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Berliner30

Gast
  • #1

Wie viele Unternehmer(innen) gibt es hier, geschätzt ?

Was denkt ihr über Unternehmer(innen) und in wie weit beeinflußt es euch bei der Partnerwahl ? Was für Vor- und Nachteile erwartet ihr ?
 
  • #2
Falls du den Begriff allgemein auf Selbstständige beziehst, findest du hier vielleicht einen interessanten Thread:

http://www.elitepartner.de/forum/berufliche-selbstaendigkeit-plus-oder-minus.html

Wenn man den Begriff Unternehmer ein bisschen enger fasst und auf Geschäftsführer bezieht, dann habe ich eher das Gefühl, dass sie wenig Zeit für eine Beziehung haben könnten.

Ein (schwacher) Vorteil ist vielleicht, dass eine Unternehmerin höchstwahrscheinlich keine Geldsorgen haben wird.

Insgesamt sehe ich Unternehmerinnen eher etwas negativer. Aber interessant dürfte so ein Kontakt trotzdem sein.
 
  • #3
Kurze Ergänzung zu meinem Kommentar: In meinen 75 Partnervorschlägen gibt es aktuell keine einzige Unternehmerin.
 
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  • #4
kerri
So rein assoziativ wenn ich an das positive denke, also ein Mann der auch von der Persönlichkeit her ein Unternehmer ist und nicht nur die Funktion ausübt:
Wenig Zeit für Privates, dabei gleichzeitig viel Freiraum für den Partner. Eine intensive gemeinsame Zeit, weil man es sich leisten kann. Interessanter Partner, weil er viel selbst macht.

Kann aber auch heissen - der Typ will schnell heiraten, weil er weiss dass er pleite geht!
So einen hat meine Schwester.

Was tue ich? - ich sehe mir den Menschen an, das ist das wichtigste und da hoffe ich am ehesten einem Mann zu begegnen der dort ist wo er sein möchte und mir nicht irgendwelche Stories über ungerechte Vorgesetzte erzählt.
 
  • #5
Ich empfinde Freiberufler als sehr positiv -- sie wissen, wo der Hammer hängt, sind fleißig, selbstbewußt, kommunikativ, quasi nie Fachidioten. Ich verbinde mehr Positives als Negatives mit beruflicher Selbständigkeit.

Unternehmer im Sinne von "Chef einer größeren Firma" beäuge ich ein klein wenig skeptischer, denn meistens sind sie etwas abgehoben, arrogant, haben fürchterlich wenig Zeit und werden zunehmend oberflächlicher und politisch-korrekter, je größer die Firma wird. Na, das muss man im Einzelfall checken, aber das trifft ja ohnehin auf alle Kandidaten zu. Negativ finde ich, wenn ein Unternehmer schon im Profil mit seiner Firma angibt a la "..leite ein mittelständisches Familienunternehmen..", das klingt ziemlich großkotzig, und so sind die dann oft auch wirklich.
 
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  • #6
Christina 56
ich, selbstständig, habe Bedenken, dass ein Angestellter das unternehmerische Denken nicht nachvollziehen kann.Es ist die eigene Existenz, um die es geht und es sind laufend Entscheidungen nötig.Andererseits kann ich auch über meine Freizeit entscheiden und mir alles gut einteilen.
Interessant ist, dass es bei einer derartigen Arbeit nicht nur um das Fachliche geht.Ich glaube, bei einem Partner, der auch unternehmerisch tätig ist, gibt es bestimmt viel mehr Themen und auch Verstännis, wenn in Drucksituationen eben kein Urlaub möglich ist.
Freiräume sind auch vorprogrammiert, da der Partner auch viel zu tun hat.Wenn jemand ständig auf mich warten würde, wäre das nicht so schön.
Andererseits ist es dann auch wieder schön,wenn freie Tage geplant sind, dass es eine gute finanzielle Grundlage gibt und nicht nur an diesen Tagen.
Also, wo sind hier die Selbstständigen in meinem Alter?
 
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  • #7
Ich bin auch Unternehmerin und habe eher das Gefühl, dass Männer nicht unbedingt damit umgehen können. Vor allem, wenn sie in einem "normalen" Angestelltenverhältnis arbeiten. Ich habe zur Zeit einen intensiven Kontakt zu einem Mann, der in verantwortungsvoller Position angestellt ist und über eine Selbständigkeit nachdenkt. Er kann mein Engagement, meine Sorgen, meine Nöte aber auch meine Freiräume viel besser einordnen und damit umgehen. Auch der Austausch ist von anderer Qualität.
Mija, 41
 
  • #8
Ich finde den Beruf unwichtig,solange es nur ein Beruf und keine Obsession ist.
 
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Berliner30

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  • #9
Ich selbst habe etwa 0-5 Unternehmerinnen (laut ihrer Angabe, viele legen das aber sehr weit aus -z.B. Studium + freiberuflich/nebenjob) unter meinen Vorschlägen hier in EP.
 
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Gast

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  • #10
Stimme #6 - die Gespräche untereinander sind viel tiefgreifender und verständnisvoller. Ich genieße es, dass wir beide unsere eigenen Unternehmen haben und uns entsprechend austauschen können. Auch ist die Akzeptanz (Stichwort Arbeit am WE, abends, eingeschränkter Urlaub) für beide nachvollziehbar, weil beide toleranter damit umgehen.

Ein Angestellter kann und will oft die Sorgen und Nöte aber auch die Freuden eines Selbständigen nicht verstehen und nachvollziehen.

Ich hatte schon Beides, bin mit der jetzigen Situation mehr als zufrieden und glücklich.
 
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Lilli

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  • #11
Bin selbständig und finde wie Christina,
das jemand der angestellt ist oft nicht damit klar kommt,
da gibt es Zeiten an denen muss man mehr arbeiten, aber ich bin auch flexibel mal nen Tag frei zumachen wenn es mir gefällt.
Fortbildungen mache ich fast ausschliesslich am Wochenende,
auch damit haben viele Probleme...

Habe bemerkt das 'angestellte' männer oft Probleme mit meiner Selbständigkeit haben.
Viele schreiben, sie suchen die starke, selbständige unabhängige Frau..
wenn diese dann vor ihnen steht kommen sie damit nicht klar und ein 'Mäuschen' wäre ihnen doch lieber.

Lilly
 
  • #12
@#10: Das Paradoxon rührt wahrscheinlich daher, dass du den Begriff "starke Frau" anders definierst, als Männer das üblicherweise tun. Hier findest du ein paar interessante Threads zu dem Thema:

http://www.elitepartner.de/forum/tag/starke-frau.html
 
L

Lilli

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  • #13
@#11
Das starke Frau wird mir ja 'angedichtet', klar in meinem Job entscheide ich.
Aber ausserhalb dessen bin ich doch eine ganz normale Frau die allerdings keinen Versorger sucht. Und dort fängt dann das Problem an. Ich ziehe nicht um in das Haus eines anderen.
Er könnte sein haus vermieten und man mietet sich zusammen ein anderes, aber ich lasse mich niemals von jemanden aus seinem Haus werfen, das finde ich nicht stark sondern eher selbstschützend. Aber alleine diese Aussage verschreckt Männer, weil sie dann nicht der 'Herr im haus sind' man wäre gleichberechtigter Mieter.
Und aus diesem grund klicke ich mittlerweile jedes Profil weg, wo irgendwie der begriff 'mein Haus' vorkommt.
Als wäre ein Bau aus Steinen wichtig für eine innige Partnerschaft.

Ich bin selbständig weil ich von irgendwelchen Vorgesetzten unabhängig sein wollte. Und meine persönlichkeit in meine Arbeit voll und ganz einbringen wollte. Ich bin auch nicht vermögend ,

Ich verdiene damit meinen Unterhalt und liebe meine Arbeit, aber nie so sehr wie meinen Sohn und meinen (wenns dann so ist) Partner.

ich komme finanziell gut zurecht, bin aber nicht reich(was Geld angeht).
Reich bin ich an Gefühl und Liebe die ich geben kann.

Lilly
 
  • #14
Nach Christinas Beitrag in einem anderen Thread ist mir eingefallen, dass ich mit vielen Unternehmern ein weiteres Problem habe. Nach meinem Eindruck kollidiert ihr unternehmerisches Interesse oft mit dem Sozialwohl, was ich ziemlich egoistisch finde.

Oft fahren sie mit Spritschluckern herum und Umweltschutz und Nachhaltigkeit interessiert sie nicht sonderlich. Ich komme mit vielen Geschäftsführern von IT-Consulting-Firmen in Kontakt und kenne nur einen einzigen GF, bei dem ich einen komplett gegenteiligen Eindruck habe. Der fährt übrigens einen Mini Cooper.

Falls jetzt der große Aufschrei einiger Unternehmer kommt - meine Argumente zu diesem Aspekt habe ich bereits in diesem Thread ausführlich dargelegt:

http://www.elitepartner.de/forum/wie-wichtig-ist-euch-das-auto-des-neu-kennengelernten-partners.html

Die Diskussion möchte ich ohne neue Argumente nicht noch einmal führen. Es geht hier lediglich darum, mit welchen Klischees Unternehmer konfrontiert werden KÖNNTEN. Dies ist so eines.
 
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