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Gast

  • #1

Wie viele Männer hier haben eine feste Partnerin und suchen aus der Beziehung heraus?

Bis zu 20% der Manner in Singlebörsen bewerben sich nach Schätzungen aus einer Partnerschaft heraus. Was haltet ihr davon? Letztendlich ist das meiner Meinung nach wie bei einem Job. Man bewirbt sich ja aus dem Job heraus und wird nicht erst arbeitslos!
 
G

Gast

  • #2
Einen Job aufzugeben, ohne sofort in einen neuen überwechseln zu können, kann zu erheblichen finanziellen Nachteilen führen. Eine Gemeinsamkeit zu Beziehungen kann ich nur so verstehen, dass einer Person (einem Mann) sexuelle Nachteile entstehen würden. Frauen sind oft anders gestrickt. Für sie zählen - zumindest vorübergehend - persönliche Freiheit und Weiterentwicklung mehr als die Vorteile einer Beziehung.
Ich unterstelle Männern, die übergangslos von einem Bett ins andere wechseln wollen, dass für sie im Grunde die eine Frau so gut ist wie jede andere. Und, wie viele Frauen, fühle ich mich davon abgeschreckt, denn mit einer Liebesbeziehung, wie ich sie mir vorstelle, hat das nichts zu tun. Ich habe auch schon einige dieser Herren getroffen, einen netten Nachmittag/Abend verbracht und mich dann freundlich verabschiedet mit dem Hinweis, dass ich einen Partner suche, der emotional für mich frei ist. Dabei hatte ich oft den Eindruck, dass sie zwar von neuen Chancen träumen, aber und im Grunde froh waren, ihr bisheriges bequemes Leben nicht für eine neue, evtl. anspruchsvollere Partnerin aufgeben zu müssen.
 
  • #3
Sowas kenne ich normal nur von Frauen, überrascht mich etwas.
 
J

JoeRe

  • #4
Den Jobvergleich finde ich witzig. Bei einem Job sage ich nach 2-3 Treffen "ab dem 1. dieses Monats fange ich bei Euch im Büro an zu arbeiten." Dann reiche ich meine Kündigung bei meinem alten Arbeitgeber ein. Das ganze hält sich an die dreimonatige Kündigungsfrist.

Macht man das mit seinem Partner genauso? Ich schlafe noch 3 Monate mit dem alten, und ab dem 1. des nächsten Monats schlafe ich mit dem neuen?
Komische Vorstellungen haben hier manche.

JoeRe, 7E1F7A5D
Jedem Tierchen sein Plaisirchen.
 
M

Mon-A

  • #5
... ich kannte das bisher auch hauptsächlich von Männern.
(Hat aber nicht unbedingt nur was damit zu tun, dass ich eine Frau bin ;-) )
Manche Frauen suchen eben doch nicht nur nahtlos einen "Versorger" nach dem anderen, sondern wollen - zumindest ansatzweise - verstehen, warum die Beziehung gescheitert ist.
Ich denke das kann nicht gehen, wenn ich mich sofort in die nächste Beziehung stürze.
 
G

Gast

  • #6
Nein Thomas, das kommt auch bei Männer öfter vor, ganz nach dem Motto, lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.....
 
G

Gast

  • #7
Also das mit dem Job finde ich auch lustig. Eigentlich ist es doch logisch: ich suche mir im Internet an der Jobbörse einen neuen Job, mache den ganzen Bewerbungsprozess durch, sage zu, kündige den alten Job und wechsle dann nach der Kündigungsfrist.

Folglich suche ich dann auch gleich einen neuen Partner im Internet an der Partnerbörse, date mögliche Kandidaten, checke alle Vor- und Nachteile und entscheide mich für die beste Wahl. Dann gehe ich nach Hause, kündige meinem bisherigen Partner die Liebe, tröste ihn aber noch drei Monate und ziehe danach zu meinem neuen Partner. Aber so ähnlich muss es wohl sein, wenn jemand bereits einen neuen Partner sucht, bevor er sich getrennt hat oder?
 
G

Gast

  • #8
Ein solches Vorgehen hielte ich für menschlich völlig indiskutabel. Ich hoffe, daß die Zahl 20% (woher kommt die?) deutlich zu hoch ist. Bin ich naiv?
Für den Fall der Fälle - und falls dann auch noch im Profil "Familienstand: ledig" angegeben wird - würde ich eine sich so anbahnende Beziehung wenns rauskommt mit "Probezeit nicht bestanden" abbrechen. Bei den wenigen "getrennt Lebenden", die ich ins Auge fasse, frage ich früh nach, was es damit auf sich hat.
Ich denke, daß man die schrägen Kandidaten/Kandidatinnen in der Frühphase doch durchschauen kann.
 
  • #9
Ich fänd's mal ganz interessant zu wissen, wie lange die letzte Beziehung und wie lange der letzte Sex her ist. Trauen aber würde ich mich das zu fragen nie - und ob ich eine ehrliche Antwort bekäme sei mal dahingestellt.

Wer hat den geschätzt und wie sieht die Schätzung in umgekehrter Hinsicht aus?
Ich persönlich schätze mal, daß es sich in etwa die Waage hält. Frauen sind nicht besser oder schlechter als Männer.

Bin eh dafür, daß jede/r FremdgängerIn einen Peilsender bekommen sollte und die mit Peilsender sollen bitte unter sich bleiben!

Mary - the real
 
  • #10
@ #7
Nein, ich glaube nicht, daß jeder zu durchschauen ist. Dumm nur, daß die "Probezeit" meist länger geht als ein paar Treffen ist bzw. man sich da ja wohl schon öfter in privatem Umfeld getroffen hat, sprich intim war. Die Probezeit geht ja dann bei Dir wohl so lange, bis Du Wind davon bekommst. Und das können Wochen, Monate oder Jahre sein.
Im Profil kann doch eh stehen, was will - ob's stimmt weiß man nicht.
Genau deshalb tue ich mir so schwer mit Intimitäten und Sex. Ich kann und will mir nicht die Haltung angewöhnen "na dann hatteste halt mal etwas mit einem, der nicht treu war, suchste halt weiter". So blöd, wie's kling, aber ich fänds wirklich zu nett, wenn hier Menschen, die fremdgegangen sind, mal mitteilen würden, wie man es als betrogener Partner merken könnte.

Mary - the real
 
G

Gast

  • #11
Warme Wechsel? Nein Danke. Der Vergleich mit dem Job ist absolut daneben.

@4 Doch hat es. Wenn Du auf Partnersuche bist, suchst Du einen Mann, und stellst dann fest, er hat noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Wenn ich auf Partnersuche gehe, treffe ich auf Frauen, die noch nicht mit ihrem Ex abgeschlossen haben.

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass dieser unerwünschte Umstand eintritt, kann ich nicht belegen. Gefühlsmäßig würde ich sagen, suchen eher Frauen den warmen Wechsel. Ich kann mir sonst nicht erklären, dass die Mehrheit mit diesem Problem hier angelmeldet ist. Da frage ich mich schon, ob man dann zur Elite gehört, wenn man sich den Luxus erlauben kann, zweigleisig zu fahren.

Anekdote am Rande: Ich habe hier schonmal ein Frau kennen gelernt, die von mir wissen wollte, wie sie die Beziehung zu ihrem jetzigen Freund flicken kann. Ich sollte als Berater und Sorgenschwamm zur Verfügung stehen. Sie bot mir allerdings auch an, mich mit einer ihren Freundinnen verkuppeln zu wollen. Das ist doch mal richtig nett.
Andere wohnten noch mit dem Freund zusammen und suggerierten mir, abzuschließen, wenn der Neue da ist. Och, da hab' ich mir dann vorgestellt, wie das bei mir dann laufen wird. Ich möchte aus diesen Gründen noch nichteinmal einen Spatz.

Ich hätte jetzt noch was böses nachschieben können, lasse es aber lieber. Die Mods sind der deutschen Sprache mächtig.
 
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Gast

  • #12
Eigentlich egal ob die Männer neue Partnerinnen suchen und noch gebunden sind. Ich würde mich nie und nimmer mit einem Mann einlassen, der noch in einer Partnerschaft ist. So verzweifelt suche ich dann doch keinen Partner, dass ich mir das antun müsste. Und dann was? Er testet dann ein bisschen wie es ist mit der Neuen. Erzählt er will sich trennen. Zieht das Ganze hin und ist am Schluss doch zu feige, einen Schussstrich unter die alte Beziehung zu ziehen. Nö, da erwarte ich von meinem Partner etwas mehr Rückgrat und Charakter.
 
  • #13
Warme Wechsel sind der Höhepunkt der Verachtung und Respeklosigkeit gegenüber seinem Partner -- niedriger kann man menschlich nicht sinken. Auch wenn die Liebe erloschen sein sollte, schuldet man seinem ehemals geliebten Partner immer noch soviel Anstand und Respekt, sich erst zu trennen und dann auf Suche zu gehen.
 
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Gast

  • #14
Kann es sein, dass sich bei EP (auch) Frauen anmelden, die glauben, sich auf Grund ihres Aussehens alles leisten zu können weil sie Männer erwarten, die eine Frau nur als Sex- und Dekorationsobjekt sehen.
 
  • #15
@ #11 Frederika

Ich stimme Dir komplett zu.
Warme Wechsel sind meiner Ansicht nach auch eine Form von des Fremdgehens.

Mary - the real
 
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Gast

  • #16
von10 @14 Warme Wechsel IST fremdgehen und nicht eine Form Es findet doch statt.
 
  • #17
Bitte Leute!! Natürlich kündigt man den alten Job erst wenn man einen neuen hat. Schliesslich hat man ja Verpflichtungen und Arbeitslos ist kein guter Zustand. Das mit dem "warmen Wechsel" zu vergleichen ist echt geschmacklos. Ohne Partner kann man ganz gut, ohne Job is Mist. Beim Job geht man auch manchmal faule Kompromisse eine, hauptsache man hat sein auskommen, in der Liebe sollte man das dagegen nicht tun!

Nur das ganze gedöns erst Abschliessen und Verarbeiten, dann suchen. Das wäre das Ideal und sicher ein gutes Rezept wenn man in einer Partnerbörse ist und aktiv sucht. Aber schaut euch doch mal um, der weitaus häufigste Scheidungs/Trennungsgrund hat immer noch zwei Beine und läuft rum. Das ist die traurige Realität! Und das ist Geschlechtsunabhängig.
 
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Gast

  • #18
Frederika Nr. 11, jaja, versuch mal dem Mann die Trennung anzukündigen! Es beginnt sofort das Geschrei: Geh nicht, bleib bei mir, sonst gehe ich zugrunde!
 
G

Gast

  • #19
Der Vergleich mit der Jobsuche ging wohl völlig daneben. Den Job kündigt man nicht einfach ohne einen neuen in Aussicht zu haben, weil es ökonomisch völlig unrentabel wäre und man zu leicht in Bedrängnis geraten könnte. In der Liebe geht es jedoch nicht um Ökonomie (sollte es zumindest nicht!) sondern um Emotionen und Gefühlszustände. Menschen die aus einer Beziehung heraus bereits die nächste anpeilen, haben für mich erhebliche psychische und menschliche Defizite. Deshalb würde ich solche Kandidaten meiden. Ich meide auch Kandidaten die sich in einer Trennungssituation befinden. Zwangsläufig wird ein potentieller PartnerIn in die Trennungsgeschichte involviert und dies halte ich für unzumutbar. Ich denke es ist für die eigene Entwicklung der Persönlichkeit wichtig, eine kritische Lebensphase wie sie "Trennung" nun einmal darstellt, allein und mit der nötigen Zeit, einen äußeren und inneren Schlussstrich zu ziehen.
Noch fragwürdiger empfinde ich es, wenn sich Männer (wie es bei Frauen aussieht kann ich nicht beurteilen) mit einem "Dauerndgetrenntlebend"-Zustand bequem eingerichtet haben. Das ausgelaugte Hauptmotiv lautet dann: ich kann sie nicht auszahlen, andernfalls gehe ich pleite! Zu deutsch - ich gönne ihr nicht die Hälfte von allem. Einige zeigen sich gar als edler Ritter und wollen die abgelegte Frau nicht um die schöne Witwenpension bringen! Nicht zu vergessen das abgedroschene Argument vom "Kindeswohl", weshalb man(n) sich nicht scheiden lassen kann.
Was mögen Kinder wohl in ihr eigenes Erwachsenenleben mitnehmen, die in zerrütteten Ehen aufwachsen, die aus zweifelhaften Gründen aber noch auf dem Papier besteht?Alles normal?

Aber auch die Nichtentschiedenheit ist eine Entscheidung und fordert ihren Tribut.
Ich meine, wer äußerlich nicht frei ist, keine Konsequenzen aus einer gescheiterten Ehe tragen mag, wird auch innerlich niemals frei werden können.
 
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Gast

  • #20
Hier mal der Erfahrungsbericht einer Beraterin von der Telefonseelsorge zum Thema Partnerschaften. Danach ist immer wieder folgendes Muster zu beoachten:


1. Einer der beiden leistet Beziehungsarbeit, der/die andere läßt sich bedienen. Das geht natürlich auf Dauer nicht gut. Irgendwan geht die Beziehung den Bach runter.

2. Aufgelöst wird sie in der Regel dann, wenn einer der beiden einen/eine Neue hat (in Aussicht hat). Und der/die bisherige PartnerIn "bleibt sitzen".



Stimmt nicht? Na, schaut Euch mal (eigene Erfahrungen inkl. ...) um... ;-)



P.S.: Zwischen dem, was Menschen proklamieren (Nein, ich habe keine(n) Neuen, nein, ich lese keine BILD, nein, ich gehe nicht zu McDonald) und dem, was sie TATSÄCHLICH TUN, soll es gelegentlich Abweichungen geben ;-).
 
G

Gast

  • #21
#16

"faule Kompromisse" ? ;-)

Nicht, nein? ...

Also ich mach die auch im Job - auch, wenn das Konsum- und Komfort- und Statusverzicht bedeutet - nicht. (Man kann nicht alles, jedenfalls nicht bzw. selten GLEICHZEITIG haben...)

Aber wenn ich sehe, wie oft diese faulen Kompromisse eingegangen werden...

Warum sollte das bei Beziehungen anders sein?

Träume hier, "Partnermarkt" da = Wie beim Autokauf: Wenn ich mir x nicht erlauben kann, ich x nicht kriegen kann, dann eben - notgedrungen - y. Jedenfalls erst mal...

Besser als nix?

Ich kann´s natürlich nicht belegen (kann vermutlich niemand, das würde u.a. ja auch EHRLICHE Antworten voraussetzen... ;-))) ), aber die Hohe Trennungsquote läßt evtl. den Schluss zu, dass viele mit ihrer "Erstwahl" nicht so wirklich glücklich geworden sind?

Jedenfalls nicht auf Dauer...

"Rauftauschen" kann man doch immer noch... ;-)) (der bessere Job, das bessere Sofa, und, und....)
 
  • #22
Ich kenne sogar Männer, die sich in der Datingzeit und Kennlernzeit ganz artig und brav zurückhalten bzw. der Neuen weismachen, sie können warten und haben nebenher Sex. Wenn die Neue dann endlich will und es paßt, geht es nahtlos über. Alles schon dagewesen.
 
G

Gast

  • #23
never ever!
Wenn meine Frau sich von mir trennt, geschieht dies in der Regel ohne Vorwarnung die mir die Möglichkeit gibt, zu suchen.
Wenn ich mich aus den Beziehungen verabschiedet habe, hatte ich erstmal alles andere im Sinn, als mich schon wieder in eine Beziehung zu stürzen. Ich brauch da immer erstmal ein Jahr Erholungspause.
Das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Allerdings hatte ich schon solche Frauen im Kontakt, die sich als liiert herausstellten und "den Absprung" suchten.....
m,45
 
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Gast

  • #24
Bis zu 20% der Manner in Singlebörsen bewerben sich nach Schätzungen aus einer Partnerschaft heraus. Was haltet ihr davon?
Ja, da ist was dran. Als Single-Mutter habe ich in den letzten Jahren viele Kontakte, einige Dates gehabt und darunter waren viele Männer, die verheiratet, fest gebunden waren, die nur Spass suchten, aber bei mir nicht bekommen haben.

Ich kenne aus meinem Umfeld keine einzige Frau, ich lebe in einer sehr gro0en Grosstadt, die einen warmen Wechsel vollzogen hat, fest gebunden ist und trotzdem mit anderen Männern in die Kiste steigt usw. Gut, vielleicht ist das auch eine Generationsfrage bzw. Bildungsschicht-Frage?

w 48
 
G

Gast

  • #25
es gibt doch sehr viele menschen die in einer beziehung leben und in wirklichkeit schon längst weg sind. da leben menschen jahrzehnte lang nebeneinander her. haben sich nichts mehr zu sagen, sex eh schon ewig nicht mehr. es ist nichts übrig...keine liebe.

wenn so jemand eine person trifft, die ihm liebe gibt und er bricht dann aus der alten beziehung aus...ist er dann ein "warmwechsler"?
 
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Gast

  • #26
Ich gehöre zu jenen, die eine kaputte Beziehung beendet haben, dann eine Weile Single waren und auch eigene Fehler reflektierten, bevor sie sich auf einen anderen Menschen einließen.
Dass man sich ungeplant irrsinnig in jemand ausserhalb der Partnerschaft verknallen kann,und innerlich sehr zerrissen ist, soll vorkommen-der Fairness halber finde ich da eine Entscheidung spätestens nach 2-3 Monaten wichtig.
ABER, ganz ehrlich: ab einem gewissen Alter würde ich heute nur noch "warm wechseln", weil man insbesondere als Frau ab 35 abschätzig auf dem Partnermarkt behandelt wird. Bei der Online-Partnersuche gingen meine Anfragen innerhalb weniger Wochen um 70-80% zurück-ich war 40 geworden und hatte das auch so angegeben.Und ich bin weder optisch noch geistig ein Ladenhüter..
Seit meiner Trennung mit 38 habe ich keinen einzigen Mann kennengelernt, der wirklich frei, liebevoll und wenigstens ein wenig attraktiv war. Eine destruktive Partnerschaft würde ich immer wieder verlassen, denn sowas ist emotioneller Selbstmord. Aber eine gemütlich-abgestumpfte Beziehung nicht mehr-kleine Verliebtheiten und erotische Ausflüge beider lassen sich mit Toleranz und gelassenem Wegsehen gut aushalten, und mit zunehmendem Alter wird es schwerer, sich aneinander zu gewöhnen. Ich bin heute realistischer.
Also ich verstehe die Männer jetzt besser.
 
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Gast

  • #27
Ich sehe das mittlerweile ähnlich wie Gast 25. Das Interesse ist ungleich verteilt. Es heißt, Vergebene können sehr attraktiv erscheinen, und sie können tatsächlich viele Interessenten anziehen. Ist man Single, ist das altersabhängig begehrenswert und bekommt ab ungefähr 30 das Ettiket: mit dem/der stimmt etwas nicht.

Ich dachte früher mal, dass es aus Männersicht eine Todsünde sein müsste, wenn ich außer ihnen noch einen weiteren Mann daten würde. Doch dem ist überhaupt nicht so; und neben der oben genannten gibt es noch weitere Ausnahmen.

Demnach hat man als Single "Glück gehabt", wenn man einen unentschlossenen Vergebenen erwischt und sich dranhängen kann. Hält man diesen Zustand nicht durch, bleibt man am Ende womöglich allein. w
 
G

Gast

  • #28
Ich glaube, die Gründe, warum neben der Beziehung noch weitergedatet wird, ist bei Männern und Frauen unterschiedlich:

Männer sind gar nicht daran interessiert, ihre bisherige Beziehung aufzugeben. Sie suchen das Betthäschen neben der Hauptfrau, quasi als Bestätigung und Abwechslung.. Umsorgt werden sie zu Hause in der "Operationsbasis", das Abenteuer holen sie woanders

Frauen sind auf der Suche sich zu verbessern und erkennen ab einem bestimmten Alter, daß ein warmer Wechsel vor großen Fehlern bewahren kann, als wenn sie sich erst trennt und dann sucht. Was macht Frau, wenn kein neuer Partner mehr kommt? Oder sich der neue Partner als schlechter herausstellt? Die Möglichkeiten wie in den 20igern hat sie nicht mehr. Also hält sie immer eine Fall-back-Lösung parat.
 
  • #29
Wie sinnfrei ist das denn, einen Jobwechsel mit einer Beziehung zu vergleichen?
Beruflich mag das ja normal sein. Aus der Päärchenbeziehung heraus finde ich das unmöglich.

>>>Da die Frage nicht mehr aktuell ist und genügend hilfreiche Antworten eingegangen sind schließen wir diesen Thread. Bei weiterem Diskussionsbedarf kann eine neue Frage eingestellt werden. Vielen Dank für ihre Beiträge.<<<
 
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