G

Gast

Gast
  • #1

Wie umgehen mit kinderfixierten Männern und Frauen ?

Gerade habe ich einen Mann kennengelernt, der wie ich Kinder hat.
Meine Söhne sind erwachsen und unser Kontakt ist sehr gut. Von mir wird man nicht ständig hören,
dass mir meine Kinder am Wichtigsten sind ,bzw.an 1. Stelle stehen. Sie gehören eh zu mir.
Sowas muß ich einem potenziellen Partner nicht erzählen.

Meine Söhne haben selbst Kinder.

Der Mann,den ich kennenlernte vor 3 Monaten, ist "kinderfixiert". Immer noch, obwohl seine
Kinder erwachsen sind. Seine Freizeitaktivitäten macht er von ihnen abhängig, obwohl sie das
nicht wollen.

Ich denke, dass seine Gefühle für mich nicht tief genug sind, er nicht verliebt ist. Sonst wäre ich wichtiger. Er behauptet was anderes. Legt sich aber nicht so richtig fest.

Werde erst mal auf Distanz gehen. Ostern steht an, ohoh. Da werde ich eh abgesägt, er hat sowas angedeutet. Ostern gehört der Familie, meinte er.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ich finde es normal bzw. natürlich wenn die Kinder an erster Stelle stehen und eine neuer Partner an zweiter Stelle. Auch Familientherapeuten sehen es so. Die Kinder waren VOR dem neuen Partner da, also haben sie Priorität VOR den neuem Partner Ich war mit einigen AE Frauen zusammen. Da kamen die Kinder immer an erster Stelle. Das muss man wissen und akzeptieren. Ich habe mich dann schlussendlich für eine Partnerin ohne Kinder entschieden weil wir uns beide an die erste Stelle setzen und da gehört der Partner auch normalerweise hin. Deshalb ist Deine Frage auch berechtigt. Wahrscheinlich wäre eine kinderloser Mann für Dich besser.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Blut war schon immer dicker als Wasser.
Beziehungen können zerbrechen, Eltern bleibt man ein Leben lang.

Natürlich stehen seine Kinder an erster Stelle, das wird auch immer so bleiben.
Als nächstes werden es dann die Enkelkinder sein, die genauso wie die Kinder ein Teil von ihm sind, seine Gene in sich tragen und weiter geben werden.
Es liegt in der Natur eines jeden Lebewesens und ist unser ureigenster Instinkt unserem Nachwuchs die größte Fürsorge zu widmen - Sexualpartner spielen in der Natur dagegen nur eine untergeordnete Rolle.

Finde dich damit ab, oder suche dir einen Mann ohne Kinder.
Bei diesem Mann wirst du IMMER eine seinen Kindern untergeordnete Rolle spielen, du wirst NIE die Nummer eins sein, wirst NIE der wichtigste Mensch in seinem Leben sein.
Bleibst (wenn auch unterbewußt) austauschbar - der eigene Nachwuchs ist es niemals!

Darum kommen für mich auch nur Männer in Frage, die noch keine Kinder haben.
Ich habe keine Lust auf einen "Partner" bei dem ich immer nur die zweite Geige spielen werde - selbstverständlich NACH den Kindern.

w
 
G

Gast

Gast
  • #4
Zunächst kommt es darauf an wie wichtig Dir der Mann ist. Ich bin Single und bin glücklich. Eine Partnerschaft sollte mich zumindest nicht unglücklicher machen.
Wie dringend brauchst Du diesen Mann?
Ich denke es ist einer der Gebrauchtmänner, der sehr gerne eine Frau um sich herum hat,
wenn er gerade Zeit und Lust hat. Aber seine Familie steht an erster Stelle.
Bestimmt nimmt er Dich auch nirgends zu den Treffen mit, die Kinder würden es der Ex erzählen etc.
Steht er 100% zu Dir? Beantworte diese Frage ganz ehrlich und dann fälle eine Entscheidung.
Entweder Du bist zufrieden mit dem was er Dir gibt. Nämlich ein halber Kram.
Oder Du machst Schluß.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Da ich selbst keine Kinder habe, kann ich mich evtl. nicht kompetent dazu äußern, erlaube mir aber trotzdem eine Meinung: Ich gehe davon aus, dass er Dich entweder nicht ausreichend liebt oder ein anderes Nähebedürfnis hat als Du.

w/50
 
  • #6
Ich finde es normal bzw. natürlich wenn die Kinder an erster Stelle stehen und eine neuer Partner an zweiter Stelle. Auch Familientherapeuten sehen es so. Die Kinder waren VOR dem neuen Partner da, also haben sie Priorität VOR den neuem Partner

Ich finde es hier in diesem Fall in keiner Weise völlig natürlich und kann die Frage der TE gut nachvollziehen.

Die TE sowie ihr "Partner" haben erwachsene! Kinder, teilweise schon Enkel. Und das was Familientherapeuten dazu sagen betrifft Kinder die man noch versorgt.

Ich liebe meine Kinder auch abgöttisch, das würde ich auch bei anderen nie in Frage stellen und bin selbstverständlich für sie da, wenn sie mich brauchen. Trotzdem würde ich z.B meine nahezu erwachsene Tochter heute nicht bei jedem Piep vor einen neuen Partner stellen. Genau so autark wie sie ihr Leben mit Freund, Freunden und allem was zu dazu gehört lebt ist es jetzt und heute selbstverständlich, dass ich das ebenfalls tue.

Freizeitaktivitäten von erwachsenen Kindern abhängig machen ist in meinen Augen ziemlich schräg. Für mich erweckt es hier eher den Eindruck, dass der Mann die Kinder vorschiebt wie er grade Lust und Laune hat.

(43)
 
G

Gast

Gast
  • #7
Autsch, seine Freizeitaktivitäten macht er von seinen "Kindern" abhängig, obwohl diese das nicht wollen? Oh weh - wo hat dieser Mann denn bitteschön einen Knacks abbekommen??? Ich habe selbst zwei Kinder, die gerade am Erwachsenwerden (18 und 20) sind. Aber mir würde es nie im Leben einfallen, meine Freizeitaktivitäten von ihnen abhängig zu machen, denn wir führen alle unser Leben und stehen uns trotzdem sehr nah.
Mir kommt es so vor, als ob dieser Mann geradezu um die Zuneigung seiner Kinder buhlt, er das Gefühl hat, sie würden ihn nicht wirklich lieben/mögen. Und es scheint mir deshalb so, dass er den "Kindern" gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, womöglich, weil er meint, er habe in deren Kinder- und Jugenzeit zu wenig / keine Zeit für sie gehabt/ mit ihnen verbracht. Und jetzt denkt er, dies so kompensieren zu müssen.
Hier zu raten, fällt schwer... denn wir wissen alle nicht wirklich, was ihn zu diesem Verhalten treibt. Bei einer Frau würde man dies mit "Gluckentum" beschreiben- gibt es das auch bei einem Mann?
Mich persönlich würde dies extrem nerven und wenn er es auch nach entsprechenden Gesprächen nicht ändert, müsste ich mich zumindest von ihm trennen. Aber ob das für dich das Richtige ist, kannst nur du entscheiden.
w/45
 
G

Gast

Gast
  • #8
Ich (w41) selbst keine Kinder, habe aber (vielleicht gerade deshalb) nichts dagegen einen Mann kennenzulernen, der Kinder hat.

Vor einiger Zeit lernte ich einen sehr netten Mann kennen, dessen einziges Gesprächsthema aber seine beiden Söhne waren (beide fast erwachsen). Ich war etwas gelangweilt und habe daraufhin höflich angedeutet, dass ich vorrangig zuerst IHN kennenlernen will und seine Kinder für mich erst danach kommen.

Versteht mich nicht falsch:
zum einen will ich nicht die 100. Freundin sein, die einem Kind vorgestellt wird, zum anderen nützt es nichts Werbung für die Kinder zu machen, wenn der Mann nicht passt und ich sie ohnehin nicht kennenlerne. ER muss erstmal passen.
 
  • #9
Kinder, die über 16 sind, nicht krank sind oder sich in einer sonstigen Krise befinden, müssen auf keinen Fall an erster Stelle stehen.

Man kann sich abstimmen mit ihnen, sollte auf den Kontakt Wert legen und im Gespräch bleiben.

Aber ältere Kinder, die schon alleine leben oder gar eigene Familie haben, führen ihr eigenes Leben. Man kann sich ab und zu sehen, eventuell auch einmal einen Urlaub zusammen verbringen, aber ansonsten stimmen mein Partner und ich uns ab und dann kommen die Kinder.

Der Mann hat a) ein gestörtes Verhältnis zu seinen Kindern oder b) sucht Ausreden, um Dich, liebe FS, auf Abstand zu halten.
 
G

Gast

Gast
  • #10
ich stecke auch in so einer unbefriedigenden situation fest wie du FS.

kinder, beruf, eigenes leben
..danach komme ich für ihn in der reihenfolge.

eine lösung habe ich keine.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Die Lösung ist - klare Grenzen - ziehen, aber wenn man eben unbedingt einen Mann möchte, dann muss man eben solche Kompromisse eingehen.
Da sind doch alles Frauen, die nicht alleine sein können.
 
  • #12
kinder, beruf, eigenes leben
..danach komme ich für ihn in der reihenfolge.

eine lösung habe ich keine.

Keine Lösung? Du meine Güte, das dürfte doch wohl klar sein!

Ein Mann kommt überhaupt nur ernsthaft in Betracht für eine Beziehung, wenn er sich bemüht, und zwar ernsthaft.

Er meldet sich oft, er denkt sich Aktivitäten aus, er verändert Paramenter in seinem Leben um die Frau so oft wie möglich sehen zu können etc. Ansonsten kann solch ein Kandidat vielleicht attraktiv sein und man/frau pflegt eine lockere Beziehung. Aber dann muss er sich auch immer wieder hinten anstellen- dann ist frau verreist, verplant, anderweitig verabredet, datet auch andere Männer. Wenn diese dann interessanter sind, wird der Wackel-Kandidat höflich verabschiedet- natürlich vor anderweitigen Intimitäten.

Frauen, lasst euch doch nicht so mitspielen! Wenn ihr nicht geschätzt werdet, dann ist es der Mann auch nicht wert, dass ihr auf ihn wartet.
 
G

Gast

Gast
  • #13
wenn ich so manche Antworten hier lese ....oh je ;(
Bin selbst Alleinerziehend (M47 ) mein Sohn ist 15 , Meine Position ist ganz klar anders ,wie hier so oft beschrieben !
Zuerst kommen die Erwachsenen ,dann die Kinder ,selbstverständlich kümmere ich mich um die Bedürfnisse des Jungen ,nur an 1.Stelle steht er nicht .
Im Normalfall helfen sich die Erwachsenen bei der Kinderbetreuung etc. und wenn ich eine Partnerin kennen lerne die das anders sieht und auch Kinder hat ,paßt das nicht .
Liebe FS, wer so drauf ist wie Dein Partner , geht gar nicht ...schnell weg ...
 
G

Gast

Gast
  • #14
@Gast10
bin auch in der Situation, Freund ist Tochter, 14 das wichtigste, ich stehe hintenan. Ich habe Verständnis, dass gerade Scheidungskinder Zuwendung brauchen, aber mir tut es trotzdem weh wenn ich nur die Lücke im Terminkalender neben Job und Kind, gelegentliche Hobbys fülle, obwohl ich sicher weiß dass er mich liebt!

Ich war 6 Jahre Single, weil ich meinen Fokus auf Job gelegt hab und kein "Richtiger" gekommen ist. Und ich keine Sorge ich hab massenhaft Angebote von Männern, nicht nur übers Netz sondern auch "live", aber die passen einfach nicht zu mir!!!
 
G

Gast

Gast
  • #15
Da seine Kinder mittlerweile erwachsen sind, halte ich seine Angaben "die Kinder gehen vor" für leicht gestört bzw. für eine Ausrede, damit er Dich auf Abstand halten kann. Vor allem richtet er seine Freizeitaktivitäten nach seinen Kindern, obwohl sie nicht wollen? Hat er ihnen gegenüber ein schlechtes Gewissen?

Ich glaube nicht, dass du mit diesem Mann dauerhaft glücklich wirst. Überlege Dir gut, FS, ob Du Dir das antun willst.

w
 
G

Gast

Gast
  • #16
Ergreife die Flucht.
Wenn Du kein Teil der Familie bist, lass es besser so bleiben.
Sicher sind Kinder wichtig, haben ab und zu vorrang. Aber alles mit der Partnerin.
Das Betthäschen kann man alleine lassen.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Getrennte Eltern haben oftmals ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kindern. Deshalb die übermässige Fixierung. Deswegen haben es neue Partner recht schwer, da einen Stand zu bekommen. Dazu kommt zusätzlich der Umstand, nicht Teil der Familie zu sein. Wenn man sich nicht so hintangestellt fühlen will ist ein Partner ohne Kinder besser.
 
G

Gast

Gast
  • #18
Es könnte auch sein, dass die eigenen Kinder vorgeschoben werden, um sich nicht noch einmal "binden" zu müssen, was eventuell alte Wunden wieder aufbrechen lässt. Eine ernsthafte Liebesbeziehung ist eben doch noch mal was anderes als ein gelegentliches Techtelmechtel. Ich möchte den Betreffenden jetzt nicht unterstellen, dass sie es bewusst tun, aber die Strategie "Gründe vorschieben, um einer Situation zu entgehen - z.B. zuviel gelebter Nähe" - ist so alt wie die Menschheit.

Ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Nachwuchs mag ein weiterer Punkt sein, weshalb sich erwachsene Männer so übertrieben "kinderfixiert" verhalten - immer vorausgesetzt, diese sind bereits erwachsen. Sie hatten ja bereits vorher eine mehr oder weniger ernsthafte Beziehung mit der Mutter ihrer Kinder, und bereits da hat es nicht funktioniert. Viele Männer sind übrigens äußerst schlecht darin, mit einer Trennung emotional klar zu kommen, auch wenn keine Liebe mehr im Spiel ist. Da kommen dann Komplexe hoch, als Mann versagt zu haben, weniger Wert zu sein als evtl. "der Neue", die Angst vor dem Verlust der Kinder durch eine Trennung von der Mutter und natürlich eine große Scheu davor, sich nochmal auf "so dünnes Eis" zu begeben.

Klar, dass "Mann" dann die Sicherheit im eigenen Nachwuchs sucht, dabei ist es eine gefährliche Scheinsicherheit, die absolute Selbstaufgabe nach sich zieht. Denn Kinder müssen und wollen einfach ab einem bestimmten Alter ihre eigenen Wege gehen, sonst bleiben sie ewig Kinder und die ganze Familie tritt auf der Stelle. Kinder sind auch kein Eigentum oder etwas, an das man sich immer klammern kann, wie man lustig ist.

Und schließlich ist es doch einfach so: Man kann die Liebe zu einem Partner nicht mit der Liebe zu einem Kind vergleichen. Ein Kind wird sich nie "partnerschaftlich" um einen kümmern können oder einem die liebevolle Bestätigung als Mann oder Frau geben, die jeder Erwachsene auch braucht. Sich an erwachsene Kinder als Partnerersatz (geschieht häufig bei älteren Frauen gegenüber ihren Söhnen) zu klammern ist vielmehr eine Schutzhaltung, um noch wenigstens etwas menschliche Nähe leben zu können, während man dem anderen Geschlecht gegenüber längst "dicht" gemacht hat.
 
  • #19
" ..ist vielmehr eine Schutzhaltung, um noch wenigstens etwas menschliche Nähe leben zu können, während man dem anderen Geschlecht gegenüber längst "dicht" gemacht hat."

Ach was, das kommt immer darauf an. Für meine erwachsenen Kinder würde ich auch alles stehen und liegen lassen und Termine umdisponieren, wenn sie zu Besuch kommen wollten. Es geht nicht um "Sicherheit suchen", sondern darum, dass die eigene Familie nun einmal das Kostbarste und Wichtigste ist, was man hat. Blut ist immer dicker als Wasser, seit Menschengedenken war das so. Krankhaft wird es erst, wenn Eltern verlangen, dass die Kinder zuhause wohnen bleiben, auch wenn sie längst ein eigenes Reich haben möchten oder sich eine Bude leisten könnten. Sicherlich tut es sauweh, wenn die Kinder ausziehen, immerhin hat man viele Jahre miteinander verbracht und diese geliebten Wesen von klein an aufwachsen gesehen, sie getröstet, beschützt und ihnen die Welt erklärt (im Idealfall für das Kind). Dass die räumliche Trennung dann wehtut, ist ja ganz normal. Wenn man seine Kinder ziehen läßt und die Feiertage mit ihnen verbringt (wenn sie das möchten! Nicht, weil man darauf "besteht"), dann hat das nichts mit "Klammern", sondern mit Familienleben zu tun.

Meine Kinder sind immer ein Teil von mir, ich habe sie mir schließlich ausgesucht, sie mir gewünscht und bekommen. Wenn da niemand anders mehr ins Leben soll, dann ist das eine freie Entscheidung. Meine Kinder werden immer vorgehen, und bevor man jemanden vorstellt, den man kennengelernt hat, sollte man sich auch noch ein bisschen "prüfen" dürfen. Selbst, wenn ich ganz normale Freundinnen kennenlerne, dann dauert das schon eine Weile, bevor ich sie zu mir nach Hause einlade.

Und statt beleidigt zu sein, könnte man die Ostertage ja auch für seine eigenen Kinder nutzen, und mal wieder lachen und erzählend am Familientisch zusammenkommen. Nur weil bei einigen Menschen die Bindung zu den Kindern lockerer ist, muss das ja noch lange nicht für alle gelten. Wenn die Kinder dies allerdings nicht wollen, so ist dies zu respektieren. Wenn mein Sohn Ostern lieber mit seinen Kumpels zelten und einen draufmachen geht, ist dies auch okay. Man kann die Liebe zu einem Partner nicht mit der Liebe zu einem Kind vergleichen - das stimmt schon, die Liebe sollte eher in Richtung Eltern --> Kind fließen, nicht umgekehrt. Man darf von Kindern nicht erwarten, dass sie sich partnerschaftlich kümmern, sondern sie müssen ihre eigenen Wege gehen. Trotzdem würde ich jederzeit alles liegen- und stehenlassen für meine Kinder. Für einen Partner ganz ehrlich gesagt nicht.

Im Falle des Freundes der FS könnte ich mir eher vorstellen, dass er vieles in der Zeit nicht gemacht hat, als sie noch klein waren und er hätte dasein müssen. Vielleicht gab es da viele Versäumnisse, die er meint, jetzt nachholen zu müssen? Aber das Leben besteht nun einmal aus Zeitfenstern, und dieses Fenster hat sich nun einmal geschlossen. Damit muß der Vater dann leben.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Mit solchen Menschen umgebe ich mich nicht! Ich suche schließlich einen Partner und keine Mami oder Papi.

Dass die eigenen Kinder wichtig sind, ist doch sowas von klar. Dass ich, wenn eins meiner Kinder im sterben liegen würde, sofort alles stehen und liegen lassen würde, auch meinen Partner, ist logisch, aber ansonsten ist der Partner immer die Nummer 1 für mich. Alles andere ist kein gesundes erstrebenswertes Beziehungsverhältnis. Das wird dir absolut jeder Psychologe sagen können.

Ich bin ein Mensch mit aktiver Sexualität, ebenfalls mit Zuneigungsbedürfnissen und kein Besen, den man in die Ecke stellen kann! Und ich möchte ebenfalls einen Menschen mit gesundem Beziehungsverhältnis und nicht jemanden, der nur in seiner Mutter/Vaterrolle aufgeht und für nichts anderes mehr lebt. Solche Menschen sind stressig, unangenehme Freunde, lästige Partner und unausstehliche Familienangehörige. Ich kenne das zu gut und hab das über Jahrzehnte mit erlebt.

Es ist nicht nur so, dass man als Partner ständig abgeschoben wird, an Weihnachten müssen auch die lieben erwachsenen Kindern immer da sein, die dürfen bloß nie weg sein, Zweisamkeit so gut wie nie, oder Kinder dürfen/müssen ständig im Ehebett mitschlafen, usw. Der Partner ist gänzlich uninteressant. Ich habe es so oft erlebt, auch am eigenen Leib und bei anderen gesehen. Für mich ist es gewissermaßen krank. Denn es kann schon extreme Formen annehmen bei manchen Eltern.
 
G

Gast

Gast
  • #21
Hallo

ich mag Kinder. Meine Nichten sind 3, 6, 9 und 13. Meine Neffen sind 5 und 15.
Trotzdem finde ich schwierig mit einem Partner zurechtzukommen der immer sein Kind an die erste Stelle rückt, besonders in der Anfangsphase wenn man als Paar erstmal zueinander finden muss.

Er ist geschieden (aber nicht etwa frisch) und vergötzt sein Kind (das nicht bei ihm leben kann).
Er telefoniert täglich mit seinem Kind aber nicht mit mir. Er fährt mit seinem Kind in den Urlaub und fragt noch nicht mal ob ich dazu kommen möchte. Er hat einen Schuldkomplex gegenüber dem Kind weil die Scheidung war.

Ich bin Singefrau, beruflich stark eingespannt aber familienlustig. Ich finde es ist aber ein hartes Entbehrungsprogramm was man da als Frau so mitmacht.Die Kleine ist völlig in Ordnung. Nur der Vater halt überambitionierter Vater.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Ich finde Männer, die schon im Profil lauter Fotos mit sich und Kinde haben und ständig die Wichtigkeit des Kindes betonen abtörnend. Dass man sein Kind liebt ist doch klar. Solche Männer sehen sich offenbar eher als "Papi" und nicht als Mann.
Vor allem bei Wochenendvätern wirkt das in Kombination mit machohaftem Auftreten höchst eigenartig und nur mehr nervtötend.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Liebe FS,
ich teile Dein Gefühl zu dem Verhalten Deines Freundes. Das ist komisches Verhalten eines erwachsenen Mannes und Vaters. Mich wundert nicht, dass Eltern die selbst so abhängig sind von ihren eigenen, erwachsenen Kindern, Probleme haben einen Partner zu finden.

Wer sich immer auf "Blut ist dicker als Wasser" beruft, kann ja alleine in seinen familiären Kreisen bleiben. So eine dümmliche Verallgemeinerung höre ich mir jedenfalls nicht mehr von einem Partner mit Kind an. Nichts gegen Familienbande, die sind gut und wichitg. Aber wenn diese beschränkte "happy-family-Haltung" dazu führt, dass ein neuer Partner sich hinten anstellen kann...dann tschüß.

Ich habe es in der Konstellation mit erwachsener, über 20ig jähriger, Tochter erlebt und lasse meinen Exfreund und seine Tochter gerade glücklich miteinander werden. So einen abhängigen und vom "Kind" sich manipulieren- lassenden Partner, möchte ich nicht weiter an meiner Seite haben. Ab jetzt nur noch Männer ohne Nachwuchs. Und Profile mit Fotos von Daddy und Töchterchen oder Söhnchen gehen gar nicht. Da soll Frau wohl sofort ihre "Nicht-Priorität" begreifen - denn schließlich wählt das "Kind" über EP die neue Frau für Papi gleich mit aus....na dann, Gute Nacht....w
 
G

Gast

Gast
  • #24
aber ansonsten ist der Partner immer die Nummer 1 für mich. Alles andere ist kein gesundes erstrebenswertes Beziehungsverhältnis. Das wird dir absolut jeder Psychologe sagen können.
.


Also mir ist das egal, was jeder Psychologe sagen wird und kann. Frauen kommen und gehen, das Kind bleibt.
Ob das jetzt für Dich erstrebenswert ist.... sicher nicht. Ändert aber nichts.

PS: Vermute mal, Du bist kinderlos.
 
G

Gast

Gast
  • #25
Also mir ist das egal, was jeder Psychologe sagen wird und kann. Frauen kommen und gehen, das Kind bleibt.
Ob das jetzt für Dich erstrebenswert ist.... sicher nicht. Ändert aber nichts.

PS: Vermute mal, Du bist kinderlos.

Vielleicht kommen und gehen bei Dir die Frauen , weil Du Deine kleine Prinzessin oder Deinen kleinen Prinzen auf einen Thron gesetzt hast und kein erwachsener Partner es bei Dir auch nur in die Höhe des Sockels, dieses Throns schafft? Es gibt einfach getrennt lebende Eltern, die schnallen nicht, dass sie ihr Kind nicht dazu da ist "zu bleiben", um weiterhin auf dem leeren Partnerschaftsplatz vom Papi oder Mami gehalten zu werden.

Kinder verlassen irgendwann die Eltern und das Elternhaus - so ist die normale Entwicklung eines Herwachsenden. Und oft ziehen sie sogar weit weg von zu Hause. Ich wünsche dann diesem Antwortgeber eine schöne Zeit alleine, ohne Partnerin. Denn die wird ja schon längst wieder gegangen sein, da er ihr klar gemacht hat, dass das Kind das Einzige in seinem Leben ist was zählt - "weil das Kind ja bleibt"....und seine Partnerin damit in die Flucht getrieben haben. Na dann werde glücklich, wenn Dein "Kind" Dich verlassen hat und Du alleine in Deiner Bude hockst ohne Frau.

Eltern die sich darauf berufen, dass "Frauen gehen, aber das Kind bleibt", die bemerken die Einschläge nicht. Das "Kind" - womöglich hier schon längst über 18 J. - kann einem leid tun, bei soviel Klammeraffen-Gehabe und Abhängigkeit von Elternseite. Eltern, die von Beginn an potentielle PartnerInnen durch ihre "Blutsverwandschafts und- Familienideologien" ausgrenzen, die sollte man einfach hängen und alleine lassen. Ich verfahre so. Es gibt genug Menschen ohne Kinder oder mit Kindern und einer gesunden Einstellung zu einer neuen Partnerschaft. Wer mir mit solchen platten und dümmlichen Spürchen kommt, die aus Ur-Urgroßmutters Zeiten stammen und unüberlegt weitertransportiert werden, der kann bleiben wo der Pfeffer wächst- ist mir auch egal. Viel Spaß im Alter ohne Partnerschaft! Aber das "Kind" ist ja immer da - ich vergaß......
 
G

Gast

Gast
  • #26
Ganz einfach. Kindfixierte Partner abhaken. Die haben doch ihr Kind!! Wie ich eben gelernt habe, kommen und gehen Frauen - aber das Kind bleibt. Na dann: Viel Glück im Alter, wenn das Kind sein eigenes Leben führt und keinen Bock mehr auf einen anhänglichen Daddy hat...
Einfach Parnter ohne Kinder oder Kindfixierung suchen. Man will doch mit einem Mann glücklich werden bzw, er muss in der Lage sein eine erwachsene Frau glücklich zu machen. w
 
  • #27
Kommt darauf an, wie weit kinderfixiert ?
Hier scheint es mir persönliche Unreife des Mannes, sowie das "nicht loslassen können"

Kinder bleiben nicht Kinder, sondern entwickeln sich weiter.
Also muß man sich da als Eltern mit entwickeln. Und rechtzeitig erkennen, wo ihre Kinder eigene Wege wollen, ohne ihre Eltern. (z.B. Freizeit)

Es wirkt peinlich, wenn die Eltern bei den jungen Erwachsenen mitmischen wollen, nur weil ihre eigenen Kinder dabei sind.
z.B. der Sohn(18) will ans Heavy-Metal-Festival - aber sein Papa (60) will dabei sein.
Nicht wegen Kontrolle, sondern weil er auch wie die Jungen sein will.
Dieser Papa benimmt sich außerdem sehr kindisch, und findet sein Verhalten auch noch toll und gut.

Wenn dies im Einzelfall zutrifft, dann sollte man mit solchen Menschen sprechen.
Damit sie "aufwachen" und verstehen, wie unpassend ihr Verhalten und Denkweise ist.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Kommt darauf an, wie weit kinderfixiert ?
Hier scheint es mir persönliche Unreife des Mannes, sowie das "nicht loslassen können"

Kinder bleiben nicht Kinder, sondern entwickeln sich weiter.
Also muß man sich da als Eltern mit entwickeln. Und rechtzeitig erkennen, wo ihre Kinder eigene Wege wollen, ohne ihre Eltern. (z.B. Freizeit)

Es wirkt peinlich, wenn die Eltern bei den jungen Erwachsenen mitmischen wollen, nur weil ihre eigenen Kinder dabei sind.

Dieser Papa benimmt sich außerdem sehr kindisch, und findet sein Verhalten auch noch toll und gut.


Ja, so empfinde ich das auch. Es ist peinlich, wenn ein erwachsener Vater nicht bemerkt, dass er derjenige ist, der unheimlich bedürftig ist - nach Zuwendung, Aufmerksamkeit, Liebesbekundungen-und Liebesbeweisen seines Kindes - ihm gegenüber. Junge Erwachsene, meist schon unter 18 Jahren, können und wollen ohne ihre Eltern die Welt erkunden. Nach meiner Beobachtung tut es der Entwicklung des jungen Erwachsenen nicht gut, wenn ein Elterteil bedürftig an diesem klettet.

Manche Eltern unterziehen ihre Kinder schon früh einer "Gehirnwäsche", indem sie diesen Glaubenssätze einimpfen wie: "Blut ist dicker als Wasser" oder eben auch "Frauen kommen und gehen, das Kind bleibt" oder "Kinder bleiben immer Kinder". Damit wird man geradezu zur Unfreiheit erzogen und es wird einem die Abslösung vom Elternhaus erschwert, weil damit ein schlechtes Gewissen einhergeht, die "Blut ist dicker als Wasser-Gemeinschaft" zu verlassen.

Ich hatte mit einem meiner Exreunde auch einmal ein Erlebnis der besonderen Art. Sein über 20ig jähriges Kind hat ihn - als einzigen Erwachsenen - mit auf der eigenen Geburtstagsparty haben wollen und zwar als festen Bestandteil und Mitwirkenden des gesamten Partyevents. Eltern seines Schlages, haben nicht die Motivation des eigenen erwachsenen Kindes hinterfragt, sondern fühlten sich einfach nur ganz toll und begehrenswert. Das die anderen jugendlichen Gäste, speziell der feste Partner des Geburtatskindes, diese "Einmann-Papa-Show" nicht so toll fanden, kann sich sicher jeder normal tickende Erwachsenen vorstellen...leider kam mein Exfreund gar nicht auf die Idee sich selbst zu hinterfragen. Mein Versuch ihn bereits vor diesem Event auf diese Problematik aufmerksam machen zu wollen, schlug fehl. Er wollte das gar nicht hören und von mir "keinen Keil" zwischen sich und sein "eigen Fleisch und Blut" treiben lassen. Für mich ist eine Partnerschaft mit Eltern, mit derartig verschrobener Familieneinstellung, nicht erstrebenswert. Die sollen dann mal schön unter ihresgleichen bleiben. Ob aus diesen Haltung jemals eine glückliche Partnerschaft, mit einem anderen erwachsenen Menchen, entstehen kann bezweifle ich zutiefst. w
 
G

Gast

Gast
  • #29
Also mir ist das egal, was jeder Psychologe sagen wird und kann. Frauen kommen und gehen, das Kind bleibt.
Ob das jetzt für Dich erstrebenswert ist.... sicher nicht. Ändert aber nichts.

PS: Vermute mal, Du bist kinderlos.

Also ich bin Mutter zweier kleiner Kinder und sowas würde ich nie schreiben!
Wenn ich bei einem Mann nicht das Gefühl habe, wichtig zu sein, dann wars das.
Und ein Mann wäre bei mir immer wichtig! Kinderthemen sind dann Nebensache - ich würde niemals einen Mann mit Details zu meinen Kindern langweilen oder auch nur ansatzweise groß über sie reden anfangs.
Mich törnen Männer auch ab, die das Kind als ihren Lebensmittelpunkt erachten.
Kein Wunder, dass die Frauen kommen und gehen!

w,40
 
Top