• #31
Liebe TE,

ich kann dir das auch nur von mir berichten: Mich interessiert mein Geburtstag null und ich habe noch nie einen gefeiert. Bei meinem Kind tue ich es jetzt. Für mein Kind. Aber mir hat mal ein früherer Partner gesagt, wenn ich das nächste Mal wieder seinen Geburtstag vergesse, dann macht er Schluss. Gut, Schluss gemacht habe ich dann ein paar Monate später zwar, jedoch sieht man hier wieder, wie unterschiedlich die Betrachtungsweisen sind. Ich habe dann notgedrungen am Abend vorher eine Torte für ihn mit Kerzchen gebacken. Da ich ja nicht wollte, dass Schluss ist. Anscheinend war es ihm sehr wichtig. Mir aber null und ich machte und mache mir bis heute nix draus und fand sein Verhalten eher kindisch.

LG
 
  • #32
Hallo :)
Mein Ex-Freund schoss den Vogel ab und überwies mir am Geburtstag 20€ - "Kauf dir was schönes".
Na wenn´s wenigstens € 25,00 gewesen wären :)

Mir war mein Geburtstag nie so wichtig. Selten feiere ich ihn mit Freunden (mit Eltern nicht - wisst ihr ja...). Meine Frau wollte immer was Besonderes. Egal was. Der Tag musste gestaltet werden. Und Ihr war mein Geburtstag wichtig. Ich hab immer am Feiertag Geburtstag (ideal zum Keller aufräumen - kam nie gut)

Ich denke es gibt diese zwei Lager, wobei es Männern in der Tendenz weniger wichtig ist (ich vergesse fast alle, manchmal auch meinen, den von meiner Frau aber nie - noch heute nicht)

M 47
 
  • #33
Mir ist mein eigener Geburtstag sowas von egal.
Meine Worte ...

Schon an meinem 18. bin ich morgens aufgewacht, habe gedacht:"Cool! Und jetzt?" und auf das gewartet was da kommen mag.

... auch das immer wieder und stets gerne,

aber auch mit Freunden zusammen, die wissen wie und was ich mag. Vor allen Dingen viel äußerliches und materielles Nichts, dafür um so lieber eine herzliche und innige Umarmung, gemeinsam Innehalten, Denken und Fühlen ...

Naja @Magnus schreibt das so. So weit würde ich nicht gehen. Es bleibt das fahle Gefühl von streng gehüteten Verpflichtungen sowie achtsam geäugtem Gegen und Nehmen (müssen).

Viel lieber denke ich mal an meine Lieben zwischendurch, sende ebensolche Grüße, bringe Heißbegehrtes mit oder komme spontan vorbei und das gerne mehrere Male im Jahr, immer dann wenn es mein Herz mag.

Und dann schließe ich die Augen und Alle/s sind/ist da bei mir ...
 
  • #34
Ganz einfach, weil man nur rumsteht und sich brav bedanken muss, weil dies die Anderen so erwarten. Schlimmer geht es wohl kaum.
Auf der Arbeit ist es noch schlimmer oder besser. Je nach der Betrachtungsweise des Einzelnen.
Zum Geburtstag ist die Scheinheiligkeit am größten. Über 360 Tage im Jahr schimpfen manche auf den anderen, aber an seinen Geburtstag ist dies plötzlich alles wieder vergessen.

Wenn man einen Anlass benötigt, um freundlich zu seinen Mitmenschen zu sein, dann könnte man ja auch den Wildschweintag benutzen.
Was bringt mir den das, wenn man einen Tag im Jahr freundlich zueinander ist und 364 Tage lang ist einen derjenige wieder egal. Das gilt auch für die anderen Feiertage wie Muttertag, Vatertag, usw. Meine Mutter sagte mir einmal, wenn ich mich nur zum Muttertag und ihren Geburtstag melde, dann kann ich es auch sein lassen.
 
  • #35
Feiern ... muss nicht extravertiert sein ... man kann auch introvertiert feiern, ohne sich an andere zu verheizen ...
Genau darum geht es - zu erspüren: was mag ich wirklich machen?
Es gab auch schon Geburtstage, da fand ich es göttlich schön die meiste Zeit meines Geburtstages im Liegestuhl zu lesen, Tee&Torte neben mir, den blauen Himmel über mir und die Katze schnurrend im Gras ...
und keiner darf was von mir wollen!
Ein anderes mal fahre ich tagsüber irgendwohin mir eine Sehenswürdigkeit genehmigen ... oder in die Stadt, auf Schatzsuche in nette Läden ...
Manchmal habe ich mein Geschenk schon ein paar Tage vorher entdeckt und ergattert und in den Schrank gelegt und Vorfreude gepflegt. Freudeschenken, aber an mich selbst. Auch in Zeiten wo ich nicht viel habe, immer was gefunden wo mein Herz lacht.
Und keinesfalls, dürfen andere das 'bewerten' ... !

Und selbstverständlich werde ICH mit einer großen Torte fertig ... (falls keiner kommt, soll es ja so sein)
und immer habe ich die Freiheit sie selber zu essen oder der Nachbarin ein Stück zu bringen.

Große Torte verlängert MEINEN Feiertagsgenuß um 2 Tage, ist doch prima während der Arbeit Kuchen-Pausen einzulegen ...

Und es gibt auch kleine Kuchenformen: sieht lustig aus so ein 3stöckiger Mini-Schwarzwäder (aber mit viel Kirschwasser)

Mann, DEINE Torte muss auch gar nicht süß sein ... backe dir doch eine Pastete oder eine Fleischtorte ... oder Quiche ...
Oder kauf dir eine Lieblingslimonade deiner Kindheit ... Oder geh Essen oder Motorradfahren oder Bergeklettern oder gehe (wie symbolisch) in den Keller wenn DU das magst ...

Und wenn dir dein Geburtstagsmonat zu düster ist ... oder mit schlechten Erinnerungen durchsetzt ... dann ... feiere doch einfach einen anderen persönlichen Tag! Oder in deinem Zeugungs-Monat ... (feiere an einem Tag der dir gefällt, deinen eigenen Urknall von Ei& Samenzelle, zelebriere dein gesamtes Schöpfungspotential) ...
Und die Kollegen und schlimmen Verwandten haben keinerlei Ahnung davon ...
hahaha
 
  • #36
@Magnus,

Du hast ja sicher recht, nur meine Erfahrung ist die, wer sich um Geburtstag, etc. nicht schert, macht es auch nicht an den anderen 364 Tagen des Jahres.
Nur da nimmt man dann den Nonkonformismus als Grund, warum nicht. Muttertag, Valentinstag, etc, Kommerz,...

Nein, natürlich gebe / möchte ich Zugewandtheit auch an den anderen Tagen - und bitte völlig unabhängig von materiellen Dingen.
Und wenn es nur noch als Pflichterfüllung an solchen Nenntagen erfolgt, kann der-/diejenige es lassen.

Bei uns sind es Rituale, ob an Geburtstagen, oder anderen Feiertagen. Rituale, die viel mit Zeit zu tun haben, mit dem Schaffen schöner Momente, Erinnerungen, Bindungsverstärker.
Und ganz wesentlich - freiwillig.
 
  • #37
Dieser Thread ist seltsam. Ich habe darüber nachgedacht, weshalb ich so gerne abtauchen würde am Geburtstag.

Und ich glaube, der Knackpunkt ist Wichtigkeit.

Ich bin fürchterlich schnell und langanhaltend wichtig für Menschen, das war schon seit meiner Jugend so. Ich tauche irgendwo auf und blitzartig interessieren sich die Leute, fragen persönliche Dinge, wollen Kontakt, wollen Rat, wollen irgendetwas. Ich bin sooooo froh, wenn ich einfach nur unbekannt und unwichtig bin, zumindest für eine Zeit lang - und dann soll ich es durch solch ein Geburtstags-Tamtam noch forcieren, dass ich im Mittelpunkt stehe? Neeeeee.... nicht, wenn ich es vermeiden kann!
 
  • #38
Wenn die Partnerin genauso gerne auch Dinge zu meinen Gunsten tut, die ausschließlich nur ich gut finde und sie selber beschissen findet, dann bin ich auch sehr gerne bereit, Dinge zu tun, die nur sie gut findet (z.B. Geburtstagsterror).

Wenn die Partnerin aber der Meinung ist, zu z.B. zu Sex auch "Nein" sagen zu dürfen, wenn sie selber keine Lust hat, dann sehe ich auch keine Notwendigkeit, Dinge ihren Wünschen entsprechend zu tun, zu denen ausschließlich nur sie Lust hat.

Und da viele Frauen eigentlich nie etwas gerne tun, worauf ausschließlich nur der Partner Lust hat, ist es auch nur logisch, dass Männer in Partnerschaften mit zunehmender Dauer auch immer weniger bereit sind, noch Dinge zu tun, die sie selber für völlig überflüssig und nervig empfinden.
 
  • #39
Also Geburtstage der Familie und engen Freunden vergesse ich nicht. Da ich diese Menschen gut kenne, gestallte ich diesen Tag möglichst genau so wie derjenige es gerne mag in Form von Taten oder Geschenken. Denn es ihr Ehrentag. So soll es sein. Und wenn mal jemand sagt ich will keinen sehen, respektiere ich das ebenfalls als Geburtstagswunsch. Ich selbst habe vor gut Zwanzig Jahren schon allen die mich mögen und daran denken wollen, klar gemacht das mir mein Geburtstag völlig Schnuppe ist und ich an meinem Ehrentag keine Lust habe, dass ganze Pack zu beköstigen und zu belustigen. Wer kommt der kommt und wenn er Hunger oder Durst hat, soll er sich was mitbringen.Aber Geschenke sind verboten. Das Ende vom Lied ist...... seit über Zwanzig Jahren schon habe ich jedes Jahr, wenn ich nicht weg bin, die Bude gerammelt voll. Alle bringen Essen in Form der leckersten Schlemmereien und Getränke mit. Und ich habe das Gefühl es werden jedes Jahr mehr. Mein Geburtstag ist mir so Schnuppe, dass ich gerade diesen Tag nicht mehr missen möchte. Jedes Jahr aufs neue.
m46
 
  • #40
Liebe FS
Für mich sind Geburtstage sowohl wichtig als auch schwierig, weil ich immer an diesem Tag daran denke, dass ich älter werde, und auch wenn es kindisch scheinen mag, mir meiner Mängel und ersten Alterserscheinungen sehr bewusst bin. Das geht mir jedenfalls seit meinem 30. Geburtstag so und wird vermutlich irgendwann aufhören. Was mich aufmuntert und glücklich macht, ist wenn andere diesen Tag mit mir feiern und mir dadurch so ganz nebenbei in Erinnerung rufen, dass ich ein ziemlicher Glückspilz bin. Ich kann verstehen, wenn jemand mit einem originellen Geschenk komplett überfordert ist. Aber an diesem Tag oder am folgenden Wochenende hätt ich gern, dass mein Partner sich Zeit nimmt und eben, mit mir feiert. Ich bin hierbei empathiefähig genug, den Partner nicht emotional zu erpressen, eine einseitig spassige Tätigkeit mit mir auszuüben, schliesslich macht es mir auch am Geburtstag keinen Spass, andere zu quälen. Sollte die zeitnahe Reservation eines alljährlich wiederkehrenden Datums ein zu hoher Anspruch an die Beziehung sein, müsste ich selbige hinterfragen. Und die Geburtstagsfeier des Partners würde ich möglichst gemäss seinen Wünschen für diesen Tag gestalten, und selbstverständlich auch dort nicht zu Horroraktivitäten genötigt werden.
 
  • #41
Geburtstage vergesse ich äußert selten. Ich habe ein Buch in dem sie stehen und elektronisch wird man ja sowieso informiert.
Ich richte mich nach meinem Partner. Ich hatte Partner denen war er völlig egal und andere denen er wichtig war. Es ist sein Tag und diesen soll er so gestalten wie es sich für ihn stimmig anfühlt. Ich als Partnerin passe mich an, einfach weil ich ihn liebe.
Mir selbst ist der Geburtstag heute nicht mehr so wichtig. Früher war das anders. Dennoch freue ich mich, wenn ich angerufen werde, sich eine Karte im Briefkasten befindet, oder per whatsapp/sms, meine Umwelt an mich denkt. Ich habe heute Geburtstag. Den Tag gestalte ich für mich, am Abend gehe ich mit Freunden zum Essen. Geschenke haben wir abgeschafft. Ich freue mich, wenn sie kommen und für mich wird es Anlass sein, mich bei ihnen zu bedanken. Dafür, dass es sie gibt, sie meine Freunde sind , auch wenn sie einen wirklich gut kennen. w/ seit heute 53:)
 
  • #42
Also feiere meine Geburtstage jedes Jahr im relativ großen Stil.

Ich selbst bin mir wichtig, und ich freue mich, auf der Welt zu sein, und wieder ein Jahr älter geworden zu sein. Diese Freude möchte ich mit meinen Freunden gerne teilen, deswegen schmeiße ich meistens eine Party und freue mich mit den anwesenden Personen meines und unseres Lebens.

Meine Mutter ist leider mit Ende 30 verstorben und sie wird niemals wieder in den Genuss kommen, sich solche Fragen überhaupt zu stellen, oder mit Freunden zusammenzusitzen und sich ihres Lebens zu erfreuen.

Das Leben kann so schnell vorbei sein.
Und , ja: natürlich kann man auch an jeden X-beliebigen anderen Tag einen Grund zum feiern finden. Mach ich auch. ;-)
 
  • #43
Das kommt immer auf die Sichtweise an:)
Ich verstehe nicht, warum Menschen, die sich aus Geburtstagen nichts machen, gleich so viel Negatives unterstellt wird. So denke ich überhaupt nicht und mache mir dennoch nichts aus Geburtstagen. Gar nichts.
Wo ist unser Ja zu uns, unserem Leben?
Wo unsere eigene Wertschätzung?
Für mich hat das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Ich bin ein durch und durch positiver Mensch, auch wenn ich Geburtstage nicht als das sehe, was Du so siehst.
Eigentlich finde ich das ganz schön schlimm, welche Parallelen Du da ziehst. Das ist eine Bewertung, die voraussetzt, dass nur das alleinige Denken (also Deins) richtig ist. Ist das so? Ich denke nicht.
Post 39 finde ich allerdings auch grenzwertig.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
W
 
  • #44
Was mich auch so wundert, wenn der Geburtstag so wichtig ist, warum man keine Glückwunschmail von EP erhält. Bei anderen Onlinedienste, wo man den Geburtstag angeben muss, erhält man dann aber immer eine Glückwunschmail und bei EP aber nicht,
Also ist dies für den Großteil der Kunden eher nur unwichtig.
 
  • #45
Ich habe gerade den tread hier nochmals überflogen und wundere mich doch etwas: ist es so eine Last für euch, eure Freunde einzuladen, was zu essen und zu trinken zu besorgen, Musik anzustellen und nette Gespräche zu führen?
Ich hatte schon geschrieben dass ich meinen Geburtstag genieße und gerne feiere - aber ich feiere auch sonst mal gerne einen anderen Anlass oder auch ohne Anlass mit Freunden und Familie - das andere dies als rum stehen und Pflicht ansehen kann, finde ich furchtbar. Kennt ihr keine netten Menschen? Sind euch wirklich alle so zuwider?
Mal feiere ich groß und organisiere, mal feiere ich groß und habe wenig Zeit - dann bitte ich halt ein paar Freunde um dieses oder jenes. Und ich war auch schon weg oder feierte nur mit dem Partner - aber dieses ganze Anti-Gehabe hier ist ja deprimierend!
Jeder wie er möchte aber hier im tread kommt es mir vor als ob sich eine Ladung Miesepeter zum Meckertreffen verabredet hat - sorry, aber ehrlich, wer so etwas ausstrahlt braucht sich auch nicht wundern dass er Single ist!
 
  • #46
Ich, m, finde es selbstverständlich, meiner Liebsten zum Geburtstag zu gratulieren.
Mir ist mein eigener Geburtstag nicht so wichtig, ist ja nur 1 Tag an dem man älter wird.
Wenn ich aber bemerke, dass sich meine Partnerin viele Gedanken gemacht hat um diesen Tag zu etwas Besomderem werden zu lassen dann werde ich es zu ihrem Ehrentag ihr gleichtun.
Dazu bedarf es aber einer guten Portion Empathie und Beobachtungsgabe um die Bedürfnisse meiner Liebsten zu erkennen.
 
  • #47
Huch, also ich muß sagen, ich bin ja gerade richtig zusammengezuckt bei so 'ner geballten Ladung negativer Energie... :)

Mit jedem weiteren Satz klappte mein Unterkiefer immer mehr runter, denn das sind ja schon unzählige Kanonenschüsse gegen alle Foristen, die nicht so "geburtstagstoll" sind wie @Frau43

ist es so eine Last für euch, eure Freunde einzuladen, was zu essen und zu trinken zu besorgen, Musik anzustellen und nette Gespräche zu führen?
Kennt ihr keine netten Menschen? Sind euch wirklich alle so zuwider?
dieses ganze Anti-Gehabe hier ist ja deprimierend!
kommt es mir vor als ob sich eine Ladung Miesepeter zum Meckertreffen verabredet hat
Das ist doch vollkommen am Thema vorbei, liebe @Frau43 ! Das Thema war nicht Geselligkeit oder Feiern im Allgemeinen, mit Freunden Spaß haben, usw. sondern es ging ursprünglich mal in diesem Thema um das Geburts-Brimborium im Erwachsenenalter...

Ich finde hier keinen einzigen Beitrag, in dem jemand schreibt, dass ihm Geselligkeit generell zuwider ist, dass er keine netten Menschen kennt und ihm alle so zuwider sind, die Freunde eine Last, etc. und ich finde es erschreckend, wie sehr Dich das triggert, dass Du alle, die eine andere Sichtweise zu ihrem Geburtstag, bzw. generell Geburtstagen haben als Du, so angehst...

Leben und leben lassen! Tut doch keinem weh, wenn jeder seine eigene Meinung dazu haben darf, oder? Aber vielleicht hat mal jemand Deinen Geburtstag, der für Dich eben superwichtig ist, vergessen, was verletzend war, und jetzt teilst Du gegen alle Foristen aus, die andere Prioritäten haben? Nur so kann ich mir die sehr heftige Reaktion erklären...

Denn "Anti-Gehabe" finde ich hier keines. Die Leutchen, die keinen Nerv auf diesen Geburtstagskrams haben schreiben es eben. Ist doch legitim, oder? Eigentlich versucht doch die "Pro"-Fraktion den "Contras" (wenn ich das mal so formulieren darf :) ) einzureden, wie schei*e sie sind, weil sie nicht auf diese Erwachsenengeburtstagssachen stehen. Dort finde ich deutlich mehr Abwertung der anderen, ebenso wie in Deinem Beitrag!

sorry, aber ehrlich, wer so etwas ausstrahlt braucht sich auch nicht wundern dass er Single ist!
Das finde ich ehrlich gesagt, sehr, sehr vermessen, arrogant und überheblich! Zumal Du sicherlich nicht anhand von Meinungen im Forum unbekannterweise darauf schließen kannst, was ein realer Mensch im echten Leben "ausstrahlt"... außerdem ist es auch falsch. Denn wenn ich es richtig ersehe, ist das Gros der "Geburtstagsverweigerer" im Thread nicht Single! Von denen, von denen es bekannt ist, denke ich, ist hingegen der größte Teil der "Geburtstagfans" im Singlestatus und "suchend"... also geht diese Theorie wohl nicht auf.
 
  • #48
Ich (w) finde das ganze Geburtstagsding absolut unnötig und lästig. Wenn ich einen Menschen wertschätzt, dann tu ich das, datumsunabhängig. Wenn ich etwas für Freunde finde, wo ich weiß, sie würden sich freuen, dann bring ichs ihnen mit, Wenn mir nach feiern ist, dann tu ich das.
Verglichen meinen Exfreunden, die das viel zu ernst nahmen. Aber nur den eigenen Geburtstag. Der letzte vorallem, wollte selbst gefeiert werden, und war sauer, das ich meinen Geburtstag nicht mit seinen Eltern feiern wollte (die mich aber noch nicht mal mochten!), als ich mich weigerte schaffte er es nicht mal mir dann an meinem Geburtstag kurz zu gratulieren... Es hat mich nicht gestört, allerdings bekam er von mir auch nur eine Kleinigkeit. Ihm zuliebe hab ich überhaupt dran gedacht, nur war er dann wieder böse, weil es zuwenig war. Im Freundeskreis sind es auch eher die Männer die Ihren eigenen feiern wollen, andere jedoch vergessen. Jedoch sieht das bei uns zum Glück jeder sehr locker, und wirklich wichtig nimmt das (fast) niemand.
 
P

proudwoman

  • #49
Ich finde, es kommt darauf an, WER den Geburtstag vergisst. Ist es der Partner, dann empfinde ich das etwas verletzend und mir sagt das, wo ich bei ihm eigentlich stehe. Mir selber ist mein Geburtstag komplett gleichgültig. Diesen Tag nehme ich meist Urlaub und verbringe ihn genau wie jeden anderen. Ich bekomme Anrufe von meiner Familie, meistens gehen wir dann am kommenden Wochenende essen, ohne viel Tamtam..
Mein Ex- Partner war komplett unbeholfen, am Ende unserer Beziehung, da wurde ich 60, kam ein netter Anruf, Tränen meinerseits, weil ich schlecht drauf war und ihm auch sagte, dass ich kreuzunglücklich war, das war es dann auch schon. Auch einen Gutschein im Wert von ganzen 25 Euro für Amazon war mal drin..sehr peinlich alles. Mir hätte eine liebe Umarmung, ein schönes selber gekochtes Essen, ein Ausflug oder ähnliches, besser gefallen. KEIN kostspieliges Geschenk, einfach eine liebe Geste von ihm.
Den Geburtstag von meinem Sohn sehe ich als einen besonders schönen Tag für uns beide und denke mit viel Luiebe daran zurück, ein schönes Erlebnis.
Meinen eigenen Geburtstag, keine Ahnung..es ist ein Tag wie jeder andere...liebe @Lionne69 ...:)
 
  • #50
Das ist doch vollkommen am Thema vorbei, liebe @Frau43 !
Gedacht habe ich das auch alles. Was für eine schreckl**** Frau, mißmutig und zur "Mutti " mutierend, habe ich so bei mir gedacht.
Das nenne ich mal Ausstrahlung, wie überaus anziehend und sympathisch:)
Aber ich kann die Gute beruhigen.....ich bin sicher nicht single, weil ich nicht so eine Geburtstagsfanatikerin bin.
Ich fand bisher immer Menschen in meinem Leben, die es auch nicht so genau nahmen und nehmen. An Partner habe ich selbstverständlich nicht den Anspruch, dass sie meinen Geburtstag wichtig nehmen, ich mache das ja selber auch nicht. Und ich habe bisher immer Partner gehabt, die das auch so sahen. Ich werde wahrscheinlich wieder jemanden kennenlernen, der es auch so sieht, sonst paßt er ja auch nicht zu mir.
Gesellig bin ich tatsächlich nicht so, jedenfalls nicht in Form von Events, Partys, etc. Hab mich aber noch nie schlecht mit meiner mangelnden Geselligkeit gefühlt. ist also nicht so schlimm.
Lieber bin ich mit einzelnen Freunden verabredet, da kann ich mich besser auf einen Menschen konzentrieren (hab ich das nicht schon im Paralleldater-Thread gesagt:) Ist wohl typbedingt, oder gibt es da eine Verknüpfung, smile)
Ach ja, zu Geburtstagen von Freunden gehe ich, wenn wir eng miteinander verbunden sind, auch wenn es eine größere Party ist, weil ich weiß, dass diese Freunde Wert drauf legen. Aber ich feiere nicht, nur weil ich andere Partys besuche (wenn Du eingeladen wirst, mußt Du selber doch auch feiern). Meine besten Freunde wissen das. Sie laden mich trotzdem ein. Ohne Erwartungen.
So funktioniert hier bei mir unser soziales Zusammenleben. Recht gut sogar.
W
 
  • #51
Ich kann @Joggerin , @Lionne69 , @yellow bee oder @Frau43 schon verstehen.
Wer das Glück hat, seine Freunde halbwegs in der Nähe zu haben - seine Eltern zum Essen einladen kann, eine Freundin zu haben, die gerne feiert - der hat doch einen Anlass, zu feiern. Das Ganze aufs folgende WE zu verlegen halte ich allerdings für die beste Lösung. Und meine "Nichtgeburtstagsparties" sind ja so entstanden, dass eine lapidare Mail gab - Ich feiere meinen Geburtstag nicht. Wer mag, kann das gerne mit mir machen. Ich freue mich auf euch. Hat sich dann eben so eingebürgert, dass ich sehr alkoholisch nicht feiere und alle dabei sein wollen.
WIR sind in dem Falle eben eine Männerclique - und haben immer einen Grund, den Grill anzuwerfen und ein paar Bier zu trinken. Und bei uns sind diese "Festle" auch sehr locker, da wird gegrillt oder Partypizza bestellt. Kein Aufwand und kein Gedöns - einfach zusammen hocken. je nach Jahreszeit indoor oder im Garten. Und wenns nicht passt eben 2 Wochen später.
Dieses Glück hat aber nicht jeder. Für mich gehört es aber dazu, dass die Freundin bekommt, was sie will. Egal, ob Essen zu zweit oder wilde Party - zur Not auch einen Sektempfang. Und an alle, die Geburtstag feiern als kindisch empfinden - wir haben einer Frau mit dieser Ansicht mal zum 40. einen Kindergeburtstag beim McDonald geschenkt. Inkl. Luftballons und Pappkrone und nächtlichem Spielplatzbesuch. Kam übrigens nach anfänglicher Irritation richtig gut an und war superlustig.
Aber der Gedanke, dass manche Menschen vielleicht einfach keine Freunde haben, die für sie so etwas organisieren - ja, der ist schon traurig. Wie auch der, dass eine Frau, die sich eigentlich geliebt fühlen sollte, eine Überweisung bekommt. Oder ihr Wunsch ignoriert wird. Aber wenn ich hier lese, wie wenig Wert auf Freude gelegt wird - dann wundert mich das vielleicht doch nicht.
 
L

Lord-Venus

  • #52
Da wär ich gerne mit dabei gewesen, Posts wie der deine strahlen so was chilliges und lebensfrohes aus. Schade, dass wir hier nicht die echten Daten der einzlenen Leute haben. Sonst hätte ich dich zu unserem nächsten Grillen gleich miteingeladen.

In meinem Freundeskreis gibt es überwiegend Geburtstagssommerkinder und wer Geburtatag hat, lädt dann meistens zum Grillen und Chillen im Garten ein. Es wird gegessen und getrunken, gegrillt und jeder bringt irgend ne Futterschale mit. Und am Ende sitzt die Clique wie in alten Zeiten zusammen.

Finde daher Gedanken wie, was für ne Zumutung es ist, dem Partner zum Geburtstag einen läppischen Kuchen zu backen oder sich die Geburtatage der engen Freunde und Familienmitglieder zu merken oder selbst gut gelaunt in den Tag oder ins neue Lebensjahr zu starten, wo man doch damals soooo böse Eltern und ne furchtbare Kindheit hatte, auch ziemlich seltsam. Die entspechenden Posts strahlen mir allgemein viel zu viel Verbitterung und das Fehlen von jedweder positiven Energie und Lebensfreude aus, als dass ich mit ihnen zu tun haben möchte. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die entsprechend Denkenden in anderen Bereichen plötzlich warmherzig, offen und freundlich sind.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #53
lädt dann meistens zum Grillen und Chillen im Garten ein. Es wird gegessen und getrunken, gegrillt und jeder bringt irgend ne Futterschale mit. Und am Ende sitzt die Clique wie in alten Zeiten zusammen.
Ich frage mich ja, um auf die eigentliche Frage zurückzukommen, warum sowas ausgerechnet am Geburtstag stattfinden muß. Um den geht es ja hier. Solche chilligen Abende machen wir uns einfach so zwischendurch mal, wenn mir und guten Freunden danach ist.
Geburtstagsmuffel haben nicht weniger Freude an solchen Aktivitäten, nur weil sie an anderen Tagen stattfinden:)
Ist doch wirklich Quatsch zu behaupten, dass man weniger Freude im Leben hat. Aber gut, hier kann man natürlich viel schreiben, man kennt sich ja nicht.
W
 
  • #54
Ich frage mich ja, um auf die eigentliche Frage zurückzukommen, warum sowas ausgerechnet am Geburtstag stattfinden muß.
W
Nicht ausgerechnet, aber AUCH am Geburtstag! Es gibt eigentlich überhaupt keinen Grund, an einem solchen Tag die Flucht zu ergreifen. Man sollte sich doch lieber freuen, dass andere Menschen sich auch freuen, dann man selbst auf der Welt ist und unsere Kultur extra einen Ehrentag bereit dafür hält! Für jeden einzelnen von uns! Ist doch klasse. Und das nette Zusammensein, die vielen Aufmerksamkeiten und Geschenke, wo man bei jedem auch ablesen kann, wieviel Mühe er sich gegeben hat, um etwas auszusuchen für mich. Daran kann man auch die Festigkeit der Bindung (wertungsfrei) ablesen. Ist immer wieder interessant.

Ich habe zumindest in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass nur die Leute Geburtstagsmuffel sind, die sich selbst sehr geringschätzen, die glauben, sie seien es nicht wert, dass man wegen ihnen so ein Brimborium veranstaltet, und dann dafür eine Menge Ausreden erfinden, warum sie Geburtstage nicht mögen. Im Grunde ist das ein Tag, der uns auf uns Selbst zurückwirft. Der uns Innehalten lässt. Ein Feiertag der eigenen Person. Man kann die Chance ergreifen, oder sie eben verfliegen lassen. Ist ja Gott sei Dank jedes Jahr ne neue Gelegenheit.
Aber es hat auf jeden Fall was mit dem eigenen Selbstwert zu tun.
 
  • #55
Ich sehe auch folgende Unterschiede:
Weihnachtsgeschenke einkaufen ist quasi die Pflicht - natürlich bemüht man sich, etwas für die jeweiligen Familienmitglieder zu finden, das Freude bereitet. Aber man geht einmal einkaufen und kommt mit 25 Päckchen wieder heim.
Unter uns Freunden gibts die Absprache - Weihnachtsgeschenke gibts keine. Geburtstagsgeschenke aber schon.
Geburtstagsgeschenke sind individueller. Man hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten - so kann man zu zweit wegfahren oder toll Essen gehen. Auch liegt ja der Geburtstag meist nicht im Weihnachtsgeschäftszeitfenster, es ist also ruhiger und man kann sich was einfallen lassen. Und die Verkäuferinnen machen für nen Zehner und ein paar freundliche Worte fast jeden Blödsinn mit.
 
  • #56
Ich weiß nicht, warum hier das nicht Geburtstag feiern wollen, bei vielen negativ ankommt. Ich erinnere mich an #Lionnes69 Hebauf / Richtfest. Sie schilderte hier, dass sie sich dort, wo sie bald wohnen wird, sich willkommen fühlt. Sie hat dann künftig Leute um sie rum, die sie mögen. Einige von uns wohnen sehr weit weg von ihrem Herkunftsort, kennen wenige bis keine - ein Grund nicht einzuladen (so viele kommen aus 800 km Entfernung nicht). Andere wollen nicht, obwohl Ihre Freunde drumherum sind. Für mich ist es, wie bereits geschrieben auch kein wichtiger Tag. Trotzdem hab ich ihn heuer mit Freunden gefeiert. Meine Familie (von denen ich einige sowieso nicht sehen möchte) wohnt so weit weg, dass keine kommen würde (wegen einem Tag). Ob ich ihn 2018 feiere weiß ich nicht.
Aber auch wenn mir der Tag an sich nicht so wichtig ist, bin ich ein lebensbejahender Mensch. Das korreliert doch nicht zwingend. Und wenn einige hier es als negative Verpflichtung ansehen liegt es doch daran, dass sie jahrelang dabei waren, ohne ihre Wünsche zu äußern. Das Motto war dann oft: "Nee nicht schon wieder zum Hans, ich hab keine Lust...". Trotzdem sind sie wieder hingefahren. Ich habe das in meinem früheren Umfeld kommuniziert, dass ich heuer nicht feiere, weil ich keine Lust habe. Sie haben irritiert geschaut, es aber akzeptiert. Viele haben das nicht gemacht. Das sind heute die, die immer meckern, dass sie wieder hin "müssen". Wenn sie ihre Wünsche nicht äußern wollen, können - ihr Bier.

M 47
 
  • #57
Der Geburtstag ist eine Erfindung, die Mann garantiert nicht braucht. Immer diese Erinnerung daran, dass man schon wieder ein Jahr älter und (nicht nur auf dem Arbeits- und Partnermarkt) wertloser wird. Kann ich gut drauf verzichten, auf sowas.

Leider legen Frauen gesteigerten Wert auf die Einhaltung dieser sozialen Rituale, solange sie nicht bei den Zeugen Jehavos verortet sind, die feiern solch einen heidnischen Kram nicht.
 
  • #58
Ich habe zumindest in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, dass nur die Leute Geburtstagsmuffel sind, die sich selbst sehr geringschätzen,
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute, die ihren Geburtstag großartig feiern, sehr laute, überkandidelte Leute sind, die sich nicht einmal zurücknehmen können. Und nun?
Was bringt es, Geburtstagsmuffeln alle möglichen Störungen zu bescheinigen?
Ich habe ein sehr stabiles Selbstwertgefühl und dennoch bin ich ein Muffel. Wie paßt denn das zusammen?
Ich finde es langsam lächerlich, diese Diskussion.
W
 
  • #59
Mir fällt auf, dass so mancher "Beziehungsarbeiter" es nicht hinbekommt, den Wunsch des Partners nach einer Geburtstagsfeier und einem hübschen Geschenk zu befriedigen. Oder auch den Wunsch nach "lass mir meine Ruhe damit" zu akzeptieren.
Damit hat die Geburtstagsdiskussion immerhin ein Gutes gehabt - mich darin zu bestärken, keine "Beziehungsarbeit" anzustreben, sondern lieber ein Lächeln in ihr Gesicht zu zaubern, indem ich ihr einen Wunsch erfülle.
 
  • #60
Moin,

ich denke, das Problem ist, dass man etwas meint tun zu MÜSSEN,, dass man etwas FALSCH MACHEN kann, dass das Geburtstagskind oder die Gäste schrecklich BELEIDIGT sein könnten, wenn irgendwas zuviel, zuwenig, geschmacklos etc ist.
Ich selbst bin im vorgerückten Alter da Gottseidank schmerzfreier geworden... hey, ich hab Burzltag, alle herkommen, was mampfen, schön, euch alle mal ein paar Stunden um mich zu haben, schaut mal, wie es läuft, wie ihr euch vertragt, ich habe euch hiermit vernetzt, soll mir erstmal jemand nachmachen, bevor es ihm nicht passt... Das ist heutzutage gar nicht selbstverständlich, besser kann ich es nicht... Wie schon Picasso sagte, es braucht lange, um Kind zu werden.

manchmal