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Gast

  • #1

Wie stellt ihr euch ...

eure letzten Tage in einer Beziehung oder Ehe vor?
 
  • #2
Kannst Du bitte die Frage näher erläutern?
 
G

Gast

  • #3
Vom Fragesteller:

Also, man hat Wünsche, Vorstellungen, Ängste sowie Befürchtungen hinsichtlich der letzten Tage seines Lebens. Wir alle laufen auf diesen magischen Punkt zu. Es ist jedoch kaum einem von uns gleichgültig, das setze ich voraus, ob er in einem Altersheim landet oder an der Seite eines geliebten Menschen seine Augen schließt.
 
M

Marianne

  • #4
Grauslich stelle ich sie mir vor. Denn es endet etwas, was enden soll und enden muss. Entweder es tut mir weh oder ich bin froh. In beiden Fällen eben grauslich.
 
M

Marianne

  • #5
@2: Was jetzt!? Letzte Tage seines Lebens oder eine Ehe? Ist schon ein Unterschied, denke ich... ;)
 
G

Gast

  • #6
Also wenn es um Krankheit / nahenden Tod geht, würde ich versuchen, das Leben mit dem Partner so geht es geht zu genießen und die Stunden/Tage so schön wie möglich zu gestalten.

Wenn es um eine Trennung im Rahmen einer Scheidung geht, gibt es mehrere letzte Tage:

- die Tage, bis einer von beiden aus der gemeinsamen Wohnung auszieht - sind mit viel Arbeit und Stress behaftet, Emotionen können hochkochen - schwierig.

- die Tage bis zum Scheidungstermin - da wohnt man ja schon nicht mehr zusammen und wenn es freundschaftlich läuft, kann man nach dem Termin doch gerne noch zusammen einen Kaffee trinken oder essen gehen. (erklärt mich nicht für verrückt, wir haben das so gemacht!) Wenn es nicht freundschaftlich läuft, ist jeder Partner sowieso froh, nichts mehr vom anderen zu sehen oder zu hören.
 
G

Gast

  • #7
Kann ich dir genau sagen .Ich hab es erlebt .
Es ist ganz furchtbar den Partner zu verlieren und zusehen zu müssen wie er langsam über Jahre
stirbt . Aber wenn er dann - äußerlich völlig verändert - dich noch mit einem Leuchten in den Augen anschaut,bevor er stirbt ,dann weißt du, es war ein Mensch der dich begleitet hat im Leben auf das du mit Freude zurück blicken kannst . Ich selber war auf der einen Art unglaublich erleichtert und doch zu tief traurig als meine Partnerin gestorben ist . Verzweifelt ,hilflos,hab tagelang geweint man durchlebt Emotionen -unbeschreiblich - völlig irrational. Sie hatte 5 Jahre lang Brustkrebs und ist mit 41 gestorben . Ich wünsche mir nicht so zu sterben-ganz ehrlich .
 
  • #8
Trennung: hoffentlich nicht hintergangen und betrogen werden, anständig, fair, möglichst einvernehmlich, respektvoll, dennoch miteinander und nicht gegeneinander (schwierig, ich weiß)

Tod: hoffentlich in Frieden, Ruhe und Liebe, hoffentlich alles gesagt haben, ohne vorherige Unstimmigkeit, möglichst nicht alleine und möglichst schmerzfrei für denjenigen, der geht. Alles für denjenigen, der geht, tun - weinen kann man hinterher lange genug.

Generell alle Angelegenheiten geregelt haben,
(Habe sicher einiges vergessen.)

Mary - the real