• #211
Ich kenne absolut keine "ungeplante" Schwangerschaft, bei der das Kind für die Frau ungeplant war. Ungeplant war sie immer für den Mann.
Entweder wollte die Frau ein Kind und wurde schwanger oder der Mann war auf dem Absprung und wurde per Schwangerschaft gebunden.

Auch wenn das alles "offensichtlich" sein mag, möchte ich mich an dieser Stelle herzlich für die Offenheit und Ehrlichkeit der Frauen im Thread bedanken. Mir war das in diesem Umfang bei weitem nicht klar, insofern sind mir die Augen geöffnet worden.

Ich kann ein Stück weit nachvollziehen, dass sich Frauen auf diese Art "wehren", wenn der Mann sie hinhält. Ehrlicher wäre, die Beziehung zu beenden, wenn die Lebensziele nicht übereinstimmen. Das tun beide Seiten oft nicht, weil es unbequem ist. Erst Recht nicht, wenn bei Frauen die Torschlusspanik ü35 näherrückt. Allerdings wird dann in den wenigsten Fällen 15 Jahre "Hinhalten" vorliegen.

Die Konsequenzen müssen natürlich auch wir Männer ziehen. Die klare Aussage muss lauten: "ich will keine Kinder", sobald der Mann keine will. Oder eben "ich will jetzt keine Kinder". Dann muss die Frau sich ggf. überlegen, ob sie auch noch warten möchte. Handeln muss in jedem Fall derjenige, der seine Lebensziele gefährdet sieht.
 
  • #212
ch kenne keinen einzigen Fall, wo "die Männer sich ihre Freiheiten zurückholten", eher das Gegenteil: Männer, die in menschlichen Krisen zu ihren Familien standen, obwohl genug Geld da ist zu gehen.

Die Fälle wo man sich wegen des Geldes trennt , sind ja wohl eher die Wenigsten.

Und natürlich lassen die Väter ihren Frust nicht (oder selten) an Ihren Kinden aus (womöglich indirekt oder subtil aber schon), oft nichtmal an der Ehefrau direkt.

Auch die Kinderbetreuung kannst Du nicht in diesen Zusammenhang setzen, denn auch hier herrscht großer gesellschaftlicher Druck. Da macht keiner, was er will.

Ich vermute, Mann verhält sich insgesamt anders (z.B. die Ehefrau zu betrügen, wenn man weiß, dass die Frau irgendwann (i.S. der Fragestellung) eine Kind ohne Absprache zur Welt bringt, nur aufgrund ihrer eigenen Entscheidung.

Manchmal lesen wir hier sowas auch in den Nebensätzen von Männern mit Affären/Eheproblemen, (ich kann mich z.B. mehrfach an den Ausdruck "untergeschoben" erinnern).

Im Moment scheitern etwa 44 % der Ehengeneration Ü 50 (Stand 2016). Da steckt viel Ohnmacht hinter de Kulissen, auch man es es nicht direkt wahrnehmen kann.
 
  • #213
Und das Agreement ist, wir planen nicht, Verhütung ja, aber falls doch - nun, dann ist es ein ungeplantes, aber beidseitig gewolltes Kind.

Ich denke, das ist eine der häufigeren Varianten.

Das glaube ich nicht so und bin da eher bei Vikky.
Eine erwachsene Frau sollte wissen, wie man die entsprechende Verhütung benutzt und wann ggf. noch ein Kondom notwendig ist.
Klar kann dann doch noch ein "Unfall" passieren, aber entsprechend selten und nicht so oft, wie man das so hört.

Ich vermute eher das z.B. die Pille dann absichtlich weggelassen und als "vergessen" getarnt wird. Dann ist es zwar ein ungeplantes Kind, aber nur für den Mann. Die Frau behält das Geheimnis für sich, weil man mit sowas nicht hausieren geht.
 
  • #214
Ich kenne absolut keine "ungeplante" Schwangerschaft, bei der das Kind für die Frau ungeplant war.

Ich schätze deine klugen, gut formulierten Beobachtungen und Beiträge sehr. In diesem Punkt scheinst du jedoch nicht so genau hingesehen zu haben.

Es gibt leider viele tatsächlich ungeplante und auch von der Frau ungewollte Schwangerschaften. So sehr ungewollt, dass die Frau sich zur Abtreibung entschließt. Das ist ein sehr schwieriges und trauriges Thema und trifft nicht nur verantwortungslose oder "schlampige" Frauen. Beim Sex entstehen nun mal Kinder und die Verhütung über Wochen, Monate und Jahre ist ein "Kampf" gegen die Natur, beispielsweise durch Ovulationshemmung. Zwei Tage, in denen beispielsweise die Pille vergessen wurde oder aus verschiedenen Gründen nicht wirkte und schon macht der Körper, wozu er "programmiert" wurde.

Die Psyche macht das auch. Bei regelmäßiger körperlicher Nähe entwickeln die meisten Menschen nun mal Bindungshormone, fühlen sich sehr stark mit dem Partner verbunden, selbst wenn dieser sagt, er wolle lieber ein unverbindliche Beziehung und keine Kinder. Zudem entwickelt sich bei vielen Frauen durch die Nähe und das Verliebtsein der Kinderwunsch, ein Gefühl des Beschützenwollens, des "Gemeinsam etwas erleben - Wollens", der Wunsch sich zu weiterzuentwickeln, etwas weiterzugeben. Vergleichbar mit dem Wunsch, beispielsweise einen Oldtimer aufzubauen, sich über jeden Fortschritt, jede Neuerung zu freuen. Nur viel stärker und weniger rational.

Allerdings sehe ich es auch so, dass "heutzutage" die meisten angeblich ungeplanten Kinder der Mutter real schon recht willkommen sind und sie dafür bewusst oder unbewusst die Weichen stellte. Denn würde sie ein Kind so wenig wollen, wie einige Männer hier, hat sie neben verschiedenen Formen der Verhütung noch die Möglichkeit der Abtreibung. Dabei trägt sie das Recht und die Last der Entscheidung und deren Folgen weitgehend allein.
 
  • #215
In meinen Beziehungen war das die Absprache.

Ich habe die Pille genommen, und wir haben uns darauf verlassen, das es klappt.
Aber mit dem beidseitig bewussten Risiko, dass es Unsicherheiten gibt - Restrisiko, Medikamente, Krankheit, doch mal vergessen. Auch ich bin nur ein Mensch.

Aber - meine Partner verließen sich auf mich, dass ich sie nicht hintergehe.
Hätte und habe ich nie gemacht.

Meine Kinder waren beide Wunschkinder - Pille abzusetzen war die beidseitige Entscheidung, und es klappte beide Male auch sofort.

Und ich weiß von anderen, auch von Frauen, dass es ähnlich gesehen / gehandhabt wurde.
Nichts mit getarnter Absicht.
 
  • #216
Und das Agreement ist, wir planen nicht, Verhütung ja, aber falls doch - nun, dann ist es ein ungeplantes, aber beidseitig gewolltes Kind.
Das ist auch die Variante, die ich aus meinem Umfeld kenne - und zwar eine, die mit am häufigsten genannt wird, neben "es ist ein Wunschkind". Und was aber hinter den Kulissen passiert, wer was wie abgesprochen hat, wissen wir wirklich nicht. Kennen wir nicht alle Paare (auch mit Kind), die sich trennten und dann fallen alle aus allen Wolken, weil sie dachten, nein dieses Paar schien doch nun wirklich glücklich? Also ich weiß, dass es solche Paare gibt - mein Exmann und ich waren ein solches. Geheuchelt war unser Auftreten nicht - ganz bestimmt nicht vor den anderen, aber vermutlich vor uns selbst. Nur würde ich da nicht von Heucheln sprechen - eher von Selbsttäuschung.

Und weil wir Menschen sind - dazu gehört, dass wir uns selbst und den Partner oft nicht gut (genug) kennen, ist es auch mit diesem Fazit nicht ganz einfach:

Die Konsequenzen müssen natürlich auch wir Männer ziehen. Die klare Aussage muss lauten: "ich will keine Kinder", sobald der Mann keine will. Oder eben "ich will jetzt keine Kinder". Dann muss die Frau sich ggf. überlegen, ob sie auch noch warten möchte. Handeln muss in jedem Fall derjenige, der seine Lebensziele gefährdet sieht.

Genau solche Klarheit wäre wünschenswert - aber viele Menschen sind gar nicht dazu in der Lage - bzw. sie befinden sich oft in Lebenssituationen, wo es schwer ist, eine klare Sicht zu haben. Dann kommt hinzu, dass Kinder auch eine große Verantwortung bedeuten. Männer MÜSSEN zaudern - es ist zuweilen auch GUT, dass sie es tun, um sicher zu stellen, dass die Bedingungen stimmen - mit etwas Abstand zur Mutter, die in der Zeit der Schwangerschaft eins ist mit dem Kind. Mütter müssen Einheit mit dem Kind leben und dann danach zulassen, dass das Kind eigenständig wird, auch dabei hilft der Mann durch seine Außenperspektive.

Es ist gut, wenn Männer sich Zeit nehmen zu überlegen, und es ist gut wenn sie ihre Unsicherheit auch aussprechen. Es muss erlaubt sein, zu sagen "ich weiß (noch) nicht, ob ich mir das Vatersein zutraue". Es gibt auch Männer, die meinen von sich, dass sie ein Kind möchten - und brechen dann doch aus und es kommt keines, weil sie sich doch aus einem Gefühl der Überforderung heraus entziehen. Dann gibt es Männer, die sich auf ein Kind freuen und sind dann doch, wie Mütter auch, überfordert, wenn das Kind erst da ist. Dann gibt es Männer wie Frauen, die sich der Überforderung stellen - andere wiederum brechen aus - betrügen die Frau noch während der Schwangerschaft.

Ich glaube, dass wir wohl nicht so viele Kinder auf diesem Planeten hätten, wenn das Kinderzeugen und -kriegen vernunftgesteuert wäre. Das ist es nicht und wird es wohl nie sein.
 
  • #217
Liebe FS, aus deinen älteren Beiträgen weiß ich, das dein Freund sich gegen Verbindlichkeit, bzw. gegen Fortschritte in der Beziehung sträubt. Außerdem seid ihr ja noch nicht so lange zusammen. Ich schätze aus deinen Beiträgen so 1 oder 1,5 Jahre?
Kann es sein, das du selber diese besagte Freundin bist?
Kann es sein das du deinen Freund durch eine Schwangerschaft zu weiteren Fortschritten animieren möchtest?
Vielleicht irre ich mich ja aber es kommt so ein bisschen rüber.
 
  • #218
Es würde mich wahnsinnig interessieren, warum ein Mann dann so eine Beziehung laufen lässt, wenn er doch weiß, er wird niemals (freiwillig) den Wunsch der Frau erfüllen!
Das frage ich mich auch und es würde mich auch interessieren aber ich vermute, dass Männer es unwichtig sind ob sie aktiv oder passiv wieder werden; sie lassen sich treiben und sie sind so bequem und wollen einfach nicht alleine sein. Statistisch beenden auch ohnehin bis zu 75% Frauen ihre Beziehungen. Das sie aber damit egoistisch sind und keine Rücksicht auf die Wünsche ihren Partnerinnen nehmen, brauchen wir nicht zu reden.

Vor sehr vielen Jahren in einer Talksendung sagte ein Psychologe: „Männer sind einfach glücklich und zufrieden, wenn sie eine Freundin/Partnerin haben aber die Frauen sind diejenigen die sich nicht nur damit zufrieden geben sondern auch für die Qualität der Beziehung sorgen und sich darum bemühen.“

Außer Männer die tatsächlich einen aktiven und starken Kinderwunsch haben, lassen es nicht drauf ankommen. Sie sagen das ihren Partnerinnen und zeugen ein Kind.

Von den anderen wird es schulterzuckend hingenommen, wenn es keine Kinder gibt genauso, wie wenn es welche gibt. Das ist meine Erklärung, weshalb Männer trotzdem in diesen Beziehungen bleiben und nicht gehen, obwohl sie den Wunsch der Frauen kennen. Sie wollen einfach eine Beziehung/eine Freundin. Alles andere ist ihnen unwichtig.

Ausnahmen bestätigen wirklich auch hier die Regel und das sind wirklich Männer, die sich sogar selbst trennen, wenn die Frau unfruchtbar ist, wie mein ehemaliger Physiklehrer von seiner Ehefrau sich trennte, weil sie unfruchtbar war, um später mit einer anderen Frau Kinder zu haben.
 
  • #219
Ich schätze deine klugen, gut formulierten Beobachtungen und Beiträge sehr. In diesem Punkt scheinst du jedoch nicht so genau hingesehen..... Zwei Tage, in denen beispielsweise die Pille vergessen wurde oder aus verschiedenen Gründen nicht wirkte....

Doch, ich habe schon sehr genau hingesehen bzw. mit den "ungeplant" schwangeren Frauen offen geredet - man kannte sich ja sehr gut.
Alle Fälle waren:
- der Mann war auf dem Absprung zur nächsten Frau, weil die Beziehung nicht das war was er wollte oder er wollte noch was erleben
- der Mann war zauderlich und die Frau wusste, was sie wollte, ihn und ein Kind von ihm

Wenn dann eine Frau aus den von Dir genannten Gründen schwanger wird, dann ist das keine "ungeplante" Schwangerschaft sondern dahinter steckt ein Plan.
In vergleichbaren Situationen habe ich dem Mann gesagt "so und so lange keinen Sex
- weil ich die Pille einmal vergessen habe (sieht man doch, wenn man nicht blöd ist)
- weil ich meinen Mageninhalt nicht bei mir behalten konnte
- weil ich ein Antibiotikum nehme, welches die Pille entmachtet..."

Die Frauen über die ich sage, dass sie eben sehr geplant "ungeplant" schwanger wurden, waren keine dummen, unorganisierten Nuesse sondern intelligente Studentinnen (mehrere Medizinerinnen) die ihr Leben im Griff hatten, auch den Zeitpunit der jeweiligen "ungeplanten" Schwangerschaft. Diese hat nämlich keiner das Leben ruiniert sondern war in die jeweilige Lebensphase gut eingepasst.
 
  • #220
dann ist das keine "ungeplante" Schwangerschaft sondern dahinter steckt ein Plan.
Vor allem, wenn man schon ewig zusammen ist, kann ich einen "Unfall", bei regelmäßigem Verkehr, ja noch nachvollziehen.
Aber bei einem frischen Paar, mit getrennten Wohnungen, bin ich schon sehr skeptisch, wenn das Wort "ungeplant" fällt.
Besonders, wenn sich die Frau beklagt, das der Mann die Beziehung nicht vorantreibt und und nicht verbindlich werden möchte.
Ich bin nicht sicher ob hier der Kinderwunsch im Vordergrund steht und nicht viel eher der Wunsch, den Mann binden zu wollen.
 
  • #221
Ich bin nicht sicher ob hier der Kinderwunsch im Vordergrund steht und nicht viel eher der Wunsch, den Mann binden zu wollen.
Da bin ich mir in dieser Geschichte auch nicht sicher - aber sicher ist, dass der Kinderwunsch sehr, sehr stark ist und im Grunde alles Nachdenken darüber, warum man jetzt ein Kind möchte und ob das Kind zur rechten Zeit kommt oder geplant ist, und auch ob es der richtige Mann ist, der ja möglicherweise sogar auch ernsthafte Schwierigkeiten mit Alkohol hat, sehr, sehr erschwert. Wir hier sehen aber, dass es von der FS unterschiedliche Threads und Posts gibt, die um dasselbe Problem kreisen, nur mit je unterschiedlichem Fokus. Aber alle führen irgendwie die Themen Kind und Verbindlichkeit zusammen.

Es besteht ja immer die Gefahr, dass man in den Threads, in denen man sich beteiligt, immer nur die eigenen Themen abarbeitet, egal wie neutral man sich sieht - hier weiß ich nun mal genau, dass es "mein" Thema ist, habe ich ja auch geschrieben - falls die FS noch mitliest, möchte ich ihr deshalb noch sagen, dass man keine "dumme Nuss" sein muss, um so zu fühlen (falls das die Implikation aus Vikkys Post gewesen sein sollte, was ich bezweifle) - aus mir ist jedenfalls auch etwas geworden und aus meinen Kindern auch. Ich finde es ausgesprochen mutig, dass die FS sich jetzt den Themen stellt, und hier die Anonymität ist ein guter Rahmen um damit anzufangen. Vielleicht hat sie jetzt schon bessere Wege gefunden, um weiter nachzudenken - das würde ich ihr wünschen. Falls nicht, kann sie hier ja wieder schreiben, nachdem hier der Thread eine sehr friedliche, nachdenkliche, verständnisvolle Entwicklung genommen hat.
 
  • #222
Ich denke auch, dass von den ungeplanten Kindern, der größte Teil aus falscher Verhütung resultieren, dennoch ich hätte wie meine Freundin die Spirale drin, die aber verrutscht ist und bin ungeplant schwanger geworden.
Du schreibst hier, dass du auch eine Spirale drin hattest, die verrutscht sei und du bist schwanger geworden! Meine Güte das ist doch alles so verwirrend! Hast du jetzt ein Kind oder hast du keines oder hast du abgetrieben?

Oder bist du selbst diese Frau, über du die schreibst?
 
  • #223
dass du auch eine Spirale drin hattest, die verrutscht sei und du bist schwanger geworden!
Das ist doch das Gleiche, wie bei der Pille! Es gibt Risiken, die weiß man und schließt diese (so gut es eben geht) aus.
Es ist doch kein Geheimnis, das die Spirale im ersten Jahr bei 5% verrutschen kann. Man muss sehen, besonders bei der Periode, ob es vom Körper angenommen wird.
Es ist doch kein Kunststück im ersten Jahr zusätzlich mit Kondomen zu verhüten, bevor man überhaupt sieht, ob die Spirale angenommen wird.

Bei allem Respekt… falls der Gynäkologe das nicht sagt, kann man das im Internet innerhalb weniger Sekunden recherchieren.
Das würde ich dann aber nicht "ungeplant" sondern "riskiert" nennen.

Unterschied: Ungeplant ist wirklich ungeplant.
Riskiert… Man geht davon aus, es könnte passieren, geht das Risiko (ohne zusätzliche Verhütung) ein.
 
  • #224
Du schreibst hier, dass du auch eine Spirale drin hattest, die verrutscht sei und du bist schwanger geworden! Meine Güte das ist doch alles so verwirrend! Hast du jetzt ein Kind oder hast du keines oder hast du abgetrieben?
Oder bist du selbst diese Frau, über du die schreibst?
So schnell verrutscht die Spirale nicht. Ich bezweifle auch, dass es einen Frauenarzt gibt, der nicht klar, sagt das man im ersten Monat bis zur nächsten Kontrolle Kondome benutzten soll. Ansonsten muss die Spirale bei jungen Frauen die noch kein Kind haben auch nicht verrutschen um trotzdem nicht sicher zu sein. Man sollte auch nicht zu lange überziehen, denn das Kupfer, das nach zwei Jahren weggeht hat auch eine Wirkung. So war die Ansage zumindest vor 20 Jahren. Ob sich da heute was an den Spiralen geändert hat weiß ich nicht. Es gibt inzwischen auch schon seit langem Hormonspiralen. Ich denke im Nachhinein, dass der sich der Kinderwunsch derartig stark von selber durchdrücken kann, dass die Frauen die ich so kenne, sogar selber ihre Lügen geglaubt haben. "Ich konnte nichts dafür, er wollte kein Kondom benutzen". "Die Pille hat versagt, hatte Durchfall", beides gleich alberne Argumente für eine völlig "überraschende" Schwangerschaft, die wirklich niemand einer aufgeklärten, erwachsenen Frau abnehmen kann. Die waren dann zwar nicht alle AE, aber diejenigen die es waren, hatten ohnehin den falschen Partner. Was ich aber im Nachhinein sagen kann ist, sie haben es alle geschafft und die Mär, sie bekämen keinen Partner mehr, hat sich auch nie erfüllt. Im Gegenteil. Die hatten deutlich mehr Beziehungen in der Zeit als ich. Klar, es war schwer, aber die Freundinnen die in Ehen ausgeharrt haben, waren im Grunde genauso alleinerziehend. Keine Beteiligung in der Woche, am WE miese Laune. Wenn man muss kann man, besonders Frauen. Und die können nach meiner Beobachtung in der Hinsicht immer mehr als man meint. Besonders organisatorisch.
Auch habe ich mal jemanden kennengelernt, der ungerührt erzählte, er habe immer nur bezahlt. Er hätte sich gnädigerweise mal auf ein Treffen eingelassen, als seine Tochter 18 Jahre alt war. Hat ihn aber nicht interessiert. Ich denke auch die sind gut ohne ihn ausgekommen. w51
 
  • #225
Wenn die Frau einseitig ihren Kinderwunsch durchsetzen will oder der Mann sich nicht klar positioniert,ist das keine Beziehung mehr,sondern Zweckgemeinschaft,wo jeder seine Bedürfnisse erfüllen will.Die armen Kinder, die da reingeboren werden.Meine beide Kinder waren ungeplant,aber nicht ungewollt.Ich habe auch nie verstanden,wie man Kinder"wollen"kann .Also diese typischen Müttergefühle.Bis es mich Anfang dreissig"erwischt" hat.Schwanger zu sein,das Baby in arm zu halten und stillen,ich war regelrecht süchtig nach Babygeruch.Und das obwohl letzte Schwangerschaft der Horror war,das Baby sehr unruhig und ab drei Monaten wollte nicht gestillt werden.Theoretisch wäre es möglich,mein Ex wäre absolut dafür,das Geld war da,aber es hat stark gekriselt und ich habe angefangen mich mit Trennungsgedanken zu beschäftigen.Also den Babywunsch kann ich verstehen,aber es geht doch nicht mehr um uns, sondern um sie-die Kinder.Ich habe immer noch mit Schuldgefühlen zu kämpfen, das meine Kinder ohne Vater aufwachsen und das er so ein schlechter Vater für sie ist.Ich bereue die Trennung keinen einzigen Tag,hätte ich aber Chance,würde ich sehr aufmerksam bei der Wahl des zukünftigen Vater meiner Kinder sein.AE geht immer klar ,aber es hinterlässt die Spuren-immer!Mein Sohn hat kaum Kontakt zu seinem Vater,die sind zerstritten,aber ich merke schon ,dass er ihm wahnsinnig fehlt.Müttergefülle schön und gut,aber eine Mutter wird nie einen Vater ersetzen können.
 
  • #226
Hallo, wo ich gerade meinen alten Thread durchlese, würde ich gerne einmal ein Update geben, wie es mit meiner Freundin weitergegangen ist.
Sie ist Schwanger geworden und die beiden sind jetzt tierisch glücklich darüber. Zuerst war er ziemlich überfordert aber meine Freundin wusste ja, dass Sie auch alleine das Kind großziehen würde und wollte nicht ihren Kinderwunsch aufgeben, durch einen Mann, der sich aus der Verantwortung rauswindet.
Die Beziehung ist, soweit ich das von außen beurteilen kann, glücklich. Nur meine Freundin meint, ihr Respekt an ihren Partner ist geringer. Dadurch das dort viel gesagt wurde "Ich will Kinder aber nicht jetzt..." und am Ende es immer mehr klar wurde, dass das "nicht jetzt" auch "nie und deine biologische Uhr ist mir doch egal". sein könnte und sie eigenmächtig gehandelt hat, ist bei ihr der Zauber verschwunden, dass eine Partnerschaft bedeutet, dass die Ängste/Wünsche/Bedürfnisse in der Partnerschaft ernstgenommen werden und auch wenn diese nicht erfüllt werden, dennoch diese wahrgenommen werden.
Ihm, war ja ihr Wunsch nach Familie egal. Ihm war es egal, dass Sie immer schon junge Mama sein wollte und ihre biologische Uhr am Ende am ablaufen war. Er ist ja immer den bequemen Weg gegangen und hat sie beschwichtigt "Ich will doch auch Kinder, nur noch nicht jetzt" bis sie nach ca. einem Jahrzehnt, es selbst in die Hand genommen hat.
Dieser Zauber ist nicht mehr da, laut ihrer Aussage, und wenn du dir einmal bewusst machst, dass Du lieber ein Kind als deinen Partner willst und diesen Betrug machst, dann stirbt auch etwas in dir.
Ich denke, das Baby ist mit dem hohen Preis eingekauft worden, dass Sie den Respekt an dem Partner verloren hat.
Durch sein Handeln.
 
  • #227
Hallo, wo ich gerade meinen alten Thread durchlese, würde ich gerne einmal ein Update geben, wie es mit meiner Freundin weitergegangen ist.
Sie ist Schwanger geworden und die beiden sind jetzt tierisch glücklich darüber. Zuerst war er ziemlich überfordert aber meine Freundin wusste ja, dass Sie auch alleine das Kind großziehen würde und wollte nicht ihren Kinderwunsch aufgeben, durch einen Mann, der sich aus der Verantwortung rauswindet.
Die Beziehung ist, soweit ich das von außen beurteilen kann, glücklich. Nur meine Freundin meint, ihr Respekt an ihren Partner ist geringer. Dadurch das dort viel gesagt wurde "Ich will Kinder aber nicht jetzt..." und am Ende es immer mehr klar wurde, dass das "nicht jetzt" auch "nie und deine biologische Uhr ist mir doch egal". sein könnte und sie eigenmächtig gehandelt hat, ist bei ihr der Zauber verschwunden, dass eine Partnerschaft bedeutet, dass die Ängste/Wünsche/Bedürfnisse in der Partnerschaft ernstgenommen werden und auch wenn diese nicht erfüllt werden, dennoch diese wahrgenommen werden.
Ihm, war ja ihr Wunsch nach Familie egal. Ihm war es egal, dass Sie immer schon junge Mama sein wollte und ihre biologische Uhr am Ende am ablaufen war. Er ist ja immer den bequemen Weg gegangen und hat sie beschwichtigt "Ich will doch auch Kinder, nur noch nicht jetzt" bis sie nach ca. einem Jahrzehnt, es selbst in die Hand genommen hat.
Dieser Zauber ist nicht mehr da, laut ihrer Aussage, und wenn du dir einmal bewusst machst, dass Du lieber ein Kind als deinen Partner willst und diesen Betrug machst, dann stirbt auch etwas in dir.
Ich denke, das Baby ist mit dem hohen Preis eingekauft worden, dass Sie den Respekt an dem Partner verloren hat.
Durch sein Handeln.

Dass Zufall oder die Frau dem Mann, egal ob er strikt dagegen ist oder sich nicht entscheiden kann, zum Vater macht ist meiner Meinung häufiger der Fall als alle anderen Möglichkeiten.

Was dem Respekt der Mutter vor dem Vater betrifft ist sie besser beraten sich darauf zu konzentrieren wie dieser sich als Vater verhält statt mit der Vergangenheit zu hadern. Letzteres ändert nicht das Geschehene nicht sondern belastet unnötig die Zukunft des Kindes.
 
F

Frau43

Gast
  • #228
Ich denke, das Baby ist mit dem hohen Preis eingekauft worden, dass Sie den Respekt an dem Partner verloren hat.
Durch sein Handeln.

Danke für dein Update.
Zweckbeziehungen können gut und lange funktionieren.

Allerdings möchte ich dir beim letzten Satz widersprechen: durch ihr Handeln ebenfalls, sie hätte vor Jahren gehen können und sich einen Partner suchen können der ebenfalls Kinder will. Sie hat gewartet und sich hinhalten lassen, daher ist es die Schuld von beiden.
 
  • #229
Das ist die Lösung, die alle Beteiligten respektlos behandelt und einfach menschlich unterste Schublade ist. Deine Freundin soll sich trennen und einen Mann suchen, der Kinder will, wenn dies ihr wichtiger ist als ihr Partner.

Denn so wird der Freund finanzielle Verantwortung tragen für was er gar nicht wollte und noch schlimmer, nicht wusste! Das geht gar nicht.
Das Kind wird keine stabile Familie vorerst erleben, Zukunft steht in den Sternen.
Sie wird womöglich verlassen und als Lügnerin da steht, zurecht.

Wozu das Theater?

Wieso kann man nicht ehrlich sein for goods sake...
 
  • #230
Hallo, wo ich gerade meinen alten Thread durchlese, würde ich gerne einmal ein Update geben, wie es mit meiner Freundin weitergegangen ist.
Sie ist Schwanger geworden und die beiden sind jetzt tierisch glücklich darüber. Zuerst war er ziemlich überfordert aber meine Freundin wusste ja, dass Sie auch alleine das Kind großziehen würde und wollte nicht ihren Kinderwunsch aufgeben, durch einen Mann, der sich aus der Verantwortung rauswindet.
Die Beziehung ist, soweit ich das von außen beurteilen kann, glücklich. Nur meine Freundin meint, ihr Respekt an ihren Partner ist geringer. Dadurch das dort viel gesagt wurde "Ich will Kinder aber nicht jetzt..." und am Ende es immer mehr klar wurde, dass das "nicht jetzt" auch "nie und deine biologische Uhr ist mir doch egal". sein könnte und sie eigenmächtig gehandelt hat, ist bei ihr der Zauber verschwunden, dass eine Partnerschaft bedeutet, dass die Ängste/Wünsche/Bedürfnisse in der Partnerschaft ernstgenommen werden und auch wenn diese nicht erfüllt werden, dennoch diese wahrgenommen werden.
Ihm, war ja ihr Wunsch nach Familie egal. Ihm war es egal, dass Sie immer schon junge Mama sein wollte und ihre biologische Uhr am Ende am ablaufen war. Er ist ja immer den bequemen Weg gegangen und hat sie beschwichtigt "Ich will doch auch Kinder, nur noch nicht jetzt" bis sie nach ca. einem Jahrzehnt, es selbst in die Hand genommen hat.
Dieser Zauber ist nicht mehr da, laut ihrer Aussage, und wenn du dir einmal bewusst machst, dass Du lieber ein Kind als deinen Partner willst und diesen Betrug machst, dann stirbt auch etwas in dir.
Ich denke, das Baby ist mit dem hohen Preis eingekauft worden, dass Sie den Respekt an dem Partner verloren hat.
Durch sein Handeln.
Na toll... denke du hättest das Update besser für dich behalten.Wäre dies meine Freundin, ich würde mich für sie schämen.
Wie sie sich das nun zurecht biegt... Den Respekt hatte sie doch schon vorher verloren, ansonsten hätte sie nicht so gehandelt. Und nun? Wächst das Kind in einem Haushalt auf, wo sich seine Eltern oder zumindest teils davon, nicht wertschätzen und respektieren? Oder trennt sie sich demnächst, entzieht das Kind dem Vater, aber Alimente muss und darf er natürlich gerne bezahlen?
Oh frau, mir tut da wieder mal ein Kind und Mann leid.
 
  • #231
Verantwortung tragen für was er gar nicht wollte
Dazu ein sehr schönes Zitat von Queen_Cersei aus einem parallelen Thread: "und ich würde mich in einer Sache, die letztendlich keinen anderen Menschen auch nur im Ansatz so sehr betrifft wie mich, nicht auf jemand anderen (in dem Fall Partner) verlassen."
Sie ist Schwanger geworden und die beiden sind jetzt tierisch glücklich darüber.
Das Risiko trägt am Ende die Frau und das Kind. Nicht alle Männer bleiben danach oder sind glücklich.
 
  • #232
Was dem Respekt der Mutter vor dem Vater betrifft ist sie besser beraten sich darauf zu konzentrieren wie dieser sich als Vater verhält statt mit der Vergangenheit zu hadern. Letzteres ändert nicht das Geschehene nicht sondern belastet unnötig die Zukunft des Kindes.
Genau das.

Danke für Dein Update
Ich denke, das Baby ist mit dem hohen Preis eingekauft worden, dass Sie den Respekt an dem Partner verloren hat.
Durch sein Handeln.
Nee, daran ist sie mit schuld. Vielleicht kann sie es wirklich erst im Nachhinein erkennen, wie sie das findet, wie er sich verhalten hat.
Vielleicht ist es auch dieses Abklingen der Gefühle, das manche Frauen angeblich erleben, wenn sie schwanger waren und das Kind bekommen haben. Der Mann ist emotional nicht mehr interessant?

Auf jeden Fall fänd ich es hilfreich, ihr das zu sagen, was im Zitat von Ejscheff steht. Statt dass sie den Mann verachtet, sollte sie ihren Zorn auf seinen Egoismus und seinen von ihr unterstellten Täuschungsversuch lieber für sich bearbeiten, finde ich. Ihre eigenen Fehler dabei erkennen. Und sich vielleicht auch damit befassen, dass es öfter mal so läuft, dass einer zaghaft ist und mitgezogen werden "muss" vom anderen, und es trotzdem danach ganz gut werden kann. Man hat nicht - oder besser - die Mehrzahl der Menschen hat nicht alle Optionen im Leben. Manche finden nicht mal einen halbwegs passenden Partner, manche sind beziehungs"verkorkst" durch ihre beziehungs"verkorksten" Eltern und können daher keine gute Beziehung aufbauen, egal, wie gut der Partner passen würde, manche haben ganz andere Lebenssorgen als Partnerschaft usw.. Soll heißen, dass man sich immer nur sagen kann "mach was draus", wenn man schon geschafft hat, eine gute Situation für sich zu erzeugen. Klar kann das auch heißen, dass die bessere Entscheidung ist, einen Mann zu verlassen, den man nicht mehr liebt oder bei dem man feststellte, dass man sich die ganze Zeit getäuscht hat. Aber nun hat sie nicht nur für sich die Verantwortung und sollte dem Mann nun nicht alles an Fehlern zuschieben, die in ihrem Leben passiert sind. Dazu gehört auch, dass man sich von anderen täuschen ließ, obwohl das sehr bitter ist, so einen Fehler mangels Lebenserfahrung zu machen.
 
  • #233
Statt dass sie den Mann verachtet, sollte sie ihren Zorn auf seinen Egoismus und seinen von ihr unterstellten Täuschungsversuch lieber für sich bearbeiten, finde ich. Ihre eigenen Fehler dabei erkennen. Und sich vielleicht auch damit befassen, dass es öfter mal so läuft, dass einer zaghaft ist und mitgezogen werden "muss" vom anderen, und es trotzdem danach ganz gut werden kann.

Grundsätzlich teile ich diese Auffassung. Aber etwas mit sich selber ausmachen ist, gelingt nicht jedem und den Groll in sich hinein fressen kann zum Beziehungsgrabstein wird.

Stattdessen empfehle ich eine Paartherapie. Dies setzt aber die Offenheit des Partners dafür voraus. Alternativ kann sie auch allein Therapie in Anspruch nehmen. Beides insbesondere letzteres ist aber auch mit dem Risiko verbunden, dass am Ende doch noch eine Trennung steht. Vielleicht ersetzt auch das Nachdenken über eine Therapie und deren Risiken eine reale Therapie und den bestehenden inneren Groll.

Sie muss ihren Fokus auf jedenfall von den negativen Seiten ihres Partners in der Vergangenheit weg auf seine positiven Seiten in der Gegenwart richten.
 
  • #234
Dieser Zauber ist nicht mehr da, laut ihrer Aussage, und wenn du dir einmal bewusst machst, dass Du lieber ein Kind als deinen Partner willst und diesen Betrug machst, dann stirbt auch etwas in dir.
Liebe FräuleinXY
Danke für dein Update.
Es macht mich traurig, dass deine Freundin ihren Plan "durchgezogen" hat. Wie du sagst, es ist ein Betrug.
Sie hat sich damit betrogen, indem sie zu lange bei einem unwilligen Mann geblieben ist und ihn betrogen, indem sie ihn nun zum Vater macht und verachtet.
Ich stimme anderen Foristen wie @Frau43 zu, dass es nicht einfach "sein Handeln" war, das hier zum Problem führte.
Aber das muss ich dir vermutlich gar nicht sagen. Du hältst zu deiner Freundin, das kann ich verstehen. Vielleicht heisst du ihr Handeln insgeheim nicht gut, aber fühlst dich zu einer loyalen Einstellung verpflichtet.
@Ejscheff s Idee mit der Paartherapie finde ich gut. Offene Kommunikation könnte die Beziehung entweder gleich killen oder sie retten. Das wäre beides humaner, als wenn die Liebe den langsamen Tod durch Groll, Verachtung und Geheimnisse stirbt. Aber du kannst das ja letztlich auch nicht beeinflussen, was die Freundin tut.
 
  • #235
Paartherapie ist natürlich auch eine gute Möglichkeit, vielleicht noch viel besser. Hoffentlich sind beide dazu bereit, denn um eine Paartherapie zu machen, müssen ja BEIDE ein Problem sehen und ich denke, bislang denkt nur die Frau so negativ über die Beziehung. Sie müsste ihrem Mann die Karten auf den Tisch legen und den Wunsch haben, etwas zu retten. Wenn man den Mann aber schon so vor vollendete Tatsachen stellt mit dem Schwangerwerden, denke ich mal, die Frau ist sehr selbstbestimmt und hat ihn vielleicht schon abgehakt als Enttäuschung.
 
  • #236
Sie ist Schwanger geworden und die beiden sind jetzt tierisch glücklich darüber. Zuerst war er ziemlich überfordert aber meine Freundin wusste ja, dass Sie auch alleine das Kind großziehen würde und wollte nicht ihren Kinderwunsch aufgeben, durch einen Mann, der sich aus der Verantwortung rauswindet.
Hört sich doch gut an. Manche Menschen können sich einfach nie entscheiden und sind im Endeffekt froh darüber, wenn es ihnen abgenommen wird.

Ob es auf Dauer klappt, weiss man ja sowieso nie.
 
  • #237
Oh, sie hat ihrem Partner tatsächlich ein Kind untergejubelt. Dadurch hat sie den Respekt vor ihrem Partner verloren. Verständlich. Mein Mitgefühl gilt ganz ihr.
 
  • #238
Naja, kann man so machen. Moralisch sehr fragwürdig. Ich denke auch, sie hat nicht das Recht, den Respekt gegenüber ihm zu verlieren, wenn sie ihm ein Kind unterjubelt. Sie hätte viel früher gehen und sich einen Partner suchen können, der ein Kind will. Das ist von ihr ebenso schwach wie sein Vertröste-Verhalten. Wenn er das Kind jetzt liebt, gut; aber ich kenne auch den Fall, wo der Mann die Frau nach zwei Kindern, die er nicht wollte, verlassen hat (wobei der auch doof ist, wenn er sich nicht selbst um die Verhütung kümmert). So ein Bruch in der Partnerschaft wird unbewusst auch den Kindern weitergegeben. Ich kann sowas nicht gutheißen.
 
  • #239
Oh, sie hat ihrem Partner tatsächlich ein Kind untergejubelt. Dadurch hat sie den Respekt vor ihrem Partner verloren. Verständlich. Mein Mitgefühl gilt ganz ihr.

Mann kann heute niemanden mehr ein Kind unterjubeln. Jeder ist für Verhütung selbst verantwortlich und technisch ist das kein Problem.

Ich denke er konnte sich nicht bewusst für eine Vaterschaft entscheiden. Er war aber unterbewusst dazu bereit und daher in Sachen Verhütung gleichgültig. Der Zufall sollte entscheiden.

Jetzt ist das für ihn ok und die Frau die ihren Wunsch erfüllt bekam ist insgeheim immer noch unzufrieden. Was für ein Schwachsinn. Sie sollte dankbar sein. Nicht ihrem Freund ggü. sondern ggü. ihrem Glück. Sie sieht aber dieses Glück überhaupt nicht.
 
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