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Frau43

Gast
  • #61
Wirklich entsetzlich was diese Frau dem Kind antun will - aus purem Egoismus? Welches Kind will schon wissen dass es zur Hälfte ungewollte ist und nur durch Lug und Trug zustande kam?
Das Kind kann nichts dafür aber die Mutter kann sich einen Mann suchen, der ebenfalls Kinder will.
Würde mir eine Freundin so etwas mitteilen dann würde ich ihm dies erzählen denn sie ist dabei, sein Leben zu ruinieren (garantiert finanziell denn ihr ist ja jetzt auch egal was er denkt und will) - und danach würde ich sie auf den Mond schiessen, solche egoistischen und verlogene Menschen will ich nicht in meinem Umfeld haben
 
  • #62
Ich weiß gar nicht, was ich zu so viel Dreistigkeit sagen bzw. schreiben soll.
Deine Freundin ist einfach unfassbar egoistisch. Nicht nur ihrem Partner gegenüber, sondern auch gegenüber dem Kind! Unter solchen Bedingungen sollte man keine Familie gründen. Was ist, wenn er das Kind sein Leben lang ablehnt? Es wird leiden.
Jede zweite Ehe wird mitlerweile geschieden und viele Kinder leben die meiste Zeit bei einem Elternteil und das ist vermutlich zu 85 % die Mutter. Was wird dann aus den Kindern, wenn der leibliche Vater, der selbst die Kinder wollte sich danach gar nicht um sie kümmert, wie auch der leibliche Vater meiner Nichte? Mein Schwager hat meine Nichte als sein eigenes Kind akzeptiert und später mit der Heirat hatten sie ein gemeinsames Kind. Er kümmert sich als Stiefvater viel besser um sie als der eigentliche Vater es jemals tun würde!

Soviel zu: einem Mann darf kein Kind untergejubelt werden, denn ansonsten würde er das Kind vollkommen vernachlässigen oder vielleicht sogar schlecht behandeln.

Wie viele Väter gibt es, die wissen, dass keine Verhütung 100 % ist und in Kauf nehmen, dass ihre Partnerin schwanger werden - außer sie beschließen Vasektomie zu machen, was ebenfalls ein Betrug an der Frau wäre, wenn sie ein Kind wollte!
Wie @silencea schreibt gibt es prozentual viel weniger Männer, die ein Kind wollen als Frauen und insofern ist es für Frauen ab einem bestimmten Alter (ab 30) äußerst schwierig einen passenden Partner zu finden, der den gleichen Wunsch verspürt. Mit 25 hat sie noch bessere Chancen, wenn sie sich trennt!

100%-ige Sicherheit, dass keine Kinder gezeugt werden gibt es nur, wenn ein Paar komplett auf Sex verzichtet. Gehört habe ich von wieder zusammen gewachsenen Eileiter, wo die Frau völlig geschockt nach der Sterilisation schwanger wurde. Ob auch getrennte Samenleiter wieder zusammen wachsen können, weiß ich nicht.

Betrug an der Frau ist es auch, wenn ein Mann sich heimlich sterilisiert und das nicht mit seiner Frau vorher bespricht. Es ist juristisch betrachtet auch eine Täuschung (Straftatbestand), wenn ein Mann seine Partnerin belügt, er wolle Kinder:
Im Sinne des § 263 StGB

  • Täuschung ist jede Einwirkung (durch aktives oder konkludentes Tun oder durch Unterlassen) auf das Vorstellungsbild eines Anderen mit dem Ziel der Irreführung über Tatsachen.

Das Vorstellungsbild wäre die Illusion der Frau, dass dein Mann auch ein Kind will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #63
Meines Wissens redest du von dem Agreement des gemeinsamen Sorgerechts, was aber ein lediger Vater nicht per se erhält, sondern nur, wenn die Mutter dem zustimmt.
Früher war das so. Heutzutage haben Väter deutlich mehr Rechte. Wenn er das gemeinsame Sorgerecht will, bekommt er es. Es müsste schon schwerwiegende Gründe geben, dass er es nicht bekäme. Wenn es diese Gründe nicht gibt, kann die Mutter nichts tun, um das gemeinsame Sorgerecht zu verhindern.

Und das mit dem "Vater nicht angeben" ist auch so eine Sache.
Erst sagt sie ihm, dass sie unbedingt Kinder mit ihm will. Dann setzt sie heimlich die Verhütung ab und wird schwanger. Und dann behauptet sie plötzlich nicht zu wissen, von wem das Kind ist?
Das Recht, einen Vaterschaftstest zu fordern und sich in die Geburtsurkunde einzuklagen, hat ein Ex-Liebhaber übrigens auch.

Die Samenbank ist auf Dauer günstiger, als die Gerichtskosten.
 
  • #64
Wenn es um das Geld geht, hast du recht.
Nur.. was soll denn die Frau machen, wenn sie im Job ausfällt und das Geld vom Staat kaum reicht? Nicht zu vergessen, das Frauen durchschnittlich weniger verdienen?
Ich denke, wenn der Staat da einspringen würde, wären Frauen mit einem so starken Kinderwunsch auch von (nicht anonymen) Samenbanken nicht abgeneigt.
Ich finde nicht, dass Partnerschaft ein automatisches Anrecht auf Mutterschaft beinhalten sollte, aber wie jemand hier ganz zutreffend schrieb, das Vorgehen der Frau ist rechtlich geschützt! Das hat mir zu denken gegeben und deine Fragen auch. Wir wissen ja alle, dass Recht nicht gleich Gerechtigkeit bedeutet. Vielleicht sollte man es deswegen wirklich einfach als eine Gewissensfrage und moralische Präferenz betrachten. Wenn solche Frauen mit Kinderwunsch am Partner vorbei vom Staat unterstützt würden, würden Männern vielleicht nicht so viele ungewollte Kinder untergeschoben... Jetzt begünstigt der Staat die Lüge.
Mal davon abgesehen unterstützt der Staat die Frauen, denen die Väter Unterhaltszahlungen schuldig bleiben.

Ich hab aber mal ein Bonbon für @Lebenslust: es gibt ja auch Frauen, die Unterhaltszahlungen leisten müssen, und prozentual ist der Anteil der Frauen, die nicht zahlen, höher als der der unterhaltspflichtigen Männer, die nicht zahlen.

Mit Bezug auf die Ausgangsfrage: es ist (aus Sicht des Staates) eigentlich nicht einzusehen, warum Frauen, die ihren Mann nicht betrogen haben, nicht den Frauen gleichgestellt sein sollten, die es haben und umgekehrt. Der Mann, der partout kein Kind will, kann dafür sorgen, dass er keines bekommt, und wenn es wirklich zur Schwangerschaft kommt, die beide nicht wollten, würde er auch in die Pflicht genommen, alleine im Interesse des Kindes.

Also inzwischen denke ich anders. Ich denke, sie solls machen, wenn sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren kann und der ehrliche Weg aus was für Gründen auch immer für sie nicht gangbar ist. Ich persönlich käme nie auf die Idee, finde das auch unterirdisch, aber das ist mein persönliches ethisches Empfinden.
 
  • #65
Ich finde es ist die freie Entscheidung einer Frau ob sie schwanger werden will oder nicht, genauso wie es nur ihre Entscheidung ist ob sie eine Schwangerschaft abbricht oder nicht.

Es ist dagegen die freie Entscheidung eines Mannes sich selbst vor ungewollten Vaterschaften zu schützen und sich dabei nicht auf die Frauen zu verlassen mit denen er Sex hat. Allerdings wäre es aus meiner Sicht fair, wenn die Voraussetzungen für einen Vaterschaftstest in DE einfacher wären.

So Vorteilhaft ein Elternpaar für ein Kind ist, muss es nicht automatisch zu Fehlentwicklungen bei einen Kind kommen, wenn es nur von einem Elternteil erzogen wird und das andere Elternteil z.B. nicht näher kennt. Auch Kinder von Alkoholikern entwickeln sich nicht automatisch zu Alkoholikern.

Ich kann völlig nachvollziehen wenn diese Frau jetzt ein Kind haben will und nicht auf irgendwelche ungewissen Alternativen setzt. Ich habe kein Mitleid mit ihrem Lebensgefährten. Wenn ich es richtig verstanden habe ist er wohl beruflich nicht wirklich aktiv. Im Einzelfall kann so ein Mann durch eine Vaterschaft auch in Schwung kommen. Das ist natürlich nicht sicher aber auch nicht ausgeschlossen. Unter Umständen sorgen aber die Unterhaltsansprüche dafür, dass er etwas aktiver wird.. Auch die Beziehung könnte durch die neue Verantwortung profitieren. Auch das ist nicht sicher aber auch nicht unmöglich.
 
  • #66
Zitat: Jedes Kind sollte in dem Wissen aufwachsen dürfen, dass es beiderseitig (!) gewollt war.
Mein Ex und ich hatten die Familienplanung detailliert besprochen. Als unsere beiden Töchter dann auf der Welt waren, war ihm (damals Ende 30) Familie einfach zu anstrengend. Seine Karriere stellte er dann kurzerhand in den Mittelpunkt.
Ich hatte den Status Ehefrau, war jedoch alleinerziehend.
Es gibt für nichts eine Garantie (arbeitslos, krank...) Insofern sollte man sich seine Wünsche erfüllen. Man bereut mehr Dinge, die man nicht gemacht hat...
 
  • #67
Was nie beachtet wird, ist dass sogar eine Verhütung versagen kann! Denn es gibt keine 100-prozentige Sicherheit dabei - was wir alle wissen!

Darum geht es hier nicht. Ich habe als Mann eine Verantwortung, die diese Situation natürlich umfasst. Aber zu dieser Verantwortung gehört, dass ich da auf Ehrlichkeit bauen kann.
Das ist wie eine Versicherung, die natürlich haftet, wenn Du einen Schaden hast. Hast Du keinen, gibst aber einen vor oder produzierst absichtlich einen, ist das Betrug.
 
  • #68
Ich denke, dass man allgemein festhalten kann, dass man das auf jeden Fall nicht LAUT denken darf.
Ich selbst war bei meiner Freundin geschockt aber da ich die Hintergründe kenne, kann ich es nachvollziehen und denke auch das jeder sein EIGENES GLÜCKS SCHMIED ist. Mal ehrlich, ich hätte lieber keinen Vater gehabt, als den gewalttätigen, alkoholkranken Vater.
Der Vater von meiner Freundin ist chronischer Fremdgeher und immer wieder Monate weg gewesen.
Da Sie bewusst die Spirale rausnimmt und sich finanziell über die Jahre ein gutes Polster angespart hat, wird Sie dem Kind viel Leisten können und da es für Sie ein WUNSCHKIND ist, wird Sie es mit Liebe und Zeit umhüllen.
Ich verstehe, dass viele das nicht in Ordnung finden, aber das mit einer Vergewaltigung vergleichen ist doch sehr absurd.
 
  • #69
Nebenbei: ein Mann kann sich nur durch Vasektomie (meinetwegen mit Einfrieren von Sperma für ein Wunschkind durch künstliche Befruchtung) gegen ein ungewolltes Kind schützen.
Alle anderen Mittel können von einer Frau mit einem machiavellistischen Kinderwunsch unwirksam gemacht werden.

Man braucht kein Sperma einfrieren. Mittlerweile kann man die Vasektomie so durchführen, dass da ein Fernsteuerbares Microventil in den Samenleiter eingesetzt wird, das man dann per Fernsteuerung Öffnen oder Schließen kann. D.h. der Mann kann damit bestimmen, wann er fruchtbar sein will und ansonsten Sex haben ohne das Risiko einer Schwangerschaft. Da wird man vielleicht noch einpaar Langzeiterfahrungen abwarten. Aber theoretisch ist damit das Problem mit der Verhütung für Männer gelöst.

Allerdings dreht sich dann das Spiel um, weil Frauen dann dem Mann vertrauen müssten, dass er sie nicht schwängert, wenn er das für richtig hält.

Mod: Bitte kommen sie zum eigentlichen Thema zurück.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #70
Darum geht es hier nicht. Ich habe als Mann eine Verantwortung, die diese Situation natürlich umfasst. Aber zu dieser Verantwortung gehört, dass ich da auf Ehrlichkeit bauen kann.

..ich gehe da mit Lebenslust...

Dieser Betrug umfasst ja auch eine ganze Menge mehr. Entgegen der Meinung von frei, kann die Frau auch für sich Unterhalt bis zu drei Jahren einfordern, wenn sie nicht genügend hat.
Daher ist es selbstverständlich, das ehrlich zu klären. Eine Freistellung von der Unterhaltspflicht ist ebenfalls möglich, wenn die Frau nachweislich über genügend finanzielle Mittel verfügt, um für sich und dem Kind aufzukommen.
 
  • #71
Wenn man mit seiner Partnerin seit 10 Jahren zusammen ist und diese ihren Kinderwunsch explizit über die Jahre geäußert hat und jetzt Mitte 30 ist... dann muss ein Mann schon extrem naiv sein, wenn er nicht von sich aus auch das Thema offensiv anspricht und sich positioniert.
 
  • #72
So einfach Schwarz weiß ist das üblicherweise nicht. Oft äußern Männer gegenüber ihren Frauen nicht ausdrücklich, dass sie keine Kinder wollen, sondern drücken sich um das Thema, wollen es verschieben.
Wenn dann ein ungeplante Kind kommt, freut er sich doch.... 1000 Mal schon vorgekommen.

Wenn der Mann sicher keine Kinder haben will, soll er sich selbst um sichere Verhütung kümmern, wie es Frauen auch tun müssen.

Ich würde meinen Partner in einem solch grundlegenden Punkt nicht belügen. Ich würde ihm sagen, dass die Spirale herausgenommen wurde. Dann hat er die Möglichkeit, zu überlegen, ob und wie er beim Sex verhüten will.
 
  • #73
Aus meiner Sicht ist das durchaus legitim, wenn die Frau bereit und in der Lage ist, für das Kind allein aufzukommen und für es zu sorgen. Unfair finde ich nur, einem Mann ein Kind unterzujubeln und ihn dann blechen zu lassen.

Ich stand selber einmal, knapp vor 40 nach meiner Trennung von meinem Ex-Mann, vor dieser Frage und habe mir das sehr ernsthaft überlegt. Das wäre meine letzte Chance gewesen, ein Kind zu bekommen. Ich habe mich dagegen entschieden, nicht aus moralischen Überlegungen, sondern aus praktischen. Die Freuden und Sorgen und die Verantwortung mit niemandem teilen zu können erschien mir nicht so lustig. Auch denke ich, dass es für ein Kind schöner ist, wenn es einen Vater hat. Das sind allerdings Ohnehinrisiken, keine Frau kann wissen, ob sie ihr Kind alleine grosszieht oder nicht.

Eine künstliche Befruchtung, einen anonymen Samenspender hätte ich für mich nie in Betracht gezogen. Eine natürliche Zeugung, ein konkreter Mann gehört für mich schon dazu. Ich hätte nie einem Kind erklären wollen müssen, dass es im Reagenzglas erzeugt wurde. Dann schon lieber, dass ich es soooo doll wollte, dass es mir egal war, keinen Mann zu haben, mit dem eine Familiengründung möglich gewesen wäre.

Frau 51
 
  • #74
Ich würde meinen Partner in einem solch grundlegenden Punkt nicht belügen.
Aber wenn man Paare dann fragt, heißt es zu 90% …. ungeplante Schwangerschaft.
ALSO! Ungeplant ist zufällig und sooo viele Zufälle kann es gar nicht geben.
Von daher tippe ich auf vorsätzliche Schwangerschaft.

Ich finde es aber gut, das ich dieses Thema, was mich schon lange beschäftigt, begreife.
 
  • #75
@Mandoline ich wundere mich über Deine Beträge, es liest sich hier und bei anderen Threads, als ob eine Verwandlung erfolgt ist.
Es kann so viel im Leben passieren, was auf den Seelen der Menschen liegt. Die schlimmsten entspringen für mich aber aus der bewussten Handlung durch Dritte.
Scheidungen gibt es und leider auch liebesunfähige Elternteile.
Vorallem beschützen kann sein Kind nicht aber das bewusst einkalkulieren und mit: Kind wird schon kein Problem haben....Welcher Emotion entspringt so etwas, wenn nicht grossem Egoismus.
Da geht es nicht um die Seele eines Kindes sondern nur um die Erfüllung eigener Bedürfnisse= hochgradigem Egoismus.
Und meine Erfahrung ist: das werden nicht die besten Mütter.
Ich verabscheue Betrug jeder Art und das ist ein doppelter!!
Der Mann wird zumindest blechen müssen und darauf wird hier spekuliert.
Wenn er nicht will, soll sie ihn verlassen!!!
Immer dieses andere haben mein Leben zerstört oder er hat mich hingehalten.
Auch mir schon bei einem anderen Thema passiert...nur ich habe mich hinhalten lassen und dafür selbst verantwortlich.
Der Mann hat genau so ein Recht, sein Leben selbst zu gestalten wie die Frau!
Scheidung und ggf Samenspende

Ich würe meine Meinung einer solchen Freundin sagen und wenn sie das durchzieht, wäre es meine Freundin gewesen.
 
  • #76
Liebe FS,
kann Deine Freundin so machen, wenn sie unbedingt ein Kind will. Er weiß über ihren Kinderwunsch Bescheid, war lange Jahre unehrlich zu ihr und nun ist sie unehrlich zu ihm und verhütet nicht mehr. Das ist genauso ok, wie seine Verschleppung des Themas.
So wie sie seit ein paar Jahren hätte merken können, dass es mit ihm und ihrem Kinderwunsch nichts mehr wird, so kann er sich auch denken, dass sie in ihrem Alter Gegenmaßnahmen ergreift. Auch darin kann ich keinen Unterschied erkennen.

Was ich überhaupt nicht verstehe ist, warum sie unbedingt von einem Arbeitslosen schwanger werden will, der keine Kinder will. Der kann und wird doch ohnehin nichts Brauchbares zu Unterhalt, Erziehung und Betreuung beitragen.
Stattdessen drohen ihr ohne Ende Streitigkeiten, um Umgangsrecht etc und wenn es ganz dumm läuft, dann ist das Kind später in der Pflicht für einen Versagervater zu sorgen. Warum will sie solche Risiken eingehen?

Einen unbändigen Kinderwunsch kann sie sich auch anders erfüllen. Warum muss es denn unbedingt ein Kind von ihm sein?
Sie ist finanziell gut aufgestellt, d.h. braucht keinen Versorger. Sie kann nach Dänemark fahren, sich für kleines Geld mit einer Samenspende von einem attraktiven Mann befruchten lassen. Keiner kann das nachvollziehen.
In Deutschland bekommt sie ohne einen Vater angeben zu müssen nach der Geburt Erziehungsgeld und wenn sie bedürftig ist, weil sie nicht voll arbeiten kann auch Unterhalt für das Kind, wenn der Vater nicht bekannt ist.
Das Kind hat ohne einen Zwangsvater die bessere Lebensperspektive.

Es ist nicht sein Kind. Will er nicht mit ihr und dem Kind in einem Haushalt leben, kann er gehen - ideal, alle ohne Pflichten. Darauf würde es doch auch hinauslaufen, wenn sie unbeabsichtigt von ihm schwanger wird. Sie erspart sich jede Menge Ärgerquellen mit ihm.
 
  • #77
Wie viele Väter gibt es, die wissen, dass keine Verhütung 100 % ist und in Kauf nehmen, dass ihre Partnerin schwanger werden - außer sie beschließen Vasektomie zu machen, was ebenfalls ein Betrug an der Frau wäre, wenn sie ein Kind wollte!
Wie @silencea schreibt gibt es prozentual viel weniger Männer, die ein Kind wollen als Frauen und insofern ist es für Frauen ab einem bestimmten Alter (ab 30) äußerst schwierig einen passenden Partner zu finden, der den gleichen Wunsch verspürt. Mit 25 hat sie noch bessere Chancen, wenn sie sich trennt!

100%-ige Sicherheit, dass keine Kinder gezeugt werden gibt es nur, wenn ein Paar komplett auf Sex verzichtet. Gehört habe ich von wieder zusammen gewachsenen Eileiter, wo die Frau völlig geschockt nach der Sterilisation schwanger wurde. Ob auch getrennte Samenleiter wieder zusammen wachsen können, weiß ich nicht.

Betrug an der Frau ist es auch, wenn ein Mann sich heimlich sterilisiert und das nicht mit seiner Frau vorher bespricht. Es ist juristisch betrachtet auch eine Täuschung (Straftatbestand), wenn ein Mann seine Partnerin belügt, er wolle Kinder:
Im Sinne des § 263 StGB

  • Täuschung ist jede Einwirkung (durch aktives oder konkludentes Tun oder durch Unterlassen) auf das Vorstellungsbild eines Anderen mit dem Ziel der Irreführung über Tatsachen.

Das Vorstellungsbild wäre die Illusion der Frau, dass dein Mann auch ein Kind will.
Hier irgendwelche falschen juristischen Behauptungen aufzustellen hilft überhaupt nicht. Betrug ist ein Vermögensdelikt. Aus der Täuschung muss unmittelbar eine kausale Vermögensverfügung resultieren. Das hat mit der hier angesprochenen Konstellation aber absolut nichts zu tun.

Im Übrigen finde ich Deine Auffassung schlicht asozial. Es ist zwar ebenso asozial, wenn ein Mann einer Frau vorgaukelt mit ihr früher oder später Kinder zu wollen und sie dadurch an sich bindet. Aber das ist etwas völlig anderes als absichtlich das Risiko einer Schwangerschaft extrem zu erhöhen. Im Notfall muss die Frau eben zur Samenbank oder eben auf ein Kind verzichten, aber sie kann doch nicht einen Mann rücksichtslos und gegen seinen Willen als Werkzeug zur Erreichung ihrer Wünsche einsetzen.

Sex ist, wenn nicht gesundheitliche Gründe eine Schwangerschaft ausschließen, immer mit dem Risiko derselbigen verbunden. Es macht aber einen Unterschied, ob man dieses verhütungstechnisch nahezu ausschließt bzw. auf eine minimale Wahrscheinlichkeit reduziert oder ob jemand diese durch absichtliche Manipulation heimlich auf recht wahrscheinlich erhöht bzw. sogar herbeiführt. Wenn ich mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug springe, besteht auch das Risiko eines tödlichen Ausgangs. Es ist aber wesentlich geringer als ein Sprung ohne Schirm, den kein nicht lebensmüder Mensch freiwillig machen würde.
 
  • #78
Wenn der Mann sicher keine Kinder haben will, soll er sich selbst um sichere Verhütung kümmern, wie es Frauen auch tun müssen.

Klar. Und wenn ich Löcher ins Kondom bohre, wird die Frau, die eigentlich ihre Ausbildung beenden wollte oder andere Lebenspläne gemacht habe, sich auch auf das Kind freuen? Darf ich da euch Frauen dann genauso ungefragt einplanen? Ich finde das völlig irre. Wenn der Mann kein Kind will, dann soll die Frau halt einen anderen suchen.
 
  • #79
@Mandoline ich wundere mich über Deine Beträge, es liest sich hier und bei anderen Threads, als ob eine Verwandlung erfolgt ist.
Es kann so viel im Leben passieren, was auf den Seelen der Menschen liegt. Die schlimmsten entspringen für mich aber aus der bewussten Handlung durch Dritte.
Passt schon - keine Verwandlung, die Frau ist doch auch hier in den Beiträgen in die Opferrolle gepackt und der Mann ist schuldig... Die Frau hätte sich ja trennen können, wenn sie sich nur hingehalten fühlt. Für den Mann bestand doch kein Grund zur Trennung. Natürlich weiß man als Mann in der Regel, dass Kinder durch Sex entstehen. Wenn man sich als Paar aber auf eine Verhütung durch die Spirale geeinigt hat, dann wäre es extrem betrügerisch, wenn man diese ohne Wissen des Partners entfernen würde. Tatsächliche! Verhütungspannen muss man natürlich einplanen, sind aber seltener als vorgegeben. Würde hier eine Frau posten, dass ihr Mann trotz Spirale noch penibel mit Kondomen etc. verhütet, dann wäre der Aufschrei groß - von wegen fehlendem Vertrauen und so. Ich finde es abscheulich, da aus Egoismus eine Entscheidung getroffen wird, die weitreichende Folgen für mindestens drei Personen hat.
 

Laleila

Cilia
  • #80
. Es macht aber einen Unterschied, ob man dieses verhütungstechnisch nahezu ausschließt bzw. auf eine minimale Wahrscheinlichkeit reduziert oder ob jemand diese durch absichtliche Manipulation heimlich auf recht wahrscheinlich erhöht bzw. sogar herbeiführt.

Tja, wenn der Mann das verhütungstechnisch nahezu ausschließt, dann kann Frau auch nicht schwanger werden. Es sei denn er verhütet eben nicht selbst.
Und dann geht er eben das Risiko einer Schwangerschaft ein.
Und wenn ich Löcher ins Kondom bohre, wird die Frau, die eigentlich ihre Ausbildung beenden wollte oder andere Lebenspläne gemacht habe, sich auch auf das Kind freuen? Darf ich da euch Frauen dann genauso ungefragt einplanen?
Hier gilt daselbe, will Frau nicht schwanger werden ist sie für die Verhütung zuständig.

Dennoch ist es nicht daselbe. Eine Frau wider ihren Willen zu schwängern ist zusätzlich ein Akt gegen die körperliche Unversehrtheit der Frau. Das wird es beim Mann nie sein.

Der Freundin der FS würde ich dennoch raten, Ihrem Freund noch einmal klipp und klar zu sagen, dass sie ein Kind möchte. Somit ist er vorgewarnt und wenn er daraufhin nicht verhütet kann er sich anschließend nicht beschweren.
 
  • #82
Da Sie bewusst die Spirale rausnimmt und sich finanziell über die Jahre ein gutes Polster angespart hat, wird Sie dem Kind viel Leisten können und da es für Sie ein WUNSCHKIND ist, wird Sie es mit Liebe und Zeit umhüllen.
Das kann auch nur jemand schreiben der selbst keine Kinder hat.
Sicher, wir Menschen sind robust und selbst unter widrigsten Bedingungen habe wir eine Chanceauf eine langes Leben. Nur, was tut mann dem Kind damit an?

Man nimmt ihm die besten Bedingungen, die es bekommen kann (zwei Elternteile), zugunsten einer nur für das verbleibende Elternteil angenehmeren Lösung (ein Elternteil).

Wenn der Mann sicher keine Kinder haben will, soll er sich selbst um sichere Verhütung kümmern, wie es Frauen auch tun müssen.

Verhütet wird so, wie es vertrauenvoll abgesprochen worden ist. das kann der eine oder der Andere sein (in meiner Beziehung bin ich das, meine Frau muss also nicht verhüten)

Je nachdem was vereinbart wurde, sollte man sich auch Vertrauen; alles andere ist Betrug.
 
  • #84
Tja, wenn der Mann das verhütungstechnisch nahezu ausschließt, dann kann Frau auch nicht schwanger werden. Es sei denn er verhütet eben nicht selbst.
Und dann geht er eben das Risiko einer Schwangerschaft ein.

Hier gilt daselbe, will Frau nicht schwanger werden ist sie für die Verhütung zuständig.
Was willst Du denn damit sagen? Der Punkt ist, dass es eine 100%ige Sicherheit nicht gibt. Es gibt selbst seltene Fälle, in denen es erst hieß, jemand sei unfruchtbar und später gab es doch eine Schwangerschaft.

Wenn ich angeschnallt Auto fahre, gehe ich ein gewisses Unfallrisiko ein, das ich akzeptiere. Aber ich muss nicht erwarten, dass jemand mir die Bremskabel durchgeschnitten hat, was die Unfallgefahr signifikant erhöht. Wüsste ich davon, würde ich das Auto nicht nutzen, da ich das erhöhte Risiko nicht eingehen will.

Und was soll Zuständigkeit für die Verhütung? Der Punkt ist nicht, dass es einseitig einem der beiden zugespielt wird, sondern eine Person dort heimlich Eingriffe gegen den Willen des anderen vornimmt. Wenn beide sich auf Kondom geeinigt haben, kann die Frau es trotzdem heimlich durchstechen. Genauso wie umgekehrt ein Mann dasselbe machen kann, wenn er -entgegen der Frau-ein Kind will. Ebenso mit Pille weglassen/austauschen. Und nein, es keinem Menschen zuzumuten, sich einem dauerhaften/irreversiblen körperlichen Eingriff unterziehen zu müssen, damit ihm nicht ein anderer gegen seinen Willen und durch Manipulation ein Kind "anhängen" kann.
 

Laleila

Cilia
  • #85
Und was soll Zuständigkeit für die Verhütung? Der Punkt ist nicht, dass es einseitig einem der beiden zugespielt wird, sondern eine Person dort heimlich Eingriffe gegen den Willen des anderen vornimmt. Wenn beide sich auf Kondom geeinigt haben, kann die Frau es trotzdem heimlich durchstechen.
Also erstens sieht man es, wenn die Kondomverpackung durch Nadelstiche beschätigt ist, zweitens kann man die Pille nicht einfach unbemerkt gegen Vitaminpillen austauschen, gibt es Hormonringe, Spiralen, Depotspritzen, alles kaum manipulierbar und drittens sind Vasektomien spätestens seit der RISUG-Methode nicht mehr irreversibel.
In welchem Jahrhundert lebst Du?

Ein Mann der nicht für seinen Schutz sorgt geht fahrlässig mit dem Wunsch, nicht Vater werden zu wollen, um. Natürlich ist in der Konsequenz dejenige zuständig der kein Kind möchte.

In einer funktionierenden Beziehung trifft man solche Entscheidungen gemeinsam, hält aber einer den Anderen rücksichtslos hin muss er sich nicht wundern wenn auch der Andere sein Ziel mit mangelnder Rücksicht verfolgt.
 
  • #86
... aber sie kann doch nicht einen Mann rücksichtslos und gegen seinen Willen als Werkzeug zur Erreichung ihrer Wünsche einsetzen.

Das ist eben der Irrtum der moralischen Ereiferung - sie kann sehr wohl und sie tut. Da können sich Männer noch so sehr irgendwelche Betrugsdelikte wünschen, es gibt sie für den Sachverhalt nicht und wird sie angesichts der gesellschaftlich unerwünschten niedrigen Geburtenrate niemals geben.
Ein Mann, der keine Kinder will, muss die Verhütung in die eigenen Hände nehmen, resp. ein Mann, der jahrelang die Frau vertröstet hat, sonst besteht das sehr hohe Risiko, dass sie ihm unangenehme Fakten schafft.

Nicht nur die Frau kann sich trennen, wenn ihr Kinderwunsch nicht erfüllt wird, auch er kann sich trennen, wenn ihn das Risiko zu hoch wird, dass sie unerwünscht schwanger wird.
Dazu muss der Mann eben die Verantwortung für seine Lebensplanung übernehmen und die Komfortzone verlassen.
 
  • #87
Das ist eben der Irrtum der moralischen Ereiferung

...,,moralische Ereiferung ist sicher dienlicher, als dieses, wie du mir, so ich dir, Gleiches mit Gleichem vergelten, das führt genau dahin, wo du dich befindest,auf einer Weide der Verbitterung. Mögen deine Rachefeldzüge, die du geführt hast, dir eine innerliche Befriedigung und Genugtuung vermittelt haben, dienlich waren sie dir ganz gewiss nicht, wie man hier immer wieder liest.

Zu einem Beziehungsdielemma gehören immer zwei, die verantwortlich dafür sind, oder der eine oder andere war, trotz hohem Intellekt, einfach zu dusselig, sich den richtig adäquaten Partner zu suchen. Gleich und Gleich gesellt sich gerne und wenn man diesen Kreislauf nicht unterbricht, weil man aus seinen eigenen Fehlern gelernt hat, dann wird die nächste Generation, in diesem Fall ein Kind, das ausbaden müssen. Mit diesem zelebrierten Mist seiner Eltern, bzw. seiner Mutter, gezeichnet, wird es die meiste Zeit seines Lebens auf der Couch verbringen müssen.
 

Laleila

Cilia
  • #88
dann wird die nächste Generation, in diesem Fall ein Kind, das ausbaden müssen. Mit diesem zelebrierten Mist seiner Eltern, bzw. seiner Mutter, gezeichnet, wird es die meiste Zeit seines Lebens auf der Couch verbringen müssen.
Naja, ganz so ist es nicht. Mir fallen spontan, ohne groß darüber nachzudenken, 6 Männer und Frauen aus meinem engen Freundeskreis ein, welche ohne ihre Erzeuger aufwuchsen. Nennen wir sie K1, K2, K3, H, U und C.
K1und K2 wuchsen ganz ohne Väter auf.
K1 ist glücklich verheiratet mit mittlerweile erwachsenen Sohn und eine herrlich lebensfrohe Person. K1 kennt den Namen des Erzeugers, sah ihn auch schon mal zufällig vermisste ihn aber nie und nahm nie Kontakt auf.
K2 ist Dauersingle ohne Kinder, wuchs aber in einem Familienverbund mit Männern und Frauen auf und ist beruflich selbstständig mit normalen Höhen und Tiefen. Auf die Couch musste K2 noch nicht. K2 fragte noch nie nach dem Vater und vermisst ihn nicht.
H hatte ab dem 9 Lebensjahr einen Ersatzvater. Als dieser von Hs Homosexualität erfuhr wandte der sich ab. Tatsächlich ist H wegen der recht kalten Mutter in Therapie, den Erzeuger vermisste und suchte H nie.
K3, U und C haben seit der Kindheit liebevolle Ersatzväter, welche sie ganz als ihren Vater annahmen und lieben. K3 ist glücklich liiert und aus physischen Gründen kinderlos.
U ist seit dem 16 Lebensjahr glücklich liiert, inzwischen verheiratet und hat 2 Kinder.
C ist alleinerziehend seit der Sohn 3 Jahre ist. Die Beziehung scheiterte an der Untreue des anderen Elternteils.
Keine/r von den dreien hat psychische Probleme, leidet oder litt unter der Nichtverfügbarkeit des Erzeugers.
Insgesamt 6 durchschnittliche, normale Menschen und Leben.

Natürlich ist es optimal mit zwei liebenden, verantwortungsvollen Elternteilen aufzuwachsen.
Bis zu zwei Elternteile kommen noch recht viele Kinder. An liebe- und verantwortungsvoll scheitert es leider öfter als es gut ist. So landen auch viele Kinder mit zwei gegengeschlechtlichen zeugenden Elternteilen auf der Couch und viele ohne anwesenden Erzeugern landen nicht auf in Therapie. Kinder mit je zwei Vätern oder Müttern sind auch nicht weniger glücklich wenn der Rest ebenso stimmig ist.
Nein, es ist weder existenzgefährdend noch per se traumatisierend ohne den leiblichen Vater aufzuwachsen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
Das kann auch nur jemand schreiben der selbst keine Kinder hat.
Sicher, wir Menschen sind robust und selbst unter widrigsten Bedingungen habe wir eine Chanceauf eine langes Leben. Nur, was tut mann dem Kind damit an?

Man nimmt ihm die besten Bedingungen, die es bekommen kann (zwei Elternteile), zugunsten einer nur für das verbleibende Elternteil angenehmeren Lösung (ein Elternteil).
Das spielt keine Rolle was @FräuleinXY schreibt - auch ohne selbst Kinder zu haben!

Fakt ist: ihre Freundin hat enorm starken Kinderwunsch hat dummerweise aus Liebe und falscher Rücksicht auf ihren Partner lange Jahre auf ein Kind verzichtet. Sie hätte lieber nicht so gutmütig und ihrem Freund gegenüber nicht nachgiebig sein sollen,sondern beim ersten starken Verspüren, dass sie ein Kind will, ihm entweder 1) ein Ultimatum gesetzt, 2) oder gesagt: ab heute verhüte ich nicht mehr, weil ich ein Kind will, 3) oder sich ohne ihm Druck und zu einem Kind zwingen zu wollen rechtzeitig getrennt. Zu einem viel früheren Zeitpunkt, wo sie noch gute Chancen hätte, einen ledigen und kinderlosen Mann mit eigenem Kinderwunsch zu haben.

Viele Männer mir +/- 40 sind bereits geschieden und Väter. Bei ihnen ist die Familienplanung bereits abgeschlossen. Ich hatte Dates mit vielen Männern und meisten hatten 1, 2 oder gar 3 Kinder. Sie wollen gar kein zweites Mal heiraten.

Es ist auch Unsinn immer schwarzmalerisch mit dem Wohle des Kindes zu argumentieren! Wie @FräuleinXY schrieb, lieber gar keinen Vater haben als einen gewalttätigen und suchtkranken oder einen, dem die eigenen Kinder herzlich gleichgültig sind.

Es gibt viele Familien mit Kindern, wo die Kinder obwohl gewollt oder auch gut geplant, vernachlässigt und misshandelt werden. Dann doch lieber nur mit einer Mutter aufzuwachsen, die das Kind abgöttisch liebt, weil es ein Wunschkind ist und es bestens für es sorgen kann.

Bei Freundin der FS ich das auch sehr klar, dass sie dank ihrer Karriere gutes finanzielles Polster hat und notfalls alleinerziehend wird.
Aber wenn sie plant die Spirale raus zu nehmen (denn es ist die Sache Frau, ob sie ein Kind will und nicht und ob sie es austrägt oder nicht), so kann sie ihren Freund dazu in Kenntnis nehmen.

Entweder wird er sich selbst trennen oder er wird ein Kind stillschweigend in Kauf nehmen.

Eine gute Bekannte von mir musste im November abtreiben, weil ihr Freund aus dem Ursprungsland wie sie (sie ist aber in der Schweiz geboren), sie im angetrunkenen Zustand überredete Sex ohne Kondom zu haben. Prompt wurde sie schwanger und brach die Schwangerschaft ab. Er hatte das Ziel auch in die Schweiz zu kommen um hier zu wohnen. Doch sie wäre eine Alleinverdienerinnen, die ungenügend Lohn hätte auch noch Mann und Kind durchzufüttern bei den sehr hohen Lebenskosten hier. Abgesehen davon sprach er kein Wort deutsch und es wäre nicht möglich, dass er auf dem Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden.
 
  • #90
Der Kern ist der, und damit finde ich diesen Thread ganz erschütternd.

Vertrauen in einer Partnerschaft?

Vertrauen hier, Vertrauen da… Am Ende ist sich jeder selbst am nächsten.
Der Mann, der seinen sexuellen wünschen folgt; Die Frau, die ihrer Uhr folgt, etc. pp.

Ja, ich möchte meinem Partner Vertrauen und er kann es bei mir.
Anders kann ich und weil ich keine Beziehung.
Wenn ich meine, ich kann diesem Menschen nicht mehr vertrauen, dann trenne ich mich.
Und da gebt es nicht nur im Fragen wie Verhütung, auch um sonstiges.

Man bespricht alles relevante, trifft Vereinbarungen, und hält sich daran.
Verändern sich Einflussfaktoren, redet man wieder...
Was sich hier unter der Überschritt Partnerschaft gerade tummelt, mir graut es.

Aber wenn ich dann den Moralanspruch in anderen Threads lese?
Findet mal den Widerspruch.

Heute bin ich wirkich gerne Single - einen schönen Valentinstag.
 
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