriger seiner Mutter diktieren will, was sie darf und was nicht! Was soll das? Der junge Mann hat sich genauso wenig in die Beziehung zwischen dem FS und seiner Mutter einzumischen, wie der FS sich nicht in die Angelegenheiten zwischen Mutter und Sohn mischen sollte. Der junge Mann soll sich auf sein Studium konzentrieren und dass er es bald zu Ende bringt, damit er seine Mutter endlich auch finanziell unterstützen kann und nicht nur Geld kostet. Damit hat er genug zu tun.

Lieber FS
Ich würde dir raten, deiner Freundin zu sagen, dass du dich in Zukunft nicht mehr einmischen wirst, aber es anders rum auch für den Sohn gelten muss. Ein Gespräch muss her und zwar zu dritt. Ihr seid erwachsenen Menschen- auch ihr Sohn.

Wenn sie sich weiterhin von ihrem Sohn ihr Leben diktieren lassen will, dann hast du in dieser Konstellation einen Platz, den ich an deiner Stelle nicht haben wollte und mir auch viel zu wenig wäre. Meine Konsequenz daraus wäre die Trennung von ihr!

Ich kann echt nicht verstehen, warum ein 27 ! Jähriger Sohnemann das Recht haben sollte, seiner Mutter irgendetwas zu verbieten, nur weil man (ihr Freund) ihm die Meinung gesagt hat. Kinder sind nicht der Nabel der Welt und erst nicht mit 27.
 
  • #85
Dann hat er mich ein WE zugeparkt und war in der Schweiz. Hatte auch diie Tür seiner Dachwohnung verschlossen, damit seine Mutter nicht nach nem Schlüssel gucken konnte. Ich war dann sauer und hab ihm gesagt, dass man so nicht mit mir umgeht (vor allem nicht, wenn man zwei mal die Woche in die Kirche rennt und so christlich tut). Und dann hab ich ihm gesagt, dass er sich ja nicht einbringt (was mir meine Partnerin erzählt hatte). Jetzt ist er auf mich wütend und hat verboten, dass ich weiterhin den Familienbereich des Hauses betrete. Die Oma kocht da jeden Tag. Meine Partnerin bringt dann immer etwas zu Essen in das Ziimmer, in dem sie (und gelegentlich ich) wohnen.

Dann trefft euch doch bei dir zu Hause und die Freundin wohnt bei dir gelegentlich. Warum macht ihr das nicht einfach so? Dann wäre das Problem doch gelöst mit dem Familientisch und dem Parkplatz. Und in die Kirche könnt ihr ja trotzdem gehen.

Der Sohn ist einfach gegen die Beziehung. Warum das so ist, kann deine Freundin eher beantworten. Kannste ja mal deine Freundin fragen, was der junge Mann eigentlich gegen dich hat.

Ich würde eher Abstand halten von diesem Haus. Wäre mir zu stressig. Soll die Freundin lieber zu dir kommen und dann brauchste auch keine Einkäufe für die ganze Familie machen.
 
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  • #86
'Junger Mann! Was Sie hier machen, ist Freiheitsberaubung! Ich gebe Ihnen genau 3 Minuten Zeit, Ihr Auto weg zu fahren. Ansonsten kommt hier der Abschleppwagen und eine Anzeige bei der Polizei. Ist das klar?
Ich finde das geschilderte Verhalten zwar wunderbar, doch war dieser Mann ja nicht mit der Mutter des BMW-Fahrers liiert. Der FS kann nicht als Einzelkämpfer auftreten, denn es geht nicht nur um Dominanz, letztlich ist das Ziel ja zusammen leben.
Und dass da eine hilflose Mutter mit reinspielt, macht das Ganze noch viel heikler. Die Mutter würde das ja nicht aushalten, zwischen den männlichen Fronten zu stehen. Am Ende würde sie den Sohnemann trösten und die Konsequenzen seines Verhaltens verhindern, z.B. indem sie dann die Abschleppkosten bezahlt. Welche Lektion wäre da gelernt? Wahrscheinlich würde sich der Sohn dann ins Fäustchen lachen.
Die Situation ist traurig und schwierig. Ich wüsste wirklich auch nicht, was ich machen würde. Die Idee mit einer Drittperson, wie jemand sie geäussert hat, finde ich gut. Mediator, Therapeut, Familienberatungsstelle oder auch finanzielle Beratung.
 
  • #87
Diese Schuld muss sie durch eine Dienstmagdposition in der eigenen Familie lebenslang abarbeiten ohne es jemals schaffen zu können und gegenüber der "Kirche" durch ehrenamtlichen Übereifer.
- der Sohn ist der "Oberunschuldige" in dem ganzen Familiendrama und wird rundum gepampert.
- der FS, ebenfalls "Kirchen"Mitglied ist auch Anhänger der autoritären Strukturen und will ein paar Untertanen. Der Sohn verteidigt seine Pfründe gegen den FS.

Hmm, könnte alles sein. Aber wie kommst du darauf bzgl. der Frage des FS? Es gibt auch Mitglieder evangelischer Freikirchen, die im Alltag ganz normal drauf sind. Lediglich der Gottesdienst und der gelegentliche Missionseifer sind etwas strange. Da der FS selbst Mitglied dieser Sekte ist, wird das nicht das Problem sein.
 
  • #88
Wenn ich mir das alles so vorstelle, ist das genau die richtige Mischung um sich als Partner ein Magengeschwür einzufangen, wenn man immer wieder mitbekommt wie sich der geliebte Partner von seiner Familie unterbuttern lässt.

Wobei ich hauptsächlich sauer auf sie wäre. Einfach deshalb, weil sie es mit sich machen lässt. Ich kann mir gut vorstellen, dass (entschuldige den Ausdruck) "ein schwaches Weibchen" den Beschützerinstinkt im Mann hervorrufen kann. Ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass deine Partnerin eine erwachsene Frau ist und nur sie selbst ihre Lebenssituation ändern kann. Falls sie das überhaupt möchte.

Was die Auseinandersetzung mit ihrem Sohn betrifft, hättest du mit mir als Mutter richtig Krach bekommen, wenn du meine Mutter-Kind Angelegenheiten für mich hättest regeln wollen. Mit der Aktion hast du nicht nur ihren Sohn sondern auch deine Partnerin vor den Kopf gestoßen. Im Prinzip hast du sie dadurch auch nur untergebuttert, denn wenn du etwas für sie regeln und in Ordnung bringen möchtest, hältst du sie insgeheim für unfähig das selbst zu schaffen.

Auf Dauer könnte ich mit dem Rucksack den deine Partnerin mit sich bringt nicht leben.
Genieße einfach was es zu genießen gibt und lass dir ein dickes Fell wachsen. Alles Gute!
 
  • #89
Also ich hoffe, dir ist jetzt endlich mal gründlich der Appetit vergangen dort im hinteren Kämmerchen zu hocken ... und den Zustand, in dem die Frau steckst mit-zu-leiden ... Weil davon ist keinem von euch geholfen!
Werde ein Mann! Sei ein Mann! Bleibe ein Mann! ...
Und nicht der Diener einer Gemeinschaft die ihren Nutzen daraus zieht, andere klein zu machen oder klein zu halten.
Um die tiefsitzenden Schuldgefühle zu durchbrechen gibt es eine sehr effektive Methode und die kostet nur 20,- Euro. Man kann sie auch kopieren und verschenken, an alle die sie sonst noch brauchen.
Es ist die CD 'Befreiung von Kirche und Religion' die putzt und sortiert gründlich alle alten Gelübde, Schwüre, Gelöbnisse und Versprechen wieder aus dem Bewußtsein und dem Unterbewußtsein raus. Auch alte Fahnen-Eide oder Amts-Eide die andere abverlangt haben. Es wirkt. Und es ist gut so. Einfach alle paar Wochen anhören und drüber schlafen.
Damit könnt ihr morgen schon anfangen!

Und was den Sohn anbelangt - der MUSS sogar jeden anfeinden, der ins System seines Vaters eindringt ... weil ob er es will oder nicht, ob er es kennt oder nicht, trägt er dessen Familien-System mit. Jeder neue Partner der Mutter, ist im System ein Nebenbuhler des Vaters. Auch wenn der Vater eine fremdgehende Pfeife war und mit einer anderen Frau verheiratet ist. Leider hütet der junge Mann unbewußt die Sippen-Hierarchie und die Ahnen-Reihe beider Linien. Das ist sehr schwer für ihn.
Und dann noch der religiöse Überbau. Whow!
Da kann euch nur ein systemisches Familien-Stellen helfen, um da mal eine faire Ordnung reinzubringen.
Also er würde dich auch unbewußt anfeinden, auch wenn du ein prima Kerl wärest!
Und bewußt feindet er dich an, weil du in den Augen seiner Religionszugehörigkeit nicht die Würde eines Ehepartners hast.
Aber religiöse Machtstrukturen kannst du und deine Freundin zum Glück mit der CD klären. Es hilft.

1. Also das Dilemma im spirituellen Bereich konnte ich dir Lösung zeigen.
2 . Für das Dilemma in der Familienstruktur wäre eine Erleichterung
wenn Klarheit käme durch Familien-Aufstellung.
3. Sobald die CD wirkt, wird mehr Freiheit kommen, für räumliche Trennung oder eigene Wohnung für euch.
Die Oma muss ja gepflegt werden - habe ich gelesen.
4. Allerdings liegt noch ein Problem vor:
Du hast geschrieben,
'der Mann der Oma' hätte das Haus gebaut.
Was bedeutet das?
Ist es der Stiefvater deiner Freundin gewesen?
Oder hatte die Oma auch ein lediges Kind? Uneheliche Tochter?
Oder hat der leibliche Vater deiner Freundin sie verstossen, wegen der sündigen Schwangerschaft und dem Ehebruch mit dem sauberen Herrn Pfarrgemeindevorsteher?
Auch hier sollte für die Freundin noch mal therapeutische Hilfe gesucht werden.

Also raus aus dem Hinterzimmer ... ihr habt genug zu tun!

Egal ob eure Beziehung all das durchhalten wird - oder du nur eine wichtige Stufe auf der Treppe zur Freiheit bist.
Bald könnt ihr am Sonntagmorgen ausschlafen.
 
  • #90
@Columbo1960
So arm und psychisch geknechtet sehe ich die Freundin des FS nicht. Sie arbeitet in Vollzeit. Die Oma kocht - für die Familie? Sie verstehen sich gut. Sonst würden sie doch nicht zusammen essen! Vielleicht hat die FS ja nur ein kleines Schlafzimmer. Aber sie wird doch auch ein passendes Badezimmer, ein Wohnzimmer und eine Küche und einen großen Garten mit Terrasse haben? Und ein Auto? Und eine Garage? Also, da muss der FS schon mal ehrlich sein und genau beschreiben. Der Sohn bewohnt das DG, damit ist doch schon mal Ruhe! Also wenig Raum für Treffen gegeben. Vielleicht jammert die Freundin ja beim Sohn, dass der FS so geizig sei und sich nicht an den Lebensmitteln beteiligt? Wer weiß. Kenne ich alles von einer Ü80 Tante, die ständig über ihren Sohn jammert... Er weiß von den Vorwürfen nix.
 
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