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Gast

  • #1

Wie verbringt ihr eure Wochenenden, Feiertage und Abende.

Ich möchte hier keine Aussagen über Freizeitgestaltung mit Freunden oder Sport. Mich interessiert der Moment in dem ihr zuhause seid und es ist noch soviel Wochenende übrig und ihr fühlt euch schlecht - allein. Freunde und Familie haben nicht immer Zeit und nicht jeder ist sportlich. Ich möchte gerne Tipps. Auch für wenig Geld und für Leute die alleinerziehend sind. Ausgehen kann jeder.
 
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Gast

  • #2
Lesen, im Garten arbeiten, sich im Bad verwöhnen, kochen, handarbeiten, Freunde zum Essen oder DVD Abend einladen etc.
Mit Kindern sollte die Wochenendgestaltung doch nicht so schwer sein? Da ist doch immer was los.
 
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Gast

  • #3
wenn geht (alleinerziehend) auch mal die Ruhe genießen (wenn Kind im Bett oder bei Freunden oder selbst beschäftigt):

- ein gutes Buch lesen - gemütlich bei Tee, Kuscheldecke und sanfter Musik
- Badewanne - mit Kerzenschein
- im Internet surfen - bsp. EP
- in die Sauna gehen
- auf der Terrasse sitzen, die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und träumen
- Tagebuch schreiben
 
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Gast

  • #4
Ich lebe allein und war dennoch nie einsam. Wenn ich mal etwas Zeit übrig habe, die nicht verplant ist, nehme ich mir ein spannendes Buch und eine Flasche Rotwein (abends), mache es mir in meinem Wintergarten oder vor dem offenen Kamin gemütich und lese. Manchmal setze ich mich an den Laptop und beantworte überfällige mails oder ich stelle aus dem letzten Urlaub (endlich) mal die Fotos zu einem Album zusammen oder ich mache mir Gedanken, wie ich die Einladungskarten zu meiner nächsten Fête gestalte oder ich bringe meine Gedanken in Gedichtform zu Papier resp. zu PC. Tagsüber habe ich immer genug zu tun und wenn es das -längst fällige- Entrümpeln des Kleiderschrankes ist..... Langeweile ist für mich ein Fremdwort.
 
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Gast

  • #5
Ich lebe allein und war dennoch nie einsam. Wenn ich mal etwas Zeit übrig habe, die nicht verplant ist, nehme ich mir ein spannendes Buch und eine Flasche Rotwein (abends), mache es mir in meinem Wintergarten oder vor dem offenen Kamin gemütich und lese. Manchmal setze ich mich an den Laptop und beantworte überfällige mails oder ich stelle aus dem letzten Urlaub (endlich) mal die Fotos zu einem Album zusammen oder ich mache mir Gedanken, wie ich die Einladungskarten zu meiner nächsten Fête gestalte oder ich bringe meine Gedanken in Gedichtform zu Papier resp. zu PC. Tagsüber habe ich immer genug zu tun und wenn es das -längst fällige- Entrümpeln des Kleiderschrankes ist..... Langeweile ist für mich ein Fremdwort.
 
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Gast

  • #6
Ich versuche in solchen Momenten mich mit arbeit abzulenken. Mal Staubsaugen, Küche, etc.
Oder ich surfe einfach ein bischen im Internet und beantworte Fragen in nem Forum *g*
 
  • #7
hmm... ist schwer zu sagen, für mich ist alleine sein kein problem, wenn echt gar nichts los ist mach ich mir 2 schöne tage mit gute essen und videos. Arbeite ein wenig an meinem aquarium und über chinesisch schreiben. Wenn ich was neues machen will backe icht etwas *g* die lohnenste beschäftigung überhaupt, wenn man so wie ich gerne mehlspeißen ist.
 
  • #8
Früher war es extrem am Samstag Abend. Wenn ich nichts vorhatte und zu Hause war, wurde ich richtig nervös. Hatte das Gefühl, das Leben läuft an mir vorbei und überall sitzen glückliche Paare zusammen (in der Kneipe oder vorm Fernseher) und genießen ihre Eintracht. Heute ist es nicht mehr so schlimm, aber ich finde es schon wichtig, etwas sinnvolles, etwas "erfüllendes" zu unternehmen. Das kann ein Treffen mit einer (platonischen) Freundin sein - mit tiefschürfenden Gesprächen, oder ein anregender Theaterbesuch. Ich finde es wichtig, am Wochenende etwas sinnvolles zu tun, das mir das GEfühl vermittelt, "es lohnt sich zu leben!".
 
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Gast

  • #9
aber irgendwann ist doch zuende geputzt und die kinder im bett... und dann, im fernsehen nur schrott oder rosamund pilcher... na vielen dank auch. kuchen backen .... schöne idee, rotwein finde ich gefährlich - irgendwann wird es zur gewohnheit. was, wenn man zum xten mal im park war und alleine spazieren gehen ist auch langweilig.
 
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Gast

  • #10
was ist auf dem land - mit und ohne auto... und ohne kinder und ohne viele freunde und gute bekannte?? was macht ihr
 
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Gast

  • #11
#7 Klaus - genau so geht es mir heute auch oft. spätestens am sonntag bin ich nervös und finde das Wochenende unbefriedigend. Ich bin keineswegs erholt, das Leben nicht gelebt zu haben. Lebenszeit vergeudet zu haben. Überall im Park Familien und Liebespäarchen oder Schwangere. Und zuhause Melancholie, ich bin auch oft demotiviert und phlegmatisch - kriege eben meinen Allerwerstesten nicht hoch und bin oft auch depremiert - auch um etwas für mich zu gestalten.
 
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Gast

  • #12
Was sinnvolles tun - mit platonischen Freundin, dazu gibt es hier einen ganz interessanten Frage /Antwort Bereich. Aber, eigentlich geht es ja darum, was hier die Leute mit sich selbst anfangen und auch mit wenig Geld.
 
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Gast

  • #13
Hallo,

ja ist eine "s***" " Situation.
Aberr als gelebter Singel, muss ich sagen, mach das Beste da raus.
Andere haben grössere Probleme.

Gruss und Kuss, ein mit Leidender.
 
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Gast

  • #14
Die beste Möglichkeit: schliesse dich einem Verein an, da du Sport ausschliesst- was ein Fehler ist- eben Musik o.ä. Geselligkeit zum kleinen Preis! Wenn man will ist man da ganz schnell auch bei anderen Aktivitäten dabei.

viel Glück KAlle
 
G

Gast

  • #15
• glückliche Momente erinnern oder vorstellen
• wohltuende/s Bild/er (aufhängen und) betrachten
• mir bewusst anhören, was meine FreundInnen an mir schätzen
• berührende Filme anschauen
• heitere Geschichten lesen
• auf meine innere wohlwollende Stimme lauschen
• Fotos anschauen, die mir Freude machen
• Lieblingsmusik hören
• Kunstbände betrachten
• (beim Essen, in der Freizeit, jetzt) eine Kerze anzünden
• (m)einen (Lieblings-)Baum umarmen
• innere HelferInnen aufsuchen und mich dort anlehnen (Krafttier, Engel…)
• abends am offenen Feuer oder bei Kerzenlicht sitzen
• die Sterne anschauen
• Tieren zuschauen (Vögel, Käfer...)
•meine Katze streicheln oder mit ihr spielen
• ich stelle direkten Kontakt zur Erde her, lege mich auf eine Wiese, gehe barfuss...
• ein Symbol auf meinem Tisch erinnert mich daran, dass ich wertvoll bin
• klassische Musik hören
• ich stelle mir Blumen auf meinen (Schreib-)Tisch
• ich er-hole mich in der Natur (Gartenarbeit oder Spaziergang, Schlittenfahren oder Schwimmen mit den Kindern)
• mit geschlossenen Augen stelle ich mir eine wohltuende Landschaft vor, male sie mir deutlich aus, gehe mit allen Sinnen darin spazieren, erhole mich darin für ein paar Minuten
• warmherzige Kinderbücher, Bilderbücher, Märchen lesen
• ich setze mich ans Wasser (Springbrunnen, Bach, Fluss, See,Gartenteich…)
• ich sammle Post von lieben Menschen an mich und lese ab und zu darin
• ich kreiere wohltuende, heilsame Bilder in mir
• ich gehe ans Fenster und schaue eine kleine Weile den Wolken zu
• ich setze mich unter einen Baum und lausche dem Wind in den Blättern
• Liebesbrief (an mich selber) schreiben
• musizieren
• malen
• singen mit den Kindern
• Theater spielen, Pantomime
• Percussion mit allem Greufbaren im Haushalt, macht viel Spaß!!
• Schatzkiste mit den wertvollen Lebenserfahrungen anlegen und durchstöbern
• einen Kummerkasten, Schmollwinkel oder Klagemauer bauen und bei Bedarf nutzen
• für aufrichtige Begegnungen sorgen, d.h. wertschätzende Beziehungen pflegen - und sei's telefonisch
• FreundInnen einladen (z.B. zum Kochen, tratschen...)
• FreundInnen besuchen
• mitteilen, wie ich mich jetzt grade fühle
• mich trösten lassen, wenn ich traurig bin oder Sorgen habe
• mich anderen mitteilen, wenn ich glücklich, zufrieden und froh bin
• abduschen, mit der Vorstellung alles Belastende fließt mit dem Abwasser davon
• mich regelmäßig loben
• Belastendes in ein Buch/ Schreibheft aufschreiben und wegschließen
• intensive Gefühle aufschreiben oder in Farbe bringen oder Bewegung, Form werden lassen (stärkende an die Wand hängen, andere wenn nötig, anschließend verbrennen oder verpacken)
• beim Auto fahren oder duschen laut singen
• belastende Bilder in einen inneren Safe einschließen oder an hilfreiche innere Instanzen (Engel, Urururgroßvater, Fee, Heiler, Göttin o. ä.) abgeben
• ich lächle mir im Spiegel zu und sage zu mir „Hallo …(Name)…, schön, dass du da bist!“
• ich schreibe einen sehr ehrlichen und direkten Brief an den Menschen, über den ich mich ärgere. Wenn ich mir alles von der Seele geschrieben habe, verbrenne ich den Brief nach 3 Tagen
• ich feiere meine Erfolge
• ich bepflanze meinen Balkon, Blumenkästen am Fenster
• ich male immer wieder mal ein Mandala in den Farben, die mir grade gefallen
• ich streue Blumensamen oder grabe Blumenzwiebeln ein, wohin mein Blick häufig geht (Rasen vor dem Wohnzimmer, Grasstreifen vor dem Bürofenster…)
• spielen (alleine, mit anderen lieben Menschen, mit einem kleinen Kind, mit Tieren)
• ich sage dem Kimmel, dem Schicksal oder mir selber Dank für meine Fähigkeiten
• heute verwöhne ich mich mit …
• ich erzähle einem (professionellen?) verständnisvollen Menschen meinen Kummer, meine Sorgen, meine Ängste
• ich mache einen Spaziergang mit Fernblick, Aussichtsturm oder Kirchturm besteigen
• ich baue mir einen ungestörten, gemütlichen Rückzugsort: Winkel im Garten, Sitzecke in der Wohnung, im Wald, Gartenhäuschen mit Lieblingslektüre, Hobbyartikeln etc.
• paarmal kräftig durchatmen
• laut bis 5 zählen, einatmen, dann bis 7 zählen, einatmen, dann bis 9 zählen… etc.
• an die frische Luft gehen (Fenster öffnen, Balkon, vor’s Haus usw.)
• laut seufzen
• gähnen
• Atemübungen aller Art, Yoga-Übungen u . a. m.
• koche mir eine extranette oder extraleckere Mahlzeite: Frühstück, Vesper, Mittagessen, Snack, Abendbrot
• einen oder mehrere Tage (zur Entgiftung) fasten („fasten“ ist nicht hungern!!)
• machmal bereite ich mir mein Lieblingsessen zu
• ein Vesper oder Picknick im Freien und wenns auf dem Balkon ist
• ich lade einen lieben Gast an meinen Esstisch
• ich presse mir selbst frische Säfte (sehr lecker!!! und sehr gesund)
• genieße eine gemütliche Tasse Tee auf dem Sofa, Balkon o. ä.

• ich mache ein Mittagsschläfchen, 10-Minuten-Nickerchen oder geh abends mal früh zu Bett
• genieße ein warmes Öl-, Salz- oder Schaumbad
• zurücklehnen und an die Zimmerdecke schauen (Blick nach oben)
• ein paar Minuten Füße hoch legen
• ich sage mir laut: „ich nehme mir die Zeit, die ich (jetzt) brauche!“ und tu nichts weiter
• 10 Minuten lang besonders langsam (das tun, was ich jetzt grade tu)
• 20 Minuten Hängematte/ Liegestuhl/ Lieblingssessel
• Pause machen
• ums Haus gehen
• ausruhen
• kurz auf den Boden liegen, tragen lassen
• japanisches Heilströmen (Jin Shin Jyutsu)
• für 3 Minuten ein inneres Lächeln erzeugen, das durch den ganzen Körper lächelt
• den Kopf eine kleine Weile auf die Arme legen (Tischplatte) oder an die Wand lehnen
• Hände auf Bauch und Herzmitte
• urteilsfrei spürend wahrnehmen was jetzt grade ist
• 1 Minute Ohren zuhalten (Eieruhr stellen oder Sekundenzeiger auf der Uhr beobachten), seeeeehr entspannend!
• spazieren gehen
• schwimmen
• Fahrrad fahren
• joggen/walken
• ordentlich durchräkeln und strecken
• einatmend dehnen (nach Prof. Middendorf „Erfahrbarer Atem“)
• alleine, zu zweit oder zu mehreren bei (lauter) Musik im Zimmer tanzen. Macht riesig Spaß!!!
• Volleyball, Federball, Tennis o. ä. Spiele mit FreundInnen, Nachbarn…
• Kreutzworträstel lösen
• Füße/ Hände langsam und kräftig in den Gelenken drehen, Veränderung registrieren
• an einen schönen Ort in der Natur wandern und den Aufenthalt dort genießen
• eine kleine Zeit mit Bällen, Tüchern oder Luftballons jonglieren
• einige Male kräftig stampfen
• ein riesengroßes Bild mit ausholenden Bewegungen in die Luft „malen“
• Fußsohlen am Boden reiben
• etwas tun, was mir jetzt grade Freude macht und/oder was mir anschließend Wohlbehagen bereitet (kann auch so was sein wie: Schublade aufräumen, Fenster putzen, Kleiderschrank ausmisten, Schreibtischplatte freimachen…)
• Arme und Beine je eine Minute lang kräftig und rhythmisch ausschütteln
• 10 Minuten mit Freundin rangeln, Kissenschlacht mit den Kindern, Schulterschieben o.ä.
• ausführlich eincremen/ -ölen nach schönem Bad oder Dusche
• mich selber umarmen)
• sanftes Trockenbürsten der Haut
• endlich mal Augenbrauen zupfen, Fingernägel polieren...
• Ohrmuscheln massieren (Reflexzonen beleben)
• Gesicht mit den Händen „trockenwaschen“ und Spannung abstreifen
• Haare durchwuscheln, dabei die Kopfhaut bewegen
• Selbstmassage (z.B. Hände, Füße, Gesicht, Nacken…) evtl. mit Igelball o.ä.
• mit geschlossenen Augen an Blume, Frucht, Gewürzen… riechen (ist ganz toll !!! regt die Fantasie an und schafft Raum für Ideen und Genuss)
• einen Gegenstand ausführlich betrachten
• die Sonne/den Regen/ den Wind auf der Haut spüren
• 3 Minuten lauschen (und wenns nur die Geräusche aus dem Haus oder von draußen sind)
• eine wohlschmeckende Kleinigkeit konzentriert kauen und schmecken
• 3 Minuten in die Ferne blicken
• Duftlampe aufstellen oder ein Zimmer anders einrichten
• am Fenster stehen und 3 Minuten den Wolken nachschauen
• Warm-Kalt-Dusche, Kneipp-Guss etc,
• Lieblingsgedicht laut vorlesen oder abschreiben
• ich schaue in den Spiegel und sage laut zu meinem Spiegelbild: „Grüß dich …(Name)…, schön, dass du da bist. Ich mag dich, wie du bist.“
• anregende, wohltuende, aufbauende Texte lesen
• ich sammle Zitate, die mir gut tun und lese in meiner Sammlung
• ich schreibe m ir 5 Sätze auf: „Heute ist mir gelungen…“ „Mir gefällt an mir, dass ich heute…“
• ich mache mir meine Fähigkeiten bewusst oder tu etwas mit einer
• einige Male laut sagen: „Jetzt grade brauche ich … (dann spüren und fühlen. Wenn etwas einfällt, das laut aussprechen. Wenn nichts einfällt, Pause lassen und denselben Satz wieder neu sagen)…? Jetzt grade brauche ich…? Jetzt grade brauche ich...? Jetzt grade brauche ich…? (damit sind nicht die großen Lebenswünsche gefragt, sondern die ganz aktuellen, möglicherweise nicht bewussten Bedürfnisse jetzt in diesem Moment)
• ich sammle eigene oder fremde (Bastel-)Ideen, die mir gefallen und lese sie manchmal durch, das regt mich zu kreativen Tätigkeiten an (Geburtstagsgeschenke, Weihnachtskarten...)
• ich befrage meine innere Weisheit, was ich tun kann, was jetzt wichtig ist, was sie zu dem meint, was mich jetzt grade bewegt
• ich schaue mir ein Problem wie in einem Kino auf der Leinwand an. Dabei wechsle ich von der vorderen in die zehnte Sitzreihe, dann in die zwanzigste, dann in die hinterste Reihe. Dann verlasse ich in meiner Vorstellung das Kino mit einer (vorgestellten) Freundin und wir reden darüber. Hat mir schon oft geholfen, manches klarer zu erkennen
• die gute Fee lässt mir drei Wünsche frei. Was wünsche ich mir jetzt?
• ich bin mit meiner Wahrnehmung und Konzentration ganz bei dem, was ich jetzt tu
• heute gehe ich einen neuen Weg (zum Einkaufen, zur Arbeit, nach Hause…)
• ich konzentriere mich 10 Minuten lang auf das Hier und Jetzt und schreibe untereinander die Sätze meiner Wahrnehmungen auf. Jeder Satz beginnt mit dem Wort „Hier….“ oder „Jetzt….“ (Beispiel: „Jetzt mache ich diese Übung. Jetzt höre ich, dass es draußen regnet. Jetzt fühle ich, dass ich angespannt bin. Jetzt frage ich mich, was mich heute so in Spannung brachte. Jetzt denke ich an die Begegnung mit XYZ heute morgen. Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Jetzt schreibe ich diesen Satz. Jetzt fällt mir immer noch nichts ein. Jetzt höre ich ein Auto vorbei fahren… usw. usw). Mit dieser Übung komme ich aus meiner Gedankenwelt wieder zu mir, sammle mich und finde Zugang zu meiner Energie und Gegenwart.
• ich nehme vorübergehend die Perspektive eines Adlers (Drachen, Bären, Königin, Marsmenschen) ein. Was sehe ich dann?
• ich nehme meine „eigentlich“s ernst und verwirkliche das eine oder andere, was ich eigentlich will bzw. ich lasse bleiben, was ich eigentlich nicht möchte
• ich unterbreche beunruhigende Vorstellungen meiner Zukunft (und ersetze sie durch Vorstellungen des Gelingens)
• ich trage ein Symbol meiner Würde und Selbstachtung (z.B. ein bestimmtes Schmuckstück, einen Gegenstand in der Tasche der dafür steht, ein inneres Symbol)
• ich stelle mir einen Lichtkreis vor, in dem ich mich jetzt befinde und in dem ich geschützt und behütet bin und genieße das eine kleine Weile
• ich erinnere mich daran, dass ich lebendig und verbunden mit allem Leben, das Leben selbst bin. Das verändert meine Stimmung.
• ich meditiere
• bzw. ich pflege eine überschaubare Zeit die Stille (nicht lesen, nicht telefonieren, sich nicht nebenbei beschäftigen mit…)
• ich singe laut
• 10 Minuten lang akzeptiere ich ganz bewusst alles, was jetzt an mir, in mir und um mich ist - auch die Langeweile
• ich lausche dem ununterbrochenen Rhythmus meines Atems
• meine Liebe zu mir selbst und allem Lebendigen pflegen, so wie ich es jetzt aufrichtig kann z.B.
• liebevoll Blumen gießen, Tiere versorgen, Geschirr abwaschen, mich kämmen etc.
• Tagebuch schreiben
• mich am inneren oder einem äußeren Kraftort aufhalten
• meine Liebe einem Menschen, einem bestimmten Tier oder einer bestimmten Pflanze schenken, damit meine Liebe fließen und ich das erfahren kann
• freundlichen Worten zuhören z.B. wenn ich einer Freundin anrufe und sie frage: "Sag mir doch mal bitte, wofür du mich eigentlich magst." Das kann überraschend sein! Ich mach das auch gerne ab und zu für meine Freundin, wenn sie's braucht und bei mir anruft.
• mich JETZT spüren, fühlen, wahrnehmen, erleben
• mich immer wieder mit dem (in mir) verbinden, das mich trägt und mir Rückhalt ist:
• Imagination einer mächtigen, klaren, liebevollen, wissenden Kraft hinter und neben mir
• ich stelle mir (täglich ein paar Minuten) den Aufenthalt in einer heilsamen Atmosphäre vor
• ich nehme bewusst Verbindung zu meinem Selbst auf, indem ich wohlwollende, mächtige, klare Wesen (Krafttier, Engel, Göttin…) imaginiere und diese bergende, liebevolle, haltgebende Wirklichkeit in mir (über diese Vorstellung) fühlen kann
• ich danke täglich ganz bewusst für das, wofür ich dankbar sein kann
• ich stelle bewusst die Verbindung zum Leben her, indem ich mich mit etwas Lebendigem umgebe (Tiere, Pflanzen, offene Feuerstelle, Kerze…)
• manchmal mache ich mir ein Geschenk
• manchmal mache ich jemandem eine Freude (heimlich oder als offenes Angebot)
• ich mache immer wieder mal Rituale, die mir gut tun:
• ich tu das, was ich jetzt grade tu, mit ganzer Hingabe
• Ich singe mein selbstkomponiertes Lied: „Ich liebe mich, ich liebe mich, ich liebe mich so wie ich bin…“
• ich miste meinen Kleiderschrank aus (Küchenschublade, Schreibtisch, Badezimmerregal...)
• ich verkleide mich (macht besonders viel Spaß mit Kindern!!!)
•Sudoku, Patience legen, Bildergeschichte skizzieren....

usw. usw. usw.

ALLES völlig kostenlos und in deiner eigenen Regie. Sämtliche Tätigkeitenh wie Wäsche waschen, Fenster mal endlich wieder putzen usw. lasse ich weg. Das kennst du selber besser.
Außerdem lasse ich weg, was du wahrscheinlich sowieso mit deinen Kindern tust: Scharaden spielen, Verstecken spielen (geht auch in der Wohnung), Farben raten, basteln, backen, bauen, vorlesen und ähnliches...

Genügend Anregungen fürs erste?

Übrigens: wie du vielleicht schon ahnst, ich bin alleinstehend (mit Kind)
Viel Spaß beim Ent-decken deines Wohllebens mit dir.
Maria
 
G

Gast

  • #16
Hallo Maria ein persönlichen Gruss an Dich, danke für Deine Mühe. Klasse!!!!!!!!! Vieles von dem, was Du für Dich tust ist mir befremdlich (esotherisch), aber gut. Manches habe ich schon versucht - und trotzdem , klasse, dass Du Dir solche Mühe gegeben hast. Du hast bestimmt eine Stunde lang geschrieben. Ich habe mich für einen Yogakurs einschreiben lassen - verbilligt durch den Arbeitgeber, beginnt erst am 30.06. und ausserdem versuche ich tatsächlich seit Jahren mehr aus meiner Freizeit zu machen. Und ich überlege tatsächlich, ob ich mich nicht im Sportverein anmelde. Ich möchte einfach diese dröge Zeit besser, positiver gestalten. Und ich möchte nicht mehr das Alleinsein fühlen - zumindest nicht mehr so häufig - darum geht es.
 
H

Holly Golightly

  • #17
Hallo, JAAAA!!! Melde Dich auf jeden Fall in einem Sportverein an!!! Sport ist doch super! Bringt die Endorphine zum Fliessen, ist gut fuer die Figur, man ist jetzt in der schoenen Zeit an der frischen Luft, trifft neue Leute und bekommt eine ganz andere Ausstrahlung!

Auch dieses "Lebenszeit vergeuden" - ganz schlechte Einstellung. Lebenszeit ist doch nicht vergeudet bloss weil man sie alleine verbringt? Dieses "ich bin bloss mit meinem Partner komplett" kann es doch wohl nicht sein. Nein, ich muss ALLEINE komplett sein und mein Partner (der dann auch kommt, ganz bestimmt) ist eine wunderbare Bereicherung in meinem Leben.

Also, raus an die frische Luft, Bewegung mit Gleichgesinnten!
 
G

Gast

  • #18
Ich hab immer einen Stapel alter GEO-Hefte (werden von der Stadtbibliothek nach einem Jahr verschenkt, musst einfach mal fragen. manche Arztpraxen verschenken auch die alten GEO-Hefte aus dem Wartezimmer). Dann nehme ich mir eines vor, schneide raus, was mir gefällt: hier ein Motiv, dort eine Farbfläche oder irgendein Detail... die Schnipsel schiebe ich auf einem Papier so lange rum, bis mir die Anordnung gefällt, dann klebe ich sie fest, hole mir Farben dazu (Bunststifte, Acryl oder Gouache, Tuschen o.ä.) und male dran weiter so lange ich Lust habe. Das finde ich seeeeeeeeeeeeeeeeehr befriedigend, kann (m)eine Stimmung damit ausdrücken oder einfach eine Materialspielerei draus machen....

Und wenn dir manche meiner (alle mehrfach ausprobierten!) Ideen aus der Liste oben zu esoterisch sind: ist doch schnuppe, woher was kommt oder wonach es riecht - - finde ich zumindest. Gut ist was gut tut! Und was nicht gut tut: Sperrmüll.
Und wenn dir was befremdlich ist - ist doch auch recht: mal was Neues, oder ? ;-)) Ab in die Fremde und schon fliegt die Langeweile und der Trübsinn zum Schornstein raus.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß im Yoga-Kurs und bis dahin etliche nette Sachen für dich und kreative, sinnliche Stunden mit dir selbst.

Noch was: vor einigen Jahren hatte ich eine zeitlang einen flachen Holzkasten (40x40 cm, Rand 5cm hoch) in meiner Wohnung stehen. In der Tierabteilung beim Discounter kaufte ich 2 Tüten Vogelsand. Den siebte ich durch mein Küchensieb, so dass er ultrafein im Kasten lag. Damit spielte ich oft abends oder am Wochenende. Das kannst du echt schön gestalten wie einen Zengarten oder mal was drin verbuddeln und nur ein winziges Teilchen davon ganz geheimnisvoll rausgucken lassen oder einfach einen Berg aufhäufeln und eine bunte Glasmurmel obendrauf...
Diesen Holzkasten habe ich dann irgendwann verschenkt. Neulich hatte ich mal wieder Lust auf Sandspielen. Da nahm ich einfach meine große flache Glasschale, kippte gesiebten Sand rein, spielte mit Muscheln, Holstücken, Steinen und Murmeln und hatte eine echt gute Zeit...

Oft lese ich auch oder schreibe selber Texte...

oder ich poliere mir die Fingernägel...

Ich denke, das Wichtigste ist, dass du dir angewöhnst, dich selber zu verwöhnen, dir körperlich, seelisch und geistig das zu gönnen, was dir gut tut.
Mir bringt das, dass ich mein Leben, meine Wohnung, meinen Arbeitsplatz, meine Alltagsbewältigung... mit der Zeit immer mehr so gestaltet habe, wie mir das gefällt. Das erfüllt und befriedigt mich.
In Sachen Partnersuche lässt mich das gelassen sein. Ich brauche keinen Mann als Ablenker oder als Entertainer. Ich habe auch keine Angst vor dem Alleinesein, im Gegenteil, ich habs mir echt schön eingerichtet. Was übrig bleibt, ist die Lust darauf, vieles zu teilen (dazu gehört nicht nur das Bett, sondern auch Gedanken, Einstellungen, Lebenszeit etc.) und die Neugierde auf den Partner.

Ich wünsch dir gute Zeiten mit dir selbst!!!
Und das ist alles kostenlos - so wie das ganze Leben.
Maria
 
G

Gast

  • #19
Nochwas. du schreibst: "...Ich möchte einfach diese dröge Zeit besser, positiver gestalten. Und ich möchte nicht mehr das Alleinsein fühlen - zumindest nicht mehr so häufig - darum geht es..."

Es liegt an dir, ob deine Zeit dröge oder lebendig ist! Schließlich gestaltest du sie doch selbst. Das was du tust (oder NICHT tust), bestimmt, wie du dich während dessen (oder auch noch hinterher) fühlst!! Also bist du selbst die Herrin über dein Leben und bestimmst selbst, ob es dröge oder spannend ist!

Und dann willst du das Alleinesein nicht mehr fühlen. Wieso eigentlich nicht? Was ist daran verkehrt oder schwer aushaltbar? Wenn du dir eine erfüllende Zeit bereitest, ist Alleinsein schön und befriedigend und macht dann auch Appetit auf Gesellschaft, in die du dann deine Zufriedenheit aus der Zeit mit dir selbst, mítbringst.

Ich habe nicht immer so gefühlt und gelebt, zumindest nicht von Anfang (meines Single-Daseins) an. Aber ich habe gelernt, dass JEDE Beziehung gepflegt sein will. Auch die zu mir selbst.

Mittlerweile ist es so, dass ich sehr gerne mit mir alleine bin UND auch sehr gerne mit Menschen. Am Besten komme ich mit denen aus, die ebenfalls mit sich und ihrer Zeit was anfangen können. Diese (miss)brauche mich nicht, um sich von sich selber abzulenken, sondern weil sie Lust auf Begegnung haben. Das ist so viel gelassener und so viel befriedigender.

Meine Erfahrung: wenn sich einer selber mag, hat er echt was zu verschenken. Wenn einer mit sich selber zurecht kommt und sich lassen kann, dann kann er das auch viel leichter mit mir.

Habe Männer kennengelernt, die kaum getrennt, sich schon wieder gleich eine Partnerin suchten - aus Angst vor (Trennungs-)Schmerz, aus Angst vorm Alleinesein, aus Bequemlichkeit, aus Gewohnheit... die waren allesamt so voller Konflikte, Ungereimtheiten, Unentschlossenheiten... puh (schüttel)

Männer, die eine zeitlang alleine lebten und dann vielleicht darüber hinaus noch ihr Leben gut für sich eingerichtet hatten, waren allesamt interessante Männer, "aufgeräumt" und offen für Neues, konnten mit sich und ihrer Zeit etwas anfangen und deshalb auch mit mir und unserer Zeit.

Alleinesein lernen, es gestalten und sich darin einrichten, bis du dich wohl fühlst, das lohnt sich echt. Du lernst dich dabei gut kennen.

Diese freundschaftliche Beziehung zu mir selbst schätze ich mittlerweile seeehr. Schließlich bin ich die einzige, die ein komplettes ganzes Leben mit mir lebt, mit der ich von Geburt bis zum letzten Atemzug zusammen bin ;-))

Also denn...
Maria
 
G

Gast

  • #20
Vieles ist wahr... mehr kann ich nicht dazu sagen. Danke - bin jetzt ein bisschen platt- auch über Deine Ausführlichkeit und Deine Eindringlichkeít. Ich lass es sacken... und danke Dir sehr. Ich werde an Dich denken und vielleicht rufe ich diese Thread nochmal auf wenn mir mal wieder meine Zeit mit mir komisch vorkommt und zuviel wird und ich denke - sie ist unerfüllt und vergeudet. Liebe Grüsse
 
G

Gast

  • #21
In Kürze:
ich wünsch dir schöne Stunden mit dir.
Maria