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  • #91
Muss das eigentlich immer und wieder erklärt werden? Hier werden monetäre und gesellschaftliche Spielarten in einen Topf geschmissen.

Es geht bei einem Date, beim Umwerben, beim Miteinander-Sein darum, dass beide fürs Wohlergehen des anderen sorgen. Gleichzeitig.

Daraus ergibt sich ... dass jeder alles darf. Das ist nicht ans Geschlecht oder an gesellschaftliche Konformitäten gebunden. Ich halte Männern wie Frauen die Tür auf, und ich helfe ebenso "ungeschlechtlich", wenn es sich ergibt. Ich gehe mit Männern wie Frauen charmant um. Allgemein muss einfach die Motivation hinter dem Tun klar sein. Man merkt sehr genau, ob das Gegenüber das tut, weil es so muss (z.B. Bezahlen) oder ob das Gegenüber das tut, weil es darum geht, dem anderen etwas zu schenken.

Ich würde niemals von einer offenen Börse etwas anderes ableiten ...

w
Besonders die ersten Sätze des dritten Absatzes finde ich sehr gut. -

Davon abgesehen: Einzelne beschreiben hier eine konservative Etikette von sich als etwas Bessergestellte bzw. sich bessergestellt Fühlende als guten Stil. Es tut mir leid, aber für mich stehen diese Personen, die auch in meinem Umfeld ihr Verhalten vortragen, nicht für guten Stil in dieser Sache. Ich sehe bei diesen Personen ein Selbstverständnis einer Besserstellung, ein sich selbst Besserstellung zuschreiben und entsprechend beispielsweise Abgrenzungskultur, zu der hier auch das extravertierte Zahlen des Mannes oder Männer, oder auch gesteigert des Wechsels extravertierten Zahlens von mal Männern und mal Frauen gehört. Die Funktion des Zahlens ist hier Demonstration von (vemeintlicher) Stärke einhergehend mit Mangel an Bodenständigkeit. Abgehobenheit sehe ich da, Zahlen als Geste, die eine Art bourgeoiser Ausdruck sein soll.

Wie aber überhaupt? Guter Stil in der Sache ist nicht ganz einfach aufgrund der Veränderungen im Mann-Frau-Verhältnis. Der beste Weg ist zur Zeit wahrscheinlich, wenn beide Seiten in dieser Sache zurückhalten agieren und dafür andere Berührungen leben, die beiderseitig gefallen.

M 50
 
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  • #92
Als ich meine letzten Lebensgefährten kennenlernte, lud er mich - für ihn ganz selbstverständlich - in ein nettes Restaurant zum Essen ein. Ich habe mich sehr darüber gefreut und es hat mir seine Wertschätzung und gute Manieren gezeigt. Er hat es übrigens so beibehalten. Einfach nur schön!
 
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  • #93
Wow, es ist erstaunlich wie wegen einer eigentlich normalen Sache viel herum diskutiert wird.

Wenn Frau / Mann nicht viel datet bzw. nur bestimmte Dates in Anspruch nimmt, stellt sich ja solche Frage in der Regel nicht. Das wäre der Fall (wie) im realen Leben.

Wenn Mann viel und oft und wenig erfolgreich datet, ist die Aufregung eines solchen Mannes wegen der Rechnung irgendwie nachvollziehbar. Nur weißt ja die Frau vorab nicht, ob der Gegenüber ein Viel-Dater ist, und denkt und verhält sich, ob sie quasi der einzige Datingpartner ist.
 
  • #94
Seit ich das erste Mal in diesem Forum gelesen habe, wie manche Frauen über das Zahlen beim ersten Date denken, zahle ich grundsätzlich nicht beim ersten Date, um Frauen mit dieser Denkweise gleich im Ansatz auszufiltern.
Denn Frauen die mit der Einstellung durchs Leben gehen, was der Mann alles tun muss, haben den Blick aufs wesentliche schon lange verloren und sind daher auch nicht zufrieden zu stellen, selbst wenn sie alles haben was auf ihrer Erwartungsliste steht, wird ihnen am Ende irgendetwas fehlen, nämlich richtige Gefühle.
Auch finde ich es nahezu verwerflich Liebe von 6€ für Kaffee und Kuchen abhängig zu machen.
 
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Mooseba

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  • #95
Es wäre quasi Zeit gegen Geld. Warum soll dies keine Prostitution sein, nur weil es (vermutlich) keinen Sex gibt anschließend?
 
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  • #96
Seit ich das erste Mal in diesem Forum gelesen habe, wie manche Frauen über das Zahlen beim ersten Date denken, zahle ich grundsätzlich nicht beim ersten Date, um Frauen mit dieser Denkweise gleich im Ansatz auszufiltern.
Denn Frauen die mit der Einstellung durchs Leben gehen, was der Mann alles tun muss, haben den Blick aufs wesentliche schon lange verloren und sind daher auch nicht zufrieden zu stellen, selbst wenn sie alles haben was auf ihrer Erwartungsliste steht, wird ihnen am Ende irgendetwas fehlen, nämlich richtige Gefühle.
Auch finde ich es nahezu verwerflich Liebe von 6€ für Kaffee und Kuchen abhängig zu machen.

Lieber Thomas, du vergisst und überliest nur das Wesentliche: nicht nur du filterst (angeblich) aus, sondern auch die Frauen. Wenn dir 6 € für einen Kaffee und Kuchen zu viel sind, sagt das den Frauen einiges über deine Denkweise und deinen Charakter aus. So wie du mutmaßt, dass diese Frauen den "Blick aufs Wesentliche schon lange verloren haben", mutmaßen sie nun, dass du ein geiziger Mensch bist. Dieser Geiz zeigt sich nicht nur in materiellen Dingen, sondern auch in Geiz bei Gefühlen usw. Du siehst, das ist ein Kreislauf. Außerdem werden die Frauen dir "Vieldaterei" unterstellen, ob es stimmt oder nicht. Niemand möchte Datingpartner Nr. 64 auf der abzuarbeitenden Liste sein.

Ich lese hier immer, dass Männer von sich behaupten, gut situiert zu sein, Menschenkenntnis und Niveau zu haben. Zur Elite zu gehören. Wenn ich dann aber die teilweise frustrierten, unterstellenden, verallgemeinernden und sogar beleidigenden Kommentare über Frauen lese, die sich beim ersten Date einladen lassen (nicht zum Vier-Gänge-Menü, sondern zu einem bis maximal zwei Getränken im einstelligen Bereich) dann kommen mir ernste Zweifel. Liebe Männer, von mir nun die Frage: Habt Ihr schon etwas von Charme und Wertschätzung gehört?
Wenn ein Mann bei einem Date mit mir seine Brieftasche umklammert halten würde, als wäre es sein Tresor und er mich meinen Kaffee selbst bezahlen lassen würde, wäre das der Anfang vom Ende unserer Bekanntschaft. Wer derart knauserig und wenig wertschätzend mit mir umgeht, von dem kann ich noch weitere negative Verhaltensweisen und Charakterzüge in der Zukunft erwarten und darauf verzichte ich gern.

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  • #97
Ich (29) bin Griechin, arbeite als Sekretärin und verdiene rund 1.200 Euro netto. Das ist nicht viel Geld. Als Südeuropäerin bin ich es von Männern aus der Verwandtschaft und ihren Freunden gewohnt, dass sie am liebsten alles für mich bezahlen würden. Das erwarte ich gar nicht, da ich den Mann an meiner Seite auch gerne einladen und verwöhnen möchte. Getrennte Rechnungen sind für mich aber ein No-Go, und zwar auch unter Freunden.

Leider habe ich mit deutschen Männern bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ich sage beim ersten Date immer ganz offen, dass getrennte Rechnungen für mich nicht in Frage kommen. Und ich bezahle wie gesagt auch mal gerne für den Mann. Aber ich sehe es nicht ein, dass immer ich die Rechnung übernehmen muss, wenn ich keine Lust auf getrennte Kassen habe. Ich will auch mal so verwöhnt werden, wie ich die Männer verwöhne. Wenn ein Mann sehr viel mehr Geld verdient als ich und mich trotzdem nicht einladen will, dann krieg´ ich echt ´nen Hals und werde richtig böse.

Ganz ehrlich, ich finde es unmöglich, wenn Männer mit sehr viel höherem Gehalt von mir erwarten, dass ich genauso viel bezahlen muss wie sie, sich von mir einladen lassen, aber mir im Gegenzug nie etwas spendieren. Ich möchte unbedingt einen deutschen Partner haben, weil die Männer hier gebildeter sind und man mit ihnen viel mehr unternehmen kann als mit Südeuropäern. Aber wenn es um die Finanzen geht, sind viele nur eiskalt und berechnend.
 
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  • #98
Erstaunlich, wie gut der Feminismus hier in einem Satz auf den Punkt gebracht wurde. Danke, werde ich mir merken.

Danke! Auch wenn ich mir nicht sicher bin wie das von Dir gemeint ist - positiv oder negativ.

Gleichberechtigung hat nichts mit dem Feminismus zu tun. Gleichberechtigung ist für beide Geschlechter da. Beide Geschlechter haben die selben Rechte (gut wenn es biologisch machbar ist).

Jedes Geschlecht hat das Recht etwas für sich in Anspruch zunehmen, ob man damit beim anderen Geschlecht Anklang findet, steht auf einem anderem Blatt.

Was nervt ist dieses Trotzverhalten, wenn die Frauen auf ihre Rechte bestehen, dann sollen sie auch immer bitte selber bezahlen. Gut dann kommen diese beiden Menschen nicht zusammen, wenn sie unterschiedlich denken. Aber dann ist nicht der andere der Böse.

Ein Mann hat das Recht mich einzuladen aber nicht die Pflicht - gut dieses Recht bekommt auch nicht jeder Mann, bei ein paar Männer zahle ich wirklich lieber selber.
 
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  • #99
Liebe Männer, von mir nun die Frage: Habt Ihr schon etwas von Charme und Wertschätzung gehört?
Wenn ein Mann bei einem Date mit mir seine Brieftasche umklammert halten würde, als wäre es sein Tresor und er mich meinen Kaffee selbst bezahlen lassen würde, wäre das der Anfang vom Ende unserer Bekanntschaft. Wer derart knauserig und wenig wertschätzend mit mir umgeht, von dem kann ich noch weitere negative Verhaltensweisen und Charakterzüge in der Zukunft erwarten und darauf verzichte ich gern.

Der Knackpunkt liegt doch eben darin, dass man diese Argumentation problemlos ohne Sinnverlust umdrehen kann. Achtung, aufgepasst:

Liebe Frauen, von mir nun die Frage: Habt Ihr schon etwas von Charme und Wertschätzung gehört?

Wenn eine Frau bei einem Date mit mir ihre Brieftasche umklammert halten würde*, als wäre sie ihr Tresor und sie mich ihren Kaffee bezahlen lassen würde, wäre das der Anfang vom Ende unserer Bekanntschaft. Wer derart knauserig und wenig wertschätzend mit mir umgeht, von dem kann ich noch weitere negative Verhaltensweisen und Charakterzüge in der Zukunft erwarten und darauf verzichte ich gern.


* Man darf nicht vergessen, dass es vornehmlich die Frauen sind, welche unter gar keinen Umständen ihren eigenen Teil zahlen möchten. Unterstellt man nicht zahlenden Männern negative Charaktereigenschaften, so muss dies im Sinne der Fairness selbstredend für nicht zahlende Frauen gelten. Soll heißen: eine auf das Bezahlen des Mannes bestehende Frau kann folgerichtig nur knauserig / geizig und fordernd sein und reduziert Männer überdies in erster Linie auf ihre Finanzen. Fazit: verwöhntes, geldfixiertes Prinzesschen.

Selbstverständlich ist diese (typisch weibliche) Argumentation totaler Stuss. Aus nebensächlichen Momentaufnahmen weitreichende Analysen auf den Charakter zu schließen, ist nicht nur zutiefst unwissenschaftlich, sondern auch nicht besonders clever.
 
  • #100
Wenn dir 6 € für einen Kaffee und Kuchen zu viel sind, sagt das den Frauen einiges über deine Denkweise und deinen Charakter aus.

Nun ja, es sagt etwas über den Charakter der Dame aus, die bei einem Mann immer nur die negativst mögliche Schlußfolgerung ziehen kann, in diesem Fall: er ist zu geizig dafür.

Und das ist eigentlich ein Glücksfall für den Mann, denn es zieht sich später durch die ganze Beziehung. Auf dem Nachhauseweg Getränke eingekauft und daher Leergut nicht abgegeben? Aha, er war zu faul, um nochmal extra wegzugehen. Die Terrasse nur halb gefegt, weil mittendrin das Telefon klingelte? Aha, ausgerechnet jetzt läßt er sich anrufen. Und so weiter.
 
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  • #101
Ich hatte früher diese sog. "Prinzessinnen-Einstellung" und habe mir damit mein Leben ruiniert. Meine Familie stammt ursprünglich aus Bosnien und besteht in der Eltern-Generation ausschließlich aus Arbeitern. Ich war auf dem Gymnasium und hatte keinen schlechten Noten. Mein Vater meinte aber, ich solle mir unbedingt einen deutschen Mann suchen, weil die mehr Geld haben und ich dann weniger arbeiten müsse. Weil ich in Naturwissenschaften völlig unbegabt war, entschied ich mich gegen ein Studium mit Mathe, BWL, usw. und machte stattdessen eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Mein Plan sah folgendermaßen aus: Mit Mitte 20 bis spätestens Anfang 30 heiraten, danach nur noch halbtags arbeiten und nach der Geburt des ersten Kindes Hausfrau sein.

In meinen 20ern genoss ich mein Leben in vollen Zügen und gab fast jeden Cent aus, den ich verdiente. Als ich mal arbeitslos wurde, kostete ich auch diese Freiheit aus und bemühte mich erst nach knapp einem Jahr wieder um einen Job. Ich fand das okay und dachte mir, wenn ich irgendwelche Wünsche habe, dann würde ein (potenzieller) Partner sie mir gerne erfüllen. Mein Vater bezahlte mir den Führerschein, als ich 18 war. Ein Auto konnte er mir nicht kaufen, dafür reichte sein Geld nicht. Und weil mir Sparen zu anstrengend war, verzichtete ich komplett darauf. Ich fand das nicht schlimm. In meiner Familie hatte keine Frau einen Führerschein, alle ließen sich ständig von ihren Männern fahren. Also wollte ich das auch so machen. Von zu Hause ausgezogen bin ich erst mit 30. Vorher wollte ich mein Leben genießen und hoffte, ich würde einen Mann mit eigenem Haus oder Eigentumswohnung kennenlernen, bei dem ich nach ein paar Monaten einziehen konnte.

Jetzt bin ich 39 Jahre alt. Männer haben sich schnell von mir getrennt oder schon vor Beginn einer möglichen Partnerschaft die Reißleine gezogen, an Kinder war somit nicht zu denken. Für eine Eigentumswohnung habe ich schon zu viel Geld verprasst, ein Auto kann ich mir auch nicht leisten. Aber ich fahre gerne mit Bus und Bahn, und für die anderen schönen Dinge des Lebens habe ich außerhalb vom Büro noch einen tollen Nebenjob. Ich kann meine Fehler nicht rückgängig machen. Eine Partnerschaft (auch ohne Kinder, sooo wichtig war mir die Familiengründung nicht) kann ich mir ebenso wie ein materiell abgesichertes Leben abschminken. Aber ich versuche, JETZT das Beste aus meinem Leben zu machen. Und das Leben ist schön, auch wenn ich selbst für mich sorge und niemanden habe, der das manchmal für mich übernimmt.
 
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  • #102
Wenn dir 6 € für einen Kaffee und Kuchen zu viel sind, sagt das den Frauen einiges über deine Denkweise und deinen Charakter aus.

Wieso das denn? Und bitte was sagt dies über Denkweise und Charakter eines Mannes noch aus (und lassen wir den angeblichen Geiz mal weg)? Das ist ja furchtbar, wie sich hier einige Frauen in rage schreiben. Ritual, Manieren oder Traditionen hin oder her, wenn der Mann nicht bezahlt ist er Geschichte - gibt es an dem Date nichts wichtigeres als wer bezahlt? Und tatsächlich glaube ich, dass es kaum einen Mann gibt, der beim ersten Date, diese 6€ nicht für die Frau einfach, gerne und freiwillig bezahlt. Falls er das nämlich nicht tut, dann war die Frau oder der Verlauf des Dates einfach... nicht gut, schlecht, langweilig, verbittert, etc. Diese Denkweise der Frauen, die sich tatsächlich darüber aufregen, wenn der Mann nicht zahlt, und deswegen unten durch ist, sind für mich der reine Wahnsinn und mit so einer Frau, würde ich nie und nimmer etwas zu tun haben wollen. W/ 36
 
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  • #103
Der Knackpunkt liegt doch eben darin, dass man diese Argumentation problemlos ohne Sinnverlust umdrehen kann. Achtung, aufgepasst:

Liebe Frauen, von mir nun die Frage: Habt Ihr schon etwas von Charme und Wertschätzung gehört?

Wenn eine Frau bei einem Date mit mir ihre Brieftasche umklammert halten würde*, als wäre sie ihr Tresor und sie mich ihren Kaffee bezahlen lassen würde, wäre das der Anfang vom Ende unserer Bekanntschaft. Wer derart knauserig und wenig wertschätzend mit mir umgeht, von dem kann ich noch weitere negative Verhaltensweisen und Charakterzüge in der Zukunft erwarten und darauf verzichte ich gern.


* Man darf nicht vergessen, dass es vornehmlich die Frauen sind, welche unter gar keinen Umständen ihren eigenen Teil zahlen möchten. Unterstellt man nicht zahlenden Männern negative Charaktereigenschaften, so muss dies im Sinne der Fairness selbstredend für nicht zahlende Frauen gelten. Soll heißen: eine auf das Bezahlen des Mannes bestehende Frau kann folgerichtig nur knauserig / geizig und fordernd sein und reduziert Männer überdies in erster Linie auf ihre Finanzen. Fazit: verwöhntes, geldfixiertes Prinzesschen.

Trotz aller Gleichberechtigung gibt es immer noch ein traditionelles männliches und weibliches Rollenverhalten.
Oder magst du als Mann gerne Miniröcke tragen, natürlich in pink, dazu ein schöner Lippenstift, ein blumiges Parfüm? Nylons und schöne Dessous um das ganze Outfit abzurunden. Wenn du das magst ist das doch völlig okay!

Es ist doch ganz simpel.
Wenn ein Mann eine Frau wiedersehen möchte, dann übernimmt er gerne die Rechnung von 1-2 Getränken. Die Frau sollte allerdings immer anbieten ihre Rechnung selbst zu übernehmen. Nimmt sie die Einladung an, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass sie den Mann wiedersehen möchte.
Besteht der Mann auf getrennte Rechnungen, ist das ein klares Signal an die Frau, dass er kein weiteres Interesse hat.
Läßt die Frau sich nicht einladen, ist das ein eindeutiges Signal an den Mann, dass es kein 2.Date geben wird.

Beim 2. Date ist dann natürlich die Frau an der Reihe und läd den Mann ein und alles ist in schönster Ordnung. Bei weiteren Dates wechselt man sich einfach ab.
So einfach kann es sein.

Was ich überhaupt nicht ab kann, sind Frauen die überwiegend den Mann zahlen lassen wollen und das für selbstverständlich halten.
Solche Frauen sind mit auch zuwider.
Aber das findet ein Mann ziemlich schnell heraus. Umgekehrt findet natürlich die Frau an diesen Gesten auch einiges über den Mann heraus.
Entweder passt es dann oder eben nicht.
Und natürlich sagt es einiges über den Charakter von Mann und Frau aus.
Im übrigen wirbt nicht nur der Mann um die Frau, sonder sie macht es auch, aber anders, gegenseitiges Interesse vorausgesetzt.
Weibliches und männliches Verhalten unterscheidet sich immer noch und das ist auch gut so.

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  • #104
Letztens hatte ich ein Date, habe nur einen Kaffee bestellt und er fragte dann, ob er mich einladen darf. Das fand ich nett und habe mich bedankt.
Ich glaube fest daran, dass ein Mann beim ersten Date die Frau einlädt, wenn er an ihr interessiert ist. Die meisten Männer würden die Frau sogar dann einladen, wenn es bei diesem einen Treffen bleibt. Aus Höflichkeit.
Ich würde bei einem ersten Date allerdings auch immer nur einen Kaffee oder ein Getränk bestellen. Unverschämt wäre es, als Frau beim ersten Date was zu essen zu bestellen und dann automatisch eine Einladung zu erwarten.
Aber wenn ich nur einen Kaffee nehme und er dann sagen würde "das geht getrennt", so würde ich ihn definitiv nicht noch einmal treffen.
 
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  • #105
Eine Partnerschaft (auch ohne Kinder, sooo wichtig war mir die Familiengründung nicht) kann ich mir ebenso wie ein materiell abgesichertes Leben abschminken. Aber ich versuche, JETZT das Beste aus meinem Leben zu machen. Und das Leben ist schön, auch wenn ich selbst für mich sorge und niemanden habe, der das manchmal für mich übernimmt.

Hallo Gast 100, warum kannst du dir mit 39 Jahren eine Partnerschaft abschminken? Warum ist dein Leben ruiniert?
Dein Beitrag klingt sehr reflektiert und bis auf den Schluss gar nicht so aussichtslos. Ich bin der Meinung, dass du da gut ansetzen kannst, um jetzt einige Weichen anders zu stellen, die dich dann u.a. in eine erfüllende Partnerschaft führen.
Dein Prinzessinnen-Schema hat sich als nicht zielführend erwiesen, daher ist doch jetzt der Zeitpunkt für einen neuen Ansatz!

LG, auch w39 und am Wendepunkt, allerdings mit Kindern
 
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  • #106
@#96 Ich seh das ähnlich, Daumen hoch!

Durch meine Arbeit im Ausland sehe ich einige Sachen etwas differenzierter, z.B. lade ich nun auch meine Freunde gerne ab und zu bewusst ein. Bei einem Date würde ich mich fast schämen wenn die Frau zahlen würde oder bei getrennter Rechnung.

Aber in einer Beziehung fände ich es sehr schön wenn Frau dann auch mal bezahlt, und es nicht als "selbstverständlich" erachtet, dass der Mann sie jedesmal einlädt.

m
 
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  • #107
Bei allen meinen Dates habe ich immer eingeladen und habe auch überhaupt kein Problem damit. Zu denken gibt mir aber die pauschale Erwartungshaltung mancher Frauen.

Ich (29) bin Griechin, arbeite als Sekretärin und verdiene rund 1.200 Euro netto. Das ist nicht viel Geld. Als Südeuropäerin bin ich es von Männern aus der Verwandtschaft und ihren Freunden gewohnt, dass sie am liebsten alles für mich bezahlen würden. Getrennte Rechnungen sind für mich aber ein No-Go, und zwar auch unter Freunden.

Ich möchte unbedingt einen deutschen Partner haben, weil die Männer hier gebildeter sind und man mit ihnen viel mehr unternehmen kann als mit Südeuropäern. Aber wenn es um die Finanzen geht, sind viele nur eiskalt und berechnend.

Sorry, Du lebst hier in Deutschland und Du möchtest einen deutschen Mann. In Südeuropa ist "gemeinsame Kasse " üblich, hier überhaupt nicht. Warum kannst Du selbstverständlich voraussetzen, dass sich der deutsche Mann verhält wie der südeuropäische? Erwartest Du dann bei anderen kulturellen Unterschieden auch, dass sich selbstverständlich der Mann an Dich anpasst? Bist Du aus deutscher Sicht nicht auch eiskalt und berechnend, wenn Du Dir selbstverständlich alles bezahlen lässt?

In Deutschland ist mittlerweile üblich, dass Frauen eine Ausbildung machen, mit der sie anschließend auch "ordentlich" verdienen. Davon bist Du weit entfernt, Du schreibst ja selbst "das ist nicht viel Geld". Der Mann hat sein höheres Gehalt im Regelfall nicht nur, weil er Mann ist, sondern weil er mit 29 eine entsprechende Ausbildung hinter sich hat. Und ich finde die pauschale "Erwartung", dass Du davon profitieren musst, einfach ziemlich frech. Was denkt denn die Frau von heute so über selber eine entsprechende Ausbildung machen und Geld verdienen?

Dazu passt auch:

Liebe Männer, von mir nun die Frage: Habt Ihr schon etwas von Charme und Wertschätzung gehört?

Ja, haben wir. Ich habe gehört, dass "Wertschätzung" die positive Bewertung der eher charakterlichen Eigenschaften eines anderen Menschen ist und etwas mit Anerkennung und Respekt zu tun hat. Mit einer Verpflichtung, für diese Charaktereigenschaften die Geldbörse zu öffnen, hat das aus meiner Sicht wenig zu tun. Und wer dies einfach mal so pauschal erwartet, riskiert, auch wenig Wertschätzung zu erhalten...

Kurz: eine Einladung ist die freiwillige Äußerung, jemanden als seinen Gast bewirten zu wollen. die Verpflichtung für die Anwesenheit einer Dame zu bezahlen, gehört zu einem ganz anderen Gewerbe.

Für mich ist das eine Geste, mit der ich Wertschätzung ausdrücken möchte. Diese Geste verliert mit der Erwartung oder gar Forderung jeglichen Wert. Eine Frau, die heutzutage eine Einladung noch "erwartet", verliert bei mir jeden Respekt, wenn ich das merke, ist das Date gelaufen.

m, 46
 
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  • #108
Ich als Sachbearbeiterin gehöre nicht zu den Großverdienern, finanziere aber mein Leben natürlich eigenständig und lasse mich nicht aushalten. Ich bezahle Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Fahrkosten, Versicherungen und habe jeden Monat noch etwas für mein Vergnügen übrig. Und für einen Urlaub pro Jahr reicht es auch. Ich möchte mich nirgends durchschnorren und keinem Mann auf der Tasche liegen. Mir wäre es peinlich, mich ständig einladen zu lassen.

Trotzdem habe ich mich entschieden, keine reichen Erben und auch keine extrem gut verdienenden Männer mehr zu daten. Wohlhabende Männer pflegen meistens einen völlig anderen Lebensstil als ich, weil sie es sich leisten können. Und meiner Erfahrung nach ist die Mehrheit absolut nicht dazu bereit, das Vermögen mit einer wesentlich weniger verdienenden Frau zu teilen. Lieber mache ich 2 Wochen Urlaub im 3- oder 4-Sterne Hotel am Mittelmeer mit einem Partner, der in etwa genauso viel oder ein bisschen mehr oder weniger verdient als ich, bevor ich mir einen Typen angle, der 2 Wochen im 5-Sterne-Hotel in New York verbringt und auf meine Gesellschaft verzichtet, weil ich mir den Trip nicht leisten kann.

Genau das ist das Problem in einer Beziehung mit einem reichen Mann: Die meisten Typen verzichten eher auf gemeinsame Zeit mit der Partnerin als auf ihren gewohnten Luxus.
 
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  • #109
Ich (w) finde, dass das Verhalten bei der Bezahlung eine Menge über den Charakter eines Menschen aussagt. In meinem Freundeskreis ist es ganz natürlich, sich gegenseitig einzuladen - und zwar unabhängig vom Geschlecht. Über ein Hobby haben wir eine Gruppe von Männern kennengelernt, die uns anfangs sehr sympathisch waren. Ich verliebte mich in einen der Männer und war überrascht zu hören, dass bis auf 1-2 Ausnahmen alle Männer in seiner Clique Singles waren. Sie beklagten sich über ihren Misserfolg bei Frauen und meinten, das würde an ihren optischen Defiziten liegen.

Mittlerweile bin ich klüger. Diese Männer gehören bis auf wenige Ausnahmen nicht zu den Großverdienern, stammen jedoch alle aus gut situierten Elternhäusern, wohnen großteils mit über 30 noch zu Hause und sind verwöhnt ohne Ende. Sie geben ihr Geld für teure Autos, ausgefallene Hobbys und Reisen in ferne Länder aus, wollen ihren Besitz aber nicht mit anderen teilen. Ich habe diesen Mann damals sehr ins Herz geschlossen und er mich auch. Aber ich konnte es nicht auf die Dauer ertragen, dass er ohne schlechtes Gewissen an einem Tag mehrere Hundert Euros für seine Hobbys verprasste, aber Besuche bei mir mit der Begründung: "Oh je, 20 Euro für die Fahrt... sorry, hab´ gerade kein Geld, ist mir zu teuer!" absagte. Ich habe ihn mehrmals auf einen Drink eingeladen, er mich kein einziges Mal. Das fand ich ganz schön dreist und habe mich irgendwann schweren Herzens von ihm verabschiedet.
 
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  • #110
Bei allen meinen Dates habe ich immer eingeladen und habe auch überhaupt kein Problem damit. Zu denken gibt mir aber die pauschale Erwartungshaltung mancher Frauen.



Sorry, Du lebst hier in Deutschland und Du möchtest einen deutschen Mann. In Südeuropa ist "gemeinsame Kasse " üblich, hier überhaupt nicht. Warum kannst Du selbstverständlich voraussetzen, dass sich der deutsche Mann verhält wie der südeuropäische? Erwartest Du dann bei anderen kulturellen Unterschieden auch, dass sich selbstverständlich der Mann an Dich anpasst? Bist Du aus deutscher Sicht nicht auch eiskalt und berechnend, wenn Du Dir selbstverständlich alles bezahlen lässt?

In Deutschland ist mittlerweile üblich, dass Frauen eine Ausbildung machen, mit der sie anschließend auch "ordentlich" verdienen. Davon bist Du weit entfernt, Du schreibst ja selbst "das ist nicht viel Geld". Der Mann hat sein höheres Gehalt im Regelfall nicht nur, weil er Mann ist, sondern weil er mit 29 eine entsprechende Ausbildung hinter sich hat. Und ich finde die pauschale "Erwartung", dass Du davon profitieren musst, einfach ziemlich frech. Was denkt denn die Frau von heute so über selber eine entsprechende Ausbildung machen und Geld verdienen?

Dazu passt auch:



Ja, haben wir. Ich habe gehört, dass "Wertschätzung" die positive Bewertung der eher charakterlichen Eigenschaften eines anderen Menschen ist und etwas mit Anerkennung und Respekt zu tun hat. Mit einer Verpflichtung, für diese Charaktereigenschaften die Geldbörse zu öffnen, hat das aus meiner Sicht wenig zu tun. Und wer dies einfach mal so pauschal erwartet, riskiert, auch wenig Wertschätzung zu erhalten...

Kurz: eine Einladung ist die freiwillige Äußerung, jemanden als seinen Gast bewirten zu wollen. die Verpflichtung für die Anwesenheit einer Dame zu bezahlen, gehört zu einem ganz anderen Gewerbe.

Für mich ist das eine Geste, mit der ich Wertschätzung ausdrücken möchte. Diese Geste verliert mit der Erwartung oder gar Forderung jeglichen Wert. Eine Frau, die heutzutage eine Einladung noch "erwartet", verliert bei mir jeden Respekt, wenn ich das merke, ist das Date gelaufen.

m, 46

Na also. Da haben wir es doch. Wenn diese Geste nicht kommt, schätzt du diese Frau nicht wert und SIE sortiert dich, völlig zu Recht, aus. Nun kommt wieder der lächerliche Vergleich mit der Prostituierten. Lieber Mann, mit 46 sollte man nun schon wissen, dass der Freier nicht für die bloße Anwesenheit der Dame zahlt, sondern für den Sex. Unglaublich, eine Datepartnerin mit einer Prostituierten zu vergleichen. Fremdschämen pur.

m 42
 
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  • #111
Genau das ist das Problem in einer Beziehung mit einem reichen Mann: Die meisten Typen verzichten eher auf gemeinsame Zeit mit der Partnerin als auf ihren gewohnten Luxus.

Das Problem stellt sich doch schon bei jedem Mann, der mit 3500 Euro netto ordentlich verdient, aber nicht "reich" ist. Natürlich leistet der sich dann drei Urlaube im Jahr und muss auch sonst nicht auf den Cent schauen, aber auf den Euro schauen muss er schon.
Wenn Frauen, die 1200 Euro verdienen, dann die Erwartung haben, dass der Lebensstil für beide so bleibt wie der des Mannes, dann passt das nicht. Die Miete mag gemeinsam noch günstiger sein, aber Urlaub kostet und der "gehobenere "Lebensstil für 2 Personen kostet auch. Da sind dann auch mittlere Verdienste schnell am Ende. Und erwarten, dass die Frau dann den Lebensstil des Mannes bekommt, scheint mir etwas weltfremd, das bekommt heutzutage nicht mal mehr die vielgepriesene "Ex-Chefarztgattin"

Und, bezogen auf die Ausgangsfrage der FS, es geht sicher niemandem um die 5 Euro für Kaffee und Kuchen. Aber ich merke als Mann natürlich an "Erwartungen", wie sehr eine Frau grundsätzlich die Einstellung hat, dass sie ihr Leben selbst finanzieren möchte oder eben, dass das vom Mann zu kommen hat.

Und da sind die Damen mit der Erwartungshaltung einfach 40 Jahre verspätet und haben noch nicht verstanden, dass der Schluss aus der Gleichberechtigung natürlich nur sein kann, dass beide das "Recht" haben zu arbeiten, aber eben auch die "Pflicht" beizutragen. Da ist es dann mit dem Rosinenpicken schnell vorbei, jedenfalls bei den Männern, die nicht krampfhaft eine Frau suchen oder aber attraktiv genug sind, um etwas Auswahl zu haben.

Das fängt beim ersten Date an, interessanter ist aber eigentlich das zweite. Beim ersten Date zahle ich selbstverständlich und gerne. Beim zweiten merke ich, ob die Frau ebenso selbstverständlich einlädt oder ebenso selbstverständlich erwartet, dass ic h wieder einlade. Ich hatte vor einer Weile mal ein paar Dates mit einer Frau, die im Vorstand einer kleineren Bank beschäftigt ist. Die machte nie Anstalten, zu bezahlen. Ich habe dann bezahlt, aber für mich war das Thema beendet.

m48
 
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  • #112
Weil sich mehrere Personen mit südeuropäischen Wurzeln hier geäußert haben, möchte ich auch etwas dazu beitragen. Meine Eltern stammen aus Südeuropa. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, wurde aber eher nach der Mentalität meiner Familie erzogen. In meinem Umfeld befinden sich Landsleute, Deutsche und auch Personen anderer Nationalitäten - eine bunte Mischung.

Meiner Beobachtung nach machen Südeuropäer sehr viel mehr für ihre Partner, Kinder, Eltern, Freunde, usw. als die Menschen hier. Umgekehrt erwarten die Deutschen jedoch sehr viel mehr Dankbarkeit von einer Person, für die sie etwas getan haben. Für die meisten Südländer ist es selbstverständlich, in einer Beziehung (Freundschaft, Familie…) füreinander da zu sein, sich gegenseitig zu helfen und den Mitmenschen hier und da eine kleine Freude zu bereiten. Hier in Deutschland darf man so etwas nicht für selbstverständlich nehmen. Die Menschen geben allgemein viel weniger, machen lieber etwas für sich als für andere… und wenn sie mal etwas tun, stellen sie es hin, als ob es etwas ganz Besonderes ist. Damit vermitteln sie mir das Gefühl, dass ich ihnen auf ewig zu Dank verpflichtet bin.

Ganz ehrlich, ich fühle mich sehr unwohl, wenn sich jemand mir gegenüber so benimmt. Ich bin definitiv keine Frau, die sich von Männern aushalten lässt. Aber ich sehe es nicht ein mich schuldig zu fühlen, wenn jemand etwas für mich getan hat. Deshalb tendiere ich inzwischen dazu, nur noch Südländer um einen Gefallen zu bitten und nehme von Einheimischen sehr ungern etwas an.
 
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  • #113
Schade, dass viele Menschen beim Geld so unentspannt sind. Daran ist auch meine letzte Geschichte mit einem Mann gescheitert, noch bevor es überhaupt richtig angefangen hatte. Die ersten Treffen bezahlten wir getrennt. Ich wollte ihm zeigen, dass ich mich nicht wegen seiner Finanzen mit ihm traf und spendierte ihm ein Getränk. Daraufhin war er beleidigt und meinte, er sei nicht käuflich. Die nächsten Male bezahlten wir wieder getrennt, bis er mich eines Tages fragte ob er mich einladen darf. Wir hatten uns auf eine Tasse Kaffee getroffen, es ging also nicht um eine größere Summe. Als ich mit "Ja gerne" antwortete, wurde er fuchsteufelswild und beschuldigte mich, es auf sein Geld abgesehen zu haben. Damit war die Sache für mich gelaufen.
 
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  • #114
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte man sich lieber erst mal zum spazieren gehen verabreden. Da muss niemand was bezahlen. Dann kann man was trinken gehen. Und spätestens dann weiß man ja auch, wieviel der/die Andere es einem wert ist, daß man für sie einen ausgibt.
Das ist für mich jedenfalls logisch. Aus Prinzip zahlen ist Bullshit. Dann kann ich gleich zu einer Prostituierten gehen. Denn, wenn Frauen erwarten, daß man für sie bezahlt, ist es nichts anderes, als sich zu verkaufen-> Frau schenkt Mann Zeit und Make-Up( falls überhaupt noch in Deutschland bei den ganzen Emanzen oder Prinzessinen, die ZU weiblich sind ) , dafür bezahlt der Mann sie . Das ist nichts anderes als ob ich als Mann eine Professionelle bezahle für ihre Begleitung.

Denkt mal drüber nach, Frauen.

M,30
 
  • #115
Trotz aller Gleichberechtigung gibt es immer noch ein traditionelles männliches und weibliches Rollenverhalten.

Das ist schön, kann ich doch, wenn die Frau beim ersten Date auf die Einladung in ein schickes Restaurant besteht, auch erwarten, dass sie mich später bekocht, die Wohnung putzt und den Haushalt macht... Wer auf traditionellem Rollenverhalten besteht, sollte dies auch konsequent durchziehen und nicht nur Rosinen picken.
 
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  • #116
Das ist schön, kann ich doch, wenn die Frau beim ersten Date auf die Einladung in ein schickes Restaurant besteht, auch erwarten, dass sie mich später bekocht, die Wohnung putzt und den Haushalt macht... Wer auf traditionellem Rollenverhalten besteht, sollte dies auch konsequent durchziehen und nicht nur Rosinen picken.

Wenn der Mann in der Beziehung später den Versorger spielt, dann ist es doch selbstverständlich, dass die Frau den Haushalt macht. Erwartet der Mann in der Beziehung, dass die Frau voll arbeitet, dann muss er auch was bei Haushalt machen.

Ich verstehe wirklich nicht, wie man sich so künstlich aufblasen kann.

Wenn ein Mann die Frau am Anfang nicht einladen will, dann ist es sein gutes Recht. Die Frau hat aber auch das Recht sich dann zu verabschieden. So einfach ist das Spiel.
 
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  • #117
Wenn eine Frau das so voraussetzt und dann weg ist, weil ich den Kaffee nicht bezahlt habe, hat das wohl seinen Sinn. So 'ne Frau brauch ich nicht.

Ansonsten, in einer Beziehung gebe ich gerne, insgesamt sollte es ausgeglichen sein, aber in kleinen Gesten war es mir immer eine Freude der Frau die ich liebe, etwas Gutes zu tun.

Und ich möchte keine Beziehung mit einem Geizhals. Das erste Treffen dauert normalerweise nicht stundenlang, und wenn ein normal bis gut verdienender Mann mir klar macht, dass er nicht die 3,20 für meinen Milchkaffee übernehmen will, dann komme ich schon sehr ins Grübeln. Das ist einfach eine kleine, nette Geste.

Natürlich würde ich niemals erwarten, dass er mich zum Essen einlädt, schließlich kennt man sich noch nicht. Und dass man sich in der Beziehung gegenseitig Gutes tun will, ist ja wohl klar. Da gibt derjenige dann mehr, der nicht jeden Cent umdrehen muss. In meinem Fall bin ich diejenige, die das macht.

w Ü45
 
G

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  • #118
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte man sich lieber erst mal zum spazieren gehen verabreden. Da muss niemand was bezahlen. Dann kann man was trinken gehen. Und spätestens dann weiß man ja ...
M,30
Eine zusätzliche Möglichkeit ist, dass man zu mindestens zwei Orten geht, wo man zusammen etwas trinkt. Beim ersten Ort bezahlt z. B. die Frau. Wenn dann beim zweiten Ort der Mann nicht von sich aus Anstalten macht, zu zahlen, könnte man denken, dass er kein richtig gutes Benehmen hat (falls er nicht aus Schusseligkeit oder mangelnder Übung o. ä. das Angebot, beide Kaffees zu zahlen, vergessen hat.) Oder umgekehrt.

Was bisher noch vergessen wurde: Wie der jeweilige Haushalt möglicherweise in die Beziehung eingebracht wird, kann man nach und nach entwickeln. So wie man z. B. normalerweise auch nicht sofort zusammen Sex praktiziert. Also, die finanziellen Dinge gehören gar nicht zum ersten Treffen. -Würden aber eingebracht, wenn man mittels einer Zahlungsforderung an den Mann erheben will, ob er in die Beziehung Geld investieren will o. ä.. - (Ob man z. B. im Fall der Heirat eine Gütertrennung macht.) Ich für meinen Teil finde wichtig, dass man, wenn man ein Paar geworden ist, dann unterstützt die eine Seite die andere, falls mal Not sein sollte, egal ob Mann die Frau oder umgekehrt. In so einer Situation jedenfalls ist es ein echtes Thema.
 
  • #119
Das ist schön, kann ich doch, wenn die Frau beim ersten Date auf die Einladung in ein schickes Restaurant besteht, auch erwarten, dass sie mich später bekocht, die Wohnung putzt und den Haushalt macht... Wer auf traditionellem Rollenverhalten besteht, sollte dies auch konsequent durchziehen und nicht nur Rosinen picken.


Naja, der Ausgleich einer ersten (!) Einladung mit lebenslanger Dienstbotentätigkeit ist nicht logisch durchdacht... !

Aber natürlich revanchiert sich eine Frau normalerweise für eine Einladung zum Essen! Entweder sie lädt beim nächsten Mal ein, oder sie kocht ihm etwas tolles zu Hause. Dann stimmt die Relation wieder, und alle haben ihre Freude daran.
 
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  • #120
Ich lebe seit zwei Jahren berufsbedingt in Deutschland und habe erst jetzt seit kurzem angefangen zu Daten. Viele waren es nicht. Im meinem Land bezahlt immer der Mann, sonst beleidigt er die Dame mit der er sich getroffen hat. Hier in Deutschland herrschen andere Sitten. Ich finde beide Extreme falsch und zu verkrampft. Weder muss ein Mann zwangsläufig für mich bezahlen, obwohl er mich nicht wiedersehen will, noch finde ich es schön, wenn ein Mann auf getrennte Rechnungen besteht, obwohl ich ihm gefalle und er nicht bereit ist, mich auf einen Kaffee einzuladen.

Ich hatte vor einiger Zeit ein seltsames Erlebnis mit einem Mann. Wir haben an einem Projekt zusammen gearbeitet, das langsam endete. Der Mann war Single, wie ich und hat sehr deutlich um mich geworben. Er hat mich mehrmals um ein Treffen gebeten. Irgendwann habe ich zugestimmt, weil ich ihn sympathisch fand und wir bald nicht mehr zusammen arbeiten würden. Er hat mich eindeutig eingeladen und hat auch das Lokal ausgesucht. Während des Essens sagte er plötzlich, dass die Rechnung natürlich getrennt bezahlt werden. Ich habe es so gedeutet, dass er kein Interesse an mir hat und habe meinen Anteil bezahlt. Überraschenderweise war er sehr an mir interessiert und hatte sich bei mir ständig gemeldet um mich wiederzusehen. Ich habe ihm abgesagt, da ich in dieser Situation mich von ihm veräppelt fühlte und ich habe auf einen Charakter geschlossen, den ich bei einem Partner nicht will. Ich möchte einen Partner, der, wie ich, großzügig ist und nicht bei jeder Gelegenheit jeden Cent gegenrechnet. Abgesehen davon sollte derjenige bezahlen, der ausdrücklich die Einladung ausgesprochen hat.
 
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