• #91
Wenn du z.B., wie jetzt gerade, dich öffnest und schreibst, dass das Shopping manchmal wie ein Seelentröster für dich ist und dass der Tod deiner Katze dich so schwer getroffen hat, dann reagiere ich darauf ganz anders, als wenn du sagst, es geht niemanden was an und die Kritik dir am **** vorbei. Ich glaube, auch dein Partner wird dann viel mehr Verständnis zeigen, ihr könnt dann auf einer ganz anderen Ebene darüber reden.
Manchmal, ist da das Zauberwort, wenn es andauernd ist und man es nicht sein lassen kann, dann kann man schon von einer Sucht ausgehen (würde ich so sehen).

Das ist dann eher Ausreden finden die bestimmtes Verhalten rechtfertigen sollen. Vielleicht kann man sich einigen die Dompteurin kauft weniger ein, trägt ihre Sachen tatsächlich auch wenn sie sie kauft oder gibt für ein neues gekauftes Teil ein altes Teil ab und ihr Freund mischt sich nicht mehr so stark ein und lässt sie machen. Ich denke er macht sich nur Sorgen und wollte ihr keine Vorwürfe machen, er kann ihr Verhalten nicht nachvollziehen, vor allem wenn er selber sehr minimalistisch lebt. Ich kann es auch nicht so ganz verstehen warum man sich etwas kauft und dann nicht anzieht bis auf 1-2 Fehlkäufe vielleicht..
Ich finde du @Hasendompteur solltest dein Konsumverhalten überdenken, beim nächsten Kauf einfach überlegen ob du das Teil wirklich brauchst und anziehen wirst, vielleicht hilft dir das ja etwas. Wenn dich dein Verhalten nicht selber stört dann wirst du auch nichts ändern.
Manchmal hilft es auch seinen Kleiderschrank neu zu sortieren, vllt findet man ein längst vergessenes Kleidungsstück was man dann wieder gerne anzieht. (Möchte hier nichts unterstellen, ist nur meine Definition)

Frauen und ihre Probleme, so viel Kleidung im Schrank, doch nichts anzuziehen 🤷‍♀️🙆‍♀️👠👛👗

Na ja manche essen Schokolade und die FS geht dann eben teuer shoppen.

Tut mir leid mit deiner Mauzi 😪

W 27
 
  • #92
Meine Katze wurde vor kurzem überfahren und (nicht lachen!) das hat mich irgendwie richtig schwer getroffen. Ich weiß, dass das albern klingt,
Das ist überhaupt nicht albern. Das Tier war Mitglied deiner Familie, du hattest es lieb. Keiner lacht darüber.

Ich erinnere mich gut an deine Anfänge hier im Forum. Du warst so unglücklich als Single.

Dann kam die Wende. Irgendwann hat's Klick bei dir gemacht, und du fandest Single mit einem Mal gut. Dann kam ganz unverhofft ein Mann in dein Leben.

Heute stellst du fest: Beziehung toll, aber ohne kann es auch schön sein. Du bist introvertiert. Du brauchst immer mal deine stillen Rückzugsräume.

Ist normal.

Ja - rede mit ihm. Ein offenes Wort schadet nicht.
 
  • #93
Es ist ganz normal dass du sehr traurig bist dass deine Katze überfahren wurde . Vielleicht durftest du als Kind deine Gefühle nicht zeigen . Emotionen sind ok und wir müssen uns nicht schämen . Und auch nicht ablenken . Trauer gehört zu unserem Leben dazu . Vielleicht kannst du überlegen was dich außer etwas Kaufen trösten könnte . Ich lese ein Gedicht , gehe in die Natur , kaufe mir Blumen , spreche mit Freunden . Vielleicht kann dich auch dein Freund in solchen Situationen trösten . Wir können alle Muster, die wir erlernt haben auch wieder umlernen , das ist die gute Nachricht . Gut , dass du nachdenkst und dass du mit deinem Freund das Gespräch suchst . Du brauchst dich nicht schuldig fühlen . Durch Schuldgefühle kommt nur selten etwas in Bewegung . Schau dich selber mit Mitgefühl an . Verzeih dir selber und dann geh weiter . Vorausgesetzt du fühlst dich wegen deiner Käufe schlecht. Du kannst auch dankbar sein dass du so einen guten Beruf hast der dir Konsumverhalten ermöglicht. Viele andere verschulden sich . Deine Tochter ist beinahe oder erwachsen und geht ihren eigenen Weg . Du kannst Nähe zulassen es gibt bestimmt viele Dinge für die du dankbar sein kannst .
 
  • #94
Das Forum überrascht mich immer wieder. Ich hätte nie gedacht, dass ich Mitgefühl wegen meiner Katze bekommen würde. Ich habe mich gar nicht getraut das zu schreiben, aber dachte, da mein Ruf eh ruiniert ist, kannst Du dich auch outen, dass Du wegen einer Katze richtig fertig bist. Und weil mich nichts so ablenkt wie shoppen (ich blende dann wirklich alles komplett aus!), war das dann natürlich das erste, was ich nach dem ersten Schock tat. Ich habe sogar an der Kasse den Verkäuferinnen einen vorgeheult wegen meiner süßen Mieze. Ich hatte sie vor einigen Jahren mit einem ihrer Kitten bei mir aufgenommen und so an beiden gehangen. Die Kollegen (sind ja fast ausnahmslos Männer) waren auch etwas irritiert über meine Trauer ("es ist doch nur eine Katze"), dass ich daher davon ausgegangen bin, hier auch eher verlacht zu werden. Meine Süße habe ich kremieren lassen und sie ist seit gestern in einer wunderschönen Urne wieder bei mir. Ich brauchte dieses Ritual, um meinem Tier gewissermaßen auch nach dem Tod zu zeigen, wie wichtig sie mir war. Man glaubt gar nicht, was es für Bestattungsriten für Tiere gibt, aber bei einem Unfalltier ist man sehr eingeschränkt. Hier könnte man auch an Konsum denken, aber hier war es wirklich und ganz allein aus Liebe zu meiner Süßen. Ich hab solchen Spaß mit ihr gehabt. :-(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #95
Die essentielle Lösung für Probleme aller Art. Ich bin mit mir als Person mittlerweile stimmig, brauche keine Anerkennung von außen, bin in keiner Form bedürftig. Der Weg dahin war teilweise steinig - aber immer interessant. Ich mag mich so wie ich bin und ich werde geliebt wie ich bin. Dies überhaupt zu begreifen ist ein wichtiger Entwicklungsschritt.
 
  • #97
Das Forum überrascht mich immer wieder. Ich hätte nie gedacht, dass ich Mitgefühl wegen meiner Katze bekommen würde.
Das finde ich jetzt traurig, dass du das Forum für so kaltherzig hältst.

Ich hab selbst keine Haustiere, weil es zu viel Verantwortung ist, der ich nicht gerecht werden kann, aber ich liebe Tiere und verstehe jeden, für den sein Haustier ein Familienmitglied ist.

Und das du um deine tote Katze trauerst, ist völlig normal und ich denke, da haben die meisten Verständnis.

Aber dein überdimensioniertes Kaufverhalten hattest du auch vorher schon, also benütz es nicht als Ausrede.
 
  • #98
Das ist nicht "Relativ", sondern simple Mathematik.
kann man verstehen, tut halt nicht jeder...
Das kann man so oder so sehen. Ich sehe es so. Hier entsteht gerade ein moralisches Mobbing und alle finden das total in Ordnung. Ich finde das unerträglich. Wenn ihr noch Steine übrig habt, zerstört euer Glashaus. Ich bitte die Forenaufsicht sehr, diesen post zu veröffentlichen.
 
  • #99
Das finde ich jetzt traurig, dass du das Forum für so kaltherzig hältst.

Ich hab selbst keine Haustiere, weil es zu viel Verantwortung ist, der ich nicht gerecht werden kann, aber ich liebe Tiere und verstehe jeden, für den sein Haustier ein Familienmitglied ist.

Und das du um deine tote Katze trauerst, ist völlig normal und ich denke, da haben die meisten Verständnis.

Aber dein überdimensioniertes Kaufverhalten hattest du auch vorher schon, also benütz es nicht als Ausrede.
Naja, gerechterweise würde ich hier der Fs zugute halten, dass sie hier keine Ausrede benutzt hat, sondern einfach ein Beispiel dafür gebracht hat, wie sie ihre Emotionen wegshoppt. Das kann ich sogar nachvollziehen, denn bei vielen Menschen fungiert suchtartiges Verhalten als Emotionsregulator. Und wenn es nur dazu dient, diese negativen Emotionen nicht mehr spüren zu müssen. Hat sie doch offen zugegeben.

@Hasendompteur : ich bin zwar keine Haustierfreundin, aber das schließt ja nicht aus, dass ich Mitgefühl mit dir habe, wenn du ein dir sehr liebgewonnenes Lebenwesen verloren hast. Trauern ist doch was ganz normales und deine Kollegen sind Holzklötze. Also: mein herzliches Beileid.
 
  • #100
Das Forum überrascht mich immer wieder. Ich hätte nie gedacht, dass ich Mitgefühl wegen meiner Katze bekommen würde.

Ein Haustier ist ein Familienmitglied. Natürlich trauert man da. Das wird jeder verstehen, der mal ein Haustier hatte.

Eine ganz andere Sache ist, wie man damit umgeht.
Ich denke, du weißt sehr wohl, dass dein Partner nicht völlig unrecht hat, auch wenn er es auf sehr unsensible Art angesprochen und bewertet hat. Deshalb hast du so explosiv reagiert.

Jetzt ist die Frage, willst du dabei bleiben? Findest du es völlig okay, auf diese Weise Probleme, Trauer, schlechte Gefühle zu "bearbeiten"? Dann musst du deinen Partner in die Schranken weisen.
Wenn du aber denkst, dass es tatsächlich ein Problem ist, dann kannst du ihm ebenso sagen wie du im Forum geschrieben hast, dass dir bei seinen Vorwürfen die Sorge um dich gefehlt hat. Wenn er nicht völlig vernagelt ist, müsste er das verstehen.

Und von dort aus kannst du weitergehen. Wenn du das möchtest. Wenn es dir wichtig ist, ein erfülltes Leben ohne "Trostkäufe" zu führen.
 
  • #101
Liebe FS, Du hast leider kein geringes Problem.

Es lenkt Dich ab, das Shoppen, es beschäftigt Deine Gefühle und Gedanken, es tröstet scheinbar - aber doch immer nur für einen Moment.

Ablenkung von dem Schock und der Trauer über den Verlust Deiner Katze - ok, geschenkt, das wäre eigentlich kein Problem, wenn das ab und zu vorkäme.

Aber weshalb brauchst Du das immer und immer wieder? Sooo dringend? Welches Loch versuchst Du zu stopfen? An welche Abgründe willst Du nicht denken?

Sorry, ich nerve und bohre. Aber DU hast geschrieben, dass die Diskussion mit Deinem Partner gerade über dieses Thema Dich austicken lässt.

Da ist eine ganz, ganz wunde Stelle, die nicht heilen wird, wenn Du sie weiter zudeckst mit Hermes-Tüchern oder versteckst in Mulberry-Taschen.

Setz Deine todschicke Sonnenbrille ab und schau Dich an. Du bist so gescheit, Du wirst spüren, ob Du selbst zumindest ein Stück des Weges gehen kannst oder ob Du Hilfe brauchst.
 
  • #102
Aber weshalb brauchst Du das immer und immer wieder? Sooo dringend? Welches Loch versuchst Du zu stopfen? An welche Abgründe willst Du nicht denken?
Das wurde schon x-mal hier diskutiert. Sie braucht es und sie will es brauchen wie Du an ihren Reaktionen siehst.
Also lässt man es ihr. Tiere leiden, Menschen werden ausgebeutet, die Umwelt zerstört - interessiert sie nicht, sie ist halt vom Stamme ICH.

Ihr Problem ist, dass ihr Partner sich erdreistet ihren Überkonsum unfreundlich zu kommentieren und dafür keine Herangehensweise nutzt die bei ihr ankommt.
Man liest, wenn er nicht kritisieren würde, sondern sich über die "armes Hascherl"-Schiene dem Thema nähern würde, wäre ihr das angenehmer.
Tut er nicht, dann muss sie mit leben, dass er das Thema in exakt der gleichen Tonalität abhandelt wie sie seinen Minimalismus - aka: wie man in den Wald reinruft, so echot es da auch wieder raus.

Sie hat alle Optionen, mit seiner Kritik so umzugehen, dass das Leben für sie reines Wohlbehagen ist: Mann eindampfen oder sich trennen oder weniger konsumieren, dass sich das Thema garnicht erst stellt.
Soll sie halt eine davon nutzen - die die den höchsten Wert für sie hat.
 
  • #103
Meine Katze wurde vor kurzem überfahren und (nicht lachen!) das hat mich irgendwie richtig schwer getroffen.
Ich hab schon ernsthaft meinem geklauten
Fahrrad nachgetrauert. Es war so schön zu fahren und jahrelang täglich mein Gefährt zur Arbeit. Aber...
Sollte demnächst unsere Katze sterben, werde ich sicher richtig fertig sein.
Du hattest eine Bindung zu ihr, sie war ein Lebewesen, dass dein Herz berührt hat. Natürlich bist du traurig, wenn sie stirbt.
Es ist doch eher schade, dass die Männer in deiner Arbeitsumgebung, da nicht besser reagiert haben.

Ich weiß, dass das albern klingt, ist aber so.
Sei freundlich zu dir und deinen Gefühlen. Es ist wichtig, sie zu haben.
Da habe ich mich dann z. B. versucht, damit abzulenken.
Das ist genau ein Faktor von Sucht.
In dem Moment geht es dir nicht darum eine schöne Sache für dich zu kaufen.
Es geht darum ein negatives Gefühl zu überdecken, auszulöschen, wegzudrücken.
In dem Fall Trauer.
Viele Leute betäuben ( ausleben von Süchten betäubt ) sich dann mit Alkohol, lauter Musik, Fernsehen, Einkaufen, Sex Arbeiten usw.
Damit taucht das Gefühl ab. Es ist nicht verarbeitet und bohrt in der Tiefe.
Klar, kann man nicht immer, jeder Zeit seinen Gefühlen freien Lauf geben. Das ist ja das Problem. Es ist sozial nicht akzeptiert, zb laut weinend in der Öffentlichkeit umher zu gehen..lernen schon Kleinkinder.
Das ist die Startphase..wir lernen unsere Gefühle zu verbergen. Wer aber lehrt uns sie zu verarbeiten? Uns mit der Hilfe von Gefühlen besser selbst zu verstehen? Wenn das fehlt, hat der Erwachsene Probleme sich und seinen Gefühlen gerecht zu werden
..

Gefühle zu verarbeiten, heißt sie zu fühlen, zu akzeptieren und ausklingen zu lassen.
Gott sei Dank ist es erlernbar.

Weine um deine Mietze, gebe dir dafür Raum und Möglichkeit.
Wenn du shoppen magst, weil du einen Mantel "brauchst" ist das was anderes.
Wichtig für dich ist es den Unterschied erkennen zu können.

Viel Erfolg :)
 
  • #104
Hier entsteht gerade ein moralisches Mobbing und alle finden das total in Ordnung.
Alle ? Nein, nicht alle ......
Das ist wie beim kleinen gallischen Dorf - es gibt immer Menschen, die dem Mainstream nicht folgen. Und stark genug sind, dies auch nicht zu tun.
Hier - wie auch im Autothread - werden gerne moralinsaure Sprüche gedroschen. Und dabei übersehen, wie die Vorbeter genau dieser "Moral" genau diese durch ihr Verhalten karikieren.
Und im Kleinen ? Toleranz wird gefordert, aber natürlich völlig intolerant lediglich dem eigenen Weltbild gegenüber.

Hier fragt eine junge Frau nach wie wir ihr Problem bewerten. Klar bekommt sie nun die unterschiedlichen Standpunkte zu lesen. Kritik an ihrem Verhalten, an dem ihres Freundes oder auch den Tipp an beide, sich zu entspannen und den jeweils aanderen so zu akzeptieren, wie dieser eben ist. Auch Fragen zu ihrem Verhalten ....
Aber dann kommt es, der moralisirende Zeigefinger. Die bescheuertsten Sprüche und Parolen werden selbst von halbwegs intelligenten Menschen rausgehauen. Das grenzt teilweise an Hexenverfolgung. Nein, nicht alle beteiligen sich - aber die Schreihälse erfahren kaum Widerrede.
Ja, das Forum bildet hier genau ab, wie die Welt der "social media" eben funktioniert. Facebook lässt grüssen ....
 
  • #105
Das wurde schon x-mal hier diskutiert. Sie braucht es und sie will es brauchen wie Du an ihren Reaktionen siehst.
Also lässt man es ihr. Tiere leiden, Menschen werden ausgebeutet, die Umwelt zerstört - interessiert sie nicht, sie ist halt vom Stamme ICH.

Ihr Problem ist, dass ihr Partner sich erdreistet ihren Überkonsum unfreundlich zu kommentieren und dafür keine Herangehensweise nutzt die bei ihr ankommt.
Man liest, wenn er nicht kritisieren würde, sondern sich über die "armes Hascherl"-Schiene dem Thema nähern würde, wäre ihr das angenehmer.
Tut er nicht, dann muss sie mit leben, dass er das Thema in exakt der gleichen Tonalität abhandelt wie sie seinen Minimalismus - aka: wie man in den Wald reinruft, so echot es da auch wieder raus.

Sie hat alle Optionen, mit seiner Kritik so umzugehen, dass das Leben für sie reines Wohlbehagen ist: Mann eindampfen oder sich trennen oder weniger konsumieren, dass sich das Thema garnicht erst stellt.
Soll sie halt eine davon nutzen - die die den höchsten Wert für sie hat.
Mittlerweile sind so viele Menschen vom Stämme an mir soll die Welt genesen, dass es nichtmehr auszuhalten ist. Es soll sich begrenzen wer will. Ich fahre weiter SUV und werde weiter kaufen was mir gefällt. Dieses- ich bin soviel besser - geht mir gewaltig auf den Keks. Dabei hockt jeder im Glashaus. Jetzt bestell ich erstmal was bei Amazon. Ohne den Hauch eines Schlechten Gewissens. Macht natürlich außer mir auch keiner. Eh klar.
 
  • #106
Ich möchte nochmal auf meine innere Fragen zurückkommen.
Was wäre, er hätte nur den Bügel genommen?
Was wäre, er hätte in einen Stapel Post geguckt und ihr gesagt...Du hast zuviele Versicherungen...weil zwei zb die gleiche Leistungen bringen.

Ich möchte damit eigentlich fragen:
Geht's um die Grenze die er überschritten hat oder um das Thema kaufen?
Und ist das einfach ein Hobby und der Mann nervt oder spürt die FS...ein bisschen könnte er Recht haben und sie geht genau da massiv hoch?
 
  • #107
Ja, ich mische mich auch bei diesem Thema unaufgeregt konsequent ein, lebe sowie handele entsprechend, respektiere die Freiheit anderer und erwarte das von anderen. Ich habe auch nicht den Anspruch zu missionieren. Mit nicht passenden Menschen führe ich keine Beziehung und meide diese soweit wie möglich.

Die Umstellung meines Lebens hat mir meinen größstmöglichen Gewinn gebracht, obwohl und gerade ich quantitativ viel weniger habe und brauche, weil ich nun bewusst bei mir bin ohne mich ablenken zu müssen. Von was und womit auch immer.

FS,
Vielleicht eine Möglichkeit sich nicht frei kaufen zu müssen.

@HollyGolightly
Dein Wunsch auf Veröffentlichung zeigt schon, dass was faul ist im Staate Dänemark. Zumindest eine erfreulich streitbare Position. Jetzt fragt sich nur noch mit welcher Musik.

M53

PS:
Wenn mein Hof- und Gartentigerin nicht mehr einmal am Morgen und Abend vorbeischauen wird, wird sie mir auch sehr fehlen und ich sehr traurig.
 
  • #108
Nein, nicht alle beteiligen sich - aber die Schreihälse erfahren kaum Widerrede.
Wozu auch?
Sehr lästig, das in sämtliche Themen politische Nebenthemen mitdiskutiert werden...
..Möchte hier weder Konsum loben, noch verschreien, weil es doch gar nicht das Hauptthema an der Stelle ist.
Für mich geht es hier eindeutig um @Hasendompteur und ihr Thema mit Gefühlen umzugehen, oder eben nicht umzugehen...und um den Umgang ihres Partners mit ihrer Kompensationsstrategie.

Shoppen ist nur ein Symptom. Sie könnte auch Frustessen oder exzessiv Selbstbefriedigung ausleben...dann wäre das Thema oberflächlich ganz anders, im Kern aber doch das selbe.
Wer sich dennoch am Nebenthema abarbeiten will, bitteschön.
Wird nur weder @Hasendompteur weiterhelfen (meine bescheidene Meinung) noch anders gesinnte Forumschreiber umstimmen.


Geht's um die Grenze die er überschritten hat oder um das Thema kaufen
Ich denke um beides, was für @Hasendompteur eine fiese Mischung ist
 
  • #109
Die essentielle Lösung für Probleme aller Art. Ich bin mit mir als Person mittlerweile stimmig, brauche keine Anerkennung von außen, bin in keiner Form bedürftig. Der Weg dahin war teilweise steinig - aber immer interessant. Ich mag mich so wie ich bin und ich werde geliebt wie ich bin. Dies überhaupt zu begreifen ist ein wichtiger Entwicklungsschritt.
Gratulation! Super Einstellung, super Geisteshaltung, könnte von mir genauso geschrieben sein, ich brauche keinerlei Anerkennung von außen, alles spielt sich bei mir, für mich selbst, im Innen ab und zwar ganz intensiv positiv!
Das ist nur möglich, wenn man mit sich selbst in Seele, Geist und Körper in der Einheit in Harmonie lebt!
Die Voraussetzung dafür ist, dass man ständig und beständig darauf achtet, dass man das Leben, das man lebt, wirklich das eigene Leben ist und nicht das Leben anderer, ist nicht ganz einfach, jedoch möglich!
Die Arbeit beginnt mit den "S" Werten, wie: Selbsliebe, Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbsttreue, Selbstdisziplin, Selbstschutz, Selbstverantwortung und mehr im Selbst!
Ebenso, dass man zu sich immer aufrichtig und authentisch ist und zwar zu jeder Zeit, egal wo, wie, wann!
 
  • #110
Das finde ich jetzt traurig, dass du das Forum für so kaltherzig hältst.

Ich hab selbst keine Haustiere, weil es zu viel Verantwortung ist, der ich nicht gerecht werden kann, aber ich liebe Tiere und verstehe jeden, für den sein Haustier ein Familienmitglied ist.

Und das du um deine tote Katze trauerst, ist völlig normal und ich denke, da haben die meisten Verständnis.

Aber dein überdimensioniertes Kaufverhalten hattest du auch vorher schon, also benütz es nicht als Ausrede.
Sorry Matrix, ich hab Dich und auch einige andere Foristen hier nicht als kaltherzig eingeschätzt. Da es hier aber genauso schlimm zugeht wie bei einer Hexenjagd (Das hat Tom echt treffend beschrieben!) kann man schon eine gewisse Empathielosigkeit vermuten. Das schönste aber ist, dass mich das früher total getroffen hätte, heute aber tangiert es mich nicht mehr groß. Jeder weiß, dass Mobber eher mit sich selbst ein Problem haben und ich mache mir nicht deren Probleme zu meinen. Weiß Gott, warum manche so Spaß am bashing haben. Ich weiß für mich, dass ich nicht der üble Mensch bin, zu dem ich hier degradiert werde. Ich habe viele Schwächen, aber genauso meine liebenswürdigen Seiten. Ich bin genau richtig wie ich bin. Wenn ich etwas ändern möchte, dann für mich, aber nicht um mich den Forumsmissionaren/innen anzudienen. Wenn ich zur Erkenntnis kommen sollte, ich möchte weiter kaufen, dann tue ich es und stehe auch dazu. Ich habe momentan Urlaub und endlich mal Zeit viel nachzudenken. Ich habe nach Sichtung meiner Käufe festgestellt, dass vieles davon Trauerbewältigung war. In den letzten 3 Jahren ist es besonders schlmmm geworden. Wer mich hier regelmäßig liest, weiß das ich damals zur Sterbeegleitung in die Schweiz musste. Es war eine Grenzerfahrung und ist noch nicht verarbeitet. Das Aushalten von Gefühlen muss man können und ich muss daran unbedingt arbeiten. Was mir außerdem ins Auge fällt ist, dass gerade die stylischen Klamotten ungetragen im Schrank hängen und diese Kleidung mir auch gar nicht entspricht. Ich werde hier ja so falsch eigeschätzt. Ich fühle mich in Jeans und Turnschuhen am wohlsten, bin ein bodenständiger Mensch, der gerade keinen auf dicke Hose machen will. Ich gehe in die Firma natürlich gut gekleidet, aber bin ansonsten der Typ, der mit seinem kleinen Auto daherkommt, privat nur nach Kreta oder in den Schwarzwald fährt, und bewusst darauf achtet, nicht in diese abgehobene Schublade gesteckt zu werden. Die schicken Klamotten habe ich mir in Momenten geisitger Umnachtung gekauft. Ich habe seit jeher ja große Probleme mit meinem Äußeren und ich hatte in diesen Kaufmomenten mal diese seltenen Wow Effekte. Und fand mich endlich mal schön.
 
  • #111
Ich habe auch mit meinem Partner gestern kurz darüber gesprochen. Er will die Beziehung unbedingt weiter führen. Der Minimalist erträgt die Verschwenderin nun schon 1 Jahr. Vielleicht liegt ihm ja wirklich etwas an mir und es gefällt ihm sogar einiges an der durch und durch verdorbenen, klimamordenden Konsumentin. Sachen gibt´s. :) (Das bashing kann beginnen!) Er versucht zwar zu missionieren, aber zumindest ist ihm bewußt, dass er auch nicht ohne Fehler (Fernreisen) ist. Und auf das Tinyhaus würde er auch verzichten, um mit mir zusammenzuziehen. Jetzt habe sogar eher ich ihn missioniert, weil ich ihm gleich gesagt habe, dass ich auch weiterhin genug Platz brauche.
Den Kleiderbügel aus meinem Schrank zu nehmen war in Ordnung, aber über meine Käufe zu diskutieren war der Fauxpas.
Und ich stelle es nochmal fest: ich finde mich extrem o. k..
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #113
Alle ? Nein, nicht alle ......
Das ist wie beim kleinen gallischen Dorf - es gibt immer Menschen, die dem Mainstream nicht folgen. Und stark genug sind, dies auch nicht zu tun.
Hier - wie auch im Autothread - werden gerne moralinsaure Sprüche gedroschen. Und dabei übersehen, wie die Vorbeter genau dieser "Moral" genau diese durch ihr Verhalten karikieren.
Und im Kleinen ? Toleranz wird gefordert, aber natürlich völlig intolerant lediglich dem eigenen Weltbild gegenüber.

Hier fragt eine junge Frau nach wie wir ihr Problem bewerten. Klar bekommt sie nun die unterschiedlichen Standpunkte zu lesen. Kritik an ihrem Verhalten, an dem ihres Freundes oder auch den Tipp an beide, sich zu entspannen und den jeweils aanderen so zu akzeptieren, wie dieser eben ist. Auch Fragen zu ihrem Verhalten ....
Aber dann kommt es, der moralisirende Zeigefinger. Die bescheuertsten Sprüche und Parolen werden selbst von halbwegs intelligenten Menschen rausgehauen. Das grenzt teilweise an Hexenverfolgung. Nein, nicht alle beteiligen sich - aber die Schreihälse erfahren kaum Widerrede.
Ja, das Forum bildet hier genau ab, wie die Welt der "social media" eben funktioniert. Facebook lässt grüssen ....
Herzlichsten Dank auch an Dich, lieber Tom26. :)
Vielleicht hinterfragt sich die "social media" Fraktion auch mal. Ich denke aber eher nicht, weil sie keine anderen Meinungen zulässt und sich selbst für unfehlbar hält.
 
  • #114
Weiß Gott, warum manche so Spaß am bashing haben. Ich weiß für mich, dass ich nicht der üble Mensch bin, zu dem ich hier degradiert werde.
Das stimmt doch nicht. Keiner hat dich zum "üblen Menschen degradiert", was soll die Dramatik?

Dein Konsumverhalten wird hinterfragt, das ist alles. Und du gibst ja auch selbst zu, dass es Kompensation ist. Du fühlst dich besser und schöner, wenn du konsumierst.

In Bezug auf Selbstwert und Akzeptanz bist du schon sehr weit gekommen, aber das sollte trotzdem nicht dazu führen, dass du andere Meinungen total ausblendest und abwertest. Wenn du mittlerweile glücklich mit dir selbst bist, kannst du auch das mal stehen lassen und darüber nachdenken, ob was dran ist.
Ich denke aber eher nicht, weil sie keine anderen Meinungen zulässt und sich selbst für unfehlbar hält.
Zum Glück trifft das ja auf Tom und Holly überhaupt nicht zu.
 
  • #115
Herzlichsten Dank auch an Dich, lieber Tom26. :)
Vielleicht hinterfragt sich die "social media" Fraktion auch mal. Ich denke aber eher nicht, weil sie keine anderen Meinungen zulässt und sich selbst für unfehlbar hält.

Ich gehöre der Social Media-Fraktion an. Für mich hat sich aber als wohltuend erwiesen 0 Freunde auf FB zu haben, ich bin da nur gruppenmäßig aktiv. Instagram vernachlässige ich derzeit extrem. Ich halte mich definitiv nicht für unfehlbar, lasse andere Meinungen auf mich wirken ohne zu bewerten. Ich konsumiere sehr gerne, gehöre aber zu den Menschen bei denen man den Schlitz im Rücken fühlen kann 😉, sprich ich kaufe nichts was ich nicht brauche und das Übrige halt so günstig wie möglich. Was ich bei dir, liebe @Hasendompteur nicht sehe. Ich sehe leider nur einen Menschen der sich selbst nicht gerecht wird und dies zu kompensieren versucht. Das kann m.E. nur in die Hose gehen. Etwas zu kaufen macht nicht glücklich. Glücklich kannst du nur werden wenn du dich annimmst wie du bist. Alles Gute für Dich!
 
  • #116
Also ich finde ja schon, dass Kaufen ab und an sehr glücklich machen kann😉
Liebe FS, ich kann Dir nur sagen, dass Du auf einem sehr guten Weg bist, Du reflektierst Dein Verhalten und suchst Erklärungen. Das ist doch absolut perfekt.
Wenn meine Hündin, die seit 13 Jahren an meiner Seite ist, verstirbt, dann herrscht hier Ausnahmezustand und jeder, der das nicht versteht, wird sofort ausgemustert.
Zu Deinem Konsumverhalten kann ich nur sagen, dass ich es auch von mir kenne.
Es sind diese kleinen oder gerne auch größeren Belohnungen, die man meint zu brauchen. Frage nicht, wie viele ungetragene Kleidung und Schuhe ich in meinen Schränken hatte und bin immer in Jeans und Shirt in meine Praxis.
Kennst Du den Film „In den Schuhen meiner Schwester“ mit Cameron Díaz? Ich hoffe, der Titel ist richtig😳
Ist schon etwas länger her, aber ich fand ihn herbe gut ...
Lass Dich nicht unterkriegen, Du bist auf einem sehr guten Weg!
 
  • #117
ch habe auch mit meinem Partner gestern kurz darüber gesprochen...... Sachen gibt´s. :) ... Vielleicht hinterfragt sich die "social media" Fraktion auch mal....
Vielleicht hinterfragt sich die Hysterikfraktion auch mal, warum sie überstürzt solche Threads aufmacht und dann immer Friede- Freude-Eierkuchen-nix los ist, sowie sie das nahegelegende tut: einfach mal "kurz" mit dem Partner drüber reden.

Ich denke aber eher nicht, weil sie keine anderen Meinungen zulässt
Das denke ich auch von der Hysterikfraktion - kompetent Leben geht einfach nicht. Es muss aus jeder nur denkbaren Ecke Aufmerksamkeit herausgefegt werden. Egal warum und womit.
 
  • #118
Erst völlig hysterisch einen Thread auf machen, dann alle beschimpfen, die nicht im gewünschten Sinn antworten und dann ist alles auf einmal ganz harmlos. Friede Freude Eierkuchen
Ist es nicht wunderbar.
Auf zur nächsten Shoppingrunde, es gibt Mäntel. Sicher besonders exklusiv.
Oder eine Runde bei der Stylistin zur Auffrischung der Fassade, geschminkt, poliert und makellos.
 
  • #119
Erst völlig hysterisch einen Thread auf machen, dann alle beschimpfen, die nicht im gewünschten Sinn antworten und dann ist alles auf einmal ganz harmlos. Friede Freude Eierkuchen
Ist es nicht wunderbar.
Auf zur nächsten Shoppingrunde, es gibt Mäntel. Sicher besonders exklusiv.
Oder eine Runde bei der Stylistin zur Auffrischung der Fassade, geschminkt, poliert und makellos.
Ich habe mir diese Saison 3 Mäntel gekauft. Weil es endlich mal welche gab, die passen und gut aussehen. Und ich Lust drauf hatte. Mich reizt es ja auch manchmal, hier einen Threat zu erstellen. Und dann zuzusehen. Corona bedingt hat man ja oft Zeit übrig. Und es gibt jede Menge Themen, die noch nicht bearbeitet wurden.
 
  • #120
Zur Diskussion stehen auch immer wieder die Preise der Klamotten, die in seinen Augen viel zu hoch sind. Nach seiner Aussage darf z. B. ein shirt nicht über 100 Euro kosten. Ich finde, wenn es gefällt darf ein Kleidungsstück auch deutlich teuerer sein. Wie seht Ihr das
War offensichtlich eine rhetorische Frage. Ist der Fernseher kaputt?
Gerne.
Ich habe seit jeher ja große Probleme mit meinem Äußeren und ich hatte in diesen Kaufmomenten mal diese seltenen Wow Effekte. Und fand mich endlich mal schön.
Wie schade, dass du die Sachen dann nicht trägst. Aber alles kann man eben nicht kaufen.
Wobei die ja wiederum nicht deinem Typ entsprechen.
dass gerade die stylischen Klamotten ungetragen im Schrank hängen und diese Kleidung mir auch gar nicht entspricht. Ich werde hier ja so falsch eigeschätzt.
Inwiefern wirst du denn falsch eingeschätzt? Du siehst dich selber als leidenschaftliche Konsumentin, die alles mögliche braucht und haben will und das auch so beibehalten will und ihre Gründe dafür hat.
Passt doch.
 
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