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Gast

  • #1

Wie stehen Männer zu Frauen, die ein eigenes Haus besitzen?

Ich habe mir mit meinem ehemaligen Lebensgefärten nach vielen Jahren Beziehung ein Haus gekauft. Der "Klassiker" eben. Jung kennen gelernt, viel Spaß gehabt, später zusammengezogen und der Traum vom Eigenheim samt Familie. Bis zum Eigenheim haben wirs geschafft und vor 4 Monaten war der Traum plötzlich ausgeträumt, im nachhinein bin ich jetzt natürlich froh, dass wir es nicht mehr zur Familie geschafft haben, es macht doch im Moment einiges leichter ohne Kind dazustehen!

Jetzt habe ich ihn ausgezahlt, weil ich an dem Haus hänge, und mache mir seither Gedanken, ob das bei der Partnersuche hinderlich sein kann.
Ich suche keinen Versorger, kann gut für mich selbst sorgen, möchte aber auf keinen Fall auf einen Mann reinfallen, der die Situation ausnutzt und vielleicht mietfrei und billig hier leben möchte.

Wie reagiert ihr, liebe Männer, wenn ihr erfahrt, dass eure potentielle neue Partnerin bereits das klassische Einfamilienhaus besitzt, das nur darauf wartet, mit Leben gefüllt zu werden (ja ich möchte Familie, bin jetzt 31 ich denke da darf man über so was nachdenken!)?

Wäre es vielleicht besser das ganze erstmal zu verschweigen und die Sache erst "offiziell" zu machen, wenn ich einen potentiellen neuen Partner so gut kenne, dass ich ihn auch zu mir nach Hause einlade? Spätestens da wird der Groschen ja fallen.

Danke schon mal für Antworten!

w/31
 
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Gast

  • #2
Die Frage ist doch, wie flexibel bist du?

Dir muss klar sein, dass ein Mann, der etwas darstellt, eventuell keine Lust hat, mit dir in dem Haus zu wohnen und etwas neues mit dir aufbauen will.
Dir muss klar sein, dass ein Mann auch vielleicht erwartet, dass du zu ihm ziehst.
Dir muss klar sein, dass es Männer mit schon vorhandenen Existenzen und Häuser gibt und dann vielleicht ebenso erwartet, dass du zu ihm ziehst. Was ist dann? Machst du mit oder übersteigt das schon deine Flexibilität?

Dir muss klar sein, das heutige moderne Männer, vielleicht auch mal ne zeitlang im Ausland wohnen wollen oder an verschiedenen Ecken von Deutschland leben möchten. Machst du dann mit? Oder setzt du deswegen deine große Liebe aufs Spiel, nur wegen so einem unwichtigen Haus? Gibt ja solche Frauen, denen ist ihr heiliges Eigentum wichtiger als der eigene Mann. Aber ich traue dir mal mehr Klugheit zu, als den meisten anderen Frauen.

Zu guter Letzt: ich habe auch ein Haus geerbt, Eltern erwarten natürlich, dass sich so ein Trottel von Mann findet, der fröhlich in so einem altbacken Haus wohnen. Das wird so nun mal nicht klappen, insbesondere nicht, je älter und unabhängiger so ein Mann ist. Deswegen wäre ich für den richtigen Mann auch bereit, mit ihm noch einen zweiten Standpunkt aufzubauen.

Mein Rat wäre: gleich von anfang an Tacheles zu reden. Du magst das Haus, als steh dazu! Nur so bleibst du authentisch. Wenn du etwas verschweigst kommt das komisch rüber, oder hast du etwas zu verbergen?

w
 
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Gast

  • #3
Wer ist ihr Männer? Wer ist Ihr Frauen?



Wie stehen Frauen zu Männer die kein eigenes Haus haben? Oder kein eigenes Auto?

Wie stehst Du dazu FS?

Diese Fragen sind doch ganz individuell und von Mann zu Mann und Frau zu Frau verschieden.

Triffst Du auf einen Mann für den dein Thema ein Nogo wäre weisst Du wie er dazu steht.

Triffst Du auf einen Mann für den es belanglos ist weisst Du ebenfalls wie er dazu steht.

M47
 
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Gast

  • #4
Vor ca. 5 Jahren hatte ich eine Beziehung mit einer Frau, die ein genau solches Einfamilienhaus besaß - und noch besitzt - und die, weil die Beziehung rundherum schlecht verlief, nach einiger Zeit begann, mich zu verdächtigen, auf dieses Haus "scharf" zu sein.

Alle gegenteiligen Versicherungen von meiner Seite fruchteten nichts, zu dieser einen und völlig unhaltbaren Verdächtigung kamen weitere. Sie war derart von sich und ihrer Anziehungskraft überzeugt, dass sie mich schließlich verließ und eine Beziehung zu einem anderen - übrigens einem Polizeikommissar - begann. Der erwies sich jedoch als völlige Niete, zwar tat er in der Öffentlichkeit immer so, als wäre sie seine Freundin, von ihr weiß ich jedoch, dass da nie "etwas lief". Kurz und gut, sie ist - noch immer - allein, ich weiß auch durch gemeinsame Bekannte, dass sie depressiv ist und unter ihrer Einsamkeit, die sie als globale Zurückweisung empfindet, leidet.

Ich hatte mich nach einiger Zeit erholt von dieser für mich zunächst sehr schmerzvollen "Episode" und habe übrigens etwas später- durch EP - eine Frau kennengelernt, die ebenfalls Immobilien besitzt und sicherlich zu einem gemeinsamen Leben bereit war. Diese beginnende Beziehung habe ich damals wieder beendet, weil ich das Gefühl hatte, dass "es" nicht passt.

Fazit: zumindest für mich hat eine liebe- und lustvolle Beziehung absoluten Vorrang. Da sind mir sämtliche Häuser - und auch anderer Besitz - sch...egal.

m 51
 
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Gast

  • #5
Würde ich Dir generell empfehlen, das bei ersten Treffen auf neutralem Boden zu verschweigen.
Es gibt ja wie Du richtig bemerkt hast, auch Goldschürfer.

Vielleicht wird sich auch der ein oder andere je nach seinen persönlichen Lebensumständen (Beruf/Wohnort/ eigene Immobilie/Familie) in der frühen Kennnlern-Phase etwas überfahren sehen,
wenn Du gleich (legitimen) Familienwunsch samt passendem Haus dazu mitlieferst.

Das er sich bei einem Einzug bei Dir an den Kosten beteiligt, solltest Du zu gegebener Zeit thematisieren.

Hinderlich in dem Sinne wird es nur, weil Du ja praktisch ortsgebunden bist.
Du kannst ja erstmal im regionalen Umfeld suchen.
 
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  • #6
Liebe w/31,

bei mir ist es die gleiche Situation, nur daß ich männlich bin. Ich denke, die meisten hier in diesem Forum suchen eine echte neue Liebe und keine Versorgung. Das erstere ist schon schwer genug. Wenn Du Dich tatsächlich neu verlieben kannst, ist die Versorgungssituation sicher zweitrangig. Ich zumindest würde dies bei einer Partnerin, welche ich liebe, in kauf nehmen.
LG, V/m
 
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Gast

  • #7
Wenn Du nach objektiver Beurteilung von Lage, Größe, Infrastruktur, etc. bereit wärst "den Kürzeren zu ziehen" (wer weiß, vielleicht wäre ich es ja auch, der den Kürzeren zieht ;)) und Dein Haus zu vermieten, wäre das kein Problem.

Ein eigenes Haus ist einfach eine schöne Sache ...auch als Single! (habe jetzt viele Jahre in einer meiner Mietwohnungen gewohnt)

m43
 
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  • #8
Hallo,
ich habe die Erfahrung gemacht, dass den Männern das nicht wirklich gut gefällt. Daher sage ich erst mal nichts dazu., außer ich werde gefragt, denn lügen möchte ich nicht....

Beim Mailen, Telefonieren und auch beim ersten Date sollte das auch kein Thema sein. Spätestens dann, wenn beiderseitiges Interesse zum weiteren Daten gegeben ist, solltest du damit rauskommen. Warum aber aus dem Nähkästchen plaudern, wenn es kein zweites Treffen geben sollte.

Dir alles Gute.
 
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  • #9
Hallo, meine Meinung aus der langen Erfahrung.( M59 )
Ich hatte in jungen Jahren ein Haus selbst gebaut, fast alles in Eigenleistung und das mit all meinem Herzblut. 20 Jahre später, also schon in tiefer Gewohnheit mit dem Haus verwachsen, immer wieder gerne was daran aufgewertet kam die Trennung.
Das ist 12 Jahre her . ich musste mich von diesem Heim lösen,war schwer,hat gedauert.
letztendlich gelang es weil mir bewusst wurde : ES IST NUR MATERIAL Nach mehreren Beziehungen bei denen die Frauen auch Häuser hatten ist mir eines klar : eine Güte Beziehung ist MEHR WERT
als ein Haus , selbst wenn man es lieb gewonnen hat.
Ich habe auch erfahren als ich 2 Jahre bei einer Partnerin eingezogen war da stimmt was nicht.
Ja es kann passieren dass man sich dort im Unbewussten immer als Gast fühlt.
Daher finde ich es besser ,egal wie die Beziehung "startet" nach dem sich alles stabilisiert hat und der Familienwunsch oder die Dauerhaftigkeit entstanden ist in ein GEMEINSAM NEUES Heim zu ziehen.
Der GEMEINSAME Aufbau verbindet,gibt keinem ein Gastgefühl und jeder kann sich einbringen.
Ich hoffe mit meiner Erfahrung konnte dir helfen.
 
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Gast

  • #10
Also ich würde dein Haus auf jeden Fall noch nicht beim ersten Date zum Thema machen.
Wenn aber über die Wohnsituation gesprochen wird, würde ich es auch nicht verschweigen. Ich bin halt für Ehrlichkeit.
Mit jemandem zusammenziehen willst Du doch wahrscheinlich erst, wenn Du(Ihr) euch eurer Sache sicher seit. In den meisten Fällen kennt man sich dann schon eine ganze Weile und kennt dann auch die Lebenseinstellungen des Partners.
Außerdem kann sich der Partner doch auch an den Kosten beteiligen, zumindestens an den Nebenkosten und eventuell auch anteilig an den Zinsen, wenn das Haus nipoch nicht abbezahlt ist.
Wo ist also das Problem?
Ich bin zwar schon etwas älter, 46, aber in meinem Alter haben viele ein Haus.
Lass es einfach auf dich zukommen, und schau dir den neuen Partner genau an.
 
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  • #11
Als Frau wäre ich vorsichtig, weil
Frau mit Haus gerne "Betrüger", Romeo und
"Heiratsschwindler" anzieht.

m,37
 
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  • #12
Ich würde zu einer Frau mit Haus nicht hinziehen, die Kontrolle wäre mir zu gross. Und eine Vorrednerin schrieb schon, dass dann der Mann noch Miete bezahlen soll (jepp jetzt hackts).

Ich hätte nichts gegen eine Partnerin mit Haus, aber bei ihr einziehen, nein danke. Sie würde denken sie wäre der Boss, denken ich wäre auf ihr Haus aus, denken sie müsste Miete verlangen, dann kommt noch ein Vertrag hinzu -> Alles zu "nicht-beziehungsfördernd".

Sie kann ihr Haus vermieten und wir ziehen in eine Wohnung ein.

Vorallem jetzt bei Dir macht mir das Alter Angst (31), denn wenn du das (vorallem wenn es zu spät ankommt) so erwähnst: Achja, "Thomas", ich habe ein Haus, es hat soviel Zimmer (ich denke: genug für Kinder?), es hat einen Garten (ich denke: Kinder?!?) und die Schule/Laden ist in der Nähe(ich denke während dem wegrennen: Hoffentlich hab ich nichts wichtiges vergessen und spute zum Auto)


Also bei mir müsste das sehr sensibel herkommen, denn im Moment erwische ich nur Frauen, die einein totalen Kinderwunsch haben, das schlimmste ist: Sie erwähnen das nicht, es kommt schleichend, mir wäre es lieber wenn sie das von Anfang an (erstes "Date", oder kennenlernen) sagen z.B. "Thomas", hör zu, ich möchte in den nächsten Jahren ein Kind haben.
Ich bin da unentschlossen und würde ein Jahr als Testphase bezeichnen und spätestens nach vier ein Kind zeugen, aber mehr nicht.
Bei einer Frau die ein Haus hat, würde ich mir weniger Sorgen machen dass ich am Schluss bezahlen muss, nur mach ich mir Sorgen dass ich währendessen bezahlen muss und immer der Untere bin.
 
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Gast

  • #13
Ich würde dies nicht gleich bei den ersten Dates erwähnen. Wenn Du natürlich nach der Wohnsituation gefragt wirst, würde ich es nicht verschweigen! Aber musst ja nicht Details zum Haus schon bekannt geben.
Ich denke es hat Vor- und Nachteile bei der Partnersuche. Klar ist, dass Du räumlich nicht mehr flexibel bist! Und an diesem Ort wo das Haus steht bleiben möchtest. Und der Mann mit guten Job in einem anderen Ort, möchte wahrscheinlich auch an seinem Ort bleiben!

w35
 
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  • #14
Ich habe mir mit meinem ehemaligen Lebensgefärten nach vielen Jahren Beziehung ein Haus gekauft.

Ich suche keinen Versorger, kann gut für mich selbst sorgen, möchte aber auf keinen Fall auf einen Mann reinfallen, der die Situation ausnutzt und vielleicht mietfrei und billig hier leben möchte.

Wie reagiert ihr, liebe Männer, wenn ihr erfahrt, dass eure potentielle neue Partnerin bereits das klassische Einfamilienhaus besitzt, das nur darauf wartet, mit Leben gefüllt zu werden (ja ich möchte Familie, bin jetzt 31 ich denke da darf man über so was nachdenken!)?
Ist für mich unerheblich. So oder so muss man überlegen, wo man wohnen möchte, wenn die Beziehung enger wird. Ich würde mein Haus überhaupt nicht thematisieren, bis ich gefragt werde und dann gehört es erstmal immer der Bank und mir. Ich denke, vor man zusammenzieht, sollte man die Vermögensverhätnisse grob geklärt haben, dann merkt man, ob es ums Vermögen geht oder um mich. Daher hätte ich wenig Angst vor "Schwindlern". Im Zweifel kann man das ja auch problemlos notariell absichern (Ehevertrag), was ich heute immer tun würde.

m, 46
 
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  • #15
m53, Hausbesitzer, Kinder ausgezogen, Frau verstorben:

Du bist in einem auffällig jungen Alter und noch viel flexibler als ältere Hausbesitzer. In Deinem Alter würde ich mich langfristig von dem Eigenheim lösen. Im Hinterkopf würde ich mal abchecken, wie viel Haus Du wirklich besitzt, wie sieht es denn mit der Grundschuld aus? Entweder bist Du sehr vermögend, oder aber Durchschnitt d.h. Dein Fremdkapital entspricht momentan etwa 7 0% des Immobilienwertes. Als krisensicher gilt die Faustregel, mit dem von Dir geliehenem Geld unter die 60% Marke zu rutschen, vorher sind kaputte Heizungen, evtl. Erbpachterhöhungen oder andere mit einem Eigenheim verbundene Tücken ein kleines Trauma.

Ein Single mit Mietwohnung und mittlerem Gehalt kann theoretisch von dem Geld, dass Du in 4 Jahren für Ziersträucher, Blumenpötte und netten Dekos im Innenbereich ausgibst, eine kleine Kreuzfahrt machen. Zudem verleiht Dir Dein Status den buchstäblichen Hang zur Häuslichkeit, ein Imageproblem zumindest auf dem Profil. Der Gaststatus eventuell einziehender Partner wird nie ganz verschwinden und bedenke die unterschiedlichen Geschmäcker in der Inneneinrichtung. Wenn also "Er" unbedingt sein Loriot-Sofa im Biedermeierstil mitbringen möchte, Du aber in BAUHAUS eingerichtet bist oder umgekehrt, das ist dann ein echtes Problem.

Ich selbst bin gar nicht so gebunden an mein Haus, habe aber zwei erwachsene Kinder und einen Enkel, denen biete ich mit den Räumlichkeiten sehr viel Tradition und Behaglichkeit. Als ich damals allein da stand, war meine Bilanz die, dass ich nur noch 20% Hypothek hatte und für den effektiven monatlichen Zahlbetrag im Tausch gerade mal eine Ein-Zimmer-Wohnung in schlechter Lage bezahlen hätte bezahlen können. Mir tat außerdem der Verkauf meines ersten Hauses nach Trennung der ersten Ehe mit 36 Jahren viel weniger weh als ursprünglich befürchtet, noch heute gehe ich auf Spaziergängen ohne jede Wehmut vorbei.

Mein Rat daher: Löse Dich auf keinen Fall von Deinem Haus im Zusammenhang irgendwelcher vermuteter oder interpretierter Marktwertchancen, viele Menschen sollten Jahre vergehen lassen, bis sich die Frage nach dem Zusammen Wohnen stellt. Löse Dich lieber unabhängig von der Partnerfrage in Deinem Alter, wenn die Hypo hoch und die voraussichtliche Rente großzügig genug ausfällt, ohne Kinder und Enkel, die mich regelmäßig besuchen, wäre ich in meinem großen Haus lebendig begraben.
 
  • #16
Antworte mal als Frau, die ein freistehendes eigenes und schuldenfreies Haus hat.

Mich gibt es nur im bekannten Doppelpack, anderehaben Kids, ich ein Haus, ein Heim, Wurzeln, die ich niemals für einen Mann aufgeben würde, wo ich nicht wüsste, was auf mich zukommt.

Bei meinem Haus weiß ich es, es ist für mich eine Schutzburg vor den Belastungen, Sorgen und Nöten des Alltags.

Es gibt aber auch Männer mit Eigenheim, wenn sie nicht zu weit weg wohnen wäre es kein Problem, eine Bekannte von mir hat einen Mann geheiratet, beide haben Häuser und wohnen somit mal da und dort gemeinsam. Evtl. kann man auch ein Haus vermieten, keine Ahnung welche Regelung da getroffen wird.

Aber dieses lästige, gemeinsam Wohnung suchen etc., dauerzusammenklüngeln fällt für mich in meinem Alter (50) eh weg, das ist mehr (zum Glück) der Jugendstress.

Also ich liebe mein Haus auch ohne Partner.
 
  • #17
Als Frau wäre ich vorsichtig, weil
Frau mit Haus gerne "Betrüger", Romeo und
"Heiratsschwindler" anzieht.

m,37
Was für ein Käse.
Also ich habe so etwas in 10 Jahren, seit ich Hausbesitzerin bin, nie erlebt.
Außerdem ist dies nur ein Ding für sehr naive und gutgläubige Frauen, die einen Mann über alles stellen.

Sorry, aber so wichtig könnte mir kein Mann der Welt sein.
Und der Mann, der zu mir passt, würde dies auch garnicht wollen.
 
  • #18
Äh,

irgendwie verstehe ich die Ganze Frage nicht. Dem vernehmen nach soll es auch bei den Damen eher nicht gut ankommen wenn Du beim ersten Date Mein Haus, Mein Auto, mein Boot spielst. Das ist dieselbe Geschichte wie mit dem Doktortitel.

Bei einem Date schau ich mir den Menschen an, welcher Humor, welches Wesen, fühl ich mich wohl? Ich hab bei allen Damen die ich so gedatet hatte erst bei dritten oder vierten Date (Ungefragt!) mitbekommen ob Ihr Nest zur Miete oder Eigentum ist. Es spielt keine Rolle! Was Sie genau verdient weiss ich bis Heute nicht- es interessiert mich nicht wirklich.
Also ist dieser Punkt erst zur Sprache gekommen als klar war dass man es miteinander versuchen will. Ich verliebe mich in eine Frau, nicht in Ihren Besitz (oder Titel).

Übrigens wollte Sie ausdrücklich NICHT mietfrei wohnen. Dann weisste auch dass Du keinen Goldgräber vor Dir hast.

Also Nein, es schreckt nicht ab weils einfach keine Rolle spielen sollte. Wens abschreckt der ist eh kein Verlust.
 
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  • #19
Ich bin seit längerem auf Partnersuche wobei es mich immer stört, wenn Männer ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass die Frau zu ihnen in's vorhandene Haus zieht. Das Angebot, dass er sich woanders hinbewegt, ich meine räumlich, kommt ganz selten.

Ich bin nie darauf eingegangen (daran scheiterte dann auch der eine oder andere Versuch), denn ich hätte das Gefühl, sein Gast - und damit nicht gleichberechtigt - zu sein. Oft genug hatte ich auch völlig andere Vorstellungen von der Einrichtung.

Ich habe selbst Eigentum, bin aber bisher noch nie auf die Idee gekommen, einem möglichen Partner vorzuschlagen, bei mir einzuziehen. Weil ich denke, dass es ihm ähnlich erginge, wie mir auch. Deshalb würde ich, falls ich dem Mann meiner Träume begegne, immer befürworten, dass jeder seine Wohnung behält, wir (falls die räumliche Entfernung größer ist) mal hier oder mal dort wohnen. Nun bin ich aus dem Familiengründungsalter heraus. In diesem Fall würde ich wohl, nachdem wir uns wirklich sicher wären, miteinander leben zu wollen, mein Haus verkaufen um dann, mit ihm zusammen, ein gemeinsames anzuschaffen. Das würde auch von beiden eingerichtet und keiner hätte das Gefühl, beim anderen nur zu Besuch zu sein. w
 
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Gast

  • #20
Ich danke für die vielfältigen Antworten!

Die Anschauungen zu diesem Thema sind doch je nach Erfahrung sehr verschieden.

Planen, wann man denn seine Wohnsituation offen legt kann man glaube ich eh nicht wirklich.

Ich denke ich lasse einfach alles auf mich zukommen. Wenn sich ein potentieller neuer Partner findet und es irgendwann ums zusammenleben geht, er aber nicht in mein "Nest" einziehen möchte kann ich das Haus immer noch vermieten. Verkaufen denke ich kommt im Moment auf keinen Fall in Frage, dafür bin ich zu sehr gebrandmarkt, nachdem nach so langer Zeit meine letzte Beziehung von heute auf morgen vorbei war. Es ist ja auch ein Stück finanzielle Sicherheit, da in meiner Wohngegend die Mieten sehr hoch sind und ich sicher nicht schlecht dabei fahren würde. Ein eingenes Standbein kann wohl kein Mann einer Frau verbieten und wenn doch, dann wäre er nichts für mich.

Ein Vorteil ist.. es sind noch einige Räume im Rohbau, da ich sie momentan für mich alleine nicht brauche. Man kann also frei darüber verfügen und gestalten, vielleicht wäre das für einen neuen Partner eine Option sich miteinzubringen, sollte er ein "gemeinsam eingerichtetes Nest" haben wollen. Bin da eigentlich recht flexibel und richte mich zur Not auch gerne neu ein, bin da nicht allzu festgefahren.

Über weitere Erfahrungsberichte würde ich mich trotzdem freuen!

w/31
 
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  • #21
als ich meine Ex Frau nach der Scheidung auszahlen musste, hatte ich sehr kühl nachgerechnet: Ein Eigenheim, 160 qm, 5 Zimmer - will ich das wirklich?

Ich lege 800 Euro jeden Monat zurück, dies kann sich nicht nur nicht jeder leisten, die meisten wollen es in meiner Situation gar nicht. Mit einem A12 sind die Euros allenthalben eine Stange Geld, die natürlich nur durch die bereits recht niedrige Belastung gespart werden können.

Weil ich überhaupt nicht einsehe, die Zinsen für den Dispo oder für versteckt gehaltene Schlussraten beim Neuwagen zu zahlen, lebe ich seit 12 Jahren, außer der Hypothek, komplett schuldenfrei.

Im kalten März letzten Jahres war ich im Ski-Urlaub und staunte nicht schlecht über mein geplatztes Heizungsrohr, weil, 4 Jahre außerhalb der Garantiezeit, mein teurer Brennwertofen verreckt war. Alles zusammen kam auf eine nette, knapp fünfstellige Summe und die Versicherung hat NICHT gezahlt.

Eine der ältesten Wirtschaftsregeln ist, dass eigenes Vermögen immer Investitionen mit sich bringt, ob vorbeugend oder schadensbegrenzend.

Ich würde schon ein wenig bei Dir über die Schulter gucken, ob Du zur Sparsamkeit gegenüber Urlaub gezwungen bist, weil Du wirtschaften kannst oder ob Du Dich wenig außerhalb Deines Hauses rühren kannst, so dass unverschämte Restaurantpreise oder die letzten beiden verfügbaren Karten in der Staatsoper zum Abendthema werden. Wenn Du finanziell gegen größere Reparaturen gewappnet bist und Du Dir Dein Haus in diesem Sinne leisten kannst, ist doch alles gut. Schuldenfrei mit dem Monatseinkommen klar zu kommen, aber eben nicht Rücklagen bilden können, heißt, dass Du Deine Hütte abwohnst, das reicht mir dicke, wenn ich dies als Rentner später so machen muss.
 
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Gast

  • #22
Liebe FS,

ich würde beim Daten gar nichts über die Wohnverhältnisse sagen. Das Haus, in dem Du wohnst könnte ja auch gemietet sein. Dass es Dir gehört, geht keinen was an. Wenn Dein Gegenüber etwas über sein Haus erzählt, kannst Du das auch tun, wenn nicht, sprich gar nicht drüber, bzw. sage, Du hast es gemietet. Das stimmt zwar nicht, wird einen Mann, der eine Frau mit Eigentum sucht, abschrecken und einen, der wirklich Dich sucht nicht stören, wenn Du das nach ein paar Monaten "gestehst". Ich habe das genauso gemacht und war mir sicher, dass der Mann, den ich geheiratet habe, mich gemeint hat und nicht mein Eigentum. Meine Schwester hat das anders gemacht und einen Mann geheiratet, der zuvor geäußert hatte "eine reiche Frau müsse man heiraten", sofort nach der Eheschließung übernahme er die Finanzverwaltung. Er hat nichts verprasst oder so, aber immer bestimmt, wofür was ausgegeben wurde - selbst brachte er kein Vermögen mit, aber einen guten Beruf mit gutem Einkommen - meine Schwester lieh sich mitunter "heimlich" von mir Geld, wenn sie etwas kaufen wollte, was er überflüssig fand .... für mich hat das bis heute einen unguten Beigeschmack gehabt und ich bin über meine Vorgehensweise äußerst zufrieden, ich hatte nie Anlass auch nur darüber nachzudenken, ob mein Geld eine Rolle gespielt hat.

w
 
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Gast

  • #23
Eine merkwürdige Diskussion.
Als ich meinen 2. Mann kennen lernte war er sehr begeistert von meinem Haus, das ich mir mit meinem 1. Mann (verstorben) gekauft und trotz der Umstände behalten und bezahlt hatte. Er war auch sofort bereit, von seiner (wirklich schönen) Mietwohnung zu uns zu ziehen - nur leider 600 km entfernt und daher auf die nächsten Jahre vertagt. Mein 2. Mann starb ebenfalls und ich habe dieses Haus verkauft, mir eine Wohnung gekauft, die mein persönlicher Traum ist. Sollte ein Mann nicht bereit sein, in diese Wohnung einzuziehen, was durchaus berechtigte Gründe haben mag, werde ich weiter allein hier wohnen. Dann haben wir eben 2 Wohnungen.

Ist es wirklich wichtig, wo man lebt? Und wenn die Antwort "ja" ist, dann lässt sich in jeder Partnerschaft ein Kompromiss liegen. Wenn nicht, liegt es nicht an der Wohnsituation.
 
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Gast

  • #24
Äh was soll diese Frage? Na und und wenn es irgendeinem Mann nicht passt, daß Du ein Haus besitzt, dann ist das doch sein Problem. Was würdest Du denn tun - es ihm zu liebe der Kirche spenden nur damit Du auch ja kein Geld auf dem konto hast und er sich dann super fühlt, oder wie? Ehrlich diese Frage würde sich mir gar nicht stellen.
 
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Gast

  • #25
(...) möchte aber auf keinen Fall auf einen Mann reinfallen, der die Situation ausnutzt und vielleicht mietfrei und billig hier leben möchte.
Noch ein weiterer Gedanke:
sehe deine Situation doch als Glücksfall und nicht als Strafe. Habe keine Angst, jemand wollte dich ausnutzen, das könnte er doch nur, wenn du weges deines Eigentums ein schlechtes Gewissen hättest und daher die obenbeschriebene Spezies anziehen würdest. Alles andere ist Verhandlungssache: ob der Partner Miete zahlen muss etc.
Ich sehe es anders, habe aber vielleicht auch andere Erfahrungen gemacht (wozu gehört, dass es mein Anteil war, wenn ich mich ausnutzen ließ): ich besitze zwei Häuser, null Schulden und habe Mieteinnahmen. Es gibt mir unglaubliche Freiheit, jeden lieben zu dürfen, den ich möchte, ohne nach dem Wirtschaftlichen schauen zu müssen. Da darfs auch gerne der arme klassische Musiker sein, der MIR einen Riesengefallen tut, wenn er so wunderschön auf dem Klavier spielt. Das kann ich mir für kein Geld der Welt erkaufen!
 
G

Gast

  • #26
Nun eine Immobilie ist wie der Name schon sagt ... immobil. Daher kann es zu einem Handycup werden - insbesondere dann wenn Du sie unbedingt behalten möchtest.

Ich würde es auch ziemlich zeitig zur Sprache bringen, denn der zukünftige Partner sollte wissen auf was er sich einläßt. Durch die Immobilie bist Du ortsgebunden und es ist die Frage ob der Partner in Deiner Nähe auch einen Job findet, bzw. falls er aus der gleichen Gegend kommt, er bereit ist den entsprechenden Arbeitsweg in Kauf zu nehmen.

Allerdings würde ich die Vermögensverhältnisse nicht aufdecken wollen - außer die Belastungen schränken Dich so sehr ein, dass es auf die Partnerschaft erhebliche Auswirkungen hätte.
 
G

Gast

  • #27
@23

Hat das jemand gesagt? Kein Mann hier hat sowas gesagt! Solltest mal runterfahren...

Also die meisten Kommentare deuten darauf hin dass man kann und wenn man nicht kann, kann man das haus vermieten (es wurde nicht mal verkaufen erwähnt, sondern vermieten).

Die FS scheint auch damit kein Problem zu haben und warum denkst du Männer sollten sich den Frauen richten? Sowas von Mittelalter (nur umgekehrt). Wir leben jetzt im 2014. Hier gillt wenn ->beide<- einig sind. Also wenn ein Mann nicht ins Haus ziehen möchte, und sie ein Kompromiss von einer Wohnung oder anderem Haus, weiss der Kukuk, dann ist kein Problem.
Wenn der Mann ins Haus ziehen möchte und sie das auch möchte, dann ist ebenfalls kein Problem da.
Wenn einer von beiden nicht möchte, sei es der Mann, der nicht aus seiner Wohnung / Haus will oder die Frau die nicht aus ihrer Wohnung / Haus rauswill, tja dann Pech gehabt, es gibt genügende andere

Aber bei deinem Kommentar kommt mir das so vor:
Mann möchte nicht, denn Mann hat ein Problem, er soll sich nicht so anstellen!
Frau will, Mann macht nicht mit, lass dich nicht unterdrücken, klein reden, dräng dich zu nichts
Spende es einer Kirche!

Willst du einen Streit der Geschlechter provozieren, was geht denn mit dir ab?? Fahr mal paar Gänge runter und mach dich hier nicht lächerlich, ab sofort ignoriere ich solche Kommentare, kommentarlos.

M 36
 
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Gast

  • #28
Mit 31 bereits im eigenen - selbstgekauften - Haus zu wohnen ist in der Tat ungewöhnlich. Manche wohnen da ja noch bei den Eltern. Für gleichalte Männer dürfte das schon komisch sein.
 
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Gast

  • #29
Wie ich zu einer solchen Frau stehen würde?
Ich wäre wahrscheinlich mächtig stolz auf eine Freundin, die sich ein Eigenheim bereits in jungen Jahren selbst erarbeitet hat.
Für eine Familie ist ein eigenes Häuschen ideal.
Nachteilig wäre für mich die Ortsgebundenheit und die viele Arbeit, die so ein Haus macht. Also ohne Kinder in einem großen Haus leben zu müssen und dieses erhalten und putzen zu müssen, mit allem Drum und Dran, käme mir etwas sinnlos vor. Aber das wäre ja wohl (hoffentlich) kein Dauerzustand. :)

Was ich nicht mag sind Hausmenschen, welche den ganzen Tag am Haus werkeln oder zumindest im Garten rumgraben müssen. Habe wenig Lust das tolle Haus, zu einem, meinem Lebenszweck zu erklären.