Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

  • #1

Wie verliebt (mann) sich ,wenn man keiner frau mehr vertraut?

eine schwere trennung liegt hinter mir,die mein herz zeriss. Seit dieser zeit kann ich keine vertrauensbasis zu frauen aufbauen ,hab angst das mein vertrauen wieder missbraucht wird. Was kann ich dagegen tun ,,,,
 
G

Gast

  • #2
Zuerst musst du es der Frau "deines Herzens" sagen können. Ehrlich sein, um ihr die Chance zu geben, Geduld zu haben und das Vertrauen gemeinsam mit dir aufbauen zu können. Weiß sie es nicht, wird sie möglicherweise schnell ungeduldigt, denkt, du liebst sie nicht genug oder nicht richtig und zieht falsche Schlüsse. Ich habe auch so einen vormals betrogenen Mann als Lebensgefährten, ich weiß also, von was ich rede. Es hat viel Zeit, Geduld, Liebe und Toleranz benötigt - aber wir haben es geschafft. Es ist jedoch Arbeit von beiden Seiten - auch die Frau muss dies wirklich wollen. Viel Glück!
 
G

Gast

  • #3
Die Frage beschäftigt mich als Frau auch. Meine Lösung: Abwarten. Ich bin hoffe, dass ich eines Tages wieder das Gefühl verspüre mich öffnen und auf jemanden wirklich einlassen zu können. Erzwingen lässt es sich nicht. Das führt nur zu schmerzhaften Erlebnissen für alle Beteiligten.

w27
 
G

Gast

  • #4
wenn du keiner Frau mehr vertrauen kannst, warum möchtest du dich dann unbedingt gleich wieder verlieben?
Wie lange ist deine Trennung her?
Ich an deiner Stelle würde einfach mal eine Zeit verstreichen lassen, bekanntlich heilt die Zeit Wunden. Warte ab, dann geh mit kleinen Schritten auf Frauen zu.
Wenn du einer neuen Partnerin erzählst dass du im Moment noch Probleme hast ihr ganz zu vertrauen, und du ihr wichtig bist, wird sie das verstehen.
 
G

Gast

  • #5
Versuche doch, die vergangenen negativen Erfahrungen "als dein Leben, mit allen Höhen und Tiefen " zu verstehen. Wir alle gehen doch über "Berge und Täler".... haben Trauriges, Schmerzhaftes und Glückliches erlebt? Das ist Leben und so wird es wohl auch zukünftig sein.
Verbaue Dir doch eine vielleicht sehr schöne Zukunft nicht mit einer bedrückenden Vergangenheit...
Vertraue dem Leben!
 
G

Gast

  • #6
Es muss dir klar sein, dass JEDER, der dir gegenüber steht, eben auch in einem gewissen Alter das Ergebnis seiner guten wie schlechten Erfahrungen ist. Wenn die Frau fühlt, du bist es wert, wird sie dir die notwendige Zeit lassen. Und wenn du spürst, das ist die Frau, dich ich lieben könnte, wirst du - wenn auch nur mit kleinen Sprüngen - über deinen Schatten springen können.
 
G

Gast

  • #7
Ich finde die Beiträge 1 bis 5 sehr schön und aufbauend. Neulich habe ich hier im Netz einen offensichtlich sehr verletzten Mann kennen gelernt. Der war so resigniert, dass er es nur schwer akzeptieren konnte, wenn man auf seine Mail nicht sofort antwortete. Und als wir uns bei unserem ersten Date verpasst haben (Missgeschick von uns beiden und eigentlich zum Lachen), hat er den Kontakt abgebrochen. Ich fand diese Reaktion sehr traurig.

Bitte, bitte tu Dir selbst den Gefallen und reagiere nicht auf diese Weise, sondern versuche nach einer Erholungspause in kleinen Schritten wieder Vertrauen aufzubauen. Und behalte im Hinterkopf: Enttäuschungen sind fester Bestandteil der Partnersuche.
 
G

Gast

  • #8
lieber FS, das geht mir ganz genauso. Einerseits ist das der Wunsch, wieder mit jemandem glücklich zu sein, andererseits schrecke ich vor dem Gedanken zurück, wieder jemanden so nah an mich heranzulassen. Sobald es ans Treffen geht, bekomme ich Panik.
Die Lösung scheint wohl wirklich nur zu sein, dass das mit der Zeit vielleicht besser wird...man muss ja niemandem blind vertrauen, dann wird man wenigstens positiv überrascht.
 
  • #9
Hm, ich befürchte, Du steigerst Dich da selbst in etwas hinein. Warum scherst Du alle Frauen über einen Kamm? Warum ist das Geschlecht entscheidend? Hast Du auf anderen Gebieten auch solche Vertrauensprobleme entwickelt? Wahrscheinlich nicht! Deine Probleme sind quasi selbst gemacht, denn Du projizierst die eine schlimme Erfahrung auf "alle Frauen".

Zunächst mach Dir mal klar, dass "totales Vertrauen" für den Beginn einer Beziehung gar nicht nötig ist, sondern sogar falsch. Viele Laien verklären das romantisch-esoterisch und behaupten, dass man einem neuen Partner quasi blind und vollumfänglich vertrauen müsse. Das ist schlichtweg falsch und überhaupt nicht gerechtfertigt.

Das Gegenteil ist richtig: Vertrauen muss man sich erarbeiten, muss schrittweise gewonnen werden, muss sich verdient werden. Ein gewisses Vorschussvertrauen ist natürlich normal, aber ansonsten wird man grundsätzlich daran gemessen, wie man bisher gehandelt hat. Man lernt jemanden kennen und hat erst einmal die doch stark begrenzte, alltägliche Vertrauensbasis, die man jedem neuen Bekannten gegenüber hat, egal ob Kollegen, Kunden, Verkäufern, Freunden von Freunden und so weiter. Verhalte Dich her einfach normal! Erwarte nicht von Dir selbst, mehr Vertrauen zu empfinden gegenüber einer frisch kennengelernten Frau zu empfinden als Du gegenüber irgendeinem frischen Kollegen oder Kunden empfinden würdest. Das ist gar nicht nötig! Befreie Dich von diesem selbst eingeredeten Zwang!

Lerne sie einfach kennen und schätzen, unternehmt was zusammen, wozu kein besonderes Vertrauen nötig ist, sondern das Alltagsvertrauen reicht. Wenn Ihr Euch dann näher kommt, Du Gefühle entwickeltst, dann wird sich schrittweise auch mehr Vertrauen aufbauen -- und ganz ehrlich, die ersten Monate hatt jeder das Gefühl, dass er hinterfragt, wie die Gefühle des anderen wohl wirklich sind, ob die eigenen Gefühle bestehen bleiben werden, ob der andere irgendwelche "Leichen im Keller" hat, ob er Geheimnisse oder Überraschungen verbirgt. Das ist nicht krankhaft, sondenr ganz normal. Lass Dich davon nicht beunruhigen, sondern erlebe einfach, wie sich ganz langsam Schritt für Schritt mit jeder gemeinsamen Unternehmung etwas mehr Nähe und Vertrauen aufbaut.

Zweitens erwarte gar nicht das totale Vertrauen. Mach Dich davon frei. Niemand kann Dein Vertrauen missbrauchen, wenn Du es gar nicht erst übermäßig und ungerechtfertigt aufbaust. Für die Verliebtheitsphase ist vorallem Verliebtheit, Aufregung, Spaß, viel gemeinsam unternehmen wichtig. Das Vertrauen und die Liebe kommt bei vielen Menschen erst nach vielen Monaten wirklich stark.
 
G

Gast

  • #10
So, und jetzt werde ich dir mal was sagen:

Wenn du eine Frau triffst, die es wirklich ernst meint, dann treibe wegen deines Mankos kein Schindluder mit ihr sondern "immer raus damit, wenn dir was unter den Nägeln brennt. Sonst wird das nix."

Wenn du ihr das nicht sagst, kann sie auch keine Geduld haben. Dann denkt sie alles andere, nur das nicht. z. B. du willst sie nur für eine Bettgeschichte oder du hältst sie hin etc. Da kann der Schuß ja nur nach hinten losgehen. Ich habe für solche Männer kein Verständnis mehr - von mir wird auch verlangt, mich klar zu äussern. Von einem Mann kann frau das ebenso verlangen. Sonst ist geich offensichtlich, dass hier einer nur dumme Spielchen spielt - in dem Fall der Mann.

Bei allem Mitgefühl für die wenigen Männer, denen es wirkllich so geht wie dem FS - mein Mitgefühl, Geduld und meine Sensibilität will ich dafür nicht mehr verschwenden. Diese Männer sollen in Therapie gehen - wo sie hoffentlich geheilt werden, bevor sie sich wieder in dieses "Ringepietz mit Anfassen" stürzen. Wozu ist uns eigentlich die Sprache gegeben, wenn nicht dafür, sich auszutauschen? Na?
 
G

Gast

  • #11
Bei mir war es zwar keine schwere Trennung in dem Sinne, aber ein Hintergangenwordensein... als Mensch habe ich das zwar schon lange hinter mir; dumm nur, das ich als Mann danach keine Gefühle mehr entwickeln konnte und sich das körperlich in Form von Impotenz niedergeschlagen hat. Wenig spassig für einen Mann, der sich Kinder gewünscht hätte...
 
G

Gast

  • #12
Ich persönlich finde es schwierig, wenn man sich nur als Opfer von einem anderen Menschen sieht. Das wird dann nichts (mehr) mit der Liebe.

Egal wie schlimm es war, was deine Ex mit dir oder überhaupt gemacht hat. Sei ehrlich zu dir selbst. Nur in den allerwenigsten Fällen ist man wirklich das arme unschuldige Opfer. Meist hat man ja auch eine Aktie am Geschehen. Schließlich habt ihr in einer BEziehung gelebt.
Ich weiß zu wenig über dich. Es ist ja doch ein sehr kurzer Text.
Doch du kennst dich und kannst auch noch mehr über dich kennen lernen. Dann wirst du irgendwann erkennen, wie und warum es soweit kommen kann.
Also:
Begib dich unter Leute! Sprich mit anderen Menschen! Beschäftige dich kreativ, je nachdem , was dir liegt!
Irgendwann sollte die Phase des Selbstmitleides beendet sein.

Wenn du deinen Anteil am Geschehen erkennst, bist du auch nicht mehr so ängstlich neuen Bekanntschaften gegenüber!

w,39
 
G

Gast

  • #13
Ohne Vertrauen kann keine Liebe entstehen.
Für Dich kann es kein Verlieben geben, solange Du Deine Ex nicht verarbeitet hast.

Eine Frau unter Millionen von Frauen auf dieser Welt hat Dich enttäuscht.
Wie viele Frauen hast Du schon enttäuscht?

Einer Deiner Lehrer war sicher mal ungerecht zu Dir. War deshalb die ganze Schule und alle Lehrer schlimm?
Denk mal rationell nach, komm wieder auf die Beine und such Dir eine Frau, die Deine Liebe erwidert.
Alles Gute
 
G

Gast

  • #14
Ich glaube, dass mit dem Satz "niemandem mehr vertrauen können" manchmal gar nicht das Gegenüber gemeint ist, in dem Sinne, dass alle neuem Bekannt -oder Liebschaften Lügner oder Betrüger sind. Eher so, dass man sich selbst nicht mehr (ver)traut aus Angst, etwas Falsches zu tun. Wer aus purem Vertrauen heraus(also ohne wirklich erkennbare Anzeichen) betrogen wurde ebtwickelt diese Ängste automatisch, vor allem, weil gewiss sofort Stimmen da sind, dass dazu immer zwei gehören. Ich bin da anderer Meinung. Zum Gelingen brauchts zwei, zum Zerstören reicht eine(r).
 
G

Gast

  • #15
Geduld haben ? Nein,er sollte seine Altlasten verarbeitet haben .
Und dann bereit sein sich auf eine Frau einzulassen.

Keine Frau hats verdient ,in Wartestellung zu verharren .Bis er soweit ist.

Dein Vertrauen wird wiederkommen. Kann aber dauern .

Deshalb: tue niemandem weh, ders nicht verdient hat .

w/48
 
G

Gast

  • #16
du mußt vertrauen. das ist der einsatz den du als regelmäßig scheiternder mensch jeden neuen morgen bringen mußt.

leute, die sich ihren gefühlen hingeben und sich kein bisschen unter druck setzen, sind für mich lieber gemütlich orientiert..möchten lieber schlecht sein als sich zu bemühen ein guter mensch zu sein. jeder fällt hart und tief..zumidnest fast jeder. wenn du lieber schlecht sein willst, dann tu der frauenwelt einen gefallen und lass dich nicht wieder auf sie ein. du wirst deine zuünftige nur fertig machen mit panik, paranoia und unsicherheit.

arbeite an dir selbst. wie kann man von anderen erwarten, dass sie fair zu einem sind.

ganz im ernst leute, die welt ist hart und schlecht. hungernde, krieg, katastrophen..davon gibt es genug, zu ejder sekunde. das ist eine tatsache. wir können sie aber verschönern und uns aneignen uns jeden tag durchzukämpfen auf eine art, die uns spaß und freude am leben bereitet. leben ist hart. man muß immer davon ausgehen, nicht fair behandelt zu werden. und wenn jemand fair zu mir ist und mein tun zu schätzen weiß, dann bin ich sehr dankbar. so und nicht anders läuft das.
 
G

Gast

  • #17
9 @ 13: Da magst du zum Teil recht haben. Was aber, wenn man/frau Beweise für den Vertrauensmissbrauch hat? Dann ist es nur einer, der alles kaputtmacht.
 
G

Gast

  • #18
Hi # 16: Das meine ich ja damit - zum Zertsören reicht einer und wenn Du Beweise hast,
dann raus damit. Geh Du, ehe es der/die andere tut. Es bleibt dann für einen selbst noch etwas "Würde" und hoffentlich auch "Wut", denn die ist eine gute Begleiterin auf dem Weg zur Selbstbefreiung...
 
G

Gast

  • #19
16 @ 17: Die hatte ich damals schon in ausgedruckter Form gezeigt. Das war das, was mir mein Vertrauen zu diesem Mann zerstört hat. Keine Angst, ich habe mir meine Würde durch meine Wut erhalten
Ich KANN jeden Tag in den Spiegel sehen mit reinem Gewissen. Der andere nicht.

Ich habe mich schon emotional befreit, indem ich mir das Recht herausnehme, gewissen Menschen weder eine neue Chance einzuräumen noch - wiederholt - zu "weichherzig" zu sein.

Früher dachte ich immer, wenn nur genügend Zeit verstrichen ist, könnte man über den Dingen stehen. Jetzt sehe ich das anders. Ja, ich gestehe, neuerdings bin ich nachtragend. Und das ist gut so. Damit trennt sich die Spreu vom Weizen. Darauf hätte ich schon eher kommen sollen.
 
G

Gast

  • #20
FS,

was kannst du dagegen tun? Mach ne Therapie, kann ich nur empfehlen. Wenn es dein Herz zerissen hat, ich habe es hinter mir, hilft eine Therapie wunderbar. Man kann alles aussprechen, das hilft sehr viel, man kann bereden, was der eigene Anteil an dem Hintergehen ist und man kann nach gewisser Zeit gut mit der blöden Geschichte abschliessen.

Oft kommt bei einer Therapie raus, dass der/die Böse gar nicht die Hauptschuld hat, sondern dass die wahren Gründe der nun auftretenden Emotionen oft in der Kindheit zu suchen sind. Der/die Mißbrauchende haben mit ihrem negativen Verhalten nur alte Wunden aufgerissen, die nie richtig abgeheilt waren.

Eine Buchempfehlung:

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest.... ist leicht zu googlen.


w 47
 
G

Gast

  • #21
zeit heilt keine wunden leider. alleine das ich heute nach über 12 jahren immer noch manchmal schweißgebadet aufwache und die trennung durchlebe als ob es gerade vor 5 min. war und hier schreibe zeigt mir das einige dinge einfach nicht passieren dürfen. keiner wird mir glauben wenn ich sage ich bin noch nie fremd gegangen weil ich weiß was es für den anderen für konsequenzen haben kann. irgendwann ist man zu erschöpft es aufs neue zu probieren weil man weiß was auf ein zu kommt wenn man es wieder zuläst. ich seber habe durch zufall vor ein halben jahr gemerkt das ich mich nur noch wohl fühlte wenn ich sehlischen schmerz emfunden habe. das hat mir sehr zu denken gegeben. das einzige was meiner meinung sowas auslösen kann ist: das man diesen schmerz solange ertragen hat das es zum normalzustand für einen selbst geworden ist. ich bin troz allem was passiert ist mir selber treu, erlich und voller guter prinziepien geblieben. leider sind das nur eigenschafften die gefragt sind wenn es beim anderen um leben und tot geht. ich hatte damals oft zu freunden gesagt das ich die finger von beziehungen lasse aber jetzt ist es so weit das es tatsächlich passiert. völlig automatisch. ohne das ich noch etwas dagegen tun kann. hatte mir schon überlegt auch jemand zu werden der nur betrügt aber ich konnte es nicht da ich nach meinen prinziepien und wertevorstellung mich dann nicht aufregen dürfte das ich so wurde wie ich jetzt bin.

die meisten menschen denken sie machen es anders als alle anderen obwohl sie genau das gleiche machen. sie lügen sich meistens das nur selbst vor damit sie selber mit dem was sie einem anderen antuen klar kommen.
zudem kommt noch dazu das sie meistens von der gesellschaft noch gedeckt werden.
das schlimmste meiner meinung nach ist aber das sie nie dafür zu rechenschafft gezogen werden da die volgen erst sehr viel später sich bemerkbar machen. das ist wie ein zusätzlicher schlag ins gesicht.

p.s wenn ich jemanden sofort das leben nehme bin ich ein mörder. wenn ich auf raten jemand psychisch fertig mache bis derjenige sich vollkommen isoliert und sich das leben nimmt ist keiner verantwortlich.
für mich ist es beides das gleiche.

achso eines noch. wenn die die das aus mir gemacht hat es irgendwann liest.ich war es der dich unterstützt hat als du für ein jahr nach bremen zum studieren gegangen bist ich war es als deine tolle freundin mit der du in der wg warst als einziger dem damaligen freund deiner freundin die warheit gesagt hat ob wohl ich euch beiden die wahl gelassen habe das entweder deine freundin ihm sagt das sie ihn betrogen hat oder ich es ihm sage weil sie ja wieder frisch mit ihm zusammen war.

ich hoffe für alle die sowas durchleben mußten das ihr nie so werdet wie ich.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.