• #91
Schade finde ich es, dass die FS es so wenig verstehen kann.
Auch hier sehe ich ein wenig das Positive, liebe Lionne.
Immerhin versucht sie es, hat vielleicht die eine oder andere Anregung mitnehmen können. Ja, sie muss selbst entscheiden, ob sie mit seinem Beruf leben kann.
Was ich der FS hoch anrechne - sie schreibt sofort, dass er sich immerhin einmal am Tag bei ihr meldet. Stellt den Mann nicht als "Idioten" dar, sondern rückt ihre eigene Unsicherheit ins Licht.
Ja, liebe FS , unsicher darfst du sein. Gleich zu Beginn derartige Umstände. Allerdings - für sehr viele Männer ist Loyalität ein hohes Gut. Zeige und gib ihm diese - und du hast einen grossen Vorsprung erarbeitet.
 
  • #92
Schade finde ich es, dass die FS es so wenig verstehen kann. Da bin ich der Meinung, dass sie auch längerfristig mit einem Menschen, der so beruflich flexibel sein muss, nicht glücklich wird.
Erschütternd sind so etliche Posts, da wird Kontrolle verlangt, Anrufe im Krankenhaus (?!!!), Lügen, Manipulation unterstellt, und das übliche von Paralleldating... Bis er wollte nur Sex😴

Ich kann da auch nur noch staunend mitlesen. Meist kann ich mich ja irgendwie in andere Denkweisen noch hineinversetzen, hier fehlt mit das völlig.

Irgendwie fühlen sich in dieser Pandemie mittlerweile lauter Berufsgruppen nicht mehr genug beachtet, weil sich ihre Arbeitsweise ändert und sie dann vermutlich mit der notwendigen Flexibilität einfach komplett überfordert sind. Egal, ob Kindergärtnerin, LKW-Fahrer oder Verkäuferin.

Natürlich ist das auch bei einem Stationsleiter im Krankenhaus sein "normaler Job", was die Aufgaben anbelangt. Aber wenn dann der Stationsleiter bei mehr Patienten und mehr Hygieneregeln gleichzeitig immer mehr kurzfristig ausfallende Mitarbeiter kompensieren muss und lauter Patienten auf der Station liegen hat, bei denen auch der Krankheitsverlauf diffus ist, ist für mich völlig offensichtlich, dass der vor völlig anderen Herausforderungen steht als der LKW-Fahrer oder die Kindergärtnerin. Aus meiner persönlichen Perspektive stehen wir da vor einem gesamtgesellschaftlichen Scherbenhaufen, bei dem diese Folgeschäden jetzt schon weit gravierender sind als Corona.

Pragmatisch betrachtet bleibt für mich die Situation völlig nachvollziehbar und natürlich muss sich die FS überlegen, ob sie mit einem Partner klarkommt, der am Anfang der Beziehung erstmal nicht voll verfügbar ist und potentiell immer wieder mal eine Priorität auf dem Job hat und nicht auf "ich bin immer verfügbar".
Die üblichen "er hat eine andere"-Geschichten sind hier aus meiner Sicht einfach lächerlich. Natürlich nie völlig ausgeschlossen, aber genauso wahrscheinlich könnte ja auch die FS noch zwei weitere Verehrer parallel haben und hier erstmal dreispurig fahren...
 
  • #93
Wo ich die FS verstehe ist, dass sie Angst hat.
Weil man das Pflänzchen einer Verliebtheit nicht giessen kann.

Und ihr sind so die Hände gebunden, aktiv mitzugestalten...gefühlt

Positiv, er meldet sich ja noch

So würde ich die Zeit abwarten
 
  • #94
Da ich auch mit Ärzten arbeite, würde ich auch sagen, die Geschichte wird wohl stimmen. Oder er wär wirklich extrem unverschämt, sowas als Lüge aufzutischen. Meine Ärzte haben grad extrem viel zu tun, keine Zeit für irgendwas, wenn sie mit COVID beschäftigt sind (kommt natürlich aufs Fachgebiet an). Klar nutzen viele, die daten, ihren Job auch als Ausrede, dass sie keine Zeit mehr haben, aber da fahren sie meist schnell ihre Nachrichten runter bis Null, und er meldet sich doch weiterhin. Ich würde einfach abwarten und ihm glauben. Die Situation ist eben grad eine Ausnahme.
w, 37
 
  • #95
Mir geht es genauso.
Inklusive der gesamten Vorwürfe.

Und was ist sein Fehler? Er datete vor ein paar Wochen, als alles noch einigermaßen "normal" war - und traf eine für ihn interessante Frau.
Er hat den Kontakt gehalten, aufgebaut, bis seine Station zur Covid-19 Station wurde.
Er hält trotz Stress nach wie vor Kontakt, antwortet - nur etwas weniger intensiv.
Er bittet um Verständnis...
Über den latent aggressiven Ton wundere ich mich auch. Es ist nicht jeder mit einem Arzt verheiratet und es arbeitet auch nicht jeder in einem Krankenhaus.
Nichts gegen medizinisches Berufe -- mir ist einfach aufgefallen, dass ein großer Teil der Diskussion, die hier in der Tat etwas aggressiv geführt wird, sich darum dreht, zu verdeutlichen, dass a) medizinisches Personal den schwersten Job in der Gesellschaft hat und gefälligst(!) alle Respekt davor haben sollten (plus Erklärungen für die unwissenden Nicht-Mediziner), dass darauf b) von den Nicht-Medizinern Zustimmung oder Rechtfertigung erfolgt, und c) die Frage, ob es unvorstellbar und unmöglich ist, einen Covid-19-Stationsleiter zu küssen bzw. als solcher zu daten (plus die Diskussion, ob er damals schon einer war). Diese ganzen Vorwürfe und (Selbst-)beweihräucherungen ....

Dabei geht es doch nur darum, dass er gerade nach eigener Aussage viel zu tun hat und aufgrund der beruflichen Belastung wahrscheinlich abgelenkt ist, weniger Zeit als sonst üblich hat (oder auch nicht üblich, siehe die Diskussion darüber, ob man allgemein überhaupt eine Beziehung mit einem Menschen eingehen sollte, der im Krankenhaus mit allgemein anscheinend wenig Zeit und wechselnden Dienstplänen arbeitet) und mit den Gedanken woanders ist.

Letztendlich sind die drei simplen Fragen doch nur, ob sein Zurückziehen mit seinem Job und momentanen Arbeitsalltag erklärbar ist (wie er selbst behauptet), ob sie ihm das glauben soll und wie sie reagieren sollte, also ob sie Verständnis haben und sich gedulden oder es beenden sollte.

Er hat als Begründung für sein Verhalten seinen Job genannt. Warum muss man jetzt hieraus wieder eine verbittert geführte Corona-Berufe-Diskussion machen? Die Frage ist doch, ob die FS ihm glaubt und es ok für sie ist, sich zu gedulden und Verständnis für seine Lage zu haben (falls sie es nicht für eine Ausrede hält). Ich finde, man kann das ganz unabhängig von der aktuellen Situation und dem medizinischen Beruf an sich diskutieren, warum den Fokus darauf legen?
Soll man dem Gesagten glauben oder kontrollieren? Wirkt er wie ein integrer, ehrlicher Mensch? Wie sind die Gefühle zwischen den beiden? Wie ist die Kommunikation? ....

Es läuft alles darauf hinaus, ob sie ihm persönlich glaubt oder nicht, und ob sie mit dem Zustand (weniger Aufmerksamkeit) umgehen kann. Ggf. dann noch die Frage, was ein angemessener, netter Umgang damit wäre.
 
  • #97
Dennoch meldet er sich mindestens 1x täglich, auch mit netten Emojys, für mich ist es jedoch trotz allem Verständnis schwer damit umgezugehen, da ich mich an ihn schon so gewöhnt habe ... Corona ist eine Ausnahmesituation und macht alle fertig, ich weiß dennoch nicht, wie ich mich weiter verhalten soll ... manchmal kommen auch intiativ Nachrichten von mir, wenn ich vorsichtig schreibe ich vermisse dich oder dass ich an ihn denke, kommt ein "ich dich auch", intiativ von ihm derzeit nicht, jedoch Emojys mit Küsschen oder Gesichtern.
Was meint ihr, sollte ich einen Gang zurück schalten, und ihn einfach lassen über diese schwierige berufliche Zeit, oder ist es eine Taktik , um sich von mir zurück zu ziehen? Seit ich geschieden bin und sehr perfide abserviert wurde, sehe ich schnell und gern Gespenster .... erwarte ich zu viel, wenn ich mir wünschen würde, er schriebe bald wird das wieder wie es war, etc ...

Nachtrag: Nachdem ich den Eingangspost nochmal gelesen habe, geht es noch nicht einmal primär um die Frage, ob die FS ihm glaubt, dass er wirklich auf der Corona-Station arbeitet, dort viel zu tun hat und sich deswegen weniger meldet -- sie zweifelt gar nicht an, dass er aufgrund der Ausnahmesituation mehr als sonst zu tun hat.

Die Frage -- und letztendlich ist das natürlich individuell von Mensch zu Mensch verschieden, hier kann es nur Meinungen und Erfahrungen geben -- ist eher, ob man trotz beruflichem Stress Zeit für die Pflege/den Aufbau einer Beziehung hat bzw. sich nehmen sollte. Die Frage ist, wie ein verliebter Mensch handelt: Wird er trotz Zeitmangel, Stress und Sorgen an die Geliebte denken und sich melden? Oder ist es plausibel/normal, den Kontakt zu reduzieren, aber trotzdem weiterhin interessiert zu sein? Muss sich ein verliebter Mensch oft und auf süße Art melden?

Sehr interessant finde ich auch die Frage, ob eine Beziehung/Sex/Zärtlichkeiten sich angesichts von beruflichem Stress positiv-kräftigend oder negativ-belastend auswirkt. Also genießt ein "wirklich" verliebter Mann die Zweisamkeit mit der Geliebten und empfindet sie als Kraftquelle -- oder raubt das "Kümmern" um die Geliebte zusätzlich Energie und muss daher heruntergefahren werden? Soll die Geliebte am Ball bleiben und immer wieder aktiv auf ihn eingehen -- oder sich abwartend zurückziehen?

Leute, die FS hat doch Verständnis für die Corona-Ausnahmesituation, davon muss sie doch gar nicht überzeugt werden! Es geht eher um die Kommunikation mit dem Mann und darum, wie sich (verliebte) Menschen angesichts von beruflichem Stress und wenig Zeit verhalten -- und wie Partner damit umgehen.
 
  • #98
man kann das ganz unabhängig von der aktuellen Situation und dem medizinischen Beruf an sich diskutieren, warum den Fokus darauf legen?
Andererseits, warum sollte man die aktuelle Situation dabei nicht diskutieren? Irgendwo hängst du dich auch sehr rein in die Diskussion.
Ich verstehe zwar diese Vehemenz hier teilweise auch nicht, aber dann halte ich mich eben raus, wenn es mich stört.
medizinisches Personal den schwersten Job in der Gesellschaft hat und gefälligst(!) alle Respekt davor haben sollten
Sorry, aber das kann ich nicht rauslesen. Womöglich kam das ansatzweise bei einem Beitrag vor, aber dass sich hier insbesondere darauf fokussiert wurde, allen zu erklären, dass Pfleger/Mediziner der härteste Job der Welt wäre, sehe ich nicht.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass eine ständige Verfügbarkeit aufgrund von Notfällen, bei gleichzeitigem Personalmangel, eine sehr harte Situation ist. Das erleben viele Mediziner.
Nur weil jemand einen Beruf gewählt hat, aus Leidenschaft z.B., weil er anderen Menschen gerne hilft z.B., oder als Soldat, weil ihn Taktik und Selbstverteidigung reizen, bedeutet das nicht, dass diese Personen mit sämtlichen Nahtoderfahrungen zurecht kommen können, oder müssen.
Das können auch Feuerwehrmänner nicht immer usw. usf.
Auch die haben psychisch damit zu kämpfen, wenn einer zermalmt im Auto hängt. Dennoch helfen sie.
Ich finde es unfair dann zu sagen, sie bräuchten sich nicht beschweren, haben ja den Beruf gewählt.
Das könnte man dann auch zu Zugführern sagen, die sich beschweren, wenn sich mehrfach einer vor den Zug wirft.
In einem deiner Beiträge lese ich, dass du dem Date der FS vorwirfst, er würde sich beschweren. Dabei ist das gar nicht der Fall. Die FS wundert sich, über den geringeren Kontakt in den letzten zwei Wochen. Das trotz Erklärung.
Du würdest nicht mit der Situation klar kommen, andere hätten Verständnis. So einfach ist das.
 
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  • #99
Im allgemeinen bin ich meistens auf deiner Seite liebe @realwoman, aber den Bekannten der FS jetzt als ‚überforderten Bubi‘ zu bezeichnen finde ich in der Situation doch reichlich unverschämt und herzlos.

Auch Ärzte und Pfleger müssen psychisch jeden Tag damit umgehen können zahllose Menschen am Corona-Virus sterben zu sehen.
Das steckt nicht jeder einfach so weg, und ich bin dankbar für jeden Arzt und jeden Pfleger/in, die stundenlang vermummt und in Maske (oft schwitzend und selbst kaum Luft kriegend) Schwerstarbeit am sterbenden Patienten ausüben.
Da ich selbst eine Atemwegserkrankung habe, bin ich froh um jede Minute in der ich die Maske nicht tragen muss.
Das stundenlang tun zu müssen und Menschen sterben zu sehen würde mich nach einem Tag schon an meine Grenzen bringen.

Natürlich muss sie ihn nicht bekochen oder bespassen, aber wenn ich einen Bekannten oder Verwandten hätte, der in der momentanen Situation steckt, würde es mir eine Freude bereiten ihm einen selbstgebackenen Kuchen vorbeizubringen oder vor die Tür zu stellen.

Einfach als liebevolle Geste. Mehr nicht.
 
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  • #100
Die FS sollte einfach zwei Punkte prüfen:
  1. 1. Ist der Mann aus ihrer Sicht glaubwürdig?
  2. 2. Kann sie sich mit dem aktuellen Zustand der Kennenlernphase auch noch für einen Zeitraum von ein paar Monaten zufriedengeben?
Beantwortet sie eine dieser Fragen mit "Nein", sollte sie einfach den Kontakt beenden und ihn in Ruhe lassen. Auch, weil für mich völlig schlüssig ist, dass Stationsleiter im Krankenhaus momentan anderes im Kopf haben, als sich mit misstrauischen Frauen zu belasten oder solchen, die eben einfach grundsätzlich ein engeres Kontaktbedürfnis haben.
 
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  • #101
Im allgemeinen bin ich meistens auf deiner Seite liebe @realwoman, aber den Bekannten der FS jetzt als ‚überforderten Bubi‘ zu bezeichnen finde ich in der Situation doch reichlich unverschämt und herzlos.
Es geht mir nicht darum, jemand zu bashen, sondern darauf aufmerksam zu machen, dass bestimmtes Verhalten zum bestimmten Ergebnis führt. Das bedeutet, es gibt Situationen, wo man zu 99 % das Ergebnis voraussagen kann.
Ich habe schon am Anfang erwähnt - wir können hier selbstverständlich nur Vermutungen äußern. Die FS "kennt" den Mann am besten von uns. Ich traue ihr zu, genug Intelligenz und Erfahrung zu haben, um gewisse Situationen einschätzen zu können. Irgendwas wurmt sie, irgendwas spürt sie und kann nicht einordnen.
Wir hatten hier vor kurzem ein Tread, wo Mann sich über Weihnachten nicht gemeldet hat, viele Antworten waren "lass ihm Zeit, dränge ihn nicht". Letztendlich hat er sich nicht mehr gemeldet.
Ich lese hier eine Zeitlang mit, ich habe bloß einen einzigen positiven Ausgang in der ähnlichen Situation mitbekommen, alle anderen wurden entweder direkt oder auf Anfrage abserviert oder geghostet.
Hier könnte ähnliche Tendenz sein. Natürlich verliert sie auf einer Seite nichts, wenn sie etwas wartet, aber andererseits man möchte nicht in der Warteposition sitzen, es geht auch darum, dass man vielleicht enttäuscht und schlecht gelaunt ist, nach einigen solchen Erlebnissen ist man auch in gewisser Weise ernüchtert, desilusioniert, vielleicht überträgt sich das auch auf andere Kandidaten, die "normal" sind, oder man hat letztendlich auch irgendwann mal keine Lust zu daten, weil man sich solche Erfahrungen ersparen will. Es ist menschlich und normal.
Vielleicht ist der Mann tatsächlich momentan nur extrem beschäftigt, es passt dann trotzdem nicht, wenn die FS ehe kuscheliger Typ ist, die viel Nähe möchte/braucht.
 
  • #102
aber dass sich hier insbesondere darauf fokussiert wurde, allen zu erklären, dass Pfleger/Mediziner der härteste Job der Welt wäre, sehe ich nicht.
Ich meinte pathetische Beiträge, die in diese Richtung gehen:
Einmal abgesehen davon, dass er den schwierigsten Job ausführt, den es derzeit gibt [...]
Bist du Einzelkind, endlos verwöhnt, kein bisschen erwachsen? Ich fasse es nicht!
Es ging doch bei der Frage der FS gar nicht darum, dass sie kein Verständnis für den Beruf hat. Es ist vielleicht oft ein harter Job, aber auch andere Menschen haben mal Stress. Die Frage ist doch, ob es dann verständlich ist, das Verhalten zu ändern und den Kontakt zu reduzieren, zu entromantisieren.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass eine ständige Verfügbarkeit aufgrund von Notfällen, bei gleichzeitigem Personalmangel, eine sehr harte Situation ist. Das erleben viele Mediziner.
Ja, allgemein viele Probleme im Gesundheitswesen. Aber die Leute wollten den Job und viele daten trotzdem und führen Beziehungen und haben ein Privatleben und Freizeit. Glaube ich. Hoffe ich ... Das kann doch keine General-Entschuldigung für alles sein, nur das meinte ich. Und das bezog sich nicht so sehr auf den Date-Partner, sondern die Meinungen hier.
Ich finde es unfair dann zu sagen, sie bräuchten sich nicht beschweren, haben ja den Beruf gewählt.
Das könnte man dann auch zu Zugführern sagen, die sich beschweren, wenn sich mehrfach einer vor den Zug wirft.
Das Soldaten-Beispiel war zugegebenermaßen etwas provokativ, beruht aber auf Gesprächen mit jungen Soldaten mit m.M.n. fragwürdiger Einstellung. Das mit dem Zugführer ist was anderes, da ist der Umgang mit Tod nicht Teil der Jobbeschreibung. Ein Mediziner sollte allgemein emotional damit umgehen können. Jetzt gerade ist es kein grundlegend schlimmerer/ehrenwerterer Beruf, nur eben viel mehr davon, sozusagen. Bezog sich auf die apologetisch-verehrenden Kommentare zum Medizinerberuf, die doch nichts mit der Frage zu tun haben.
In einem deiner Beiträge lese ich, dass du dem Date der FS vorwirfst, er würde sich beschweren.
Ich meinte eher, dass ich es schade/unverständlich finde, dass der Thread zu einem empörten Aufschrei der Mediziner(-Freunde) geworden ist, die über die Details von ihrem Alltag klagen bzw. darauf verweisen. Ist ja ok, aber .... naja, egal.
Du würdest nicht mit der Situation klar kommen, andere hätten Verständnis. So einfach ist das.
Nein, das hast du falsch verstanden. Ich meinte sofort, dass ich Verständnis für Arbeitsstress hätte und mich positiv-unterstützend verhalten würde.

Bitte jetzt wieder alle zur Frage zurück. Die Moderation.
 
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