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Gast

  • #1

Wie verhindern, dass meine Fernbeziehung mehr zu einem Kumpel als zu einem Partner wird?

Habe eine Fernbeziehung.sehen uns aller 2 bis 3 Wochen..Mein Problem jetzt ist,das mein freund zwar der Meinung ist das hier bei mir sein Zuhause ist,er aber sehr häufig auch die We bei seinen Eltern verbringt.Wir haben in den drei Jahren noch nicht einmal komplett Weihnachten oder Ostern gemeinsam verbracht!Er ist Mitte 30,hat keine Kinder.Sein Verhalten ist für mich nicht mehr nachvollziehbar,er ist immer mehr der Kumpel und nicht der Partner.Auch in anderen Situationen.Wir haben darüber auch schon geredet und ihm ist das selber aufgefallen,auch das er schon mal eine Beziehung hatte,wo aus der Partnerschaft eine Freundschaft wurde.Mama,seine Freunde...das steht ganz oben.Er ist ein Lieber,der auch hilft wo er kann,aber Partner....nicht wirklich.Ist der Mann noch nicht abgenabelt?Bin auch der Meinung das er nicht wirklich ne Beziehung braucht.Was denkt ihr darüber?
 
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Gast

  • #2
Du kennst ihn besser als wir und analysierst das sicher richtig. Doch , um die Konsequenzen zu ziehen , ist der Leidensdruck für dich scheinbar noch nicht groß genug.
Mit Mitte 30 noch nicht abgenabelt... das klingt nicht gut.
Nable du dich ab von ihm!
 
  • #3
Ich persönlich denke, dass ich niemals eine solche Fernbeziehung leben möchte oder könnte. Nur alle 2-3 Wochen ein Treffen wäre mir VIEL zu wenig und ich bezweifle, dass daraus wirklich Nähe und Partnerschaft entstehen kann.

Eine Partnerschaft braucht meiner Meinung nach einfach Alltag, Nähe, persönliches Füreinanderdasein. Das ist so nicht gegeben, sondern nach Ende der akuten Verliebtheit entfernt man sich wieder voneinander, driftet es naturgemäß in Richtung Freundschaft statt Partnerschaft.

Es ist logisch, dass die Familie gefühlt näher steht und näherstehend bleiben wird, wenn Ihr Euch nur alle paar Wochen mal seht. So kann das auch nichts werden.
 
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Gast

  • #4
Gegen eine Fernbeziehung spricht m.E. grundsätzlich nichts, SOFERN sich die Partner einig sind, in absehbarer Zeit gemeinsam ihr Zelt aufschlagen zu wollen. So bei mir und meinem Freund. Wir sind seit 1 Jahr über 800km hinweg zusammen und sehen uns auch nur alle 3-4 Wochen.

@Frederika: na klar ist das ziemlich wenig, aber er ist es wert, dass ich diese vorüber gehende Phase durchstehe. Manchmal liegt das Gute eben nicht so nah wie man es sich wünschen würde. Den Alltag vermitteln wir uns - so gut es geht - in täglichen langen Telefonaten (flatrate sei Dank!) und Briefen.

@FS: Dass Ihr allerdings noch keine Gelegenheiten wie Weihnachten oder Ostern genutzt habt, diese traditionellen Familienfeste zusammen zu verbringen, zeigt m.E., dass er nicht an derselben Art von Paarbeziehung interessiert ist wie Du. Mein erstes Weihnachtsfest hab ich zu zweit mit meinem Freund gefeiert, jetzt an Ostern waren wir bei meiner Familie.

Gut an einer Fernbeziehung finde ich (und das ist jetzt keine Schönrederei der Situation), dass man weiterhin für sich verantwortlich ist und nicht dem anderen die Aufgabe aufhalst (und sei es nur unbewußt), für das eigene Glück verantwortlich zu sein. Sowas passiert nämlich gern, wenn man schnell zusammen zieht.

w36
 
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Gast

  • #5
Mitte 30 - "sehr häufige" Wochenden bei Mama - die ganz oben steht !
Such Dir nen MANN - und wenns funkt : geht all 2 Tage in die Kiste - anstatt all 2 bis 3 Wochenenden mit einem "lieben" Muttersöhnchen zu verbringen
 
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Gast

  • #6
Das ist wohl das Problem bei Fernbeziehungen - Vorübergehend mag das funktionieren aber auf Dauer ist die fehlende gemeinsame Zeit ein auslösender Faktor für das Auseinanderleben. Ich halte die körperliche Nähe für eine funktionierende Beziehung für einen wichtigen Faktor (Vielleicht stehe ich damit auch alleine da...). Zu denken gibt mir allerdings, dass ihm die WEs mit der eigenen Familie mehr bedeuten als mit Dir. Vielleicht möcht er gar keine feste Bindung. Auslöser dafür könnte eine Erfahrung in seiner Vergangenheit sein, die sein Handeln, sei es nun bewußt oder unbewußt, beeinflusst. Einen kompetenten Rat, wie Du Dich richtig verhalten sollst, wird Dir niemand wirklich geben können, da bräuchtet ihr wahrscheinlich einen Ansprechpartner der Euch kennt, dem ihr alles sagen könnt - und vor allem - dem ihr vertraut.
Normalerweise (so bin wenigstens ich), möchte ich soviel Zeit wie möglich mit meinem Partner verbringen. Ich würde alles daran setzen, das in die Tat umzusetzen. Die Gründe für sein Verhalten kennt nur er selbst. Du solltest mit ihm darüber reden, dann habt ihr vielleicht eine Chance. Wenn Du etwas ändern möchtest, muss er das auch wollen, damit es funktioniert. Rausfinden könnt ihr das aber wohl nur über eine Ausssprache.
 
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Gast

  • #7
Das was du hier als Problem schreibst, hat mit Fernbeziehung nichts zu tun. Dieser Typ Mann ist so und bleibt auch so, Mamakind und Kumpelfreund. Dass du 3 Jahre das schon mit machst ist mir ein absolutes Rätsel, dann weiter so! Willst du einen richtigen Mann oder ein Muttersöhnchen? Ich käme damit umgekehrt nicht klar, das gibt es auch! (m)
 
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Gast

  • #8
Danke für eure Antworten,ich weiß auch das eine Entscheidungen sowieso nur von mir kommen kann,aber ich bin dankbar für Anregungen.
Dazu muss ich wohl auch etwas weiter ausholen,was die Beziehung betrifft.Wir waren am Anfang Freunde und Vetraute,er wußte das ich nicht mehr wollte.Irgendwann hab ich mich doch auf Beziehung eingelassen .Mich stört weder die Entfernung noch das wir uns eben nur alle zwei bis drei Wochen sehen.Diese Beziehung hatte von Anfang an eine andere Basis als rosarote Brille (zumindest bei mir) . Er wollte von Anfang an eine Beziehung!
Dazu muss ich noch sagen das ich auch ein Familienmensch bin.Ich habe zwei Kinder ,obwohl beide schon erwachsen sind,möchten sie eben Weihnachten doch noch in Familie verbringen.Kleiner Anhaltspunkt noch....mein Freund möchte selbst keine Kinder haben,er liebt Kinder über alles,aber eigene ...nein.Ich denke einfach er mag keine Verantwortung für Kinder übernehmen und sich selbst zurückstecken.