• #121
@ Eischeff
Danke - völlig stimmig bis auf :

es zur Wahrheit zu definieren, dass ich mein Geschlecht frei wählen kann,

In meinen Augen entspricht es der Wahrheit, dass ich mein - mir zugehöriges Geschlecht frei wählen kann bzw. eher, dass mir von "Mutter Natur" vorgegeben wurde, welches Geschlecht mich letztendlich wirklich anspricht ...
Diese - für mich eine der ureigensten Wahrheiten - lässt sich für einen Menschen kaum auf Dauer verleugnen ... zumindest sind die Wenigsten damit glücklich, wenn sie sich verbiegen müssen, um der Norm zu entsprechen.

Damit aber tatsächlich als Selbstverständlichkeit umzugehen, ohne provokative Selbstdarstellungen zu inszenieren ... Blicke, Getuschel ect. einfach zu ignorieren, die Einstellung : "Nehmt mich, wie ich bin - oder lasst es" ... Darin zeigt sich dann die wahre Stärke/das in sich selbst ruhen, sich mit sich wohl fühlen - Somit sende ich eine gänzlich andere Präsens aus.

Was mich gedanklich dann wieder auf ganz dünnes Eis führt und zu dem Punkt, an dem ich unterscheiden können muss : Zwischen Menschen, die nur ihr eigenes Ego im Blick haben, ohne Rücksicht auf Verluste, ohne jegliche Emphatie - und Denjenigen, die einfach nur sie selbst sein wollen - um jeden Zentimeter Lebensraum ringend, aber niemals über die Befindlichkeiten - gar über die Schwachstellen/Verletzlichkeiten Anderer hinwegehen würden ...

Diese Nuancen zu erkennen ist alles andere als einfach ... Charisma - und sei es auch noch so trügerisch - kann überwältigend sein ... um so ernüchternder der Blick hinter die Kulissen ...

Wohlbemerkend, dass ich mich bereits wieder mit einem Thema beschäftige, dass längst abgschlossen schien ...
 
  • #122
In meinen Augen entspricht es der Wahrheit, dass ich mein - mir zugehöriges Geschlecht frei wählen kann bzw. eher, dass mir von "Mutter Natur" vorgegeben wurde, welches Geschlecht mich letztendlich wirklich anspricht ...
Diese - für mich eine der ureigensten Wahrheiten - lässt sich für einen Menschen kaum auf Dauer verleugnen ... zumindest sind die Wenigsten damit glücklich, wenn sie sich verbiegen müssen, um der Norm zu entsprechen.

Selbstverständlich gibt es zwischen den Polen Frau und Mann Menschen die hormonell z.T. auch weitergehend biologisch eben nicht eindeutig Frau oder Mann sind. Diesen Menschen soll es auf jedenfall überlassen bleiben inwiefern sie ihr Geschlecht definieren und z.B. operativ und/oder mit Hormontherapie unterstützten oder eben nichts verändern.

Dies alles stützt sich aber auf biologische Wahrheit.

Die Genderwissenschaften definieren daneben aber das Geschlecht als soziales Konstrukt. Z.B. eine Frau ist weniger aus biologischen Gründen eine Frau, sondern weil sie dazu gesellschaftlich geprägt bzw. erzogen wurde.

Die neue Wahrheit soll sein, dass sich diese Frau davon durch freie Wahl ihres Geschlechts emanzipieren kann. Z.B. Homosexualität oder Asexualität werden dadurch quasi von einer sexuellen Orientierung in den Rang eines Geschlechts gehoben. Das gilt auch für ganz besondere Fälle wie Objektsexualität (Liebe zu Gegenständen).

Im Grunde ist die Diskussion darüber nur ein Störfeuer welches von anderen relevanteren Themen ablenkt. Wäre nicht der damit verknüpfte Wahrheitsanspruch würde ich so etwas tatsächlich tolerieren aber der Versuch die Wahrheit zu verbiegen verhindert dies.
 
  • #123
Die Genderwissenschaften definieren daneben aber das Geschlecht als soziales Konstrukt. Z.B. eine Frau ist weniger aus biologischen Gründen eine Frau, sondern weil sie dazu gesellschaftlich geprägt bzw. erzogen wurde.
Naja, was daran Wissenschaft sein soll ......
Ich habe neulich eine solche "Wissenschaftlerin" mit Genuss aufs Glatteis geführt. Die hat mir ähnliche Dinge "erklärt", wie du sie gerade ausgeführt hast. Daraufhin habe ich erklärt, dass ich ein Bär wäre. Meint sie, nein, Bär wäre kein Geschlecht. Meine ich: Mir doch egal, wenn sie ein Mann sein kann, dann bin ich ein Bär. Und sie nicht. Worauf sie zurückfragt, warum sie kein Bär sein könne.... Meine ich ganz trocken: Weil sie keine Haare auf der Brust habe .....

Für so einen Quatsch werden Steuergelder verschwendet. Weil wir ja auch keine armen Rentner haben, die das Geld benötigen würden. Irgendwo stimmt es doch nicht mehr.

Ich halte es da eher mit meinem Stieftöchterchen. Aus ihrem Freundeskreis hat neulich ein Typ gemeint "Wir dürfen keinen Alakohol mehr trinken. Wir sind nämlich schwanger." Darauf meine "Kleine" ganz trocken: "Man sieht es" ... und hat ihm die Wampe getätschelt.
 
  • #124
Daraufhin habe ich erklärt, dass ich ein Bär wäre. Meint sie, nein, Bär wäre kein Geschlecht. Meine ich: Mir doch egal, wenn sie ein Mann sein kann, dann bin ich ein Bär. Und sie nicht. Worauf sie zurückfragt, warum sie kein Bär sein könne.... Meine ich ganz trocken: Weil sie keine Haare auf der Brust habe.

Damit wäre ich vorsichtig, jedenfalls wenn ich nicht von bestimmten Männern angesprochen werden will ;) . Google mal bear community. Auch Körperbehaarung passt dazu.

Gender Lehrstühle durch ziehen heute die Hochschullandschaft. Größere Unternehmen haben Diversity Beauftragte. Der Einfluss der Gender Studies ist nicht gering.

Welche Interessen z.B. hinter der * Schrift stecken könnten hatte ich weiter oben erörtert. Schulbuchverlage leben von solchen Veränderungen und gerade die Bertelsmann Stiftung ist im Bildungsbereich beratend sehr einflussreich.
 
  • #125
Die Genderwissenschaften definieren daneben aber das Geschlecht als soziales Konstrukt. Z.B. eine Frau ist weniger aus biologischen Gründen eine Frau, sondern weil sie dazu gesellschaftlich geprägt bzw. erzogen wurde.

Was dieser - in meinen Augen ebenfalls - völlige Blödsinn soll, leuchtet mir auch überhaupt nicht ein.
Entwicklungsgeschichtlich spreche ich "Gender" eine - damalige - gewisse Berechtigung keineswegs ab. Mittlerweile stellen sich die heutigen "Ideen" aber als dermassen überzogen dar, dass ich darüber nur noch den Kopf zu schütteln vermag.

Was hindert eine Frau daran, zu sich selbst als Frau zu stehen ? (Ohne den Aspekt : "Falsche Seele im falschen Körper")
Wer bitte benötigt denn dazu "wissenschaftliche" oder politische Unterstützung ?
Anscheinend begegnete ich noch nie einer "Hardcore-Feministin" ...

Wichtig ist mir, dass ich dieselben gesellschaftlichen Pflichten, Rechte und Möglichkeiten habe, unabhängig davon, ob ich nun Mann oder Frau bin; als gleichberechtigt angesehen werde ...

Anstatt sich mit der Thematik "geschlechtsgerechter" Sprache auseinanderzusetzen, sollte wohl eher der Fokuss auf allgemeingültige, respektvolle Umgangsformen gelegt werden.
Da bringen ein - wieder selbstverständlich werdendes - : "Bitte, Danke, Verzeihung" etc., die Gesellschaft wesenlich weiter, als die Pflicht auf irgendwelche "Endungen" in Mann/Frau - Bezeichnungen zu achten ...
Gut, selbst den Sinn der "Frauenquoten" verstand ich nie so recht ...
Genau genommen klafft damit die "Schere zwischen Mann und Frau" doch vielmehr auseinander, als das es zu einem tatsächlichen Miteinander führt.
Der Mann verkörpert seine Stärken und Schwächen, die Frau ebenso - das ist natürlich und ergänzt sich im Grunde perfekt.
Sorry - die meisten der letzten Naturvölker wissen dies instinktiv immer noch ...

Und bitte - es möge niemand auf die Idee kommen, bei einem meiner nächsten Festivals geschlechtsspezifische Dixie-Toiletten aufzustellen ...
 
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