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  • #31
Wichtigste Regel danach, nichts erzählen, nichts beichten, nächstes Mal besser überlegen.
Liederlich.

Immerhin gibt es dann die Garantie, dass ALLES vorbei ist, kommt es durch irgendeinen dummen Zufall doch heraus.

Ansonsten gilt (aus dem Vorstehenden direkt ableitbar): wer das Risiko minimieren will, solchermaßen gehörnt zu werden, schaut sich den(/die) künftige Lebenspartner(in), deren Werte und - ja! - Vorleben (mit oder ohne ONS?) besser beizeiten genauer an.
 
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  • #33
Hallo FS, der ONS ist verbreitet. Ich führe leider keine Statistik dazu.

Hingegen weiss ich aus Erfahrung (auch aus eigener), dass es a) ein Leichtes ist, einen ONS z.B. am Wochenende zu kriegen und b) es zu nicht wenigen ONS am Wochenende kommt. Auch nur schon bei 0.5 % von geschätzten 10'000 Partygängern kommen wir auf eine Zahl von 50. Und dies an einem Wochenende - in einer Stadt. Das ist viel.

Ganz wichtig und um deine Frage korrekt zu beantworten.

1. Persönliche Vermutungen sind NICHT representativ

2. Offensichtlich geht hier vergessen, dass es nebst der sogenannten "Elite" noch andere Menschen gibt. Wir beobachten heuer eine Partygesellschaft die Spass haben will. Ich komme aus der drittgrössten Stadt in der Schweiz, und am Wochenende ist hier jedesmal die Hölle los - es wird getrunken, es wird gefeiert, es wird geflirtet und es wird nicht selten mit nach Hause genommen. Das ist Fakt. Aus sämtlichen Schichten.

Dies soll keine Verhamlosung sein, sondern stellt lediglich den Status quo dar.

m,35
 
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  • #34
Offensichtlich geht hier vergessen, dass es nebst der sogenannten "Elite" noch andere Menschen gibt. Wir beobachten heuer eine Partygesellschaft die Spass haben will. Ich komme aus der drittgrössten Stadt in der Schweiz, und am Wochenende ist hier jedesmal die Hölle los - es wird getrunken, es wird gefeiert, es wird geflirtet und es wird nicht selten mit nach Hause genommen. Das ist Fakt. Aus sämtlichen Schichten.

Dies soll keine Verhamlosung sein, sondern stellt lediglich den Status quo dar.

m,35

Nun, es ist eine Minderheit, die öfter oder sehr oft bis mehr oder weniger regelmäßig ONS hat. Die Mehrheit toleriert die Minderheit, hat aber andere Wertvorstellungen - und dafür gute bis sehr gute Gründe.


Wegen der
1. Prinzipien
2. Konsequenzen

Und natürlich ist es damit eine Frage der Moral, aber auch der Reflexion und der Reife (oder des Zynismus).
 
  • #35
Nun, es ist eine Minderheit, die öfter oder sehr oft bis mehr oder weniger regelmäßig ONS hat. Die Mehrheit toleriert die Minderheit, hat aber andere Wertvorstellungen - und dafür gute bis sehr gute Gründe.


Wegen der
1. Prinzipien
2. Konsequenzen

.

als wenn die mehrheit nur deswegen keine ons hat, weil ihr heiligenschewin so schön leuchtet!
der hauptgrund ist sicher viel banaler: die mehrheit hat einfach selten eine gelegenheit für ons, sei es situationsbedingt, oder persönlch (z.b.mangelnde optik/ausstrahlung/anziehungskraft).

was soll denn der satz, "die mehrheit toleriert die minderheit, hat aber selbst andere wertevorstellungen"?
de facto sieht es doch so aus, dass kaum jemand mitbekommt, wer einen ons hat, oder hatte!

die begründung für die eigenen werte haben es auch in sich;-)

1. prinzipien: ok, jeder wählt sein eigenes moralische korsett.
2. konsequenzen: klar, es könnte auffliegen...da zieht man doch gleich den schwanz ein - nicht nur im wörtlichen sinne:)
 
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  • #36
Nun, es ist eine Minderheit, die öfter oder sehr oft bis mehr oder weniger regelmäßig ONS hat. Die Mehrheit toleriert die Minderheit, hat aber andere Wertvorstellungen - und dafür gute bis sehr gute Gründe.


Wegen der
1. Prinzipien
2. Konsequenzen

Und natürlich ist es damit eine Frage der Moral, aber auch der Reflexion und der Reife (oder des Zynismus).

Minderheit ist falsch, zumindest sagen 61% schon mal einen ONS gehabt zu haben, bei den älteren ist es etwas weniger. (allensbach, statistica).
Und dann der Rest, wie #34 richtig bemerkt, hat vermutlich einfach nicht die Gelegenheit. Der Anteil hartegesottener überzeugter Gegner,die im Angesicht einer günstigen Gelegenheit standfest bleiben, dürfte also sehr gering sein.Der Anteil derer, die prinzipiell dagegen sind, aber bei Gelegenheit doch selbst weich werden, müsste daher relativ groß sein (scheinheilig, nennt man das dann). Das ist ähnlich dem Dillema mit dem Fremdgehen: Jeder fordert vom Partner treue und hält diese für wichtig. Trotzdem geht der größte Teil derjenigen, die vom Partner die Treue fordern, irgendwann im Leben selbst fremd.
 
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  • #37
Ja die bösen MÄNNER.
Schon mal darüber nachgedacht das man für einen ONS immer ZWEI braucht?

Wenn es nicht so viele Frauen geben würde die mitmachen ,
dann würde es auch viel weniger Männer geben die ihre Triebe ausleben.
 
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  • #38
Alle meine Freundinnen -mich eingeschlossen- hatten mindestens einen One-Night-Stand. Es ist nichts worauf ich stolz wäre, aber es ist auch nichts für das ich mich schäme. Es passiert einfach, es ist weder geplant, kann sich aber ergeben, denn auch Frauen haben Bedürfnisse und wollen sich nicht immer kontrollieren.

Natürlich würde dies einem großen Teil hier im Forum nicht passieren und One-Night-Stands werden als "unterschichtig" dargestellt. Dem ist aber nicht so, in meinem Freundeskreis sind ausschliesslich Akademiker (Ärzte, Juristen, BWLer etc) und wie bereits dargetan, haben auch diese One-Night-Stands. [Mod.= gelöscht]

w, 30
 
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  • #39
Früher hieß das bei uns nicht so. Und vielleicht war es auch im Kern etwas anders. Es gab nicht so den Vorsatz, einmal miteinander zu schlafen und dann tschüss zu sagen. Man lernte sich kennen, fand sich anziehend, schlief miteinander. Und meistens sah man sich wieder. Und öfter wurde sogar eine längere Beziehung draus. Bei mir entstanden mehrere Beziehungen aus solchen Geschichten, die längste dauerte 18 Jahre. Und das unterschichtige ist Nonsesn ... studiert hab ich auch und gerade beim Studium war das völlig normal. Jetzt, mit Ende 40 habe ich zwar kein Interesse an ONS, aber wenn ich die passende Frau treffe und diese Anziehung ist spürbar, ja, dann ist es so wie früher. Wozu warten, wenn beide dasselbe wollen...
 
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  • #40
One-Night-Stands sind erstaunlich weit verbreitet (ebenso fremdgehen und so weiter). Ich sah bereits sehr viele Beziehungen an der sexuellen Unersättlichkeit und Untreue der Partnerinnen scheitern.

Da ich eine Frau, die bereits einen ONS hatte, kategorisch als Partnerin ausschließe (dieses Verhalten wiederholen sie in der Regel), schränkt ihre promiske (und häufig völlig verantwortungslose) Lebensführung die meisten Damen hierzulande aus meiner Wahl aus. Es ist interessant, sich die Meinungen von Frauen anderer Kulturkreise bezüglich des Gebarens westlich sozialisierter Frauen anzuhören.
 
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  • #41
Es gibt auch in meinem Freundinnenkreis einige, die relemäßige ONS haben.Meist sehr gebildete Frauen, die einfach leben möchten, sonst hätten sie auch beruflich nicht so viel Erfolg.
 
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  • #42
Da ich eine Frau, die bereits einen ONS hatte, kategorisch als Partnerin ausschließe (dieses Verhalten wiederholen sie in der Regel), schränkt ihre promiske (und häufig völlig verantwortungslose) Lebensführung die meisten Damen hierzulande aus meiner Wahl aus.

Ich glaube, dass immer noch recht viele Frauen keinen ONS hatten und viele hatten nur einen oder 2 und machen das nicht wärhend einer festen Partnerschaft.
Und ein Teil der Frauen zieht das mehr oder weniger das ganze Leben durch, so " Lebemenschen ", die gerne feiern und ausgehen, tanzen usw.
Diese letzter Gruppe kann man aber nicht so leicht ausfindig machen, die werden das einem ja nicht idR sagen, zudem achten Frauen sehr auf Ihren Ruf und machen das im Urlaub oder verbergen es geschickt.
Ich kann alle diese Varianten verstehen und käme mit jeder Frau klar, aber wenn es objektive Zahlen gäbe, würde mich das auch interessieren, vlt gab es früher sogar mehr davon und dass heuten nur mehr darüber geredet wird?
 
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  • #43
Mir scheint, ONS sind eher ein Relikt für experimentierfreundige über 40 jährige und partygelaunte unter 30 jährige.

Meine Generation (30-40), scheint mir, in Bezug auf Sexualität, wie aber auch viele anderen Dinge (Kinder kriegen, heiraten, ausziehen zum Beispiel) irgendwie verklemmter und zurückgebliebener.

Z.b. kenne ich selbst nur 30-38 jährige Kinderlose, Singles, viele leben noch daheim, Partnerschaften kann man nur erahnen, wieviel sie schon gehabt haben (eigentlich keine einzige so richtige). Gut, ich komme, aber auch aus einem halben Dorf. Bei uns ist das so.

Ich selbst hatte auch nie ONS (trotz Bildung und hässlich seh ich auch nicht aus) und Gleichaltrige in meinem Umkreis geht es ähnlich. Angebote zu ONS hätte ich mehr als genug haben können. Einmal wäre es tatsächlich dazu gekommen aus Frust, aber es hat nicht geklappt und der Typ hat auch nicht so recht gewußt, was man bei einem ONS macht, also haben wirs gelassen.

Als ich zu meiner Zeit noch in die Disko ging, da gings auch nicht darum, jedes Wochenende Fi...gelegenheiten abzuschleppen und sich randvoll zu saufen, wie es heute zu 98% der Fall ist bei den jungen Leuten.

Ich denke, das ist eine Erziehungssache. Meine Generation wurde irgendwie verwöhnter und verklemmter aufgezogen. Und das ist nicht nur ein Gerücht, das bestätige ich selber. Wir sind die, wie sagt man so schön?,,, "Berufsjugendlichen" ohne Ahnung und Lebenserfahrung.....

w31
 
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  • #44
Ich hatte bisher einen einzigen ONS letztes Jahr, und da war ich bereits über 40.

Dass es nicht zum Second oder More Night Stand kam, lag einzig und allein an der Entfernung...
 
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  • #45
Es gibt auch in meinem Freundinnenkreis einige, die relemäßige ONS haben.Meist sehr gebildete Frauen, die einfach leben möchten, sonst hätten sie auch beruflich nicht so viel Erfolg.

Das ist völlig in Ordnung. Auf die Verbeitung würde ich aus diesen Fällen dennoch keine Rückschlüsse ziehen. Aber spielt die Verbreitung denn eine so große Rolle? Entscheidend ist doch, was man selbst mag oder eben auch nicht. Und was man bei einem Partner attraktiv findet, akzeptiert oder eben auch nicht. Und wie ehrlich man damit umgeht ("kriegt doch keiner mit", "am besten im Urlaub", "nur mit Unbekannten" oder "nur mit Männern/Frauen, die für eine Partnerschaft nicht infrage kommen" usw. - das sind schon dubiose Einstellungen...)
 
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  • #46
hatte ich noch nie, würde aber nicht ausschließen dass es passieren könnte unter den entsprechenden Umständen. Für mich persönlich aber eher unwahrscheinlich, da ich es nicht mit einem völlig Fremden tun könnte und mir sehr bewusst ist, dass auch Kondome nicht sicher vor Geschlechtskrankheiten schützen.

Außerdem denke ich dass Sex viel schöner ist, wenn man auch schon einiges über die Persönlichkeit geistig-seelisch kennen lernen konnte vorher. Es muss nicht unbedingt Liebe sein, aber eine gewisse Vertrautheit und große Sympathie - sowie natürlich Geilheit ;-) sollte aus meiner Sicht vorhanden sein.

w
 
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  • #47
ONS hatte ich schon viele, allerdings immer nur, wenn ich nicht in einer Beziehung war. Teilweise fand das schon nur 20 Minuten nach dem Kennenlernen statt. Quasi wie im Film: Man sah sich an, wusste, da geht was, unterhielt sich kurz und ging ins Bett. Entgegen landläufiger Meinungen insbesondere von Frauenseite, gab es dabei SEHR interessante und befriedigende, aber auch langweilieg und kurze Aktionen. Mehrere ONS dauerten tatsächlich die ganze Nacht:)

Warum sollte man das als Single nicht machen? Klar ist es oberflächlich und es dient nur dem einen Zweck, aber wenn beide das Wissen, ist es doch ok?

M/45
 
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  • #48
Eine eigenartige Frage, wenn man sich mal so in Singlebörsen durchliest steht bei jeder 2. Frau dass sie kein Interesse an ONS hat. Also muss sie schon öfters angefragt worden sein ganz zu ihrem Leidwesen.
Also es gibt Männer die suchen gezielt ONS und finden ab und an eine Mitstreiterin. Ich denke aber die meisten gehen leer aus. Also ist der Wunsch der Vater des Gedanken. Ich kann in meiner fortgeschrittenen Altersgruppe :)) keine besondere Affinität zu ONS feststellen. Und die meisten Frauen die ich kenne können einem ONS auch nur wenig abgewinnen.

Wenn zwei sich finden die das gleiche wollen ohne einem Dritten oder Vierten damit zu schaden ist das ja auch alles o.k. Jedem das Seine.

w46
 
  • #49
ca. 40 % aller Männer und Frauen haben statistisch gesehen einen oder mehrere ONS gehabt. Mir ist das auch schon öfter passiert. Man trifft sich, ist scharf aufeinander...also was solls, ist auch nicht altersabhängig. ONS haben auch nichts mit fremdgehen zu tun. In Beziehung kommt so etwas für mich nicht in Frage. w51
 
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  • #50
Es ist offenbar so, dass ein großer Teil der Leute sowas zumindest schonmal erlebt hat. Ich persönlich wäre eher davon ausgegangen, dass sich bei den meisten Leuten ein One-Night-Stand einfach nie im Leben ergibt. Zumal ich auch die Psychologie von One-Night-Stands nicht ganz verstehe. Wenn ich single bin und jemanden treffe, der mir gefällt, warum sollte ich dann denn nur Sex von dem wollen? Und das auch nur ein einziges Mal? Abgesehen davon, dass bei zwei Menschen, die sich nicht sehr nahe stehen, sich eventuell gerade erst kennengelernt haben, eigentlich noch soviel natürliche zwischenmenschliche Distanz da sein müsste, dass es gar nicht so weit kommt. Und das Argument "In Beziehung mache ich sowas nicht, aber wenn ich single bin ist es okay" verstehe ich auch nicht. Was ist denn der Wert von Sexualität innerhalb einer Beziehung, wenn man doch Sex und Liebe ohnehin trennen kann? Wenn man bereit wäre, diese Nähe und Intimität auch mit jemand anderem nur zum Spaß auszuleben?

m35
 
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