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  • #121
Erschreckend, wie hier gegeneinander aufgerechnet wird. Ich finde, dass getrennte Rechnungen etwas Trennendes haben. Das wissen die meisten Männer und übernehmen beim ersten Date schlicht und einfach den Kaffee oder den Wein. Wo ist das Problem?

Nur wenn ich einen Mann überaus unsympathisch finde, möchte ich nicht eingeladen werden. Gibt es weitere Dates, übernehme ich hier und da eine Rechnung oder revanchiere mich mit einem Mitbringsel. Aber getrennt geht für mich gar nicht, das finde ich stieselig.
 
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  • #122
Da hier mehrfach die großzügigen Südeuropäer gerühmt wurden: Ich habe da leider gar keine positiven Erfahrungen gemacht. Da wurde aus der Einladung (seinerseits darauf bestanden) zu einem Wein dann die Einwilligung zu mehr abgeleitet und die Abfuhr damit kommentiert , ich sei eine unentspannte Deutsche und noch einige Verbalentgleisungen mehr. Derartiges ist mit bei einem deutschen Mann noch nie passiert. Da gab es bisher noch nie eine Bedrängnis seinerseits oder Audringlichkeit, insbesondere bezüglich physischer Kontakt.

Ich würde allerdings fast sagen, dass man so etwas wohl kaum aus der Nationalität ableiten kann.
 
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  • #123
#8 Gast

08.10.2014 12:00

In der Zeit von heute des 21. Jhd. angekommen, lädt der Mann schon lange nicht mehr die Frau ein, die Frau hat heutzutage genug Geld sich selbst einzuladen und in den Mantel möchte sie sich auch schon lange nicht mehr vom Mann geholfen haben, was ist denn das für eine Frage? Ein Mann, der genügend Erfahrung mit Frauen gemacht hat, der weiß, dass es völliger Unsinn ist, die Frau bei einem 1. Date einzuladen, denn zu 90 %, wird er diese Frau eh nicht mehr sehen. Ich weigere mich Rosinenpickerfrauen darin noch zu unterstützen und gleichzeitig einer auf Emanzipation zu machen und Punkt! Niemals würde ich in diesem Zusammenhang beim 1. Date in die Stadt der Frau fahren. Grundsätzlich ab 20 km auf halber Strecke und in einem neutralen Lokal und ebenso Punkt. Ich habe es nicht notwendig, bin nicht bedürftig, Frauen hinterher zu laufen oder sie zu kaufen! Dies ist eine konsequente Erkenntnis mit entsprechenden dazu führenden Erfahrungen. Wer sie als Mann nicht hat, soll sie halt dann noch machen! (m)
 
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  • #124
Lieber Mann, mit 46 sollte man nun schon wissen, dass der Freier nicht für die bloße Anwesenheit der Dame zahlt, sondern für den Sex.
Genau das macht die Sache mit dem Paysex ja gerade so interessant. Die einen lassen sich nur für die Anwesenheit bezahlen, die Profis bieten mehr.
Kein Wunder sind die Damen so erbost über Prostitution, zumindest jene, deren heimliches Geschäftsmodell darin besteht sich für Anwesenheit bezahlen zu lassen.
Garniert wird die Ablehnung immer mit dem Argument des Menschenliebe und des Kampfes gegen die Sklaverei.
Allesamt von Damen, deren Kleiderschrank überquillt mit Kleidung aus Bangladesh, wo die kleinen Kinderhändchen die besonders feinen Nähte ziehen.
Heuchlerinnen, allesamt, meiner Meinung nach!
 
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  • #125
liebe Fs,

es gibt ja köstliche Beiträge wie z.b. von Gast 122, der nicht verstanden hat, dass es um Haltung und nicht um Geld geht.
Oder ist da wirklich jemand so geizig, dass er 20,- Euro-Rechnungen teilt oder das Benzingeld aufrechnet? Das ist wieder ein komplett anderes Thema. Nochmal: es geht nicht um Geld, es geht um Haltung.

Ein Mann, der zumindest versucht die erste Rechnung zu bezahlen zeigt schlicht und einfach dass er Kinderstube hat. Ich darf ein gutes Elternhaus, eine gute Erziehung im Bezug auf Umgangsformen und eine gewisse Großzügigkeit vermuten, die Geiz ausschließt.

Das, liebe Leser, bedeutet nicht, dass dieser Mann witzig, geistvoll und auch ansonsten ein klasse Typ ist. So einfach ist es nicht. er kann eine gute Kinderstube gehabt haben, in der das kleine Einmaleins der Höflichkeiten (beachte: Höflichkeit wurde bei Hofe gelehrt) beigebracht worden ist.

Ob dieser Kinderstube auch Werte wie Takt, Warmherzigkeit, Offenheit usw. usw. zu eigen sind/waren ist leider nicht garantiert. Das gilt es dann heraus zu finden.

Aber das mach ich dann gerne, während der berühmte Stoffel aus schlechtem Elternhaus, der auch in Kenntnis seiner schlechten Basis nicht dazu lernen möchte, sondern sein Weltbild grimmig verteidigt, leider gar keine Chancen hat.

Gefällt mir ein Mann nicht bei einem Date zahle ich immer selbst. Dass ich mich einladen lasse ist Zeichen meiner Sympathie.

w
 
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  • #126
liebe Fs,

es gibt ja köstliche Beiträge wie z.b. von Gast 122, der nicht verstanden hat, dass es um Haltung und nicht um Geld geht.
Oder ist da wirklich jemand so geizig, dass er 20,- Euro-Rechnungen teilt oder das Benzingeld aufrechnet? Das ist wieder ein komplett anderes Thema. Nochmal: es geht nicht um Geld, es geht um Haltung.

Ein Mann, der zumindest versucht die erste Rechnung zu bezahlen zeigt schlicht und einfach dass er Kinderstube hat. Ich darf ein gutes Elternhaus, eine gute Erziehung im Bezug auf Umgangsformen und eine gewisse Großzügigkeit vermuten, die Geiz ausschließt.

Das, liebe Leser, bedeutet nicht, dass dieser Mann witzig, geistvoll und auch ansonsten ein klasse Typ ist. So einfach ist es nicht. er kann eine gute Kinderstube gehabt haben, in der das kleine Einmaleins der Höflichkeiten (beachte: Höflichkeit wurde bei Hofe gelehrt) beigebracht worden ist.

Ob dieser Kinderstube auch Werte wie Takt, Warmherzigkeit, Offenheit usw. usw. zu eigen sind/waren ist leider nicht garantiert. Das gilt es dann heraus zu finden.

Aber das mach ich dann gerne, während der berühmte Stoffel aus schlechtem Elternhaus, der auch in Kenntnis seiner schlechten Basis nicht dazu lernen möchte, sondern sein Weltbild grimmig verteidigt, leider gar keine Chancen hat.

Gefällt mir ein Mann nicht bei einem Date zahle ich immer selbst. Dass ich mich einladen lasse ist Zeichen meiner Sympathie.

w
Da ist sie wieder, die Beschreibung der Frau als Prinzessin: Der Mann hat, wenn ich Prinzessin will, die Ehre, dass er mich einladen darf (aber nur wenn er mir gefällt). Die Schreiberin weiß natürlich, dass Prinzessinnen out sind, zumindest bei Männern, die normal selbstbewusst sind. Aber den Versuch, zu provozieren, kann man ja starten. Je länger die Diskussion dauert, umso weniger bleibt übrig von hergebrachten Schonungen der Frau.

Hinter der Forderung, dass der Mann beim ersten Mal zahlen soll, steht der Wunsch, dass der Mann auch später für die Frau Zahlungen tätigt, sie mit Geld bereichert, z. B. indem der Mann die Urlaube für die Frau zahlt, sie vielleicht nur Teilzeit arbeitet, sie die Option hat, gar nicht mehr oder deutlich weniger zu arbeiten, wenn es ihr zu anstrengend ist oder sie anderen Lebensfreuden nachgehen will. Sie will die Option zur Bequemlichkeit, vielleicht nicht sofort zu realisieren, weil der Job noch zu ihr gehört oder noch spannend ist. Aber als Option für später. Behauptet wird natürlich, dass es nur um eine einmalige Geste geht. Das ist natürlich gelogen. Natürlich macht eine Frau, die es jetzt oder später bequem haben möchte, aus diesem Grund einen riesigen Kampf um drei oder sechs oder zehn Euro. Dass die wahren Motive nicht genannt werden, erkennt man auch daran, dass völlig unplausible Argumente aufgeführt werden.
 
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  • #127
Ich habe nie erwartet, dass mich jemand beim ersten Treffen einlädt und um das Thema "wer zahlt was" habe ich mir vorher überhaupt keine Gedanken gemacht. Ich habe da auch keine Probleme oder Missverständnisse gewittert.

Es lief dann mit allen dating-Partnern so ab, dass sie die Rechnung wider Erwarten übernehmen wollten und im Laufe des Gespräches immer eine konkrete Einladung ausgesprochen haben à la "ich übernehme die Rechnung, weil ich Dich gerne einladen möchte".

Einer hatte die Rechnung für ein Essen sogar bereits hinter meinem Rücken bezahlt und meinte, als ich die Rechnung anfordern wollte, dass das bereits erledigt sei und er hoffen würde, dass mir das recht sei. Ich habe mich in allen Fällen mit einer schönen Gegeneinladung revanchiert und das wurde dann ebenfalls dankend angenommen. Klare Worte und klare Taten auf Gegenseitigkeit.

Wie gesagt: Erwartet habe ich das absolut nicht, aber wenn es sich so ergibt, dann spielt man das Spiel eben mit und sorgt selbst auch dafür, dass beide sich wohlfühlen. So gesehen kann das Einladen für mich ein sehr schöner Akt gegenseitiger Wertschätzung sein, wenn er freiwillig und ohne komplizierte Hintergedanken erfolgt.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mich, bis ich meinen heutigen Partner kennengelernt habe, nur mit einigen wenigen, besonderen Männern (meiner Altersgruppe) gedatet habe, bei denen ich mir bereits vorher sicher sein konnte, dass es auf jeden Fall schöne, interessante und unkomplizierte Treffen werden.

Ich vermute daher, dass die Bezahlthematik nur dann überhaupt zum Problem wird, wenn sich zwei Personen begegnen, die in vielerlei Hinsicht sehr unterschiedlich ticken.

w, 53
 
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  • #128
liebe Fs,

... köstliche Beiträge wie z.b. von Gast 122, der nicht verstanden hat ...
...
Ein Mann, der zumindest versucht die erste Rechnung zu bezahlen zeigt schlicht und einfach dass er Kinderstube hat. Ich darf ein gutes Elternhaus, eine gute Erziehung im Bezug auf Umgangsformen und eine gewisse Großzügigkeit vermuten, die Geiz ausschließt.

Das, liebe Leser, bedeutet nicht, dass dieser Mann witzig, geistvoll und auch ansonsten ein klasse Typ ist. So einfach ist es nicht. er kann eine gute Kinderstube gehabt haben, in der das kleine Einmaleins der Höflichkeiten (beachte: Höflichkeit wurde bei Hofe gelehrt ...)

... der berühmte Stoffel aus schlechtem Elternhaus, der auch in Kenntnis seiner schlechten Basis ... sein Weltbild grimmig ...
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Wieder die Beschreibung einer konservativen Etikette, hinter der eine enorme Abgehobenheit steckt. Diesmal mit einer Menge Polemik, auch in der Wortwahl, die der selbst geforderten "Höflichkeit" nicht entspricht. Fordern, aber nicht selbst erfüllen, das zeigt Mangel an Selbstkritik [mod]. Manche Frauen mögen ein solches Umfeld erstreben, da sie dort von der Etikette in Form von Zuwendung von Geld des Mannes profitieren. Dort herrscht allerdings auch mancher Zwang für die Erfüllerin der konservativen Rolle der Frau. Will ich das? Zudem:

Manche Frauen unterliegen zudem dem Irrtum, dass Männer mit gut Geld und Freiheit gesellschaftliche Entwicklungen wie die der Veränderung des Mann-Frau-Verhältnisses nicht mitmachen. Dies trifft aber nur auf Kreise zu, in denen konservative Etikette und Regeln als eine Überlegenheitsdemonstration fungieren soll, überlegen dem Fußvolk, von dem man sich abgehoben distanziert. Sie gehören zum "Hof" (!), wie hier beschrieben, o.ä.- In jüngeren Jahren unterlag ich dem Irrtum, dass Studierte - ich bin auch studiert- sozialkompetenter im Sinne von fairer agierend, weil im Studium in Reflexion geübt, sind ...
 
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  • #129
Abgesehen davon sollte derjenige bezahlen, der ausdrücklich die Einladung ausgesprochen hat.

Das sehe ich (w) auch so. Wenn ich von einem Mann gefragt werde, ob ich mit ihm essen gehen möchte, gehe ich von getrennten Rechnungen aus und bezahle für mich selbst. Wenn er eine Einladung ausspricht, denke ich er bezahlt. Und wenn ich die Einladung ausspreche, dann bezahle ich für beide.

Ich möchte nicht ständig eingeladen werden. Aber wenn ein Mann von sich aus die Einladung ausspricht und danach auf getrennte Rechnungen besteht (ist mir auch schon passiert, obwohl ich nichts Teures bestellt hatte), finde ich das respektlos.

Einige Männer laden Frauen nur zum Schein ins Restaurant oder Café ein und wollen testen, ob die Damen auf das Angebot eingehen. Wenn sie es tun, heißt es sie wären käuflich. Mir ist es lieber, wenn ein Mann mir gleich ehrlich sagt, dass er lieber getrennt bezahlen will. Diese kindischen Testspielchen kann ich absolut nicht gebrauchen.
 
  • #130
Da hier mehrfach die großzügigen Südeuropäer gerühmt wurden: Ich habe da leider gar keine positiven Erfahrungen gemacht. Da wurde aus der Einladung (seinerseits darauf bestanden) zu einem Wein dann die Einwilligung zu mehr abgeleitet und die Abfuhr damit kommentiert , ich sei eine unentspannte Deutsche und noch einige Verbalentgleisungen mehr. Derartiges ist mit bei einem deutschen Mann noch nie passiert. Da gab es bisher noch nie eine Bedrängnis seinerseits oder Audringlichkeit, insbesondere bezüglich physischer Kontakt.

Ich würde allerdings fast sagen, dass man so etwas wohl kaum aus der Nationalität ableiten kann.

A pro pro grosszügige ausländische Kulturen mit klassischen Rollenverteilungen:

Das habe ich in Südamerika auch so erlebt.

Die Frau wurde selbstverständlich eingeladen. Kino, Essen usw. Der Mann wäre unten
durch, bestände er auf getrennten Rechnungen.

Aber es war klar, dass die Frau ihren Teil der Abmachung einhält, es gab dafür Sex.
Wenn die Frau sich einladen liess und nicht mit in die Wohnung kam, dann war sie unten
durch.

Eine Frau die keinen Sex mit dem Mann haben wollte, liess sich erst gar nicht einladen.
Es wird nicht nur für reine Anwesenheit gezahlt.

Das ist der Unterschied zu unserer Kultur. Die klassische Rollenverteilung beruht auf balancierter
Gegenseitigkeit. Die Gleichberechtigung hierzulande versucht die Rechte der Frauen zu maximieren,
während sie die Pflichten minimieren will. Und dann kommen solche Appelle wie dieser
hier raus: "Für Anwesenheit wird bezahlt"
 
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  • #131
liebe fs,
...
Ein Mann, der zumindest versucht die erste Rechnung zu bezahlen zeigt schlicht und einfach dass er Kinderstube hat. Ich darf ein gutes Elternhaus, eine gute Erziehung im Bezug auf Umgangsformen und eine gewisse Großzügigkeit vermuten, die Geiz ausschließt.

... liebe Leser, ...
...während der berühmte Stoffel ...
w
Was Eltern Kindern beigebracht haben, ist das, womit sie ins Erwachsenenalter starten. Die Aufgabe, Freiheit, Chance der einstigen Kinder ist es, als nunmehr selbst Erwachsene eigenverantwortlich Werte beizubehalten, zu hinterfragen und ggf. anzupassen, neu auszuhandeln. Es ist nicht entscheidend, was die Elterngeneration definiert oder z. B. ihrerseits übernommen hat, sondern wie die aktuelle Genetation Entwicklungen reagiert, welche Lösungen und Werte sie findet.
 
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  • #132
Oder ist da wirklich jemand so geizig, dass er 20,- Euro-Rechnungen teilt oder das Benzingeld aufrechnet? Das ist wieder ein komplett anderes Thema. Nochmal: es geht nicht um Geld, es geht um Haltung.

Ein Mann, der zumindest versucht die erste Rechnung zu bezahlen zeigt schlicht und einfach dass er Kinderstube hat. Ich darf ein gutes Elternhaus, eine gute Erziehung im Bezug auf Umgangsformen und eine gewisse Großzügigkeit vermuten, die Geiz ausschließt.

Exakt so ist es. Es ist selbstverständlich und braucht eigentlich gar nicht diskutiert zu werden, dass der Mann mit guter Kinderstube beim ersten Date einlädt und damit seine Bereitschaft zeigt, zu bezahlen.

Es ist ebenso selbstverständlich, dass die Frau mit guter Kinderstube dies heutzutage erfreut annehmen oder aber ablehnen darf (das wäre für mich ein klares Signal, dass sie kein zweites Date möchte). So ist es traditionell schon seit mindestens 100 Jahren.

Heutzutage kommt aus meiner Sicht hinzu, dass die Dame von Welt im Gegensatz zum Date vor 50 Jahren z. B. mit den Worten "Gerne, dann zahle ich beim nächsten mal." signalisiert, dass sie keinen "Versorger" sucht, sondern selbst auf eigenen Füßen steht. Thema erledigt, beide wissen, was sie vor sich haben und können zu interessanteren Themen übergehen.
Und dann ist mir auch völlig egal, ob ich bei den nächsten drei Dates wieder einlade, es geht um die grundsätzliche Haltung.

Für mich persönlich ist das Verhalten von Männern, die beim ersten Date grundsätzlich nicht zahlen, aber auch von Frauen, die Bezahlung "erwarten", nicht mehr zeitgemäß, aber auch sie finden ja passende Gegenstücke, wie man hier lesen kann.

m, 46
 
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  • #133
Wenn beide ungefähr gleich viel Geld haben, gibt es keinen Grund, weshalb der Mann für die Frau beim Kennenlernen zahlen sollte. Der Brauch kommt wohl aus riner Zeit, in der die Frau noch nicht srlbst gearbeitet hatte. Heute dürfen die Frauen stolz sein, dass sie mit eigenem Geld zshlen können. Odrr nicht stolz, aber zufrieden, was sympathischer als Stolz ist. - Vermutlich geht es hier gerade um Frauen, die einen Mann suchen, der mehr hat als sie selbst (Goldgräberinnen, bequem u. ä.).

Eine Situation, in der getrennte Kasse jemandem peinlich ist, ist nicht die angemessene Situation zwischen Zweien, die noch nicht so weit zusammen gewachsen sind, dass sie schon einen kleinen gemeinsamen "Haushalt" (jede Seite geht mal zur Kasse) führen. Wenn es also um ein erstes Kennenlernen geht, kann eine Frau nicht von einer solchen Situation (stilvolles Restaurant, Oper, Musical ...) ausgehen. Es sei denn, der Lebensstil besteht bei beiden Seiten schon heute aus genau solchen Aktivitäten und ein einfach Restaurant wäre "unter ihrer Würde". Die meisten von uns haben aber nicht so einen Lebensstil, also geht man auch nicht in ein solches Ereignis. Es sei denn man ist materialistisch orientiert ...
 
  • #134
Oder ist da wirklich jemand so geizig, dass er 20,- Euro-Rechnungen teilt oder das Benzingeld aufrechnet? Das ist wieder ein komplett anderes Thema. Nochmal: es geht nicht um Geld, es geht um Haltung.

Genau, du hast es erfasst, es geht um Haltung.

Genauso umgekehrt: Ich habe kein Problem mit den paar Euro fuffzig für den Kaffee. Ich habe dagegen ein Problem mit "der Mann muss grundsätzlich zahlen, aber ansonsten bitte Gleichberechtigung". Ich habe sogar ein Problem mit "der Mann muss grundsätzlich zahlen, auch ohne Gleichberechtigung".

Wenn dann schon im Profil steht, dass die Dame erwartet, beim ersten Date grundsätzlich eingeladen zu werden, dann brauche ich den Rest ihres Profils gar nicht mehr zu lesen.

Eine emanzipierte, selbständige Frau von Welt lässt sich ihre Anwesenheit nicht bezahlen. Sie wird ihm gar keine Gelegenheit bieten, in diese unangenehme Situation zu kommen, sondern dann, wenn die Rechnung kommt, zunächst darauf bestehen, ihren Anteil zu bezahlen. So unterscheiden sich die modernen Frauen von denjenigen, die vor allem auf der Suche nach einem Sugardaddy sind.
 
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  • #135
Wenn dir 6 € für einen Kaffee und Kuchen zu viel sind

Ich habe bei den zig Diskussionen um dieses Thema noch von keinem einzigen Mann gelesen, dass ihm das zu viel wäre.

Dir geht es doch bei der Geschichte nicht darum, den Mann abzukassieren, sondern um die Symbolik. Siehst du, uns Männern geht es auch um die Symbolik. Und die gefällt uns eben nicht. Bezahlen MÜSSEN nur wegen das Geschlechts, nicht jeder findet das eben toll. Völlig egal, ob es um 10 Cent oder 1000 Euro geht. Das ist völlig egal. Aber Frauen wie du plappern (sorry, aber ein treffenderes Wort fällt mir nicht ein) immer die gleiche Leier runtern, dass manchen "Geizhälsen" ja schon 6 Euro zu viel sind. Schade, wenn man nicht lesen kann und nicht verstehen will. Angeblich sind Frauen doch ach so empathisch.
 
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  • #136
Interessant finde ich hier v.a. die Aussagen von Frauen, dass sie einem Mann nur bei Gefallen das Privileg gewähren, sie einladen zu dürfen. Und bei Nichtgefallen geben sie ihm das dadurch zu erkennen, dass sie sich nicht einladen lassen. Das Signal kommt aber nicht immer an.

Mir ist schon mehrfach folgendes passiert: Frau macht keinerlei Anstalten, die Rechnung zu übernehmen, bietet es nicht an, geht im Zweifelsfall rasch zur Toilette, um nicht in die Verlegenheit zu kommen. Ganz deutlich ist zu erkennen, dass sie eine Einladung als Selbstverständlichkeit erachtet. Natürlich verliere ich darüber kein Wort und bezahle. Es gibt von ihrer Seite kaum Anzeichen von Freude und nur ein laues Dankeschön - so wie es eben ist, wenn man etwas für selbstverständlich hält. Ich melde mich danach eben möglicherweise nicht mehr. Es haben schon Frauen verwundert nachgefragt, warum ich nach einem schönen Date keinen Kontakt mehr haben will. Jetzt verstehe ich das: ich scheine ihnen gefallen zu haben, weswegen sie mir das Privileg der Bezahlung gewährt haben. Kam eben nicht bei mir an, und das "Privileg" bzw. solche Frauen gefallen mir auch nicht.

Und auf der anderen Seite: auch wieder schönes Date (aus meiner Sicht), am Ende gibt sich Frau modern und schiebt mir einen Schein hin, den ich nach einigem Zögern annehme. Hey, wir sind modern, ich hab einen guten Job, ich komm mir sonst komisch vor - jetzt nimm schon. Und ich versuche die Frau wieder zu erreichen, wochenlang ohne Erfolg. Auch hier habe ich das Signal wohl nicht verstanden.

Wollte also nur sagen, dass euere Signale nicht so eindeutig sind, wie ihr das wohl meint, liebe Damen. Vielleicht fahren wir allesamt besser damit, das Thema nicht überzubewerten. Weder von der einen, noch von der anderen Seite.
 
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  • #137
Ich komme aus einer anderen Kultur, bin vielleicht etwas altmodisch und konservativ...wie ihr das gerne nennt, lege Wert auf bestimmte Sachen und Werte, die hier von vielen ins Lächerliche gezogen werden. Deswegen ist das für mich wichtig und ich kann meistens einen Mann, der mich beim ersten Date nicht einlädt irgendwie nur als Kumpel betrachten. Das ist kein "muss" und ich gehe immer ohne entsprechende "erwartungshaltung" zu einem Date, habe immer genug Geld dabei um selbst zu bezahlen. Und bisher wurde ich fast immer eingeladen.


w (30)
 
  • #138
Lieber Thomas, du vergisst und überliest nur das Wesentliche: nicht nur du filterst (angeblich) aus, sondern auch die Frauen. Wenn dir 6 € für einen Kaffee und Kuchen zu viel sind, sagt das den Frauen einiges über deine Denkweise und deinen Charakter aus. So wie du mutmaßt, dass diese Frauen den "Blick aufs Wesentliche schon lange verloren haben", mutmaßen sie nun, dass du ein geiziger Mensch bist. Dieser Geiz zeigt sich nicht nur in materiellen Dingen, sondern auch in Geiz bei Gefühlen usw. Du siehst, das ist ein Kreislauf. Außerdem werden die Frauen dir "Vieldaterei" unterstellen, ob es stimmt oder nicht. Niemand möchte Datingpartner Nr. 64 auf der abzuarbeitenden Liste sein.

Und das ist OK für mich. Genau dieses Gedankengut halte ich nicht für Beziehungsfördernd, es ist voller Vorurteile, Anmaßungen, Unterstellungen und Desinteresse.
Es gibt so viele Frauen die anders denken und die angenehm in Wesen und Umgang sind, auf die Art und Weise. läßt sich am einfachsten der Spreu vom Weizen trennen und man verliert keine Zeit mit einer Frau, die sich sowieso nur für sich selbst interessiert.
 
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  • #139
Liebe FSin,

beim ersten Date sollte die kluge Frau taktisch vorgehen ;-)! Ganz im Besonderen wenn der Herr mir zusagt!

Fall 1. Stellt sich beim Gespräch heraus, dass er Kohle hat, ist es für mich sowas von klar, dass ich mich NICHT einladen lassen, denn - nöööööö- ich lasse mich nicht kaufen. Dasselbe in grün gilt für die kommenden Wochen und Monate. Ich bestehe darauf selbst zu bezahlen -endegelände-. Was steckt dahinter? Eben, er kann nicht - so wie er es sicher gewohnt ist - mit seinem Geld alles kaufen, vor allem aber nicht meine Zuneigung, da sollte er schon ein wenig mehr in petto haben.

Fall 2.: Er ist ein simpler Otto-Normal-Verdiener. Er gefällt mir und ich lasse mich selbstverständlich einladen, ebenso selbstverständlich lasse ich mir aus dem Mantel helfen oder mir den Stuhl zurechtrücken

Fall 3: Egal, ob arm oder reich, er macht beim ersten Date KEINE Anstalten die Rechnung zu übernehmen: Ich bezahle meinen Teil und verschwinde, und werde diesem Herrn niemals mehr antworten. Für mich ein absolutes NO-GO! Hatte wir schon alles, brauch ich nie mehr wieder. ;-)

Fall 4 (bei diesem Herrn ist klar, dass es kein 2. Treffen geben wird). Selbstverständlich lasse ich mich nicht einladen, schaue aber auch, dass ich mich schnellstmöglich wieder vom Acker mache.

w, 43
 
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  • #140
Ich hätte da einen anderen Vorschlag.
Im Gegensazu dazu, dass die Zahlbereitschaft des Mannes für die Frau nur einer Seite vermeintlich etwas über den anderen sagt, könnten auf folgendes Weise beide etwas übereinander erfahren.
Wie wäre es als verbindendes novum für Dates, wenn jeder für den jeweils anderen bezahlt? Daran würden beide auf gewisser Ebene u.a. von Anfang an erkennen, wie aufmerksam und rücksichtsvoll sie miteinander sind, wenn sie sich in einer Situation zwischenmenschlicher "Abhängigkeit" zueinander befinden, wie es auch in einer Beziehung der Fall wäre. Bei dieser Methode müssten sich Frauen a) keinen Selbstverkauf mehr vorwerfen lassen und b) würden die Männer so auch etwas über die Frau erfahren.

m35
 
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  • #141
Einerseits hat es viel mit der inneren Einstellung (gute Manieren) zu tun. Ein anderer wichtiger Punkt ist aber auch der Verdienst. Da Männer grunsätzlich mehr verdienen (auch bei gleichstellender Position) finde ich es nur fair, wenn der Mann (mich) öfter einlädt. Wenn ich genauso viel verdienen würde wie der Mann würde ich eher auf Gleichberechtigung bestehen und mich gerne öfter revanchieren.
Frauen müssen sich beruflich viel mehr durchbeißen, während Männer viel schneller vom Chef respektiert werden und eher die Großverdiener sind... das sollte ein Mann auch mal von dieser Seite betrachten.
w30
 
  • #142
Es ist selbstverständlich und braucht eigentlich gar nicht diskutiert zu werden, dass der Mann mit guter Kinderstube beim ersten Date einlädt und damit seine Bereitschaft zeigt, zu bezahlen.

Und ebenso gehört es zur guten Kinderstube, daß die Frau es dem Herrn überläßt, ob er sie einladen will oder nicht. Nötigt sie ihn durch ihr Verhalten dazu, ist siees, die eine gute Kinderstube vermissen läßt. Und es ist vollkommen nachvollziehbar, wenn der Herr sich dann entscheidet, diese Frau nicht näher kennen lernen zu wollen.

Denn was am allerersten Tag mit dem Anspruch auf Eingeladenwerden beginnt, zieht sich später durch die gesamte Beziehung: Anspruch auf seine gesamte Freizeit, Anspruch auf die Gestaltung dieser Freizeit, Anspruch wofür er Geld ausgeben darf, wie er sich zu kleiden hat, mit wem er befreundet sein darf, welche Aufgaben er im Freundeskreis übernehmen darf usw. usw.

Das alles vermeide ich, indem ich darauf achte, ob die Frau mir die Entscheidung überläßt, sie einzuladen oder auch nicht. Zum Beispiel, ob sie ihre Geldbörse zückt, wenn es ans Bezahlen geht. In diesem Fall kommt von mir selbstverständlich ein "laß mal stecken, ich übernehme das".
 
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  • #143
Da Männer grunsätzlich mehr verdienen (auch bei gleichstellender Position)

Davon mal abgesehen, dass es fraglich ist, ob das überhaupt stimmt (denn oft werden Äpfel mit Birnen verglichen): so lange Frauen von Männern erwarten, dass die für sie alles möglich bezahlen, sollten Männer gefälligst auch mehr verdienen, da sie schließlich mehr Ausgaben haben. Somit liefert jede Frau, die auf die alten Rituale besteht, ein treffliches Argument für eine Ungleichbehandlung. Wollt ihr das wirklich?
 
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  • #144
Ich wünsche mir, dass künftig Frauen grundsätzlich die erste gemeinsame Zeche zahlen. Sie symbolisieren damit, dass sie die für eine Beziehung erforderliche Bodenhaftung besitzen und die Pornoindustrie im Internet ihnen nicht das letzte bisschen Realitätsbezug rausgeblasen hat.
M
 
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  • #145
Da Männer grunsätzlich mehr verdienen (auch bei gleichstellender Position) finde ich es nur fair, wenn der Mann (mich) öfter einlädt. Wenn ich genauso viel verdienen würde wie der Mann würde ich eher auf Gleichberechtigung bestehen und mich gerne öfter revanchieren.

Was kann ich als Mann dafür, wie viel Du verdienst? Es steht Dir frei, Medizin zu studieren oder Jura oder was auch immer, es steht Dir frei, Dir einen Job als Unternehmensberaterin zu suchen und so viel Geld zu verdienen, dass Du Dir einen Kaffee und ein Stück Kuchen leisten kannst und ein erstes Date nicht als Revanche für Deinen schlechten Verdienst betrachtest.

Das pauschale "Ich verdien weniger"-Gejammer ist im konkreten Fall fürs erste Date eine völlig unpassende Begündung. Wenn Du mehr Geld verdienen möchtest, geht zu Deinem Chef, mach eine Fortbildung, überlege mit 16, dass ein Beruf nicht nur dazu da ist, um als Arzthelferin den Arzt anzuhimmeln oder "was mit Menschen" zu machen und klage nicht anschließend pauschal über Deinen schlechten Verdienst.

In einer Beziehung wird man das (notgedrungen) angleichen (müssen), aber beim Dating hat der Ansatz wirklich nichts verloren.

m
 
  • #146
Davon mal abgesehen, dass es fraglich ist, ob das überhaupt stimmt (denn oft werden Äpfel mit Birnen verglichen)

Es stimmt nicht (die bereinigte Pay Gap liegt bei 8%, also sollte er Mann eben 8% mehr an dem Kaffee bezahlen...).

Und selbst wenn ein extremes Ungleichgewicht zwischen den Individuen besteht, kann doch zunächst der besser verdienende Partner nichts dafür, dass der andere weniger verdient. Wenn ich mit meinen Freunden ausgehe, zahlt jeder mal eine Runde, egal, wie viel er genau verdient. Warum sollte das bei völlig Fremden anders sein?
 
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