• #1

Wie verhütet ihr in der Beziehung?

Hallo zusammen,

mich würde es interessieren, wie hier die Frauen im Forum in der Beziehung verhüten. Ich hatte mehrere Jahre den Nuva Ring aber vertrage ihn leider nicht mehr. Daher sind wir zwischenzeitlich auf Kondome umgestiegen, die aber leider oft sehr umständlich und gleichzeitig lustkillend sind.
Mit diversen Pillenpräperaten habe ich auch Erfahrungen, hatte aber zahlreiche Nebenwirkungen (Stimmungsschwankungen, fehlende Libido, bis zu +6kg Wassereinlagerungen, Akne, usw) und möchte daher keine Hormone mehr nehmen.
Die Kupferspirale (Kupferball, Kupferkette) ist bei mir leider auch keine Option da meine Gebärmutter nach hinten gerichtet ist. Durch diese "Fehlstellung" habe ich schon ohne Spirale starke Periodenschmerzen und diese würden sie nur noch massiv verschlimmern - daher ebenfalls keine Option.
Bleibt nur noch der Verhütungscomputer bzw. Temperaturmethode. Allerdings ist die Zuverlässigkeit in diesem Fall so eine Sache. Eine Hormonschwankung und schon kann es schief gehen.
Liebe Elitefrauen, habt ihr Tipps? Sehe ich gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Mittlerweile leidet schon mein Liebesleben unter dieser Problematik.

w28, ohne akuten Kinderwunsch - ratlos.
 
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  • #2
Liebe FS,
es gilt zu klären, wie eure Einstellung zu Kindern grundsätzlich ist, ob ihr eine Schwangerschaft in Kauf nehmen wollt. M.E. ist für die Verhütung vorrangig zuständig, wer keine Kinder will. Männer sind da ja gern wankelmuetig, wollen eigentlich niemals Kinder, sagen das aber der Frau nicht ehrlich, weil sie sonst weg ist.

Den sogenannten "natürlichen Verhütungsmethoden" misstraue ich zutiefst. Genau von den Anwenderinnen kenne ich "ungeplante Schwangerschaften", die allesamt Verhütungspannen waren. Manchmal trat die Panne nach ein paar Jahren ein, manchmal nach sehr kurzer Beziehung mitten im Studium.
Ein besonderes Problem war dann auch, wenn der Mann drängelt und "aufpassen will" obwohl die riskanten Tage sind. Alkohol und Jugend sind da ein hoher Risikofaktor.

Ich habe mich nie auf "natürliche Verhütung" verlassen, weil ich immer einen unregelmäßigen Zyklus hatte, mit Spirale hatte ich die gleichen Erfahrungen wie Du. Ergo habe ich, solange ich keine Kinder wollte eine für mich verträgliche Pille gewählt und Nebenwirkungen in Kauf genommen.
Jetzt bin ich froh, dass ich altersbedingt mit dem Thema durch bin und die Zuständigkeitsdebatte in der neuen Partnerschaft nicht mehr geklärt werden musste.

Mein Exmann wollte keine Kinder. Da war die Entscheidung einfach - er sich sterilisieren. Ich hätte unter der Bedingung nicht 30 Jahre die Pille mit allen Risiken für meine Gesundheit genommen.

Wenn ihr beide so eine dauerhafte Entscheidung jetzt nicht treffen könnt und Du die Verhütungsmethoden für Frauen nicht verträgst, dann ist er dran sich zu kümmern. Ausser Kondom sind die Möglichkeiten begrenzt und ähnlich unsicher wie "natürliche Verhütung" für Frauen.

Komisch, dass man keinem Mann zumuten will seinen Körper mit Hormongaben dauerhaft zu traktieren und dass daher hier nichts entwickelt wird. Da müssen die Männer wohl für Nachfrage sorgen, wenn sie keine Vaterschaft riskieren wollen.
Alternative: ihr müsst mit dem kondombedingten Lustverlust leben.
 
  • #3
Hallo
habe ein ähnliches Problem, für mich sind leider sämtliche Pillenpräperate leider auch keine Option, da sie extreme Nebenwirkungen bei mir auslösen.
Kinderwunsch ist bei mir nicht vorhanden, eine Sterilisation mit 26 ist aber auch noch keine Option. An alle weiteren Verhütungsmethoden bis aufs Kondom beim Mann habe ich mich noch nicht getraut.
Mein Ex und ich haben immer mit Kondom verhütet und auch wenn es zunächst etwas die Lust killt, haben wir einen Weg gefunden, danach wieder ordentlich die Lust zu steigern, dass das Kondom schlussendlich dann doch nicht mehr gestört hat. Vielleicht könnt ihr für euch einen Weg finden, diesen kurzzeitigen Lusteinbruch durchs Kondom aufsetzen hinterher zu kompensieren (etwa durch -je nach Geschmack- dirty talk^^, sich vorstellen man hätte keins im Einsatz, etc pp.). Vielleicht bedarf es am Anfang, je nachdem wie eingespielt ihr seid, etwas Ausprobieren. So haben mein Ex (hatte bisher nur 1 Beziehung) und ich das gemacht und der Sex war bis zum Schluss hervorragend (die Beziehung ist aber leider an anderen Dingen zerbrochen).
Auf ein gutes Gelingen;).
 
  • #4
Eine gute Alternative zu Kondomen ist das Diaphragma. Ich hatte damit erst mit Ende 30 begonnen (in Kombination mit der sympto-thermalen Methode, auch unter dem Begriff "Natürliche Familienplanung", NFP, zusammengefasst) und fand das sogar so gut, dass ich bereute, nicht schon viel früher so verhütet zu haben.
Das Diaphragma ist besonders dann geeignet, wenn man schon länger in einer Beziehung ist, man also schon ungefähr weiß, wann man Sex haben wird, da man das Diaphragma bis zu zwei Stunden vorher einlegen kann. Für eine frisch-verliebt-Phase, in der man 3x täglich übereinander herfällt, ist es vermutlich weniger praktisch.
Die symptothermale Methode kann ich auch nur empfehlen. Dabei werden alle Symptome, die mit dem Zyklus zusammenhängen, dafür benutzt, zu bestimmen, ob du gerade schwanger werden kannst, oder nicht. Also, nicht nur die Temperatur, sondern auch der Zervixschleim und noch ganz viel mehr wird da beobachtet.
Dafür musst du bereit sein, dich relativ viel mit deinem Körper und seinen Symptomen zu beschäftigen, zu beobachten und diese (für dich) zu dokumentieren. Dabei lernst du deinen Körper und deinen Zyklus sehr gut kennen und mit der Zeit wird man da sehr sicher, abgesehen davon, dass es unglaublich faszinierend ist, zu beobachten, wie der eigene Körper so funktioniert.
Richtig und konsequent angewandt, gilt diese Methode als sehr sicher. Der hohe Peal-Index kommt nur zustande, weil die Methode oft nicht konsequent durchgezogen wird.
Es gibt im Internet sehr gute, informative, umfangreiche NFP-Foren, wo du viel darüber lernen kannst.
Du bist jung. Ich würde sagen: Es lohnt sich!

w52
 
  • #5
Ich habe lange Jahre mit Tage zählen verhütet. Frau kann lernen, den Eisprung zu spüren, achte dich 14 Tage vor deiner Periode darauf, ob du ein Ziehen im Bauch spürst. Wenn du den Eisprung zuverlässig definieren kannst, ist die zweite Zyklushälfte (ein paar Tage nach dem Eisprung bis zur nächsten Periode) sicher. Für die Zeit vorher kommst du nicht um Kondome oder so herum.

Die Männer, die ich ab 40 kennengelernt habe, waren netterweise fast alle unterbunden. Eine sehr segensreiche kleine Operation, für die deine Partner aber noch viel zu jung sind.

Frau 50
 
  • #6
Ich bin zwar aus dem Thema raus jedoch weiss ich, dass die Pille für den Mann kein Märchen ist.
Wenn Du nichts verträgst und wie ich finde, zu jung für die Endlösung bist...kann man die Verhütung auch einem festen Partner anvertrauen.
 
  • #7
Ich hatte nach zwanzig Jahren Pille genug. Spirale nur kurz, so wie bei Dir ist meine Gebärmutter nach hinten gerichtet und ich hatte große Schmerzen, auch beim Verkehr. Nach 6 Monaten lies ich sie mir wieder ziehen. Was tun? Es kam eine kurze Zeit der Kondome und ich merkte, dass ich einen sehr regelmäßigen Zyklus hatte. So haben wir uns fürs Temperatur messen entschieden. Ging gut und ich lernte meinen Körper sehr gut kennen. In den kritschen Tagen nahmen wir ein Kondom oder befriedigten uns anders.
Heute bin ich im Wechsel, der Zyklus unregelmäßig, doch mein jetztiger Partner ist sterilisiert. Dafür seid ihr viel zu jung. w/53 ohne Kind
 
  • #8
Ich verhütete ein Jahr lang mit NFP, nahm dann die Pille, wurde im 2. Pillenzyklus schwanger. Nach der Schwangerschaft entschieden wir uns wieder per NFP zu verhüten. Das klappt jetzt ganze 13 Jahre ohne Probleme.

Ich messe keine Temperatur mehr, verwende keine Ovus oder dergleichen. Ich erkenne meinen (bevorstehenden) Eisprung etwa 6 Tage im Voraus. Ich hatte in den 13 Jahren zwei Zyklen mit zwei Eisprüngen.

Wenn ich krank bin, will ich keinen Sex haben.

Ich werde aller Voraussicht nach noch 10-15 Jahre fruchtbar sein und werde diese Methode beibehalten.
Sollte eine Schwangerschaft eintreten, wäre das für mich kein Weltuntergang, mein Mann dürfte ähnlich denken.
 
  • #9
Ich als Mann habe mich vasektomieren lassen. Anscheinend wäre das sogar rückgängig zu machen.
Die Gummis mag ich auch nicht. Ist ungefähr so reizvoll wie mit Skianzug ans Meer zufahren und in dem Teil auch noch zu baden. Ist er sich sicher - dann machen lassen. Es schadet wirklich nicht - und er hat das Thema Verhütung vom Tisch.
 
  • #10
Ich als Mann habe mich vasektomieren lassen. Anscheinend wäre das sogar rückgängig zu machen.
Ja das war auch für mich die Entscheidung die ich sehr früh getroffen habe. Die Mutter meines Sohnes hatte immer Probleme mit der Pille, so hatten wir uns entschlossen das ich diesen Schritt ging. Ich war gerade etwas über 30 glaube ich und bereue die Entscheidung nicht. Ihr ging es deutlich besser nach einiger Zeit.
Und unser Kinderwunsch war bereits erfüllt worden.
Das mit dem Rückgängig machen hatte man mir auch gesagt. Jedoch nur in einem Zeitraum von etwa 10 Jahren und die Chance das es Tatsächlich funktioniert, würde bei etwa 50 % liegen.
Wenn der Mann noch keine Kinder hat mit 28 Jahren, finde ich die Entscheidung sehr gewagt. Das ist doch arg jung, wenn noch Kinderlos. Der Kinderwunsch kann in 5 Jahren dann ja doch noch plötzlich da sein und dann nur eine geringe Aussicht darauf haben wäre mir Persönlich zu gewagt.
m46
 
  • #11
Zu Deiner Zeit mit Kondom. Verstehe gar nicht was daran lustkillend sein soll. Daraus und damit kann man auch schöne "Spielchen" entwickeln. War mehr als zwei Jahrzehnte kein Problem. Dass sich meine Frau mit Hormon vollpumpt, habe und hätte ich nicht gewollt. Sie auch nicht.

Heute wie @Tom26!
 
  • #12
Ich habe seit vier Jahren die Kupferspirale. Ein Segen!
Habe das Einlegen nicht mal gemerkt, Kontrolle einmal jährlich, spüre nichts, keine Angst mehr schwanger zu werden.
Die Blutungen waren gleichbleibend in ihrer Stärke und Länge...also keine Veränderung, eher weniger.

Das Thema dürfte aber bald erledigt sein. Meine Wechseljahre sind ja da. Lasse sie aber trotzdem noch mind. zwei Jahre drin.

Bist du sicher dass das bei dir nicht geht? Hole dir eine Zweitmeinung eines anderen Gynäkologen ein.
 
  • #13
Kupferspirale nach 2 Kindern und jahrelanger überbordender Fruchtbarkeit. Seither: Ruhe. Keine Angst mehr, zuverlässige Verhütung, keine Änderungen des immer noch regelmäßigen Zyklus.

w, 50
 
  • #14
Bist du sicher dass das bei dir nicht geht? Hole dir eine Zweitmeinung eines anderen Gynäkologen ein.

Ja, ich habe mich von 4 verschiedenen Gynäkologen diesbezüglich inkl. Ultraschall beraten lassen. Auch bezüglich Kupferball/kette Durch meine Fehlstellung und die damit verbundenen heftigen Periodenschmerzen ist das leider ausgeschlossen, da die Nebenwirkungen bei mir vorprogrammiert sind. Und zum "Test" ist mir das ganze einfach zu teuer. (300€ Spirale, 120€ Einsetzen, 100€ Entfernen)
Zumal bei Frauen, die noch keine Kinder haben, die Prozedur des einsetzens ja auch nicht ohne ist.

Vasektomie ist für meinen Partner absolut ausgeschlossen, da er spätestens in 3 Jahren Vater werden möchte.

Ich denke ich werde mich bis dahin doch noch näher mit NFP auseinandersetzen und zusätzlich Kondome verwenden. Selbstverständlich werde ich meinen Partner vorher darüber sprechen was passiert falls ich dann doch schwanger werden sollte. Ist wohl bis dahin die beste Option. Und da eine Chance besteht, dass sich meine Gebärmutter durch eine Schwangerschaft permanent aufrichtet, ist die Spirale vielleicht eine Möglichkeit für später.

Vielen Dank für eure Beiträge und einen schönen Tag!
 
  • #15
Wenn ihr ohnehin Kinder wollt und eine ungeplante Schwangerschaft kein Weltuntergang wäre, ist NFP sicher eine gute Lösung. Mein Mann und ich handhabten es ähnlich. Mein Zyklus war wie ein Uhrwerk deshalb verließen wir uns auf die Berechnung der fruchtbaren Tage. Hat jahrelang, bis zur geplanten Schwangerschaft, zuverlässig funktioniert. Auf diese Methode - und NFP im Allgemeinen - würde ich aber wirklich nur bei potentiellem Kinderwunsch zurückgreifen.
In Zeiten ohne Kinderwunsch verhütete ich mit Pille, Kupferspirale und schließlich Sterilisation.

Zumal bei Frauen, die noch keine Kinder haben, die Prozedur des einsetzens ja auch nicht ohne ist.
Das kann man sicher nicht verallgemeinern, aber bei mir war das Einsetzten schmerzhaft und führte zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs. Während der Tragezeit hatte ich in Folge von GV einmal eine Blutung, welche vom Frauenarzt behandelt werden musste. Dieser riet künftig etwas 'achtsamer' zu sein.

Wenn euch die Handhabung von Kondomen wirklich stört wären eventuell FrauenKondome eine Überlegung. Diese können bereits einige Zeit vor der geplanten Nutzung eingeführt werden.
 
  • #16
Da ich bereits sehr früh wusste, dass ich keine eigenen Kinder bekommen will - und dies auch plausibel begründen konnte - durfte ich mich bereits mit Ende 20 durch eine laparoskopische Tubenkoagulation gegen ungewollte Schwangerschaft absichern lassen und es nie bereut. Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!
W Ü40
 
  • #17
Ich bin zwar keine Frau, aber: Du hast angegeben keinen Kinderwunsch zu haben (naja: zumindest nicht akut!)

Deshalb: Wäre es nicht eine Idee das ganze PERMANENT zu machen? (Eileiter abtrennen - bzw. Tubal Ligation wie es im englischen heißt...Anmerkung: Schon komisch, ich kenne die englischen Begriffe, weil ich mich oft in englischen Foren herum treibe, aber die deutschen Begriffe muss ich nachschlagen...*kopfschüttel*)

Vor allem, ich meine ich bin kein Arzt aber:

Wie sieht es überhaupt mit einer Schwangerschaft aus, wenn du eine Fehlstellung der Gebärmutter hast? Wäre diese mit extremen Schmerzen verbunden? Könntest du das Kind überhaupt normal bekommen? Ist eine Fehlgeburt ein großes Risiko?

Das wären halt Fragen die ich mir an deiner Stelle stellen würde!
 
  • #18
Ich bin jetzt 50 Jahre alt, mein Mann Gerhard ist 52 Jahre alt, wir sind seit 28 Jahren zusammen und haben zwei Töchter mit 24 und 22 Jahren.
Am Anfang unserer Ehe haben wir mal mit Kondom, mal mit Coitus Interruptus verhütet, da wir es eigentlich in Kauf genommen haben, daß ich schwanger werden könnte.

Wir legten es dann als ich 25 Jahre alt war ganz klar auf eine Schwangerschaft an, indem wir auf Coitus Interruptus verzichteten und nach einem halben Jahr war ich auch wirklich schwanger, ebenso verlief es nur zwei Jahre später mit unserer jüngeren Tochter.
Ich ließ mir dann mit 29 Jahren meine erste Kupferspirale setzen, da ich hormonelle Verhütung schon als Teenager nicht gut vertragen habe!
Die Kupferspirale habe ich sehr, sehr gut vertragen, auch traten keine vertärkten Regelblutungen auf, wie man es häufig hört, eher weniger war bei mir der Fall!!
Nach fünf Jahren mit 34 also mußte die Kupferspirale gezogen werden, es war soweit alles in Ordnung,also ließ ich mir gleich eine Neue einsetzen!!
Diese hatte ich weiter vier Jahre ohne jegliche Komplikationen.
Mit 38 Jahren jedoch mußte auch diese dann gezogen werden, da sie offensichtlich nicht mehr ganz korrekt saß.

Nun war die Frage, ob wir es noch einmal mit einer weiteren Kupferspirale versuchen sollten oder ob mein Mann sich vasektomieren, also sterilisieren lassen sollte.
Er war eigentlich einverstanden mit der Vasektomie, nach einem ausführlichen Gespräch mit der Urologin, nahmen wir jedoch wieder Abstand von diesem Plan. Da sie uns erläuterte, der Geschmack seines Samenergusses könne sich nach der Vasektomie sehr stark ins Salzige und/oder Bittere verändern! Dies wollte ich, da ich wie gesagt auch SEHR GERNE orale Praktiken bis zum großen Finale ausübe, natürlich auf gar keinen Fall!!!


Die letzten zehn Jahre haben wir die Vaginalzäpfchen dann allerdings als alleiniges Kontrazeptivum verwendet und ich muß sagen, ich bin hellauf begeistert davon.
Das Zäpfchen wird 10 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr tief in die Scheide eingeführt, wo es sich auflöst und einen Schaum vor dem Muttermund bildet. Dieser Schaum enthält den spermiziden Wirkstoff, der alle Samenzellen meines Mannes SOFORT wirkungsvoll und SCHNELL abtötet, sobald er sein Sperma in meine Vagina ejakuliert hat!!
Nach ca. 30 Minuten läuft dieser Schaum mit seinen geplatzten und abgestorbenen Samen dann wieder aus meiner Scheide heraus!!
Manche empfinden dies als unangenehm oder die Wartezeit von 10 Minuten am Anfang bis das Vaginalzäpfchen sich aufgelöst hat.
Diese kann man jedoch gut mit einem ausgiebigen Vorspiel "überbrücken".
Mein Mann meinte, der Wirkstoff Nonoxinol-9, der später dann seine Spermien abtöten soll, brennt leicht auf der Zunge, wenn er mich oral verwöhnt in der "Wartezeit" am Anfang.

Alles in allem kann ich aber dieses Mittel zur Empfängnisverhütung nur wärmstens weiterempfehlen und ich werde es selbst auch noch solange verwenden, solange ich es noch brauche.
 
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