G

Gast

  • #1

Wie sollte man mit einer Frau/einem Mann ...

am besten umgehen, die/der sehr launig ist? Ich assoziere Launigkeit mir Irrationalität, Unberechenbarkeit, Labilität.
 
  • #2
Oh Mann, mit solchen Leuten kann man eigentlich gar nicht gut umgehen. Bei Erwachsenen kann ich launisches Verhalten nicht akzeptieren.
 
P

Persona grata

  • #3
An Fragestellerin: Meinst Du denn wirklich "launig"? Das bedeutet doch witzig, humorvoll, komisch...oder ist Dein Partner eher launisch = unberechnebar, flatterhaft, unausgeglichen?
 
G

Gast

  • #4
@1 + Fragensteller
Es gibt Krankheiten, Nebenwirkungen und auch Stress, welcher so ein Verhalten auslösen kann. Das hat dann nichts mit der Person zu tun, dafür kann der Betreffende in diesem Fall nichts. Mir geht es so (alle 3 Punkte) und entweder man nimmt mich so wie ich bin oder gar nicht.
Deine Punkte: "Irrationalität, Unberechenbarkeit, Labilität." sind schon extrem und treffen so auf mich nicht zu. Ich für mich meine starke Stimmungsschwankungen, Gereiztheit und dergleichen.

Launisch kann daher viele Ursachen haben.
 
G

Gast

  • #5
Vom Fragesteller:
#2 gemeint ist im Sinne von launisch.
#3 Krankheiten? Welche? Nebenwirkungen? Wovon?
Dafür kann die Betreffende nichts, sagst du. Und was ist mit Selbstkontrolle? Selbstbeherrschung? Denkst du nicht, daß das in Tyrannei über den anderen ausarten kann? Findest du das nicht sehr kindisch und, wie #1 meint, nicht gerade ein Verhalten, das man besonders reif und erwachsen einstufen kann? Warum läßt du dich gehen, wenn du weißt, daß du mit deinem Verhalten den anderen ständig vor den Kopf stößt? Wie soll er verbindlich mit dir umgehen und auf dich Rücksicht nehmen, wenn du dir nicht die geringste Mühe machst, ihm in gleicherweise entgegenzukommen? Findest du dein Verhalten nicht rücksichtslos? Und schließlich: Was meinst du, wo das in einer Beziehung endet?
 
G

Gast

  • #6
@4 mal zu Erklärung: ich nehme Kortisonhaltige Arznei täglich und habe viel Stress ... ich mach auch schon mal einen Angestellten rund und später bin ich total entspannt, da würde jede Frau über mich herfallen, weil ich so nett bin ... ansonsten gibts Schilddrüsen und andere Hormonschwankungen, welche Behandelt werden müssen ... und deine Fälle :Irrationalität, Unberechenbarkeit, Labilität haben andere Gründe / Ursachen, da kann ich dir nicht helfen, das ist in der Tat schwer oder gar nicht zu ertragen und das würde ich mir auch nicht anschauen.

Vielleicht ein anderer Vergleich: eine Frau die ihrer Regel hat, verhält sich total anders und aggressiv oder launisch, dafür kann sie nichts und ist danach wieder ganz normal ... da muß man als Partner drüber stehen können, da es ja nicht immer ist.
 
G

Gast

  • #7
Vom Fragesteller:
Dein letztes Beispiel ist nicht schlecht und damit habe ich auch kein Problem. Es gibt jedoch Launischheit, die schon fast als Grundstimmung zu Tage tritt. Das ist also gemeint in der Frage: Wie soll/kann man damit umgehen?
 
G

Gast

  • #8
@#6 Da ich weis, dass ich extrem launisch bin (krankheits- und stressbedingt) habe ich mit den Jahren meine eigene Technik entwickelt. Entweder kann ich mich bei kurzzeitgen Kontakten zurücknehmen, so dass es nicht auffällt wie ich drauf bin oder ich bin nicht erreichbar.
DIE SITUATION/KONFRONTATION VERLASSEN!
Ich habe allerdings einige Zeit gebraucht um mich selbst kennenzulernen und entsprechend zu handeln, so dass ich niemanden verletze oder ich im nachhinein nichts bereue.
Es hört sich abschreckend an aber es hilft auch dem anderen über seine Launen im Vorfeld mitzuteilen.
 
G

Gast

  • #9
Kann mich #3 nur anschließen. Mir geht es krankheitsbedingt ähnlich (werde bei Streß ungehalten), das hat nichts mit sich gehenlassen oder gar Charakterschwäche zu tun! Ich war früher die Ruhe in Person, wird zum gück wieder werden... Pauschale Verurteilungen zeugen von unreife und sind im bestenfalle kindisch aber eher Dummheit wie alle Vorurteile...

Mein Ratschlag: Mache Deinem Partner gegenüber eindeutig klar, wie er sich verhält und das dieses Verhalten nicht "normal" ist (genaue Situationen sein Handeln und Handlungalternativen). Wenn er es einsieht, ist er bereit für den nächsten Schritt: Ursachenforschung, danach kann die "Korrektur" erfolgen. Wenn er es jedoch nicht einsieht, dann ist sein Leidensdruck evtl. noch nicht groß genug... mache ihm Deine Konsequenzen von seinem Verhalten klar (dafür mußt Du aber einen klaren Standpunkt haben und auch durchziehen). Wenn das nichts hilft... ziehe die Konsequenzen

Auf Deine Frage, wie Du damit umgehen sollst, kann ich Dir nur raten, google doch mal unter "Borderline" und "Angehörige" sowie unter "Depression" und "Angehörige". Es giobt von diversen Bundesministerien (Gesundheit bzw Wissenschaft/Forschung) auch Broschüren zum Download für Angehörige.
Viel Erfolg!
 
G

Gast

  • #10
Vom Fragesteller.
Danke für die Tipps. Ich habe versucht, ruhig und verständnisvoll darauf einzugehen, aber es kam mir nur Abwehr entgegen: man sei wie man halt sei, nimm mich so an wie ich bin, ich bedarf keiner Therapie.

Aussichtslos?
 
G

Gast

  • #11
@9 diesen Aufwand hier macht man doch nur, wenn man jemanden mehr als mag. Irgendetwas interessiert dich an ihm sehr.
Fazit : ohne seine Hilfe wird das nichts und du mußt dich anderweitig umschauen, mit seiner Hilfe solltest du wachsam sein.
 
G

Gast

  • #12
@9: Launenhaftigkeit als Wesensmerkmal? Oje, " Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie (vor allem) ihren Arzt oder Apotheker". Vergiss also dabei nicht, ab und zu an deine eigene Gesundheit zu denken. Wenn wirklich nichts hilft, stellt sich schon die Frage, ob du Abstand nehmen und deine Partnerin vielleicht auch mit Hilfe anderer Personen, denen du erklärst, worum es geht, mit ihhrem Verhalten konfrontierst. Sonst wirst Du "nachhaltig" selbst krank. Abgesehen, dass es persönlich auf Dauer sehr fordert: ob es dir dein Chef dankt, wenn du eines Tages womöglich nicht mehr so richtig arbeiten kannst? Mag zunächst banal klingen, aber dann ist es vielleicht für dich zu spät...