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Wie wichtig ist, dass er mich beim Treffen einlädt?

Hallo,
es geht darum, wie ihr denkt, ob man es als Frau tolerieren soll oder eben nicht (dann Trennung), wenn man bei den ersten Dates vom Mann nicht eingeladen wird.

Ich bitte noch darum, auf das Totschlagargument Gleichberechtigung zu verzichten, da man es doch nicht leugnen kann, dass in der Mehrzahl der Fälle, die Datingphase für Geschlechter unterschiedlich abläuft oder wie oft habt ihr von einer Frau gehört, die dem Mann dem Hof macht, indem sie ihn dauernd einlädt, ihm Blumen und Pralinen schickt und ihm in Restaurants in den Mantel hilft?
Also ;-)

Einige Male habe ich gelesen, wenn die Frau dem Mann nicht so zusagt, verdeutlicht er sein Ergebnis, indem er sie nicht einlädt, damit er ihr keinen deutlichen verbalen Korb geben muss.
 
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Für mich ist das überhaupt nicht wichtig. Ich bevorzuge sogar getrennte Rechnungen. Es steht und fällt mit dem Verlauf des Date's, will ich überhaupt, dass er für mich zahlt (= finde ich ihn so sympathisch, dass ich mir das gerne gefallen lasse?). Des Anstandes wegen verzichte ich aber auch auf eine Diskussion, wer zahlt. Wenn er sagt, er zahlt, dann soll er das tun, immerhin sind wir erwachsen und wenn nicht, dann nicht. Nur weil es eine Gentlemen Manier ist/ sein sollte, ist es aber überhaupt nicht wichtig, ob der Mann einlädt. Es ist ja irgendwo auch eine kulturelle oder sogar Generationen Frage.
 
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Es kommt darauf an, inwieweit ich mir mit diesem Mann mehr vorstellen kann. Gefällt er mir, dann würde ich es begrüßen, wenn ich von ihm eingeladen werde, wenn nicht, bezahle ich selbst. Schön und geizig geht gar nicht.
 
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Oha, mal wieder eine Dame aus den 50ern.
Sagenhaft, dass auf Gleichberechtigung immer verzichtet werden soll, wenn sie für Männer entlasten wäre.
Nur so als Gedankenanstoß: Wer die Liebe und Zuneigung eines Mannes gedanklich vom gezahlten Geld abhängig macht, hat sich selbst zur Prostituierten gemacht.
Kann Frau ja gerne tun. Nur: Die Professionellen sind meist hübscher, gepflegter und besser im Bett. Also eine harte Konkurrenz. Und die Frage, warum die Männer dann nur Sex von solchen Frau möchten und keine Beziehung, dürfte damit auch beantwortet sein.
Ich lade gerne ein und bin großzügig und meine Partnerin weiß dies auch zu schätzen, aber wenn ich für eine Frau bezahlen MUSS, geh ich lieber zum Profi.
M31
 
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Ich W46 bezahle mir meine Sachen selber, ich weiß gar nicht wie man darauf kommt, das es ein anderer bezahlen soll?
 
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Mein Ex-Mann hat mich damals bei unserem 1. Date eingeladen und ich habe mich sehr gefreut, es anzunehmen :) Es war für uns beide klar, dass wir uns weiter kennenlernen möchten.

Jeder hier sieht es natürlich anders. ICH für meinen Teil sehe die Sache so:

es ist alleine schon deswegen wichtig, dass die Herren hier differenzieren, weil so eine Abgrenzung auch dazu gut ist, dass die Frau versteht, dass kein weiteres Interesse vorhanden ist. Aber auch um das eigene Portemonnaie zu schonen. Je nach Zahl der Dates, die der Mann hat, kann das richtig ins Geld gehen, je nach dem, wo er hinfahren muss (oder will) und in welche Lokalität man hingeht. Für beide Seiten ist es also eine empfehlenswerte Sache wenn der Mann nur dann zahlt, wenn er wirklich an weiterem Kennenlernen interessiert ist.

Man sieht es dem Mann meiner Meinung nach ohnehin an, wenn die Frau nicht ganz blind ist vor lauter Wunschdenken,ob er grundsätzlich interessiert ist oder nicht. Und man sieht es ihm auch an, ob er die Frau gerne einladen möchte (!) d.h. ob die Einladung von Herzen kommt. Manche glauben sicher, die müssten das tun. Wenn der Mann es von Herzen machen möchte, dann gerne. Sonst auf keinem Fall und ja, ich würde es als Interesse-Indikator seitens des Mannes sehen.

Bei einem sehr schönen Date, das ich mal mit einem richtig netten Mann hatte (obwohl bei ihm dann kein weiteres Interesse da war, was aber nicht schlimm ist), sagte er dann schließlich als wir bezahlen wollten "Eigentlich wollte ich Dich ja einladen...". Da war mir alles klar und ich habe mein Essen selbst bezahlt. Er hätte mich gerne eingeladen wenn er an einem weiteren Date interessiert gewesen wäre und ich hätte es dann auch gerne angenommen. Aber ich möchte nicht eingeladen werden, weil jemand sich dazu verpflichtet fühlt. Überhaupt hätte ich das ihm gegenüber auch irgendwie in der Situation unfair gefunden.

Sagt eine w43
 
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Oh Gott, du machst dir ja Gedanken. Wer weiß, was er für Gründe hat, die Rechnung zu teilen. Vielleicht hat er es nicht so dicke oder er weiß nicht, wie du das finden würdest.

Wenn man aus solchen Gründen eine beginnende Beziehung beendet, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn es in der Liebe nicht klappt. Man sollte schon ausschließlich auf das zwischenmenschliche achten.

Überlege dir mal ganz rational: Wenn ihr euch super toll verstanden habt, du ihn total nett findest, und du das Gefühl hast, er könnte dich auch sympathisch finden, aber dann würde er die Rechnung nicht alleine übernehmen - wäre es da klug, ihn allein deswegen nicht mehr zu treffen? Wenn er dich nicht mag, wird er dir das schon anders zu verstehen geben.
 
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Für mich wäre es überhaupt nicht wichtig. Mir wäre erstmal auch ein ganz normaler Spatziergang im Natur völlig OK.
w
 
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In der Zeit von heute des 21. Jhd. angekommen, lädt der Mann schon lange nicht mehr die Frau ein, die Frau hat heutzutage genug Geld sich selbst einzuladen und in den Mantel möchte sie sich auch schon lange nicht mehr vom Mann geholfen werden, was ist denn das für eine Frage? (m)
 
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Ich wurde bisher immer eingeladen.

Mein Freund sagte, dass er bei Dates, die ihm nicht gefallen haben (via Internet), auf getrennte Rechnung bestand. Wenn er sich eine Fortsetzung wünschte, zahlte er gerne.

w29
 
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Das kannst du wohl nur im Einzelfall selbst entscheiden. Ich hab schon Frauen gedatet die waren zutiefst beleidigt wenn man ihre Rechnung übernehmen wollte....

Als Mann kannste da den 50/50 Joker einsetzen heutzutage...

Ich würde solcherlei Date Knigge von anno 1950 nicht unbedingt als Hauptgrund zur Entscheidungsfindung nutzen.

Lg (m)30
 
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Soetwas ist mMn keinesfalls zu tolerieren, knausern bei den ersten Dates geht mal garnicht, zeugt von einer frauenfeindlichen Grundeinstellung und davon, dass er sich nichts antun will. Ich sag ja nichts wenn ich mal beim 10. Date einen Kaffee spendiere aber den Großteil der Kosten für Freizeitgestalltung muss der Mann übernehmen.

W27 (gutverdienende Akademikerin in Führungsposition)
 
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@ 5, hervorragend auf den Punkt gebracht. Genauso ist es bei mir und meinem jetzigen Partner auch gelaufen.

1. Date, sofort Sympathie + ernsthaftes Interesse (beidseitig), am selben Abend noch eine dezente Einladung seinerseits zum Essen, Endergebnis.... immer noch zusammen u. verliebt, erster Urlaub bereits hinter uns, Pläne für eine gemeinsame Zukunft!

Er ist Gentlemen in jeder Form u. für ihn war/ ist es eine Selbstverständlichkeit mich einzuladen u. auch die Rechnung zu bezahlen, was anderes ist für ihn undenkbar... diese Erfahrung musste ich schon bei ihm machen!!

w ü50
 
Hallo,
es geht darum, wie ihr denkt, ob man es als Frau tolerieren soll oder eben nicht (dann Trennung), wenn man bei den ersten Dates vom Mann nicht eingeladen wird.

Ich bitte noch darum, auf das Totschlagargument Gleichberechtigung zu verzichten, da man es doch nicht leugnen kann, dass in der Mehrzahl der Fälle, die Datingphase für Geschlechter unterschiedlich abläuft oder wie oft habt ihr von einer Frau gehört, die dem Mann dem Hof macht, indem sie ihn dauernd einlädt, ihm Blumen und Pralinen schickt und ihm in Restaurants in den Mantel hilft?
Also ;-).

das Niveau sinkt und sinkt. Was ist denn die Intention dieses Threads? Die Frauen, die das "tolerieren"
tolerieren es und die die es nicht tun, müssen sich jemand anderes suchen.

Da wird jede Frau ihr eigenes individuelles Maß haben. Je nachdem welchen Marktwert
sie und der Mann haben.

Das ist mal wieder ein "den Mann durch öffentliches Meckern auf die richtige Spur führen, die
Frau für sie vorsieht"-Thread.

Alleine schon das Wort "tolerieren". Aus einer eigenen hohen Postion lässt man den anderen
gewähren. Das steckt in "tolerieren" drin. Frau "gewährt" dem Mann ihr Blumen zu schicken
oder verzeiht es, wenn es keine gibt. (Prinzesinnenalarm)

Ich bitte euch über die Klimaerwärmung zu reden, aber klammert bitte den CO2-Auststoß
aus. Das ist so ein Totschlagargument. Billig-Rhetorik.

Sie müssen sich mal fragen, warum "die Datingphase für beide Geschlechter unterschiedlich
abläuft". Das hat einen tieferen Sinn. (oh Wunder) Da kam kein Pralinenhersteller in den 50ern auf
die Idee "Männer sollen Frauen beschenken".

Der Mann gibt sich durch die Geschenke in die Position eines Bittstellers. Er erniedrigt
für einen paar Augenblicke seinen Status und erhöht den der Frau mit dem Geschenk.
Deswegen fühlen wir uns als Beschenkter "geschmeichelt".

Gleichberechtigung bedeutet gleiche Rechte. Niemand muss mehr der Bittsteller sein,
weil alle das gleiche Recht besitzen.

Deswegen sinkt das Niveau. Entweder sind wir im Kindergarten und Rechte und Pflichte
können je nach Situation und Gefühlslage getrennt werden ( wenn es Frau genehm ist) oder man taucht in die Erwachsenen-
welt ein, in der alle mit gleichen Rechten und Pflichten bedacht sind. So wie ursprünglich
vom Feminismus beabsichtigt.
 
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Ich (m,40) bezahle beim ersten Date immer ungefragt. Nicht aus Überzeugung, sondern weil ich weiß, dass die meisten Frauen das erwarten. Und ich kann es mir leisten, wegen den paar Euros lohnt es sich nicht zu diskutieren. Es macht bei mir einen guten Eindruck, wenn eine Frau zumindest die Bezahlung anbietet (dann kann ich immer noch großzügig ablehnen). Wenn sie das nicht tut, weiß ich, dass sie ganz selbstverständlich ausgeht, dass die Bezahlung Aufgabe des Mannes ist - das gibt Punktabzüge für Prinzessin. Sollte beim zweiten Mal keine Gegeneinladung kommen, habe ich definitiv kein Interesse mehr an der Frau. Sollte eine mal am Anfang auf getrennte Rechnung bestehen, wehre ich mich sicher auch nicht dagegen, eigentlich macht das mehr Sinn zwischen zwei erwachsenen Menschen.
 
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Mein Mann hat mich die ersten 3 Dates nicht eingeladen, bewusst wie ich heute weiß. Er wusste ja nicht , was daraus wird. Wir waren einander von der ersten Minute an sympathisch. Naja ich habe mich beschwert , weil ich es nicht in Ordnung fand.

In den Mantel hat er mir immer geholfen.

Ich glaube nicht, dass es automatisch etwas über Sympathie sagt.
Nur deswegen den Kontakt abbrechen trotz vorhandener Sympathie fände ich albern.
Ich wäre an meinem Glück vorbei gelaufen, hätte ich es getan.

Lg 33
 
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Ich lade grundsätzlich ein.. aber nur aus folgenden Grund, weil es viele andere Männer nicht mehr machen und sich so sehr gut präsentieren kann. Ein Danke an die anderen Männer ;)
 
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Also wenn der Mann mir nicht gefällt, dann bevorzuge ich auch getrennte Rechnungen, um ihm deutlich zu machen, dass da nix geht ;-)
Ich gehe oft mit Männern zum Essen aus meinem Bekanntenkreis, die alle auf mich stehen, aber so verdeutliche ich mein Desinteresse und dass ich gerne auf mich gestellt bleibe.

Ansonsten ja, ist schon wichtig, und weiß der entsprechende Mann aus ;-) Der Richtige läd dich ein, für den das Treffen was Besonderes mit dir ist.
 
Es gehört sich einfach, dass der Mann einlädt. Ich erwarte gar nicht, dass er sonstwas ausgibt, aber für einen Kaffee oder ein Eis sollte es doch wohl reichen.

Lädt mich der Mann nicht ein, diskutiere ich natürlich nicht, sondern bezahle meinen Teil anstandslos, nur ein zweites Treffen wird es nicht geben. Ich möchte nämlich einen Gentleman der alten Schule, der weiß wie man eine Frau umwirbt und keinen Geizhals als Partner.
 
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Ich als kroatische Frau habe ein großes Problem mit dieser strikten Teilung von finanziellen Ausgaben, wie sie hier in Deutschland öfters üblich ist. Nein, ich möchte nicht ständig von einem Mann eingeladen werden. Wenn ich diejenige bin, die mehr verdient wie z. B. in meiner letzten Beziehung mit einem Handwerker, dann lade ich gerne den Mann öfter ein als umgekehrt. Wenn aber der Mann wesentlich mehr Geld zur Verfügung hat als ich, empfinde ich es als Unverschämtheit, genauso viel bezahlen zu müssen wie er. Viele Menschen hier in Deutschland reden von Gerechtigkeit und meinen damit, dass beide Personen die gleiche Summer Geld bezahlen müssen, unabhängig vom Besitz und Verdienst. Aus meiner Sicht ist es gerecht, wenn - unabhängig vom Geschlecht - diejenige Person mehr bezahlt, die auch mehr besitzt.

Der letzte Mann, den ich gedatet habe, wollte eine Beziehung mit mir. Am Anfang wollte ich auch mit ihm zusammen sein. Damals wusste ich noch nichts über seine finanzielle Situation. Es stellte sich heraus, dass er sehr wohlhabend war. Trotzdem machte er nach mehreren Dates keinerlei Anstalten, mich einzuladen. Ich ging davon aus, dass er glaubte, mir wäre das wahrscheinlich unangenehm. Also sagte ich einmal zum Kellner, dass die Rechnung auf mich geht und lud ihn ein und wollte ihm auf diese Weise zeigen, dass ich nichts gegen Einladungen habe. Ich lud ihn noch zwei weitere Male ein, aber es kam trotzdem nichts zurück.. Er hat mich 2x zu Hause besucht. Ich habe ihm etwas zu trinken angeboten, und Knabbereien gab es auch. Ich war ebenfalls 2x bei ihm, aber beide Male waren die Schränke leer. Wir gingen dann in die Stadt um uns zu versorgen, und ich musste alles selbst bezahlen.

Ein Mann aus einem ähnlichen Kulturkreis würde sich schämen, mehr Geld von einer Frau mit niedrigerem Verdienst anzunehmen, als er selbst für sie ausgibt. Bevor ich mich wieder auf einen deutschen Mann einlasse, werde ich mir seine Einstellung zum Thema Finanzen sehr genau anschauen.
 
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Einige Male habe ich gelesen, wenn die Frau dem Mann nicht so zusagt, verdeutlicht er sein Ergebnis, indem er sie nicht einlädt, damit er ihr keinen deutlichen verbalen Korb geben muss.

So herum ist das nicht richtig. Gerade wenn ich keine Fortsetzung haben will, zahle ich die ganze Rechnung und sage beim Verabschieden gleich, dass es nicht passt. Die paar Euros tun mir nicht weh, es erleichtert vielmehr das Gewissen, denn auch Männer haben so etwas.

Auf getrennte Rechnungen würde ich nur bestehen, wenn ich beim Date feststellen sollte, dass ich belogen und betrogen wurde (Alter, Familienstand, Aussehen). Das kam bei mir glücklicherweise noch nicht vor, auch wenn ich das hier im Forum immer wieder lese.
 
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Die von dir als "Totschlagargument" umschriebene Gleichberechtigung macht absolut Sinn. Schließlich stammen monetäre Aufwendungen des Mannes aus einer Zeit, in welcher Frauen keinen eigenen Verdienst erwirtschaftet haben. Die Zeiten haben sich geändert, die Emanzipation konnte gar nicht spurlos an den Männern vorrübergehen und die Verweigerung mancher (vieler / einiger ?) Männer ist nun eine relativ logische Konsequenz aus dieser Wende.

Ich mache auch keiner Frau "den Hof" und kann auf die größzügig-herablassende Chance, mich vor einer Frau mittels "umwerben / erobern" bewähren zu dürfen gut und gerne verzichten. Das habe ich überhaupt nicht nötig. Ganz nach dem Wunsch der Frauenwelt nach gemeinsamer Augenhöhe, bekommt sie stattdessen die Möglichkeit, mich als Menschen kennenzulernen, wie ich sie kennenlernen kann. Wenn ihr das Angebot dann nicht gefällt, kann sie sich gerne anderen Männern zuwenden, wohingegen ich mein Glück mit anderen Frauen versuchen werde. Ziemlich fair also.

Was das Bezahlen anbelangt, unterscheide ich ganz klar zwischen bekannten und unbekannten Frauen. Habe ich eine Frau über einen längeren Zeitraum (bspw. im Sportverein) schon kennengelernt, zahle ich im Falle eines Treffens gerne. Ist sie hingegen ein nahezu unbekannter Aufriss aus einer Bar (suche nicht online), wird sie selbst zahlen müssen. Ich sehe nicht im Geringsten ein, warum ich Geld in eine Frau investieren sollte, mit der ich so gut wie gar nichts am Hut habe. Sollte sie daraufhin abspringen, werde ich nicht großartig darunter leiden.
 
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Nach meiner Meinung (w37) kommt es beim 1. Date auf die Höhe der Rechnung an.

Wenn es darum geht, wer die Gesamtrechnung für 2 Tassen Cappucino und einem kleinem Wasser für gesamt 8,25 € bezahlt, wäre es mir viel zu albern und zu geizig, auf getrennte Rechnungen zu bestehen. Entweder zahlt er oder ich alles.

Wenn es höhere Rechnungen sind, würde ich beim 1. Treffen selbst bezahlen. Wenn ich esse und er nur eine kleine Cola hatte, würde ich auch alles bezahlen, genauso wünsche ich es mir vom Mann.

Der Mann, der nicht bereit ist, für mich beim 1. Treffen die Rechnung von 5 Euro zu übernehmen, passt nicht zu mir.
 
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Ich finde es ganz prima, wenn eine Frau von mir eingeladen werden möchte, die ich noch gar nicht kenne. Dann weiß ich gleich, wie ihre Erwartungen im Allgemeinen aussehen und kann das Geld in ein zwangsloses Abenteuer investieren statt in eine verbaute Zukunft.

Meine aktuelle Partnerin bestand darauf, unser erstes Date zu zahlen, nachdem es ihr so gut gefallen hatte. Ich tat mich schwer, das anzunehmen, doch sie zauberte jedes Machodenken mit einem sanft-frechen Lächeln weg.

Das war 2012, kein Ende ist in Sicht.

Mann, 43
 
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Nennt mich altmodisch (wobei ich mit 36 ja nun auch noch nicht wirklich alt bin), aber ich habe weitere Treffen schon immer vom Benehmen des Mannes beim ersten (und weiteren) Date abhängig gemacht.

Dass ein Mann, der sich für mich interessiert und mir (von sich aus!) ein Date vorschlägt, auch für die Kosten dieser Einladung aufkommt, war für mich immer selbstverständlich und ich habe das zum Glück auch noch nie anders erlebt.

Darüber hinaus finde ich es absolut wünschenswert, dass ein Mann sich wie ein Gentleman benimmt. Dazu gehören für mich Gesten wie z.B. mir die Tür aufhalten (gerne auch die Autotür), mir den Mantel abnehmen, auf öffentlichen Toiletten das Kleingeld für mich bereithalten etc. Mit genau diesen Gesten hat mein Ehemann mich (als letztes entscheidendes Detail) auch für sich gewonnen. Er benimmt sich bis heute aufmerksam und zuvorkommend mir gegenüber und genau so ein Verhalten wünsche ich mir auch von (m)einem Mann!

Aber, um eventuellen Spekulationen gleich Einhalt zu gebieten, es ist nicht so, dass ich mich von ihm aushalten lasse, nur weil ich Wert darauf lege, von einem Mann wie eine echte Frau behandelt zu werden! Im Gegenteil, wir führen eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe, arbeiten beide in Führungspositionen und haben ein sehr gutes gemeinsames Einkommen, auch ohne ihn würde ich finanziell sehr gut darstehen. Das Eine hat mit dem Anderen also absolut nichts zu tun.
 
Grundsätzlich ist ein Date ein simples unverbindliches Treffen ohne Geschäftscharakter und somit keine Einladung im eigentlichen Sinne. Ich habe es üblicherweise so gehandhabt, daß derjenige, der den größeren Aufwand für das Treffen hatte, als Dankeschön gewissermaßen nachträglich eingeladen wurde, aber es mußte nicht sein. Wenn ich bereits beim Date feststelle, daß die Frau sowas schlicht für selbstverständlich hält, kann es schnell passieren, daß ich für sie mitbezahle und damit die Entscheidung gegen sie getroffen habe. Wenn sie erkennbar der schwächere Teil der Beteiligten ist, übernehme ich die Rechnung auch, zumal es sich hier nicht um dreistellige Beträge handelt, ohne daß ihr daraus zwingend Nachteile für alles evtl. Weitere entstehen würden.

Ansonsten bleibt es das, was es ist. Es bleibt ein Date, wo jeder für seine Bewirtung selbst aufkommt. Ob sich daraus mehr entwickelt, ist keine Frage der Bezahlung, sondern des gegenseitigen Interesses für einander.
 
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Einladen ist eine nette Geste, aber es sollte gerade am Anfang nicht als Pflicht im Raum stehen.

Wenn eine Frau das so voraussetzt und dann weg ist, weil ich den Kaffee nicht bezahlt habe, hat das wohl seinen Sinn. So 'ne Frau brauch ich nicht.

Ansonsten, in einer Beziehung gebe ich gerne, insgesamt sollte es ausgeglichen sein, aber in kleinen Gesten war es mir immer eine Freude der Frau die ich liebe, etwas Gutes zu tun.
 
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Es ist so wichtig, wie wichtig es dir ist, dass ein Mann aufmerksam, zuvorkommend und spendabel ist. Manche Frauen können und müssen sogar auf einen Gentleman heutzutage verzichten.
Was sollen sie auch anderes machen, bei ihren Bauerntrampeln daheim? Ich lasse mich nur noch auf Männer ein, die mich zu verwöhnen wissen. Auf emotionale Kälte steh ich nicht mehr und auf Geizhälse sowieso nicht. Je männlicher ein Mann bei mir ist, desto weiblicher werde ich mich auch ihm präsentieren. Das ist der Deal.
 
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Mein Partner und ich haben beim ersten Date die Rechnung geteilt und fanden das beide ok so. Es war uns beiden auch vom ersten Augenblick an klar, dass mehr aus uns beiden werden würde. Heute, 5 Monate später ist es sogar so, dass ich öfter die Rechnung übernehme, da es mir zur Zeit finanziell deutlich besser geht als ihm.

Dass der Mann mit Blumen und Geschenken um seine Angebetete werben muss, halte ich für einen Brauch aus der Zeit in der Mann noch beweisen musste dass er eine Familie ernähren kann und einer Frau ein angenehmes Leben zu bieten hat. In der heutigen Zeit würde ich so einen Mann eher als oberflächlich einstufen und dann Abstand nehmen.

W 47
 
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ob man es als Frau tolerieren soll oder eben nicht...

...hängt stark vom Verlauf des Treffens ab. Macht die Frau den Eindruck, daß sie es als Beleidigung verstehen würde, vom Mann eingeladen zu werden (manche Frauen sind ja wirklich so drauf, daß sie sich dann zu einer „Gegenleistung” verpflichtet fühlen), dann natürlich nicht. Und ich würde als Mann auch darauf achten, ob sie für sich nur das teuerste aussucht (dieses Pokerspiel lasse ich dann gerne zu ihren Lasten laufen), oder ob sie versucht, meine Brieftasche zu schonen (dann gerne).

Eines jedenfalls ist klar: wenn ich sie nicht einlade, dann stellt sich die Frage nach dem Tolerieren für sie gar nicht mehr, denn dann habe ich mich bereits entschieden.
 
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