• #1

Wie Umgang mit dem Vater regeln?

Liebe Forengemeinde, ich habe ein großes Problem in Sachen Umgang.
Seit der Trennung von meinem Mann vor zwei Jahren verweigert meine Tochter (12) den Umgang mit ihm. (Er ist schwierig, oft unempathisch, in manchem narzisstisch - der Grund für die Trennung.) Ihre beiden Brüder (5 und 14) gehen zu ihm, er bemüht sich auch um sie; begeistert sind sie nicht. Laut Berater vom JA machen sie aber den Eindruck, es sei für sie ok, ihn unregelmäßig zu sehen. Ich hatte am Anfang vor, den Umgang mit dem Vater möglichst gering zu halten, weil er den Kindern nicht gut tut, worin mich Erziehungsberater und Psychologen bestärkt haben. (Die Frage, was drei Kinder allein rund um die Uhr für mich bedeuten, hat niemand gestellt.)
Inzwischen habe ich einen neuen, liebevollen, kinderfreundlichen Partner (wir sehen uns einen Tag und eine Nacht pro Woche, meist mit meinen Kindern) - doch meine Tochter lehnt ihn massiv ab und tyrannisiert mich/uns, wenn wir zusammen sind. Das ging so weit, dass sie einmal das Haus verwüstet hat. Sie war nun 2 Monate in der Jugendpsychiatrie, doch ihre Feindseligkeit ist ungebrochen. Inzwischen haben sich meine Beschützerinstinkte für sie in Verzweiflung gewandelt und ich frage mich, ob ich sie gegen ihren Willen wenigstens ein WE pro Monat zum Vater schicken sollte, damit mein Partner und ich einmal Zeit zum Durchatmen haben? Der Vater möchte das und bemüht sich auch leidlich um sie.
Wer hat Rat oder kennt eine ähnliche Situation?
 
  • #2
und ich frage mich, ob ich sie gegen ihren Willen wenigstens ein WE pro Monat zum Vater schicken sollte, damit mein Partner und ich einmal Zeit zum Durchatmen haben? Der Vater möchte das und bemüht sich auch leidlich um sie.
Wer hat Rat oder kennt eine ähnliche Situation?
Gegen ihren Willen etwas zu tun, ist absolut unvernünftig und sogar ganz falsch, du würdest sie für immer verlieren! Lass sie bei dir und stecke mit deinem Privatleben zurück. Sei für sie da und gebe ihr deine ganze Liebe, das ist der knallharte Preis für eine gescheiterte Beziehung mit Kinder.
 
  • #3
Puh, ganz ehrlich: Wenn mein Kind so massiv gegen meinen Partner vorgeht, dann würde ich dem auf den Grund gehen wollen. Du ziehst trotz Notlage hier den Partner deinem Not leidendem Kind vor. Wenn es sogar schon in der Psychiatrie war, dann würde ich als aller Erstes das Wohl des Kindes an erste Stelle stellen. Und es keinesfalls auch noch ungewollt zum Vater abschieben. Das hört sich für mich absolut haltlos an, wäre ich dein Partner, hätte ich mich zurück gezogen, bis diese Problematik geklärt ist. Auch ist die Trennung nicht so lange her, als das ein Kind nicht darunter leiden darf. Tut mir in der Seele leid, dein Mädchen. Welche Ursache auch immer diese Ablehnung hat, ich würde alles dafür tun, diese zu ergründen. Tyrannisieren ist für mich da der falsche Ausdruck, den du da deinem Kind gibst. Erstmal Abstand zum Partner und Ruhe reinbringen. Dann Ursachen angehen. Hormonell? Trauma durch Trennung?
 
  • #4
Bitte zwinge Deine Tochter nicht, den Umgang mit ihrem Vater haben zu müssen.
Die massive Feindseligkeit ändert sich dadurch überhaupt nicht.
Deine Tochter steckt in einer sehr schwierigen Zeit.
Trennung der Eltern, davor das Hickhack in der zerbrechenden Familie, Pubertät, neuer Freund der Mutter...
Da kommt einiges zusammen und manche Jugendlichen stecken das nicht so nebenbei weg.
Da passiert in deren Psyche viel im Hintergrund und sie schaffen es, ihre eigene Verzweiflung zu verstecken.
Sie war bereits zwei Monate in stationärer Behandlung.
Ich gehe davon aus, dass in der Klinik zumindest eine Anfangsdiagnose gestellt wurde (Depression?) und auch eine medikamentöse Einstellung.

Auch wenn es jetzt bitter für Dich klingt, aber zwinge sie nicht zum Umgang mit ihrem Vater.
Ihre Feindseligkeit könnte sich offen und massiv gegen Dich richten.
Sie könnte ihr psychisches Ungleichgewicht auch gegen sich selbst richten, um diesen Druck loszuwerden.
Selbstverletzendes Verhalten ("Ritzen"), Essstörungen, Ausbildung von Phobien, massiven Ängsten.

Bei Dir hat sie ihr Zuhause, ihren geschützten Raum.
Nimm ihr den nicht.

Und falls noch nicht passiert, kümmere Dich um eine Therapeutin für Deine Tochter. Dringend.
 
  • #5
Nachtrag:

Ich spreche aus Erfahrung.
Der Vater meiner Kinder hat es bis heute nicht wirklich gecheckt, was er mit seinem Verhalten in der Trennungsphase und danach angerichtet hat.
Ich bin froh, nach der Scheidung partnerlos zu sein, meine Kinder brauchen mich und nicht noch einen neuen Menschen um sich.
 
  • #6
Ist das noch der Partner, über den Du in Deinen anderen Threads geschrieben hast?

Tja, da bleibt nicht viel zu sagen. Es sind Deine 3 Kinder, die Du wolltest und um die Du Dich zu kümmern hast. Dein Leben steht erstmal ganz weit hinten. Also tu Deine Pflicht und lass die Männer erstmal aus Deinem Leben.
 
  • #7
Unglaublich dass du überlegst Deine Tochter gegen ihren Willen zu ihrem Vater zu schicken, um mit Deinem Freund Deine Ruhe zu haben, obwohl sie schon in der Psychiatrie gelandet ist. Merkst du nicht dass da was nicht stimmen kann? Merkst du nicht, dass Du die Verbindung zu deiner Tochter verlierst? Es hat 100 % plausible Gründe, dass sie die beiden Männer so vehement ablehnt. Da solltest du mal lieber ansetzen. Ich weiß dass du die totale Belastung abkriegst, aber hier geht's um eine minderjährige, für die sich außer dir keiner einsetzen wird.

W30
 
  • #8
das ist der knallharte Preis für eine gescheiterte Beziehung mit Kinder.
Ja klar, und deshalb darf sich die Mutter auch keinem neuen Mann mehr zuwenden; sie muss schließlich büßen ... Oh, wenn ich so etwas schon lese, mal wieder so ein richtig hilfreicher und damit auch wirklichkeitsfremder Kommentar!

Liebe FS, eigentlich erlebst du nur das, was viele Mütter von pubertierenden Kindern erleben: deine Tochter ist - im Gegensatz zu den beiden Jungs - unglaublich eifersüchtig. Mag sein, dass dieses Verhalten noch deutlicher an den Tag tritt, weil »ein neuer Mann ihre Mama beansprucht«, aber oft genug braucht es diese Änderung gar nicht. Ich finde, dass du schon das Recht hast, mindestens einmal/Woche mit deinem Freund euer neues Glück zu genießen, zumal der sich offensichtlich als recht verständnisvoll herausstellt (es gibt nicht so viele Männer, die bereit sind, gleich drei Kinder in ihre neue Zuneigung mit einzubeziehen). Sogar der leibliche Vater scheint gut zu reagieren, indem er sich um seine Tochter bemüht. Wenn auch nur »leidlich«, was bei Kindern in der Pubertät ja auch nicht so einfach ist.

Vermutlich bleibt dir nichts anderes übrig, als dieses Tochter-Verhalten durchzustehen, auch wenn dabei ein paar Jahre ins Land ziehen, bis sie aus der Pubertät raus ist. In der Hoffnung, dass dein neuer Freund ebenfalls ausreichend Geduld hat. Vielleicht kannst du ja regelmäßig kleine Unternehmungen nur mit deiner Tochter (also ohne die Brüder) unternehmen; shoppen, Kino o.ä. Damit sie merkt, dass sie dir wichtig ist und sie dich ab und zu nur für sich alleine hat.

Ich würde jedenfalls darauf bestehen, dass alle drei Kinder 1x pro Monat ein WE gemeinsam bei ihrem Vater verbringen. Lass dir nicht einreden, dies sei »Kindesmisshandlung«. Auch Kinder müssen Rücksicht auf ihr Umfeld nehmen, einmal alle vier Wochen ist nicht zu viel verlangt. Wichtig: bleibe mit dem Jugendamt, evtl. auch mit einem Kinderpsychiater in Kontakt und berate dich regelmäßig mit ihnen.
 
  • #9
Ich denke, Deine Tochter kann ihren Gefühlen keine Worte geben und hat niemanden, der sie versteht. Deine Söhne wollen Dir nur keinen Stress machen und ertragen das alles, Deine Tochter kann es nicht. Es ist auch manchmal so, dass wenn Kinder Eltern was nicht erzählen, sie schon wissen, dass die Eltern das sowieso ignorieren, Vorwürfe machen, schuldig sprechen, nicht glauben oder sagen "aha, schlimm, aber nun ist es wieder gut". Und dann äußern sich die inneren Probleme durch äußerlich auffälliges Verhalten.
Also wenn Du bislang keinen guten Kontakt zu ihr hattest, sondern ihr ihre Probleme eher ausreden wolltest, weil Du überfordert bist oder Dich nicht einfühlen kannst, denke ich, dass es jetzt in dieser Extremsituation auch nicht funktioniert und es aber nun gerade nicht mehr so ist, dass sie allein damit klarkommt, was in ihr los ist. Sie kommt ja nun auch in die Pubertät. Einen Hirntumor wird sie ja hoffentlich nicht haben.

Es wird Gründe haben, dass sie nicht zum Vater will. Falls Du sie danach gefragt hast und sie nicht antwortete, kann sie es vielleicht nicht sagen. Schon erwachsene Menschen können oft nicht ausdrücken, was mit ihrer Gefühlswelt los ist.
Ich denke, sie will mehr ECHTE Bindung zu Dir, aber Du schiebst sie immer weiter weg, nun auch noch dahin, wohin sie garantiert nicht will. Damit erzeugst Du immer mehr Distanz im Mutter-Tochter-Verhältnis.

Weißt Du, wie ihr Alltag aussieht? Mobbing in der Schule? Hatte sie mal eine Begegnung mit einem Begrabscher? Vielleicht seid ihr bei eurer Trennung so beschäftigt mit euch selbst gewesen, dass ihr gar nicht mitbekommen habt, was es mit ihr gemacht hat?

Die Frage, was drei Kinder allein rund um die Uhr für mich bedeuten, hat niemand gestellt.
Die kümmern sich um das Wohl der Kinder. Die können doch nicht sagen "Sie Arme, schicken Sie die Kinder ruhig zu dem Mann, von dem Sie selbst sagen, er täte den Kindern nicht gut".
Ich würde an Deiner Stelle zu eine/m/r Familientherapeut/e/nin gehen, allein erstmal. Du bist nicht mehr allein für Dich veranwortlich. Ein Psychologe, der sagt "Sie müssen auch an sich denken, ignorieren Sie die Wünsche ihrer Kinder" bringt nichts, dass die Situation sich bessert.

doch meine Tochter lehnt ihn massiv ab und tyrannisiert mich/uns, wenn wir zusammen sind
Ich bin keine Psychologin, aber für sieht es so aus, als hätte sie ein massives Problem und Du bist blind dafür, aber sie erwartet natürlich von ihrer Mutter, dass sie ihr hilft. Nicht nur "sag schnell, was los ist, dann ist wieder gut und nun sei lieb".
Ich versteh schon, dass Du überfordert und ratlos bist, aber Deine Lösungen sind so, als wäre bei euch alles gut und das einzige Problem sei, dass Deine Tochter sich seltsam benimmt. Seh ich absolut nicht so.

Mein Rat ist: Geh zu eine/m/r guten Familienpsycholog/en/in und schildere Deine Ehe, Deine Trennung, das Verhalten der Tochter, Deine Reaktionen auf Deine Kinder usw..
 
  • #10
Liebe FS,
ich möchte dir meine Erfahrungen dazu beschreiben.
Vor vielen Jahren habe ich mich vom Vater meiner jüngeren Tochter getrennt. Sie war damals 9 und ist heute 32. Ich hätte es sehr gewollt, dass es eine normale Vater-Tochter-Beziehung wird, doch der Vater hat sich immer mehr zurück gezogen und letztendlich den Kontakt einschlafen lassen. Ein Jahr nach der Trennung habe ich einen neuen Partner kennengelernt, mit dem ich dann auch 11 Jahre zusammen gelebt habe. Meine Tochter war anfangs der größte Gegner dieser Beziehung. Ich würde schon sagen, dass sie Sabotage betreiben wollte. Wir haben sie einfach machen lassen. Sie hat mir immer unterstellt, ich wäre die Böse. Dass ihr Vater den Kontakt nicht mehr wollte, hat sie überhaupt nicht gesehen. Erst Jahre später, da war sie zwischen 18 und 20, hat sie es verstanden.
Heute sagt sie, das mein damaliger neuer Partner ihr mehr Vater ist, als ihr leiblicher. Zu dem gibt es nach wie vor keinen Kontakt. Hingegen hat sie zum "Ziehvater" noch heute sehr guten Kontakt, und er ist in schwierigen Situationen noch immer für sie und auch für mich da, wenn es nötig ist. Und das, obwohl er seit fast zehn Jahren glücklich verheiratet ist und eine neue Familie hat.
Fazit: Lass dir dein neues Glück nicht vermiesen. Deine Tochter kriegt sich schon wieder ein. Sei einfach konsequent und liebevoll in dem, was du tust. Das wird schon.
Wünsch dir alles Gute.
 
  • #11
Liebe FS,
meine Töchter waren 12 und 14 als ihr Vater (Narzisst) zur Freundin gezogen ist.
Er hatte nie ein Verhältnis zu seinen Kindern aufgebaut und so waren sie nicht dazu zu bewegen, auch nur eine Nacht bei ihm zu verbringen. Sie merkten, dass sie ihm lästig waren. Ich hätte nie von ihnen verlangt, sich ihrem Vater "auszusetzen". Verlange du das bitte nicht von deiner Tochter.
 
  • #12
Laufen,

Ich glaube , hier in einem Laienforum sind wir überfragt.

Deine Tochter schreit um Hilfe.
Aber wie ihr richtig helfen? Langfristig?

Suche Dir und ihr therapeutische Unterstützung, auch Du hast noch so Deine eigenen Themen - auch Dein neuer Partner ist ja nicht so problemfrei - zum Bearbeiten / Klären.
Und zu den eigenen Terminen dann moderierte Mutter- Tochtergespräche.

Zwang ist kontraproduktiv, das Thema Umgang würde ich auf Eis legen, bis alles ruhiger ist.
Es geht momentan darum, Ruhe hinein zu bringen für sie und für Dich Stabilität, Stressabbau.
Sie braucht, außer einen Rahmen auch Halt, Vertrauen, Liebe und Annahme durch Dich. Sie braucht Dich.

Es ist viel passiert in den letzten Jahren, Du hast Deine Ehe schon mal beschrieben. Dann die Trennung, dann hast Du Deine Fragezeichen mit Deiner neuen Partnerschaft.
Dass da ein Kind vollständig das Gleichgewicht verliert? Nachvollziehbar, oder?

Du sollst auch zu Deinem Recht kommen, auch Du brauchst Raum.

Aber versucht da mit Unterstützung einen guten Weg zu finden.
Auch wenn Deine Gefühle absolut verständlich sind, mit Druck verlierst Du Dein Kind.
Wenn sie nicht zum Vater möchte, dann zwinge sie bitte nicht. Sie hat ihre Gründe.

Viel Kraft Dir,
Und eine ganz liebe virtuelle Umarmung.

W,49
 
  • #13
Ich hab gerade in Deinen anderen Thread geguckt. Dein Partner spielt in zwei Bands, hat einen stressigen Job und ihm macht es nichts, wenn ihr euch ein WE nicht seht, weil er ausschlafen muss usw.. Ich hab den Eindruck, Du konzentrierst Dich viel zu viel darauf, Dein Leben für diese Partnerschaft passend zu machen und übersiehst, wie es den Kindern dabei geht. Die merken das genau, wenn sie funktionieren sollen, weil die Mutter alles einem anderen unterordnet. Falls das so ist, kann ich mir vorstellen, warum Deine Tochter den Mann ablehnt. Er bewirkt, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf ihn lenkst und Dich zu Ungunsten Deiner Tochter unterordnest.
Dein Ex ist ja sowieso ein schwieriger Mensch, ich hoffe, es hat sich seine verbale und psychische Gewalttäigkeit gebessert. An den hattest Du Dich ja auch ewig versucht anzupassen, scheint mir wegen Deines ersten Threads und Deiner damaligen Abhängigkeit. Wenn die Beziehung schwierig ist, leiden die Kinder immer darunter, dass sie das ertragen müssen und dass die Eltern nur mit sich beschäftigt sind mit ihren Unverträglichkeiten.

Ich glaube, Du hättest gern mal einen, der DIR zuhört und sich um Dich kümmert. Dabei musst Du Dich ja nun um drei Kinder kümmern. Und Du hast einen Partner, der Dir das Gefühl vermittelt, dass Du nicht wirklich wichtig bist, also auch nur ab und an mal für Dich da, wenn er gerade nicht arbeitet, Musik macht oder sonstiges zu tun hat. Aber Du nimmst ihn so wichtig, dass Du Deine Tochter wohin schicken willst, wo sie absolut nicht hin will. Er cancelt anscheinend nichts von seinem Leben für Dich, Du aber versuchst, sogar Deine Kinder an die Beziehung anzupassen.

Ich schlag Dir nochmal ne/n Familientherapeutin/en vor. Ich bin der Ansicht, bevor Du nicht Deine Probleme in Deiner Familie gelöst hast, also mit Deinen Kindern im Reinen bist, mit ihnen reden kannst und sie an die wichtigste Stelle setzt, wirst Du keine ruhige Partnerschaft haben können.
Ich würde mich auch mal fragen, ob ich das von der Partnerschaft bekomme, was ich mir wünsche, und ob ich nicht aus Verzweiflung alles hinnehme, was der Mann mir vorsetzt. Deine Kinder sitzen mit Dir ja zwangsweise in einem Boot und müssen Deine Verzweiflung bei der Suche nach Liebe und Zeit von diesem Mann mittragen. Das ist ganz falsch. Deine neue Beziehung muss auch zu Deinen Kindern passen, wenn es nicht nur eine Affäre sein soll, also die Kinder von dem Mann gar nichts mitkriegen und die Mutter die Kinder an erste Stelle setzt.
 
  • #14
Vermutlich bleibt dir nichts anderes übrig, als dieses Tochter-Verhalten durchzustehen, auch wenn dabei ein paar Jahre ins Land ziehen, bis sie aus der Pubertät raus ist
Hier geht es doch nicht darum die hormonellen Schwankungen einer Pubertierenden zu ertragen, die in ein paar Jahren beendet sein werden und alles ist wieder gut. Das Mädchen war mit 12 Jahren 2 Monate in der Jugendpsychiatrie. Auch ich habe Deine vorherigen Posts gelesen und komme aus dem Staunen nicht mehr raus.
"eitdem quält mich die Frage, ob ich das alles zu dramatisch sehe bzw. wo autoritäres Gehabe aufhört und psychische Misshandlung beginnt."
Du wunderst Dich jetzt nicht wirklich Laurina? Du solltest der Halt im Leben des Mädchens sein und sie nicht zwingen ihren Vater zu besuchen, wenn sie nicht will, damit Du und Dein Partner mal durchatmen könnt.
(Die Frage, was drei Kinder allein rund um die Uhr für mich bedeuten, hat niemand gestellt
Natürlich nicht. Warum auch?;Es sind Deine Kinder, die Du wolltest und für die Du jetzt die Verantwortung übernehmen musst. "Ein bissschen" Kinder kriegen geht nicht. Laurina, ich vertrete die Ansicht, dass es Menschen gibt, die können gut ohne Partner leben und welche, die können es nicht. Du gehörst zu Letzteren, oder? Ansonsten würdest Du Dir bei dem Chaos in Deinem Leben nicht noch eine Beziehung antun. Ausnahmsweise bin ich da ganz bei @ErikDo und sogar ganz, ganz, ganz ausnahmsweise beim Master der Inspiration. Kümmer Dich um Deine Kinder und vergiss die Männer in den nächsten Jahren in Deinem Leben.
W, 53
 
  • #15
Ich habe mir nun die Korrespondenz von @Laurina aus dem Juni diesen Jahres angesehen, denn in vielen Antworten wird auch darauf Bezug genommen.
Hier kann ich noch viel weniger als im aktuellen Thread erkennen, dass Laurina sich nicht bemühen würde, ihren eigenen Kindern - darunter auch der z.Zt. etwas problematischen Tochter - gerecht zu werden. Dass hier bei einigen Foristen ein leiser Vorwurf (ein bisschen Kinder kriegen geht nicht ...) durchklingt, ist schade und wird dem Verantwortungsbewusstsein der FS nicht gerecht. Wissen wir denn alle, wie sich unsere Zukunft entwickelt? Ob wir später einmal Probleme (mit Kindern, mit dem Geld, mit der Liebe) haben werden? Und wir deshalb immer mit angezogener Handbremse durchs Leben gehen? Also ich weiß das von mir selbst nicht, ich lebe im Hier und Jetzt - was noch lange nicht bedeutet, dass ich grundsätzlich egoistische Entscheidungen treffe. Laurina macht dies auch nicht!

Soll sie, ausschließlich das Wohl ihrer Kinder vor Augen, auf eigenes Glück verzichten? Hier geht es um ein (1!) Wochenende pro Monat, nicht darum, nächtelang um die Häuser zu ziehen.
Dein Leben steht erstmal ganz weit hinten. Also tu Deine Pflicht und lass die Männer erstmal aus Deinem Leben.
Wann darf denn, bitte, die FS wieder glücklich sein? Mit 60 oder 70 Jahren? Wie gut tut den Kindern eine verbitterte Mama? Es ist immer leicht, aus dem Off zu schießen - ohne eine auch nur annähernde Belastung an der Backe zu haben. Ich kann in den Ausführungen von Laurina auch nicht erkennen, dass sie versucht, »ihr Leben für die neue Partnerschaft passend zu machen« (@void), in meinen Augen bemüht sie sich, allen um sich herum möglichst gerecht zu werden - und dabei darf sie auch ein wenig an sich selbst denken!

Wer mit Kindern zu tun hat oder hatte, weiß, dass diese auch kleine Teufelchen und Tyrannen sein können. Verständnis und Nachsicht in allen Ehren, manchmal tut eine kleine Auszeit voneinander, zB einmal im Monat, allen Seiten gut. Voraussetzung: die Kinder spüren dennoch, dass sie geliebt werden.
 
  • #16
Hallo Laurina,

auch ich war nach der Scheidung alleine mit meinen drei Kindern.
Die wollten alle keinen Kontakt zu ihrem Vater, weil er sich während unserer Ehe nie um sie gekümmert hatte und ihnen eigentlich kein Vater war. So waren sie ebenfalls immer nur bei mir. Das hat mich jedoch nie eingeschränkt, weil ein neuer Mann nach meiner Eheerfahrung kein Thema mehr für mich war.

Bis zum Auszug meiner Kinder nach ihrem Studium führten wir ein wundervolles, freies Leben ohne Einschränkungen von irgendeinem Mann. Diese Zeit möchte ich nicht missen. Kein neuer Partner wäre mir so wichtig gewesen, dafür meine Kinder in Konflikte zu stürzen. Inzwischen führen sie ihr eigenes Leben, doch wir haben immer noch einen unverändert guten Kontakt.

Kinder brauchen Sicherheit und Geborgenheit und das Gefühl, dass sie ihren Eltern oder nach einer Trennung oder Scheidung, auch nur einem Elternteil wichtig sind. Doch du möchtest, dass jemand die Frage stellt, was deine drei Kinder rund um die Uhr für dich alleine bedeuten, bzw. wie sie dein eigenes Leben und deine Bedürfnisse verhindern.

Vor einem neuen Partner, ganz gleich wie liebevoll oder kinderfreundlich er ist, sollten immer deine Kinder kommen.
Deine Tochter hat offenbar ganz massive psychische Probleme und denen solltest du nachgehen wollen. Es wird Gründe geben, weshalb sie den Umgang mit ihrem Vater kategorisch verweigert und die müssen therapeutisch aufgearbeitet werden. Immerhin haben diese sich so manifestiert, dass sie die Abneigung gegen ihren Vater sogar auf deinen neuen Mann in deinem Leben überträgt, vielleicht könnten diese Gründe sogar ihr gesamtes Männerbild beeinflussen.

Es ist nachvollziehbar, dass du dich nach einer misslungenen Ehe nach Liebe und Zärtlichkeit sehnst und glücklich darüber bist diese gefunden zu haben, jedoch wäre vielleicht die Vorgehensweise im Moment zu überdenken, mit Rücksicht auf deine Kinder, insbesondere deine Tochter. Zwei Monate Jugendpsychiatrie sind kein Pappenstiel. Und du schreibst ja, dass ihre Feindseligkeit trotzdem ungebrochen ist. Sie zu zwingen, ihren Vater zu besuchen, damit du mit deinem neuen Freund alleine sein kannst, wäre mit Sicherheit kontraproduktiv.

Hat deine Tochter keine Freunde oder eigene Interessen?
In diesem Alter sind Mädchen doch oft verrückt nach Pferden, wollten reiten und verbringen ihre Zeit im Pferdestall. (War bei meinen Töchtern so).
Der Vater und auch du könnten versuchen die Interessen des Mädchens (gilt auch für die Jungs) zu unterstützen oder sie für Angebote zu interessieren. Erst wenn sie etwas hat, was sie interessiert und mit dem sie beschäftigt ist, wirst du Freiraum haben um ungestört Zeit mit deinem Freund verbringen zu können.

Ich sehe es zwar nicht so wie @ErikDo, dass dein Leben erstmal ganz weit hinten steht und du Männer erstmal aus Deinem Leben lassen sollst aber ich finde das Timing ist ganz wichtig.

Unabhängig davon solltest du für deine Tochter eine gute Therapeutin suchen.
 
  • #17
@Laurina
Ich denke deiner Tochter ist es zuzumuten 1 Wochenende im Monat beim Vater zu verbringen. Vorausgesetzt natürlich er bemüht sich, ist nicht gewalttätig oder süchtig oder asozial! Ihr seid beide die Eltern und beide haben Verantwortung zu übernehmen. Auch nach einer Trennung. Er will es ja, schreibst du. Das ist positiv!!! Ich finde sogar gerade weil Euer Kind psychisch auffällig ist, benötigt es jetzt beide Elternteile zur Seite für einen stabilen Rahmen. Negativ wäre es doch, wenn der Vater jetzt komplett aus dem Leben seiner Tochter verschwindet. Nein, sie sollen sich miteinander auseinander setzen und Umgang pflegen. Er soll weiterhin ihr Papa bleiben. Viele Väter erlernen erst mit der Zeit und im Alter den richtigen Umgang mit ihren Kindern. Der Vater ist wichtig mit seiner Vorbild- und Orientierungsfunktion für ein Kind. Und klar, dein Ex hat offensichtlich nicht Pädagogik studiert und ist wenig kinderlieb. Dann frage ich mich natürlich, warum du mit ihm 3 Kinder in die Welt setzen musstest, wenn er so schrecklich ist.... Deine neue Flamme ist ein "Verehrer"! Mehr nicht! Ihr führt keine Beziehung. Und das spürt deine Tochter und revoltiert dagegen. Es ist für deine Kinder einfach ein wildfremder Mann, der ab und an zum unverbindlichen Sex vorbei kommt. So beschreibst du das in deinem anderen Post. Ich finde, es wäre einfühlsam von dir, dich ausser Haus mit fremden Männern zu treffen. Dein Verhalten ist den 3 Kindern wirklich nicht zuzumuten. Sorry! Die Kinder brauchen Nestschutz! Ich würde auch nicht tolerieren, wenn in meinem Wohnzimmer plötzlich ein wildfremder Typ, z.B. Freund meines Ex oder Nachbarn, abends auf meiner Couch sitzt, Hallo sagt und mein Badezimmer benutzt. Versetze dich doch einmal in die Lage deiner Kinder, anstatt dich über sie zu beschweren. Es mangelt dir selbst an Empathie und Feingefühl. Du verhälst dich total rücksichtslos gegenüber deiner Familie.
 
  • #18
s ist immer leicht, aus dem Off zu schießen - ohne eine auch nur annähernde Belastung an der Backe zu haben.
Meine Kindheit hat mich wahrscheinlich so geprägt, ich habe nämlich eine Mutter der es total egal war was mit ihren Kindern passierte Hauptsache sie hatte einen Mann in ihrem Leben.

Darum, ja das ist meine Meinung.
Wann darf denn, bitte, die FS wieder glücklich sein? Mit 60 oder 70 Jahren?
Wenn sie glücklich wäre mit dem passenden Partner wäre sie stabil und könnte viel weitergeben, ist sie aber nicht. Bei ihr ist ein Drama nach dem anderen und wenn ich ein Mädchen mit 12 in die Psychatrie schicken muss, dann Prost Mahlzeit mit dem Erzwingen vom Umgang. Ich hab zwei ältere Schwestern und hab bei beiden die Folgen vor Augen.

Ich weiß, es wird immer kritisch gesehen. Aber wenn ich jetzt mit vielleicht drei Kindern AE bin und kaum Unterstützung habe vom anderen ET oder Familie, kann ich mich nicht daraus stehlen.

Glück beziehen etliche Foristen hier ja nicht aus einer Partnerschaft sondern nur aus sich selbst. Also TE einfach die vier Thesen vom Inspirationsmaster lesen und verinnerlichen, dann klappt es auch mit Deinem Kind. Weil Du brauchst keinen Mann mehr.
 
  • #19
Ich kann in den Ausführungen von Laurina auch nicht erkennen, dass sie versucht, »ihr Leben für die neue Partnerschaft passend zu machen«
Mein Eindruck ist das. Und zwar, weil sie den Vater beschreibt, auch von Fachkräften eine negative Einschätzung hat, und dann ihre Tochter, die absolut nicht dorthin will, aber genau dahin schicken will, damit sie Ruhe hat mit ihrem Partner. DAS ist ja das Signal an das Kind und es wird wissen, warum es "weg" soll.

Ich sehe destruktives Verhalten bei Kindern als einen Hilfeschrei. Vielleicht auch nur für mehr Aufmerksamkeit, aber im Fall der FS denke ich, dass sie einfach komplett überfordert ist und sich den Problemen, die sie mit ihrem Ex bei den Kinder bewirkt hat, nie richtig befasst hat. Ich denke, da liegt so viel unterschwellig im Argen, was erstmal aufgelöst werden müsste, bevor man sagen kann: Ich will neues Liebesglück für mich und das Kind hat nichts, es will nur ein "Teufelchen" sein. (wenn Du Dir den anderen Thread durchliest, wie der Vater sich verhalten hat, kannst Du das nicht mehr denken, würde ich mal behaupten wollen. Und wenn man liest, wieviele "Teufelchen" wirklich ernsthafte Probleme hatten, die ignoriert wurden, würde ich das nie als Begründung nehmen für das Verhalten eines Kindes. Dass die Tochter ne "verwöhnte Göre" sei, kann man bei der Beschreibung der Ehe der FS ganz sicher auch nicht denken. Und am Verhalten "verwöhnter Gören" sind für mich meist auch die Eltern schuld.)

Ich versteh schon, dass die Eltern sich dann nicht mehr zu helfen wissen, aber leider kommen die nie mal auf die Idee, bei sich selbst zu gucken, was sie alles falsch machen und wie sie aus der Sicht des Kindes gesehen werden und dass ein Kind nicht zu ihnen sagen kann "wir müssen mal reden", um dann verständlich und gut analysiert zu erklären, was ihm auf der Seele liegt.

Erst bleibt die FS bei einem Mann, der die Kinder mies behandelt. Natürlich versteh ich auch hier, dass sie sich abhängig gefühlt hat, aber - und das ist der springende Punkt: Das KIND versteht nicht, warum die Mutter so schwach ist, dass das Kind immer wieder nicht beschützt wird und dem ganzen ausgesetzt ist.
Nun hat die Mutter schon wieder neue Beziehungsprobleme zu lösen.
Wie geht es meinem Kind MIT MIR, mit dem, was ich so vorlebe, welche Spuren hat meine Ehe hinter. Darauf würde ich den Fokus legen und nicht "wie kann ein neuer Mann mir mein Leben möglichst schön machen und warum hat er so wenig Zeit für mich".

Voraussetzung: die Kinder spüren dennoch, dass sie geliebt werden.
Ich glaube, die Tochter spürt das nicht. Und sie wird es noch weniger spüren, wenn sie nun dahin soll, wo sie nicht hin will und das Gefühl haben muss, dass selbst die destruktiven Hilfeschreie dazu führen, dass sie noch weiter auf Distanz gehalten wird. Nur für einen neuen Mann, der viermal im Monat kommt.
 
  • #20
Vielen Dank an alle, die hier geantwortet und sich teilweise auch die Mühe gemacht haben, meine alten Threads zu lesen.
Es ist wahr, dass ich zu lange bei meinem Mann geblieben bin und auch zu lange nicht wahrhaben wollte, wie sehr sein Verhalten meinen Kindern geschadet hat.
Meinem Bauchgefühl nach wäre es am besten, wenn alle drei den Vater nicht mehr sehen müssten. Ich würde ihnen das auch ermöglichen wollen, mein neuer Partner (der aus dem anderen Thread, jedoch keine "Nur-Sex-am-Wochenende-Beziehung", sondern eine zunehmend tiefe, ernsthafte Beziehung, deren Anfangsprobleme sich immer besser klären lassen, auch wenn die räumliche Situation über die kommenden drei Jahre so bleiben wird) würde auch alle drei Kinder voll integrieren und mich niemals drängen, sie wegzuschicken.
Ich habe Beratung von Kinderpsychologen, Psychiatern und dem Jugendamt - alles, was irgendwie geht. Meine Tochter ist das Kind von den dreien, mit dem ich die meiste Zeit allein verbringe - Kino, Shoppen, Filmabende, Restaurantbesuche, nächtelange Gespräche. Ich weiß ziemlich genau, was in ihr vorgeht und was der Vater kaputtgemacht hat. Sie vermisst ihn und sie hasst ihn, und sie kann/will das im Moment nicht aufarbeiten. Ich war in der Erziehung oft zu milde, weil ich die Willkür und Strenge des Vaters ausgleichen wollte. Nun hat sie (nach Aussage des Klinikpsychologen, den sie sehr mag) zu viel Macht in der Familie. Das war falsch, daran muss ich arbeiten.
Die Psychiaterin meines Sohnes sagte mir auf die Frage nach dem Umgang, ich solle die Kinder trotz schlechtem Gewissen regelmäßig zum Vater schicken, auch wenn er schwierig ist, weil ich sonst die Kraft nicht finde, den ganzen Rest der Zeit allein für sie da zu sein.
Ich tu das nicht regelmäßig, sondern nur so, wie es das Jugendamt nach einem Gespräch mit den Kindern empfohlen hat.
Demnach, was mir hier viele raten, werde ich es aber noch weiter reduzieren und meine Tochter nicht zum Vater zwingen, sondern hoffen, dass sich die Situation mit dem neuen Partner mit der Zeit entspannt. Mein Partner ist mir nicht wichtiger als meine Kinder, aber anders wichtig. Für die Kinder auf das Glück als Paar zu verzichten, empfinde ich nicht als hilfreichen Rat; es muss beides möglich sein, vor allem, wenn der Partner so kinderlieb ist und alles mittragen möchte?
 
  • #21
Nun hat sie (nach Aussage des Klinikpsychologen, den sie sehr mag) zu viel Macht in der Familie. Das war falsch, daran muss ich arbeiten.
Dein Mann hat eine dominante Seite, vielleicht hat deine Tochter die auch. Das muss ja nicht schlecht sein, allerdings wäre es dann gut, sie in konstruktivere Bahnen zu lenken. Vielleicht sieht dein Ex auch in deiner Tochter ein bisschen sich selbst und hat sie möglicherweise extra in ihrem Willen brechen wollen? Nur ein Gedanke, der muss nicht richtig sein.
 
  • #22
Für die Kinder auf das Glück als Paar zu verzichten, empfinde ich nicht als hilfreichen Rat; es muss beides möglich sein, vor allem, wenn der Partner so kinderlieb ist und alles mittragen möchte?
Liebe Laurina, ich erinnere mich gut an deinen ersten Thread, hatte mich damals sehr ausführlich beteiligt. Du bist eine der wenigen FS hier in einer kritischen Lage, die sich wirklich richtig intensiv mit den Beiträgen, die ans Eingemachte gehen, auseinander setzen und ihr Leben daraufhin tatsächlich ändern - dass wir das hier mal so mitverfolgen dürfen, finde ich gut.
Hier mein Rat: nein, du musst nicht auf eigenes Paarglück verzichten, denn du hast auch Bedürfnisse. Aber dein Glück darfst du nicht auf Kosten deiner Tochter suchen. Wenn sie nicht zum Vater gehen will, geht sie da nicht hin. Punkt. Du verabredest mit ihr, wo sie hingeht, wenn du dich mit deinem Freund triffst, denn auch den muss sie nicht gut finden. Sie muss akzeptieren, dass du einen hast, aber gut finden und Zeit verbringen muss sie nicht mit ihm.
Dass sie zu viel Macht hat, verstehe ich angesichts der Familienstruktur, die ihr hattet. Um das nachzuvollziehen beschäftige dich mal mit "Parentifizierung".
Du solltest ganz dringend lernen, wie man mütterlich agiert (einerseits Grenzen setzt, andererseits einen Rahmen für eine warme Bindung herstellt, der ihr Kindsein ermöglicht). Dafür machst du am besten selbst eine Therapie. (Ich rate zu einer Psychoanalyse - im Raum München sollte es einfach sein, kompetente Leute zu finden). Ich rate das, weil du aus einer Beziehung kommst, in der du Gewalt toleriert hast, weil du sie nicht als solche erkannt hast. Das bedeutet, dass du deine Tochter nicht beschützt hast - deswegen wird sie auch einen Mutterhass entwickelt haben. Den musst du versuchen aufzulösen - für das Seelenheil deiner Tochter bist du der Schlüssel, und ihre Gesundung sollte für dich an erster Stelle stehen. Ich schließe mich da @ErikDo an.
Du weißt nicht, wie man so etwas auflösen kann, deswegen suche dir kompetente Hilfe. Dass du diese noch nicht hast, ist daran zu erkennen, dass du bei dieser wichtigen Sache ein Forum befragst! Bitte kümmere dich richtig - den Anfang hast du gemacht.
 
  • #23
@Laurina
Ich denke, dass deine Tochter kritiklos deine negative Haltung gegenüber deinem Ex-Mann übernimmt. Das funktioniert automatisch. Du lebst es ihr vor. Du zeigst deine Ablehnung und Abwertung vor deinen Kindern offen. Und sie übernehmen Deine Meinung. Das läuft unterbewusst ab. Papa ist der böse Mann, der Mama verletzt hat. Er ist schuld. Mit so einem schlechten Vorbild prägt du die negative Denke deiner Kinder zum Thema Mann für's Leben. Ich habe das selbst erlebt, als meine Eltern eine Ehekrise hatten. Ich war noch zu klein, um beide Seiten zu verstehen. Erst heute mit Ü40 sehe ich, wie sehr meine Mutter die Familie manipuliert hat mit ihren Gefühlen und negativen Erzählungen. Die positiven Dinge meines Vaters wurden nie erwähnt. Er war großzügig und machte viel für uns! Erst heute wird mir klar, dass meine Mutter das Familien Haushaltsgeld für Kunst und Krempel, wildfremde Gäste und "Freunde" und ihre Klamotten, Schuhe, Kosmetik und Reisen verschwendet hat. Sie hat das familiäre Umfeld immer belogen nach dem Motto, sie müsse sparen, wir hätten Schulden. An uns Kindern sparte sie und an meinem Vater! Sie liebte das Luxusleben und flog 2-3x im Jahr ohne uns in Urlaub. Und natürlich war sie immer die "Arme" mit dem agressiven Ehemann, der fremdging. Sie führte kein Haushaltsbuch, konnte nicht kochen und versorgte uns Kinder nicht richtig! Vor 10.00 Uhr stand sie gar nicht auf und bis Mitternacht wurde ferngesehen.Tagsüber sonnte sie sich im Garten, fuhr durch die Gegend und ging shoppen. Um sich zu schminken morgens, benötigte sie 1h. Zeit für Frühstück machen hatte sie nicht. No sports und Übergewicht ohne Ende. Ein Irrsinn aus heutiger Sicht. Ich verstehe nicht, warum sich mein Vater das alles hat gefallen lassen. Und klar gerät die Ehe und Stimmung dann in Schieflage, wenn Einer hart arbeiten muss und der Andere verprasst das Geld und liegt auf der faulen Haut. Das nur als Beispiel. Mir wurde ihr Verhalten jetzt in meiner letzten Partnerschaft gespiegelt. Wenn du dich mehr am Riemen reißt, dann könnten deine Kinder eine Beziehung zum Vater aufbauen. Du hast geschrieben, er bemüht sich um sie! Und NEIN, dein neuer Verehrer übernimmt keine Verantwortung für die Kinder. Er trägt nichts mit. Was tut er denn für deine Kinder??! Du hast wirklich die rosa Brille der Verliebtheit auf. Er hat doch nicht einmal am Wochenende Zeit für dich! Ihr seht Euch nur 1x die Woche. Du redest dir da so einiges schön und deine Kinder müssen unter deinen Eskapaden leiden. Ihr kennt Euch doch noch gar nicht lang. Es ist eine Zumutung für deine Kinder einen "Übergangs-Tröste-Mann" im Haushalt zu ertragen. Mit einer festen Beziehung ja! Dann würden die Kinder sicher positiver reagieren. Wieso trefft Ihr Euch nicht ausserhalb, um des lieben Friedens willen. Damit Ruhe einkehren kann. Die Tochter ist überfordert mit deinem übereilten Partnertausch! Sicher ist er auch der Trennungsgrund.
 
  • #24
Noch ein paar Aspekte zu den hier geschriebenen Gedanken:

Die "neuen" Beziehungsprobleme, die sich in der Zwischenzeit durch viele Gespräche und einen unglaublich wohltuenden gemeinsamen Kurzurlaub relativ gut gelöst haben, sind meinen Kindern nicht bewusst gewesen. Das habe ich mit mir allein ausgemacht.
Mir ist auch bewusst, dass ich wieder stärker werden und das auch ausstrahlen muss, nicht nur meiner Tochter gegenüber. Der vierzehnjährige Bruder kopiert immer wieder das destruktiv-abwertende Verhalten seines Vaters, der Fünfjährige hat seine Trotzphasen. Der große Bruder hasst die Schwester, weil sie sich so "tyrannisch" gebärdet und den Familienfrieden aus seiner Sicht kaputtmacht. Wenn sie einmal friedlich ist, übernimmt er diese Rolle. Wahrscheinlich oftmals auch einfach nur pubertäres Verhalten, aber es ist eben kein zweiter Erwachsener da, um das auszubalancieren. Und ich bin auch nur ein Mensch ...
Meine Tochter hat Hobbies, und ich unterstütze sie dabei. In ihren depressiv-aggressiven Phasen wollte sie aber gar nichts mehr machen, weder Reiten noch Hip-Hop noch Backen. Vielleicht wird es nun nach der Klinik (da wollte sie selbst unbedingt hin, es hat ihr gut getan - und gerade heute lief der erste Ausflug seit Monaten mit meinem Partner überraschend gut - sie war freiwillig dabei und hat sich wohlgefühlt) wieder besser.
Ein Freund sagte mir einmal, er habe den Eindruck, die Kinder, allen voran meine Tochter, hätten sich beim Vater abgeschaut, wie man emotional erpresst und manipuliert, und dass ich als leider wohl doch auch co-narzissische Partnerin es in meiner Harmoniesucht immer allen recht machen wollte, auch wenn meine Bedürfnisse dabei auf der Strecke geblieben sind. Ich denke, da ist was dran - auch daran muss ich arbeiten.
Insofern ist meine Tochter zum einen auf jeden Fall zu "mächtig" in der Familie (fühlt sich z. T. auch als Partnerersatz), zum anderen ist sie auf jeden Fall ebenso stolz und stur wie ihr Vater - aber nachdem, was er ihr emotional angetan hat, hat sie ein Recht darauf, denke ich, und es wäre an ihm, mal sich selbst zu reflektieren und auf emotionaler Ebene auf sie zuzugehen. Was er niemals tun wird, weil er es wohl leider nicht kann ...
Dennoch bleibt die Frage, wenn die Jungs zu ihm gehen und mit ihn Urlaub machen (Urlaub an einem interessanten Ziel mit ihm möchte meine Tochter auch, aber ansonsten keinen Kontakt), meine Tochter aber kategorisch nicht - was macht das mit der Geschwisterbeziehung? Die Jungs wären auch lieber bei mir, zumindest sagen sie das meistens; dem Berater vom JA haben sie allerdings etwas anderes gesagt. Also ein Loyalitätskonflikt? Ist der Vater mittlerweile doch ganz nett zu ihnen? Ich kann es nicht einschätzen.
Meine Tochter bekommt auf jeden Fall weiterhin Therapie, und ich bemühe mich um sozialpädagogische Familienhilfe. Dann wird das schon irgendwie wieder werden ...
 
  • #25
Also so wie sich das für mich anhört, hat der Sohn auch einen Psychiater, das Jugendamt ist involviert usw. Ganz ehrlich, in dieser Konstellation hast du keine Zeit für einen Typen, weil du so massiv Probleme in deinem Leben hast, die erstmal bearbeitet werden müssen. Da klingeln ja sämtliche Alarmglocken bei mir. Aber solange du das nicht begreifst, wird sich da nichts ändern. So wie Du es beschreibst, steht ihr als Familie derzeit extrem nahe am Abgrund.

Never ever würde ich mir als Mann das antun. Das kann nicht gut gehen. Ich bin sicher, so wird es auch kommen, wenn Du da nicht baldigst aufwachst. Ein Partner sollte nicht gebraucht werden. Ein Partner kommt on top, nachdem man sich sein Leben echt glücklich und zufrieden selbst eingerichtet hat. Und davon bist du in der jetzigen Situation meilenweit entfernt. Ich wünsche Dir und Deinen Kids Kraft, diese schwere Situation durchzustehen!
 
  • #26
@Laurina
Wenn ich das schon lese, zweifle ich sehr an deiner Erziehungskompetenz: "Kino, Shoppen, Filmabende, Restaurantbesuche, nächtelange Gespräche"?! Mit einer 12-Jährigen?! Die gerade in der Psychiatrie war stationär?!! Das ist jetzt nicht Dein Ernst. Ich nehme an, die Tochter muss als Kummerkasten für dich herhalten. Mit einer 12-Jährigen "nächtelange Gespräche" zu führen, finde ich völlig psycho. Wieso führst du keine Gespräche tagsüber? Ich wage sehr zu bezweifeln, dass "Shoppen" und "Rrestaurantbesuche" einem labilen Kind gut tun. Überdenke dringend Deinen Erziehungsstil - da sträuben sich einem ja die Haare! Wieso wird dein Kind von mehreren Psychiatern, Kinderpsychologen und Jugendamt Beratern betreut? Ich finde das zuviel tamtam. Ruhe und Liebe und Geborgenheit wären 10x besser. Die Psychotherapie würde ich dir nahelegen, um dein Leben neu zu ordnen. Dann geht es auch den Kindern wieder besser.
 
  • #27
Der große Bruder hasst die Schwester, weil sie sich so "tyrannisch" gebärdet und den Familienfrieden aus seiner Sicht kaputtmacht. Wenn sie einmal friedlich ist, übernimmt er diese Rolle.
Uaah, nicht gut. Natürlich ist im Moment deine Tochter der Auslöser, aber wenn der große Bruder sie klein macht um dann selber diese Rolle einzunehmen, hat sie wieder einen dominanten Mann wie ihren Vater in der Familie. Und sie lernt ja dann auch-entweder ich mach hier den Tyrann-wenn ichs nicht mache und friedlich bin dann macht mein Bruder den Tyrann und tyrannisiert mich.
Und dein Sohn lernt, friedliche Frauen zu tyrannisieren und Frauen zu verachten- wie dein Mann. Frauen sind entweder schwach wie du oder tyrannisch. Kinder nehmen alles auf und kopieren oder verfallen ins Gegenteil. Dieses Machtvakuum, das jetzt deine Kinder wechselweise einnehmen, muss wieder von dir gefüllt werden - du bist der Rudelführer und hast als Frau das Sagen. Das musst du letztlich übernehmen-auch nicht dein neuer Freund.Dein Sohn hat deiner Tochter in dem Sinne nichts zu sagen- dass ergibt nur schräge Dynamiken. Ansonsten wird er später Frauen verachten/dominieren.
Wie von Elfe so beschrieben, wiederholen wir sonst immer wieder das Verhalten das uns als Kindern vorgelebt wird und ziehen das uns in der (falschen) Partnerwahl wieder ins Leben.
 
  • #28
zum anderen ist sie auf jeden Fall ebenso stolz und stur wie ihr Vater - aber nachdem, was er ihr emotional angetan hat, hat sie ein Recht darauf, denke ich,
Menschen sind Beziehungswesen, und Kinder lernen von ihren Eltern. Nicht nur dein Mann hat ihr Beziehung vorgelebt, sondern auch du, und du tust es noch. Mit der Trennung ist es nicht getan! Es ist wie mit einer Diät, die erfolgt, weil man sich körperlich unwohl fühlt - nach dem Gewichtsverlust oder währenddessen muss eine Umstellung auf eine gesunde Ernährung erfolgen, oder man nimmt wieder zu. Nulldiät mag ja dazu führen, dass man kurzfristig in ein schickes Kleid passt, aber das wars dann auch schon. Mit psychischer Gesundheit ist es ähnlich.
Gut, du schickst deine Tochter zur Therapie für ihre Schwierigkeiten und Auffälligkeiten - aber was ist mit dir selbst? Du bist es doch, die auf ihre Beziehungsangebote und seelischen Notrufe unzulänglich reagiert, oder sie hätte keine Probleme. Deine Tochter funktioniert gut für dich, wenn sie deinen Partner annimmt - aber wenn sie es nicht tut, bist du überfordert und willst unbedingt, dass sie zum Vater geht, von dem du dich aufgrund seines gewaltbereiten Narzissmus getrennt hast.

Du sprichst zwar von "wohl auch Co-Narzissmus" : darin steckt ja durchaus Selbsterkenntnis, aber wo bleibt die notwendige Initiative, Verantwortung zu übernehmen, um kindgerechtes Einfühlen zu erlernen? Kinder müssen zur Therapie und Eltern schreiben in Foren? Das ist, finde ich, eine kranke Welt und es ärgert mich.

Zu deiner aktuellen Beziehung möchte ich nicht viel schreiben, ich sehe es wie @void.
 
  • #29
Im Grunde schliesse ich mich den Stimmen an, dass dein Problem in fachliche Hände gehört. Dennoch kann ich mir meinen Kommentar nicht verkneifen: Mir tut deine Tochter unendlich leid. Du schlitterst von einer schwierigen Beziehung in die nächste. Gemäss deinen alten Einträgen müssen deine Kinder eine sehr schwere Kindheit gehabt haben. Leider versuchtest du alles, es deinem neuen Partner rechtzumachen, doch hast du deine Kinder jemals gefragt, wie es ihnen mit ihm ergeht?
Deine Tochter spürt wohl, dass die aktuelle Beziehung schwierig ist, und wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen. Als dominantes Verhalten werte ich (Ökonomin, nicht vom Fach) dies gar nicht. Sondern als Verzweiflung. Wo soll sie auch sonst hin? Der cholerische Vater ist keine Alternative.
Natürlich will deine Tochter nicht Reiten und HipHop, sondern sie will ein sicheres Elternhaus. Anstatt dich zu fragen, wie du und dein Partner Zeit zum Durchatmen bekommen, frage dich, wie du ein stabiles Zuhause für dich und deine Kinder -nicht deinen Partner- aufbauen kannst. Ein solches würde m.E. nicht nur dir selber wieder Zeit zum Durchatmen geben, sondern auch die Türen öffnen für einen liebevollen Partner, der bei dir einziehen und ernsthaft teilhaben möchte an deinem Familienleben.
 
  • #30
Also das waren jetzt viele Reaktionen, die die Situation aber teilweise nicht richtig einschätzen ... liegt vielleicht auch an meinen eigenen Schilderungen, die evtl. zu kompakt oder vereinfachend waren.

Meine neue Beziehung ist nicht (mehr) schwierig; sondern fühlt sich gut und richtig an, und mein Partner ist sehr bemüht um eine gute Beziehung zu meinen Kindern, weil wir eine gemeinsame Zukunft planen, incl. gemeinsames Haus in einigen Jahren. Er hat vor zwei Wochen mit meinem Sohn dessen neuen Schreibtisch aufgebaut, und mein Jüngster liebt ihn heiß und innig. Meine Tochter hat sich am WE auf einem Jahrmarkt einen Burger mit ihm geteilt und war überglücklich, dass sich alles mit ihm "gut" angefühlt hat. Wir denken über einen gemeinsamen Urlaub mit meinen und seinen Kindern nach.

Mein neuer Partner war nicht der Grund für die Trennung, die war ein Jahr davor. Die Probleme mit meiner Tochter haben etwa 5 Monate, nachdem ich ihn kennengelernt habe, angefangen.
Die nächtelangen Gespräche (also schon noch vor Mitternacht, das war übertrieben) waren ausschließlich über die Probleme meiner Tochter (während der Wartezeit auf die Klinik); Shoppen, Pizzaessen etc. finden immer auf ihren Wunsch hin statt. Sie ist Gleichaltrigen voraus, sieht auch aus wie 14 und benimmt sich auch so. Sie verbringt lieber Zeit mit Älteren, das war schon immer so.

Ich weiß, dass ich auch Therapie brauche und bin dabei, mich darum zu kümmern.
Dass ich phasenweise nicht mütterlich agiert haben könnte, stimmt vermutlich ... ich war schwach und habe mir zu viel gefallen lassen. Auch von meinen Kindern. Daran arbeite ich.
Aber dass ich ihnen kein liebevolles Heim biete, empfinde ich nicht so. Eher fühlt es sich so an, als sei nun in der Person des Vaters der "Unfriedenstifter", dem es nie recht zu machen war und der immer seine Launen an allen ausließ, weg, und die Kinder hätten teilweise diese Rolle übernommen. Das muss ich in den Griff bekommen, und natürlich mit Verständnis und Liebe und Empathie; dass mir diese fehlt, ist sicherlich nicht der Fall.
Ich versuche auch, den Vater nicht zu verteufeln. Das Problem ist jedoch, dass die Kinder ihn zu lange am eigenen Leib miterlebt haben und mir nicht glauben würden, dass er sich geändert hat. Wenn ich sage "das war aber jetzt nett vom Papa", bekomme ich von den Großen ein Augenrollen und sie sagen "du weißt genau, wie er ist." Narzissten schwingen einfach emotional nicht mit, ihre Herzlichkeit ist gespielt, und das spürt man bei ihm genau. Das wird sich nie ändern, egal wie ich versuche das schönzureden ... Die Kinder waren zu lang Opfer (ja, ich habe die psychische Gewalt zu spät als solche erkannt), um das jetzt einfach beiseiteschieben zu können. Daher auch die Therapie meines Sohnes.
Danke auf jeden Fall an euch alle, ich werde mir alle Posts noch öfter durchlesen und darüber nachdenken, welche Aspekte und Gedanken weiterhelfen könnten.
 
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