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  • #1

Wie verbreitet sind One-Night-Stands?

Überall hört und ließt man was von One-Night-Stands (ONS)? Scheinbar hat jeder Erfahrung damit, oder? Ist unsere Gesellschaft denn so hemmungslos, das man(n)/frau nach 2 Std. des Kennenlernens sofort ins Bett hüpft? Ich hatte noch nie in ONS, kam allerdings auch noch nie in eine solche Situation? Wie verbreitet ist er denn nun, der ONS? Praktiziert ihn fast jeder? Und regelmäßig? Oder kann nur die Hälfte schon von eigenen Erfahrungen berichten?
 
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  • #2
Ich denke es ist auch dahingehend wie mit vielen Dingen so, die übermässig in den Massenmedien propagiert werden.

Jeder denkt es sei Mainstream so zu denken und handeln, aber tatsächlich machen tun es die Wenigsten. Nur offen zugeben können das die allerwenigsten ... denn sie möchten ja nicht "unangenehm" auffallen für etwas was ja angeblich das Normalste der Welt ist in unserer "over-sexed" Gesellschaft.

Konkret zu deinen Fragen - Ich hatte noch nie einen, würde es jedoch auch nicht ausschliessen, mit einer Frau die ich sexuell für super-attraktiv halte, einen ONS zu haben.
 
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  • #3
Es kommt ein bischen auf die Altersgruppen an.
In meiner Altersklasse ( ü 45 ) geht es schon ordentlich ab. Nach Singles- und Ü 30/40 oder Strand-Partys ist die Chance auf einen OHS schon ziemlich groß.
Und ich habe so das Gefühl, dass die Leute genau das machen was du schreibt - nach ein paar Stunden ab in die Kiste. Ob es nun moralisch verwerflich ist oder man nur den Augenblick ( Nacht ) auslebt, möchte ich nicht bewerten.
Wenn die Lust, der Augenblick und die Partnerin passt, bin ich nicht abgeneigt. Warum, weil es passt und ich Lust und Laune dazu habe.Ich lebe seit Jahren allein ( will ich so ) und habe keine Verpflichtungen gegenüber dritten.
Und die Frauen wollen dies auch - ich will damit sagen, das es heute selbstrverständlich ist, dass die Frau auch fragt, ob der Mann Lust hätte auf einen ONS.
Der Schutz für beide ist selbstverständlich, was man dann auch an den Ausstattungen der Damenschlafzimmer sieht !!
 
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  • #4
Ich kann nicht auf statistisch bewiesene Werte zurückgreifen, nur auf Erfahrungswerte:

Wirklich häufig oder regelmässig ist der ONS nur bei einer relativ kleinen Bevölkerungsschicht (vielleicht 5-10%, bei jüngeren/Studenten auch mal mehr). Es müssen ja zwei Dinge zusammenkommen: Die Bereitschaft zu einem ONS und die Erfolgsfähigkeit (Talent, Kontaktfreude, Mut, gutes Aussehen, Charm, Fähigkeit beim "ersten Mal" mit jemand sich gehen zu lassen). Nach meiner Erfahrung ist die Bereitschaft deutlich größer als die Fähigkeit, sich einen ONS zu angeln. Viele träumen davon, vor allem untervögelte Singles, aber es fehlt ihnen meist an Mut, Abgebrühtheit und/oder dementsprechendem Äußeren.

Aber:
In der Breite ist es wohl eher so wie mit dem Fremdgehen: Die meisten machen es nicht permanent und regelmässig, aber fast jeden erwischt es irgendwann mal im Leben.

Übrigens ist das ein Trugschluß , daß ONS sich nicht kennen oder nur ganz kurz. Mindestens die Hälfte der mir bekannten Fälle fanden zwischen alten Bekannten statt, meist waren Singles involviert z.b. Weihnachtsfeier, betrunken, zwei alte Kollegen gehn zusammen nach Hause. Oder zwei Kollegen auf Geschäftsreise, eine Nacht gezwungenermaßen im Hotel .... oder frisch getrennte Frau heult sich bei altem Bekannten aus, die tröstende Nähe schlägt in knisternde Erotik um.... Zwei Bekannte (singles) auf gemeinsamem Kurzurlaub ..... zwei Studenten bei der Prüfungsvorbereitung brauchen dringend ein bischen Ablenkung ....
usw. - alles schon mitbekommen oder erlebt.
 
  • #5
Hatte erst 1x Einen und das vor rund 25 Jahren. Seitdem nie mehr und auch kein Bedürfniss danach. Jetzt, wo sich meine "Verhältnisse" geändert haben, hätte ich zwar u.U. Lust aber keine Gelegenheit. Shit happens
 
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  • #6
Nein, ich mache das nicht regelmäßig, und wahrscheinlich in Zukunft gar nicht mehr. Es ist mehr ein Relikt aus Jugendzeiten, in der ich die sexuelle Freizügigkeit, die mir als Wert mitgegeben wurde, in allen Facetten ausgekostet habe.
Heute lebe ich meine Sexualität mehr unter den Prämissen Verbindlichkeit, Dauer und Vertrautheit.

Es waren innerhalb von 20 Jahren ein echter ONS und vier MNS, die ich zu verbuchen habe. Dem ging immer eine Phase gegenseitiger Anziehung voraus - es war also nie eine spontane Entscheidung.

1. mit einem Ex-Freund, mit dem ich während des Beziehung noch keinen Sex hatte (wir waren sehr jung); 2 Monate nach dem Schluss war, in lauen Sommernächten im Freien

2. mit dem schärfsten Typen des Campingplatzes in Frankreich nach 10 Tagen anhimmeln und flirten in der Nacht vor unserer Heimfahrt

3. mit dem attraktiven Sportwissenschaftler von nebenan: wir sahen uns bei seinem Einzug in die Augen und seitdem stand die gegenseitige Anziehung immer spürbar im Raum; er war zu der Zeit in einer Beziehung, und als die (aus anderen handfesten Gründen) zu Ende ging, war sozusagen die Bahn frei für unsere schöne Sommeraffäre - wir passten einfach nicht als Paar zusammen, das war von Anfang an genauso klar

4. bei einem längeren Auslandsaufenhalt mit einem anderen Sprachkursteilnehmer, mit dem ich vorher viel zusammen unternommen habe

5. dank Online-Dating: schwer verliebt, Sex nach mehreren Wochen, wurde aber nicht mehr draus; hat uns logistisch überfordert
 
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  • #7
Wenn du eine aussagekräftige Antwort auf deine Frage haben möchtest, musst du nach den Ergebnissen seriöser wissenschaftlicher Untersuchungen suchen.

Hier in einem Forum, das nicht ausschließlich, aber in der Mehrheit, von partnersuchenden Singles gelesen wird, hast du keinen repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt. Zumal hier doch eine eher strenge Moral vorherrscht.

Ich hatte in den Zeiten, in denen ich keinen festen Partner hatte, mehrere ONS, meist waren es Urlaubsflirts, manchmal Männer, die ich bei meiner Online-Partnersuche kennengelernt habe, die mich dann zwar erotisch angesprochen haben, aber als Partner nicht in Frage kamen.

ONS muss nicht heißen, dass man gleich nach ein paar Stunden mit einem Mann im Bett landet, man kennt die Männer doch oft seit ein paar Tagen (im Urlaub) oder länger (Bekanntenkreis).

Und nicht immer ist ein ONS auch als solcher geplant, man rechnet auch eventuell mit einer längeren Beziehung, aber der Sex erweist sich dann als so frustrierend, dass man auf weiteren Kontakt verzichtet.

Ich finde übrigens ONS sexuell als sehr befriedigend, viel besser als Selbstbefriedigung, sehe aber selbstverständlich einen großen Unterschied zu innigem Sex in einer liebevollen Beziehung. Ein ONS ist für mich ein "Zwischending" zwischen Selbstbefriedigung und innigem parterschaftlichem Sex.

Und auch die weitverbreitete Meinung, dass ONS abstumpfen lassen, ist nicht richtig. Das können auch nur die Menschen wirklich beurteilen, die ONS-Erfahrung haben, nicht die, die ONS heftig ablehnen.
 
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  • #8
Gerade verheiratete Akademikerinnen haben nach empirischen Untersuchungen öfters einen ONS. Manchmal auch mit Männern weit unter ihrem Bildungsniveau und sozialen Status. Leben könnten sie mit solch einem Mann keinen Tag,es zählt nur das sexuelle Vergnügen.
 
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  • #9
Habe genügend hinter mir und stelle fest, dass doch einige Frauen darauf abfahren, jedoch geben die Meisten dies im nachhinein nicht zu und machen eher einen auf Moralapostel! Ich teste sie weiterhin! m/35
 
  • #10
In meinen frühen Zwanzigern war ich als Student kein Kind von Traurigkeit (meine Mitstudentinnen aber auch nicht), so komme ich auf genau 8MNSse und einen Dreier. Allerdings war das kein "Hallo, magst ne Cola, wollen wir poppen?", die meisten kannte ich schon 1-2 Jahre und man ist dann hin und wieder auch spasseshalber in der Kiste gelandet. War danach auch für keinen peinlich oder unangenehm.

Habe mit Mitte 20 geheiratet, bin dann Vater geworden, lebe seitdem monogam und so wird es wohl auch bleiben. Würde aber keinesfalls auf die damaligen Erfahrungen verzichten wollen, man war jung, neugierig, kraftvoll, stürmisch und drängend, fordernd und es war ständig Fun und Action... *seufz*

Zwei meiner damaligen Liebhaberinnen habe ich viele Jahre später wieder gesehen. Wir verfielen in Nostalgie, grinsten uns breit an, aber wir waren beide mittlerweile wesentlich ruhiger geworden.

FAZIT: War heiss, war nett, aber ich bin mittlerweile zu alt fur so nen Scheiss.

So long,
m/42
 
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  • #11
was genau soll denn ein ONS sein: hat frau den mann gerade kennengelernt und nimmt ihn für eine nacht mit nach hause? also dann hatte ich noch nie einen ONS

ist es aber so: frau hat einen mann kennengelernt, man trifft sich, hat mehrere dates, geht irgendwann zusammen ins bett und dann stellt man fest...der ist doch nicht so dein typ... dann hatte ich schon mehrere ONS.

genau 1 x in meinem leben war ich mit einem mann im bett von dem ich danach nichts mehr gehört habe.
 
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  • #12
Gehört als Erfahrung durchaus dazu :),
einige hier im Forum stellen sich glaube ich ONS auch völlig falsch vor. Das geht doch nicht so ab, dass man sagt, hallo, wollen wir poppen?

Meistens geht dem ein sehr, sehr anregender Abend oder Tag voraus, den man miteinander verbracht hat!
Mein schönster ONS, auf Fortbildung, gesehen, geknistert, den ganzen Tag aufeinandergehockt, tanzen gegangen, gequasselt bis zum umfallen, im gleichen Bett gelandet. Wir mailen heute noch ab und an und erinnern uns seufzend daran wie unbefangen man in jüngeren Jahren noch war.

Heute im Mittelalter (w/44) kein Interesse mehr daran.
 
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  • #13
Gehört als Erfahrung durchaus dazu :),
...
Mein schönster ONS, auf Fortbildung, gesehen, geknistert, den ganzen Tag aufeinandergehockt, tanzen gegangen, gequasselt bis zum umfallen, im gleichen Bett gelandet. Wir mailen heute noch ab und an und erinnern uns seufzend daran wie unbefangen man in jüngeren Jahren noch war.
...
Hast Du heute einen Partner?
Wie findet der das?
(Oder mailst Du seufzend hinter seinem Rücken?)
 
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  • #14
Habe ich noch nie gemacht und würde ich auch nie machen! Obwohl ich schon ein paar mal spürte dass Männer dies wollten,...es wäre wohl auch dazu gekommen, wenn kurz davor nicht nein dazu gesagt hätte!
w34
 
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  • #15
#11 an #12

Stell Dir mal vor, seit 10 Jahren glücklich verheiratet, und gerne aus tiefstem Herzen verbindlich treu.
Tja, wie findet mein Mann das, mein Mann gehört nicht zu Moralaposteln, die aufgrund solcher Geschichte Schlampentum unterstellen. Er hatte auch so seine Geschichtchen.
Es ist spannend, wie du das, seufzend erinnern, interpretierst. Zum Einen muss ich nicht hinter dem Rücken meines Mannes mailen, da ich nichts zu verstecken habe. Und das seufzend wurde wohl sehr missverstanden. Das bezog sich eher auf die Leichtigkeit des Seins, wo noch keine Kinder, kein eigenes Büro, kein Haus und weitere vielfältige Verpflichtungen im Leben bestanden und man freier und unbelasteter Leben konnte. Kein Jammern, sondern eher ein wenig Neid, auf die (bei mir) glattere Haut, (bei ihm) weniger Bauch :)).
 
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  • #16
Das "seufzend" wurde provokant missverstanden, stimmt.
Ansonsten Glückwunsch, passt ja alles.
Auch wenn weder ICH noch meine Frau noch irgendwelche Kontakte zu (den sehr wenigen) alten ONS-Partnern haben. Aus Respekt für die wechselseitigen Gefühle, für uns eine blanke Selbstverständlichkeit. Wir haben bewusst eine rote Linie gezogen...
 
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  • #17
Und auch die weitverbreitete Meinung, dass ONS abstumpfen lassen, ist nicht richtig. Das können auch nur die Menschen wirklich beurteilen, die ONS-Erfahrung haben, nicht die, die ONS heftig ablehnen.
Das ist nur ein Irrtum von mehreren. Man(n) kann gerade aufgrund von ONS-Erfahrung (und "lustvollem" Sex dabei) zur vehementen Ablehnung kommen. Genau WEIL man gelernt hat, ONS machen allenfalls einsamer und beschaedigen natuerlich alles Besondere von Intimem. Man kann vom Saulus zum Paulus werden, so to speak.

Und das so "Gelernte" hat logischerweise Konsequenzen bei der eigenen Wahl der Lebenspartnerin. Hart gesagt: keine "Schlampe"! Jetzt darf wieder gezetert werden...
 
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  • #18
Habe genügend hinter mir und stelle fest, dass doch einige Frauen darauf abfahren, jedoch geben die Meisten dies im nachhinein nicht zu und machen eher einen auf Moralapostel! Ich teste sie weiterhin! m/35
Einige: laengst nicht alle
Von jenen die meisten: warum wohl?
ONS und Unehrlichkeit: offensichtlich eng korreliert...
Warum wohl?

Ganz werde ich den medialen Hype um so eine unreflektierte triebgesteuerte Aktion wohl nie verstehen...
 
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  • #20
In meinen frühen Zwanzigern war ich als Student kein Kind von Traurigkeit (meine Mitstudentinnen aber auch nicht), so komme ich auf genau 8MNSse und einen Dreier. Allerdings war das kein "Hallo, magst ne Cola, wollen wir poppen?", die meisten kannte ich schon 1-2 Jahre und man ist dann hin und wieder auch spasseshalber in der Kiste gelandet. War danach auch für keinen peinlich oder unangenehm.

...

Zwei meiner damaligen Liebhaberinnen habe ich viele Jahre später wieder gesehen. Wir verfielen in Nostalgie, grinsten uns breit an, aber wir waren beide mittlerweile wesentlich ruhiger geworden.

FAZIT: War heiss, war nett, aber ich bin mittlerweile zu alt fur so nen Scheiss.

So long,
m/42

Geht mir ähnlich.
Dessen ungeachtet wollte ich heute keines dieser "Betthäschen" - die einen wie Dich breit angrinsen oder von ihm breit angegrinst werden - in meinem Schlafzimmer. Habe ich auch nicht. Und bin sehr, sehr froh drum. Doppelmoral? Nein. Nur unterschiedlicher maßstab für männer und Frauen, und das nicht unbegründet. Und wenn ALLE hier aufheulen, es ist so und ich bekenne mich wenigstens dazu. Und ich lebe es.Treu (monogam) seit 25 Jahren mit einer tollen Frau, für die ich der zweite und letzte Mann in ihrem Leben bin. Auch das macht mich glücklich - und lässt mich ruhig schlafen, auch wenn einer von uns unterwegs ist. Oder krank, frigide oder impotent werden sollte - wer weiß, was das Leben noch so alles bringt (jenseits von Sex).
 
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  • #21
In meiner Jugend, so Anfang der 70er Jahren, da hatte ich ab und zu mal einen ONS. Das war eine wilde Zeit, es gab die Pille aber noch kein Aids.
Mal im Urlaub, mal nach einem Faschingsball, aber so wirklich der Bringer war das auch damals nicht.
Dann war ich 25 Jahre treue Ehefrau und jetzt bin ich mir zu schade dafür. Ich mag guten Sex, aber dafür möchte ich mir Zeit lassen und nich einfach so mal mit einem Typen ins Bett springen. Da sind meine Ansprüche heute einfach höher als früher.

Also ich versäume nichts, wenn ich keinen ONS habe.

w 58
 
  • #22
Bitte bereit machen zur Steinigung:

Ich hatte schon ONS, MNS und auch zwei Affären. Und ich bereue nichts davon.
Ich finde auch überhaupt nichts daran schlimm, solagen niemand betrogen oder einem der Beteiligten Hoffnung auf mehr gemacht wird. In Zeiten, in denen ich keine echte Beziehung wollte, haben mir diese Erfahrungen und Erlebnisse einfach gut getan. Weil immer mit offenen Karten gespielt wurde, gab es auch im Nachgang niemals unangenehme Begegnungen, Peinlichkeiten o.ä.

Es ist auch keineswegs so, dass zwischen dem ersten "Hallo" und dem ersten Kuss nur zwei Stunden in einer schummerigen Bar gestanden hätten. So etwas kommt wahrscheinlich nur in schlechten Filmen vor. Es waren immer Männer, die ich schon ein wenig kannte, die schon etwas länger um mich herumgeschlichen waren und ich auch um sie - sei es an der Uni, im Ehrenamt oder wo auch immer.

Übrigens kann ich folgende Aussage absolut unterstreichen:
Habe genügend hinter mir und stelle fest, dass doch einige Frauen darauf abfahren, jedoch geben die Meisten dies im nachhinein nicht zu und machen eher einen auf Moralapostel!
Davon kenne ich so einige. Manche stellen sich auch gern als "Opfer" der Verführung eines ach so bösen Mannes dar, obwohl sie sich m.E. sehenden Auges in die Situation begeben haben. Danach wird natürlich standesgemäß geheult und geschimpft. Da sind mir Menschen, die offen zu ihrem Leben, zu ihren Bedürfnissen und zu den Konsequenzen stehen, die auch nicht mit zweierlei Maß messen, weit lieber.
 
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  • #23
Doppelmoral? Nein. Nur unterschiedlicher maßstab für männer und Frauen, und das nicht unbegründet. Und wenn ALLE hier aufheulen, es ist so und ich bekenne mich wenigstens dazu. Und ich lebe es.Treu (monogam) seit 25 Jahren mit einer tollen Frau.

Das ist dann für dich sehr schön. Nur das mit den unterschiedlichen Maßstäben kann ich nicht nachvollziehen, wie wohl kaum eine intelligente und selbstbewusste Frau. Wenn der Mann sagt, er sei glücklich mit einer Frau, ist das schön. Aber bei der Aussage, dass er ihr nicht die gleichen Rechte zuschreibt und nicht mit ihr glücklich wäre, wenn sie ähnliche Erfahrungen gemacht hätte wie er, wird wohl kaum eine Frau stolz sein. Es kann sein, dass es sich so ergibt, aber wenn das als Voraussetzung gilt, müsste man schon devot veranlagt sein, um zu sagen, natürlich, du als Mann durftest das, aber ich als Frau natürlich nicht.
 
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  • #24
Treu (monogam) seit 25 Jahren mit einer tollen Frau, für die ich der zweite und letzte Mann in ihrem Leben bin. Auch das macht mich glücklich - und lässt mich ruhig schlafen, auch wenn einer von uns unterwegs ist.

Das kann ich mir vorstellen. Du kannst Dir sicher sein, dass deine Frau nix vermisst, weil sie nix kennt! Spannend, dass es heute tatsächlich noch Männer gibt, die derart verquer denken. Auch schön, dass du dir sicher bist, dass du der letzte Mann in ihrem Leben bist :)
 
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  • #25
Das kann ich mir vorstellen. Du kannst Dir sicher sein, dass deine Frau nix vermisst, weil sie nix kennt! Spannend, dass es heute tatsächlich noch Männer gibt, die derart verquer denken. Auch schön, dass du dir sicher bist, dass du der letzte Mann in ihrem Leben bist :)

Pardon, was für ein abartiger Schluss - woher weisst Du, was sie kennt und was nicht? Ich werde es Dir nicht auf die Nase binden... (gab mal ein Lied, "Behind Closed Doors")
 
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  • #26
@23: Ja, nicht alle Frauen vögeln mit zig MÄnnern, es gibt in der Tat auch Frauen, die nur 1 Mann in ihrem Leben hatten und nichts vermissen! Mir reicht 1 Mann im Leben ich muss mich nicht ausprobieren und mich von zig Männern flachlegen lassen um nicht als sonderbar zu gelten!
Ich habe meinen Stolz und mein Mann schätz das sehr und kann mir vertrauen!
 
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  • #27
1.) Ja, nicht alle Frauen vögeln mit zig MÄnnern, es gibt in der Tat auch Frauen, die nur 1 Mann in ihrem Leben hatten und nichts vermissen! Mir reicht 1 Mann im Leben ich muss mich nicht ausprobieren und 2.) mich von zig Männern flachlegen lassen um nicht als sonderbar zu gelten!
3.) Ich habe meinen Stolz und mein Mann schätz das sehr und kann mir vertrauen!

1. Zwischen nur einem Mann und "zig Männern" gibt es noch eine recht weite, entscheidende Bandbreite. ;)

2. "Flachlegen lassen" - klingt wie ein erdulteter Gewaltakt...

3. Gut, dass Sie Ihren Stolz haben und Ihr Mann das schätzt und er seiner Frau vertrauen kann. - Hoffen Sie, dass das für Sie auch umgekehrt gilt.

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  • #28
1. Zwischen nur einem Mann und "zig Männern" gibt es noch eine recht weite, entscheidende Bandbreite. ;)

2. "Flachlegen lassen" - klingt wie ein erdulteter Gewaltakt...

3. Gut, dass Sie Ihren Stolz haben und Ihr Mann das schätzt und er seiner Frau vertrauen kann. - Hoffen Sie, dass das für Sie auch umgekehrt gilt.

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1. Nun, zweistellig ist schon anders als ein, zwei, drei oder vielleicht vier... - da fangen dann unterschiedliche Werte an durchzuscheinen;
2. bei ONS ist das gar nicht selten so, dass die Frauen keinen Spass am Sex haben, geschweige denn einen Orgasmus; fragt sich freilich dann erst recht, warum sie sich überhaupt
darauf einlassen (imho: immer eine Persönlichkeits-/Charakterschwäche);
3. warum so despektierlich? Klingt ja geradewegs nach Neid und Missgunst, die doch sonst immer den angeblich "zu-kurz-Gekommenen" unterstellt wird, absurderweise, denn es gibt genau NULL Gründe, auf Leute mit ONS neidisch zu sein.
 
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  • #29
ONS ist ein Zeitbegriff. Früher war es einfach nur Fremd gehen.
Heute machen es nur ganz wenige bewusst. Männer villeicht mehr als Frauen. Ist aber nur eine Vermutung.
Ich denke mir, dass die meissten ONS nicht so geplant waren, sondern es hat sich einfach nichts weiteres ergeben.
Durch die Fröhlichkeit und / oder der Alkohol lässt einem die eigene Geilheit weiter treiben, als es eigentlich üblich wäre. Die gute Gelegenheit, der aktuelle Notstand und schwups macht man Sex und erschrickt danach über das gemachte.
Wichtigste Regel danach, nichts erzählen, nichts beichten, nächstes Mal besser überlegen.
 
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  • #30
warum so despektierlich? Klingt ja geradewegs nach Neid und Missgunst, die doch sonst immer den angeblich "zu-kurz-Gekommenen" unterstellt wird, absurderweise, denn es gibt genau NULL Gründe, auf Leute mit ONS neidisch zu sein.

Hier #26: Kein Grund zur Aufregung, denn mein Beitrag war nicht auf ONS bezogen.
Mein Beitrag wendet sich gegen den Zwang auf Frauen ja wenig Erfahrung, oder sogar gar keine Erfahrung haben zu sollen, und gegen Doppelmoral.

Zum Fadenthema: Ich persönlich bin auch gegen ONS, inbesondere die mit Unbekannten. Das gilt für beide Geschlechter, aus Vernunft- und Verantwortungsgründen.

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