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  • #31
Zu 1., 2. und 3.: Zahl egal + Bedingung "Positive Persönlichkeitsentwicklung"

Zu 4.: Ich hatte 5 zwischen 16 und 20, 3 zwischen 20 und 36 (- oh, dann bin ich ja gerade noch in Frederikas Normbereich ;). Zwei hätten nicht sein müssen. Vier waren interessante Persönlichkeitsstudien und hatten somit hohen Erfahrungswert bei kleiner Beziehungs-Halbwertszeit. Diese verbuche ich unter Folgen einer sexuell freizügigen Erziehung, Sich-Ausprobieren-Wollens und hoher Libido.
Heute ist meine Einstellung eher konservativ: ich will prinzipiell keinen Sex mehr außerhalb einer sicher als fest definierten Beziehung (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das Ausprobieren habe ich längst hinter mir, habe dabei wichtige Unterschiede kennengelernt, und bin daher heute nur noch "hungrig" auf Leidenschaft in Kombination mit Geborgenheit und Treue.
Zu meinen zwei längeren Beziehungserfahrungen darf sich also gerne bald wieder eine hinzugesellen - wenn Du schon nach Wünschen fragst.

Ich teile im Übrigen die Meinung derjenigen Vorredner(innen), die darauf schauen, wie sich der Mensch heute präsentiert, anstatt ihn aufgrund einer willkürlichen Zahl Sexpartner zu diskreditieren.
w
 
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  • #32
@#23
Gerade kam mir der Gedanke, dass womöglich viel entscheidender als die Zahl 80 sein könnte als, WEM man von seinen Erfahrungen erzählt hat, und WIE VERTRAULICH diese Personen mit den Informationen umgeganen sind. Geschichten ziehen schnell weitere Kreise als einen lieb ist. Mach das ein paar mal, und du hast einen Ruf, den du dein Leben lang nicht mehr los wirst.

Völlig unkalkulierbar ist, welche Geschichten und Trophäen von deinen Sexpartnern über dich in Umlauf gebracht werden (wahr oder unwahr, ganz egal). Es könnte durchaus sein, dass der eine oder andere mächtig stolz ist dich vernascht zu haben, und das der ganzen Welt erzählen möchte. Das Netz vergisst nichts.
 
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  • #33
Na und - da würde ich NULL Problem sehen, eher im Gegenteil.
Du hast ausprobiert, aber nicht exzessiv (25, 35 oder noch mehr [80???], wie in anderen Threads thematisiert), hast gelernt, hast eine sehr differenzierte Sicht auf Deine Erfahrungen.

Rein von Deiner Beschreibung her wärst Du für mich absolut nicht in einem Bereich, in dem ich Probleme für eine zukünftige Partnerschaft "wittern" (erwarten?) würde.

Ganz anders und mit viel größerer Vorsicht betrachte ich "Fälle", bei denen das Dutzend überschritten wurde und/oder bei denen Sex außerhalb fester Beziehungen (NACH einer überschaubaren Experimentierphase in jungen Jahren), ONS u.ä. mehr womöglich bis in die jüngere Vergangenheit hinein gelebt worden sind.

Zahlen sind hier nur Indikatoren.

m.49
 
  • #34
Warum hast du eigentlich so ein Problem damit, dass Menschen sich in ihrem Leben verändern? […] Sie ändert einfach ihren Lebensstil und damit vielleicht ihr Beuteschema oder ihren Umgang mit den Kandidaten.

Ich habe kein Problem damit, wenn andere Leute ihr Leben verändern. Aber auch ich ändere vielleicht "Lebensstil und Beuteschema", wie Du es ausdrückst, genauso. Und das ist halt mit den Veränderungen einer Person wie Gast #3 dann nicht kompatibel.

Oder muss ich Deine Vorhaltung dahingehend verstehen, dass Du es Gast #3 zugestehst, ihre Bedürfnisse und Erwartungen zu ändern, mir jedoch nicht?

Ich will einfach keine "Schlampe", um es mal ganz hart auszudrücken (ich habe gerade im Parallelthread von ein paar Frauen gelernt, dass man hier lästern dürfe und solle ;-)), die sich jetzt auf ihre älteren Tage einen solideren Herrn sucht. Soll die sich doch einen "Schlamper" von früher suchen, der durch ähnlich viele Betten gehüpft ist wie sie und jetzt auch allmählich in ruhigere Tage kommt! Gleich und gleich gesellt sich gern, oder?
 
  • #35
Ich will einfach keine "Schlampe", um es mal ganz hart auszudrücken [...], die sich jetzt auf ihre älteren Tage einen solideren Herrn sucht. Soll die sich doch einen "Schlamper" von früher suchen, der durch ähnlich viele Betten gehüpft ist wie sie und jetzt auch allmählich in ruhigere Tage kommt! Gleich und gleich gesellt sich gern, oder?
Genau so ist es. Gleich und gleich passt zusammen, und eine Schlampe mit einem soliden Herren oder eine solide Dame mit einem Schlamper passen eben nicht zusammen.

Mich ekelt schon die Vorstellung, ich wäre "Nummer-zweistellig". Nein danke, solche Männer kommen einfach nicht in Frage. Und zwar gar nicht. Auch nicht ausnahmsweise. Ekelhaft und widerwärtig für mich persönlich.

Jedem das seine, aber bitte dann auch für alle.
 
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  • #36
kurz und knapp:

1) weniger wie 5 sind zuwenig. zuviel gibt's nicht

2) da ist es mir egal, wieviel der hat. interessiert mich nicht

3) egal. irgendwie find ich das sogar spannend, wenn sie sich ausgelebt hat

4) um die 50 +/-

m(32)
 
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  • #37
leider finden nicht alle menschen schon früh den oder die "richtige/n" und dann kommen eben schon einige sex-partner zusammen ab einem bestimmten alter.

problematisch wäre es für mich, wenn ich von vielen one-night stands erführe oder einer affaire mit einem verheirateten menschen. das ist für mich ein moralisches no-go.
 
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  • #38
Ehrlich gesagt hat mich das noch nie interessiert.
Was in der Gegenwart passiert ist für mich relevant, nicht die VERGANGENheit (denn die ist wie das Wort schon sagt bereits "vergangen"...).

Mein letzter Ex hatte übrigens nur 3 vor mir. Mit 37.
Sollte doch auf einen sehr Verantwortungsbewußten und soliden Mann schließen lassen, oder?

...als er 40 war wurde ich dann "ausgetauscht" (was hatte er doch früher auf solche Menschen geschimpft!).

"warm wechseln" ist inzwischen sein Lebensmotto.

WAS sagt es also wirklich aus, wenn jemand nur wenige Sexualpartner hatte in seinem Leben?
Nach meiner Erfahrung inzwischen allenfalls, dass er die Phase des "sich austoben" noch vor sich hat.

w (43)
 
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  • #39
Die Eingangsfragen kann ich (w) so nicht beantworten.

One night stands in der Vergangenheit, im jungen Alter und als Single aber auch lange, treue Beziehungen gehabt: kein Problem, geht okay.

Hingegen viele one night stands aber noch keine einzige lange Beziehung gehabt, lässt mich eher auf Bindungsunfähigkeit schliessen.

Viele one night stands und notorischer Fremdgänger: absolutes No Go!

Wenige Sexualpartnerinnen weil jung geheiratet, langjährige Ehe, geschieden oder wegen langjähriger Beziehung. Absolut okay!

Hingegen sehr wenige Sexualpartnerinnen mit über 30, ohne eine einzige lange Beziehung: Hm. Fragwürdig. Erklärungsbedürftig. Okay, wenn es hierfür triftige Gründe gibt. Sonst schliesse ich auf Bindungsunfähigkeit.

Wenige oder viele Sexualpartnerinnen, aber eine Affäre mit einer verheirateten Frau dabei? - Absolutes No Go.

Egal ob weniger oder mehr Sexualpartnerinnen gehabt aber schon mehrmals während einer Beziehung fremd gegangen: No Go!

Anzahl Partnerinnen egal, aber sehr oft "warm" die Beziehung gewechselt? No Go! (Liebt er mich oder bin ich gerade der Notnagel?)

Nicht die Quantität, sondern vor allem die Qualität zählt für mich! :)
 
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  • #40
Also ich weiß nicht... so richtig überzeugt mich diese Diskussion nicht.
Am Ende destilliert sich das alte Klischee: Frauen suchen Männer mit Erfahrung, Männer eher nicht.

1) die Männer beschweren sich dann aber nachher über mangelnde Lust in der Beziehung. (was öfters mal zur Trennung oder Affären führt)
2) Männer die sich Erfahrung bei Frauen wünschen, weil sie eine extreme Fixierung auf das Sexuelle mit extremeren Praktiken haben?
3) am schlimmsten die, die sich selbst erst alle Freiheiten genommen haben, selber alles ausprobiert haben. Dann meinen, so richtig glücklich habe sie das nicht gemacht, also soll meine Partnerin unberührt sein. Und er bestimmt dann schon für sie, was sie zu tun habe.

4) Frauen hingegen denken eher, dass er sich "ausgetobt" haben soll, Erfahrungen haben soll ? Und das soll bei ihm zu mehr Treue führen, bei Frauen aber soll es den Charakter verderben?

Ich blicke da nicht ganz durch...

w26
 
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  • #41
@19 und @20:

Sich "guten Sex" bei Escort-Damen und Nutten zu kaufen, bringt Eurer Meinung nach keine Folgeprobleme. Warum? Weil Ihr diese Aktivitäten nirgendwo erzählt und sie schon gar nicht zu Euren Sex-Kontakten hinzuzählt? Demnach wären dann 3 feste, langjährige Partnerinnen und 50 Nuttenbesuche für einen 40-Jährigen vollkommen ok? Hoppla...und was haltet Ihr dann von Frauen, die sich im Laufe ihres Singledaseins aus ähnlicher Überlegung heraus einen Call-Boy engagiert haben? Die würde doch sicherlich bei Euch unten durchfallen und aussortiert. Reichlich merkwürdige Einstellung.

Die Meinungen hier zu den Zahlen im Allgemeinen schwanken ja sehr. Ich denke auch, die Angaben sind mit Vorsicht zu genießen. Im Normalfall brüsten sich die Herren ja gerne mit ihren Zahlen (jedenfalls unter Männern). Logischerweise müsste es dann ja auch eine zumindest ungefähr gleiche Zahl an Frauen mit ähnlich vielen Kontakten geben. Merkwürdigerweise halten sich die Damen da sehr zurück bzw. rücken nur mit der halben Wahrheit raus, um nicht als Schlampe zu gelten. Was für eine verrückte Welt.

Ich hatte ca. 40 Frauen, davon einige Beziehungen, Ehe und auch ONS. Was ist dabei? Es gab keine "Doppelbelegungen". Wichtig ist doch, dass man sich nichts vorzuwerfen hat.

Frauen, die mit 40 nur 2 oder 3 Partner vorher hatten, lassen sehr oft die sexuelle Aktivität im Bett vermissen bzw. meinen schon beim zweiten Stellungswechsel, sie hätten Glanztaten vollbracht. Da habe ich dann lieber eine, die das realistisch einzuschätzen weiß, wobei mir natürlich klar ist, dass sexuelle Erfahrung nicht zwangsläufig mit mit der Anzahl der bisherigen Sexpartner korreliert.

Viele Sexpartner finde ich also nicht schlimm, nur Fremdgehen oder "warmer Wechel" sollte nicht dabei gewesen sein.

m/43
 
  • #42
zu 1. egal
zu 2: egal
zu 3: egal
zu 4: soviele wie ich brauche um zu dem Menschen zu werden, der ich geworden bin.
 
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  • #43
Ich habe als junge Erwachsene einige Ons aus Neugierde mal ausprobiert und fest gestellt, Ne, überhaupt nicht mein Ding. Ich bin nicht der richtige Typ Mensch dazu, habe bittere Tränen geweint, weil ich mich dann in den Mann verliebt hatte und bin auch einmal auf einen Casanova reingefallen, der mir die große Liebe vorgespielt und das Blaue vom Himmel versprochen hatte. Ich kann Sex und Liebe einfach nicht trennen.

Trotzdem verurteile ich keinen Menschen, der ons hat und die Fähigkeit, Sex von Liebe oder Verliebtheit ganz klar zu trennen - zwingende Bedingung, um ons überhaupt haben zu können, ohne dass hinterher Tränen fließen. Jedem das Seine eben. Wenn ein Mensch Sex und Liebe emotional trennen kann, heißt das noch lange nicht, dass er untreu oder nicht liebesfähig ist.

Obwohl ich die ons für mich persönlich ablehne, möchte ich keinen Mann ,der mit 30 oder 40 nur sehr wenige Sexualpartnerinnen gehabt hat, es sei denn, der Grund für die wenigen Partnerinnen ist eine oder zwei wirklich sehr lange Beziehungen. Ist dies nicht der Fall, deutet das für mich entweder auf eine auf eine äußerst konservative Lebenseinstellung oder eine zu geringe Libido hin. So einen Mann möchte ich auf gar keinen Fall, da hier wohl die Sexualität auch in der Partnerschaft für meinen Geschmack viel zu kurz kommen und wohl mehr als Blümchen-Kuschel-Sex nicht drin sein wird. Da lehne ich dankend ab.

Viele ons in der Vergangenheit stören mich auch nicht, sofern es eine Ausprobierphase während der Jugend war oder einfach eine "wilde Zeit", beispielsweise nach einer schweren Trennung/Scheidung. Das gehört zum Leben mancher Menschen eben einfach dazu und finde ich völlig in Ordnung. Schließlich leben wir im Jahr 2012 und nicht mehr im Mittelalter.

Jedoch Männer, die Frauen die große Liebe vorspielen oder vorgespielt haben, um sie ins Bett zu bekommen gehen gar nicht. Da kann ich mich nicht auf seine Ehrlichkeit verlassen. Übrigens sind vor allem unerfahrene, konservativ eingestellte Frauen sehr beliebte Opfer und Trophäen von solchen Männern.

Auch Männer, die mal fremdgegangen sind, gehen gar nicht.

Dasselbe gilt für Männer, die eine Frau wegen Geld oder Status geheiratet haben. Solche Menschen sind meiner Meinung nach die allergrößten Schlampen und Schlamper, solche, die die Gefühle von anderen Menschen schamlos zum eigenen Profit ausnutzen. Das sind meiner Meinung nach die wahren Schlampen, um die man am besten einen großen Bogen macht.
 
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  • #44
... es ist jedem freiegstellt, sein Leben so zu führen. es ist bloß auch anderen freigestellt, darüber abwertend zu denken. Freiheit funktioniert eben in beiden Richtungen.

30 Partner mit 30 ist hier ja von einem Beitrag als Extrem genannt worden und damit hatte er recht: Auf so viele Sexualkontakte bringen es nur ganz weniger der deutschen Bevölkerung und soviele Sexualpartner kommen auch nur zusammen, wenn man Sex und Intimität einfach so hat.

Wie Frederika sagt, sehe ich das auch.

Ich halte es schlicht für würdelos, wenn eine Frau ihr "Innerstes" (und das ist für mich ausgelebte sexuelle Ekstase) mit vielen Männern geteilt hat.

Die dafür notwendige Einstellung könnte ich bei meiner Partnerin nicht tolerieren - somit gibt es für mich ein entsprechendes K.O.-Kriterium für Frauen.

Ich weiß von Frauen, die etliche ungeschützte ONS und Affären hatten. Ich kenne keine, der später eine wirklich dauerhafte treue Beziehung geglückt ist. Sie sind irgendwann alle wieder "schwach geworden" - alleine das erhöhte Risiko wäre mir zu groß angesichts der Folgen.

Damit habe ich schon zwei Gründe genannt:
1. Würde und Selbstrespekt einer Frau
2. Risiko für die Zukunft (keine Eibildung, a. selbst miterlebt und b. nachgelesen: natürlich gibt es so etwas wie ein "promiskes Muster" und dementsprechende Korrelationen - führt im besten Falle zu "sequentieller Monogamie" und ist naturgemäß in Partnersuchforen überrepräsentiert...)

Folgerung:
bis Mitte 30 sollte das halbe Dutzend nicht überschritten worden sein;
im ganzen Leben sollte die zahl einstellig geblieben sein.

Allesist erlaubt - aber nicht alles kommt in MEIN Schlafzimmer.
 
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