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Wie überwindet man Trauer um einen Menschen und wird wieder offen für einen neuen Partner?

 
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Das ist eine ganz schwere Frage - ich habe nach einer 24-jährigen sehr harmonischen Partnerschaft meinen Mann verloren. Er ist an meiner Hand und Wange gestorben. Die Erinnerung daran treibt mir immer noch die Tränen in die Augen, und ich vermisse ihn schmerzlich. Geholfen hat mir Musik. Ich habe "Time do say goodbye" pausenlos und hoch und runter gehört. Es gibt auch gute Texte, die von Vicky Leandros oder Gitte gesungen werden. Viel schwerer ist es, wieder offen zu einem neuen Partner zu sein. Durch die sehr lang andauernde Zweisamkeit habe ich das Flirten verlernt - und Lügen konnte ich schon ganz und gar nicht. Leider muss ich feststellen, dass zahlreiche Herren auf dieser Plattform nicht ehrlich sind. Und etliche tragen Altlasten mit sich herum - gerade im finanziellen Bereich. Entweder wackelt ihr Job oder sie müssen eine frühere Partnerin nach einer Trennung auszahlen. Was vollkommen rechtlich richtig ist, was aber eine frische Partnerschaft belastet, denn ich bin völlig frei von Altlasten. 7E1FB12A
 
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@1: "... der Job wackelt..." - in Zeiten wie diesen kann man nie sagen, wie stabil ein Job wirklich ist. Es ändert sich vieles von heute auf morgen so schnell, da musst Du Dir schon einen pragmatisierten Beamten suchen, wenn Du da ganz sicher gehen möchtest
 
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Man kann die Trauer um einen geliebten Menschen nie richtig überwienden.
Man kann nur lernen damit zu leben.
Ich habe meinen Freund verloren als ich 26 Jahre war. Wir waren 7 Jahre zusammen.
Ich hatte zwar wieder eine Beziehung danach (als ich 32 J. war).
Aber es gab nur einen Mann im Leben, den ich wirklich liebte.
w39
 
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Mh. Ich weiß nicht. Ich fürchte, das geht überhaupt nur bedingt.

Wie sagte neulich eine Floristin: "Es gibt nur Trost, keinen Ersatz."

Will sagen: Es gibt Erlebnisse (Partnerschaften), die lassen sich überhaupt nicht "überwinden". Die sind (waren) einmalig, unwiederbringlich und gehören einmalig zum eigenen Leben dazu. Das fängt bei der eigenen Ursprungsfamilie samt dadurch erfolgender Prägung - ob sie einem nun gefällt oder nicht - an.

Vor diesem Hintergrund wundere ich mich auch, mit welcher Selbstverständlichkeit immer wieder von "nächsten" Partnern geschrieben wird. Als ob Menschen so einfach "austauschbar" oder "Beziehung" in ständiger "Prolongation" (mit wechselnden Statisten) einfach machbar wäre. Äußerlich sicher. Aber innerlich?! (und vor allem: Mit welcher Tiefe? - siehe #3...)

Ich für meinen Teil weiß gar nicht, ob ich mich nach x Damen überhaupt noch einmal richtig einlassen kann oder mag. Ich glaube, eher nicht. Denn: "Die große Liebe" kann es nach meinem Empfinden soooooo oft in einem menschlichen Leben gar nicht geben. Was bleibt, sind dann im wahrsten Sinne des Wortes "Lebensabschnittsgefährten", was sich nach meinem Empfinden allerdings irgendwie lauwarm anfühlt. Und (im Rückblick auf die Reihe der Verflossenen) irgendwie auch verdächtig nahe an die Idee von Beliebigkeit kommt.

Stellt sich die Frage, wozu man/frau denn überhaupt einen "neuen" (sehr treffend..., siehe Fragestellung) Partner möchte und was man/frau sich davon verspricht?

Z.B.: Große Liebe oder einfach weniger Einsamkeit, weniger Miete, Erfüllungsgehilfen für den eigenen Kinderwunsch oder, oder?

Naja, die Möglichkeiten der Konstellationen sind schier unüberschaubar. Schaut euch bei der nächsten Feierlichkeit die Paare mal unter den vorgenannten Gesichtspunkten an. ;-) Und dann prüft - gerade als Single - eure eigenen Motive.
 
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Als Frau die einen Mann hatte, der seine langjährige Beziehung tragisch verloren hatte, möchte ich anmerken, dass der nachfolgende Partner sehr kritisch bewertet wird auch unbewusst.
 
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trauer- ja. sie wird immer da sein. aber ist alleine bleiben eine lösung?neue kontakte sind wichtig, weil sie menschen seelisch und herzlich flexibler machen. man spürt sich durch die anderen.
man sollte sich mit menschen umgeben, die einem guttun und man sollte ehrlich im umgang miteinander sein.

lg
 
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