• #1

Wie werden Alimente berechnet?

Hallo...

Hab da eine wichtige Frage und Hoffe auf einige Antworten die uns vl weiterhelfen können!

Mein Mann hat schon zwei Kinder, mit zwei verschiedene Frauen, die sind 15 und 10 Jahre alt. Wir sind verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn(4). Mein Mann MUSS Schichtarbeiten gehn damit er die Alimente überhaupt bezahlen kann. Denn ein Hauskredit oder Sonsitige Zahlungen werden nicht berücksichtigt. Ist das so Ok? Denn er verdient €1800.- zahlt davon Alimente für die zwei (350+278) Hauskredit 300, Strom 200 und Land 190.

DAnke LG
 
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  • #2
Google mal die Düsseldorfer Tabelle, dort kannst Du Dich genau informieren, wie hoch der gesetzlich festgelegte Kindesunterhalt ist.Scheint mir korrekt zu sein...

Was genau bemängelst Du, FS? Den Schichtdienst? Da können die von ihm gezeugten Kinder ja nichts für... die sind von ihm gezeugt worden, müssen somit von ihm und den Müttern auch versorgt werden.Können ja nicht den Putz von den Wänden runterknabbern und essen, oder!? ;) Man sollte nachvollziehbarerweise nur so viele Kinder in die Welt setzen, wie man sich auch finanziell leisten kann.Darauf haben Männer ja auch Einfluss... weshalb noch das 3. Kind mit Dir, wenn Dein Mann eh schon finanziell am Rudern ist?? Vielleicht anderen Job suchen, wenn er keinen Schichtdienst machen mag oder eine Fortbildung, die ihm einen anderen, besseren Job mit höherem Einkommen ermöglicht? LG
 
  • #3
Auch wenn es für Dich vielleicht bitter ist, aber Kinder gehen vor Hauskauf!

Ein Hauskauf ist ein persönlicher Luxus, den man sich leisten können muß. Oder bist Du der Meinung, die Kinder sollen hungern weil der Papa gerade baut? Vor einem Hauskauf macht man doch in der Regel einen Kassensturz und plant noch eine Reserve ein. Spätestens da hätte ihm klar sein müssen, daß er sich das Haus nicht leisten kann.
Also bleibt nur an Dir, mehr zu verdienen.

Stell Dir einfach nur vor, die zwei anderen Kinder wären Eure eigenen... dann hättet ihr auch höhere Sätze.
 
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  • #4
Hallo,

dein mann MUSS NICHT Schicht arbeiten gehen um den Unterhalt für die Kinder zu zahlen. Der Unterhalt richtet sich nach dem Jahresnettoeinkommen und wenn er weniger verdient, zahlt er auch weniger.

Die Ausgaben (Kredit und sonstiges) werden dort nicht berücksichtigt. Da muss (M)mann einfach schauen, was noch übrig bleibt.

Den Unterhalt zahlt er doch wohl schon länger und das war doch auch schon bekannt, bevor er die restlichen Verpflichtungen eingegangen ist.

m47
 
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  • #5
Liebe FS, dies ist eine knallharte Rechtsfrage. Ich bin Juristin mit Fachgebiet Zivilrecht und werde inhaltlich nichts dazu schreiben, denn Rechtsfragen gehören in die Anwaltspraxis.

Moralisch ein Hinweis. Dein Mann hat drei Kinder gezeugt. Er ist für alle drei Kinder unterhaltsverpflichtet. Er muss nach seiner Leistungsfähigkeit arbeiten und den Unterhalt für die Kinder bezahlen. Er sollte auch seine beiden ersten Kinder - da er nun mal der biologische Vater ist- regelmäßig sehen, ihnen Geschenke an Weihnachten und am Geburtstag machen und mit ihnen in Urlaub fahren. Vaterschaft ist mehr als nur Zahlmeister sein ! W
 
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  • #6
Dein (euer) Kind ist 4 Jahre. Vielleicht könntest du zum Lebensunterhalt auch etwas bei steuern. Dein Kind ist alt genug für die Kita, und du könntest dir einen Job suchen.1800 Euro sind natürlich nicht viel wenn man 3 Kinder hat.
 
  • #7
Der Düsseldorfer Tabelle liegt der Fall zu Grunde, dass eine Unterhaltspflicht gegenüber zwei Personen besteht (also ein Ex-Ehegatte und ein Kind, oder zwei Kinder). Nur in diesem "Normalfall" mit zwei Unterhaltsberechtigten kann man den Unterhalt aus derjenigen Einkommensstufe ablesen, die dem unterhaltsrelevanten Nettoeinkommen entspricht. Sind mehr als zwei Unterhaltsberechtigte vorhanden, so ist der Unterhalt aus einer geringeren Einkommensgruppe zu entnehmen.

Beispiel: Der Vater ist einer Ehefrau und zwei Kindern unterhaltspflichtig. Er hat ein Nettoeinkommen von 2.600,- €. Bei diesem Nettoeinkommen müsste er eigentlich Kindesunterhalt nach der 4. Stufe zahlen (2.301,- bis 2.700,- €). Wie gesagt, gilt die Tabelle ohne weiteres aber nur für eine Unterhaltspflicht gegenüber zwei Unterhaltsberechtigten. Da in unserem Beispielsfall aber drei Unterhaltsberechtigte vorhanden sind, wird der Vater eine Stufe herabgestuft und muss deshalb nur Unterhalt nach Stufe 3 zahlen.
Es kommt für diese Herabstufung nicht darauf an, aus welcher Beziehung die Kinder stammen. Die Geburt weiterer Kinder führt deshalb auch dann zu einer Herabstufung, wenn das neue Kind aus einer neuen Beziehung stammt.

Beispiel: Der Vater ist einer Ehefrau und einem Kind unterhaltspflichtig, insgesamt also zwei Personen. Er hat ein Nettoeinkommen von 2.600,- €. Er muss deshalb seinen beiden Kindern Unterhalt gemäß Stufe 4 der Düsseldorfer Tabelle zahlen. Bekommt er nach der Trennung von seiner Ehefrau mit seiner neuen Partnerin ein weiteres Kind, so führt dieses weitere Kind dazu, dass nun vier Unterhaltsberechtigte vorhanden sind.

Die Folge ist: der Vater wird zwei Stufen herabgestuft und muss nun für alle Kinder nur nach Unterhalt nach Stufe 2 zahlen.

Falls sogar noch mehr Unterhaltsberechtigte vorhanden sind, kommt eine weitere Herabstufung in Betracht.
Umgekehrt findet übrigens eine Heraufstufung in die nächst höhere Einkommensstufe statt, wenn weniger als zwei Unterhaltsberechtigte vorhanden sind.

Der so genannte "Mangelfall"

Jeder Unterhaltsschuldner darf einen gewissen Teil seines Einkommens für sich behalten. Dies ist der so genannte "Selbstbehalt". Bei der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern beträgt dieser Selbstbehalt 900,- €, beim Ehegattenunterhalt 1.000,- €. Nur dasjenige Einkommen, das oberhalb dieser Selbstbehaltssätze liegt, muss für Unterhaltszwecke ausgegeben werden.

Dies kann dazu führen, dass nicht genug Geld für alle Unterhaltsberechtigten vorhanden ist. In diesem Fall spricht man von einem "Mangelfall". Dieser Mangelfall kann dazu führen, dass die Unterhaltsansprüche aller Kinder - also auch der Kinder aus erster Ehe - anteilig gekürzt werden.

w52
 
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  • #8
Was soll das denn? Er MUSS zahlen und dafür MUSS er arbeiten gehen, Schichtdienst hin oder her. Statt zu jammern kannst du mal auch arbeiten gehen denn ein Kind mit 4 kann in eine KiTa gehen.
 
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  • #9
Die Frau könnte auch arbeiten gehen. Zumindest halbtags. Du hast dich mit einem Vater von 2 Kindern eingelassen. Du wusstest also vorher das er Unterhalt für seine beiden anderen Kinder zahlen muß.Und übrigens, von dem Haus jetzt haben seine beiden Kinder auch einen Erbanspruch. Schon soweit gedacht?
 
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  • #10
Dein (euer) Kind ist 4 Jahre. Vielleicht könntest du zum Lebensunterhalt auch etwas bei steuern. Dein Kind ist alt genug für die Kita, und du könntest dir einen Job suchen.1800 Euro sind natürlich nicht viel wenn man 3 Kinder hat.

LIebe FS, das hast du doch gewusst, als du ihn kennengelernt hast, das er zwei Kinder hat, was er verdient usw., oder? Vorausschauendes Denken ist immer gut!

Wie kommt ihr überhaupt mit dem Verdienst abzüglich Unterhalt zurecht?

w, die immer gearbeitet hat und vorausschauend gedacht hat
 
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  • #11
Denn er verdient €1800.- zahlt davon Alimente für die zwei (350+278) Hauskredit 300, Strom 200 und Land 190.

DAnke LG

Rechnerisch bleiben 482,00 Euro übrig plus Kindergeld, also 666,00 Euro, für 3 Personen nicht viel, m.E. liegt diese Summe unter der Summe, was einem Ehepaar mit Kind lt. H4-Tabelle zusteht. Liebe FS gehst du arbeiten? Wenn nicht, warum nicht?

w
 
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  • #12
Mein Mann MUSS Schichtarbeiten gehn damit er die Alimente überhaupt bezahlen kann.
Denn ein Hauskredit oder Sonsitige Zahlungen werden nicht berücksichtigt. Ist das so Ok? Denn er verdient €1800.- zahlt davon Alimente für die zwei (350+278) Hauskredit 300, Strom 200 und Land 190.

Liebe FS,
das ist ok so und mit dem Alter der Kinder steigen die Sätze für die Kids. Eure finanzielle Situation wird also auf Jahre noch so bleiben.
Er muss kein Haus kaufen, wohl aber Unterhalt für seine Kinder zahlen, das hat Vorrang oder wer soll das Deiner Meinung nach tun?
Ich finde, er zahlt wenig, angesichts der Kosten, die zwei Halbwüchsige verursachen. Da gibt es keinen Grund, zu jammern. Wenn das Geld nicht reicht, dann musst Du loslegen und das Familieneinkommen steigern. Männer und Frauen sollten sich das arbeiten ohnehin teilen. Wenn mal einer gesundheitlich ausfällt, ist immer noch der andere da.
Ob der Mann eine weitere Familie finanzieren kann, sollte Frau sich überlegen, bevor sie noch ein Kind mit ihm bekommt.
 
  • #13
Hallo Schwarzer Mond

Sorry- ich finde das ziemlich schräg. Dein Männe zahlt NUR für die Kinder, nicht für die jeweiligen Ex-Frauen. Kommt also ziemlich gut weg.

Glaubst Du denn dass eine Familie die Drei Kinder in EINEM Haushalt leben finanziell besser dasteht? Vergiss es. Kinder kosten nunmal Geld und wenn Du nicht arbeiten kannst oder willst müsst Ihr Euch halt einsprechend arrangieren.

Die Rechtliche Seite ist mir dabei egal- Es sind auch SEINE Kinder, Er ist dafür verantwortlich. Ich finds schäbig die eher geringen Summen für die beiden auch noch kürzen zu wollen. Vielleicht hätt er ja auch mal auf die Idee kommen können anstatt 3 Frauen zu schwängern die Zeit zu nutzen um sich eine bessere Qualifikation zu erwerben (mit 3 Kindern netto 1800 im Schichtdienst bekommt ein ungelernter). Aber diese Türe steht ja auch immer noch offen.

Für EUER gemeinsames Kind bist auch DU verantwortlich. Reicht Euch die Kohle nicht- dann geh halt auch arbeiten.

dein mann MUSS NICHT Schicht arbeiten gehen um den Unterhalt für die Kinder zu zahlen. Der Unterhalt richtet sich nach dem Jahresnettoeinkommen und wenn er weniger verdient, zahlt er auch weniger.
Nur wenn er unterhalb des Selbstbehaltes liegt! Der Unterhalt nach dem Nettoeinkommen gilt für den Ex-Unterhalt, nicht für die Kurzen.

Und auch hier gilt- weniger zu arbeiten um den KINDERN weniger zahlen zu müssen ist einfach schäbig.

PS- liebe FS: 300,- fürs Haus? ist ja billiger als die Miete!
 
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  • #14
...also manchmal frag ich mich schon...

Alleine wenn ein Mann 2 Kinder von 2 Frauen hätte, um die er sich wohl eher nicht kümmert, sondern nur zahlt, würden bei mir die Alarmglocken schrillen - da würd ich mir sicher nicht auch noch ein Kind anhängen lassen!

Und sich dann noch beschweren, dass er für die beiden Kinder Unterhalt zahlen muss - das war ja vorher bekannt, oder?

Drum prüfe, wer sich schwängern lässt, ob sich das überhaupt finanzieren lässt!
 
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  • #15
Nun mal langsam....

Wo bitte hat die FS erwähnt, dass sie nicht arbeitet???
Ihr Mann ist knapp bei Kasse, darum geht es. Leben am Minimum trotz Vollzeitjob.
 
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  • #16
Eigentlich gibt es ja nicht mehr sehr viel zu sagen und die FS hat sich leider auch nicht mehr gemeldet.

Ich finde es etwas erschreckend, wie die FS ihren Sohn über die beiden anderen Kinder stellt. Was macht die gute Frau, wenn ihrem Mann das ein drittes Mal zuviel wird, er sich auch von ihr trennt UND mit einer vierten Frau noch ein Kind zeugt. Wird sie dann mit ihm auch so viel Mitleid haben und ihm dann den Unterhalt für ihren Sohn abnehmen!

Sicher nicht!

Eine Frau sollte sehr gut aufpassen von wem sie ein Kind bekommt. Wenn ein Mann so großzügig mit seinem Erbmaterial umgeht, dann wird er nicht viele Resursen für ihr Kind aufbringen können, es sei er ist ein Großverdiener.
 
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  • #17
Du hast da einen Rechenfehler.
Dein Mann macht Schichtarbeit, weil er sich ein Haus gekauft hat, nicht weil er Kinder hat.
Das Haus ist ein Luxus, den er sich eben durch Schichtarbeit leistet.

Wenn dein Mann für seine Kinder nicht mehr zahlen müsste, dann müsste er auch für dein Kind nicht zahlen. Das möchtest du aber sicher auch nicht - oder?
Es sind seine Kinder und sie haben ein Recht auf Versorgung.
 
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  • #19
Ihr Mann ist knapp bei Kasse, darum geht es. Leben am Minimum trotz Vollzeitjob.

Das ist eben so, wenn man nicht den Superjob hat und reichlich Frauen schwängert, d.h. die entsprechenden Unterhaltspflichten hat. Dann lebt man auch mit einem Vollzeitjob am Rande des Existenzminimums.
Der Mann selber ist dafür verantwortlich seine Kinder zu ernähren, sowie die jeweilige Mutter. Die Frau, die sich als 3. von ihm schwängern lässt, trägt die Konsequenzen seines Vorlebens mit und auch die Einschränkungen, die das Leben mit so einem fortpflanzungsfreudigen, geringverdienenden Mann hat. Das sollte Frau sich vorher überlegen, nicht im Nachhinein jammern.
 
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